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Scientology gegen Deutschland
Das Projekt Snow White - Schneewittchen -
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Scientology gegen Deutschland
Die Darstellung Deutschlands als Nazi-Staat war nicht etwa eine spontane Reaktion auf vermeintlich erlittenes Unrecht. Vielmehr war dies Teil eines langfristig angelegten Plans, der bereits unmittelbar nach Gründung der ersten Scientology-Organisation in Deutschland gefaßt und umgesetzt wurde. So wurde die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. bereits 1973 gegründet (VR München 8166, Ersteintrag 2.10.73) [Anm.1]. Dieser Verein hat von Anfang an Psychiater als Nazi-Mörder diffamiert [Anm. 2].
Am 28.4.1973 wurde durch eine geheime "Order Nr. 732" des "Guardian Office" das "Snow White Program" [Anm. 3] gestartet, zu dem später 38 Haupt-Projekte und "unzählbare Unter-Projekte und Unter-Unter-Projekte" [Anm.4] gehörten. Ziel war es, negative Berichte verschiedener Regierungen zu beseitigen. Das "PGM Snow White" sah vor, in diesen Ländern Prozesse anzustrengen und "die Sache" schließlich vor die Vereinten Nationen und die europäische Kommission für Menschenrechte zu bringen.
1979 sind zwei Broschüren mit dem
Begriff Holocaust im Titel erschienen.
Die Verwendung des Begriffes Holocaust beinhaltet die geplante Ermordung
einer Gruppe der Bevölkerung.
Die Holocaust-Broschüren von 1979:
Diese Broschüre richtet sich in erster Linie gegen private Kritiker, insbesondere die damals gerade gegründete AGPF. Das Begleitschreiben war adressiert an "die Damen und Herren des Deutschen Bundestages"."Kommt ein neuer Holocaust? |
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Die "Gesellschaft zur Vereinigung des Weltchristentums e.V." nannte
sich später "Vereinigungskirche" und war besser bekannt als Moon-Sekte.
Aus einer Presseinformation der Scientology-Organisation (Abbildung
oben rechts):
Kurt Weiland ist heute verantwortlich für die juristische Strategie der Scientology-Organisation (The American Lawyer 7+8/92 S. 78). Die Bedeutung dieser Strategie wird durch eine Information aus demselben Artikel erhellt, wonach einer der Rechtsanwälte (William Drescher) ein Jahreshonorar von 540.000.- Dollar bekommt."ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG! Bonn, 2. Mai 1979
PRESSEKONFERENZ:
NEUE RELIGIONEN BEFÜRCHTEN WIEDERHOLUNG EINES 'HOLOCAUST'.
Anläßlich einer Pressekonferenz nahmen ein Vertreter der Scientology Kirche sowie ein Anhänger der indischen Bhagwan-Gemeinschaft Stellung zu den Angriffen gegen Neue Religionen, die größtenteil vom Staatssekretär im Familienministerium, Hans-Georg Wolters, ausgehen. In einer Broschüre mit dem Titel 'Holocaust bis 1984' werden Fälle der religiösen Diskriminierung aufgezeigt ...
Für den Inhalt: Kurt Weiland
Anmerkungen
Anm. 1 Staatsanwaltschaft München 115 Js 4298/84 v. 24.4.1986, S. 66: "Es kommt daher nicht von ungefähr, daß die Organisation in den Psychiatern, die in der Lage sind, die kompetenteste Kritik zu formulieren, ihre ärgsten Feinde sieht."
Anm. 2 Oberlandesgericht München 21 U 3811/73 Max-Planck-Institut .\. Brendel (vgl. auch LG München 11 O 345\73): Einstweilige Verfügung gegen einen Artikel in der Scientology-Zeitung "Freiheit". Dort war unter Berufung auf die "Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V." das Max-Planck-Institut für angebliche Greueltaten während der Nazi-Diktatur verantwortlich gemacht worden.
Anm. 3 Zum kriminellen Teil dieses Projekts vgl. Anklage gegen Mary Sue Hubbard und andere von 1979, dazugehörig Beweismittel-Vereinbarung und Schuldbekenntnis, Übersetzung: ABI 1980; 12-80-
Anm. 5 Vgl. dazu Heinemann: "Die Scientology-Sekte
und ihre Tarnorganisationen", 1979, Seite 104: "Motor dieser Gesellschaft
ist Luise Buhl, als Schriftführerin bezeichnet, die tatsächlich
einen Schriftwechsel von ungeheuren Ausmaßen inszeniert hat. Den
Scientology-Hintergrund hat sie geschickt dadurch getarnt, daß sie
sich auch für andere angeblich bedrängte Minderheiten eingesetzt
hat." - Buhl heißt jetzt Berrang vgl. WISE-Liste 1991