Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
   Adresse dieser Seite: http://www.Ingo-Heinemann.de/KVPM-BetrugStattHilfe.htm  Zuletzt bearbeitet am 29.6.2004
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KVPM-Flugblatt über Psychiatrie:
"Betrug statt Hilfe"
Ziel der Scientology-Organisation ist es, "die Psychiatrie" abzuschaffen und ein eigenes Monopol für die Behandlung mit Scientology-Methoden einzurichten. Da dieses Ziel auf direktem Wege nicht zu schaffen ist, versucht die Scientology-Organisation seit Jahrzehnten, den Ruf der Psychiatrie zu zerstören und deren finanzielle Unterstützung durch den Staat einzuschränken. Dazu im Einzelnen: http://www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie-Kritik.htm


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Das Flugblatt wurde in der Düsseldorfer Altstadt verteilt, an der U-Bahn Heinrich-Heine-Allee.
 

Anmerkungen zum Inhalt des Flugblattes:

Das Flugblatt enthält die Behauptung einer

"internationalen Stigmatisierungskampagne: Immer mehr Menschen werden mit fragwürdigen Diagnosen zu Geisteskranken abgestempelt und dann psychiatrischer Behandlung zugeführt.".
Hier wird die Scientology-Methode des "Redefinierens" angewandt und versucht, einem Begriff einen anderen Sinn zu geben, vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Redefinieren.htm
Die KVPM verdreht hier eine Aktion des Weltverbandes für Psychiatrie (World Psychiatric Association ­ WPA). Der WPA startete 1996 ein "weltweites Programm gegen Stigma und Diskriminierung schizophren erkrankter Menschen".
Mittlerweile sollen sich sich daran 25 Länder beteiligen, auch Deutschland. Siehe dazu: http://www.thieme.de/psychoneuro/09_03/blick_09.html
Zum Antistigma-Programm der WPA weitere Infos unter:
http://www.openthedoors.com
http://www.kompetenznetz-schizophrenie.de/rdkns/index.htm


Das Flugblatt enthält die Behauptung

"Im Zeitraum von 1987-1995 wurden etwa 19 Milliarden DM (= 9,7 Milliarden Euro) für ein Forschungsprojekt des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim ausgegeben".

Der genannte Betrag ist aberwitzig und soll wohl die Nachricht verbreiten, dass "die Psychiatrie" im Geld nur so schwimmt und dass man dort ruhig kürzen kann.

Zu den Zahlen: Tatsächlich hat das Zentralinstitut in ungefähr dieser Zeit ein Projekt durchgeführt. Allerdings hat das nicht 9,7 Milliarden Euro gekostet, sondern höchstens 9,7 Millionen Euro. Man hat also einfach drei Nullen angehängt.
9, 7 Millionen (9 700 000)  Euro sind ein Tausendstel von 9,7 Milliarden (9 700 000 000).


Das Flugblatt enthält die Behauptung:

"Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Richterspruch über die Wirkung von Psychopharmaka festgelegt, dass eine längerfristige Verabreichung von Psychodrogen stets mit einer Zerstörung der Persönlichkeit verbunden ist".
Gemeint ist das Urteil Oberlandesgericht Hamm 3 U 50/81. Zu diesem Urteil: http://www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie.htm#Urteil

 
 

Das Flugblatt in Bild und Text
 
 

Psychiatrie : Betrug statt Hilfe
Eine Aktion der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.
Psychiater erfinden immer mehr Diagnosen für normales menschliches Verhalten. Die Propagandamaschinerie der Psychiatrie nimmt sich mittlerweile sogar die Behauptung heraus, dass jeder 3. Bundesbürger einmal in seinem Leben eine psychiatrische Krankheit bekomme. Behauptungen wie diese sind Teil einer internationalen Stigmatisierungskampagne. Immer mehr Menschen werden mit fragwürdigen Diagnosen zu Geisteskranken abgestempelt und dann psychiatrischer Behandlung zugeführt. Die Psychiatrie sichert sich auf diese Weise ihre Zukunft. Sie macht Milliardengeschafte unter dem Deckmantel der Hilfe.

Falls Sie denken, dass Sie persönlich nie etwas mit Psychiatrie zu tun haben werden, so sind Sie zumindest durch die finanzielle Belastung betroffen. Kein anderer Bereich belastet auf eine derart ungerechtfertigte Weise unser Gesundheitssystem, wie die Psychiatrie.

Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Richterspruch über die Wirkung von Psychopharmaka festgelegt, dass eine längerfristige Verabreichung von Psychodrogen stets mit einer Zerstörung der Persönlichkeit verbunden ist. 

Im Zeitraum von 1987-1995 wurden etwa 19 Milliarden DM (= 9,7 Milliarden Euro) für ein Forschungsprojekt des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim ausgegeben. Von 1991-1998 wurden in Deutschland rund 36 Milliarden DM (= 18,4 Milliarden Euro) für psychiatrische und neurologische Krankenhäuser ausgegeben. Dies entspricht durchschnittlich etwa 2,3 Milliarden Euro pro Jahr. Gelder für den Bau psychiatrischer Krankenhauser sind in diesem Betrag noch nicht mit inbegriffen. Krankenkassen hatten im Jahre 1991 gemäß der vom  Bundesgesundheitsministerium erlassenen Psychiatrie Personalverordnung 500 Millionen DM (= 255 Millionen Euro) für die Verbesserung der Qualität der Behandlung bereitgestellt. Die entscheidende Antwort auf die Frage der Kassen „Wer behandelt mit welchem Erfolg?" blieb Jedoch unbeantwortet.

Das vielleicht beste Beispiel für das wissenschaftliche Täuschungsmanöver der Psychiatrie ist die Art und Weise wie dem Handbuch der Psychiatrie (DSM - Diagnostical And Statisticat Manual) neue "Krankheiten" hinzugefügt werden. Die Psychiater stimmen tatsächlich während einer Konferenz durch Handzeichen darüber ab, was als Geisteskrankheit bezeichnet werden soll.

Ein Psychologe, der an der Diskussion für das DSM-III teilnahm, äußerte sich schockiert: „Das niedrige Niveau intellektueller Anstrengungen war erschreckend. Diagnosen wurden durch Mehrheitsbeschluß auf der Ebene abgehandelt, auf der man sich normalerweise für ein Restaurant entscheiden würde. Du hast Lust auf italienisches Essen, ich auf chinesisches, also gehen wir in eine Cafeteria. Dann wird es in den Computer getippt."

1996 wies der amerikanische Psychiater David Kaiser darauf hin, dass „die moderne Psychiatrie bisher noch für keine einzige Geisteskrankheit den Beweis einer genetischen / biologischen Verursachung erbracht hat. Bei Patienten wurde ein sogenanntes „chemisches Ungleichgewicht" diagnostiziert, trotz der Tatsache, dass es weder Tests gibt, die solch eine Behauptung stützen, noch eine wirkliche Vorstellung davon existiert, wie ein konkretes chemisches Ungleichgewicht aussehen würde."

Belastung unseres Gesundheitssystems durch die Psychiatrie: Die durchschnittliche Behandlungsdauer in unseren allgemeinen Krankenhäusern beträgt knapp 13 Tage. Die durchschnittliche Verweildauer in der Psychiatrie dagegen beträgt 45 Tage! Die Jugendpsychiatrie übertrifft dies mit einer fünffachen Verweildauer, nämlich mit über 69 Tagen.

1997 gab es in Deutschland knapp 600.000 Einweisungen in die Psychiatrien. Die Allgemeinheit zahlte im gleichen Jahr eine Pauschale von DM 378 (- 193 Euro) pro Tag für jeden Patienten. 1993 begnügte sich die Psychiatrie noch mit einem Betrag von DM 278 (= 142 Euro) pro Patient und Tag, eine Kostensteigerung von 36 % in 5 Jahren, doch: Wo sind die geheilten Patienten?

Was ist das Resultat psychiatrischer „Hilfe"?
Entrechtete Menschen siechen in psychiatrischen Anstalten dahin, ihrer Würde beraubt. Sie werden mit Psychodrogen "abgespritzt" ans Bett gefesse!t ("fixiert"), mit Elektroschocks ("Elektro-Krampftherapie) traktiert. Ihre Persönlichkeit wird systematisch zerstört. Wie ferngesteuerte Roboter laufen sie schließlich mit glasigem Blick durch die Gänge und können aufgrund der Psychodrogenbomben und "Depot-Spritzen" keinen einzigen klaren Gedanken mehr fassen.

Wir fordern eine Kontrolle der Psychiatrie, um Betrug unter dem Deckmantel der Hilfe aufzudecken und die Menschenwürde von Betroffenen zu schützen. So lange die Psychiatrie den Nachweis schuldig bleibt Ergebnisse zu erzielen, dürfen keine weiteren Gelder für diesen Bereich genehmigt werden.

PSYCHIATRIE-GESCHÄDIGT ?
Melden Sie sich bei der Konimission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. Ihre Informationen werden vertraulich behandelt.
Schützen Sie sich mit einer notariell zu beglaubigenden antipsychiatrischen Willenserklärung ! 
Erhältlich bei: KVPM e.V. - Kruppstraße 49 - 40227 Düsseldorf - Telefon: 0211-7883199
Internationale Initiative gegen Missbräuche im Bereich der geistigen Gesundheit. 
Anrufbeantworter, oder Sprechstunde: Mittwochs 19:30 bis 22:30 Uhr.
E-Mail kvpm-dus@nilmo.de
Herausgegeben im Selbstverlag als Eigendruck.
Dr. Maubach-Chandra, KVPM e.V. Rheinland (NRW),
Kruppstraße 49, 40227 Düsseldorf,  Tel. 0211- 7883199, Fax 0211-7884269
Die deutsche Kommission für Menschenrechte wurde 1972 von Mitgliedern der Scientology-Kirche und betroffenen Patienten gegründet

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 



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