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Mitte der 1990er kaufte Kurt
Fliegerbauer das Schloss Osterstein in Zwickau. Zahlreiche Immobilien folgten.
2000 schrieb er einem Stadtrat von Zwickau: "Diese Stadt hat mir viel
zu verdanken. Eines Tages werde ich tatsächlich
Ehrenbürger sein.
Im Endeffekt gibt es immer eine Gerechtigkeit" (Nordhausen
2008, S. 390, "Zugriff auf eine ganze Stadt"). Jahrelang hat Kurt Fliegerbauer
sich so als Wohltäter von Zwickau geriert und bestritten, dass er
Scientologe ist. Tatsächlich liess er
sich schon 1986 im Fernsehen als Scientologe vorstellen und erwähnte,
dass er bereits 5 Jahre Scientologe sei:
Am
28.10.1986 trat Fliegerbauer in der Sendung "Flucht in die Erlösersekten"
bei RTLplus auf. Einblendung: "Kurt Fiegerbauer, Scientologe". Moderator
Geert Müller-Gerbes begrüsste "zwei Angehörige der Scientology-Church",
Scientology-Funktionär Jürg Stettler
und Kurt Fliegerbauer. "Sie sind ein schlichtes Mitglied?". Fliegerbauer:
"Das ist richtig". Er sei seit 5 Jahren bei Scientology. Vor dem Eintritt
habe er sich "das ganz genau angeschaut". Wie er zu Scientology gekommen
sei? "Durch meine Frau". Scientology-Kritiker Ralf Mucha stellte klar,
dass Fliegerbauer keineswegs nur ganz einfacher Scientologe sei, er sei
Vorsitzender des OT-Komitees in München. Fliegerbauer hat dazu nichts
gesagt. |
Tatsächlich sind keineswegs alle Scientologen auch
Mitglied in einem Scientology-Verein. Deshalb wird in der "Schutzerklärung"
auch nicht nach der Mitgliedschaft gefragt, sondern nach der Anwendung
von Hubbards Technologie.
Fliegerbauer will angeblich
Oberbürgermeister von Zwickau werden
| Quelle: Sächsische
Zeitung - Chemnitzer Morgenpost - vom 13.1.05
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=759177 Armes Zwickau! Scientologe Fliegerbauer will OB werden ZWICKAU - In Zwickau brennt die Luft: OB Dietmar Vettermann (CDU) rennen die Bürgermeister weg, die Hälfte der Amtsleiter rebelliert, der Schuldenberg türmt sich auf (Morgenpost berichtete). Nun setzte Vettermanns Intimfeind, der Baulöwe und Scientologe Kurt Fliegerbauer, noch eins drauf: Er will selber OB werden! "So kann es nicht weitergehen", sagt Fliegerbauer. Geschickt nutzt er damit die Krise der Stadtverwaltung aus - und bringt populistisch auf den Punkt, was die meisten Zwickauer denken. "Solange hier jeder gegen jeden arbeitet, nur um irgendwelche Machtspiele oder Pöstchen zu erlangen, wird diese Stadt nicht vorankommen." Gegenüber dem Radiosender Zwickau 96.2 sagte der Baulöwe: "Ich werde die Wahl gewinnen." Diese ist zwar erst im Jahr 2008, dafür habe er nun genügend Zeit, eine Lobby um sich zu scharen. Pikant: Sollte er tatsächlich gewinnen, wäre Zwickau die erste deutsche Großstadt mit einem Scientology-OB. Vettermann war gestern nicht zu erreichen. Offenbar war er auf Tauchstation gegangen, nachdem es auf einer Personalversammlung der Stadt zum Eklat gekommen war. Ihm und Kämmerer Eugen Kirchdörfer (CDU) hatten einige Amtsleiter lautstark Versagen vorgeworfen. Hintergrund ist das gescheiterte Haushaltkonsolidierungskonzept der Verwaltung (Morgenpost berichtete). (fe) |
Ein
Drohbrief von Fliegerbauer
(Abbildung zum Vergrössern
anklicken)
Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck:
Scientology.
Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will.
MehrFrank Nordhausen und Liane von Billerbeck: Psycho-Sekten.
Die Praktiken der Seelenfänger
Ch. Links Berlin 1997, ISBN 3-86153-135-6
Scientology bestätigt: 40 selbständige Immobilienmakler sind Scientologen
40 Selbständige (ausdrücklich:
nur selbständige): Das ist an sich schon eine große Zahl.
Auch wenn Scientology versucht,
diese klein zu rechnen.
Wie ist diese "Erhebung"
durchgeführt worden?
Zu vermuten ist jedenfalls,
dass noch Unselbständige hinzu kommen.
In der Scientology-Broschüre
"Die Fakten hinter den Schlagzeilen" (Copyright 1996, im Internet unter
www.fakten.freedom.de) heißt es auf Seite 9:
Fliegerbauer
gibt Mitgliedschaft bei Scientology zu
| Freie Presse Zwickau 2.3.98
Gerücht jetzt bestätigt
Dort präsentierten die
Journalisten und Buchautoren Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck
vor rund 80 Gästen ihr Buch "Die Praktiken der Psychosekten“. Aufgrund
ihrer Recherchen sind beide zu dem Schluß gekommen:
Doch auch in diesem Punkt
sind Nordhausen und Billerbeck vom Gegenteil überzeugt. Fliegerbauer
habe in seiner Firma mit scientologischen Methoden gearbeitet und verschärft
kontrolliert.
Freie Presse Zwickau 3.3.98 "Bin automatisch Mitglied
geworden“
Fliegerbauer betonte vor den rund 80 Gästen: "Ich habe Kurse belegt und bin automatisch Mitglied geworden.“ Von seiner Zugehörigkeit habe er letztlich erst aus der Presse erfahren. Zudem machte der Geschäftsmann, der nach eigenen Angaben in Zwickau rund 220 Häuser zu seinem Bestand zählt, auch nach nochmaliger Anfrage deutlich, daß sein Unternehmen, die Schloß Osterstein GmbH, absolut nichts mit der umstrittenen Organisation zu tun habe. Stimmt nicht, sagten Nordhausen und Billerbeck entschieden. Einmal müßten entsprechende Anträge ausgefüllt werden, um Mitglied zu werden. Zum anderen habe die Schloß Osterstein GmbH sehr wohl etwas mit der Organisation zu tun. "Das Unternehmen ist eindeutig nach scientologischen Gesichtspunkten aufgebaut“, untermauerte Nordhausen und präsentierte entsprechende Strukturen. Auch hielt der Journalist eine Rechnung in seinen Händen, wonach eine interne Scientology-Gerichtsverhandlung stattgefunden habe. "Es ging um einen Sanierungsfall in Zwickau - rein geschäftlich“, unterstrich Nordhausen. Für ihn steht damit fest, daß nicht nur Kurt Fliegerbauer als Privatperson, sondern ebenfalls als Geschäftsmann mit Scientology zu tun hat. Zwickau bezeichete das Journalistenteam als eine "Scientology-Insel“, vergleichbar mit Frankfurt/Main, München, Berlin und Hamburg. Ihre Recherchen hätten ergeben, daß sich in Zwickau "ein Netz der Sekte über den gesamten Immobilienmarkt zieht“. Scientologen seien beim Vertrieb von Fliegerbauer-Häusern aktiv. Zudem habe ein Bauleiter auf einer Zwickauer Baustelle für Scientology geworben. Über die Organisation berichtete Nordhausen wenig Schmeichelhaftes: "Scientology ist die gefährlichste Sekte, die in Deutschland agiert.“. "Welche Handhabe gibt es denn gegen Scientologen?“ wollte Landrat Christian Otto (CDU) wissen, der zu den Gästen zählte. "Wer als Privatmann Geschäfte mit Herrn Fliegerbauer machen will, dem bleibt das selbst überlassen“, erklärte dazu Liane von Billerbeck. Oberbürgermeister Rainer Eichhorn (CDU) versicherte der "Freien Presse“, daß die Stadt in den letzten Wochen keinerlei Immobilien an Kurt Fliegerbauer verkauft habe. "Insgesamt verkaufte die Stadt an Herrn Fliegerbauer keine fünf Häuser“, erklärte das Stadtoberhaupt. Gleichzeitig machte der OB darauf aufmerksam, daß es gegen den Geschäftsmann keinerlei juristische Handhabe gebe. |
Fliegerbauer-Pressemitteilung
ohne Datum, vermutlich vom März 1998:
| Freie Presse 9.11.00
Zwickau: Scientologe weiterhin im Kontakt mit OB Scientologe Kurt Fliegerbauer steht nach wie vor in Briefkontakt mit OB Rainer Eichhorn (CDU): "Für mich persönlich sieht die Lage so aus, um Sie kurz darüber zu informieren: Ich bin nun guter Dinge, zeitnah meine Angelegenheiten hier abzuschließen", lässt der Baulöwe den Rathaus-Chef in einem Schreiben wissen, das "Freie Presse" vorliegt. Bekanntlich hatte Fliegerbauer im Februar seinen Zwickau-Abschied verkündet. Doch daraus ist bislang nichts geworden. In seinem zweiseitigen Brief an OB Eichhorn macht sich das Sektenmitglied zudem über das geplante Scientology-Beratungsbüro in Zwickau lustig. "Ich wünsche allen, die damit betraut werden, viel Spaß bei der Überwachung. Sinnvoll wäre eine Außenstelle in München. Da gibt es noch kein Büro, und man könnte dort meine gesamte Familie überwachen", höhnt Fliegerbauer. Schenkt man ihm Glauben, will er nach München umziehen. (räch) |
Fliegerbauer Teilnehmer an VEM-Konferenz
Verband Engagierter Manager
eV.. Achenbachstraße 23. 4000 Düsseldort 1
9.9.1990: 3. INTERNATIONALE
VEM-MANAGER-KONFERENZ
Verband Engagierter Manager eV.. Achenbachstraße 23. 4000 Düsseldort 1 9.9.1990:
Mit dem Onassis-Zitat "Dem
Geld darf man nicht hinterherlaufen, man muß ihm entgegengehen“ eröffnete
Klaus Kempe,
Präsident des Verbandes Engagierter Manager, am Sonntag, den 9. September
1990 die 3. Internationale VEM-Manager-Konferenz im Ramada Renaissance
Hotel in Düsseldorf, die unter dem Thema stand:
Über 120 Manager und Unternehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ostdeutschland, dem skandinavischen Raum und aus den USA waren zusammengekommen, um gemeinsame Erfahrungen auszutauschen und mehr Informationen zu erhalten über eine Management-Technologie, die so einfach funktioniert, "wie der Gebrauch von Messer und Gabel.“ Wie soll ein Manager vernünftig mit Geld umgehen? Wie es einsetzen, um zu expandieren, ohne von Finanzinstituten abhängig zu sein? Heiße Fragen, die von international erfolgreichen Experten aus Finanz- und Vermögensberatung, Management-Training und -Beratung von verschiedenen Seiten aus beleuchtet wurden. Harry Rostig, Präsident von WISE International, der Organisation, die weltweit die Management-Technologie von L.Ron Hubbard für alle Unternehmungen verfügbar macht, verwies ausdrücklich auf die kooperative Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum zwischen dem VEM in Düsseldorf und WISE International mit Sitz in Los Angeles, USA. Herr Rostig, gebürtiger Berliner, der früher selbst 20 Jahre Manager in internationalen Großkonzernen war, umriß seine Aufgabe sehr kurz und prägnant: "Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß es den Managern gut geht.“ In seinen Ausführungen machte er allen Anwesenden das Angebot: "Kommen Sie nach L.A..Ich erstelle für Sie ein "President's Guest Program“, wo wir expandierende Firmen besichtigen, die mit der L.R.H. Management-Technologie Spitzenerfolge erzielen. Der Erfolg läßt sich sofort an den Umsatzzahlen, aber vor allem auch an den Gewinnen ablesen.“ Als Beispiel nannte Harry Rostig das Unternehmen Sterling Management Systems, das 1989 in der Hitliste der TOP-500-Unternehmen in den USA auf Platz 45 rangierte und sich innterhalb eines Jahres bereits an die 33. Position hinaufkatapultierte. Ein weiteres Beispiel dafür, daß die L.R.H. Management-Technologie 'sofort greift', ist das amerikanische Unternehmen Executive Software, das 1985/86 einen Umsatz von 150.000 $ verzeichnete und knapp fünf Jahre später - Anfang 1990 - sage und schreibe 12 Millionen Dollar auf seine Umsatz-Fahnen schreiben konnte. -2- "Diese Entwicklung muß gefördert werden,“ so Harry Rostig, "damit alle Firmen noch vor der nächsten Eiszeit mit dieser Technolgoje expandieren.“ Mit der Aufforderung "Think big!“ - "Denken Sie in großen Dimensionen!“ (frei übersetzt) -übergab er das Wort an einen der erfolgreichsten Finanz- und Vermögensberater in Deutschland, Ernst Haible. Wer mit Geld ursächlich umgehen will, der muß die Basisdaten über Geld wissen. "Was ist es schließlich anderes als ein Stück Papier, das verbrennt, wenn man es anzündet?“ Geld ist, so Ernst Haibles Ausführungen,.ein Tauschmittel und letztlich nichts anderes als eine durch Vertrauen gestützte IDEE. Fehlt z.B. das Vertrauen in die Wirtschaft eines Landes, dann fällt damit der Wert dieser Währungseinheit. Im Geschäftsleben spielt Geld folgende Rolle: Im Tausch für einen hergestellten Service oder eine fertiggestellte Sache, die der Endverbraucher in Händen hält, bekommt der Hersteller etwas zurück. Dieses ETWAS ist Geld, das der Unternehmer durch Investition in den Kreislauf einbringen muß. "Wenn in Ihrem Unternehmen dieser Kreislauf irgendwo durch einen Knick oder einen Stop gestört ist, wird sich das direkt auf Ihre Unternehmenstätigkeit auswirken.“ Im zweiten Teil seines Referats forderte Herr Haible seine Zuhörer auf: "Schreiben Sie auf: Was hab ich an Absicherungen?“ Erst dann gehe es an den Vermögensaufbau, wobei grundsätzlich gelte: "Sicherheit geht vor Risiko!“ Danach folgen die Kriterien wie Rendite, Verfügbarkeit von kurz- bis langfristigen Anlagen, Risiko, erst zuletzt:Sach- und Geldwerte. Hier spiele auch die Steuer-Frage eine Rolle in der Entscheidung: Für welche Anlagen bezahle ich weniger Steuern? Konkret gab Herr Haible seinen Zuhörern noch eine wichtige Zauberformel mit auf den Weg, die von L. Ron Hubbard entwickelt wurde - nachzulesen: PL vom 21.1.1965: 1. Verdienen Sie viel Geld!
Nach dem Lunch spielte der Pianist Wolfgang Baitz seine Klaviereigenkomposition über die Vision, die Harry Rostig in seinem Vortrag entwickelt hatte: "In 25 Jahren arbeiten alle Unternehmen mit der L.R.H. Management-Technologie!“ Es war ein Traum, der nicht schöner hätte in Musik umgesetzt werden können. In seiner zweiten Komposition entführte Komponist, Klavierspieler und Maler Wolfgang Baitz seine Zuhörer in eine Sphäre der absoluten Ursache über Geld. Phantastisch! Geld bringt vieles in Schwingung und kann vieles bewegen, wie der Inhaber des Bauunternehmens efko, Klaus Koller, in seinem Vortrag über "Geld und mein Leben“ anschaulich schilderte. |