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Die Scientology-Organisation verspricht
die Heilung von Krankheiten durch ihre Psychotechniken.
Scientology bezeichnet Medikamente
als Drogen oder Schadstoffe und verspricht, deren angebliche Rückstände
im Körper zu beseitigen.
Ausgerechnet dabei propagiert Scientology
Medikamentenmißbrauch:
Die massive Überdosierung eines
nicht ungefährlichen Medikaments, oft oder meist ohne ärztliche
Verschreibung.
Die Scientology-Organisation betreibt seit Jahrzehnten und planmäßig unerlaubte Heilbehandlung. Dazu:
Und zwar keineswegs nur "Psychotherapie". Vielmehr verspricht Scientology, daß deren Verfahren auch körperliche Leiden beseitigt. Bei aktuellen Krankeiten wird die Heilbehandlung als "Berührungshilfe", "Berührungsbeistand", "touch assist", "assist" oder "Kontaktbeistand" bezeichnet. Das hat einen doppelten Vorteil: Erstens merkt keiner so schnell, was dahinter steckt. Und zweitens kann man notfalls behaupten, das sei nicht anderes als Großmutters Handauflegen.| Scientology-Gründer Hubbard:
"Wenn jemand in einem schrecklichen Zustand ist und sich wirklich vor Schmerzen windet und Sie einen Assist geben wollen, dann warten sie nicht, bis er aufgehört hat, sich zu winden. Er hört nämlich vielleicht erst auf, sich zu winden, wenn er tot ist. Was sie mit ihm machen, ist, seine Aufmerksamkeit zu lenken. Sie sagen ihm: "Schließe deine Augen und schau auf meine Finger". Sie berühren ihn mit ihren Fingern genügend stark, daß er nicht umhin kann, seine Aufmerksamkeit auf Sie zu richten. Auf diese Weise können Sie immer einen erfolgreichen Assist geben, denn alle Assists fallen unter die Überschrift "Kontrolle". " (aus: Hubbard Qualified Scientologist HQS 85, S. 152 HCOB 21.10.71: ASSISTS IN DER SCIENTOLOGY S. 157) |
"Durch Medikamente und andere Schadstoffe können Ihr Denken und Ihr Leben schwerfällig werden ..."Medikamente werden also als Schadstoffe bezeichnet.
Es kann keine Rede davon sein, daß
Scientology Medikamente grundsätzlich ablehnt.
Tastsächlich schreiben Hubbards Anweisungen
bei zahlreichen Gelegenheiten Medikamente vor.
Allerdings werden die dann in der Regel
nicht als Medikamente bezeichnet, sondern als Vitamine.