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Das Buch "Die Männer
hinter Hitler"
ist die Waffe der Scientologen
in ihrem Kampf gegen
die Psychiatrie.
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Das Buch "Die Männer hinter Hitler" von 1994 führt den Untertitel:
"Wer die geheimen Drahtzieher hinter Hitler wirklich waren ...Laut Klappentext wird darin "Der größte Vertuschungsskandal der Nachkriegszeit" enthüllt.
... und unter welchem Deckmantel sie noch immer unter uns weilen."
Autoren sind nicht genannnt, ein höchst
ungewöhnliches Vorgehen.
Zwar wird im Klappentext von einem "Autorenteam"
geschrieben. Es findet sich aber kein Hinweis darauf, warum diese Autoren
nicht namentlich genannt sind.
Möglicherweise sind die Autoren unter denen zu suchen, bei denen sich die Herausgeber in einer umfangreichen "Danksagung" vorab bedanken.
Es ist geradezu infam, daß in dieser Liste einerseits zahlreiche Organisationen und Personen genannt sind, die mit Scientology mit Sicherheit nie etwas zu tun gehabt haben, andererseits aber auch Scientology-Anhänger (z.B. Keppler und Mehler, die Autoren des Buches "Der sanfte Schrei", Buchbesprechung hier klicken) und Scientology-Unterstützer.
Ebenfalls benannt einige Vertreter der "Antipsychiatrie", wie zum Beispiel
Der Schriftsteller und Journalist Ernst Klee hat einerseits zum Entstehen einer notwendigen Psychiatrie-Kritik in Deutschland beigetragen, andererseits behauptet er nach wie vor, in der Psychiatrie seien die Verbrechen auch nach der Nazi-Zeit fortgesetzt worden. Vgl. dazu "Die Hungermorde in den Anstalten 1945-47 und die Verbrechen der Psychiatrie davor" (http://www.psychiatrie.de/verlag/pdf/klee.pdf). Dazu auch: http://www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie-Kritik.htm#Hungermord
Besonders hervorgehoben ist die KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V., ein Ableger der Scientology-Organisation. Dazu:
Auf Seite 2 des mir vorliegenden Buchexemplares
befindet sich ein Aufkleber:
"DIE HERSTELLUNG DIESES BUCHES WURDE DURCH
EINE SPENDE DER INTERNATIONALEN VEREINIGUNG VON SCIENTOLOGEN ERMÖGLICHT".
Darüber das IAS-Logo mit der Weltkugel
und dem Hinweis auf den Markenzeichen-Schutz ("TM"). Zum IAS vgl. auch
Der erste Herausgeber wird mit "Dr.
Thomas Röder" bezeichnet. Die Nennung eines akademischen Titels
auf einem Buch ist höchst ungewöhnlich. Es ist deshalb anzunehmen,
daß damit ein besonderer Zweck verbunden ist. In erster Linie könnte
es darum gehen, die besondere Qualifikation des Herausgebers für den
Inhalt des Buches zu betonen. Auch das wäre ungewöhnlich, aber
immerhin nachvollziehbar.
Tatsächlich ist Dr. Röder Zahnarzt
in Wetzlar.
Im Briefpapier der KVPM ist er als zuständig
für "Wissenschaft, Medizin und Gesundheit" aufgeführt, vgl. KVPM
gegen Biologische Psychiatrie
Dr. Röder war beteiligt am Asyl-Betrug
einer Deutschen, die vergeblich versucht hat, mit fingierten Beweismitteln
Asyl in den USA zu erlangen, weil sie in Deutschland wegen ihrer Zugehörigkeit
zu Scientology verfolgt werde.
Dazu: Deutsche
Scientologin hat in den USA mit gefälschten Unterlagen Asyl erschlichen
Im Klappentext des Buchumschlages wird
er als Zahnarzt vorgestellt.
Im Buch selbst - soweit ersichtlich -
nicht.
Volker Kubillus, der zweite Herausgeber, ist im KVPM-Briefpapier unter der Rubrik "Beiratsmitglieder" aufgeführt als "Mitherausgeber des Buches 'Die Männer hinter Hitler' ". Außer Kubillus gehören zu diesem "Beirat" noch Bernd Trepping, "Präsident" (der KVPM), Nicola Cramer, "Vizepräsidentin der K.V.P.M." und Elvira Manthey, "Überlebende der Nazipsychiatrie". In Vereinen besteht der Beirat üblicherweise nicht aus dem Vereinsvorstand, sondern aus unabhängigen Dritten, die den Vorstand beraten sollen.
Der BEZ - Bund der 'Euthanasie'-Geschädigten
und Zwangssterilisierten e.V. hat Elvira Manthey inzwischen ausgeschlossen
Das Buch gegen die Psychiatrie
Seit Jahrzehnten wird stereotyp wiederholt:
"Psychiatrie
tötet".
Um das glaubhaft zu machen, wird stets
auf die Verbrechen von Psychiatern in der Nazi-Zeit hingewiesen.
Zumal man weiß, daß die Verbrechen
der Nazis der wunde Punkt der Deutschen ist.
Der wunde Punkt heißt im Scientologen-Kauderwelsch
"der Ruin".
"Der Ruin" ein wichtiger Baustein der
Scientology-Methoden ist.
Das gilt bereits für die Werbung:
Scientology-Anweisung
für Kundenkontakt: "Herausfinden, was ihr persönlicher Ruin ist"
Der
Schutzbrief gegen die Psychiatrie
Eine weitere Version des Schutzbriefes:
"Nach einer Idee des vielfach preisgekrönten amerikanischen Arztes und Psychiaters Professor Dr. Thomas Szasz entwickelte die Bundesleitung der „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V." mit Rechtsexperten den nachstehend abgedruckten SCHUTZBRIEF. Bitte lesen Sie die empfohlene Vorgangsweise, wie im nebenliegenden Schutzbrief angegeben. Weitere Informationen können Sie direkt bei einer der umseitigen Adressen erfahren.Tatsächlich war das nicht nur eine "Idee" von Szasz. Vielmehr hat Szasz den Text "Psychiatric Will" schon Ende der 1970er Jahre verfasst und zunächst mehreren Fachpublikationen vergeblich zum Abdruck angeboten. Erst 1982 erschien der Text in der Fachzeitschrift American Psychologist (Vol. 87, No.7, 762-770, 1982) als Fachartikel, wie Szasz 2002 in seinem Buch "Liberation by Oppression" berichtet. Weitere Veröffentlichungen des englischen Originals gab es nicht.
1987 wurde der Text in Deutschland von Peter Lehmann in seinem Antipsychiatrie-Verlag als Buch mit dem Titel "Das Psychiatrische Testament" herausgegeben.
Warum in dem Scientology-Text weder der Fachartikel erwähnt wird, noch das deutsche Buch, bleibt unklar.
Zu Szasz und Lehmann siehe oben.
SCHUTZBRIEF Empfohlene Vorgehensweise: Tragen Sie die Namen der Person(en) Ihres Vertrauens unterhalb dieser Willenserklärung ein und lassen Sie von diesem Schriftstück mehrere Kopien anfertigen. Geben Sie jeweils eine der Person Ihres Vertrauens und eine Ihrem Rechtsanwalt und lassen Sie sie vom Notar beglaubigen. Tragen Sie diese Willenserklärung für den Fall einer "Zwangseinweisung/-behandlung/-therapie" immer bei sich, so daß sicher ist. daß Ihr Wille auch zur Kenntnis gelangt. Sorgen Sie umgehend dafür, daß die Person(en) Ihres Vertrauens von der Zwangsmaßnahme erfährt und Ihnen beistehen kann. Bekunden Sie immer wieder Ihr Einverständnis um die Klärung Ihres Gesundheitszustandes. Der Maßnahme einer Beobachtung stimmen Sie zweckmäßigerweise am besten zu. Machen Sie immer wieder deutlich, daß Zwangsmaßnahmen durch Ihre freiwillige Mitarbeit zu unterbleiben haben. Leisten Sie in keinem Fall körperlichen Widerstand. Werden Sie nicht aggressiv. Weisen Sie immer wieder auf die Willenserklärung hin und auf die rechtlichen Konsequenzen. Der entsprechende Gerichtsbeschluß wird bei Ihrer "Krankheitseinsicht" keine weiteren Zwangsmaßnahmen enthalten, zumal Sie Schutz und Aufsicht bei den Personen Ihres Vertrauens erhalten. Weitere Kopien und Auskünfte erhalten Sie von der "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen die Menschenrechte e. V.", Rostocker Straße 20, 20099 Hamburg, Telefon: 0 40 / 24 98 87, Fax: O 40 / 2 80 37 15. WILLENSERKLÄRUNG Verweigerung der Einwilligung zu psychiatrischer und/oder neurologischer Behandlung durch jedwede Person Ich , geboren am: in , wohnhaft in: erkläre für den Fall, daß es für nötig gehalten wird, bei mir psychiatrische und/oder neurologische Behandlung sowie eine wie auch immer geartete Therapie zu diesem Zweck durchzuführen, folgendes: Nach reiflicher Überlegung, ausreichender Beratung und Information, habe ich den festen Entschluß gefaßt, daß ich jegliche Art von Fesselung. Anwendung von Psychopharmaka, Insulin- und Elektroschocks, gehirnchirurgische Maßnahmen im Sinne von Lobotomie etc., alle Arten von Sterilisation und "Behandlungen" sexueller Natur usw. absolut widerspreche. Eine solche Behandlung steht meiner hier erklärten Willensentscheidung entgegen. Dies gilt bereits, wenn bei mir eine Bewußtseinseintrübung vorliegen könnte, ungeachtet der Ursache. Insbesondere aber gilt dies im Falle von Bewußtlosigkeit oder in Fällen, in denen die Meinung besteht, daß mir Geschäftsfähigkeit fehlt oder Verständigung mit mir im tatsachlichen und/oder rechtlichen Sinne nicht möglich ist. Besonders in dieser Lage lehne ich den Kontakt mit Psychiatern ab, weil diese meiner Überzeugung nach eine große Bedrohung darstellen, dergestalt, daß sie Diagnosen stellen, die man nahezu nie mehr los wird. Zuwiderhandlungen erachte ich als Körperverletzung im strafrechtlichen Sinne. Die nachgenannten Bevollmächtigten sind beauftragt und ermächtigt, für mich entsprechende Strafanträge wegen Körperverletzung oder noch weitreichenderer Delikte zu stellen, sowie zivilrechtliche Ansprüche, wie Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche, zu verfolgen. Zur Durchsetzung meiner hier erklärten Entscheidung bevollmächtige ich folgende Person(en): Die Vollmacht berechtigt die oben genannten
Person(en) umfassend und enthält ebenfalls Prozeßvollmacht etc,
sie schließt das Recht ein, Untervollmacht zu erteilen. Von der ärztlichen
Schweigepflicht werden alle Ärzte und deren Hilfsorgane sowie Therapeuten
gegenüber den oben genannten Bevollmächtigten ausdrücklich
entbunden.
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