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2009 hat die Firma Kumquats-Bodrik
eine "Klarstellung" ins Internet gestellt.
Nicht etwa in der Website
www.Kumquats.de. Vielmehr wurde eigens eine neue Website eröffnet.
Die enthält nicht nur
die "Klarstellung", sondern auch einige positive Zeitungsartikel, die man
anklicken, auf Lesegrösse vergrössern und ausdrucken kann:
| Aus: www.unsere-klarstellung.de,
Inhaber Fa. L. Bodrik KG, geladen am 25.11.2009
Stellungnahme zum Zusammenhang zwischen KUMQUATS® und der Scientology-Kirche Vorab ist hier erst mal eine
Namensklärung:
Nicht an die Scientology-Kirche gebunden (>>) KUMQUATS® und die Firma
L. Bodrik KG sind weder rechtlich noch organisatorisch an die Scientology-Kirche
gebunden.
Kumquats® wurde nicht gefragt In entgegen jeder journalistischen
Sorgfalt "recherchierten" Artikeln wird KUMQUATS® bzw. die L. Bodrik
KG mit der Scientology-Kirche in einen Topf geschmissen, ohne sich die
richtigen Daten hierzu von Kumquats bzw. der L. Bodrik KG direkt zu holen.
Man bekommt hier den Eindruck, dass sich manche Schreiber nicht für
die Wahrheit interessieren.
KUMQUATS® ist ein seit 16 Jahren bestehendes kleines Privatunternehmen, welches einfach ein, wie wir meinen, schönes Produkt vertreibt mit dem Menschen Freude haben. Weitergabe von Adressen ist ein unwahre Behauptung Das Gerücht mit der
Weitergabe der Adressen von KUMQUATS® bzw. der L. Bodrik KG an die
Scientology Kirche ist eine Erfindung von Herrn Dieter Behnle. Er hat uns
weder dazu gefragt, noch hat er seine Behauptungen bewiesen. Aber aus der
Behauptung wird plötzlich eine Tatsache gemacht.
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Auf etwaige Zahlungen wird
nicht ausdrücklich eingegangen.
Verschwiegen wird, dass
Das grenzt an die Scientology-typische Desinformation.
Die Weitergabe von Adressen
wird als "Erfindung des Herr Behnle" (>>), als "unsinnig"
bezeichnet und mit
einer Frage abgelenkt: "Was
soll irgendeine Kirche oder Weltanschauung mit Adressen von Leuten, die
Puppen kaufen, anfangen?"
Die Antwort liegt auf der
Hand: Mitglieder werben.
Werbung der Scientology-Organisation
ist keineswegs immer als solche erkennbar. Briefwerbung an
Nichtmitglieder wird meist als Kampagne für einen sozialen Zweck getarnt.
Oder als Image-Kampagne, um den Ruf der Scientology-Organisation zu verbessern.
Hinzu kommt, dass Scientology
nicht "irgend eine Kirche oder Weltanschauung" ist.
Sondern eine, die ihre Leistungen
ausschliesslich gegen Bezahlungen erbringt.
Die Informationen über die Weitergabe von Adressen
stammen offenbar aus 1994.
Nachprüfbare spätere Informationen dazu sind
mir nicht bekannt.
Aus guten Grund heisst es,
die Firma sei "weder rechtlich noch organisatorisch an die Scientology-Kirche
gebunden."
Das hat allerdings auch
niemand behauptet
Selbst die gelegentlich
zu lesende Bezeichnung als Scientology-Firma dürfte wohl kaum im Sinne
einer rechtlichen oder organisatorischen Bindung der Kommanditgesellschaft
gemeint sein.
"Nicht an die Scientology-Kirche gebunden" enthält keine Aussage über eine etwaige Bindung an nachgordnete Scientology-Organisationen, etwa WISE.
Ähnlich auch die Scientology-Chefin Sabine Weber. Sie bestritt gegenüber der LVZ (>>), dass es Verflechtungen zwischen Scientology und der Bodrik KG gibt. Die Zeitung dazu:
Nicht gefragt, unwahre Behauptung?
"KUMQUATS bzw. die L. Bodrik KG" beklagt sich, dass man "nicht gefragt" worden sei. Oder, im Scientology-Kauderwelsch: Dass versäumt worden sei, "die richtigen Daten zu holen".
Dies sei unterblieben und deshalb seien "unwahre Behauptungen" verbreitet worden. Die "Weitergabe von Adressen ist ein unwahre Behauptung", "Das Gerücht mit der Weitergabe der Adressen von KUMQUATS® bzw. der L. Bodrik KG an die Scientology Kirche ist eine Erfindung von Herrn Dieter Behnle".
Kein
Wort darüber, wer das ist. Dieter Behnle war Polizeibeamter und
der "oberste
Ordnungshüter der Stadt Karlsruhe", seit März 2007 im Ruhestand.
Bei den Berichten über
die Weitergabe von Adressen ging es um die "Adoption" der Puppen. Zum angeblichen
Zweck der Ausstellung einer "Adoptions"-Urkunde wurden die Adressen der
Käufer abgefragt.
| Scientology
verteidigt Kumquats-Bodrik
Aus: Leserkommentar im Internet
von Jürg
Stettler zu Leipziger
Volkszeitung vom 3.12.2009 "Scientology auf dem Weihnachtsmarkt":
04.12.2009, 12:48:52 Es ist unglaublich wie hier von Frau Prass gelogen wird. Noch nie floss ein Cent dieser Firma an Scientology. Noch nie wurde irgendeine Adresse an uns weitergegeben. Die Firma ist auf keiner WISE Liste (WISE = vergleichbar mit einer Vereinigung christlicher Geschäftsleute). Als nächstes werden wir wohl lesen dass jede Firma in deren Leitung Katholiken stehen, ihr Geld an den Papst weiterleiten muss. Es ist an der Zeit dass diese Diskriminierungen an den Pranger gestellt werden. Jürg Stettler Scientology Kirche |
| Leipziger
Volkszeitung 05.12.2009 Scientology-Verdacht: Stadt prüft Puppen-Stand
Frank Döring
Die Scientology Kirche Berlin bezeichnete die Berichterstattung über den Kumquats-Stand gestern als „Art von Hexenjagd“. Vereinspräsidentin Sabine Weber schrieb per E-Mail: „Soll der Staat zukünftig in die Privatsphäre jedes Weihnachtsmarktantragstellers eingreifen dürfen, um zu überprüfen, ob und in welcher Höhe dieser womöglich Gemeinschaften unterstützt, die von den Amtskirchen nicht gemocht werden?“ Sie bestritt zudem, dass es Verflechtungen zwischen Scientology und der Bodrik KG gibt. Dies hatte allerdings auch niemand behauptet. Vielmehr ging es um die beiden Chefs der Firma, die von der International Association of Scientologists als großzügige Spender (20 000 beziehungsweise 100 000 Dollar) geführt werden. Ein Umstand, den die Scientology-Vorsteherin interessanterweise nicht dementierte. |
Leserkommentare zum Artikel
vom 5.12.09:
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| Aus: Neue
Osnabrücker Zeitung 04.12.2009 Scientology auf dem
Weihnachtsmarkt?
"Auch auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt werden nach unseren Recherchen die Adressen der Kunden gesammelt. „Für den Fall einer Reklamation“, wird den Käufern erklärt, warum sie persönliche Angaben machen sollen. Der Zwischenhändler aus Hildesheim, der die Puppen made in Baden-Württemberg in Osnabrück verkauft, weist die Vorwürfe eines möglichen Adressmissbrauches von sich. Ob Geld aus dem Verkauf über die Herstellerfirma an Scientology fließe, wisse er nicht. Nachfrage beim Firmeninhaber: Zunächst wird unserer Zeitung eine Stellungnahme übermittelt, die das Unternehmen so auch unter der Internetadresse www.unsere-klarstellung.de veröffentlicht hat. „Kumquats und die Firma L. Bodrik KG sind weder rechtlich noch organisatorisch an die Scientology-Kirche gebunden“, heißt es dort. Dem Vorwurf der Adressweitergabe wird widersprochen und gefragt: „Was soll irgendeine Kirche oder Weltanschauung mit Adressen von Leuten, die Puppen kaufen, anfangen?“ Unerwähnt bleibt in dieser Stellungnahme die Tatsache, dass der Firmensitz der L. Bodrik Kommanditgesellschaft 2001 in einem Verzeichnis des sogenannten „Wise“-Verbandes, Kurzform für „World Institute of Scientology Enterprises“, gelistet ist. Eingetragene Firmen verpflichten sich, nach Scientology-Richtlinien zu arbeiten. Damit konfrontiert, entgegnet der Firmeninhaber, dass es sich dabei um seine Privatadresse und nicht um den Produktionsstandort der Puppen handele." |
| Anmerkung: Privatadresse?
Produktionsstandort?
Die in der WISE-Liste 2001 genannten Adresse (>>) "75248 Oelbronn-Durr Oelbronner Str. 2/1" wird auch in der Firmen-Website als Firmen-Adresse genannt, ebenso in der Gegendarstellungs-Website, selbst im Handelsregister Amtsgericht Mannheim HRA 503328. Ein "Produktionsstandort" wird nirgendwo genannt. |
| Aus: Süddeutsche Zeitung
04.09.1996 Scientologen nehmen Kindergärten ins Visier - Plüschtiere
als Türöffner benutzt - Der Organisation zugeordnete „Kommission”
will Eltern Informationen verkaufen
Von Michael Stiller In Baden-Württemberg war ... die Masche dieser Firmen schon früher aktenkundig geworden. Das Frauenministerium hatte am 11. Februar 1994, gestützt auf Erkenntnisse von Polizei, Schulämtern und Kindergärten, einen direkten Zusammenhang zwischen dieser Art von Spielzeughandel und der zur Scientologen-Organisation gehörenden "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte” (KVPM) hergestellt. Diese Gruppe trete auch durch den Verkauf von Handpuppen „an Kindergärten heran, um Kindergartenkinder und ihre Eltern für die Scientologen zu gewinnen”. .... Waren die Puppenvertreter einmal im Besitz von Adressen der Besteller, bekamen diese nach kurzer Zeit einen Rundbrief der KVPM. Es wurde festgestellt, daß die Händleradresse mitunter mit der Anschrift der KVPM identisch war. |
| Aus: Pressedienst der SPD-Fraktion
des Landtages von Baden-Württemberg 27.1.1994
Handspielpuppen als Scientoloqy-Türöffner Carla Bregenzer warnt vor Einflußbemühungen in Kindergärten und Schulen Als weitere Masche, neue Mitglieder zu gewinnen, bezeichnet die sektenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion die Bemühungen von Handspielpuppenverkäufern und der "Kommission für Verstöße gegen die Menschenrechte in der Psychiatrie". Dazu hatte die Abgeordnete bereits Ende letzten Jahres eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, in den letzten Tagen haben sich Befürchtungen bestätigt, wie Veröffentlichungen aus dem Raum Karlsruhe und Informationen aus Mannheim und dem Raum Nürtingen/Reutlingen belegen. Offensichtlich flächendeckend in Baden-Württemberg seien zunächst freundliche Verkäufer von Handspielpuppen in die Kindergärten gekommen. Diese firmierten unter den Namen Happy Toys, Lucky Toys und Lovely Toys, enthielten jedoch keine Herstelleradresse. Auf den Lieferscheinen und Rechnungen firmiere im Raum Karlsruhe Andreas Krebs, der - nach Informationen der Abgeordneten - Mitarbeiter bei Stahlbautechnik Neckar in Altbach gewesen sei, solange dieser Betrieb dem hochrangigen Scientologen Gerhard Haag gehört habe. Die Adresse sei identisch mit der Adresse der KVPM, Landesgruppe Baden. Im Raum Reutlingen/Nürtingen vertreibe Peter Bonner die Handspielpuppen, der Gründungsmitglied der Mission in Würzburg gewesen sei. Dort sei als Adresse die des Dianetic-Zentrums in Reutlingen angegeben, wo er auch bestens bekannt sei. Ebenso flächendeckend erfolge im Anschluß an diese ersten Kontaktaufnahmen ein Brief der KVPM, die sich mit den Problemen hyperaktiver Kinder befaßten, unhaltbare Vorwürfe gegen Psychiater und das Mittel "Ritalin" enthalte und sich für Erzieherinnen und Eltern als Informanten anbiete. "Wer die Nöte von Eltern und Erzieherinnen mit Kindern kennt, die durch Umtriebigkeit, Unruhe und Konzentrationsstörungen auffallen, der weiß, daß diese oft nach jedem Strohhalm greifen. Der Brief der "Kommission" kann deshalb nur als infamer Versuch gewertet werden, Eltern und Erzieherinnen zu verunsichern und Scientology neue Mitglieder zuzuführen," wertet Carla Bregenzer die Kampagne. Entsetzt hätten Erzieherinnen über die wahre Herkunft der Puppen reagiert, denn die Verkäufer hätten sich nicht als der Scientology-Organisation zugehörig zu erkennen gegeben. Sie fühlten sich hinters Licht geführt, denn sie hätten nicht das geringste Interesse daran, durch den Kauf von Puppen, diese Organisation finanziell zu unterstützen. Die Landtagsabgeordnete fordert deshalb abschließend, daß die Landesregierung alle Kindergärten und Schulen vor diesen Handspielpuppenverkäufern wamt, damit diesen "Verkäufern" das Handwerk gelegt werde. |
| Aus:
muensterschezeitung.de,
10.12.2007 Adventsmarkt: Scientology-Anhänger sammelt Adressen
2001 ... hatte der Betreiber des Christkindlmarkts in Nürnberg dem Budenbetreiber Thomas Görtler verboten, von seinen Kunden die Adresse zu verlangen. Weil Scientology über die Puppen versuche, an Kontaktdaten zu kommen, hieß es in den Nürnberger Nachrichten. Wenn man die Verkäuferin zwischen den bunten Puppen auf dem Weihnachtsmarkt in Münster nach Verbindungen zu Scientology fragt, sagt sie, man habe ihr versichert, die gebe es nicht. Man müsse ihren Chef fragen: Thomas Görtler. Der sammelt auch in Münster eifrig Adressen, streitet jedoch ab, diese weiterzugeben. "Keine der Adressen verlässt unser Haus", sagt er. Warum er sie sammle? Jedes Unternehmen mache das. Wer unterschreibe, bekomme Werbung. Mehr nicht. Man zwinge niemanden zur Unterschrift. Die Firma von Ludwig Bodrik hat eine Verquickung der Interessen von Unternehmen und Scientology ebenfalls mehrfach zurückgewiesen. Es gehe um den Verkauf von Spielzeug. ... Dass Thomas Görtler Scientology-Mitglied ist, streitet er nicht ab. Aber das sei Privatsache und habe mit dem Geschäft nichts zu tun. Brigitte Hahn sagt: "Sicher ist, dass Kumquat-Käufer vor Jahren Propaganda von der KVPM bekamen." |
Thomas
Görtler (>>) bestätigt also das
Sammeln von Adressen. Auch Thomas Görtler betreibt eine Bekenner-Website:
"Ich bin Scientologe". In der WISE-Liste 2001 war er ebenfalls eingetragen.
Inzwischen hat er den Arbeitgeber gewechselt, wie er in www.XING.de
berichtet. Demnach war er
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Die Formulierung in der Gegendarstellung "Sonst gibt es keinen weiteren sachfremden Zweck" bezieht sich vermutlich auf die manchmal geäusserte Vermutung, Zweck der WISE-Firmen sei es, Scientology zu finanzieren. Auxch diese Formulierung meint nicht die direkte Finanzierung, sondern die indirekte.
Wenn allerdings die Inhaber ihren "Lebensunterhalt" mit den Einnahmen aus der Firma bestreiten, dann sicher auch die Ausgaben für ihre Scientology-Mitgliedschaft.
Dazu gehören auch die
Ausgaben für WISE und IAS, die zumindest früher getätigt
wurden.
WISE und IAS veröffentlichen
Mitgliederlisten, die keineswegs als intern oder vertraulich bezeichnet
werden.
Es handelt sich um umfangreiche
Hefte in aufwendigem Farbdruck.
| WISE
ist ein Verband von Firmen, die von Scientologen betrieben werden.
Im WISE-Directory 2001 (Titel rechts) war eingetragen: |
|
in der Rubrik "Distribution
Services"
Hier dieselbe Telefonnummer
aus der Website www.Kumquats.de (vom 20.12.2009):
![]() |
![]() |
| in der Rubrik "Sales" über Thomas Görtler (>>) |
![]() |
Mit der Eintragung ist nichts
darüber gesagt, welche Zahlungen Bodrik oder seine Firma geleistet
hat.
Zu
den Zahlungen an WISE vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/WISE.htm#Beitraege
Bei Dauerberatung sind Gebühren
bis zu 15 % vom Bruttoumsatz denkbar, hier allerdings eher unwahrscheinlich.
Danach gab es offenbar
keine Einträge In der WISE-Liste mehr, was aber nicht zwingend bedeuten
muss, dass Bodrik nicht nicht mehr WISE-Mitglied war. Die Website www.unsere-klarstellung.de
macht darüber keine Angaben, weder über die Mitgliedschaft, noch
über einen Austritt.
IAS
ist die International Association of Scientologists. IAS sammelt Mitgliedsbeiträge
und Spenden.
Die
IAS organisiert nicht ewa das Vereinsleben von Scientologen. Sondern vor
allem den Kampf gegen Kritik. Hier die Broschüre "Religiöse Apartheid
1996 - Unterdrückung von Grundrechten religiöser Minderheiten
in Deutschland". |
Hier
das IAS-Magazin "Impact" Nr. 115/2006, deutsche Ausgabe. In diesem Magazin
werden keine Mitgliederlisten veröffentlicht, wohl aber die Namen
besonders spendabler Scientologen, als "Patrons" bezeichnet.
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Somit steht fest, dass die Inhaber der Kumquats-Firma Scientologen sind und erheblich Beträge an Scientology gespendet haben.
Damit ist auch die in der
Presse übliche Kurzfassung berechtigt, dass mit dem Kauf der Puppen
indirekt Scientology unterstützt wird.
| Aus: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/oberhausen/2009/11/20/news-141476784/detail.html
Harmlose Handpuppen? "Der Besitzer der Firma ist eindeutig Scientologe”, weiß Sabine Riede, Leiterin der Sekteninfo Essen. Doch viele Käufer ahnen nicht, dass sie mit diesem Weihnachtsgeschenk die Scientology-Kirche unterstützen – zumindest finanziell. Denn es ist durchaus bekannt, dass Mitglieder "einen hohen Anteil ihres Einkommens an Scientology spenden müssen”, so Riede. |
Die Firma Kumquats-Bodrik
veröffentlicht in ihrer Website www.unsere-klarstellung.de einen wohlwollenden
Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 17.1.1996. Der Firma dürfte
wohl kaum entgangen sein, dass dieselbe Zeitung kurz darauf einen kritischen
Artikel gebracht hat:
| Aus: Saarbrücker Zeitung
26.03.1996 "Keine Ängste schüren, aber aufklären" Jeannette
Schweitzer informierte über die Gefahren durch Scientologen
Völklingen/Bous (fri). "Wir wollen keine Ängste schüren, wir wollen aufklären", hieß es am Ende. Dennoch: Ein beklemmendes Gefühl blieb nach dem Vortrag von Jeannette Schweitzer, Ex-Scientologin und Vorsitzende des Vitem (Verein für die Interessen terrorisierter Mitmenschen). Nach wie vor setze die Scientology-Organisation alles daran, um Mitglieder über Kurse zu werben und die Wirtschaft zu unterwandern, erklärte die Ex-Scientologin. Da nannte sie auch gleich Namen. Zum Beispiel die "Kumquats", fast kindgroße Puppen eines saarländischen Herstellers. Der stehe, so die Vitem-Vorsitzende, nach Erkenntnissen ihres Vereins mit der Scientology in Verbindung. Nahezu auf allen Messen sei diese Firma präsent, wobei sie sich gerne die Adressen von Kaufinteressenten geben lasse. ... |