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Prominenten-Werbung ist seit
jeher von grosser Bedeutung für die Scientology-Organisation. Prominente
erregen Aufmerksamkeit. Prominente werden nachgeahmt. Prominente gelten
als glaubwürdig. Dazu mehr unter http://www.Ingo-Heinemann.de/Prominente.htm.
Tom Cruise ist der wichtigste prominente Scientologe. Im deutschen Sprachraum
hat es bisher keinen wirklich prominenten Scientologen gegeben.
"Tom Cruise hat sich zum
PR-Gau für Scientology entwickelt" schrieb die Süddeutsche
Zeitung am 13.10.2008 ("Ein cruiseliger Verein"). Also zum "grössten
anzunehmenden Unfall" für die Öffentlichkeitsarbeit der Scientology-Organisation.
Der Artikel enthielt eine Besprechung des Buches "Scientology - wie der
Sektenkonzern die Welt erobern will" von Nordhausen und Billerbeck,
http://www.ingo-heinemann.de/Buecher-ueber-Scientology.htm#Nordhausen08.
Die Autoren beleuchten die Bedeutung des Tom Cruise für den Scientology-Konzern
eingehend: "Für die Kampf-Sekte ist Tom Cruise der weltweit wichtigste
Mann, um den
Hebel anzusetzen" gegen
Scientology-Kritik.
Andrew
Mortons Buch über Tom Cruise und Scientology
Andrew Morton:
Der Star und die Scientology-Verschwörung Droemer Verlag 2008, 431 Seiten Bestellen bei Amazon |
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Andrew Morton befasst sich
nicht nur mit Tom Cruise, sondern auch (wenn nicht überwiegend) mit
dem Scientology-Chef David Miscavige und mit Scientology insgesamt.
Erstmals musste die Scientology-Organisation
erfahren, dass der Einsatz von Prominenten nicht nur Vorteile hat.
Morton ist der erste Scientology-Kritiker,
der selbst bereits weltweit bekannt war, bevor er seine Kritik veröffentlicht
hat. Folge: Im Internet wurden Videos
und Texte von Scientology veröffentlicht, die ein drastisches Licht
auf die Sekte werfen und die der Öffentlichkeit bisher kaum zugänglich
waren.
Die Suche im Internet nach
Tom Cruise Video ergibt 1,7 Millionen Fundstellen, die Seite http://gawker.com/5002269/the-cruise-indoctrination-video-scientology-tried-to-suppress
wurde innerhalb von 2 Wochen 2,5 Millionen mal aufgerufen.
Dann wurde geprüft,
was Cruise in den Videos gesagt hat. Die Website www.suppressiveperson.org
analysierte die von Cruise in den Videos verwendeten Begriffe, veröffentlichte
dazugehörige Führungsanweisungen
Zum Beispiel die Führunganweisung
HCOPL
vom 7.2.1965 , Inhalt: "KSW Keep Scientology Working", auf deutsch
verwendet als "Die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten", vgl.
http://www.Ingo-Heinemann.de/Ethik-Befehl-Grundlagen.htm#HCOPL-65-02-07.
Dort heisst es: "Wir haben dich lieber tot als unfähig".
Auch der "Stern" hat sich an dem Cruise-Kauderwelsch auf dem Video versucht:
Tom Cruise und sein Freund, der Scientology-Chef David Miscavige
Andrew Morton befasst sich
in einem Buch zwangsläufig mit dem vermutlich besten Freund des Tom
Cruise, dem Scientology-Chef David Miscavige.
Das Buch war gerade ein
paar Wochen auf dem Markt, da erschien ein Brief
von Jenna Miscavige Hill vom 25.1.08 im Internet, der Nichte des Scientology-Chefs,
selbst ehemalige Scientologin. Die Eingabe von "Jenna Miscavige Hill" in
eine Suchmaschine ergab schon nach wenigen Tagen fast 7.000 Suchergebnisse,
am 11.6.08 waren es bereits 29.000, z.B. HIER.
Miscavige Hill (www.exscientologykids.com) hatte eine Scientology-Entgegnung auf die Cruise-Biographie gelesen. Sie schrieb an Karin Pouw, eine Scientology-Sprecherin. Sie sei absolut schockiert darüber, dass Scientology nicht nur die "in der Biographie festgestellten Wahrheiten über die Kirche geleugnet, sondern offensichtliche Lügen aufgestellt" habe.
Morton hat geschrieben, Mimi,
die spätere Ehfrau von Tom Cruise, "musste sich zwischen ihrem Vater
und der Sekte entscheiden, ein Dilemma, vor das sich im Laufe der Jahre
Tausende von Scientologen gestellt sahen und das zum Auseinanderbrechen
Hunderter Familien führte." (Seite 170). Das Buch schildert konkret
weitere Fälle, etwa auf S. 202 und 210. Karin Pouw hatte dazu behauptet:
"Diese Behauptung ist nicht nur falsch, sie ist das Gegnteil dessen,
was die Kirche glaubt und praktiziert". Jenna Miscavige Hill war in die
Sekte hineingeboren worden. Sie schreibt, ihre Eltern hätten die Kirche
im Jahr 2000 verlassen, als sie 16 war. Sie sei mit 12 von ihren Eltern
getrennt und seit Geburt indoktriniert ("thoroughly engulfed in the beliefs
of the Church since birth") worden und deshalb ihren Eltern nicht gefolgt.
"Ich durfte nicht mit ihnen sprechen und über ein Jahr nicht einmal
ans Telephon gehen" schreibt sie und gibt Beispiele für weitere Folgen
der Trennungs-Doktrin, bekannt auch als Trennungsbefehl.
Anfang 2008 ist eine
Cruise-Biographie erschienen:
Andrew Morton:Morton in 3Sat vom 21.1.2008:
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| Etwa geichzeitig wurde
über das Internet ein Video verbreitet. Tom Cruise spricht darin über
Sciententology. Auch darüber wurde vielfach im Fernsehen berichtet.
3Sat vom 21.1.2008: "Tom Cruise schwärmt in dem internen Video von einer Zukunft, in der es keine Kritiker mehr gibt. Er nennt die Gegner von Scientology im internen Jargon "SPs", suppressive persons, zu deutsch Unterdrücker. Original-Ton Cruise in einem Ausschnitt aus diesem Video, gezeigt in 3Sat vom 21.1.2008:
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Es handelt sich bei diese Video keineswegs um ein geheimes Video, wie gelegentlich zu lesen war. Jörg Isert berichtete in der HAZ vom 16.07.2007 (>>), dass er dieses oder ein vergleichbares Video in der Berliner Filiale gesehen habe:
"Cruise argumentiert mit stechenden Augen, dann wieder lacht er, es klingt fast wie von Sinnen."Der starre Blick wird im "Kommunikationskurs" trainiert: http://www.Ingo-Heinemann.de/Gehirnwaesche2.htm#Blick
| Zu diesen Äusserungen
von Tom Cruise wurde Thomas Gandow befragt, Sekten-Experte der evangelischen
Kirche in Berlin. Er fasste das zusammen, was in den Scientology-Schriften
an zahllosen Stellen verstreut über "SPs" geschrieben ist:
3Sat vom 21.1.2008, Original-Ton Gandow:
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| Ebenfalls gleichzeitig wurde
über das Internet eine weiteres Video verbreitet. Allerdings - soweit
mir bekannt - nicht von Scientology. Inhalt: die Verleihung eine Medaille
für Tapferkeit an Tom Cruise durch David Miscavge.
Das NDR-Medienmagazin ZAPP vom 23.1.2008 schildert den Auftritt von Tom Cruise: "Schlimme Aufnahmen aus dem Innenleben von Scientology. Salutieren vor dem Gründer, Umarmung mit dem Chef, Abgang wie ein Roboter". Rechts eine Abbildung aus der NDR-Sendung ZAPP vom 23.1.2008. Cruise auf der säulengarnierten Scientology-Bühne an Redner-Podium, dahinter ein riesiges IAS-Emblem mit der Erdkugel in der Mitte, Cruise mit einer Medaille um den Hals so gross wie eine Untertasse. Original-Ton Tom Cruise: 'Ihr wisst, dass ich für euch da bin. Und dass ich mich immer um euch kümmere. Was meint ihr, wollen wir diesen Ort säubern? [zustimmender Jubel] OK."Cruise dreht sich nach rechts und salutiert zu einem überlebensgrossen Hubbard-Bild. Dann dreht er sich nach links zu Miscavige und umarmt diesen. Dann hölzerner Abgang nach rechts. |
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| "Wollen wir diesen Ort
säubern?"
"Dieser Ort" wird von Scientologen
meist als "dieser Planet" bezeichnet, als Hinweis darauf, dass nach Scientology-Erkenntnissen
die "Thetane" von anderen Planeten auf die Erde gelangt sind, sich hier
nach jedem Tod neue Körper aneignen und dadurch ihre angebliche Unsterblichkeit
erhalten, vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Thetan-Story.htm
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"SPs beseitigen oder entmachten"
Die von Cruise erwähnten
SPs sind nach Anweisung des Scientology-Gründers zu beseitigen oder
zu entmachten.
Tom Cruise geht offenbar
davon aus, dass diese Methode sich durchsetzen wird. Deshalb seine Hoffnung
"Vielleicht liest man über solche Leute irgendwann nur noch in
Geschichtsbüchern".
Die Anweisungen sind in Hubbards Führungs-Anweisungen enthalten, etwa im Handbuch für den ehrenamtlichen Geistlichen auf Seite 377, wo auch deutlich wird, dass der "ehrenamtliche Geistliche" identisch ist mit dem Ethik-Officer. Dieser sucht demnach mit der "Technologie der Ethik" nach Unterdrückern, "enthüllt die Quelle oder Quellen der Schwierigkeit" und "prüft alles anhand der Statistiken der Person". Denn: "Die Gesellschaft weiß nicht, daß sie lediglich ihre wenigen SPs einsammeln müßte, um Verbrechen auszumerzen. ... Man bringt SPs nicht in Ordnung, weil die "Sozialwissenschaftler", die Psychologen und Psychiater zumindest zum jetzigen Zeitpunkt vorwiegend selbst SPs sind und keine andere Technologie als den Knüppel besitzen":
"Der Ehrenamtliche Geistliche, der die Ethik-Technologie kennt, kann die Gruppe sondieren, den wirklichen SP finden, ihn beseitigen oder entmachten — und prompt lebt die Gruppe wieder auf und hat großen Erfolg".Offenbar geht Hubbard davon aus, dass der "ehrenamtliche Geistliche" auch die Todesstrafe verhängen und vollstrecken kann. Denn:
"Wenn er recht hat, kommt die Situation sofort wieder in Ordnung. Wenn er bei seiner Ermittlung und seinen Aktionen unrecht hat, werden sich die Dinge verschlechtern, d.h. die Statistiken werden sinken. Also kann er noch einmal von vorne beginnen, den irrtümlicherweise erschossenen Körper ausgraben, sich entschuldigen und jetzt die wirkliche unterdrückerische Person finden!"Der Text stammt aus der deutschen Version des "Handbuchs für den ehrenamtlichen Geistlichen". Er bezieht sich auf die Führungsanweisung HCOPL vom 7.12.1969, abgedruckt in den grünen Bänden des "Organization Executive Course", Band 1 Seite 500. Der Wortlaut im Original: "So he can do it all over again, exhume the body he incorrectly shot, apologize and now find the real SP!".
Der Burda-Verlag hat im Dezember
2007 einen Bambi für "Mut" an Tom Cruise verliehen.
Kurz darauf beschloss die
Konferenz der Innenminister, ein Verbot
der Scietology-Organisation zu prüfen.
Das Medienmagazin des NDR ZAPP berichtete am 5.12.2007 http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4454274,00.html unter dem Titel "Bambi-Verleihung: Peinliche Ehrung für Tom Cruise". Kommentare aus der Sendung:
Ein Journalist sieht ein
Cruise-Video, "eigentlich nur für Scientology-Mitglieder bestimmt".
Der Auftritt des Tom Cruise
"klingt fast wie von Sinnen".
| Hannoversche Allgemeine
Zeitung HAZ 16.07.2007
Das Cruise-Video Bei einem Besuch am Scientology-Hauptsitz in Berlin erlebt man den Weltstar in Rage Von Jörg Isert Berlin. Das Problem, das man bei einem Besuch am Berliner Hauptsitz hat, sind nicht die örtlichen Scientologen. Die verhalten sich anders als erwartet: überaus korrekt. Im Eingangsbereich sammelt niemand Adressdaten ein, stattdessen wird man bei der Begrüßung lediglich nach dem Nachnamen gefragt, der persönlichen Ansprache wegen. Man kann auf die Toilette verschwinden, ohne verfolgt zu werden. Man kann an der Andacht teilnehmen, ohne beim sogenannten "Auditing“ mitzumachen – einer Fragetechnik, die sich, zumindest in diesem Fall, nicht als Mischung aus Verhör und Beichte entpuppt. Den berühmt-berüchtigten Scientology-Lügendetektor, das E-Meter, findet man genauso wenig im Saal. Tatsächlich wirkt das "Auditing“ wie eine Art seltsame Gruppentherapie. Die Auditorin Eva fragt, die Teilnehmer antworten – Spürt ihr euch selbst? Ja. Am Ende des Prozesses soll nach Scientology-Verständnis ein von allen Traumata befreites Wesen, der "Clear“, stehen. Das Problem, das man bei seinem Besuch bei Scientology hat, ist dieses eine Video. Am Berliner Hauptsitz gibt es im Erdgeschoss viele Monitore, an denen man Knöpfe anklicken kann. Es gibt Dutzende Kurzfilme über L. Ron Hubbard und die Geschichte der Organisation zu sehen. Es sind Werbefilmchen, denen man ihre US-Herkunft ansieht: Hubbards Sekretärin spricht, alte Bekannte erzählen. Im ersten Stock, in unmittelbarer Nähe zum Andachtsraum, gibt es allerdings ein weiteres Filmchen, das es in sich hat. In der Hauptrolle: Tom Cruise. Man kann nicht fassen, was er da, und vor allem, wie er es erzählt. Verbissen macht sich der Star für die Ansichten der Gruppe stark. Wettert gegen die, die gegen Scientology sind. Klatscht zur Unterstützung seiner Argumentation mit der Faust in die Hand. Schnippst wiederholt scharf schnalzend mit den Fingern, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen – ein Verhalten, das er vom weltweit mächtigsten Scientologen, David Miscavige, zu übernommen haben scheint. Cruise argumentiert mit stechenden Augen, dann wieder lacht er, es klingt fast wie von Sinnen. Zu Hilfsprogrammen der Organisation meint er: Er sei gezwungen zu helfen, weil er wisse, dass kein anderer besser dazu befähigt sei. Dann spricht er vor allem über das große Feindbild von Scientology: Psychiatrie, Psychopharmaka, Psychiater. Deren Herrschaft müsse niedergeschlagen werden, sagt Cruise sinngemäß. Cruise hat die Psychiatrie auch schon eine "Pseudo-Science“, eine Scheinwissenschaft genannt. Eine insofern lustige Aussage, als dass der Schauspieler einer Organisation angehört, deren Namen am ehesten mit "Wissenschaftologie“ zu übersetzen ist. Das Problem ist, dass Cruise, und mit ihm Scientology, bei dem Thema in ein reines Schwarz-Weiß-Denken verfallen: Gut und böse, dazwischen gibt es nichts. Es sind Verallgemeinerungen, die gefährlich sind. Wenn man nur das Verhalten deutscher Ärzte im Dritten Reich als Beispiel nimmt, das macht Scientology bevorzugt, kann man freilich nur zu dem Schluss gelangen, dass die Psychiatrie "der Wolf im Schafspelz“ sei. Dass die Psychiatrie von heute nicht mehr dieselbe ist wie vor sechzig Jahren, dass viele psychisch kranke Menschen sie als Hilfe empfinden: keine Rede davon. Man spricht Eva auf das propagandistische Video an – das man sehen konnte, bevor man sich als Journalist outete. Der Schauspieler wirke wie ein Besessener. Eva sagt, dass das Video eigentlich nur für Scientology-Mitglieder bestimmt sei. Das Berliner Video zeigt noch einmal eindrucksvoll, warum der Star in den vergangenen Jahren einen medialen Super-GAU nach dem anderen erlebte. Dass Cruise mit seinem Stauffenberg-Projekt einen Werbefilm für Scientology abliefert, ist nicht anzunehmen. Dass ein dermaßen glühender Scientology-Verfechter mit dem Film über einen deutschen Widerstandskämpfer Hintergedanken verfolgt, dagegen schon. Nach dem Scientology-internen Cruise-Filmchen muss man sich zumindest fragen: Wer wird da eigentlich auf die Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg losgelassen? Ausgerechnet der Mann, um den sich die Diskussion entsponnen hat, wie tolerant Deutschland ist oder nicht, entpuppt sich in dem Video als äußerst intolerant. |
Scientology ist keine Religion.
Dazu: http://www.Ingo-Heinemann.de/Religion.htm
Die religiöse Terminologie
wird lediglich zu Zwecken der Propaganda und der Abwehr von Kritikern benutzt:
| Verfügung der Staatsanwaltschaft
München 115 Js 4298/84 http://www.ingo-heinemann.de/staatsanwalt86-2.htm
"Der Öffentlichkeit gegenüber gebraucht die Organisationanders als im internen Sprachgebrauch ... eine religiöse Terminologie .. .die die gewerbliche Seite der Organisation völlig verschweigt, offensichtlich für staatliche Behörden und ... Gutachter geschaffen..., um den Schutz der verfassungsrechtlichen Garantien für Religionsgesellschaften zu erlangen". |
Scientology wird wegen totalitärer
Zielsetzungen vom Verfassungsschutz beobachtet, http://www.Ingo-Heinemann.de/Verfassungsschutz.htm
Wer die Interessen einer
solchen Organisation vertritt, muss sich öffentliches Interesse gefallen
lassen.
Die
"Rituale" des Tom Cruise
Aus Anlass der Hochzeit
des Tom Cruise wurde vielfach berichtet, diese sei nach Scientology-Ritual
vollzogen worden.
Als Beleg wurde aufgeführt,
Cruise habe Katie Holms "Kochtopf, Kamm und eine Katze" geschenkt.
Ein Ritual?
Wohl eher Hubbards persönliche
Abwandlung des Brauches, wonach die Braut zu ihrer Hochzeit "etwas Altes,
etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues" bei sich tragen soll (vgl.
dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Hochzeitsbrauch).
Das "Ritual" stammt aus
der "Scientology-Trauzeremonie", als deren Autor ausdrücklich Hubbard
angeben ist. Diese ist enthalten in dem Heft "Kultus und Dogmatik der Scientology
Kirche in Deutschland", welches auch innerhalb der Scientology-Organisation
weitgehend unbekannt sein dürfte:
Der Lobbyist: "Ich plane, Druck auf die Nationen auszuüben"
Tom Cruise in einem Brief an das US-Aussenministerium, das State Department, Faksimile des Briefs unter http://www.Ingo-Heinemann.de/Tom-Cruise-to-US-Dept-of-State-31MAY2003.pdf
"...ich freue mich über die unschätzbare Hilfe, die das [US-] Aussenministerium den Mitgliedern meiner Kirche dabei gegeben hat, ihre Rechte zu schützen, besonders in Europa...
...ich plane, mich wieder mit unseren [US-] Botschaftern in Frankreich, Deutschland und eventuell Belgien zu treffen um mit ihnen daran zu arbeiten, Druck auf diese Nationen auszuüben...
...das ist in keiner Weise eine Publicity-Kampagne für mich. Sondern diese Angelegenheit ist sowohl wichtig wie auch ein persönliches Anliegen, und darum bemühe ich mich um die Unterstützung meiner Regierung..."
Tom Cruise gefeuert wegen aggressiver Werbung für Scientology
SPIEGEL ONLINE berichtete am 23.8.2006 unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,433055,00.html :
"Filmstudios kündigen Tom Cruise
Bislang sorgte sein bizarres Benehmen nur für Kopfschütteln. Jetzt aber haben seine merkwürdigen Auftritte auch wirtschaftliche Folgen für Tom Cruise. Die US-Filmstudios Paramount Pictures haben nach 14 Jahren die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler beendet.
Los Angeles - Der Chef des Mutterhauses Viacom, Sumner Redstone, verkündete die Entscheidung im "Wall Street Journal": "So sehr wir ihn persönlich schätzen, wir hielten es für falsch, den Vertrag zu verlängern", sagte Redstone. "Sein Verhalten in letzter Zeit war für Paramount nicht hinnehmbar."
Die Zeitung verweist auf Cruise' aggressive Werbung für Scientology, seine Kritik an der Behandlung von Depressionen mit Medikamenten und seine öffentlichen Liebesbeweise für seine Verlobte Katie Holmes, wie etwa in der Oprah-Winfrey-Talkshow."
Die zahlreichen Einsätze
des Tom Cruise 2004 in Europa dürften weniger den möglichen Scientology-Kunden
gegolten haben. Sondern den Regierungen. Und den Prominenten.
Ziel der Scientology-Organisation
seit langem: Steuerfreiheit in Europa.
Die Botschaft: Scientology
ist Privatsache und geht die Regierungen nichts an.
Tom Cruise und der Regierende Bürgermeister von Berlin
Der Regierungschef von
Berlin hat reagiert, wie es der Scientology-Organisation kaum angenehmer
sein könnte: "Man muss differenzieren zwischen dem Schauspieler Tom
Cruise ... und dem Privatmann Tom Cruise, der sich zu Scientology bekennt".
| Berlin, Anfang September
2004: Der Regierende Bürgermeister Wowereit empfängt Tom Cruise.
Die Website der Stadt Berlin zeigt eine Serie von Fotos der beiden.
Kurz zuvor hatte ein Berliner Bürger Wowereit per E-Mail angeschrieben: "Sehr geehrter Herr Regierender
Bürgermeister,
Die Antwort aus dem Büro des Regierenden Bürgermeisters: "Es ist richtig, dass Tom
Cruise Scientologe ist, und sich auch in Interviews zu den Lehren von Scientology
bekennt. Jedoch muss man auch differenzieren zwischen dem Schauspieler
Tom Cruise, der weltweit für seine Filme höchste Anerkennung
genießt, und dem Privatmann Tom Cruise, der sich zu Scientology bekennt.
Zu dem Empfang im Berliner Rathaus wurde Herr Cruise nicht als Vertreter
von Scientology geladen, sondern als herausragender Schauspieler, der zudem,
wie sie schon richtig erwähnten, durch Filmdrehs in Berlin einen gewissen
Wirtschaftsfaktor für das Land Berlin darstellt."
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Zweck des Gesprächs,
so berichtete die Presse: In Berlin soll "Mission Impossible 3" gedreht
werden.
Cruise wollte die gläserne
Kuppel des Reichstages dafür nutzen.
Bundestagspräsident
Wolfgang Thierse lehnte ab.
Jetzt sollte Wowereit es
richten.
Wenig später in Paris:
Tom Cruise wird vom Wirtschaftsminister Nicolas Sarkozy empfangen.
Die Presse reagierte
mit heftiger Kritik.
Cruise reagierte ungerührt.
Er bat jetzt auch den
französischen Präsidenten um ein Gespräch.
Der lehnte ebenso ungerührt
ab.
England: Kult-Karte an Beckham
Will Tom Cruise den Fussballer
Beckham für Scientology ködern? Das zumindest wurde in der englischen
Presse vermutet.
South London Press vom 23.12.2004:
"Kult-Karte von Cruise für die Beckhams".
Eine Sprecherin der Beckhams:
"Keine Ahnung, ob er eine Karte geschickt hat".
Aber woher weiss die Presse
dann von dieser Karte und kennt deren Inhalt?
Diese Frage bleibt unbeantwortet.
Ausführlich im Übrigen
The Mirror vom selben Tag.
Neben den Grüssen zum
Festtag habe die Karte den Vermerk enthalten: "In Ihrem Interesse wurde
der International Association of Scientologists eine Spende übergeben.
Die IAS ist den Zielen von Scientology verpflichtet." Beigefügt
der "Ehrenkodex".
Tom Cruise eröffnet Scientology-Vertretung in Spanien
Saar-Echo vom 19.9.04
http://www.saar-echo.de/news.php?news_ID=13704
Tom Cruise weiht neue Scientology-Vertretung ein: Hollywood-Star Tom Cruise hat am Samstagabend die neue Scientology-Vertretung in der spanischen Hauptstadt Madrid eröffnet. Rund tausend Scientology-Mitglieder schauten zu, wie der Schauspieler eine Gedenktafel enthüllte. Cruise begrüßte sie mit einigen spanischen Sätzen.
Die Einweihungsfeier hatte
am frühen Abend mit einem Popkonzert begonnen. Seit mehreren Tagen
hatte Scientology Flugblätter an junge Leute in Madrid verteilt und
zu einem "Fest mit Tom Cruise" eingeladen. Auch die spanische Schauspielerin
Monica Cruz, Schwester von Cruise' Ex-Freundin Penelope Cruz, nahm an der
Veranstaltung am Samstagabend teil. Tom Cruise ist bekennendes Scientology-Mitglied.
Tom Cruise in Norwegen bei Nobelpreis-Fest
Der Chef des Nobelinstituts:
"Wir haben Cruise als berühmten Mann und nicht wegen Scientology verpflichtet."
Tom Cruise: Seine Religion,
Scientology, sei Teil Grundes, weshalb er sich stark genug für den
Preis fühlte.
| Aus: http://www.nachrichten.ch/detail/194280.htm
Tom Cruise als Nobel-Moderator kritisiert Oslo/Los Angeles - Die Verpflichtung von Hollywoodstar und Scientology-Anhänger Tom Cruise als Moderator des Osloer Nobelkonzerts für die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ist auf Kritik gestossen. bert / Quelle: sda / Freitag, 29. Oktober 2004 / 17:40 h So erklärten norwegische Scientology-Kritiker wie Andreas Heldal-Lund, die Aktivitäten von Cruise für die manipulativ arbeitende Sekte seien nicht mit dem Testament von Alfred Nobel vereinbar. Auf Basis des Testamtents wird auch der Friedensnobelpreis vergeben. Wie die Zeitung VG berichtet, will Cruise trotzdem wie geplant am 11. Dezember zusammen mit der amerikanischen TV-Moderatorin Oprah Winfrey in Oslo auftreten. Von einem Rückzug ist nie die Rede gewesen, sagte Cruise in Los Angeles. Der Chef des Nobelinstituts, Geir Lundestad, erklärte: Wir haben Cruise als berühmten Mann und nicht wegen Scientology verpflichtet. Bei dem Konzert am Tag nach der Verleihung des Friedensnobelpreises sollen unter anderen Cyndi Lauper, Joss Stone, Patt Labelle und Polyphonic Spree auftreten. Maathai erhielt den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz zur Sicherung einer intakten Umwelt sowie für ihre Bemühungen um die Menschenrechte in Kenia. Die Auszeichnung ist mit 10 Millionen schwedischen Kronen (rund 1,7 Millionen Franken) dotiert. |
Associated
Press, December 11, 2004
OSLO, Norway - American superstars Oprah Winfrey and Tom Cruise said Saturday that hosting this year's Nobel Peace Prize Concert in front of up to 450 million viewers was both an honor and a way to contribute to the struggle for peace. Winfrey and Cruise were to co-host Saturday's concert in Oslo, held to honor Kenyan environmentalist Wangari Maathai. The concert will also feature musical artists such as British teen soul singer Joss Stone, opera vocalist Andrea Bocelli, jazz singer Diana Krall, and pop singers Cyndi Lauper and Patti Labelle. Winfrey said she didn't have to think twice before accepting the offer to host the concert, which was to be broadcast live in more than 100 countries. "I'm here because, first of all, when the Nobel Committee calls, you try to answer with a yes," the talk show host told reporters before the show. Plus, she added, "I like to go wherever Tom Cruise might be." "You have the Nobel Committee and Tom Cruise - who's gonna say no to that?" she said. Cruise said that his religion, Scientology, was part of the reason he felt strongly about the award. "One of the things that we believe in (as Scientologists) is peace, freedom," the movie actor said. "I'm just proud to be here, and very proud to be a Scientologist here and to be part of this." The 64-year-old Maathai, Kenya's deputy environment minister, was honored as founder of the Green Belt Movement, which has sought to empower women, improve the environment - by planting 30 million trees - and fight corruption in Africa for almost 30 years. Winfrey and Cruise both lauded the choice of Maathai, the first environmentalist and first African woman to be awarded the coveted peace prize. "What a momentous occasion this is for not just African women, but particularly for African girls," Winfrey said. "In Maathai, African girls have a role model they can look at and say, 'I want to be like her,'" Winfrey said. In the United States, the concert was to be broadcast on Dec. 23 by E! Entertainment Television. The Norwegian news agency ANB contributed to this report http://www.miami.com/mld/miamiherald/living/people/10395898.htm?1c |
Das Gerücht:
Der Film "Krieg der Welten"
wird im Frühjahr 2005 Premiere in Berlin haben.
Auch in Deutschland,
so wird kolportiert, verlangt Hauptdarsteller Tom Cruise über den
Filmverleih UIP (United International Pictures) von allen, die mit
dem Film zu tun haben, eine Informationsveranstaltung der Scientology zu
besuchen. Also auch von Technikern, Agenturen, Pressebetreuern und
den Mitarbeitern des Verleihs bis hin zu den Hostessen. Das sei der Wunsch
von Tom Cruise. Wer nicht teilnehmen werde, der könne eben nicht
für den Film tätig sein.
Auf gut Deutsch: Wer
sich weigert, muß finanzielle Einbußen hinnehmen.
Leitende Mitarbeiter
hätten angeblich bereits aus Anlass der Vorstellung des Films in Los
Angeles eine solche Veranstaltung besucht.
Das beträfe keineswegs
nur den Verleih.
Denn für den Erfolg
eines Films ist heute die Werbung genau so wichtig, wie der Film selbst
und kostet auch fast so viel. Dabei sind viele Freiberufler
und kleine Agenturen tätig, die es sich kaum leisten können,
auf Aufträge zu verzichten.
Unwahrscheinlich ist das
keineswegs, wie dieser Bericht zeigt:
MTV meldete am 25.2.2005:
"Tom Cruise versucht nun auch die Film-Crew zu überzeugen...(Abbildung aus http://www.mtv.de/news/news.php?id=1738) Zum Thema auch:
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Thomas Cruise Mapother
IV, geboren 1962, ist seit 1981 als Filmschauspieler tätig. Die
Encarta Enzyclopädie vermerkt über ihn: "Der Amerikaner
Tom Cruise ist seit Ende der achtziger Jahre einer der bestbezahlten Stars
des Hollywoodkinos".
Ausserdem ist Tom Cruise
Scientology-Anhänger, angeblich seit Ende der 1980ger, so Bernhard
Kempen.
Tom Cruise sammelt für Scientology
Tom Cruise in New York.
Das Magazin "Rolling Stone" staunt (11.8.2004: The Passion of the Cruise):
Der notorisch pressescheue Star öffnet sich für Scientology sogar
der Presse.
Tom Cruise hat eine Million
Dollar gesammelt. Das ist weder für ihn, noch für die Scientology-Organisation
ein Betrag, um den es viel Aufhebens zu machen lohnt. Entscheidend dürfte
deshalb nicht das Geld gewesen sein, sondern die Wohltätigkeitsveranstaltung
selbst und die Berichterstattung darüber. Denn die Veranstaltung hat
nicht in Hollywood stattgefunden, sondern in New York.
| "20minuten", 20.4.04
Cruise sammelt für
Scientology
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Oberpfalznetz 13.4.04
Cruise sammelt für
Rettungshelfer vom 11. September
Los Angeles (AFP) - Hollywood-Star Tom Cruise hat 1,2 Millionen Dollar für die Behandlung von Rettungshelfern gesammelt, die bei ihrem Einsatz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 giftigen Stoffen ausgesetzt waren. Der 41-Jährige half dabei, Spenden für eine alternative Entgiftungs-Methode einzutreiben, die von dem Gründer der umstrittenen Scientology-Sekte L. Ron Hubbard entwickelt wurde, wie der Verlag eines Buches über die Behandlung mitteilte. Cruise ist überzeugtes Scientology-Mitglied. Das Geld soll 400 Feuerwehrleuten und Nothelfern in einem neu eingerichteten Entgiftungszentrum auf Long Island zukommen, wie Cruises Schwester, die Verlegerin Lee Anne DeVette, sagte. Dem Verlag Bridge Publications zufolge beschreibt Hubbard in dem Buch "Clear Body Clear Mind" ("Klarer Körper klarer Geist"), wie vergiftete Körper mit "Leibesübungen, Ausschwitzen in der Sauna, Vitaminen und Mineralstoffen" von giftigen Stoffen befreit werden können. 200 Helfer seien auf diese Weise bereits entgiftet worden. Cruise sagte den Angaben zufolge während eines Wohltätigkeits-Dinners in New York Ende März, er habe nach dem Einsturz des World Trade Centers am 11. September die "riesige Wolke" nicht vergessen können, die sich über Manhatten ausgebreitet habe. Er habe sich Sorgen um die Überlebenden gemacht, die den Dämpfen ausgesetzt waren. Bei einem Besuch des Ground Zero sei ihm klar gewesen, dass die Menschen krank werden würden. |
Krone vom 13.4.04
Tom Cruise schickt 9/11-Retter zu Scientology Eigentlich eine ehrbare Sache: Tom Cruise hat bei einem Wohltätigkeits-Dinner in New York Spenden für Rettungshelfer gesammelt, die bei ihrem Einsatz am 11. September giftigen Stoffen ausgesetzt waren. Kleiner "Fehler" an der Sache: Die Männer werden in ein Reha-Zentrum der Scientology-Sekte geschickt! Tom Cruise selbst ist bekennender Scientologe. Und mit den 1,2 Millionen Dollar, die er gesammelt hat, will er den Rettungsteams etwas Gutes tun. Und auch Ron Hubbard, dem Gründer der Sekte. Dieser entwickelte nämlich eine alternative Entgiftungs-Methode, die jetzt den 9/11-Rettern zu Gute kommen soll. 400 Feuerwehrleute und Nothelfer soll durch das Geld ein Aufenthalt im neu eingerichteten Entgiftungszentrum auf Long Island ermöglicht werden. Dort sollen die vergifteten Körper mit "Leibesübungen, Ausschwitzen in der Sauna, Vitaminen und Mineralstoffen" von giftigen Stoffen befreit werden, wie Hubbard in seinem neuen Buch "Clear Body Clear Mind" ("Klarer Körper, klarer Geist") beschreibt.
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Tom Cruise als Propagandist für den Kampf der Scientology-Organisation gegen "die Psychiatrie"
Scientology bekämpft die Psychiatrie, will diese abschaffen und an deren Stelle ein Behandlungsmonopol errichten. Dazu:
Der Schauspieler Tom Cruise ist der wichtigste Propagandist für dieses Ziel.Tom Cruise: "Ich mache Jagd auf die Psychiatrie"
Die Schweizer Tageszeitung Blick berichtete
am 27.5.2005:
| "Kreuzzug gegen Psychiater
Tom Cruise macht nach der Alien-Hatz jetzt Jagd auf Seelen-Doktoren" |
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Warum macht Tom Cruise "Jagd auf die Psychiatrie"?
Erstens weil Scientology selbst ein Behandlungsmonopol aufbauen will, aber nicht beweisen kann, dass die Scientology-Methode etwas taugt. Also wird die Konkurrenz gejagt und zur Strecke gebracht.Was könnte hinter der Behauptung stecken, man wollte ihn als Kind unter Drogen setzen?Zweitens erzählt Tom Cruise aber auch eine persönliche Geschichte.
Tom Cruise erzählt diese Story zum wiederholten Mal, vermutlich weil er sie für glaubhaft und überzeugend hält:"Man diagnostizierte bei mir Legasthenie. Ich hatte viel Energie als Kind. Sie wollten mich unter Drogen setzen. Konnten sie nicht. Meine Mutter sagte nein, unter keinen Umständen, in keinem Fall, und ich bin dankbar. Hätte ich diese Drogen nehmen müssen, wäre ich heute nicht hier. Ich hätte nie so Karriere gemacht".
Als strammer Scientology-Anhänger benutzt er vermutlich den Scientology-Sprachgebrauch.
Also ist zu berücksichtigen, was die Scientology-Organisation unter Drogen versteht:
Scientology bezeichnet Medikamente als Drogen.
Außer denen, die von Scientology selbst vorgeschrieben werden.
Die werden als Vitamine bezeichnet. Mehr dazu unterhttp://www.Ingo-Heinemann.de/Medikamente.htm Scientology propagiert Medikamentenmißbrauch mit Niacin
Ausserdem ist zu berücksichtigen,
dass die Behauptung, "die Psychiatrie" würde "Kinder unter Drogen
setzen" eine der ständig wiederholten Propaganda-Behauptungen der
Scientology-Organisation ist. Mehr dazu unter
Die Behauptung ist nicht nachprüfbar. Es steht also keineswegs fest, dass der kleine Tom Cruise überhaupt irgend welche Beeinträchtigungen hatte, wenn ja, welche und welche Vorschläge wer zu deren Behebung gemacht hat. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Tom Cruise sich erst nach der Befragung mit dem E-Meter daran "erinnern" konnte.Wegen Legasthenie?
Legasthenie wird auch als LRS bezeichnet, als Lese-Rechtschreibstörung.
In der Website http://www.kjp.med.uni-muenchen.de/faq/kap5.htm#anker8 heisst es dazu:"Helfen bei einer LRS Medikamente?Trotzdem kann es natürlich sein, dass ein Arzt oder vielleicht sogar unberechtigterweise ein Lehrer der Mutter von Tom Cruise empfohlen hat, irgendwelche Medikamente zu nehmen. Vielleicht hat sie Fachleute gefragt, vielleicht hat sie auch gefühlsmässig abgelehnt.
Sowohl mit schulmedizinischen als auch mit homöopathischen Medikamenten wurden vielfache Versuche unternommen, die Lernfähigkeit von Kindern mit einer LRS zu verbessern. Insgesamt waren die Ergebnisse enttäuschend, so dass davon auszugehen ist, dass Medikamente zur Behandlung einer Lese-Rechtschreibschwäche ungeeignet sind."
Tom Cruise: "Die Psychiatrie sollte verboten werden"
IMDb.com berichtete am 9.1.2004:
MSNBC ergänzte die Nachricht durch
Befragung einer Vertreterin der Psychiatrie:
Psychiatrists think Cruise should have head examined MSNBC, January 21, 2004
The American Psychiatric Association is concerned that some comments by Tom Cruise could prevent people who need help from getting it. The “Last Samurai” star has been blasting psychiatry, and reportedly said the profession should be “outlawed.” “I think [psychiatry] is an utter waste of time,” Cruise said, according to IMDB.com. “There’s nothing scientific about it. Communication is a good thing, but I think people get more mentally out of having a good meal or going for a walk. I think psychiatry should be outlawed.” “It’s like arguing that the earth is flat,” Dr. James Scully, the Medical Director of the American Psychiatric Association, told The Scoop. “Psychiatry is a branch of medicine supported by substantial research. . . . Comments like that are absurd. . . . If someone is suffering and needs to get help, it would be a shame if they do not get the help that could help them because a celebrity says something.” Would Dr. Scully welcome a dialogue with Cruise? “A dialogue? Yes. We’d welcome an open dialogue. A Scientology speech? No,” says Dr. Scully, referring to Cruise’s religion, which is opposed to psychiatry. “We don’t find discussions about Scientology useful.” |
Tom
Cruise: Pharmalobby schlimmer als Drogenbarone
| http://de.news.yahoo.com/031217/12/3t2o5.html
AP 17.12.2003 Tom Cruise: Psychopharmaka an Drogensucht in USA schuld Hamburg (AP) - Tom Cruise hat die Pharmaindustrie für die Drogensucht von Kindern und Jugendlichen in den USA verantwortlich gemacht. Der Hollywood-Star sagte der deutschen Zeitschrift «Cinema» laut einer Vorabmitteilung von Mittwoch: «Nicht die kolumbianischen Drogenbarone sind das Problem, sondern die Pharma-Industriellen, die Menschen drogensüchtig machen.» Der 41-Jährige kritisierte, Kinder würden wegen lächerlicher Anlässe wie einem diagnostizierten Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom mit Psychopharmaka voll gestopft. Bereits acht Millionen Kinder würden aus so genannten therapeutischen Gründen unter Drogen gesetzt, sagte Cruise. «Im Jahr 2014 sind es wahrscheinlich 40 Millionen. Dem müssen wir ein Ende bereiten.» Der Schauspieler kritisierte, die Ärzte, die den Kindern die Drogen verschreiben, stünden auffallend oft in engem Kontakt zur örtlichen Pharmaindustrie. Er selbst habe Menschen geholfen, von diesen Drogen wegzukommen: «Die Briefe, die sie mir geschrieben haben, würden Ihnen Tränen in die Augen treiben», sagte Cruise. Der 41-Jährige, der mit seiner Exfrau Nicole Kidman zwei Adoptivkinder hat, setzt sich für bessere Schulen und bessere Bildung in den USA ein. «Die meisten unserer Schulen tragen nicht zur Reife und zum geistigen Vorankommen der Schüler bei, sondern setzen auf stumpfes Auswendiglernen und Pauken.» Tom Cruise ist ab dem 8.
Januar 2004 in «Last Samurai» in den deutschen Kinos zu sehen.
http://de.news.yahoo.com/031217/286/3t2nj.html AFP 17.12.2003 Tom Cruise: Pharmalobby schlimmer als Drogenbarone Hamburg (AFP) - Nach Ansicht von Hollywood-Star Tom Cruise ist die Pharmaindustrie für die häufigen Drogenprobleme der US- Jugend verantwortlich: "Nicht die kolumbianischen Drogenbarone sind das Problem, sondern die Pharmaindustriellen, die Menschen drogensüchtig machen", sagte der 41-Jährige der Filmzeitschrift "Cinema". Zu viele Kinder würden in den USA mit Psychopharmaka ruhig gestellt: "Wir haben schon jetzt in den USA acht Millionen Kinder, die aus so genannten therapeutischen Gründen unter Drogen gesetzt werden." Cruise rief dazu auf, sich mehr um junge Menschen zu kümmern: "Die meisten unserer Schulen tragen nicht zur Reife und zum geistigen Vorankommen der Schüler bei, sondern setzen auf stumpfes Auswendiglernen und Pauken." Im Januar kommt sein neuer Film "Last Samurai" in die Kinos, auf den er sich eigens in einem achtmonatigen Training vorbereitet hatte. |
Tom Cruise
unterstützt Scientology in Deutschland
| Der Bund vom 24.7.02
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-3/Inland-4.html LESERBRIEF Tom Cruise doch Scientology-Mitglied Wir möchten darauf hinweisen, dass sich die Pressemeldungen des vergangenen Jahres als Ente herausgestellt haben. Tom Cruise ist sehr wohl weiterhin Mitglied der Scientology Kirche und steht auch ohne weiteres dazu, was man immer wieder in den Medien nachlesen kann, wie zuletzt im Time Magazin. Er unterstützt auch verschiedene soziale Projekte, die mit Hubbard-Methoden arbeiten. Scientology Kirche Zürich |
| Berliner Zeitung vom 31.1.02
Tom Cruise mit missionarischem Eifer Reuters BERLIN. Filmstar Tom Cruise hat sich beim US-Botschafter in Deutschland für die umstrittene Scientology-Sekte engagiert. Bei seinem Berlin-Besuch in der vorigen Woche habe Cruise sich leidenschaftlich bei US-Botschafter Dan Coats dafür eingesetzt, die Lage von Scientology in Deutschland zu verbessern. Die weltweit tätige Organisation steht seit 1997 unter Beobachtung deutscher Verfassungsschützer. Cruise ist bekennender Scientologe. (Reuters) |
| Berliner Morgenpost vom
31.1.02
Tom Cruise macht sich für Scientology stark rtr Berlin - Hollywood-Star Tom Cruise hat sich nach Angaben aus Diplomaten-Kreisen beim US-Botschafter in Deutschland für die umstrittene Scientology-Organisation eingesetzt. Anlässlich der Vorstellung seines neuen Films "Vanilla Sky" in Berlin sei Cruise mehr als eine Stunde bei Botschafter Dan Coats gewesen und habe sich leidenschaftlich dafür eingesetzt, die Lage von Scientology in Deutschland zu verbessern. Seit 1997 steht die Organisation unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Cruise ist seit langem bekennender Scientologe. |
www.ShortNews.de
brachte die nachfolgende Nachricht und stellte diese zur Diskussion:
| Aus:
www.ShortNews.de
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=350170&newsid=5&rubrik1=Kultur&rubrik2=Alles&rubrik3=Alles&sort=3&start=1&sparte=1 30.01.2002 15:09 Uhr Tom Cruise unterstützt Scientology-Sekte in Deutschland Der US-amerikanische Schauspieler Tom Cruise hat im Rahmen seiner Promotion-Tour wegen seines neuen Kino-Hits 'Vanilla Sky' den amerikanischen Botschafter gebeten, sich für die Rechte der Sekte Scientology in Deutschland einzusetzen. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten akzeptiert die Bundesrepublik Deutschland die Scientology-Sekte nicht als kirchliche Organisation, da dies nur eine Vortäuschung sei um Geld zu verdienen. Cruise, der ein loyaler Anhänger der amerikanischen Scientology-Sekte ist, ließ über seinen Sprecher, Pat Kingsley, berichten, dass Scientology überhaupt nichts mit der Trennung von Nicole Kidman zu tun gehabt habe. Quelle: www.abcnews.go.com |
Hier die Quelle dieser Nachricht:
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Aus: www.abcnews.go.com
WIRE: 01/30/2002 7:18 am ET Tom
Cruise Lobbies for Scientology in Germany
By Adam Tanner
BERLIN (Reuters) - Actor Tom Cruise, an outspoken adherent of the Church of Scientology, has lobbied the U.S. ambassador to fight for the group's rights in Germany, where it is not recognized, diplomats said Wednesday. Embassy officials said Cruise had met Ambassador Dan Coats, a former U.S. senator, in Berlin for more than an hour last week during which he made a passionate appeal for his support for improving the organization's status in Germany. Germany refuses to recognize Scientology as a church, saying it masquerades as a religion to make money. Scientologists are barred from government jobs in some parts of the country. The government placed Scientology under official scrutiny in 1997, provoking an outcry among supporters in the United States, including several celebrities. They say Germany's refusal to recognize Scientology undermines their human rights. In the January issue of the U.S.-based magazine Vanity Fair, Cruise credited his 13-year devotion to Scientology with helping him deal with adversities from dyslexia to his estrangement from his late father to persistent rumors that he is gay. Cruise's spokeswoman, Pat Kingsley, has denied that Scientology played a part in his split from actress Nicole Kidman last year. Cruise was in Germany on a promotional tour for his latest film "Vanilla Sky" with his lover and co-star Penelope Cruz. After meeting Coats at the U.S. embassy in central Berlin, Cruise, 39, spent nearly an hour signing autographs and talking to a star-struck embassy staff, who described him as unusually friendly and patient. Coats later attended a special screening of "Vanilla Sky." The embassy spokesman declined to comment on Cruise's meeting with the ambassador. The California-based Church of Scientology was founded on the teachings of the late American science fiction writer L. Ron Hubbard. Its members include several high-profile Hollywood film stars, including John Travolta and Cruise, who embraced it in 1990 through his first wife, Mimi Rogers. Copyright 2001 Reuters News Service. All rights reserved. This material may not be published, broadcast, rewritten, or redistributed. |