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Keine Trennung von Management-"Lehren" und "Weltanschauung"
Hubbards Management-Rezepte
sind nicht von seiner "Lehre" (www.Ingo-Heinemann.de/Thetan-Story.htm)
zu trennen.
Oberlandesgericht München 21 U 1717/93 http://www.ingo-heinemann.de/OLG-Muenchen-21U1717-93-Namensnennung.html#Management
Teils handelt es sich
um Ratschläge simpelster Art.
Teils um Behauptungen,
die als Lügenmärchen einzustufen sind.
So ermöglicht Scientology
angeblich die "Vorhersage
menschlichen Verhaltens".
Dafür wird insbesondere auch der Persönlichkeitstest
(>>) angewandt.
So nennen Nordhausen und
Billerbeck ein Kapitel ihres Buches "Scientology - Wie der Sektenkonzern
die Welt erobern will" von 2008, http://www.ingo-heinemann.de/Buecher-ueber-Scientology.htm#Nordhausen08
Sie berichten über
einen mittelständischen Unternehmer, der gern ein "Instrument hätte,
um die Qualität von Mitarbeitern einzuschätzen."
Martin
Kolb Akademie für Management und Kommunikation GmbH
Laut Website www.Kolb-Akademie.de
(eingetragen für "Martin Kolb AMK GmbH", Abfrage am 3.9.2009) heisst
die Firma mal MARTIN KOLB GmbH, mal Private Akademie für Management
und Kommunikation GmbH und ist eingetragen beim Handelsregister Kirchheim/Teck
unter HRB 1651.
Laut www.Handelsregister.de lautet der Firmenname MARTIN KOLB - Private Akademie für Management und Kommunikation GmbH und ist eingetragen beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 231651.
Das Kürzel AMK wird
nur noch in den AGB genannt.
Sitz ist jetzt in 73265
Dettingen/Teck.
In der Website beruft Martin
Kolb sich vielfach auf Scientology-Gründer Hubbard und behauptet:
"Weltweit arbeiten über 140.000 Unternehmen erfolgreich mit dem Hubbard
Management System®."
Der Begriff Scientology
wird in der Website nicht erwähnt.
Auch WISE
wird nicht erwähnt.
| 2006 war Martin Kolb im WISE-Verzeichnis der Scientology-Unternehmen eingetragen. | ![]() |
| Aus: http://www.abi-ev.de/pdf/in061004.pdf
und http://www.abi-ev.de/pdf/edvstruk.pdf
Ein herausragendes Mitglied
von WISE ist der in Dettingen in Baden-Württemberg ansässige
Martin Kolb. Sein Unternehmen, die »Martin Kolb private Akademie
für Management und Kommunikation GmbH« vermittelt als WISE-Lizenznehmer
Hubbards Lehre. Entsprechende Seminare werden angeboten in Dettingen, Stuttgart,
München und Berlin.
Aus: http://www.abi-ev.de/pdf/in081199.pdf So hatte das Oberlandesgericht Karlsruhe mit Urteil vom 22. 4. 1994 Az.: 10 U 226/93 festgestellt, daß Verträge der ebenfalls in enger Beziehung zu Scientology stehenden Schulungsfirma AMK - Private Akademie für Management und Kommunikation gemäß § 627 BGB jederzeit fristlos gekündigt werden können. Danach konnten Kursteilnehmer bei Kündigung zumindest den auf die nicht absolvierten Kurse entfallenden Anteil des vorausbezahlten Entgeltes zurückfordern. |
In der Kolb-Website werden
vielfach übliche Scientology-Anpreisungen referiert.
So wird zum Beispiel ein
Training zur "Vorhersage
menschlichen Verhaltens" angeboten.
| Aus: http://www.teck.de/region/service/lokalnachrichten/1999/artikel/tb2010.00e.html
Artikel aus den Lokalnachrichten des Teckboten vom 21.Oktober.1999 SEKTE / Wer verbirgt sich hinter dem Kürzel AMK? Schlepper für Scientology Seit 20. April firmiert Martin
Kolbs private Akademie für Management und Kommunikation unter dem
Kürzel AMK in der Kirchheimer Tannenbergstraße. Für Renate
Hartwig keine Unbekannte, ordnet sie doch die Akademie in die Reihe der
Schlepper für Scientology ein. RICHARD UMSTADT
Der Umzug von Rauenberg bei Wiesloch nach Hessen geschah sehr kurzfristig, weil Kolb mit seinen Mietzahlungen im Rückstand war. Renate Hartwig vermutet darin den Grund, weshalb er von seinen angeheuerten Kursteilnehmern am liebsten Bares entgegennahm. Von Hessen rollten die Umzugswagen wieder zurück in Richtung Rauenberg. Ein anderer Scientologe hatte Kolb finanziell unter die Arme gegriffen. Allerdings blieb dieser nicht lange in Rauenberg. Wiederum gab es Probleme. Ein erneuter Ortswechsel wurde erforderlich. Nun residiert die private Akademie für Management und Kommunikation in Kirchheim in der Tannenbergstraße. Renate Hartwig von Robin Direkt: Von dort agiert die scientologische Schlepperfirma des Martin Kolb bis tief hinein nach Süddeutschland. Vornehmlich mittelständische Unternehmer und Personen aus dem Multilevel-Marketing-Systemen seien Kunden von Martin Kolb. Falls, wie geschehen, ein cleverer Unternehmer den scientologischen Hintergrund von Kolb erkennt und ihm per Einschreiben die Kündigung des gebuchten Kursprogrammes wegen arglistiger Täuschung zustellt, weiß sich Martin Kolb zu helfen. Um seine Statistik bei Scientology nicht in Gefahr zu bringen, verweigert er kurzerhand die Annahme des Kündigungsschreibens. Freilich ist Martin Kolb nicht der einzige, der um seine Statistik bei der Hubbard-Organsiation bangen muss. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bohnau, in Jesingen, sitzen noch andere scientologischen Tarnorganisationen, die ebenso auf eine gute Statistik bedacht sind. Wie heißt es doch so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft. In diesem Fall wohl zur Freude der Ober-Scientologen in Stuttgart. |
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Entnommen
aus: http://www.antjeschrupp.de/scientology.htm
Dieser
Artikel erschien 1997 im Evangelischen Pressedienst und in der Frankfurter
Rundschau
Fragwürdiges
Abendseminar:
Dass
Scientology dahinter steckte, ahnte ich nicht
„Das
haben Sie bestimmt auch schon mal erlebt" sagt Franz Richter, der Seminarleiter,
immer wieder zu uns. „Haben Sie das nicht auch schon mal erlebt, dass Sie
Ihrem Chef etwas sagen wollten, und als Sie dann in seinem Zimmer standen,
plötzlich nervös wurden?" oder „Das haben Sie bestimmt auch schon
mal erlebt, dass Sie ihrer Sekretärin eine Arbeit gegeben haben, aber
nicht wirklich sicher waren, ob sie sie auch ausführt". Zögerndes
Kopfnicken in der Runde. Wir alle sind auch schon missverstanden worden,
hatten schon mal Schwierigkeiten, uns zu entscheiden, oder das Gefühl,
uns läuft die Zeit davon. Deshalb sind wir hier auch richtig, hier,
bei der „Akademie für Management und Kommunikation" - kurz: AMK -
in Eschborn.
Wir
waren zu sechst. Zwei Frauen aus der Werbebranche, eine Computerspezialistin,
eine Schülerin, ein Banklehrling und ich, eine - vorgebliche - Verwaltungsangestellte.
Wir alle waren in der Frankfurter Innenstadt angesprochen und zu einem
kostenlosen Seminar über „die Ursachen des Erfolgs" eingeladen worden.
Franz Richter, bei der AMK für Öffentlichkeitsarbeit zuständig,
soll uns jetzt vom Nutzen des Angebots seiner Firma überzeugen. Wenn
alles gut läuft, sind wir bereit, am Ende einen 200-Fragen-"Persönlichkeitstest"
zu machen und uns in einem Einzelseminar über unsere Defizite aufklären
zu lassen. Und melden uns dann zu einem Seminar an.
Auf
den Prospekten der AMK sieht man junge dynamische Menschen, die eine Treppe
mit hohen Stufen hinaufstürmen, hin zu einem, der es geschafft hat
und nun oben auf der Weltkugel thront. „Sie sollten wissen, mit wem Sie
es zu tun bekommen" - steht da in großen Lettern. Genau darüber
wird man aber nicht aufgeklärt. Die AMK ist nämlich ein WISE-Unternehmen,
also Mitglied im „World Institute of Scientology Enterprises", und führt
Prozente seines Umsatzes an Scientology ab. Die Lehr- und Trainingsmethoden
sind - wie Trainer Richter später auf Anfrage selbst zugibt - die
von L. Ron Hubbard, dem Gründer von Scientology. „Wir benutzen diese
Techniken einfach, weil sie funktionieren und in der Praxis anwendbar sind",
erklärt Richter. Er selbst sei kein Scientologe. Und der Geschäftsführer
von AMK, Martin Kolb? Der schon.
Dass
angesichts des schlechten Images von Scientology die AMK nicht unbedingt
mit diesem Etikett wirbt, ist eigentlich verständlich, wenn auch nicht
unbedingt fair. Seit knapp sieben Jahren gibt es die Firma, rund 14.500
Menschen haben seither laut Richter an Kursen von AMK teilgenommen. Um
ihre Chancen auf beruflichen Erfolg zu verbessern, sind sie bereit, viel
Geld auszugeben. Zwei Tage Training „Erfolg durch Kommunikation" zum Beispiel
sind für 890 Mark zu bekommen, Anfahrt, Essen, Übernachtung und
Mehrwertsteuer nicht eingeschlossen. Ein Kompakt-Kursprogramm kostet schlappe
40.000 Mark, wer das komplette Angebot durchläuft, ist eine knappe
halbe Million los. Auch zahlreiche Firmen buchen hier Kurse für ihre
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
„Die
ersten 3000 Mark fallen noch schwer", sagt Kurt-Helmuth Eimuth, Weltanschauungsbeauftragter
des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt, „danach, so berichten mir
Betroffene, sind die Skrupel weg". Und AMK hilft mit. Direkt nach einem
Wochenendkurs werden die Schecks für die Folgekurse eingesammelt,
die Euphorie ausgenutzt. Wer nicht gleich unterschreibt, handelt sich vorwurfsvolle
Blicke ein - beweist er doch mangelnde Entschlusskraftt.
Dass
das System funktioniert, liegt aber nicht an den Werbemethoden der AMK
allein. „Wir waren begeistert von dem Seminar", schreibt etwa eine Gruppe
von Managern, „als wir dann erfuhren, dass Scientology dahintersteckt,
waren wir natürlich entsetzt". Warum wohl waren die Manager begeistert?
Warum finden viele Menschen die Seminare der AMK so „toll", dass sie im
Überschwang gleich das Scheckbuch für den nächsten Kurs
zücken? Mit Manipulation hat das wenig zu tun. Viel schlimmer: Scientology
bietet über die AMK offenbar Themen an, die viele Menschen tatsächlich
interessant finden.
„Management
nach Statistiken" heißt etwa einer der Kurse - hier können Chefs
lernen, die Effizienz ihrer Untergebenen besser zu kontrollieren. In einem
anderen Kurs kann man „Lernbarrieren abbauen" - anschließend ist
man in der Lage, mehrere Bücher an einem Tag zu lesen. Im Kurs „Erfolg
durch Kommunikation" heißt eine Übung „Konfrontation". Man lernt,
das Gegenüber durch wahllose Vorwürfe aus der Ruhe zu bringen
und dann, wenn eine Reaktion gezeigt wird, nachzubohren. Manager können
bei der AMK neue Organisationsformen einüben. „Wir werden alle nach
Leistung bezahlt", erzählt mir Franz Richter. Jede Woche gibt es einen
Leistungscheck und dann wird die Höhe des Gehalts bestimmt". Und was
ist, frage ich nach, wenn mal jemand krank wird? Die Frage bringt ihn aus
dem Konzept. Er sei jetzt seit zwei Jahren dabei, und eigentlich sei in
dieser Zeit noch nie jemand krank geworden.
Effektives
Unternehmensmanagement, dauernde Leistungskontrolle der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, Krankenstand gleich Null - ein Paradies für Wirtschaftsbosse.
AMK und Scientology bieten eine Ethik, die diesem System entspricht. „Das
Problem", sagt denn auch Kurt-Helmuth Eimuth, „ist eigentlich nicht Scientology,
sondern dass das inhumane, auf Effektivität ausgerichtete Menschenbild
von Scientology so gut mit dem Leistungsgedanken unserer Wirtschaft zusammenpasst".
Was könnte einer skrupellosen Leistungsgesellschaft besseres passieren,
als eine Religion, die genau dies predigt? Wer im Beruf ständig Spitzenleistungen
erbringen muss oder Angst vor Arbeitslosigkeit hat, ist leicht zu verführen,
an Kursen von AMK, etwa zum Thema „Absichten durchsetzen und Kontrolle
erreichen" teilzunehmen. Manipulation und Gehirnwäsche sind dazu gar
nicht notwendig.
„Erfolgreich
sein heißt, seine Ziele zu erreichen", doziert Trainer Richter. Und
er erklärt uns, wie das geht. Mehrmals wende ich ein, dass das größere
Problem für mich eigentlich sei, zu entscheiden, welches Ziel ich
mir setzen soll. Jedes Mal nickt er, lenkt aber gleich wieder von der Frage
ab. Die Sinnfrage, das ist mir schnell klar, wird bei Scientology nicht
gestellt. Dass es darum geht, mehr Macht, mehr Reichtum, mehr Erfolg zu
haben, das wird vorausgesetzt. Am Ende wundert es mich kaum noch, dass
Herr Richter gar nicht erst versucht, mir einen Kurs zu verkaufen. Vermutlich
ist er froh, mich los zu sein. Hat doch mein „Persönlichkeitstest"
eindeutig ergeben: Ich bin viel zu kritisch.
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"Dirk Braun, ein bekennender
und einschlägig bekannter Scientologe sowie langjähriges Mitglied
von WISE, führte mit seinem Kompagnon Martin Kolb jahrelang
die Akademie für Management und Kommunikation (AMK)", schrieb Frank
Nordhausen 2008 in seinem Buch "Scientology
- Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will".
| Dirk Braun hat sich in Hamburg
selbständig gemacht.
Auch seine Firma war im WISE-Directory von 2006 gelistet. |
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Über seine Firma MMT
berichtete 2007 der TV-Film "Scientology:
neue Fassade, alte Strategien" (RBB 29.12.2007). Mitarbeiter einer
Hamburger Firma sollten an einem Seminar teilnehmen und vorab Fragebögen
mit 200 Fragen ausfüllen, "die zum Teil sehr persönlich waren".
| Die Mitarbeiter fanden heraus: Zwei Drittel der Fragen stammten aus dem Scientology-Persönlichkeitstest | ![]() |
Die Mitarbeiter verlangen
von der Firma MMT, die Daten zu löschen und das schriftlich zu bestätigen.
Nach Wochen die Antwort. Er habe nie Daten gespeichert: "Ich wünsche
Ihnen für die Zukunft alles Gute. Schade, daß es wie im Dritten
Reich, Volksaufhetzer immer wieder schaffen, Menschen wie Sie, gegen Juden
und andere Religionen aufzubringen, Gruss, Braun".
| Das Firmenschild der Firma MMT des Dirk Rainer Braun im Fernsehen: "Draussen ein Firmenschild, aber drinnen ist das Büro nicht zu finden". | ![]() |
Danach hat Braun den Firmennamen
geändert, von MMT in EMT.
Die Website wurde geändert
von
Inhaltlich ebenfalls weitgehend
identisch ist die Website www.effektiver-verkaufen.de
Inhaber der Website laut
www.DENIC.de: Verkaufsakademie Nord
Administrativer Ansprechpartner:
Dirk Braun, Verkaufsakademie Nord
Verantwortlich laut Impressum:
D. Rainer Braun
Dominique Bouyer
ist Inhaber der Firmen
Seine Firma für Zahnärzte-Management war auch im WISE-Verzeichnis von 2006 eingetragen, Abbildung rechts. Dort war Bouyer auch als Betreiber des "Charter Committee of Frankfurt" eingetragen, mit der Adresse Frankfurter Landstrasse 162 A in Bad Homburg. Diese Adresse ist auch in der Website www.effectivesolutions.de/4694.html als Firmenadresse angegeben, mit dem Zusatz "Eingang über die Grenzstraße" (Stand 6.10.2010). Das "Charter
Committee" ist eine WISE-Einrichtung.
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