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Der deutschen Scientologin Antje Victore wurde 1997 wegen angeblicher religiöser Verfolgung in den USA politisches Asyl gewährt. Hier der Beweis: Das war Betrug
Die Scientologin Antje Victore hatte Schulden beim Finanzamt.
In den USA fuhren die Scientologen gerade eine Kampagne
gegen Deutschland. Scientologen würden vom Staat verfolgt. Prominente
unterschrieben einen offenen Brief an den Bundeskanzler.
.
Antje Victore stellte Asylantrag, mit gewaltigen Papiermengen.
Vermutlich alles, was Scientology in den Jahren davor
zusammengeschustert hatte, um Diskriminierung zu beweisen.
Antje Victore hatte kurz nach der Wende in Schwaan bei Rostok mit einem anderen Scientologen eine Werbefirma aufgezogen. Die Presse interessierte sich, die Staatsanwaltschaft, das Finanzamt. Der andere Scientologe liess sie finanziell im Stich. So entstand 1993 der erste Schuldenberg. Sie liess sich von einem weiteren Scientologen zu Anlagegeschäften überreden in der Hoffnung, ihre Steuern bezahlen zu können. Dieser andere Scientologe aber hatte sie hereingelegt und geriet alsbald ins Visier der Staatsanwaltschaft.
Auch der Scientology-Geheimdiest OSA hatte interesse daran,
dass sie Asyl erhält. Es bestand nämlich die Gefahr, dass sie
bei den Strafverfahren aussagen würde.
In der ersten Instanz wurde der Asylantrag abgelehnt.
Bis dahin wurden offenbar nur ohnehin vorhandene Papiere verwendet.
Jetzt wurden neue Papiere produziert. Briefe, in denen angebliche Arbeitgeber die angeblich Arbeit suchende Antje Victore ablehnten, weil sie Scientologin war. Etwa: "Da sich die Angriffe der Presse auch gezielt gegen Firmen richten, die Scientologen beschäftigen, sind bei Offenlegung dieser Religionszugehörigkeit Nachteile für die Firma zu erwarten“.
Damit gelang der Coup in den USA. Im Februar 1997 wurde sie als Asylantin anerkannt.
Der Stern berichtete in der Ausgabe 27/2000, Co-Autorin
war die Scientology-Expertin Jeanette Schweitzer,
von der auch die auf dieser Seite wiedergegebenen Dokumente stammen.
Die Eidesstattliche Versicherung
Rechts die erste Seite der handschriftlichen Erklärung
des Jens B., einem früheren Scietologen.
Die falschen Absagebriefe
Die Briefe enthalten durchweg die wichtigsten Punkte:
Der Zahnarzt Dr. Röder
Auf einer Telefon-CD finden sich die Einträge:
Dr. Thomas Röder, Brühlsbachstr. 9, 35578 Wetzlar, 06441-46975Das nachfolgende Schreiben hat er also unter seiner Privatanschrift verfaßt.
Dr. med. Thomas Röder, Langgasse 68, 35576 Wetzlar, 06441-45878 Zahnärzte dent.
Dr. Röder ist außerdem einer der Herausgeber
des Buches "Die
Männer hinter Hitler", das dem KVPM zugerechnet werden kann. Zum
KVPM vgl. Scientology
und KVPM als Anti-Psychiatrie
Wilhelmina Katzschmann Wertanlagen