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Adresse dieser Seite: http://www.Ingo-Heinemann.de/Ethik.htm Zuletzt bearbeitet am 17.11.2007 Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto |
Scientology-"Ethik"
Scientology benutzt den
Begriff Ethik zur eigenen Definition dessen,
was gut und was böse
ist
und zur Durchsetzung
von Strafen und Sanktionen
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"Der Zweck von Ethik ist:
Gegenabsicht aus der Umwelt zu entfernen.
Nachdem das erreicht
worden ist, hat sie zum Zweck, Fremdabsichten aus der Umwelt zu entfernen".
(Hubbard, HCOPL 18.6.68,
>>
)
"Ethik": Damit sind üblicherweise
sittliche Regeln gemeint.
Selbstverständlich steht es jeder
Gruppe frei, seine sittlichen Regeln zu propagieren.
So sagt die katholische Kirche deutlich,
dass sie Abtreibung und Ehescheidung für sittlich falsch hält.
| "Die Grundfragen der Ethik beschäftigen sich mit den Richtlinien, an denen sich menschliches Handeln ausrichten soll; die philosophische Ethik erhebt daher Forderungen, die zu befolgen moralisch richtiges Handeln zur Folge hat und die nicht zu befolgen als „unmoralisches” Verhalten verurteilt wird." (Microsoft® Encarta® Professional 2002). |
Aus der Neuzeit ist insbesondere der Satz von Immanual Kant (1724-1804) bekannt, dem wichtigsten Denker der Aufklärung in Deutschland.
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde”.
Bei Scientology wird der Begriff Ethik
für ein Strafsystem benutzt.
Zu dieser planmäßigen Veränderung
der Sprache siehe
Scientology: Psychisch Kranke sind unethisch
Im "Handbuch für den Ehrenamtlichen Geistlichen" macht das Kaptitel "Ethik und Recht" erkennbar, dass mit Ethik das Scientology-eigene Rechtssystem gemeint ist, das nicht nur gut und böse sowie Recht und Unrecht umfasst, sondern auch Gesundheit und Krankheit.
Das ist auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil die Scientology-Organisation
behauptet, mit ihrer Tarnorgaisaton KVPM - Kommission für Verstösse
der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. psychisch Kranken helfen
zu wollen, aber in Wahrheit ein weltweites Behandlungsmonopol anstrebt,
vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie.htm
Gut
und böse = gesund und krank
| Verfügung der Staatsanwaltschaft
München 115 Js 4298/84
http://www.Ingo-Heinemann.de/staatsanwalt86-2.htm Die moralischen Begriffe "gut" und "böse" werden mit den medizinischen Begriffen "gesund" und "krank" identifiziert, so daß Verhaltensabweichungen vom Regelkodex der Organisation nach Belieben "geahndet" oder "geheilt" werden können. Ob ein Kunde als "Unruhestifter" entgeltlicher "Therapie" oder als "unterdrückerische Person" der Ächtung und Verfolgung ausgesetzt wird, hängt vom Wohlverhalten bzw. der "Umkehr" des Kranken/Sünders ab. Der Staatsanwaltschaft liegt ein "Schuldbekenntnis" vor, das völlige Selbstaufgabe und Erniedrigung des wieder "umgekehrten" Kunden/Patienten zeigt. Die Gesamtschau der ausgewerteten Unterlagen begründen nach all dem den Verdacht, daß es sich bei dem System Scientology, das über die Scientologen, denen absolute Freiheit versprochen wird, absolute Kontrolle ausübt, um eine Ideologie mit ausgeprägten totalitären Grundprinzipien handelt. |
| Aus Ingo Heinemann: Das Scientology-Lexikon.
Stichworte - Fundstellen - Zitate
http://www.ingo-heinemann.de/lexikon.htm Ethik >Wissensberichte >Freiwild (Fair Game) >FirmenEthik-Order Eine Art Strafbefehl oder Urteil gegen > suppressive Personen, ohne rechtsstaatliche Grundsätze und Kontrolle, deshalb auch nicht vergleichbar mit Vereinsstrafen, die sich im übrigen auch auf vereinsinterne Fragen beschränken, z.B. Fußball-Regeln.Ethik-Zustand Bezeichnung für (durch >Ethik-Order) verhängte Strafen, z.B. >Freiwild ("Fair Game") |