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Am 4.9.2008 hat die Arbeitsgruppe
Scientology der Innenbehörde Hamburg in der Handwerkskammer ehemalige
amerikanische Scientology-Anhänger und einen Rechtsanwalt zu Worte
kommen lassen.
Titel der Informationsveranstaltung:
"DAS IST SCIENTOLOGY! Berichte aus den USA".
Die Teilnehmer:
Scientology verliert Podiums-Prozess
Bereits Monate vorher wurde
im Internet über die bevorstehende Veranstaltung berichtet, insbesondere
in den Websites der Scientology-Kritiker von "Anonymous".
Erst am Tag vor der Veranstaltung
reichte der Münchner Rechtsanwalt Alexander
Petz im Auftrag der Scientology Kirche Deutschland e.V. per Fax einen
Antrag beim Verwaltungsgericht Hamburg ein. Ziel: Das Gericht sollte
zwei Scientologen auf das Podium befördern. Die Anträge wurden
abgelehnt und bereits am Tag der Veranstaltung war das Verfahren rechtskräftig
beendet.
Soweit bekannt, war dies
der erste derartige Podiums-Prozess in Deutschland.
Hier Auszüge:
| Aus: Antrag vom 3.9.2008
der Scientology Kirche Deutschland e.V.
gegen die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Inneres an das Verwaltungsgericht Hamburg |
| I. Die Antragsgegnerin wird
im Wege der einstweiligen Anordnung gem. § 123 Abs. 1 S. 2 VwGO, wegen
besonderer Dringlichkeit ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung,
verpflichtet, dem Antragsteller die aktive Teilnahme an den beiden am Donnerstag,
den 4. September 2008 um 11:00 Uhr und von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der
Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 20355 Hamburg, stattfindenden
öffentlichen Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen der
Arbeitsgruppe Scientology unter dem Titel "Das ist Scientology! Berichte
aus den USA" dergestalt zu ermöglichen, dass hierzu die beiden Scientology
Mitglieder Frau Sabine Weber und Herr Frank Busch [>>]
zugelassen werden und
a) diese Teilnehmer während der Veranstaltung wenigstens im selben Umfang und in der gleichen Art wie die anderen Gastredner die Möglichkeit erhalten, zu dem Thema der Veranstaltung "Das ist Scientology! Berichte aus den USA" vorzutragen, insbesondere zu den Grundfragen und Zielen zur weltweiten Verbreitung der Scientology Kirche, den persönlichen Erfahrungen von aktiven und ehemaligen Mitgliedern, der Rolle der amerikanischen Mutterkirche und der rechtlichen Anerkennung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft in den USA sowie b) diese Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, auf konkrete Beiträge der Vertreter der Antragsgegnerin sowie der anderen Gastredner zu erwidern und c) diesen Teilnehmer ermöglicht wird, sich aktiv an einer sich den Vorträgen anschließenden Diskussion mit den anderen Gastrednern und dem Publikum zu beteiligen und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. II. Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens. |
Beschluss Verwaltungsgericht
Hamburg 6 E 2400/08 vom 3.9.2008:
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| Gegen diesen Beschluss hat
die Scientology Kirche Deutschland e.V. Beschwerde eingelegt.
Das Hamburgisches Oberverwaltungsgericht 5 BS 174/08 hat die Beschwerde durch Beschluss vom 4.9.08 zurückgeweisen. Aus dem Gründen: I. Soweit die Beschwerde auf eine Teilnahme an der heute um 11 Uhr beginnenden Veranstaltung gerichtet ist, ist sie mangels Rechtsschutzbedürfnisses bereits unzulässig. Denn eine Teilnahme an dieser Veranstaltung kann mit der heute um 10.40 Uhr eingegangenen und entsprechend der eigenen Ankündigung in der Beschwerdeschrift erst gegen 13:30 Uhr begründeten Beschwerde nicht mehr erreicht werden. II. Soweit es um die heute um 17 Uhr beginnende Veranstaltung geht, hat die Beschwerde jedenfalls in der Sache keinen Erfolg, Es bestehen bereits Bedenken an der Bestimmtheit des Antrags. Soweit dort eine "aktive Teilnahme'' an der genannten Veranstaltung, eine Beteiligung "wenigstens im selben Umfang und in der gleichen Art wie die anderen Gastredner" sowie "die Möglichkeit (..,), auf Konkrete Beiträge der Vertreter der Antragsgegnerin sowie der anderen Gastredner zu erwidern" begehrt wird, ist fraglich, ob eine einstweilige Anordnung mit diesem Inhalt vollstreckbar wäre Dies kann aber dahinstehen. Aus dem Gesamtinhalt des Antrags mit detaillierten Vorstellungen über den Ablauf der Veranstaltung ergibt sich, dass die Antragstellerin der in Frage stehenden Veranstaltung letztlich einen anderen Charakter verleihen will. Dies entspricht auch dem ausdrücklichen Vorbringen in der Beschwerdebegründung (Seite 6), wo es heißt, das Ziel des Antrags sei es, den Charakter der Veranstaltung "maßgeblich zu verändern". Es ist nicht erkennbar, woraus sich für die Antragstellerin ein Anspruch auf eine derartige Umstrukturierung der Veranstaltung ergeben sollte. .... Das Grundrecht [der Religionsfreiheit] aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG - hier unterstellt, die Antragstellerin könne sich darauf berufen - bietet keinen Schutz dagegen, dass sich der Staat und seine Organe mit den Trägern dieses Grundrechts sowie ihren Zielen und Aktivitäten öffentlich - auch kritisch - auseinandersetzt. Lediglich diffamierende, diskriminierende oder verfälschende Darstellungen einer religiösen oder weltanschaulichen Gemeinschaft sind dem Staat untersagt (BVerfG, Beschl. v. 26.6.2002, NJW 2002, 2626*). |
| * Bei dem erwähnten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts handelt es sich um Bundesverfassungsgericht 1 BvR 670/91 Beschluss vom 26.6.2002, abgedruckt in NJW 2002, 2626, Wortlaut in http://www.AGPF.de/Bundesverfassungsgericht-1BvR670-91-Osho.htm zum Begriff Sekte und zur Neutralität. |
| Hier das Podium, auf dem Scientologen
mit Hilfe des Gerichts Platz nehmen wollten.
In der Mitte Ursula Caberta, Innenbehörde Hamburg. |
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Scientology-Chefjurist Kendrick Moxon diskutiert draussen
Rechtsanwalt Kendrick
Moxon vertritt die Interessen des Scientology-Konzerns seit Jahrzehnten.
| Aus: Andrew
Morton: Tom Cruise - Der Star und die Scientology-Verschwöruung.
2008, Seite 142
Die wohl dreisteste Spionageaktion - zumindest soweit man bisher weiß - fand in den siebziger Jahren statt. Der Codename dieser Aktion war »Operation Snow White«, und es ging dabei um systematisches Abhören, Diebstahl und Einbrüche in elf Gebäuden, teilweise von Regierungsbehörden wie der nationalen Steuerbehörde und der Generalstaatsanwaltschaft. Spione der Scientology hatten sogar ein Dossier über Präsident Nixon angelegt, der selbst merkwürdigen Verhaltensweisen nicht abgeneigt war. Diese kriminellen Aktivitäten veranlassten das FBI im Jahr 1977 zu einer der größten Durchsuchungsaktionen in der Geschichte der Behörde, bei der Dutzende bewaffneter Polizisten zur gleichen Zeit in die Zentren von Scientology in Washington und Los Angeles eindrangen. In der Folge wanderten elf hochrangige Scientologen, darunter die dritte Ehefrau des Gründers, Mary Sue Hubbard, ins Gefängnis. Bei Hubbard selbst und bei Kendrick Moxon, der gegenwärtig der oberste Rechtsbeistand der Sekte ist, reichte es nicht für eine Anklage als Teilnehmer an der Verschwörung, ebenso wie bei neunzehn weiteren verdächtigten Mitgliedern, von denen einige noch heute in der Organisation aktiv sind. |
Davor war er für
das "Guardian Office" tätig, den Geheimdienst der Scientology-Organisation:
| Aus: Wikipedia http://en.wikipedia.org/wiki/Kendrick_Moxon
(am 11.9.2008)
Besonderheit der Wikipedia-Einträge: Jeder kann diese ändern. Also auch der Betroffene. "Before becoming Scientology's lead in-house attorney, Kendrick Moxon worked in the Church's Guardian's Office (now known as the Office of Special Affairs) under Mary Sue Hubbard. During Operation Snow White, in which eleven Scientologists pleaded guilty or were convicted in federal court, Moxon was listed as an unindicted co-conspirator[2] for providing false handwriting samples to the FBI[3] in response to a Grand Jury subpoena.[4] [2] ^ United States of America
[USA] v. Mary Sue Hubbard, et al.. 1979a. "Response to Informal Bill of
Particulars." United States District Court: Columbia . No. 78-401. January
11. p. 7. As cited in Kent, Stephen A.; Krebs, Theresa (1988). "When Scholars
Know Sin: Alternative Religions and Their Academic Supporters". Skeptic
6 (3): 36–44. Retrieved on 2007-03-04.
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Moxon war möglicherweise nach Hamburg gekommen, um seinen deutschen Kollegen zu helfen, sein Rezept der Podiums-Prozesse anzuwenden.
Am selben Tag, an
dem die Podiumsveranstaltung stattfand, wurde in Berlin ein Buch von Frank
Nordhausen und Liane von Billerbeck vorgestellt: "Scientology - wie der
Sektenkonzern die Welt erobern will". Darin heisst es:
| Aus: Frank
Nordhausen: Scientology - wie der Sektenkonzern die Welt erobern will.
2008, Seite 472
Scientology nahm diese Kontakte zum Anlass, um gegen das Aufklärungsnetzwerk vorzugehen. Seit 1992 erhoben ihre Anwälte unter der Führung von Kendrick Moxon, der zu den nichtangeklagten Verschwörern der "Snow White"-Operation gehört hatte, rund 50 Klagen gegen CAN. Sie klagten im Namen von Scientologen, die sich mal wieder "diskriminiert" fühlten - weil man sie nicht an Kongressen und Seminaren von CAN teilnehmen ließ ... Die ehemalige CAN-Direktorin Cynthia Kisser berichtete dem deutschen Magazin Stern, Scientology habe mehrfach versucht, ihre Organisation zu unterwandern, und zu diesem Zweck sogar eine eigene CAN-Gruppe gegründet. Erst als diese Taktik nicht zum Erfolg führte, sei ihre Selbsthilfegruppe (seit 1991) mit vielen Klagen überzogen worden. »Zum Schluss waren noch drei Verfahren offen, und wir hatten keines verloren«, sagte Cynthia Kisser. Sie bezeichnete Scientology als den »wohl rücksichtslosesten, terroristischsten, klagewütigsten und lukrativsten Kult, den dieses Land je gesehen hat«. |
In Hamburg tauchte Moxon vor der Handwerkskammer auf, vermutlich in der Hoffnung, dass das Gericht ihm doch noch einen Auftritt verschaffen würde. Etwa bei der Vollstreckung einer für die Scientology-Organisation positiven Entscheidung.
Stattdessen geriet er
in eine Diskussion mit Jason Beghe (>>), einem
bekannten US-Schauspieler und dem ersten "Celebrity", der Scientology öffentlich
den Rücken kehrte.
| Die Scientology-Sprecherin Sabine Weber, Stellvertretende Vorsitzende im Verein Scientology Kirche Deutschland e.V., hinter ihr stets ein Masken-Mann von Anonymous. | ![]() |
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| "Anonymous" im Saal der Handswerkskammer Hamburg | ![]() |
Lawrence H. Brennan war jahrzehntelang in zahlreichen Funktionen für Scientology tätig. In dem Buch "What is Scientology?" von 1978 wurde er genannt, http://www.Ingo-Heinemann.de/What-Is-Scientology-1978-Impressum.pdf
1. Interview 25.04.2008,
90 Minuten
Beschreibung unter
http://glosslip.com/2008/04/24/glosslip-radio-exclusive-ex-scientologist-marc-headley-friday-april-25th-100pm-edt/
Das Interview als MP3 unter
http://www.blogtalkradio.com/stations/bc/glosslip/2008/04/25/Glosslip-From-Our-Lips-To-Your-Ears
Text: Transcript of Glosslip
interview with Marc Headley, 25 April 2008 ver 1.1 http://www.hotlinkfiles.com/files/1256449_adwgy/cHeadleyInterview_25Apr2008__064923.pdf
Teilauszug über Lisa
McPherson unter http://www.lisamcpherson.org/headley.htm
2. Interview 10.05.2008,
60 Minuten
Interview als MP3 unter
http://www.blogtalkradio.com/stations/bc/glosslip/2008/05/10/Glosslip-From-Our-Lips-To-Your-Ears
Text: unter http://www.hotlinkfiles.com/files/1315474_kfhsi/MarcHeadleySecondInterview.pdf
Graham Berry (http://www.grahamberry.com) hat als Rechtsanwalt Kritiker gegen Scientoloy vertreten. Frank Nordhausen berichtet in seinem Buch "Scientology - Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will" (Seite 506):
| Referat Graham Berry am
4.9.2008 in Hamburg
Wie die Scientology-Organisation das Rechtssystem der Vereinigten Staaten für ihre eigenen Zwecke benützt und ausnützt. Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Scientology-Kirche hat einen wohlverdienten Ruf als die furchterregendste und einschüchterndste prozessführende Partei in Amerika. Viele Anwälte sind bereit, sich auf Taktiken der harten Auseinandersetzung einzulassen, aber wenige sind bereit, dies mit kriminellen Taktiken zu tun: öffentliche Korruption, Bestechung, Erpressung, Wucher, Meineid, Behinderung der Justiz, Betrug, falsche Ansprüche, Lügen, Verleumdung, Täuschung, Einschüchterung und Psychoterror. All dies ist gut dokumentiert als die normale Prozessführungstaktik der Scientology-Kirche, ihrer Anwälte und ihrer privaten Detektive. Der Betrug beginnt mit der täuschenden Behauptung, es handle sich einfach um eine missverstandene friedliche und ethische Religion. Für meine Meinung, die ich heute hier ausdrücke, ist jedoch nur das Verhalten von Scientology maßgebend, nicht jedoch ihre an Science Fiktion und Weltraumideen orientierten Glaubensvorstellungen. Das wohl dokumentierte kriminelle Verhalten von Scientology zeigt, dass ihre Religiosität bloß eine PR-Fassade und ein Betrug sind, gemeinsam mit ihren vielen anderen „falschen Gesichtern“ wie WISE [1], Narconon und Applied Scholastics. Die schriftlichen Anweisungen und Aufzeichnungen von Scientology zeigen, dass sie wirklich nach globaler politischer Herrschaft strebt. Eine Anweisung klassifiziert alle Regierungen als „Unterdrückerische Personen“, die „endgültig zerstört“ und „in aller Ruhe und ohne Bedauern eliminiert“ werden sollen. 1960 gab Scientology den „Special Zone Plan – The Scientologists Role in Life“ [2] heraus. Scientologen, die nicht bei der “Kirche” angestellt waren, wurde befohlen, in der gesamten Gesellschaft Einfluss zu gewinnen, indem sie Positionen nahe der Großen und Mächtigen annahmen. „Kümmere dich nicht darum, gewählt zu werden. Bekomme einen Job beim Sekretariatspersonal oder bei der Leibwache.“ Zum Beispiel war der Scientologe John Danielson Leiter des Stabs von Präsident George W. Bushs ehemaligem Bildungsminister Ros Paige. Sie arbeiten als die Chartwell Education Group weiterhin zusammen und unterstützen auch weiterhin Scientology als „Applied Scholastics“ in zehn Staaten, um unter dem „No Child Left Behind“ [3] Programm als Teil der Supplemental Educational Services [4] Steuergelder zu erhalten. Bruce Wiseman, der Präsident von Scientology’s Anti-Psychiatrie-Kampagne, der „Citizens Commission for Human Rights [5] (CCHR), ist auch der Schatzmeister der National Foundation of Woman Legislators [6]. Der ehemalige leitende Scientology-Anwalt Gerald Chaleff ist nun Anwalt und Mitglied des Leitungsteams der Polizei in Los Angeles. Man sagt, er habe sogar versucht, Scientology-Training in die Abteilung des Sheriffs von Los Angeles einzuführen. Der stellvertretende Stadtanwalt, der damit beauftragt ist, sicherzustellen, dass die Polizei von Los Angeles in kein Gangstertum verwickelt wird, ist ironische Weise ein Scientologe, verheiratet mit Ava Paquette, der Anwältin der Rechtsabteilung des OSA. [7] Die Liste der infiltrierten, korrupten und kompromittieren Beamten, einschließlich Richtern, ist lang und kitschig. Zum Beispiel werden Scientologen in den Datenverarbeitungsabteilungen von Anwaltsfirmen und in den Postsälen von Kongressen eingesetzt, um Informationen über Prozessdokumente und Beschwerden von Bürgern zu erhalten und darüber zu berichten. Diese Leute sind zwangsweise indoktriniert, ihre Diensteide und Dienstverpflichtungen zu missachten und stets die Ziele von Scientology zu fördern. Für sie rechtfertigen, wie es die schriftlichen Anweisungen fordern, die Ziele wirklich die Mittel. Wie Sie wissen, kann kein demokratischer Staat hier in Europa ein solches überall vorhandenes kriminelles Verhalten überleben, aber die Vereinigten Staaten haben eine institutionelle Toleranz für die Verbrechen, den Missbrauch, die Betrügereien und die Volksverhetzung von Scientology. In den frühen Sechzigerjahren errichtete Scientology auch eine Abteilung für Regierungsangelegenheiten. Hubbard schrieb, „der Zweck der Abteilung für Regierungsangelegenheiten ist es, die Regierung und feindliche Philosophien in völlige Übereinstimmung mit den Zielen von Scientology zu bringen. Das geschieht durch Kontrolle auf hoher Ebene und bei deren Fehlen durch die Fähigkeit, auf niedriger Ebene zu überwältigen. Dreht solche Agenturen um. Kontrolliert solche Behörden.“ Später errichtete Scientology auch eine Abteilung für offizielle Angelegenheiten, um „starken Einfluss durch unsere eigenen und durch ähnlich gesinnte Gruppen auf die Öffentlichkeit und auf das offizielle Bewusstsein“ zu erzeugen. Als nächste kam die Abteilung von Scientology für „Öffentliche Untersuchungen“. 1966 wurden diese Abteilungen von Scientology in das „Guardian’ Office“ zusammengelegt, den ureigensten Nachrichtendienst der „Kirche“. Es kümmerte sich um Public Relations, Prozesse und das Sammeln von Nachrichten. Das Nachrichtenbüro führte nicht nur „black operations“ aus, es engagierte sich auch in Einschüchterung und schlimmeren Dingen, die hier in Europa als „Psychoterror“ und sogar als „Terrorismus“ eingestuft werden und von einer in Kalifornien beheimateten religiösen Organisation ausgeführt wurden, die sich selbst „Kirche“ nennt und die weltweit angeblich 50.000 aktive Mitglieder hat. Behauptungen über fälschlich aufgeblasene Mitgliederzahlen sind Teil des Betrugs an der Öffentlichkeit. 1982 wurde als Teil von Scientology’s täuschender und betrügerischer Gesamtreorganisation das „Guardian Office“ in „Office of Special Affairs“ (OSA.) umbenannt. Im Gegensatz zu beschworenen Darstellungen für die Regierung der Vereinigten Staaten setzen viele Angestellte des „Guardian Office“ ihre Arbeit für das OSA fort. Ein Beispiel ist OSAs leitender hauseigener Anwalt Kendrick Moxon, der in der 266-seitigen Zeugen-Übereinkunft im Prozess US gegen Hubbard als jener genannt wurde, der dem FBI fabrizierte Zeugnisse lieferte. Heute liefert der leitende Scientologenanwalt Moxon weiterhin fabrizierte Zeugnisse, und das Hauptquartier des OSA befindet sich in Hollywood und in Gilman Hot Springs in Kalifornien. David Miscavige, der totalitäre Leiter dieser paramilitärischen Sekte, lebt dort in einem gepanzerten Gebäude und reist oft in einem gepanzerten Fahrzeug. Seine Aktionen und Befehle gehen in die ganze Welt hinaus und das Geld kommt aus der ganzen Welt in die Vereinigten Staaten zurück, oder es fließt in Bankkonten in Luxemburg und in der Karibik. Offensichtlich kommt nicht alles Geld von „Kirchen“-Mitgliedern, die für Kurse und Auditing zahlen. Das wirkliche Geld kommt von anderen Quellen und Aktivitäten. Wie das Geld kommt und wohin es geht, das ist ein Thema für ein andermal. Am 9. Oktober 2001, weniger als 30 Tage nach dem Angriff von Al Qaida auf die Vereinigten Staaten, erneuerte die Rechtsabteilung des OSA, bekannt als Moxon & Kobrin, das Copyright für das Dokument von Scientology’s Policy, genannt „Verteidigung des Ziels“. In diesem Dokument der „Kirchen“-Policy werden bestimmte lebenswichtige Ziele („targets“) identifiziert: “T1, Entvölkerung des Feindes bis zur völligen Vernichtung, T2, Übernahme der Kontrolle oder Ergebenheit der Vorstände oder der Eigentümer aller Nachrichtenmedien, T3, Übernahme der Kontrolle oder Ergebenheit von politischen Schlüsselfiguren, T4, Übernahme der Kontrolle oder Ergebenheit jener, welche die internationalen Finanzen überwachen.“ Hubbard schrieb auch: „Alle Menschen sollen meine Sklaven sein … alle Menschen sollen zu meinen Füßen kriechen und nicht wissen warum.“ Mittels Hubbards Handbuchs der Gehirnwäsche, seinen Auditing-Prozessen und seinen Trainingsübungen versklavt Scientology das Bewusstsein, und mit Scientology’s Versprechungen alle Krankheiten und Leiden zu heilen, praktiziert sie ungesetzliche Medizin, stiehlt den Leuten die Gesundheit und opfert ihre Leben für immer mehr Auditing-Dollars, bis es für einen Erfolg konventioneller Medizin zu spät ist. Sie können über einige Todesfälle in WhyAreTheyDead.com lesen. Die Liste der Opfer, die (oft durch geheimnisvolle und erschreckend ähnliche Selbstmorde) starben, ist lang und zieht sich durch Jahrzehnte. Die Liste der Leute, die verschwanden, ist ebenfalls lang und zieht sich ebenfalls durch Jahrzehnte. Inzwischen besteht die Scientology-„Kirche“ weiterhin darauf, dass nur Scientology und ihre Auditing-Prozesse und mit Copyright versehenen Prozeduren wie z.B. NOTS 34 in der Lage sind, körperliche und mentale Zustände und Krankheiten zu heilen. Die Scientology-„Kirche“ tötet Leute durch die ungesetzliche Ausübung der Medizin und ebenso durch ihre „Fair Game“-Vergeltungsmaßnahmen gegen jene, die sich gegen ihre Ziele stellen. Scientology zerstört Leben, Freiheit und das Streben nach Glück für zahllose Leute. Würde diese von der Regierung der Vereinigten Staaten beschützte Gangster- und Terrorgruppe nicht „Kirche“ genannt, dann würde sie medizinische und andere Lizenzen und das voll informierte Einverständnis der medizinischen Patienten oder kommerziellen Kunden benötigen. Statt voller und informierender Bekanntgabe verlangt das Scientology-Unternehmen von seinen Mitgliedern, auf alle ihre bürgerlichen Rechte zu verzichten. Scientology tötete Lisa McPherson, indem sie sie 17 Tage lang in einem Raum gefangen hielt und ihr nichtscientologische medizinische Betreuung verweigerte, bis sie dehydriert, mit 110 Küchenschabenbissen überzogen und tot war. Tot, als Teil einer scientologischen Policy und Prozedur für die Behandlung einer Person, die einen psychotischen Zusammenbruch hatte oder verrückt wurde, während sie der scientologischen Mentalprozedur unterworfen war. Der Leiter von Scientology, David Miscavige, war persönlich an Lisa’s Isolation, Untersuchung und Tod beteiligt. „Leute sterben manchmal“, sagte er gleichgültig. Was tat diese „Kirche“, nachdem sie Lisa McPherson getötet und mehr als 50 Millionen steuerfreie Dollars bezahlt hatte, um die gerichtlichen Ansprüche ihrer Familie durch internationale öffentliche Korruption, Prozessterrorismus, internationalen Psychoterrorismus, Erpressung und Betrug abzuwehren? Diese „Kirche“, die behauptet, die ethischste Gruppe auf diesem Planeten zu sein, befahl ihren Anwälten, eine neue allgemeine Auflage und eine Verzichtserklärung zu entwerfen und ihren Mitgliedern, sie zu unterfertigen, dahingehend, dass die Scientology-„Kirche“ frei sei von jeder Verantwortung für Tod, „Verletzungen oder Schäden, die auf irgend eine Weise oder in Verbindung mit scientologischen religiösen Diensten oder geistlicher Unterstützung erlitten wurden.“ Warum sollte der Name „Scientology-Kirche“ genügen, um das Scientology-Unternehmen zu ermächtigen, die Gesetze, Regeln und Folgen zu ändern und aufzuheben, die für alle anderen Organisationen einschließlich der Römisch-Katholischen Kirche gelten? Die Römisch-Katholische Kirche war für den sexuellen Missbrauch verantwortlich, der durch ihren Klerus begangen wurde. Tatsächlich hat die Scientology-„Kirche“ wiederholt sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung durch ihr Personal unter Verwendung von Psychoterror und Knebelvereinbarungen gedeckt. Hubbard schrieb auch, dass ein Scientologe bei Mord unbehelligt bleiben soll. Erstaunlicherweise ist das einzige Gangsterunternehmen in den Vereinigten Staaten, das jetzt über dem Gesetz steht, die Scientology-„Kirche“. Vielleicht ist dies so wegen des Geheimen Steuerabkommens von 1993 zwischen dem IRS [8] und Scientology, das tatsächlich Scientology zur etablierten Staatsreligion von Amerika macht, indem es ihr Steuerbegünstigungen, globale Förderung und Schutz vor Interpol gewährt. Dies sind einzigartige Privilegien und Regierungsunterstützung, die allen anderen Religionen verwehrt sind. Im vergangenen Februar im Prozess Sklar gegen I.R.S., in dem jüdische Eltern dieselben Absetzbeträge für religiöse Erziehung verlangten, wie sie exklusiv Scientologen gewährt werden, sagte ein Richter des Neunten Berufungsgerichts: „… die Ansicht des I.R.S., dass es die Verfassung verletzen kann, indem es [Scientology] bezüglich erlaubter Absetzbeträge vorteilhafter behandelt als andere Religionen … verletzt die Establishment Clause.“ [9] Wie konnte dieser Verfassungsbruch geschehen? Vor drei Jahrzehnten brachen Scientologen, als Teil der „Operation Schneewittchen“, einem weiterlaufenden Scientology-Projekt, in 135 Regierungsämter und Botschaften in Washington DC ein und infiltrierten sie. Die schlimmste kriminelle Infiltration der Regierung der Vereinigten Staaten in der Geschichte unserer Nation wurde durch niemanden anderen begangen als durch die Scientology-„Kirche“. Elf hochrangige Scientologen wurden verurteilt. Hubbards eigene Frau landete im Bundesgefängnis. Scientology’s derzeitiger Chefanwalt Kendrick Moxon entging knapp einem ähnlichen Urteil. Dementsprechend erscheint es unglaublich, dass am 1. Oktober 1993 die Regierung der Vereinigten Staaten, als Ergebnis von krimineller Erpressung, Einschüchterung, Prozessterrorismus und öffentlicher Korruption der Scientology-„Kirche“ Steuerbefreiung mit einzigartigen Steuerprivilegien, Steuerbegünstigungen und Steuerabsetzbeträgen, die allen anderen Kirche ausdrücklich und verfassungsmäßig verweigert werden, sowohl durch Gesetz als auch durch das geheime IRS-Abkommen gewährte. IRS-Agenten und ihre Familien waren terrorisiert worden. Zwei starben unter offenbar verdächtigen Umständen. Scientology hatte über 2.500 Gerichtsverfahren gegen das IRS eingereicht, und der Scientology-Anwalt Kendrick Moxon soll über eine Million Dollar an Privatdetektive in Maryland bezahlt haben, um bei höchsten IRS-Funktionären „den Schmutz aufzuwühlen“. Der Leiter von Scientology hat öffentlich behauptet, diese Steuervereinbarung, begründet mit einem eklatant betrügerischen und „spezialbehandelten“ Antrag und begleitet von einer eher oberflächlichen Untersuchung des IRS, ersparte Scientology über eine Milliarde Dollar schuldiger Steuern, Zinsen und Strafen. David Miscavige soll auch gesagt haben, er und Martin C. Rathbun würden für lange Zeit ins Gefängnis wandern, wenn jemals bekannt würde, wie während eines unangekündigten halbstündigen Besuchs beim damaligen IRS-Kommissar Fred Goldberg sie fünfundzwanzig Jahre Widerstand der Bundesregierung umstießen und das IRS erpressten, die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Hernandez-Verfahren nicht zu beachten. Die mehr als 166 Körperschaften und „Kirchen“ der Scientology sind ein sorgfältig ausgearbeiteter Betrug und ein religiöser Deckmantel, entworfen, um die wahre Natur dessen zu verbergen, was in Wirklichkeit ein Gangsterunternehmen ist, das allen Elementen des United States Racketeering Influenced and Corrupt Organizations Act [10], bekannt als RICO, entspricht. Es gibt keine gemeinschaftliche Integrität in diesem trügerischen Konglomerat. Die Bedingungen des geheimen Steuerabkommens werden missachtet und nicht durchgesetzt. David Miscavige steuert und managt im Detail das ganze Unternehmen mit alleiniger Kontrolle über die Organisation und ihr Vermögen. Diese steuerbefreite „Kirche“ managt David Miscavige’s steuerbefreites totalitäres Imperium und Gulag, und wenn immer er will, kann er mit all seinem steuerfreien Geld abhauen. Das ist Scientology heute in Amerika, und dies beeinträchtigt das Ansehen und die Reputation Amerikas in der Welt. Die US-Regierung behauptet, sie sei furchtlos und unermüdlich gegen islamischen Terror, aber sie ist eingeschüchtert, unfähig und mittäterisch bezüglich des scientologischen hausgemachten Terrorismus, der Verbrechen und des Missbrauchs. Das Recht in den Vereinigten Staaten erfordert nur, dass die Regierung und die Gerichte die Freiheit des religiösen Glaubens achten. Das Recht und die Gerichtsurteile sagen klar, dass falsches Verhalten von Kirchen, ob religiös motiviert oder nicht, wie andere Verbrechen oder anderer Missbrauch zu regulieren und zu bestrafen sind. Dennoch werden fast alle Beschwerden über Verbrechen und Missbrauch von Scientology durch die Bundesregierung und die Regierungen der einzelnen Staaten und ihre juristischen Instanzen missachtet. Während der letzten zehn Jahre wurden viele hundert Beschwerden an das FBI [11], an das Justizministerium, den IRS und den Kongress gerichtet. Alle wurden missachtet oder mit einer fadenscheinigen Begründung zurückgewiesen. Schockierte Beamte nehmen Beschwerden entgegen, übertragen sie ins System und sind dann sprachlos erstaunt, wenn höhere Stellen jede Untersuchung und Verfolgung blockieren. Teilweise ist es diese amtliche Untätigkeit und Heuchelei, die Zehntausende auf der ganzen Welt veranlasst, anonym dagegen zu protestieren, was weithin als die gefährlichste Sekte der Welt betrachtet wird. In der Mitte der Siebzigerjahre verbanden sich einige tapfere Bürger gegen Sekten im Allgemeinen. Sie gründeten das Cult Awareness Network (CAN). Es bot Information und Unterstützung für Familien von Sektenmitgliedern und für ehemalige Sektenmitglieder. Um eine lange Geschichte zusammenzufassen: Scientology’s OSA infiltrierte CAN. Scientology’s Anwalt Moxon entwickelte den „Bowles & Moxon Plan 100“, um jederzeit 100 oberflächliche Gerichtsverfahren gegen CAN führen zu können. Scientology beabsichtigte, CAN in den Konkurs zu treiben. Eidliche Aussagen schilderten ausführlich, dass Moxon an einem Plan beteiligt war, Cynthia Kisser, die Präsidentin von CAN, und Ford Greene, einen gegen Sekten arbeitenden Anwalt, zu ermorden. Ein ehemaliger Scientology-Detektiv bezeugte, er sei bis in die Büros von CAN gekommen, bevor er beschloss, seine Befehle zu missachten. Er infiltrierte jedoch Ford Greene’s Anwaltsbüro, um zu konfidenter Information zu gelangen. Scientology hat viele Büros der Regierung, des Kongresses, der Medien und von Anwälten infiltriert, sogar mein eigenes ehemaliges Anwaltsbüro. Sie hat meine damaligen Anwaltspartner erpresst und genötigt, und sie hat Berufskollegen, Klienten und Freunde eingeschüchtert. Scientology tat all das in den Dutzenden von Verfahren, die sie gegen CAN anstrengte, eine steuerbefreite gemeinnützige Organisation. Scientology trieb CAN in den Konkurs und dann überredete sie den Konkurs-Richter, Scientology den Namen, die Postanschrift und die Telefonnummer von CAN für ihren eigenen Gebrauch zu überlassen, was sie noch immer tut. Noch schlimmer, der Konkursverwalter und -richter wurden dazu überredet, alle Ordner und Aufzeichnungen des CAN der Scientology-„Kirche“ zu übertragen. Jene, die konfidente Unterstützung gegen Scientology gesucht hatten, wurden dann dem scientologischen „Fair Game“ und den Vergeltungsmaßnahmen und der Behandlung durch den Psycho-Terror ausgesetzt. In den Vereinigten Staaten sind bei Prozessen mit der Scientology-„Kirche“ Gerechtigkeit und faires Spiel nicht möglich. Die Regierung, der Gesetzesvollzug, die Gerichte und die Medien wurden alle terrorisiert, ihrem Amtseid und ihren Amtsverpflichtungen zu entsagen. Ein unter Copyright stehendes scientologisches Dokument sieht vor, dass „der Zweck eines Gerichtsverfahrens eher ist, ständig zu belästigen und zu entmutigen, als zu gewinnen. Das Recht kann sehr leicht dazu benützt werden, zu belästigen, und genügend Belästigung für jemanden, der ohnehin einfach im Nachteil ist … würde im Allgemeinen genügen, seinen beruflichen Untergang zu verursachen. Wenn möglich, ruiniere ihn selbstverständlich endgültig.“ Scientology treibt dies sogar noch weiter, indem es zu institutionellem organisiertem Meineid greift. „Der einzige Weg, jemanden zu kontrollieren, ist, sie anzulügen“, schrieb Hubbard. Er verfasste auch ein Dokument, genannt das „Handbuch der Justiz“. In diesem Dokument schrieb Hubbard: „Die Leute greifen Scientology an … zahlt es ihnen mit gleicher Münze heim… offene Untersuchung von jemandem oder etwas, der oder das uns angreift, durch eine außen stehende Detektivagentur sollte öfters erfolgen und scheue nicht die Kosten … heuere sie an um jeden Preis, wenn du sie benötigst … die Kritik wird sicher verstummen … die Bestrafung [durch Scientology] ist grausam … es gibt Leute, die sich in schrecklicher Furcht auf der Erde verstecken, weil sie uns angegriffen haben. Es gib Männer, die tot sind, weil sie uns angegriffen haben.“ In einem anderen Dokument der scientologischen Policy schrieb er: „Wir werden an den Verbrechen der Leute interessiert sein, die versuchen, uns aufzuhalten. Wenn du dich gegen Scientology stellst, dann werden wir sofort nachsehen - und wir werden deine Verbrechen finden und sie enthüllen. Wenn du uns in Ruhe lässt, dann werden wir dich in Ruhe lassen. Es ist sehr einfach. Sogar ein Narr kann das verstehen.“ Es gibt viele Dutzende derartiger und schlimmerer mit Copyright versehener schriftlicher scientologischer Anweisungen. In einem anderen Policy-Dokument weist Hubbard die Kirche an, „Kriege der Zermürbung auf der Basis der vollständigen Zermürbung des Feindes“ zu führen. „ Gehe nur den Weg weitern und tilge sie aus ... schneide die Kommunikation, die Geldquellen, die Verbindungen ab … greife an und reibe sie auf.“ Am vergangen Samstagabend erhielt ich einen Telefonanruf eines ehemaligen Scientologen. Er berichtete mir, dass er in Scientology hineingeboren wurde und dort bis in die Mitte seiner Zwanzigerjahre lebte. Als Kind war er öfters stundenlang eingesperrt und mit dem Verlust seiner „Ewigkeit“ und dem „Verlust dieses Planeten an die Psychiater“ bedroht worden, wenn er nicht einen Vertrag für eine Milliarde Jahre unterzeichne, Scientology’s paramilitärischer Gruppe der Sea Organization beizutreten, wo er 46.20 Dollar pro Woche verdienen werde. Er war darauf trainiert, Ordinationen von Psychiatern aufzusuchen und sie in kompromittierende Situationen zu bringen, so dass Beschwerden eingereicht werden konnten, um ihnen die Lizenz zu entziehen. Dies wird „psych-busting“[12] genannt und ich habe dafür viele eidliche Aussagen von Scientologen erhalten, die dies bestätigen. Scientology wendete viele Monate auf, um ihm überzeugendes Lügen und Meineid beizubringen. Sie lehrten ihn, Scientology-Kritiker ständig zu belästigen und mit Psychoterror zu überziehen. Plötzlich kippte dieser junge Mann um, wachte auf und verließ Scientology. Nun leidet er an schrecklichen Rückschlägen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Dieser tapfere aber traumatisierte junge Mann war daran interessiert, Scientology für das, was sie ihm angetan hatten, zu verklagen, und die Aufmerksamkeit auf das verbrecherische Verhalten zu richten, das die Bundesregierung und die Regierungen der Staaten Scientology anderen gegenüber gestatten. Auf Grund meiner eigenen Erfahrung als Anwalt und Prozessführender gegen die Sekte sagte ich zu ihm: „Es ist sehr teuer, Scientology anzuklagen, und für Anwälte ist es schlimmer als gegen die großen Tabakkonzerne oder gegen die Mafia zu kämpfen. Auch wenn ein Prozessführender dazu einen Fonds von einer Million Dollar zur Verfügung hat, wird die „Kirche“ dafür sorgen, dass ihm das Geld ausgeht. Das Time Magazine wendete über 20 Millionen Dollar auf, um zu beweisen, dass seine Titelgeschichte „Scientology, Thriving Cult of Greed and Power“ [13], im Wesentlichen wahr und nicht verleumderisch war. Im Verfahren Scientology gegen Yanny wurden fast drei Millionen Dollar ausgegeben, um den ehemaligen Anwalt von Scientology in zwei Prozessen und zwei Berufungen erfolgreich zu verteidigen. Im Verfahren Scientology gegen Fishman & Geertz wurden fast 1.7 Millionen Dollar ausgegeben, um Dr. Geertz erfolgreich gegen eine Verleumdungsklage zu verteidigen. In den Verfahren Scientology gegen FACTnet und Scientology gegen Lerma wurden mehr als zwei Millionen Dollar ausgegeben, um erfolgreich zu verteidigen und betrügerische Copyright-Forderungen und betrügerische Such- und Festnahmebefehle des Bundes zu bereinigen. Diese wenigen Beispiele beinhalten die Aufwände für Versicherungsprämien und großen körperschaftlichen Fonds. Die meisten Einzelpersonen haben nicht diese Geldbeträge zur Verfügung; Bob Minton jedoch hatte sie. Er wendete mehr als 10 Millionen Dollar auf, bevor der Terrorismus, die Bestechung, die Erpressungen und Betrügereien von Scientology bei Gericht ihn zu einer Art von Vergleich und zur Aufgabe zwangen. Herr Minton ist so terrorisiert und bedroht, vor allem finanziell und bezüglich seiner Kinder, dass er nun im Ausland lebt. Im betrügerischen Investitions-Verfahren Lopez gegen Scientology wurden fast 500.000 Dollar für die Forderungen des Herrn Lopez aufgewendet, bevor ein Rechtsteam von Scientology, geführt vom hauseigenen LAPD[14]-Anwalt Gerald Chaleff Herrn Lopez zur Annahme eines Vergleiches zwang. Das Verfahren Pattinson gegen Scientology musste eingestellt werden, als Scientology zu leichtfertiger Klageführung verleitete und Michael Pattinson und mich in den Konkurs trieb. Im Verfahren Christofferson sprach eine Jury der ehemaligen Scientologin Julie Christofferson 30 Millionen Dollar Schadenersatz zu. Die „Kirche“ stellte sicher, dass sie nie einen Pfennig sah. Im Verfahren Wollersheim sprach eine Jury Herrn Wollersheim 30 Millionen Dollar Schadenersatz zu. Achtzehn Jahre nach endlosen Berufungen erhielt Herr Wollersheim schließlich weniger als eine Million Dollar. „Keinen müden Pfennig für Wollersheim“ war der Befehl von David Miscavige, der schließlich einen sehr reduzierten Betrag an jenem Morgen zahlte, als die betrügerische körperschaftliche Struktur von Scientology einer Urteilsbegründung und einem Beschluss ausgesetzt werden solle. 1994 übergab ich dem Anwaltsbüro der Vereinigten Staaten in Los Angeles zwei Schachteln mit Belastungszeugnissen für Erpresserwesen und erfuhr später, die Bundesregierung habe nicht die Mittel, Verbrechen in jenem Umfang zu bekämpfen, in dem die Scientology-„Kirche“ darin involviert sei. Dasselbe Büro hat vor kurzem seine Abteilung gegen öffentliche Korruption aufgelöst, was die Situation verschlechtert. Unbegrenzte steuerbefreite Fonds für Prozessführung sind jedoch nur eine Seite der Medaille. Zuerst einmal muss der potentielle Prozessführer einen Anwalt finden. Es gibt landesweit weniger als eine Handvoll, die bereit sind, die Gefahren eines Prozesses gegen Scientology auf sich zu nehmen. Ich kenne eine Anwaltsfirma, die einem Scientology-Opfer erklärte: „Sie können sich uns nicht leisten und wir können uns Sie nicht leisten.“ Der Anwalt eines Prozessführenden kann erwarten, dass das OSA, seine Anwälte und Detektive sofort sein ganzes Leben, seine Familie, Freunde, Partner und Kollegen untersuchen werden. Rechtspartner wurden erpresst und genötigt. Klienten besucht und terrorisiert. Büros mit scientologischen Detektiven und „schlafenden Agenten“ infiltriert. Verleumderische Aussagen im beruflichen Umfeld, in den Medien und im Internet verbreitet. Während des Wollersheim-Verfahrens stellte Scientology sogar ein Mikrophon unter das Bett von Anwalt Charlie O’Reilly und er wurde in der Nacht vor seinem Auftritt vor dem Berufungsgericht verprügelt. Sogar seine medizinischen Befunde waren nicht sicher. In den Achtzigerjahren wurden mehr als zwanzig falsche Anklagen gegen Anwalt Michael Flynn eingebracht. Leichtfertige Prozesse wurden begonnen und falsche Verbrechensberichte angefertigt. In den Neunzigerjahren wurden mehr als zehn falsche Anwaltsbeschwerden über mich eingebracht. Es gab falsche Polizeibeschwerden und bestätigte Zeugnisse über Erpressung, Behinderung der Justiz, Meineid, Betrug der Gerichte, Konkursbetrug und gerichtlich schlechtes Betragen. Zahlreiche betrügerische Klagen wurden gegen mich eingebracht und die Früchte all dieses kriminellen Verhaltens und der Korruption werden immer noch ungestraft in den Gerichtshöfen von Los Angeles gegen mich verwendet. Einige unserer Richter sind schamlos. Sie sind Teil des Problems. In den Achtzigerjahren veröffentlichte das American Lawyer Magazine einen Artikel mit dem Titel „Scientology’s Krieg gegen die Richter“ – heute geht dieser Krieg weiter. Traurigerweise spreche ich nicht nur über einen Anwalt, den einen Papiersack voll mit Geld im Zimmer des Richters hinterließ und dazu sagte, er vertrete gewöhnlich die Mafia. Scientology forscht tatsächlich diese Richter und deren Rechtsgehilfen aus. Es ist bekannt, dass scientologische Anwälte diese Rechtgehilfen kontaktiert und bedroht haben. Sie hatten ungehörige ex parte [15] - Zusammenkünfte mit Richtern, bevor ein Verfahren eingereicht wurde. Sie haben um Mitternacht andere Richter besucht. Verfahren wurden anderen Richtern zugeordnet, die Scientology in der Tasche hatte, die Anwälte für Scientology waren oder zu einer Scientologin romantische Beziehungen hatten. Gerichtsbeamte können überredet werden, schon nach Stunden Einbringungen anzunehmen. In einem Fall brachte Scientology einen Antrag ein, alle Richter in Los Angeles zu disqualifizieren. In einem anderen Fall verklagten sie den Richter, weil er ihnen nicht erlaubt hatte, die scientologische Gerichtsberichtsfirma Atkinson Baker zu benutzen, die größte Gerichtsberichtsfirma der Nation. Indem sie Atkinson Baker benützten, haben scientologische Anwälte Kopien von Aufzeichnungen lange vor anderen Anwälten erhalten. In einem anderen Scientology-Fall gab es sogar einen Austausch der Aufzeichnungen. In einem anderen Fall soll der scientologische Anwalt Moxon den Hund des Richters ertränkt haben. All dies erzeugt ein Klima des Psycho-Terrors unter den Richtern und dies führt zu himmelschreienden Justizirrtümern. Sogar Intrigen innerhalb einer Jury sind für Scientology nicht unmöglich, wie es neulich in einem anderen Fall geschah, in den die Frau eines OSA Stabsmitglieds verwickelt war. Die scientologischen Policy-Dokumente halten daran fest, dass nur Scientologen bürgerliche Rechte haben und dass jene, die Scientology behindern, sich ihr widersetzen oder sie klagen, überhaupt keine bürgerlichen Rechte haben und ungestraft vernichtet werden dürfen. Ein anderes scientologisches Dokument weist die Mitarbeiter und Anwälte an, einen gegnerischen Prozessführenden oder nicht kooperativen Richter zur Unterwerfung zu überwältigen. Mit massiven Prozessbudgets und manchmal hunderten Anwälten bringt Scientology endlose Anträge ein, unternimmt endlose eidliche Aussagen und versucht jeden Weg der Berufung. Das Ziel ist, die Lösung des Falls so lange wie möglich hinauszuzögern, den Richter völlig zu frustrieren und den Gegner finanziell, physisch und emotionell bis zur Unterwerfung zu zermürben. Einige Prozessführende und ihre Anwälte haben posttraumatische Belastungsstörungen entwickelt. Wenn das Verfahren endet, werden die Dokumente und Zeugenaussagen oft versiegelt, Zeugen und Prozessführende werden oft zu mundtot machenden Vergleichen gezwungen, der Zugang zu den Gerichtsunterlagen wird blockiert und die Dokumente verschwinden langsam von dort. Wie ich erklärt habe, unternimmt meiner Meinung nach dieses scientologische Gangsterunternehmen jetzt in den Städten Clearwater in Florida und in Los Angeles und Hernet in Kalifornien fast alles, was es will. Die letzte kriminelle Organisation, die unter der Regierung und den Gerichten gedieh, war die Mafia unter der Leitung von J. Edgar Hoover im FBI. Nun gedeiht das Scientology-Unternehmen unter den Justizministerien von Clinton und Bush. Wie macht es das? Die Scientology-„Kirche“ bewerkstelligt dies durch institutionalisierte und organisierte Bestechung, Erpressung, Meineid, Lüge und Betrug. Sie benützt kriminelle Infiltration, Einbruch, falsche Behauptungen über Religiosität, betrügerisches Copyright, täuschende Frontorganisationen, Einschüchterung und Terror. Terrorismus kann viele Formen annehmen; er ist nicht immer gewalttätig und spektakulär. In dieser Angelegenheit haben unsere Regierung und unsere Gerichte uns im Stich gelassen. Im Verfahren Allard gegen die Scientology-„Kirche“ beschrieb das Gericht genau und mutig einige der Dokumente, die ich erwähnt habe, und das Verhalten einer Gruppe von Scientologen. Die Richter sagten:
Graham E. Berry, Attorney
& Counselor at Law,
Übersetzung und Anmerkungen: F. Griess [1] World
Institute of Scientology Enterprises
|
Lecture
of Graham Berry 4.9.2008 in Hamburg
How the Scientology Organization uses and exploits the United States' legal system for its own ends. Ladies and Gentlemen:
The Church of Scientology
has a well deserved reputation for being the most fearsome and intimidating
litigant in America. Many lawyers are willing to deal with “hard ball”
litigation tactics but few are willing to confront criminal tactics: public
corruption, bribery, blackmail, extortion, perjury, obstruction of justice,
fraud, false claims, lying, defamation, deception, intimidation and psycho-terror.
All of these things are well documented as being the regular litigation
tactics of the Church of Scientology, its lawyers and its private investigators.
The fraud starts with
the deceitful claim that it is simply a misunderstood peaceful ethical
religion. However, only Scientology's conduct, and not its science fiction,
space opera beliefs, is relevant to my own opinions being expressed here
today. Scientology's well documented criminal conduct demonstrates that
its religiosity is merely a public relations facade and fraud, along with
its many other “false front” tentacles such as W.I.S.E., Narconon and Applied
Scholastics. The written policies and records of Scientology demonstrate
that it really seeks global totalitarian political domination. One Scientology
policy document classifies all governments as Suppressive Persons, to be
"utterly destroyed" and "eliminated," "quietly and without sorrow." In
1960 Scientology issued the 'Special Zone Plan - The Scientologists Role
in Life." Scientologists who are not on Church staff are ordered to achieve
influence in the society at large, by taking positions next to the high
and mighty. "Don’t bother to get elected. Get a job on the secretarial
staff or the body guard." For example, Scientologist John Danielson was
Chief of Staff to President George W. Bush's former Secretary of Education
Rod Paige. They are still working together as the Chartwell Education Group
and they are continuing to support Scientology as "Applied Scholastics”
in ten states to receive tax-payer monies as part of the Supplemental Educational
Services under the "No Child Left Behind” program. Bruce Wiseman, the President
of Scientology's anti-psychiatry false front, the Citizens Commission for
Human Rights (C.C.H.R.), is also the Treasurer of the National Foundation
of Woman Legislators. Former lead Scientology lawyer Gerald Chaleff is
now the Los Angeles Police Department attorney and command team member.
The Los Angeles County Sheriff publicly supports and promotes Scientology.
It is said he even tried to introduce scientology training into the Los
Angeles sheriffs department. The assistant city attorney in charge of ensuring
that the Los Angeles police Department does not engage in any racketeering
conduct ironically is a scientologist who is married to OSA legal unit
lawyer Ava Paquette.
The list of infiltrated,
corrupt and compromised public officials, including judges, is a long and
tawdry one. For example, Scientologists are placed into law firm word processing
departments, and into congressional mail rooms, to intercept and report
on litigation documents and citizen complaints. These people are coercively
indoctrinated into ignoring their oaths and obligations of office and to
always advance Scientology's agenda. To them, as written policies demand,
the ends really do justify the means. As you know here in Europe, no democratic
state can survive such pervasive criminal behavior, but the United States
now has an institutional tolerance of Scientology crimes and abuses, frauds
and sedition.
On October 9, 2001,
less than 30 days after the Al Qaeda attacks on the United States, the
OSA legal unit known as Moxon & Kobrin renewed the copyright of Scientology's
policy document called “Targets Defense.” In this church policy and practice
document, certain “vital targets” are identified. "T1, Depopularizing the
enemy to a point of total obliteration; T2, Taking over the control or
allegiance of the heads or proprietors of all news media; T3, Taking over
the control or allegiance of key political figures; T4, Taking over the
control or allegiance of those who monitor international finance." Hubbard
also wrote, "All man shall be my slaves ... all men shall grovel at my
feet and not know why."
With Hubbard's Manual
on Brainwashing, and his auditing processes and training drills, Scientology
enslaves minds, and with Scientology's promises to cure all ills and ailments,
it unlawfully practices medicine; stealing people's health, and sacrificing
their lives for more and more auditing dollars, until it is too late for
conventional medicine to work. You can read about some of the deaths at
WhyAreTheyDead.com. The list of victims, who art dead (often through mysterious
and shockingly similar suicides) is long and covers decades. The list of
people who have disappeared is also long and likewise covers decades. Meanwhile,
the Church of Scientology continues to insist that only Scientology and
its auditing processes, and copyrighted procedures such as NOTS 34, can
cure physical and mental conditions and diseases. The Church of Scientology
is killing people by the unlawful practice of medicine as well as via its
Fair Game retaliation against those who impede its goals. Scientology is
destroying lives, liberties and the pursuit of happiness of countless people.
If this United States
government protected racketeering and terror group was not called a church,
it would require medical and other licenses, and the fully informed consent
of the medical patient or commercial customer. In fact, instead of full
and informed disclosure, the Scientology Enterprise requires its parishioners
to sign away all of their civil rights. Scientology killed Lisa McPherson,
holding her captive in a room for 17 days, denying her non-scientology
medical care, untill she was dehydrated, covered with 110 cockroach bites
and dead. Dead, as part of a Scientology policy and procedure for handling
a person having a psychotic break, or going crazy, while engaged in Scientology
mental processing. Scientology's leader, David Miscavige, was personally
involved in Lisa's isolation, introspection rundown and death. “People
sometimes die," he callously said.
Why should the name
”Church of Scientology" be enough to enable the Scientology enterprise
to change and waive the laws, rules and consequences that apply to all
other organisations including The Roman Catholic Church? The Roman Catholic
Church was liable for the sexual abuse perpetrated by its clergy. In fact
the Church of Scientology itself has repeatedly covered up staff sexual
abuse and rape with the use of psycho-terror and gag agreements. Hubbard
also wrote that a Scientologist can get away with murder. Amazingly, the
one racketeering enterprise in the United States that is now above the
law is the Church of Scientology.
Three decades age Scientology
agents broke into and infiltrated 135 government departments and embassies
in Washington, DC, as part of "Operation Snow White," which is an ongoing
Scientology project. The worst criminal infiltration of the United States
government in our nation's history, was perpetrated by none other than
the Church of Scientology. Eleven of Scientology's top executives were
convicted. Hubbard's own wife went to federal prison. Scientology's current
lead lawyer Kendrick Moxon narrowly avoided a similar sentence. Accordingly,
it seems unbelievable that on October 1, 1993, the United States Government,
as a result of criminal blackmail, intimidation, litigation terrorism and
public corruption, granted the Church of Scientology tax exempt status
with unique tax privileges, tax benefits and tax deductions that are expressly
and constitutionally denied to alt other churches, both by law and the
I.R.S. secret agreement with Scientology.
I.R.S. agents and their
families had been terrorized. Two died under apparently suspicious circumstances.
Scientology had filed over 2,500 law suits against the I.R.S. and Scientology
lawyer Kendrick Moxon had reportedly paid over a million dollars to Maryland
private investigators to "dig up the dirt” on top I.R.S. officials. Scientology's
leader has publicly claimed that this tax agreement, based upon a blatantly
fraudulent and "specially handled" application, along with a merely superficial
I.R.S. investigation, saved Scientology over one billion dollars in past
due taxes, interest and penalties. David Miscavige is also reported as
saying that he and Martin C. Rathbun would go to prison for a very long
time if it were ever known how, during one half hour unannounced visit
to then I.R.S. Commissioner Fred Goldberg, they reversed twenty five years
of Federal Government resistance, and blackmailed the I.R.S. into ignoring
the U.S. Supreme Court's decision in the Hernandez case.
The U.S. government
claims it is fearless and tireless against extremist Islamic terrorism,
but it is intimidated, impotent and complicit in mattes of Scientology
domestic terrorism, crime and abuse. The law in the United Stales only
requires that the government, and the courts, respect freedom of religious
belief. The law and the court decisions are clear that wrongful church
conduct, whether religiously motivated or not, may be regulated and punished
like any other crimes and abuses. Despite that, nearly all complaints about
Scientology crimes and abuses ate ignored by the Federal and State governments
and their law enforcement authorities. Over the past ten years many hundreds
of complaints have been made to the F.B.I., the Department of Justice,
the I.R.S. and the Congress. All are ignored or rejected with a specious
excuse. Outraged government officials take in complaints, input them into
the system and then are stunned speechless when higher ups "spike" any
investigation or prosecution. In part, it is this official inaction and
hypocrisy that is prompting tens of thousands around the world to protest
Anonymously against what is widely acknowledged as the world's most dangerous
cult.
In the mid 1970s a
few brave citizens banded together against cults in general. They formed
the Cult Awareness Network or CAN. It provided information and assistance
to the families of cult member and to former cult members. To summarize
a very long saga, Scientology's O.S.A. infiltrated CAN. Scientology lawyer
Moxon devised the "Bowles & Moxon Plan 100” to have 100 frivolous
law suits on file at any one time against CAN. Scientology intended to
drive CAN into bankruptcy. Deposition testimony detailed Moxon being involved
in plans to murder Cynthia Kisser, the President of CAN, and Ford Greene,
an anti-cult lawyer. A former scientology operative has testified he got
as far as the CAN offices before deciding to ignore his orders. However,
he did infiltrate Ford Greene's law offices to obtain confidential information.
Scientology has infiltrated many government, congressional, media and law
offices; even my own former law offices. It has blackmailed and extorted
my then law partners and it has intimidated professional associates, clients
and friends. Scientology did all of these thing in the dozens of cases
it filed against the Cult Awareness Network, a non-profit tax exempt charitable
organization. Scientology did drive CAN into bankruptcy and then it persuaded
the bankruptcy judge to give Scientology the name, postal address and telephone
number of the Cult Awareness Network to use itself, which it still does.
Worse still, the bankruptcy trustee and judge were persuaded to transfer
all of the files and records of the Cult Awareness Network to the Church
of Scientology. Those who had sought confidential assistance against Seientology
were then subjected to Scientology Fair Game and psycho-terror retaliation
and handling.
In the United States,
justice and fair play, on a level playing field, are not possible in litigation
involving the Church of Scientology. The government, law enforcement, the
courts and the media have all been terrorized into abdicating their oaths
of office and obligations. A copyrighted Scientology document provides
that “[t]he purpose of the law suit is to harass and discourage rather
than to win. The law can be used very easily to harass, and enough harassment
on somebody who is simply on the thin edge anyway ... would generally be
sufficient to cause his professional demise. If possible, of course, ruin
utterly.” Scientology takes this even further by engaging in institutional
organized perjury. “The only way to control someone is to lie to them,"
wrote Hubbard. He also wrote a document called the "Manual of Justice."
In that document Hubbard wrote: “'People attack Scientology ... always
even the score ... overt investigation of someone or something attacking
us by an outside detective agency should be done more often and hang the
expense ... Hire them and damn the costs when you need to ... the critic
will sure shudder into silence ... [Scientology] punishment is gruesome
... there are people hiding in terror on Earth because they attacked us.
There are men dead because they attacked us.” In another Scientology policy
document Hubbard wrote, "We will become interested in the crimes of people
who seek to stop us. If you oppose Scientology we will promptly look up
- and will find and expose - your crimes. If you leave us alone we will
leave you alone. It's very simple. Even a fool can grasp that." There are
many dozens of written copyrighted Scientology policies along these lines
and even worse. In another Scientology policy document Hubbard directs
the church to conduct "wars of attrition on the basis of total attrition
of the enemy ... Just go all the way in and obliterate them ... cut off
enemy communications, funds, and connections ... raid and harass."
This past Saturday
evening, I received a telephone call from a former Scientologist. This
is some of what he told me. He was born into Scientology and he lived within
Scientology until his mid twenties. As a child he was repeatedly imprisoned
for hours and threatened with the loss of his "eternity," and “the loss
of this planet to the psychiatrists," if he did not sign a billion year
contract to join Scientology's para-military group the Sea Organization
where he would earn $46.20 per week. He was trained to go) out to psychiatrist's
offices where he was to set them up in compromising situations so that
complaints could be filed to revoke their licenses. This is called "psych-busting”
and I have taken many depositions of Scientologists confirming it. Scientology
spent months training him to convincingly lie and perjure himself. They
trained him to harass and psycho-terrorize critics of Scientology. Eventually
this young man snapped, woke up and left Scientology. Now he suffers from
horrible flashbacks and post traumatic stress disorder. This brave, but
traumatized, young man was interested in suing Scientology for what they
did to him, as well as to focus attention on the conduct the federal and
state governments are allowing Scientology to perpetrate on others. This
is some of what I told him, based upon my own experience as a lawyer and
litigant against the cult.
"It is very expensive
to sue Scientology and for lawyers it is worse than fighting the big tobacco
companies or the Mafia. Even if a litigant has a million dollar litigation
fund, the church will run that litigant out of money. Time Magazine spent
over $20 million to prove that its cover story, “Scientology, Thriving
Cult of Greed and Power," was substantially true and not defamatory. In
Scientology v. Yanny nearly three million dollars was spent to successfully
defend Scientology's former lawyer in two trials and two appeals. In Scientology
v. Fishman & Geertz nearly $1.7 Million dollar was spent to successfully
defend Dr. Geertz against a defamation claim. In the Scientology v. FACTnet
and Scientology v. Lerma over two million dollars was spent to successfully
defend and settle fraudulent copyright claims and fraudulent federal search
and seizure orders. These few examples involve the expenditure of insurance
proceeds and large corporate funds. Most individuals do not have that sort
of money available; however Bob Minton did. He spent over $10 Million dollars
before Scientology terrorism, bribery, blackmail and fraud upon the courts
forced him into a form of settlement and stand-off. Mr. Minton is so terrorized
and threatened, particularly financially and for his children, that he
now lives abroad. In the Lopez v. Scientology fraudulent investment case,
nearly $500,000 was spent on Mr. Lopez's claims before a Scientology legal
team, led by now L.A.P.D. in house attorney Gerald Chaleff, forced Mr.
Lopez into a token settlement. The Pattinson v. Scientology case had to
be dismissed when Scientology engaged in barratry and drove Michael Pattinson,
and me, into bankruptcy. In the Christofferson case a jury awarded $30
million dollars in damages to former Scientologist Julie Christofferson.
The church ensured that she never saw a penny. In the Wollersheim case,
a jury awarded $30 Million in damages to Mr. Wollersheim. Eighteen years
of endless appeals later Mr. Wollersheim netted less than one million dollars.
"Not one thin dime to Wollersheim" was the order of David Miscavige who
finally paid a much reduced amount on the same morning the fraudulent Scientology
corporate structure was to be exposed in a judicial opinion and decision.
In 1994, I delivered two boxes of incriminating racketeering testimony
to the United States Attorney's office in Los Angeles and was later told
that the Federal government did not have the resources to fight crime on
the scale that the Church of Scientology engages in. The same office has
recently disbanded its "public corruption unit" which makes the situation
even worse. However, unlimited tax exempt litigation funds are only part
of the picture.
In the 1980s, the American
Lawyer Magazine published an article entitled "Scientology's War against
the Judges" today that war still continues. Sadly, I am not just talking
about a lawyer leaving a paper bag full of money in the judge's chamber
and commenting that he used to represent the Mafia. Scientology actually
investigates these judges and their law clerks. Scientology lawyers have
been known to contact these law clerks and threaten them. They have had
improper ex parte meetings with judges before a case is filed. They have
left on midnight visits to other judges. Cases get reassigned to judges
who are in Scientology's pocket or who used to be an attorney for Scientology,
or who are involved romantically with a Scientologist. Court clerks can
be persuaded to receive court filings after hours. In one case, Scientology
filed a motion to disqualify every judge in Los Angeles County. In another
case they sued the judge for not allowing them to use the Scientology court
reporting company of Atkinson Baker; the largest court reporting service
in the nation. Using Atkinson Baker, Scientology lawyers have received
copies of transcripts long before other counsel. In another Scientology
case, there was even a transcript change. In another case, Scientology
attorney Moxon was alleged to have drowned the judge's dog. All this creates
a climate of psycho-terror among the judges and that results in blatant
miscarriages of justice. Even jury tampering is not out of Scientology
bounds, as happened in another recent example involving the wife of an
O.S.A. staffer.
Graham E. Berry, Attorney
& Counselor at Law,
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