Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
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Zuletzt bearbeitet am 14.4.2004
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Die Kent-Depesche des
Michael Hinz alias Michael Kent:
Schleichwerbung für
Scientology
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Zum Thema auch: |
In anderen Websites: |
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Impressum |
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Kent macht in seiner "Depesche" regelmäßig
Werbung für Scientologen und Scientology-Organisationen.
Und zwar in einem derartigen Umfang,
daß der Eindruck entsteht, die anderen Artikel würden nur dazu
dienen, dies zu tarnen.
Die meisten Artikel sind keineswegs
ohne weiteres als Scientology-Werbung zu erkennen.
Zumal Kent-Hinz den Eindruck erweckt,
sein Ziel sei die Weltverbesserung.
Hier einige Beispiele für derartige
Schleichwerbung.
Dabei ist zu berücksichtigen,
daß bei manchen Beiträgen nicht erkennbar ist, ob es sich um
bezahlte Werbung oder redaktionelle Beiträge handelt.
In anderen Fälle scheint es sich
auf den ersten Blick um eine Art "Freundschaftswerbung" zu handeln.
Dabei ist berücksichtigen,
dass es sich nach dem Wunsch des Herausgebers ausdrücklich nicht um
eine Zeitschrift im üblichen Sinne handelt. Zweck sei vielmehr,
"ANDERE damit zu informieren". Also die Weitergabe an Dritte. Deshalb kommt
es auch nicht darauf an, ob die Abonnenten über den scientologischen
Hintergrund Bescheid wissen.
Denn Michel Hinz alias Michael Kent,
der Herausgeber der Kent-Depesche, ist Scientology-Anhänger. Dazu:
In der Nummer 18/2002 schreibt Kent im "Editorial":
"Überhaupt scheint es allmählich
Frühling zu werden *hihi* denn an allen Ecken und Enden sprießen
Aktivitäten. So hat Wolfgang von der KVPM in Stuttgart ein
neues Internet-Forum eröffnet namens „Psychiatriekritik Forum“. Toll!!
Man erreicht es — wie alle anderen Foren, die ich noch vorstellen werde
— über meine Webseite www.psychopolitik.de -> Forum und dort auf „Psychiatriekritik“
oder direkt auf: http://f27.parsimony forum662 66/ "
Der KVPM
ist eine Scientology-Tarnorganisation.
Mitarbeiter
der Kent-Depesche: Der Scientologe Helmut Kaeding
Laut Impressum ist Kaeding "Gastautor".
Kaeding (Schreibweise auch Helmut Käding) ist Scientologe. Dazu:
In der Kent-Depesche
Nr. 5/2002 vom 31.1.2002 gibt Kent-Hinz eine ausdrückliche Loyalitätserklärung
zu Kaeding und dessen Website www.ritalin-kritik.de ab und preist es als
einen "edlen Charakterzug", dass sich "der von mir hochgeschätzte
Helmut Käding ... öffentlich zu Scientology bekennt". Kent-Hinz
behauptet wahrheitswidrig, Kaeding habe in dieser Website lediglich kritische
Artikel gesammlt. Kent-Hinz: "Was hat dies mit seiner Weltanschauung
zu tun? Natürlich gar nichts!"
Erstens bekennt
Kaeding sich nicht in seiner Ritalin-Website zu Scientology. Zumindest
habe ich nichts gefunden. (Stand: 7.9.2002). Den Scientology-Hintergrund
dieser Website kann also nur herausfinden, wer gezielt danach im Internet
sucht. Wer Probleme mit seinem Kind hat und dafür Rat sucht, pflegt
im allgemeinen nicht zu prüfen, ob der Ratgeber Scientologe ist.
Zweitens
enthält die Website weit mehr, als Artikel über Ritalin.
Sie enthält
wichtige Versatzstücke der totalitären Scientology-Ideologie.
Bemerkenswert immerhin,
dass der Scientology-Anhänger Kent-Hinz bei dieser Gelegenheit sich
nicht selbst zu Scientology bekennt und Scientology - vermutlich mit Rücksich
auf seine Kunden - als Weltanschauung bezeichnet, obwohl Scientology selbst
grössten Wert darauf legt, eine Religion zu sein.
Kent-Hinz hängt
dann seine übliche Desinformation an und behauptet: "Das ist also
die neue Strategie der Pro-Ritalin-Pharma-Front: Beschimpfen sie Ritalingegner
als Scientologen ...".
Tatsächlich
geht es nicht um eine "Front", sondern um Eltern, die nach Hilfen zu einem
gesundheitlichen Problem und nach Alternativen zu einem Medikament suchen.
Diese haben Anspruch
auf Transparenz und sollten wissen, dass die Anbieter dieser angeblichen
Alternativen in Wahrheit Werbung für die Konkurrenz machen.
Scientology behauptet,
dass deren Methoden sowohl Medikamente, als auch die Psychiatrie überflüssig
machen. Anstatt das zu beweisen, führt Scientology einen Krieg gegen
Medikamente und die Psychiatrie.
Kent-Hinz bietet
angebliche alternative Mittel an, dazu: http://www.Ingo-Heinemann.de/Kent-Hinz.htm#Vitamine
Kent-Hinz kritisiert
in seinen Publikationen massiv Ritalin und schafft somit das Kundenpotential,
das dann über den angeschlossenen Versandhandel bedient wird.
Der Scientology-Organisation
wird Desinformation und Mangel an Transparenz vorgeworfen.
Zu den üblichen
Scientology-Methoden gehört es, den Spiess umzudrehen. Also werfen
Scientology-Anhänger den anderen Desinformation und Mangel an Transparenz
vor.
Für das Stichwort
Transparenz und Desinformation ist ein weiterer Kent-Hinz-Mitarbeiter zuständig:
Mitarbeiter
der Kent-Depesche: Der Scientologe Ingo Lehmann
Laut Impressum ist Ingo Lehmann "Gastautor".
Ingo Lehmann ist Scientologe. Dazu:
Mitarbeiter
der Kent-Depesche: Der Scientologe Toni Egert
In derselben Ausgabe wird Toni Egert
vorgestellt.
Einmal mit einem Artikel über "flüssige
Mineralien". Und mit einem "Porträt", genauer gesagt einem Selbstproträt.
Darin schreibt er, "dass ich Michael [Kent-Hinz] schon länger kenne,
ich seine Übersetzung von Psychopolitik-I korrigiert habe ..."
"Psychopolitik" ist vermutlich ein Machwerk
des Scientology-Gründers Hubbard zwecks Desinformation der Öffentlicheit.
Kent-Hinz und Egert haben also gemeinsam
daran gearbeitet, dieses Machwerk seinem Zweck zuzuführen.
Egert war Scientologe und es gibt keinen
Grund zu der Annahme, dass er es heute nicht mehr ist.
Toni Egert wird in der Scientology-Zeitschrift
Impact 84/1999 als "Crusader" vorgestellt. Das bedeutet, er hat mindestens
10.000 Dollar an die Scientology-Suborganisation IAS bezahlt, die damit
ihren Krieg gegen Kritiker finanziert, "Kreuzzug" genannt.
In seinem Selbstporträt stellt Egert
sich als Lebensberater und Ernährungberater vor.
Er berichtet, wie er angeblich half, die
Mutter einer Freundin von " Psychopillen" abzubringen und dafür sorgte,
dass ihr "Kalzium und Magnesium (Mineralien) in einer bestimmten Mischung
mit Apfelessig" gegeben wird, damit auch jeder merkt, was mit dem vorherigen
Artikel über "flüssige Mineralien" gemeint war. Kalzium und Magnesium
in Apfelessig werden von Scientology als "Cal-Mag" als eine Art Wundermedizin
nachdrücklich empfohlen, vgl. Kalzium
und Magnesium als Wundermittel: Die Cal-Mag-Formel. Das Gebräu
gehört bei Scientology zum Reinigungsrundown.
Natürlich findet sich keinerlei
Hinweis auf Scientology in diesen beiden Artikeln.
Der Artikel über "flüssige Mineralien"
scheint lediglich ein übersetzter Werbeartikel der US-Firma T.J. Clark
zu sein, worauf auch hingewiesen wird. Die Firma bietet "T. J. Clark Catalyzed
Colloidal Calcium/Magnesium Formula" an.
Anton "Toni" Egert war früher Polizeibeamter.
Auch das erwähnt er in dem Artikel. Deshalb muss erneut danach gefragt
werden, ob er damals dienstliche und scientologische Angelegenheiten verquickt
hat, insbesondere dann, wenn er für Scientology im Sicherheitsbereich
tätig war und Beobchtungen von Kritikern durchführte. |
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Beispiele
für Scientology-Schleichwerbung:
Kolb-AMK
In den beiden nachfolgenden Beispielen
aus der Kent-Depesche Nr. 19 vom 19.7.2001 macht Kent sich die Werbung
zu eigen, indem er sie positiv kommentiert oder Vorschläge für
die weitere Verbreitung macht. In beiden Fällen fehlt zudem jeder
Hinweis darauf, daß es sich um Anzeigen handelt.
So zum Beispiel bei der Werbung für
Martin Kolb:
Aus: Kent-Depesche Nr. 19 vom 19.7.2001
MARTIN KOLB
PRIVATE AKADEMIE FÜR
MANAGEMENT UND KOMMUNIKATION GmbH
TANNENBERGSTR. 143 - 73230 KIRCHHEIM/TECK
TEL. 07021-951818 FAX:07021-951819
Mein guter Freund Martin Kolb ist einer
der faszinierendsten Vortragsredner, die ich kenne. Seinen kostenlosen
"Aufreißer“ kennenzulernen, ist ein wirkliches Muss, denn der Titel
des Abendvortrages hält zu 100 %, was er verspricht und vermittelt
dem Teilnehmer die "Ursachen und Voraussetzungen für privaten und
beruflichen Erfolg!“ (Anmeldung, schriftlich, telefonisch oder per Fax,
siehe Adr. oben)
Die nächsten Termine:
DO, 26.07.01, 19:30 Uhr, Ravensburg Hotel
Waldhorn, Marienplatz 15
Ml, 01.08.01,19:30 Uhr, Klrchhelm (ca.
30 km von Stuttgart, Adr. s. oben)
Dl, 14.08.01, 19:45, D-10589 BerlIn Hotel
Econtel, Sömmeringstr.24
Dl, 28.08.01, 19:30 Ravensburg Hotel Waldhorn,
Marienplatz 15 |
Es dürfte Kent wohl kaum entgangen
sein, daß Kolbs AMK seit langem als Scientology-nahes Unternehmen
berüchtigt ist. Der Bericht einers Teilnehmers an einer AMK-Veranstaltung
ist zu finden unter Management
by Scientology: "Dass Scientology dahinter steckte, ahnte ich nicht"
Der Teckbote
vom 21.10.99 berichtete über den erneuten Umzug der Firma:
"Wer verbirgt sich hinter dem Kürzel
AMK? Schlepper für Scientology".
Ritalin,
der Ethik-Kodex und der
"Schutzausweis
gegen psychiatrische Behandlung"
Die Ausgabe 18/2001 vom 12.7.2001 enthält
laut Titelseite Artikel über
-
Erfolg mit Leserbriefen
-
Hyperaktivität
-
Fluor und Kariesvorsorge
-
Ritalin
-
problematische Kinder
-
den 7. Weltkongress der biologischen Psychiatrie
-
eine "Mitmachaktion:
Ethik-Kodex für Praktizierende"
-
einen "Schutzausweis gegen psychiatrische
Behandlung".
Im Editorial wird mit keinem Wort erwähnt,
wer den "Ethik-Kodex" verfasst hat. Dafür wird eine Gebrauchsanweisung
geliefert:
"Anleitung: Kopiere die Seite
und schicke sie an alle Psychiater, Neurologen und Psychologen in Deiner
Gegend (mindestens 100 Stück, Adressen aus den Gelben Seiten heraussuchen).
Wer diesen Kodex nicht unterschreiben mag, stellt eine echte Gefahr für
seine Mitmenschen dar, wenn er weiterpraktiziert!!".
Offenbar sind derartige "Mitmachaktionen"
recht erfolglos.
Dazu: Der
Frust des Scientology-Werbers
Die Artikel über Hyperaktivität,
Ritalin und problematische Kinder betreffen dasselbe Thema.
Dazu: Scientology
gegen Ritalin
Dr.
Vogelsangs Ritalin-Kritik
Autor des Artikels gegen Ritalin ist ein
Dr. med. H.G. Vogelsang, Internist und Arzt für Naturheilverfahren,
der seine volle Anschrift, Telefonnummer, Fax und E-Mail-Adresse angibt.
Nach der Rechtsprechung handelt es sich somit um Werbung. Die E-Mail-Adresse
Arzt111@t-online.de ist in einschlägigen Newsgroups laufend
zu finden, meist ebenfalls mit voller Adressenangabe.
So hat Dr. Vogelsang per E-Mail zur Verbesserung
der Versorgung psychisch Kranker folgenden Vorschlag verbreitet:
"Zur Verbesserung der Rehabilitation
soll 1. das psychiatrische Vokabular überarbeitet werden, weil es
Denkfehler enthält und von den Betroffenen oft als Beleidigung empfunden
wird. 2. eine Erweiterung der Diagnosen auf die Bezugspersonen entwickelt
werden. Seit langem besteht Einigkeit, daß die Angehörigen des
Patienten oft ebenso krank sind wie er selbst, dies aber weit von sich
weisen und sich jeder Therapie entziehen."
Nun weiß der Mann vermutlich (wenn nicht,
ist seine Approbation in Gefahr), daß es psychisch Kranken frei steht,
sich behandeln zu lassen oder auch nicht, so lange sie niemanden gefährden.
Dr. Vogelsang propagiert demgegenüber
eine Behandlungspflicht für Angehörige von psychisch Kranken.
Anders ist es wohl kaum zu verstehen, wenn er mißbilligt, daß
diese "sich jeder Therapie entziehen". Eine solche Forderung verstößt
gegen eben jene Rechte, die Dr. Vogelsang zu verteidigen vorgibt.
Aus: Kent-Depesche Nr. 19 vom 19.7.2001
Rubrik "Post - Beiträge der Abonnenten - Gastautoren - News"
Ein hoch
interessanter Gästebucheintrag
»Zu dem unten genannten Thema mit
Ritalin hab ich folgendes erfahren: Ritalin ist ja derzeit wieder in aller
Munde. Teilweise auch zu Recht. Für sehr gefährlich halte ich
aber solche Leute, welche Ritalin-Kritiker mit Scientology gleichsetzen,
diese Propaganda wird derzeit von einigen Fanatikem verfolgt... Bitte achten
Sie auf diese Leute und geben Sie Elterngruppen, welche sich auf diese
Art und Weise schuldig machen auch anderen bekannt.
Wir arbeiten derzeit an diesem Thema, teilweise
wird es bald zu Verboten von solchen Eltemgruppen mit dem Angst-Mach-Faktor
geben. Wir verschicken diese Nachricht an mehrere Intemetseiten die in
dem Bereich Pädagogik handeln und arbeiten.
Wenn Sie wissen wollen, wie diese Fanatischen
Gruppen arbeiten, schauen Sie mal unter "www.ads-hyperaktivitaet.de“ nach.
Diese Gruppen werfen Kritiker sofort aus dem Forum und dem Gästebuch
und verbinden Fachleute anderer Meinung sofort mit der Scientology. Seien
Sie also auf der Hut, lassen Sie sich nicht von einseitigen Fanatikern
beeinflussen.
Wir müssen und werden diese laienhafte
Verbreitung und lnkompetenz unterbinden. (Es wird rechtliche Schritte nach
sich ziehen, da z.B. www.ads-hyperaktivitaet.de hier definitiv Grenzen
überschreitet).
Sie wissen sicherlich selbst, dass nur
Fachleute wie Ärzte etc. bestimmte Meinungen vertreten dürfen.
Dies allerdings auch nicht im WWW. Ärzte dürfen keine Empfehlungen
abgeben. Versuchen Sies: Schreiben Sie mal eine Kritik an die o.a. Website.
Am nächsten Tag werden Sie gelöscht sein und mit Scientology
in Verbindung gebracht, fangen Sie mal mit dem Thema Ritalin an!« |
Von ähnlich juristischer Qualität
ist auch der "Ethik-Kodex für praktizierende Psychiater und Psychologen"
bzw. für "Praktizierende" (unten). Dieser
enthält keinerlei Hinweis darauf, wer ihn verfaßt hat. Stattdessen
wird behauptet, daß die Unterschreibenden durch die Unterschrift
unter dieses höchst obskure Papier "rechtlich an gewisse berufliche
Standards gebunden sind". Das ist völliger Unsinn. Die Unterschrift
unter dieses Papier hat keinerlei juristische Bedeutung.
Tatsächlich stammt dieser "Ethik-Kodex"
vom KVPM.
Die Abbildung rechts stammt aus der KVPM-Website
http://www.cchr.org/failure/ger/page70.htm
Bei Scientology hat der Begriff "Ethik"
allerdings eine völlig andere Bedeutung, vgl. Ethik
ist Strafe
Die nächste Seite propagiert einen
"Schutzausweis gegen psychiatrische Behandlung" (unten).
Diese Seite stammt eindeutig von der Scientology-Tarnorganisation KVPM,
die dort auch als Herausgeber genannt ist, wenn auch nicht oben über
der Seite. Vgl. zum Thema auch: Der
angebliche Schutzbrief für Psychiatrie-Patienten ist ein Freibrief
für Scientology
Schwerpunkt des Heftes 20/2001 ist die
Kritik an der Psychiatrie.
Kent-Hinz hat den 7. Weltkongress der
Biologischen Psychiatrie besucht und berichtet "von seinem heimlichen Eindringen
ins 'Innerste Heiligtum' ". Damit meint er die übliche Eröffnungspressekonferenz,
"In der Höhle des Löwen", "Am 'Vorhof der Hölle' ". Es genügte,
daß er seinen selbstgefertigten Presseausweis des Sabine Hinz Verlages
(Herausgeber der Kent-Depesche) vorlegte. Es ist durchaus typisch für
den Stil und den Inhalt des gesamten Berichtes, daß er den normalen
Besuch einer normalen Pressekonferenz als heimliches Eindringen in ein
innerstes Heiligtum bzw. in die Höhle des Löwen empfunden und
beschrieben hat. Über das, was dort gesagt wurde, schreibt er nichts.
Viel aber über seine Meinung über Psychiater und die Psychiatrie.
Fragen hat er in der Pressekonferenz offenbar nicht gestellt.
Außerdem hat Kent-Hinz an der üblichen
Demonstration von Scientologen teilgenommen, referiert deren übliche
Sprüche: "Psychiatrie tötet", "Psychiatrie - Hände weg von
unseren Kindern" und - auf dem Bild - "Öffentliche Warnung vor der
Psychiatrie".
Zum Kongress auch: KVPM
gegen Biologische Psychiatrie
Zur KVPM: Scientology
und KVPM als Anti-Psychiatrie
Ethik-Kodex
für praktizierende
Psychiater und Psychologen
Von Psychiatern und Psychologen sollte
verlangt werden, dass sie einen Kodex für Praktizierende unterschreiben,
durch den sie rechtlich an gewisse berufliche Standards gebunden sind,
bevor sie in öffentlichen oder subventionierten Krankenhäusern
eingestellt werden können oder damit ihre Arbeit durch Krankenversicherungen
getragen werden kann.
Hiermit verpflichte ich
mich dauerhaft folgendem Ethik-Kodex und gelobe:
1. Mich an die Verfassung meines Landes
zu halten.
2. Mich zu weigern, Gehirnwäsche
zu praktizieren.
3. Den schädlichen Gebrauch psychologischer
und psychiatrischer Programme an Schulen und Universitäten aktiv zu
verhindern.
4. Mein Wissen und meine Fähigkeiten
ausschließlich zum Wohl von Individuen und Gruppen einzusetzen.
5. Mich an keiner Verschwörung zu
beteiligen, die zum Ziel hat, jemanden aus persönlichen oder politischen
Interessen behandeln zu lassen.
6. Mich zu weigern, Kriminelle vor Gericht
durch fragwürdige Plädoyers auf Unzurechnungsfähigkeit zu
schützen.
7. Jegliche Art von Gewalt gegen Geisteskranke
zu verhindern.
8. Mich zu weigern, "Therapien“ zu verwenden,
zu befürworten oder damit zu experimentieren, die das Hirngewebe oder
den Körper des Patienten schädigen könnten.
9. Mich zu weigern, bei meinen Patienten
Zwangsbehandlungen durchzuführen, zu veranlassen oder zuzulassen.
10. Mich zu weigern, Organisationen, die
erwiesenermaßen wissenschaftliche Forschungen durchführen, welche
die Gesundheit oder die Freiheit eines Individuums einschränken oder
unnötiges Leid sowie körperliche oder geistige Schäden verursachen
könnten, mit Spenden, Beiträgen oder Dienstleistungen zu unterstützen.
11. Jegliche Propaganda zu widerlegen,
die besagt, der IQ könne nicht verbessert werden oder er sei angeboren,
vererbt oder durch ethnische Zugehörigkeit bedingt.
12. Mich zu weigern, einzelne Patienten
oder Gruppen zur Behandlung oder Beratung anzunehmen sowie Geld von einzelnen
Patienten oder Gruppen zu akzeptieren, denen ich nicht ehrlich helfen kann,
13. Mich zu weigern, eine Lösung
oder Heilung zu versprechen, die ich nicht erzielen kann.
14. Mich zu weigern, über mein Praxisschild,
meine Visitenkarte und meine Fähigkeiten hinausgehende Werbung zu
betreiben.
15. Vor jeder Behandlung mittels gründlicher
Untersuchungen durch einen oder mehrere nichtpsychiatrische Ärzte
die Möglichkeit der körperlichen Verursachung von Schwierigkeiten
oder Gebrechen eines Patienten auszuschließen, und für den Fall,
dass eine körperliche Krankheit diagnostiziert wird, kompetente, nichtpsychiatrische
medizinische Behandlung zuzulassen.
16. Schülern, Studenten und anderen
Personen, die meiner Obhut anvertraut wurden, gute und erwiesenermaßen
effektive Behandlung sowie vernünftige und wirkungsvolle Ausbildung
zuteilwerden zu lassen.
17. Mich zu weigern, mich über die
tatsächliche Behandlung hinausgehend in das Leben meiner Patienten
einzumischen.
18. Mich zu weigern, irgendeine Art sexueller
Kontakte oder Beziehungen zu meinen Patienten aufzunehmen oder sexuelle
Freizügigkeiten oder Beeinträchtigungen meiner Patienten zuzulassen,
sowie diesbezügliche Vergehen von Kollegen, die zu meiner Kenntnis
gelangen, zu berichten.
19. Die vertraulichen Daten meines Patienten
auch vertraulich zu behandeln.
20. Nur solche Psychiater und Psychologen
als Kollegen zu akzeptieren, die sich an diesen Kodex halten, und diejenigen,
die sich daran halten, nicht öffentlich zu kritisieren.
21. Dafür einzutreten, dass meine
Patienten Gleichbehandlung vor dem Gesetz erfahren und ohne Diskriminierung
das Recht auf gleichen Schutz durch das Gesetz genießen wie alle
Bürger.
22. Es nicht zuzulassen, dass meine Patienten
der Folter sowie grausamer, inhumaner oder menschenunwürdiger Behandlung
oder Bestrafung ausgesetzt werden.
23. Mich zu weigern, den Zustand eines
Patienten nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht sowie seiner religiösen
oder politischen Überzeugung zu beurteilen.
24. Mich zu weigern, das Recht meiner
Patienten einzuschränken, ihre religiösen und politischen Überzeugungen
auszudrücken.
25. Mich zu weigern, es zuzulassen, dass
irgendein Patient willkürlicher Einweisung oder Unterbringung in einer
psychiatrischen Einrichtung ausgesetzt wird.
26. Mich zu weigern, körperliche
und/oder chemische Zwangsmaßnahmen bei Kindern einzusetzen.
27. Mich zu weigern, Euthanasie (Sterbehilfe)
durchzuführen.
(Name des Therapeuten)
(Anschrift)
(Datum, Unterschrift)
(Zeuge)
(Anschrift)
(Datum, Unterschrift) |
Das
Psychiatrische Testament des KVPM
Zum Begriff vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie-Kritik.htm#Kontakt
Empfohlene
Vorgehensweise zur Verwendung des Schutzausweises gegen psychiatrische
Behandlung:
-
Tragen Sie die Namen der Person(en) Ihres
Vertrauens in diesen Notfallausweis / diese VVillenserklärung ein.
-
Fertigen Sie mehrere Kopien an.
-
Lassen Sie die Unterschriften vom Notar beglaubigen.
-
Geben Sie jeweils eine Kopie mit Ihrer beglaubigten
Unterschrift der Person Ihres Vertrauens und soweit vorhanden, eine Kopie
mit Ihrer beglaubigten Unterschrift Ihrem Rechtsanwalt. Auf Wunsch können
Sie auch die KVPM als "Person Ihres Vertrauens“ benennen, Sie werden dann
kostenlos in das Schutzregister der KVPM aufgenommen und Ihre Rechte werden
auf Wunsch soweit notwendig, mit Hilfe eines Rechtsanwaltes wahrgenommen.
-
Tragen Sie diese Willenserklärung für
den Notfall immer bei sich, so daß sichergestellt ist, dass Ihr Wille
auch zur Kenntnis gelangt.
Sorgen Sie im Notfall bzw. im Falle einer
Zwangseinweisung in eine Psychiatrie umgehend dafür, daß die
Person(en) Ihres Vertrauens von der Zwangsmaßnahme erfährt und
Ihnen beistehen kann.
Weisen Sie immer wieder auf die Willenserklärung
hin und auf die rechtlichen Konsequenzen. Weiteren Schutz erhalten Sie
von den Personen Ihres Vertrauens.
Zusätzliche Auskünfte erhalten
Sie von Ihrer lokalen KVPM-Zweigstelle. Es gibt Zweigstellen in: Hamburg,
Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Schlüsselfeld
sowie die Bundesleitung in München.
V.i.S.d.P.: Bernd Trepping. KVPM e.V. Amalienstr.
49a, 80799 München
Eine Zuwiderhandlung gegen diese notarielle,
beglaubigte testamentarische Willenserklärung ist ein Rechtsbruch
gegen bestehende Gesetze und wird von den in dieser Verfügung namentlich
benannten Personen meines Vertrauens bzw. meines Anwaltes strafrechtlich
verfolgt. In einem Notfall sind an mir keine Behandlungen zu vollziehen,
sondern die hier genannten Personen sofort zu benachrichtigen.
Willenserklärung
Verweigerung der Einwilligung zu psychiatrischer
und/oder neurologischer Behandlung durch jegliche Person.
Ich,
geb. am
in
wohnhaft in
erkläre für den Fall, dass es
für nötig gehalten wird, bei mir eine psychiatrische und/oder
neurologische Behandlung sowie eine wie auch immer geartete Therapie zu
diesem Zweck durchzuführen, folgendes: Nach reiflicher Überlegung,
ausreichender Beratung und Information, habe ich im Vollbesitz meiner geistigen
Kräfte den festen Entschluss gefasst, dass ich jeder Art von unfreiwilliger
Freiheitseinschränkung, Fesselung, Anwendung von Psychopharmaka, Insulin-
und Elektroschocks, gehirnchirurgische Maßnahmen (im Sinn und Zweck
von Lobotomie) etc., alle Arten von Sterilisation und Manipulation sexueller
Natur usw., an meinem Körper
absolut wiederspreche. Eine solche
Behandlung steht meiner hier erklärten Willenserklärung entgegen.
Dies gilt bereits, wenn bei mir eine Bewusstseinstrübung vorliegen
könnte, ungeachtet jeglicher Ursache. Insbesondere aber gilt dies
im Falle von Bewusstlosigkeit oder in Fällen, in denen die Meinung
besteht, dass mir Geschäftsfähigkeit bzw. meine Einwilligungsfähigkeit
fehlt oder Verständigung mit mir im tatsächlichen und / oder
rechtlichen Sinne nicht möglich ist. Besonders in dieser Lage lehne
ich den Kontakt mit Psychiatern ab. Zuwiderhandlungen erachte ich deshalb
als Körperverletzung im strafrechtlichen Sinne. Die nachgenannten
Bevollmächtigten sind beauftragt und ermächtigt, für mich
entsprechende Strafanträge wegen Körperverletzung oder noch weitreichenderer
Ansprüche, wie Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche, zu
verfolgen. Sollte in einem Notfall die Verständigung mit mir nicht
möglich sein, ist eine der hier genannten Personen oder eine Zweigstelle
der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte
sofort darüber zu informieren. Zur Durchsetzung meiner hier erklärten
Entscheidung bevollmächtige ich folgende Person(en):
-----------------------------
-----------------------------
-----------------------------
Die obige Ermächtigung berechtigt
die oben genannten Personen auch zur umfassenden Erteilung einer Prozessvollmacht.
Sie schließt das Recht ein, Untervollmachten zu erteilen. Die Bevollmächtigten
sind ermächtigt, die Verfolgung meiner Rechte über Rechtsanwälte
sicherzustellen.
Schützen Sie sich
vor psychiatrischer Willkür!
Täglich werden in Deutschland im
Durchschnitt 1.600 Menschen in einer Psychiatrie eingewiesen, viele davon
gegen ihren Willen.
Gemäß dem Gesetz kann jede
Person für 1-2 Tage (variiert nach Bundesland) gegen ihren Willen
in eine Psychiatrie festgehalten und mit persönlichkeitszerstörenden
Psychopharmaka "behandelt“ werden. Dann kommt ein Richter, um den Patienten
zu begutachten und darüber zu entscheiden, ob er weiter (auch gegen
seinen Willen) in der Psychiatrie behandelt werden soll. Der Patient steht
zu diesem Zeitpunkt meistens bereits unter Psycho-Drogen, so dass er sich
selbst nicht angemessen verteidigen kann. In den seltensten Fällen
hat der Patient überhaupt noch eine Möglichkeit, einen Anwalt
einzuschalten. Nach der Behandlung mit Psycho-Pillen sind die Patienten
derart gelähmt, dass es ihnen unter den schweren Nebenwirkungen schwer
fällt, überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen, zu sprechen
oder zu schreiben. So verlässt sich der Richter meist auf den Psychiater
und verfügt in 39 von 40 Fällen, daß der Patient weiterhin
in der Psychiatrie bleiben muss. Ist man erst einmal mit einer (höchst
unwissenschaftlichen) psychiatrischen Diagnose gebrandmarkt, wird man diese
nicht so schnell wieder los.
Jeder Mediziner kann eine Person in die
Psychiatrie einweisen, wenn er der Meinung ist, dass die Person eine Eigen-
oder Fremdgefährdung darstellt.
Dieser allgemein gehaltenen Terminus lässt,
wie Psychiater selbst sagen, einen weiten Interpretationsspielraum. Dabei
ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet und unschuldige, gesunde
Menschen verschwinden immer wieder hinter den Mauern der Psychiatrie.
Der renommierte amerikanische Psychiatriekritiker
Dr. Thomas Szasz, Professor für Psychiatrie emeritus, weltweit durch
seine zahlreichen internationalen kritischen Veröffentlichungen bekannt,
empfiehlt ein "Psychiatrisches Testament“ zum Schutz vor der Willkür
der Psychiatrie. Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie
gegen Menschenrechte e.V. empfiehlt jeder volljährigen Person, eine
solche Willenserklärung bei einem Notar beglaubigen und hinterlegen
zu lassen. Als Vormund oder erziehungsberechtigte Person für minderjährige
Familienangehörige sollte man seine Kinder vor diesen "Behandlungen“
schützen.
Alle Ärzte und deren Hilfsorgane
sowie Therapeuten werden von der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber
den oben genannten Bevollmächtigten sowie gegenüber den von ihnen
bevollmächtigten Rechtsanwälten ausdrücklich entbunden.
Änderungen meiner oben genannten
Erklärungen sollen nur in schriftlicher Form gelten. Die Erklärung
bindet auch meinen gesetzlichen Vertreter, Pfleger, Vormund, Betreuer und
dergleichen.
(Ort, Datum)
(Unterschrift)
(ggf.): Schutzregisternummer der KVPM
e.V.
(Notarielle Beglaubigung)
Herausgeber:
Bundesleitung der Kommission für
Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.
Amalienstr. 49a - 80799 München
Telefon: 089 I 273 03 54
Fax: 089128986705
Weitere Landesgruppen in Deutschland: Hamburg,
Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Schlüsselfeld
Hinweise im Notfall auf
ein bestehendes psychiatrisches Testament
Ich,
geb. am
in
wohnh. in
habe im Vollbesitz meiner körperlichen
und geistigen Kräfte, meinen Willen gegen jedwede Art psychiatrischer
Therapie rechtsverbindlich niedergeschrieben.
|
KVPM-Visitenkarten
zum Ausschneiden
Die Rückseite der Kent-Depesche Nr.
19 vom 19.7.2001 enthält auszuschneidende Karten mit Gebrauchsanweisung.
| Aus: Kent-Depesche Nr. 19 vom 19.7.2001
KOPIERVORLAGE: Bitte auf 170 Gramm Karton
(weiß oder farbig) 1 kopieren (lassen) und im Kopierladen elektrisch
schneiden lassen
Missbräuche aufdecken!!
Helfen Sie mit die Missbräuche in
deutschen Psychiatrien aufzudecken: Wurde eine Ihnen nahestehende Person
psychiatrisch behandelt - z.B. mit Psychopharmaka oder Elektroschock -
und war derjenige damit nicht einverstanden? Haben Sie Menschenrechts-
oder Körperverletzungen beobachtet? Dann melden Sie sich
bei der Kommission für Verstöße
der
Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.
Alexanderstraße 54, 70176 Stuttgart
Tel. und Fax: 0711 -6076125
Ihre Angaben werden streng vertraulich
behandelt. |
Aus
dem Internet:
Noch weniger wird redaktioneller Text
und Scientology-Texte in der Website auseinandergehalten, in der
Texte aus der Kent-Depesche wiederholt werden.
Als Beispiel dafür auch hier ein
Text des KVPM, aus www.Psychopolitik.de/2201-13.pdf.
(Das Bild rechts besteht aus drei Ausschnitten
dieses Dokuments).
Es geht wieder einmal um den Krieg
der Scientologen gegen die Psychiatrie.
Unter dem Aufruf und einer Unterschriftenliste
befinder sich eine Art Impressum.
Zunächst die Angaben zur KVPM.
Darunter ohne erkennbare Trennung die
Angaben zur Kent-Depesche.
Auch der Kampf Scientology
gegen Ritalin wird in der Kent-Depesche vielfach aufgriffen. In einem
"Gästebuch"-Eintrag wird die angebliche Gleichsetzung von Ritalin-Kritikern
mit Scientology beklagt. Eine Distanzierung der Kent-Depesche von Scientology
findet sich dort nicht.
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Die Website www.Ingo-Heinemann.de wurde
eröffnet im September 1998