Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 9.5.2013 
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"Jugend für Menschenrechte" ist eine Scientology-Tarnorganisation
 

 
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  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

 
 

Warum "Tarnorganisation"?

Wer sucht, kann durchaus herausfinden, dass die Scientology-Organisation hinter "Jugend für Menschenrechte" steckt. Aber man muss schon genau hinsehen oder suchen.
Die Website (>>) "lässt auf den ersten Blick keine Zusammenhänge mit der Scientology-Organisation erkennen", warnte die Bundestagsabgeordnete Antje Blumenthal 2006 (>>). Auch der Verfassungsschutz warnt. Ebenso Wilfried Handl.

Bis Anfang Mai 2013 war die Organisation, welche sich in der Website  www.Jugend-fuer-Menschenrechte.de vorstellt, noch  nicht im Vereinsregister (http://www.Handelsregister.de) eingetragen. Es gibt also kein öffentliches Gründungsprotokoll und keine eingetragenen Verteter.
In den Vereinsregistern  ist derzeit nur ein Verein mit diesem Namen zu finden. Sitz in Landau VR 2331. Dieser Verein hat nichts mit Scientology zu tun und beklagt sich über die Namensgleichheit, http://www.igfm­pfalz.de/03884f9a4a148e403/index.html
 

Anfang 2009 waren in der Website www.Jugend-fuer-Menschenrechte.de nur drei Namen zu finden:

Unter "Kontakt":

Unter "Spenden": Jürgen Heise hält eine Bekenner-Website der Scientology-Organisation, ist also Scientologe.
Die genannte Telefonnummer war in KlickTel vom Frühjahr 2008 und von 12/2008 eingetragen für eine Wirtschaftskanzlei und Finanzberatung GbR in München. "Heise" gehört nicht zum Firmennamen. Heise ist Inhaber der Website von "Gemeinsam für Menschenrechte"
Richard Albrecht ist "Inhaltlich Verantwortlicher", weil er bei www.DENIC.de/de/whois/index.jsp als Inhaber der Domain www.Jugend-fuer-Menschenrechte.de geführt wird.
 
 
 

Chef-Scientologin Sabine Weber führt Spendenkonto

Sabine Weber führt das Spendenkonto oder ist gar dessen Inhaberin.
Sabine Weber ist derzeit die einzige allgemein bekannte Chefin in der deutschen Scientology-Organisation. Bereits unter ihrem früheren Namen Sabine Titzel spielte sie eine nicht unerhebliche Rolle bei der Scientology-Organisation und wurde mehrfach im Spiegel genannt, etwa in "Lieber tot als unfähig - Die Geschäfte der Scientology-Sekte", 01.04.1991.
Sabine Weber wird deshalb in dieser Website vielfach genannt.

Sabine Weber war von Anfang an die Chefin von "Jugend für Menschenrechte", bekannte sich aber nicht dazu, Gründerin oder Leiterin zu sein.
Erst am 13.1.2009 unterschrieb sie eine E-Mail an eine Redaktion als

2005 hat der "Presseverein der Scientology Kirche Deutschland" (www.Ingo-Heinemann.de/Presseverein-Scientology.htm) über die Gründung von "Jugend für Menschenrechte" in Deutschland informiert, "c/o Sabine Weber Wettersteinstraße 6   81547 München":
 
Aus: http://openpr.de/in/56668 geladen am 31.8.2005  Abbildung rechts    


Jugend für Menschenrechte: Kundgebung am Münchner Marienplatz     
Autor: Presseverein der SKD     
Die Terroranschläge in New York, Madrid und in den U-Bahnhöfen von London haben uns gezeigt, wie verletzlich unsere moderne Gesellschaft trotz aller Errungenschaften ist –     
-----------     
„Jugend für Menschenrechte“ wurde 2001 in Los Angeles gegründet und gibt es seit kurzem auch in Deutschland und wird von Mitgliedern der Scientology Kirche unterstützt.     
Für mehr Informationen:     
Jugend für Menschenrechte     
c/o Sabine Weber – 089-20311923     
Wettersteinstraße 6     
81547 München     
E-Mail: sabineweb@gmx.de
 
Ebenfalls 2006 hat hat das Scientology-Kampfblatt "Freiheit" über "Jugend für Menschenrechte" berichtet (Nr. 3/2005, geladen am 1.3.2009 unter http://www.menschenrechtsbuero.de/html/Spy.pdf ). Impressum des Blattes: "Herausgegeber: Presseverein der Scientology Kirche in Deutschland e.V., Beichstraße 12, 80802
München. Verantwortlicher Redakteur: Sabine Weber". Beichstrasse 12 ist die Adresse der Scientology Kirche Bayern e.V. und der Scientology Kirche Deutschland e.V. (http://www.Ingo-Heinemann.de/Vereine.htm#SKD), bei der Sabine Weber Stelllvertretende Präsidentin ist
 

 
"Jugend für Menschenrechte" personalidentisch mit Scientology

In Klicktel vom Frühjahr 2006 war Sabine Weber mit der Adresse Wettersteinstr. 6, 81547 München nicht eingetragen, wohl aber Rainer Weber.

Sabine Weber und Rainer Weber sind seit langem Funktionäre der Scientology-Organisation.
Sabine Weber war unter anderem Pressesprecherin der Scientology-Organisation und Vorstand des Scientology-Pressevereins, http://www.Ingo-Heinemann.de/Presseverein-Scientology.htm

Sabine Weber hat behauptet: "Die Floskel Geheimdienst ist ja eigentlich eher eine Erfindung der weltanschaulichen Gegner von Scientology ....", vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Geheimdienst.htm

Rainer Weber ist oder war Chef der OSA, eben dieses Geheimdienstes der Scientology-Organisation.

In einer Mitgliederversammlung, an der beide Webers teilgenommen haben - vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Vereinsregister6322Protokoll1-6-98.htm  - hat er vorgeschlagen

"daß die Satzungsneufassung klar zum Ausdruck bringen solle, daß die Kirche sich entgegen den Behauptungen von wenigen weltanschaulichen und politischen Eiferern dieses Landes immer auf dem Boden der Verfassung bewegt hat und Recht und Gesetz dieses Landes immer respektiert hat, was man von den besagten Eiferern nicht behaupten könne".
Seiner Position als Leiter des Scientology-Geheimdienstes entsprechend war Rainer Weber auch "Verantwortlicher Redakteur" der Broschüre "Verfassungsschutz als Rufmordinstrument":
 
Impressum: Herausgeber: Church of Scientology International, 6331 Hollywood Blvd., Suite 1200, L.A., CA 90028-6329, USA; verantwortlicher Redakteur: Aron Mason; verantwortlicher Redakteur für die im deutschsprachigen Raum verteilten Exemplare: Rainer Weber, c/o Scientology-Kirche Deutschland e.V., Beichstraße 12, 80802 München.    
© 1999 Church of Scientology International. Alle Rechte vorbehalten. Scientology ist eine eingetragene Marke im Besitz des Religious Technology Center und wird mit dessen Genehmigung verwendet.
 
In der Wettersteinstraße 6 in München befanden sich auch die Räume eines privaten Kindergartens, als Verein eingetragen im Vereinsregister München unter VR 9784 am 7.3.1980. Vorsitzender des Vorstandes war der Scientologe Günther von Jan (vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Bundesverwaltungsgericht-6C5.91.htm).

Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass Scientologen noch heute eine Rolle im Verein oder im Kindergarten spielen. Der Kindergarten-Verein hat im Oktober 2006 darum gebeten, aus diesem Text gelöscht zu werden und ein Schreiben des Kreisverwaltungsreferates der Landeshauptstadt München vom 20.3.1996 (HA I/11 No/Ho) geschickt, in dem es heisst:

"unter Bezugnahme auf Ihre telefonische Anfrage vom 06.03.1996 teilen wir Ihnen mit, daß für das Kreisverwaltungsreferat derzeit keine Verflechtung des Vereins “Privater Kindergarten e.V.“ mit der Scientology-Organisation belegbar ist. Weitergehende Bestätigungen oder “Garantien“ können jedoch nicht erteilt werden."
Angaben darüber, weshalb Sabine und Rainer Weber die Adresse noch 2005 benutzt haben, hat der Verein nicht  gemacht. Ob beide unter dieser Adresse einen Wohnsitz oder ein Büro unterhalten haben, ist unklar.

In der Website www.jugend-fuer-menschenrechte.de wurde 2006 die Adresse Wettersteinstraße 6  durch ein Postfach ersetzt.
 
 
 
 

Die Website www.Jugend-fuer-Menschrechte.de
 
Inhaber:    
Richard Albrecht D-22297 Hamburg ...   

Rechts eine Abbildung aus "Unsere Zielsetzung", Schwärzung nachträglich angebracht. 

 

In dieser Website findet man de Begriff Scientology nur an wenigen versteckten Stellen, etwa mit der irreführenden Angabe, "Jugend für Menschenrechte" werde "von Mitgliedern der Scientology Kirche unterstützt".
 
 

Das amerikanische Gegenstück zu dieser Website ist  www.youthforhumanrights.org/
"Youth for Human Rights" ist die Mutter von "Jugend für Menschenrechte".
In deren Website ist Scientology allgegenwärtig, wie die nachfolgende Markenzeichen-Angabe zeigt:
 
http://www.youthforhumanrights.org/legal/trademark.htm   
Trademark Notice   
Scientology is a trademark and services mark owned by Religious Technology Center, Los Angeles, California, USA and is used with its permission.   
The Youth for Human Rights International logo and the Leaders of Tomorrow Club logo are trademarks owned by the International Foundation for Human Rights and Tolerance.
 

Zur Gründung schreibt das Scientology-Magazin "Freiheit (Nr.3/2005) in einem Artikel über "Jugend für Menschenrechte": "Die Scientologin und Pädagogin Mary Shuttleworth (gründete) in Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtsbüro der Church of Scientology International im August 2001 die Vereinigung Youth for Human Rights International (Jugend für Menschenrechte International, abgekürzt YHRI).

Deren Logo gehört also der "International Foundation for Human Rights and Tolerance".

Und wem gehört "International Foundation for Human Rights and Tolerance"?
 
http://www.youthforhumanrights.org/educators/faq.htm    
 Educator and school principal Mary Shuttleworth founded YHRI in August 2001 as an outreach project of the International Foundation for Human Rights and Tolerance.
 
http://www.youthforhumanrights.org.uk/history.htm    
How did Youth for Human Rights International get started?    
Youth for Human Rights International was formed in 2001 as a project of the International Foundation for Human Rights and Tolerance. 
 

Wer ist die Präsidentin?

http://www.freedommag.org/english/vol36i2/page19.htm
" ... Scientologist and educator Mary Shuttleworth, in coordination with the Church of Scientology International’s Human Rights Department and the Foundation for Human Rights and Tolerance, founded Youth for Human Rights International (YHRI) in August 2001."
 
 
 
Pressemitteilung Antje Blumenthal, Mitglied des Bundestages vom 29. Juni 2006    



Scientology missbraucht guten Willen    
Scientology geht mit immer dreisteren Methoden vor. Jetzt versteckt sich die Organisation in Berlin unter dem Deckmantel der Menschenrechte und hofft so, ihr schlechtes Image aufzubessern.     
Unter dem Namen „Jugend für Menschenrechte Deutschland“ (JfMD) sammelt am 8. Juli 2006 eine Vereinigung in Berlin vor dem KaDeWe Unterschriften, um Jugendliche angeblich über die Menschenrechte aufzuklären. Hier ist größte Vorsicht geboten: Die in den USA unter dem Namen „Youth for Human Rights International“(YHRI) agierende Vereinigung gehört zur Scientology-Organisation, die nach wie vor im Visier der Verfassungsschützer steht.     
Die Bundestagsabgeordnete Antje Blumenthal, Expertin für Sektenfragen, warnt eindringlich vor dem deutschen Ableger „Jugend für Menschenrechte“ und der gegenwärtigen Unterschriftenaktion: „Nach typischer Manier wird hier auch im Internet mit der UN-Menschenrechtskonvention geworben und der Eindruck vermittelt, dass es sich um anerkannte Maßnahmen handelt. ‚Youth for Human Rights International’ verschleiert damit ihren wahren Scientology-Hintergrund“, so die Abgeordnete.    
Der Auftritt der Vereinigung „Jugend für Menschenrechte“ erscheint zunächst überaus seriös und lässt auf den ersten Blick keine Zusammenhänge mit der Scientology-Organisation erkennen. Ein Blick auf die Internetseite der „Youth for Human Rights International“ allerdings offenbart ganz deutlich die Zusammenhänge mit Scientology.     
„Unterschreiben Sie deshalb auf keinen Fall bei dieser Aktion. Ihr guter Wille wird damit missbraucht“, warnt Antje Blumenthal eindringlich, und fordert auch Eltern auf, ihre jugendlichen Kinder über die Hintergründe aufzuklären.
 
 
 



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