Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
   Adresse dieser Seite: http://www.Ingo-Heinemann.de/E-Meter.htm 
Zuletzt bearbeitet am 2.12.2012 
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Das E-Meter der Scientology-Organisation:
Ein Lügendetektor für Verhöre, Diagnose und Therapie
 
 

 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

 
Kerner seziert E-Meter

Über eine Stunde lang dauerte die Kerner-Sendung vom 10.2.2009 über Scientology.
Zeit genug für Kerner, nebenher ein E-Meter auseinander zu nehmen, welches Wilfried Handl mitgebracht hatte. Bilder zum Vergrössern anklicken.
 
 
 
 
 
 

Heinemann öffnet 1988 E-Meter im TV

Bereits 1988 hatte Ingo Heinemann im Österreichischen Fernsehen (20.12.1988 ORF Club 2) ein E-Meter geöffnet. Neben ihm die ehemalige Scientology-Anhängerin Wiebke Wimmer. Ebenfalls anwesend: Jürg Stettler. Zu dessen Auftritt dort: Kein "Beichtgeheimnis"

 

 
 
 

 

Was ist das "E-Meter"?

Das E-Meter zeigt die Hautoberflächenspannung, den Hautleitwert der Hände an.
Das E-Meter wird von der Scientology-Organisation für Diagnose und Therapie benutzt (>>).
Durch suggestive Fragen werden angebliche negative seelische Prägungen ("Engramme") gefunden und dadurch angeblich beseitigt.
Damit täuscht die Scientology-Organisation ihre Kunden ständig und planmäßig über die Wirksamkeit des Gerätes.
Ausserdem wird es für Verhöre benutzt (>>).
Ein wesentlicher Teil der Scientology-"Ausbildung" besteht in der Erlernung der Benutzung des Gerätes und insbesondere der Deutung der Zeigerbewegungen.
 
 
 
Das Elektro-Meter ist ein Spannungsanzeiger, eine "Wheatstonesche Brücke", ein Psychogalvanometer.   
Angezeigt wird die Änderung der elektrischen Hautoberflächenspannung der Hände. Registriert wird diese mit einfachen Dosen, die in den Händen zu halten sind. So wie Hände bei Aufregung schwitzen können, kann sich auch die Spannung der Haut ändern.  
Scientology behauptet, die Ausschläge des Zeigers ("Nadel"), zuverlässig interpretieren zu können. Dafür gibt es keinerlei nachprüfbare Beweise.
Angezeigt wird lediglich der angebliche Normalzustand der Spannung, "Set". Ausserdem das Steigen der Spannung ("Rise") und das Fallen ("Fall").  
Es gibt keine Messwerte.  
Die Zähler links neben der ovalen Anzeige registrieren lediglich die Zahl der Vorgänge.
 
 
 
Die Dosendrücker  

"Dosendrücker" werden Scientologen auch genannt. Über diese Dosen heisst es in dem Buch "Haben Sie vor diesem Leben gelebt" (deutsche Ausgabe 1979, Fachwortverzeichnis, Seite 383, Abbildung in http://www.Ingo-Heinemann.de/Thetan-Story.htm):   

"E-Meter-Dosen: Elektroden für das E-Meter, Suppen- oder Gemüsekonserven aus Stahlblech werden seit Jahren üblicherweise benutzt".
 
Scientologe Jürg Stettler behauptet (>>), "zum einen handelt es sich bei diesen geräten um hightechgeräte, und solche ravioli-dosen werden ganz sicher nicht verwendet. herr stamm versucht nur, das ganze ins lächerliche zu ziehen". 
Zum angeblichen Hightechgerät: E-Meter: Innenansicht

Das Gerät zeigt Veränderungen des Hautwiderstandes, des Hautleitwertes an. Auf der Interpretation des Zeigerausschlages beruht ein erheblicher Teil des Systems (>>). 

Scientologe Jürg Stettler behauptet (>>), das Gerät zeige nicht den Hautwiderstand an, sondern "geistige Veränderungen".  Genau das ist das Prinzip des Lügendetektors: Psychische Reaktionen ("geistige Veränderungen") erzeugen eine Veränderung unter anderem des Hautwiderstandes.
 
Aus:  http://www.20min.ch/community/stories/story/20610000  Hugo Stamm vs. Jürg Stettler vom 28.4.2006  


Hugo_Stamm  
da gäbe es ganze romane zu entgegnen, aber nur soviel: für mich sind die kurse hoch suggestiv. es ist für mich eine indoktrination - bewusstseinskontrolle. gelegentlich wird ein hubbard-elektrometer eingesetzt, das den hautwiderstand misst und für mich eine art lügendetektor ist. in scientology wird man zum gläsernen menschen.  
20minuten  
Wie muss man sich diesen Hubbard-Elektrometer vorstellen?  
Juerg_Stettler  
dieses gerät ist ein hilfsgerät, dass zum teil in der beratung benutzt wird, es misst entgegen den angaben von herrn stamm nicht den hautwiderstand, sondern zeigt geistige veränderungen bei der person an, und hilft mit, gebiete zu finden, die 'geladen' sind, und die man dann in der beratung weiter bespricht.  
jeder kursteilnehmer und jeder scientologe wird immer darauf hingewiesen, dass gemäss hubbard nur das für einen wahr ist, was man selber beobachtet hat. dies ist ein satz, den herr stamm in seinen informationen immer wieder auslässt. und seine vorwürfe ad absurdum führen, da jeder scientologe diese informationen studiert und dann selber schaut, ob sie für ihn wahr sind oder nicht.  
Hugo_Stamm  
das e-meter besteht aus einem messgerät und zwei dosen - es können auch ravioli-büchsen sein - so wird der widerstand gemessen. eigenartig ist nur, dass scientologen, die an das gerät angeschlossen sind, gefragt werden: 'hast du kontakt mit geheimdienst, polizei, journalisten, armee?' usw. man wird sogar über intime details gefragt - auch über die vermögensverhältnisse der angehörigen und über deren krankheiten. so funktioniert ein lügendetektor.  
Juerg_Stettler  
dies zeigt mir wieder einmal, wie herr stamm informationen verdreht oder aus dem zusammenhang reisst. zum einen handelt es sich bei diesen geräten um hightechgeräte, und solche ravioli-dosen werden ganz sicher nicht verwendet. herr stamm versucht nur, das ganze ins lächerliche zu ziehen. es muss auch darauf hingewiesen werden, dass diese beratungen dem beichtgeheimnis unterstehen, die gespräche sicher auch intim sein können, aber nicht ausserhalb der beratung bekannt gemacht werden oder verwendet werden. auch die angeblichen fragen die herr stamm hier zum teil erfunden hat, finden so nicht statt.
 
 
 

Das E-Meter weiss alles?
 
 
HABEN SIE JE EINEN GEDANKEN GESEHEN? 
Das E-Meter ist das Gerät, das ein Auditor verwendet, um die Gedanken zu sehen, die man anderenfalls nicht sehen könnte - jene Gedanken und Entscheidungen, die Sie In Ihrem Leben getroffen haben und an die Sie sich nicht mehr erinnern, die Sie jedoch vom Erfolg abhalten können. 
Wenn Sie wüssten, was die Probleme verursacht, könnten Sie sie lösen. Es sind diese Gedanken, die mit dem E-Meter ausfindig gemacht werden können. 
Erhalten Sie eine beitragsfreie Vorführung, um zu sehen, wie ein E-Meter funktioniert. Wenden Sie sich an unseren Buchladen-Beauftragten unter 069/xx xx xx 
(Aus: Positiv Zeitschrift der Scientology Kirche Frankfurt e.V. Nr. 63/2000)
 

Das E-Meter kann Angst und Schuldgefühle erzeugen.  Beweise für irgendwelche sonstigen Fähigkeiten gibt es nicht.

Scientology-Gründer L. Ron Hubbard hat demgegenüber behauptet:

"Das E-Meter irrt nie Es sieht alles. Es weiss alles. Es offenbart alles."

(Zitiert nach http://www.Ingo-Heinemann.de/Heinemann1979-Die-Scientology-Organisation.htm#EMeterweissalles
und Kaufman, Übermenschen unter uns, 1972, Seite 243  http://www.Ingo-Heinemann.de/Kaufman-UebermenschenUnterUns1972.htm#Licht

Die Scientology-Organisation behauptet, mit diesem Gerät und den geeigneten Fragen könne man die Wahrheit erforschen und "Engramme" finden. So werden angeblich schädliche seelische Prägungen aus diesem und zahllosen früheren Leben bezeichnet. Für die Existenz solcher im Gehirn gespeicherten Engramme gibt es keinerlei Beweise.
Es wird behauptet, die Existenz der "Engramme" sei durch den Ausschlag der Nadel bewiesen.

Es gibt noch nicht einmal eine Erklärung dafür, weshalb die angeblichen Engramme durch das Auffinden verschwinden sollen. Eine Erklärung dafür wäre aber nötig, denn für die Beseitigung der Engramme wird schließlich sehr viel Geld bezahlt. Es ist auch keineswegs eine Selbstverständlichkeit, daß die Ursache von seelischen oder körperlichen Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen durch das bloße Erkennen bereits zum Verschwinden gebracht wird.
 
 
„Wir rufen sie nacheinander herein. Wir verwenden das E-Meter (...) Wenn jemand nicht bereit ist, einen E-Meter Test zu machen, dann wissen Sie, dass er schuldig ist. Wenn er ihn macht, dann können Sie beobachten, wie die Nadel sich jedes Mal, wenn Sie Recht haben, zu einem ,Ja' heruntersenkt, sogar dann, wenn der Verdächtige überhaupt nichts sagt."  
L Ron HUBBARD, „Handbuch des Rechts", Kopenhagen, 1979 (Copyright 1989), S. 4, zitiert nach Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg 2004: Die "Scientology-Organisation" (SO), Seite 60, vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Verfassungsschutz.htm#BW2004
 
 

Kein E-Meter bei Ebay

Ebay ist eine Internet-Auktionsfirma. Dort kann jeder verkaufen oder kaufen, was er will. Allerdings kein E-Meter.

Die Scientology-Organisation hat das das mit der Behauptung unterbunden, durch den Verkauf werde "ein angebotenes Produkt oder im Angebot enthaltenes Material ihre Urheber-, Marken- oder andere Rechte verletzt" (siehe E-Mail unten).
Ebay hat sich offenbar mit dieser pauschalen Behauptung zufrieden gegeben: "eBay kann zur Authentizitaet der Waren keine Position beziehen".

Der Begriff "Authentizität" deutet darauf hin, um was es bei dieser Regelung eigentlich geht.
"Authentizität" bedeutet Echtheit.
Es geht also um die Verhinderung des Handels mit gefälschten Produkten oder unberechtigt kopierter Software.
Ein solcher Handel ist allgemein bekannt als "Produktpiraterie".
Ein gefälschtes Produkt läge vor, wenn ein fremder Hersteller ein E-Meter gefälscht und in den Handel gebracht hätte.
Ebay schreibt von einem "Verstoss gegen ein gesetzliches Verbot".
Gemeint: Viele Produkte sind durch Patente oder sonstige Schutzrechte geschützt, ihre Nachahmung ist also gesetzlich verboten.

Von einer solchen Fälschung ist jedoch nie etwas bekannt geworden.
Alles spricht dafür, dass es sich um ein echtes Produkt handelt, welches der Käufer wieder verkaufen will.
Für einen solchen Handel gibt es keine gesetzlichen Einschränlungen, weder nach dem Patentrecht, noch nach den sonstigen Schutzrechten.

Es mag ja sein, dass die Scientology-Organisation mit dem Käufer des E-Meters vereinbart hatte, dass dieser das E-Meter nicht weiterverkaufen darf.
Wenn das so wäre, dann würde der Verkauf des E-Meters möglicherweise gegen den Vertrag zwischen der Scientology-Organisation und dem ersten Käufer verstossen. Das aber geht Ebay nichts an. Denn der Verstoss gegen einen Vertrag enthält keineswegs gleichzeitig den Verstoss gegen ein gesetzliches Verbot. Verträge zu verletzen, ist nicht verboten.

Ebay hat sich also offenbar zur Überwachung privater Verträge einspannen lassen.
Normalerweise hätte die Scientology-Organisation den Verkäufer vor einem Zivilgericht auf Unterlassung des Verkaufs verklagen müssen.
Das ist zweifellos schwierig, denn dazu muss man den Verläufer erst einmal kennen.
Solche Schwierigkeiten kennt jeder, der vor Gericht seine Rechte durchsetzen will.

Die Frage ist jetzt, ob Ebay getäuscht wurde oder nachlässig war oder Helfer der Scientology-Organisation ist.
Tatsache ist: Jemand hat ein Angebot abgegeben. Wenn niemand höher geboten hätte, wäre dieser Kunde Eigetümer des E-Meters geworden. Ob das vielleicht schon der Fall war, lässt sich nach der E-Mail nicht sagen.
Sicher ist aber, dass Ebay in ein bestehendes Rechtsverhältnis eingegriffen hat.
Das Recht dafür hat Ebay sich durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) vorbehalten.
 
 
 
Betreff:   INF - VeRO - eBay Angebot beendet  
Datum:  Tue, 21 Jun 2005 07:04:50 PDT  
Von:  derswebhelp@ebay.de  
An:  xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx  
Hallo xxxxxxxxx,  

zu unserem Bedauern muessen wir Ihnen mitteilen, dass das Angebot 5783016840 -neuwert. E-Meter Super VII Quantum m. Koffer & Büchern   
auf das Sie geboten haben, auf Anforderung der Church of Scientology International vorzeitig beendet wurde.  

Die Church of Scientology International ist Teilnehmerin am eBay VeRI-Programm (Verifizierter Rechteinhaber Programm) und versichert, dass ein angebotenes Produkt oder im Angebot enthaltenes Material ihre Urheber-, Marken- oder andere Rechte verletzte. eBay kann zur Authentizitaet der Waren keine Position beziehen, trifft aber die notwendigen Massnahmen, wenn dies von einem Rechteinhaber gefordert wird.  

Verkaeufer, die der Meinung sind, dass ihr Angebot irrtuemlich beendet wurde, haben die Moeglichkeit, mit der betreffenden Person oder Firma in Kontakt zu treten oder sich an eBay zu wenden.  
Wenn Sie auf den oben genannten Artikel geboten haben, ergibt sich durch die Beendigung des Angebots keine Kaufverpflichtung.  
Haben Sie allerdings das Angebot zu einem Festpreis sofort gekauft, bleiben Ihre vertraglichen Verpflichtungen trotz Beendigung des Angebots durch eBay bestehen. Ein Verstoss gegen ein gesetzliches Verbot kann allerdings dazu fuehren, dass der Vertrag gegenstandslos ist.  
Um Ihren konkreten Einzelfall zu pruefen, empfehlen wir Ihnen, sich eine Rechtsauskunft bei einer dafuer zugelassenen Beratungsstelle oder bei einem Anwalt einzuholen.  
Unsere AGB und Grundsaetze finden Sie unter folgender Adresse: http://pages.ebay.de/help/policies/index.html  
Informationen ueber das eBay VeRI Programm und Gruende dafuer, warum Ihr Angebot auf Grund dieses Programmes beendet wurde, finden Sie unter: http://pages.ebay.de/help/policies/questions/vero-ended-item.html  
Fuer Fragen und Anmerkungen zu unseren AGB und Grundsaetzen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfuegung.  
Wir danken fuer Ihr Verstaendnis  
Mit freundlichen Gruessen  
Kundenservice (eBay-Sicherheit)  
Ihr eBay VeRI Team  
eBay Inc

 
 
 

Ursprünglich "Hilfsgerät für Psychotherapie"

Ursprünglich hatte der Erfinder Volney Mathison sein "Mathison Electropsychometer" als "Hilfsgerät für jeder Art der Psychotherapie" gedacht: "Was der Elektrokardiograph für den Herzspezialisten und die Röntgenstrahlen für den Chirurgen, ist das Electropsychometer für den Psychoanalytiker" - so der Text einer alten amerikanischen Zeitungsanzeige, wiedergegeben bei http://www.lisatrust.net/emeter.htm.
 
 
 

Beichthilfe?

Das E-Meter ist keineswegs nur die "Beichthilfe", als die es für Außenstehende, Behörden und Gerichte dargestellt wird, vermutlich um einer Anklage wegen unerlaubter Heilbehandlung zu entgehen.

Mit dem E-Meter hat Hubbard angeblich die Existenz früherer Leben und der "Engramme" aus diesen früheren Leben bewiesen.
Darauf basiert der Hubbardismus (vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Thetan-Story.htm).
 
 
 

Engramm-Finder

Mit dem E-Meter findet der Auditor im Einzelfall angeblich "Engramme", also negative seelische Prägungen aus dem jetzigen und aus früheren Lebens und beseitigt diese.
 
 
 

Verbotene Heilbehandlung

Diese Engramme werden als Ursache von Krankheiten dargestellt.
Das E-Meter wird also für Diagnose und Therapie benutzt.
Das ist Heilbehandlung.
Diese darf nur durch Ärzte und Heilpraktiker durchgeführt werden.
Alle anderen machen sich strafbar. Dazu die
Staatsanwaltschaft München 115 Js 4298/84 v. 24.4.1986, S. 55

"Auditing und E-meter in nichtscientologischer Sicht.
aa) Laienpsychotherapie./
Bei dem Auditing handelt es sich im Normalfall bis zur Stufe
Clear um ein Verfahren, das in etwa den tiefenpsychologischen
Psychotherapiemethoden entspricht. Das Münchner Institut für
Rechtsmedizin nennt in seinem Gutachten vom 3.12.84 (Seite 16f)
die scientologischen Verfahren eine "dilettantische
Psychotherapie". Aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 10.2.83 (NJW 1984,1414) steht nunmehr fest, daß es
sich bei psychotherapeutischen Maßnahmen um Ausübung der Heilkunde
im Sinne von § 1 Abs. 1 Heilpraktikergesetz handelt".
Unerfindlich ist, warum es bisher keine Strafverfahren wegen verbotener Ausübung der Heilkunde gegeben hat.

Die Scientology-Organisation verspricht immer wieder Diagnose und Therapie und behauptet, die Wirksamkeit dieser Verfahren sei besser, als die der Psychoanalyse:

"Mit einem E-Meter kann ein erfahrener Auditor, der korrekt
assessieren kann, innerhalb von einer Stunde all das
hervorbringen, wovon der Analytiker oder Freud je gehofft haben,
es zu erreichen, und dies wird unveränderlich erreicht - im
Vergleich zu den kleinen Resultaten, die Analytiker tatsächlich
erreicht haben" (PTS-Kurs 1984 S. 95 HCOPL 5.2.66  S. 3).
 
 

Kein Messgerät

Das E-Meter ist kein Messgerät, auch wenn das behauptet wird:

"Elektrometer (kurz: E-Meter): Ein elektronisches Instrument, um den geistigen Zustand und die Veränderung des Zustandes von Individuen zu messen.
"Das Elektrometer ist das älteste bekannte Meßgerät in der Psychotherapie" (Haben Sie vor diesem Leben gelebt? 1979, S. 62, Abbildung in http://www.Ingo-Heinemann.de/Thetan-Story.htm)
"E-Meter - ein elektronisches Instrument, um den geistigen Zustand und die Veränderung des Zustandes von Individuen zu messen - als Hilfe für die Präzision und Geschwindigkeit beim Auditieren" (Scientology Fachwortsammlung).
"Ein E-Meter ist ein Gerät, das einen Gedanken messen kann ... (Zeitschrift Kompetenz Nr. 51,  Magazin der Scientology Kirche Frankfurt, 1997).
Ein Messgerät braucht eine Masseinheit, also etwa Meter, Kilogramm oder Volt.
Daran fehlt es hier.
Die Bewegung des Zeigers selbst ist es, die interpretiert wird.
Dieses "Ablesen" ist zentraler Punk der Ausbildung:
 
Aus: Das Buch der E-Meter-Übungen, Deutsche Erstausgabe, 1974, Abbildung rechts  
"Der Student-Auditor muß die folgenden Nadelverhalten am E-Meter demonstrieren und fähig sein, sie zu definieren:  
1. Fest   
2. Null   
3.  Fall   
4. Wechsel des Charakteristikums   
5. Ansteigen   
6. Theta-Bop   
7. Rockslam   
8. Freie Nadel   
9. Stage Four   
10. Raketenanzeige   
11. reine Nadel   
12. schmutzige Nadel   
13. Tick   
14. beschleunigtes Ansteigen   
15. beschleunigter Fall   
16. verlangsamtes Ansteigen   
17. Verlangsamter Fall   
18. Stop"
Sogar mit der angeblichen Genauigkeit wird geworben:
"Die Messung des Gedankens mit einem Meßgerät ist nichts Neues, das verstehen und die Genauigkeit der Messung ist neu"
"Das gewöhnliche Galvanometer, jenes Instrument, das für 'Lügendetektoren' der Polizei und andere Zwecke benutzt wird, hat wenig Wert, da es nicht empfindlich genug ist und zu langsam reagiert" (aus Hubbard-Artikel "Die Errungenschaft des E-Meters" in "Neue Zivilisation Das Magazin der Scientology Kirche Hamburg e.V." Nr. 143 aus 1997)
Tatsächlich läßt sich das "Nadelverhalten" leicht beeinflussen.
So, indem die Dosen unterschiedlich fest gedrückt werden.
Aber auch durch einfache Bewegungen.
Deshalb wird in einer Werbeanzeige für "Neue Dosen" behauptet:
"Weniger Störung durch Körperbewegung".
Wohl deshalb auch die Wucher-Preise für die Dosen, vgl. Werbung, Leistung, Preise
 
 
 

Mehr Empfindlichkeit - mehr Engramme

Auch durch die angebliche Veränderung der Empfindlichkeit des Gerätes wird das "Nadelverhalten" beeeinflußt. So wurde das E-Meter Mark im rundlichen Kunststoff-Gehäuse gegenüber dem früheren Gerät im Holz-Gehäuse als empfindlicher angeboten. Man kann damit also die angeblichen Engramme schneller finden. Das Auffinden eines Engrammes wird angeblich durch eine "schwebende Nadel" angezeigt. Ein solches Verhalten des Zeigers läßt sich aber auch herstellen, indem das Gerät mit einem größeren Trägheitsmoment ausgestattet wird, nach üblichem Sprachgebrauch also unempfindlicher gemacht wird.
 
 
 
Ähnlich bei Einführung des "Quantum"-E-Meters.   
In einer Werbung in der Zeitschrift "Scientology News" Ausgabe 9 aus 1998 heißt es:  
  
  
"Genauso, wie ein Elektronenmikroskop selbst die kleinsten Partikel vergrößert, vergrößert das Quantum winzige oder unsichtbare Reads, so daß sie groß, klar und unübersehbar sind. Auf diese Weise finden sie die Ladung und bringen sie für immer zum Verschwinden".
 

 
Wer also glaubte, bereits alle Engramme gefunden zu haben (falls das überhaupt denkbar sein sollte), dem wird jetzt nahegelegt, mit einem empfindlicheren Gerät erneut auf die Suche zu gehen.

Das neue Gerät funktioniert offenbar durch elektronische Verstärkung der Anzeige.
Es kann natürlich auch sein, daß lediglich die bereits erwähnten Fehler des Gerätes noch verstärkt angezeigt werden.
 
 
 
 
 

Lügendetektor erzeugt Angst
denn angeblich findet er böse Absichten und liest Gedanken

Das E-Meter dient auch der Steuerung der Organisation.
Denn es wird für die Sicherheitsüberprüfungen benutzt, der sich Mitarbeiter unterziehen müssen.
Der Beweis dafür, dass das E-Meter als Lügendetektor eingesetzt wird, findet sich sogar in der Werbung der Scientology-Organisation.
 
 
Unter einem Werbe-Photo heißt es, das E-Meter  
" ...  Zeigt das genaue Nadelverhalten, das von einer bösen Absicht verursacht wird".
Mehr dazu unter   
Das ist natürlich Unsinn.
Um Angst zu erzeugen, genügt es aber, wenn jemand an diesen Unsinn glaubt:

"Einige Leute mit schlechtem Gewissen haben berechtigte Angst vor dem E-Meter, weil es alles und jedes, was sie getan haben und gewesen sind, ans Licht bringt, wenn es von einem erfahrenen Fachmann benutzt wird"  (Haben Sie vor diesem Leben gelebt? 1979, S. 63)
Sogar zum Gedankenlesen soll das E-Meter fähig sein:
"Dieses Instrument ... gewährt dem Menschen seinen ersten tiefen Einblick in die Gedankenwelt und Herzen seiner Mitmenschen. Die bewegliche Nadel des Elekropsychometers kann mit Genauigkeit Dinge aufdecken, die sonst dem Menschen für immer verschlossen gewesen wären" (aus Hubbard-Artikel "Die Errungenschaft des E-Meters" in "Neue Zivilisation Das Magazin der Scientology Kirche Hamburg e.V." Nr. 143 aus 1997).
 
Aus: Ingo Heinemann (1979) Die Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen  
http://www.Ingo-Heinemann.de/Heinemann1979-Die-Scientology-Organisation.htm  

7. Das E-Meter

Die magische Kiste der Scientologen



 Das E-Meter ist gleichzeitig wichtigstes Handwerkszeug der Scientologen und Beweismittel für Hubbards kurioses Denkgebäude. Denn mit dem E-Meter will Hubbard entdeckt haben, daß seit unvordenklichen Zeiten die Thetanen existiert haben, die heute in der zweifellos unvollkommenen Hülle des Menschen gefangen sind, und mit dem E-Meter will er die »Engramme« beseitigen und damit die Menschen wieder zu allwissenden, alleskönnenden und unsterblichen Überwesen machen. Das Psychologische Institut der Universität Tübingen hat dieses Gerät untersucht. Der technische Teil:  
   1. Das E-Meter ist ein Gerät, das elektrische Widerstände und Widerstandsänderungen anzeigen kann.  

Bei einem gegebenen äußeren Widerstand kann mittels des sog. Tonarms die Anzeigenadel auf den Punkt »set needle here« gebracht werden. Die Nadelanschläge von dieser Stelle aus sind dann in etwa proportional zu der Widerstandsänderung dividiert durch den Widerstand. Geräte dieser Art werden schon seit Beginn unseres Jahrhunderts zur Anzeige von Widerstandswerten und deren Veränderungen in der Haut des Menschen verwendet.  

2. Das E-Meter entspricht in der Technologie bei weitem nicht den heute üblichen wissenschaftlichen Geräten zur Messung von Hautwiderständen:  

a) Die Justierungsmöglichkeit und die Einstellmöglichkeit des sog. Tonarms ist zu ungenau.  

b) Bei wissenschaftlichen Geräten wird heutzutage entweder der Strom, der durch den Menschen geschickt wird, oder die Spannung, die angelegt wird, konstant gehalten, so daß die Anzeige entweder proportional zum Widerstand oder proportional zur Leitfähigkeit ist. Keine der beiden Möglichkeiten ist im »E-Meter« realisiert.  
  
 


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 53


c) Wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung setzt eine Dokumentation der Daten durch ein geeignetes Registriergerät voraus. Das »E-Meter« hat keine Anschlußmöglichkeit für ein solches Gerät. Dadurch kann die Deutung der Widerstandsänderungen durch den Benutzer nicht überprüft werden.  

3. Die Art der Widerstandsmessung mit dem E-Meter entspricht nicht den heutigen wissenschaftlichen Kriterien:  

In der Wissenschaft wird der Hautwiderstand zwischen zwei bestimmten Stellen durch Anbringung von Elektroden von genau bestimmter Größe und Verwendung einer wohldefinierten Elektrodenpaste gemessen. Dabei wird durch die Elektrodenpaste ein bestimmter und gleichbleibender Übergangswiderstand zwischen Haut und Elektrode hergestellt.  

Beim E-Meter entsprechen den Elektroden zwei Konservendosen, die der Proband in den Händen hält. Der Übergangswiderstand zwischen Haut und »Elektrode« hängt damit sehr stark davon ab, wie fest der Proband die Dosen hält. Dadurch können viele Widerstandsänderungen angezeigt werden, die mit den Hautwiderstandsveränderungen nichts zu tun haben: Während in der Wissenschaft das Auftreten solcher »Artefakte« soweit wie möglich vermieden wird, wird das bei »E-Meter-Messungen« offensichtlich sogar begünstigt!  

4. Das E-Meter entspricht nicht den elektrischen Sicherheitsbestimmungen:  

Das Gerät ist zwar batteriebetrieben und die dabei auftretenden Spannungen sind auch im Fehlerfalle als ungefährlich zu betrachten, jedoch die Vorrichtung zur Wiederaufladung der Batterien widerspricht (zumindest bei dem zur Begutachtung vorliegenden Gerät) eklatant den Sicherheitsbestimmungen für elektrische Geräte:  

a) Es besteht kein Schutz gegen Auftreten zu hoher Berührungsspannung im Fehlerfalle durch Verwendung des Schutzleiters (§ 5 VBG 4).  

b) Das Ladegerät enthält keinen Transformator, der die Netzversorgung von der Elektrodenanschlußbuchse trennt; bei ungünstiger Stellung des Netzsteckers liegen an der Elektroden-Anschlußbuchse über eine Gleichrichterdiode direkt 220 V, wobei die Diode Ströme über 10 mA durchläßt, was als lebensgefährlicher Strom gilt. Weiterhin besteht keine Absicherung des Netzstromkreises. Bei nicht eingestecktem Elektrodenkabel widerspricht das den Bestimmungen gegen den Schutz von unter Spannung stehenden Teilen gegen zufälliges Berühren (§ 5 VBG 4; VDE 0100), bei Anwendung des Gerätes mit angeschlossenem Ladekabel kann für den Probanden Lebensgefahr bestehen.  
 

Dieser Sachverhalt hat die ABI seinerzeit bewogen, das E-Meter als lebensgefährlich zu bezeichnen, da die Bedienungsanleitungen keinerlei Hinweis darauf gegeben haben, daß das Gerät nicht mit angeschlossenem Ladekabel verwendet werden  


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 54


darf. Die Scientology-Sekte hat behauptet, das Gerät sei den Sicherheitsbestimmungen angepaßt worden. Das mag sein. Die ABI hat in den Scientologen-Schriften jedoch keinerlei Hinweis auf die Gefährlichkeit der noch in Gebrauch befindlichen alten Geräte gefunden. Da die Adressen aller Käufer bekannt sind, hätten diese auch einzeln angeschrieben und gewarnt werden müssen. Auch von einer solchen Aktion ist nichts bekannt.  

Zur Anwendung des Gerätes sagt das Gutachten der Universität Tübingen:  
  

Wie aus dem Gutachten von Herrn Dr. Lutzenberger hervorgeht, handelt es sich bei dem uns zur Verfügung stehenden Hubbard Electrometer um ein technisch mangelhaftes Gerät zur Ableitung von Hautwiderstandsänderungen.  

Änderungen des Hautwiderstandes werden physiologisch durch electrochemische Erregung der peripheren Schweißdrüsen ausgelöst. Gesteuert werden diese Erregungen von verschiedenen, z.T. noch nicht eindeutig lokalisierbaren Hirnregionen, vor allem dem sogenannten limbischen System und Teilen des Großhirns. Änderungen des Aktivitätsgrades (in Richtung Erhöhung der Aktivität) dieser Hirnteile können eine Änderung des Hautwiderstandes in der Körperperipherie auslösen, wenn sie eine bestimmte Erregungsstärke überschritten haben (vor allem an der Handinnenseite oder den Fußsohlen, wo sich besonders viele Schweißdrüsen befinden).  

Solche Änderungen können aufgrund der unspezifischen Organisation der beteiligten Hirnregionen von vielen äußeren oder körperinternen Reizen ausgelöst werden: Vor allem Bewegungen (z.B. tiefes Einatmen, schwache, schwer sichtbare Bewegungen der Finger und Hände, oder nicht sichtbare Verspannungen der Muskulatur) führen zu Änderungen des Hautwiderstandes ohne daß psychologische Faktoren daran beteiligt sein müssen. Änderungen des Stoffwechsels beeinflussen den Hautwiderstand auch erheblich, ohne daß damit psychologische Änderungen einhergehen müssen. Jeder äußere (z.B. ein Lichtsignal, eine Frage, Tageszeit, ein Geräusch, Diät, usw.) oder innere Reize (z.B. eine angsterregende Vorstellung, aber auch eine erfreuliche Vorstellung oder Gedanke) kann mit einer Änderung des Hautwiderstandes einhergehen. Aus einer aufgetretenen Änderung des Hautwiderstandes in einer Frage-Antwort-Situation (wie z.B. ein »Auditing« der Scientologen) kann nicht auf irgendwelche spezifische Gedanken oder spezifische emotionale Änderungen geschlossen werden. Es ist aber durchaus möglich, durch geschickte Frageformulierungen informierte oder fehlinformierte Personen zur Preisgabe von Informationen zu bringen, die am Beginn der Befragung diese Personen nicht geben wollten.  

Nur im psychophysiologischen Experiment - und bei »Auditing« handelt es sich nicht um ein psychophysiologisches Experiment - kann unter kontrollierten


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 55


Reizbedingungen aus Änderungen des Hautwiderstandes auf Änderungen des zentralnervösen Erregungsniveaus geschlossen werden. Nur in den Händen eines entsprechend ausgebildeten Psychologen, Arztes oder Naturwissenschaftlers mit abgeschlossener Hochschulausbildung ist eine sinnvolle Anwendung von Hautwiderstandsgeräten zu diagnostischen Zwecken zu erwarten. Ein therapeutischer Effekt der Anwendung dieses Gerätes oder anderer Geräte zur Messung des Hautwiderstandes ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
gez. Dr. N. Birbaumer  
Professor für Psychologie  
an der Universität Tübingen
Die Scientologen sind da ganz anderer Meinung.  
Hier einige Beispiele aus dem "Buch der E-Meter-Übungen":  
   E-METER-ÜBUNG NR.22  
Nummer: EM-22.  
Name: Finden verborgener Daten aus diesem Leben mit Hilfe des E-Meters.  
Zweck: Den Student-Auditor zu trainieren, ein Datum auf der Zeitspur mit Hilfe des E-Meters zu finden, die Realität des Student-Auditors über die tatsächliche Existenz der Zeitspur und über das wirkliche Funktionieren des E-Meters zu erhöhen, und dem Student-Auditor eine große Vertrautheit mit dem E-Meter und dessen Gebrauch zu vermitteln.  

Stellung: Student-Auditor und Coach sitzen einander an einem Tisch gegenüber. Der Student-Auditor bedient das E-Meter. Der Coach hält die Dosen in seinen Händen.  

Anweisungen: Keine festgelegten Anweisungen. » Über und Unter« - Fragen wird dazu benutzt, das richtige Datum zu isolieren.  

Wichtig im Training: Der Coach wählt sich ein Datum aus, vorzugsweise seinen Geburtstag oder irgendeinen anderen bekannten Jahrestag. Wenn dann der Student-Auditor besser wird, wählt der Coach irgendein Datum (Monat, Tag und Jahr) beliebig aus seinen ersten Lebensjahren (aus diesem Leben) aus. Dabei nennt er dem Student-Auditor das Datum natürlich nicht. Der Student-Auditor muß dann mit Hilfe des E-Meters das vom Coach ausgewählte Datum finden. Der Coach darf hierbei außer seinen Anweisungen als Coach nichts sagen oder antworten.  
 


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 56



   Das Datum wird mit Hilfe von Eliminieren herausgefunden. Die Fragen des Student-Autitors sind folgender Art: »Liegt das Datum vor 1940 n. Chr.? . Nach 1940 n. Chr.?« Wenn die Nadel reagiert, lautet die Antwort ja. Wenn die Nadel nicht reagiert, lautet die Antwort nein. Wenn bei der ersten Frage eine Nadelreaktion erfolgt, wird die zweite Frage nicht mehr gestellt. Wenn die Nadel auf keine der beiden Fragen reagiert, dann ist das Jahr, das der Student-Auditor gefragt hat, dem gesuchten Datum nicht nahe genug oder das TR-1 des Student-Auditors war nicht gut genug, als er die Frage stellte. Wenn das Jahr gefunden ist, bestimmt der Student-Auditor den Monat des Jahres: »Liegt es vor Juni 1945 n. Chr.? . . . Nach Juni 1945 n. Chr. ?« Dann wird der Tag gefunden: »Liegt er vor dem 15. März 1945 n. Chr.? ... Nach dem 15. März 1945 n. Chr.?«  

Sobald der Student-Auditor die Übung besser kann, sollte der Coach den Schwierigkeitsgrad der Übung erhöhen, indem er den Student-Auditor Monat, Jahr, Tag und ebenfalls Minuten und Sekunden herausfinden läßt. Der Student-Auditor kann »vor« und »nach« verwenden, aber für die Daten aus diesem Leben nicht »mehr als« oder »weniger als« verwenden. Der Coach sollte dem Student-Auditor für schlechtes TR 0 bis 2, für unklare und indirekte »Q und A«-artige Fragen und für schlechte Interpretation der E-Meter-Anzeige ein Flunk erteilen; ebenfalls dafür, daß der Student-Auditor beim Fragenstellen übermäßig lange braucht.  

Der Student-Auditor besteht diese Übung, wenn er leicht, richtig und genau mit dem E-Meter datieren kann.  

Geschichtliches: Von L. Ron Hubbard als »E-Meter Hidden Body Part« im November 1958 in London entwickelt und im Dezember 1963 überarbeitet.  

E-METER-ÜBUNG NR.25  

Nummer: EM-25.  
Name: Datieren der Zeitspur.  
Zweck: Den Student-Auditor darin zu trainieren, Daten auf der Zeitspur genau und schnell festzustellen, zu helfen, eine Realität über die Zeitspur zu erlangen, und zu demonstrieren, daß man mit dem E-Meter etwas herausfinden kann, ohne daß der Preclear mit Worten etwas antworten muß.  

Stellung: Coach und Student-Auditor sitzen sich an einem Tisch gegenüber. Auf dem Tisch steht ein betriebsbereites E-Meter. Der Coach hält die Dosen in seinen Händen.  
Anweisungen: Keine festgelegten Anweisungen.  
Wichtig im Training:  

Schritt 1. Der Student-Auditor wird zunächst darin trainiert, die richtige  
 


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 57


Größenordnung eines Datums auf der Zeitspur festzustellen. Hierbei greift der Coach eine Größenordnung eines Datums beliebig heraus und schreibt diese auf ein Blatt Papier. Zum Beispiel nimmt der Coach Jahrzehnte her und schreibt es auf. Der Student-Auditor muß dann unter Verwendung des E-Meters feststellen, was die Größenordnung ist.  

Der Student-Auditor stellt hierbei folgende Fragen: »Handelt es sich bei der Größenordnung um Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende, Zehntausende von Jahren, Hunderttausende von Jahren?« usw., bis er eine klare Anzeige bekommt. Dann nennt der StudentAuditor dem Coach die gefundene Größenordnung. Stimmt diese nicht, erteilt der Coach dem Student-Auditor ein Flunk, und der Student-Auditor beginnt von vorn, bis er die richtige Größenordnung gefunden hat. Wenn der Student-Auditor die richtige Größenordnung gefunden hat, zeigt ihm der Coach das Blatt Papier, auf dem die Größenordnung steht. Dieser Teil der Übung wird so lange gemacht, bis der Student-Auditor gut mit großen Zeitspannen umgehen kann.  

Schritt 2. Als nächstes schreibt der Coach einen bestimmten Betrag an Jahren auf ein Blatt Papier. Er verwendet dabei eine runde Zahl, wie zum Beispiel »vor 75 Billionen Billionen Jahren«, »vor 150 Milliarden Billionen Jahren«, »vor 89 Milliarden Jahren«, oder etwas in der Art. Der Student-Auditor findet das Datum heraus, indem er als erstes nach der Größenordnung sucht. Nehmen wir als Beispiel eine Größenordnung von Zehntausenden von Billionen von Jahren. Dann bestimmt der Student-Auditor das Datum genauer, indem er »mehr als« oder »weniger als« verwendet. »Liegt das Datum mehr als 50.000 Billionen Jahre zurück, weniger als 50.000 Billionen Jahre zurück?« Der Student-Auditor wird bei einer der beiden Fragen eine Anzeige erhalten. Er nimmt als Antwort das, was anzeigte. Wenn bei keiner der beiden Fragen eine Anzeige erfolgte, dann war entweder das TR-1 des Student-Auditors unzureichend oder das gefragte Datum lag vom eigentlichen Datum zu weit entfernt. In unserem Beispiel reagierte die Nadel auf »weniger als 50.000 Billionen Jahre«. Jetzt geht man folgendermaßen weiter:  

»Liegt dieses Datum mehr als 25.000 Billionen Jahre zurück? Das zeigt an.« »Liegt dieses Datum mehr als 35.000 Billionen Jahre zurück, weniger als 35.000 Billionen Jahre zurück? Weniger als zeigt an.«  

»Liegt dieses Datum mehr als 30.000 Billionen Jahre zurück? Das zeigt an.«  

»Liegt dieses Datum 30.000 Billionen Jahre zurück, 31, 32? Das zeigt an. 32.000 Billionen Jahre zurück. Ist dies ein richtiges Datum? Ist dies ein falsches Datum? Es zeigt als richtiges an.«  

Beachten Sie, daß die zweite Frage nicht mehr angefügt wird, wenn die erste Frage mit »größer als« anzeigt.  
 


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 58


Wenn der Student-Auditor beim Meterablesen gute Arbeit geleistet hat, gutes TR-1 benutzt hat und nicht selbst verwirrt worden ist, wird das Datum richtig sein, und wird mit dem Datum übereinstimmen, das vom Coach auf den Zettel geschrieben worden ist. Wenn der Student-Auditor das falsche Datum bekommt, erhält er ein Flunk. Wenn der Student-Auditor das richtige Datum findet, zeigt ihm der Coach, daß das gefundene Datum genau das ist, das er aufgeschrieben hat.  

Schritt 3. Im letzten Schritt dieser Übung schreibt der Coach ein vollständiges Datum auf, wie zum Beispiel: 56.276.345.829.100 Jahre zurück, 315 Tage, 42 Stunden, 15 Minuten und 10 Sekunden.  

Der Student-Auditor muß dieses Datum genau ermitteln, wobei er wie im zweiten Schritt dieser Übung verfährt. Der Coach sollte kein Datum aufschreiben, das mehr als Hunderte von Billionen Jahren zurückliegt. Der Student-Auditor erhält ein Flunk, wenn er nicht das richtige Datum bekommt, und er besteht, wenn er es findet.  

Zur Klarstellung die folgende Aufstellung:  

1 - 9 Jahre.  
10 - 99, Jahrzehnte.  
100 - 999, Jahrhunderte.  
1000 - 9999, Jahrtausende.  
10.000 - 99.999, Zehntausende von Jahren.  
100.000 - 999.999, Hunderttausende von Jahren.  
1.000.000 - 9.999.999, Millionen von Jahren.  
10.000.000 - 99.999.999, Zehnmillionen von Jahren.  
100.000.000 - 999.999.999, Hunderte von Millionen von Jahren.  
1.000.000.000 - 9.999.999.999, Milliarden von Jahren.  
10.000.000.000 - 99.999.999.999, Zehnmilliarden von Jahren.  
100.000.000.000 - 999.999.999.999, Hunderte von Milliarden von Jahren.  
1.000.000.000.000 - 9.999.999.999.999, Billionen von Jahren.  
10.000.000.000.000 - 99.999.999.999.999, Zehn Billionen von Jahren.  
100.000.000.000.000 - 999.999.999.999.999, Hunderte von Billionen von Jahren.  
1.000.000.000.000.000 - 9.999.999.999.999.999, Tausende von Billionen von Jahren.  
10.000.000.000.000.000 - 99.999.999.999.999.999, Zehntausende von Billionen von Jahren.  
100.000.000.000.000.000 - 999. 999.999.999.999.999, Hunderttausende von Billionen von Jahren.  
 


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 59


Und so weiter, wobei es wie folgend geht:  

Millionen von Billionen von Jahren.  
Zehnmillionen von Billionen von Jahren.  
Hunderte von Millionen von Billionen von Jahren.  
Milliarden von Billionen von Jahren.  
Zehnmilliarden von Billionen von Jahren.  
Hunderte von Milliarden von Billionen von Jahren.  
Billionen von Billionen von Jahren.  
Zehnbillionen von Billionen von Jahren.  
Hunderte von Billionen von Billionen von Jahren.  
Tausende von Billionen von Billionen von Jahren.  
Zehntausende von Billionen von Billionen von Jahren.  
Hunderttausend von Billionen von Billionen von Jahren.  
Millionen von Billionen von Billionen von Jahren.  
Zehnmillionen von Billionen von Billionen von Jahren.  
Hunderte Millionen von Billionen von Billionen von Jahren.  
Milliarden von Billionen von Billionen von Jahren.  
Zehnmillarden von Billionen von Billionen von Jahren.  
Hunderte Milliarden von Billionen von Billionen von Jahren.  
Billionen von Billionen von Billionen von Jahren.  

Diese Übung gilt als bestanden, wenn der Student-Auditor genau und schnell ein Datum auf der Zeitspur feststellen kann. Für eine vorangegangene Übung wird dem Student-Auditor ein rosa Zettel gegeben, wenn der Kursleiter merkt, daß diese nicht beherrscht wird. Der Student-Auditor soll diese Übung dann noch einmal machen.  

Geschichtliches: Ermitteln von Daten auf der Zeitspur wurde zum ersten Mal von L. Ron Hubbard 1951 durchgeführt, als es sich zeigte, daß sich Reclears an Geschehnisse erinnern können, die weiter zurück lagen, als ihr gegenwärtiges Leben zurück reichte.  

Seitdem wurde Datieren auf den Kursen von Scientology gelehrt. Diese Übung wurde 1963 überarbeitet.  
  
 



Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 60  

In seiner »Geschichte der Menschheit« war Hubbard noch etwas bescheidener gewesen:  

"Dies ist ein kaltblütiger Bericht über die vergangenen sechzig Billionen Jahre" lautet der erste Satz dieses Buches. Zum Zeitvergleich: Wissenschaftler schätzen das Alter unseres Planetensystems auf ca. 5 Milliarden Jahre. Den »Urknall«, dem unser Universum vermutlich sein Entstehen zu verdanken hat, datieren die Wissenschaftler 13 Milliarden Jahre zurück.  

Man sieht, Hubbard ist inzwischen wesentlich weiter in die Vergangenheit vorgedrungen. Die Thetanen müssen den Urknall (»heller als tausend Sonnen«) vielfach mitgemacht haben.  

In der neuesten Ausgabe des »Buches der E-Meter-Übungen« findet sich - rotgedruckt - das folgende Hubbard-Bulletin:  
  

HUBBARD-KOMMUNIKATIONSBÜRO  
Saint Hill Manor, East Grinstead, Sussex  
HCOBULLETIN VOM 2. JANUAR 1967  
Personal der Qualifikationsabteilung  
Pesonal der Technischen Abteilung  
Studenten des Clearing-Kurses  
SHSBC-Studenten  

DATIEREN - VERBOTENE WÖRTER  

Die Wörter »mehr« - »weniger« kommen in der Bank vor, und ihre Verwendung beim Datieren ist verboten.  

Im Buch der E-Meter-Übungen muß die Formulierungsweise für das Datieren der Zeitspur, E-Meter-Übung 25, in der die Wörter »mehr« - »weniger« enthalten sind, verändert werden zu »größer als« - »kleiner als«. E-Meter-Übung 22, Finden verborgener Daten aus diesem Leben mit Hilfe des E-Meters, bleibt unverändert.  

Jeder, der beim Datieren die Wörter »früher« - »später« verwendet, Wörter, die in keiner E-Meter- Übung zu finden sind, ist nicht nur des Alter-is-ness der Technologie schuldig, sondern wird seinen Studenten oder Preclear in die Bank



Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 61  

hinein quetschen, da diese Wörter ebenfalls in der Bank vorkommen und daher verboten sind.  
L. RON HUBBARD  
Gründer  

Wir wollen hier gar nicht den Versuch machen, zu erklären, was die Scientologen meinen, wenn sie »Bank« sagen. Denn das wäre bereits der volle Einstieg in das »Wortklären«, dem weit über die Hälfte der Ausbildungszeit gewidmet wird. Dabei hangelt man sich von einem Scientologen-Kunstwort zum anderen. Hier noch ein Beispiel für den ungeheureren Autoritätsanspruch, mit dem die Sektenführung auftritt, ebenfalls aus der neuesten Ausgabe der »E-Meter-Übungen«, ebenfalls rot gedruckt, und - eine Seltenheit - ohne Hubbards Unterschrift:  
   TECHNISCHES BULLETIN DER VORSTÄNDE Vom 18. Januar 1977 R  
Revidiert am 12. Februar 1977  

Wiedervervielfältigen alle Kurse, die das »Buch der E-Meter-Übungen« enthalten.  

STREICHUNG IM »BUCH DER E-METER-ÜBUNGEN«  

Schritt 5 der E-Meter-Übung Nr.16, bei dem der Student eine Rockslam-Nadelanzeige erzeugen muß, ist hiermit mit Genehmigung von L. Ron Hubbard aufgehoben.  

Julie Gillespie Trainings- und Dienstleistungs-Adjutant. Mit Genehmigung von Midshipman (Oberfähnrich) John Eastment, Stabsadjutant des Kommodore 4/5 (CS-4/5). Autorisiert durch den Persönlichen Kommunikator von L.RH. Genehmigt durch die Autorisierungs- und Prüfungseinheit (AVU) für die  

VORSTÄNDE DER SCIENTOLOGYKIRCHEN  
BDCS: RG: KU: JE: JG: Iflnt Übers.: CK/EJ: bj.rd Englisches Original Copyright  
1977, deutsche Übersetzung 1977 by L. Ron Hubbard ALLE RECHTE VORBEHALTEN  



 


Heinemann 1979 : "Die Scientology-Sekte ..." Seite 62  

E-Meter-Übung Nr.16 betrifft »Erzeugen von Nadelverhalten« Der gestrichene Absatz lautet.  
  

5. Ein Rockslam: die Betrachtung, Overt- Taten zu begehen. Dies geht am besten, wenn man Items aus der R2-12 Liste Eins (siehe Anhang) in den Satz »Denken Sie daran, einen Overt gegen . . . zu begehen« einfügt.
 
 
 
 
 
Aus: Südafrika-Untersuchungsbericht 1972 über das E-Meter  Übersetzung: ABI, ca. 1976 
http://www.Ingo-Heinemann.de/South-Africa-Scientology-Report-1972.pdf 
http://www.Ingo-Heinemann.de/South-Africa-Report-1972-Teiluebersetzung.pdf 

KAPITEL 8 
DAS E - METER 
8.10 Dr. G. K. Nelson, Chef der Abteilung Neuro-Psychologie am Nationalen Institut für Persönlichkeitsforschung, sagte vor der Kommission als sachverständiger Zeuge über das E-Meter aus. (Anm. der ABI: die Protokolle dieser Aussage umfassen 54 Seiten). Er bestätigte, dass es eine Reihe von Empfindlichkeitsstufen hat und dass es ein Gerät ist, welches Veränderungen der Haut-Reaktionen feststellen kann. Der Zeuge stellte fest, dass das Meter einen gewissen Wert als Lügen-Detektor habe, aber er hält es für wenig wertvoll bei der Ermittlung von Gefühlsschwankungen. Es könne sicherlich dazu benutzt werden, Geständnisse zu erlangen. Zusammenfassend gab der Zeuge zum Ausdruck, dass mit dem E-Meter durchgeführte Tests praktisch ohne jeden Wert sind, es sei denn, sie würden unter idealen wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführt und selbst dann bleibe ihr Wert unbekannt wegen der Gefahr, die darin liegt, aus den Bewegungen der Nadel einer Skala auf persönliche Muster und gegenwirkende Neigungen zu schließen. 

8.11 Mrs. M.J. Nicholson bezeugte, daß in den Tagen, in denen sie behandelt wurde, das E-Meter ausführlich während der Sicherheitsprüfungen benutzt wurde. Sie gab die Ansicht zum Ausdruck, dass - 

    "je ärgerlicher man wird, um so stärker wird der Ausschlag am E-Meter. Dann fällt es völlig ab."
Nrs. Nicholson erklärte, daß dieser Abschluss in ihrem Fall vorgeführt wurde, indem sie über einem Zeitraum von zwei Tagen beharrlich danach gefragt wurde, ob sie sie jemals mit einem Preclear geschlafen habe. 

8.12 Die Kommission ist ohne jeden ernsthaften Zweifel davon überzeugt, dass die Behauptungen über das E-Meter über die Grenze der Wahrheit hinausgehen. Es ist ein Instrument, welches in der Lage ist, Hautreaktionen auf Elektrizität aufzuspüren und festzuhalten. Geschickt gebraucht oder missbraucht, kann es verschlossene und persönliche Geheimnisse ans Tageslicht bringen. Es ist wissenschaftlich ohne Wert, um Leidenschaften, Gefühle oder Reaktionen von Personen zu testen. Es hat selbst keinen Wert bei der Behandlung von psycho-somatischen und anderen Krankheiten.  Es ist nicht mehr als eine Hilfe für den Auditor, um dem Verstand einer Person, die dem Auditing unterzogen wird, Beeinflussungen einzuflössen. Sein Wert als Hilfe beim Auditing ist höchst fragwürdig. Da die in Paragraph 5.45 bis 5.52 des Kapitels 5 oben gemachten Vorschläge einen ausreichenden Spielraum aufweisen, um den Gebrauch des E-Meters und ähnliche Erfindungen durch ungeeignete Personen zu kontrollieren, kann eine positive Empfehlung nicht in Betracht gezogen werden. 

8.13 Es erscheint in höchstem Masse wahrscheinlich, daß die jüngsten Behauptungen der Scientology-Kirche - nämlich, dass das E-Meter keine Diagnose liefert, keine Krankheiten kuriert und nicht gedacht ist oder wirksam bei der Diagnose, Behandlung oder Verhütung irgend einer Krankheit - inspiriert wurden durch eine Aktion in den Vereinigten Staaten von Amerika gegen das E-Meter und sich beziehen auf Schriftstücke nach dem Lebensmittel-, Arzneimittel- und Kosmetic-Gesetz, 21 U.S.C. Abschnitt 301 folgende (1964). Das jüngste Ereignis dieser Aktion ist, nach bestem Wissen der Kommission, der Gutachten-Schriftsatz, geliefert durch den Distrikt-Richter Gerhard Gesell, welcher unter anderem die folgende Passage enthält: 

    "Hubbard und seine Scientology-Kollegen haben die Idee entwickelt, das E-Meter als Hilfe beim Auditiern zu verwenden. Für das Meter und für die Auditing-Sitzungen, bei denen das Meter benutzt wird, werden namhafte Summen in Rechnung gestellt. Sie haben wiederholt und ausdrücklich behauptet, daß solches Auditing Heilung von vielen physischen und seelischen Krankheiten bewirkt. Eine Person, die mit der Hilfe des E-Meters behandelt wird, soll das Ziel erreichen, "clear" zu werden und glauben, es gebe einen zuverlässigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass damit tatsächlich die meisten Krankheiten automatisch kuriert werden. Der Erfolg des Auditings wurde garantiert. Alles dies war und ist falsch - in Kürze - ein Betrug. Im Gegensatz zu den gegebenen Darstellungen gibt es absolut keine auf wissenschaftlichen oder medizinischen Tatsachen beruhende Basis für die behaupteten Heilungen, die dem E-Meter-Auditing zugeschrieben werden."
 



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