SCIENTOLOGY KIRCHE DEUTSCHLAND HSO MÜNCHEN
e.V.
AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
PROTOKOLL
Ort der Versammlung: Räumlichkeiten
der SKD, Nordendstr. 3 München
Beginn der Versammlung: um 17.00 Uhr.
11.6.1998
1. Der Präsident eröffnet die
Versammlung und leitet sie gemäss Art. 10, Ziff. 3 der Satzung. Als
erstes wird gemäss der Satzung Frau De Rijk als Schriftführerin
bestimmt, sie führt Protokoll über die heutige Versammlung.
2. Der Versammlungsleiter stellt die ordnungsgemässe
Einberufung der Versammlung fest, die mit Einladung vom 25.5.98 bekannt
gegeben wurde. Die Versammlung ist gemäss Art. 10 Ziff. 5 beschlussfähig.
Es sind 15 Stimmen vertreten.
3. Der Versammlungsleiter weist auf die
Tagesordnungspunkte der heutigen ausserordentlichen Mitgliederversammlung
hin, wie sie in der Einladung enthalten sind.
ad 1. Bestätigung / Neuwahl des
Vereinsvorstandes
Der Versammlungsleiter gibt bekannt, daß
die bisherige Vize-Präsidentin Frau Stoffel ebenso wie der bisherige
Schatzmeister Herr Zopf aus ihren Ämtern ausgeschieden sind. Die Neuwahl
des Vorstands ist daher vorgezogen worden. Eine ordentliche Mitgliederversammlung
soll Mitte des Jahres stattflnden, sobald die Jahresabschlüsse fertig
gestellt sind. Über die Frage der Entlastung des bisherigen Vorstandes
soll dann entschieden werden.
Sodann soll über die Wahl eines neuen
Vorstands abgestimmt werden. Der Versammlungsleiter bittet um Vorschläge:
Vorgeschlagen werden zum Amt des Präsidenten:
Frau Weber, Herr Blöbaum. Weitere
Vorschläge ergingen nicht. Es wird per Handzeichen abgestimmt mit
folgendem Ergebnis:
Frau Weber erhält eine Stimme, Herr
Blöbaum erhält 13 Stimmen bei einer Enthaltung. Herr Blöbaum
nimmt die Wahl an.
Der Versammlungsleiter bittet um Vorschläge
für das Amt des Vize-Präsidenten. Vorgeschlagen werden:
Frau Weber, Herr Weber
Die offene Abstimmung ergibt: Frau Weber
erhält 13 Stimmen bei einer Stimmenthaltung. Herr Weber erhält
eine Stimme. Frau Weber nimmt die Wahl an.
Der Versammlungsleiter bittet um Vorschläge
für das Amt des Schatzmeisters. Vorgeschlagen werden:
Herr Junge, Frau de Ruijk
Der Versammlungsleiter weist darauf hin,
daß Herr Junge nicht persönlich anwesend ist, sondern sich durch
Übertragung seines Stimmrechts auf Herrn Stoffel vertreten läßt.
Für den Fall, daß Herr Junge die Mehrheit der Stimmen auf sich
zieht aber die Wahl nicht annimmt, sollte daher eine Alternativabstimmung
erfolgen, da dies eine Wiederholung der Mitgliederversammlung erübrigt.
Es erfolqt dann die folgende Abstimmung:
Herr Junge erhält 11 Stimmen bei
vier Enthaltungen.
Damit wäre Herr Junge mehrheitlich
gewählt. Für den Fall der Nichtannahme der Wahl ergeht folgende
Alternativabstimmung zur Wahl des Schatzmeisters:
Frau De Rijk erhält 14 Stimmen bei
einer Enthaltung. Sie erklärt, daß sie die Wahl annimmt, wenn
Herr Junge ablehnt.
ANMERKUNG VOM 12.6.1998:
Da Herr Junge während der Versammlung
auch nicht telefonisch erreichbar war, stellte der Versammlungsleiter am
Tage nach der Versammlung durch Anruf bei Herrn Junge seine Entscheidung
zur Wahl fest. Herr Junge lehnte aus persönlichen Gründen die
Wahl ab.
Damit ist der Alternativvorschlag von Frau
De Rijk als Schatzmeister angenommen und verbindlich. Frau De Rijk hat
hiervon Kenntnis genommen.
ad 2 Satzungsänderung in Art. 4.
Ziff. 2 der Satzung
Der Versammlungsleiter liest den bisherigen
Wortlaut der Satzung in Art. 4, Ziff. 2 vor, wie auch in der Einladung
und Tagesordnung aufgeführt:
Bisheriger Wortlaut:
"4.2: ordentliche Mitglieder des Vereins
sind alle Gründungsmitglieder (sofern diese zwlschenzeitlich nicht
ausgetreten sind oder ausgeschlossen wurden); aut Antrag können alle
anderen fördernden Mitglieder und sonstige Personen ordentliche Mitalieder
werden. Die Anzahl der ordentlichen Mitglieder muß zu mehr als 2/3
aus Mitgliedern der Church of Scientologgy AOSH Europe and Africa bestehen“.
Neuer Wortlaut: Wie bisher nur mit Streichung
des letzten Satzes:
"Die Anzahl der ordentlichen Mitglieder
muß zu mehr als 2/3 aus Mitgliedern der Church of Scientology AOSH
Europe and Africa bestehen."
Der Versammlungsleiter erklärt, daß
diese Bestimmung sinnlos sei und eine unnotwendige Selbstbeschränkung
in der Vereinstätigkeit sei. Sie sollte deshalb ersatzlos gestrichen
werden.
Nach Diskussion des Vorschlags bittet er
um Abstimmung. Sodann wird abgestimmt und die Bestimmung mit 15 Stimmen
einstimmig aufgehoben. Die Satzungsbestimmung von Art. 1 Ziff. 8 der Satzung,
wonach für Satzungsänderungen eine 3/4 Mehrheit der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder verlangt wird damit erfüllt.
ad 3. Sonstiges:
a) Vorbereitung der ordentlichen Hauptversammlung:
Der Versammlungsleiter weist darauf hin, daß die ordentliche Hauptversammlung
für ca Ende Juli 1998, Anfang August geplant sei. Die Buchhaltung
sei noch beim Steuerberater um die Jahresabschlüsse fertigzustellen.
Damit sei in den nächsten Wochen zu rechnen. Sobald diese vorlägen,
würde die Jahreshauptversammlung einberufen.
b) Satzungsneufassung: Der Versammlungsleiter
erklärt, daß seit Iangem eine Satzungsneufassung geplant sei,
da die bisherige Satzung zu unübersichtlich sei und die Darstellung
der religiösen Inhalte vertieft werden sollte. Dieses findet breite
Zustimmung.
Herr Weber weist in diesem Zusammenriano
auch auf eine Namensänderung hin, die bisher nicht vollzogen worden
sei. d.h. der Zusatz "H.S.O. München“ solle entfallen. Der Versammlungsleiter
bringt zum Ausdruck, daß seiner Zeit hiergeqen Bedenken erhoben wurden.
In der kommenden
Jahreshauptversammlung als Teil der Satzungsneufassung
solle deshalb erneut uber diesen Punkt abgestimmt werden. Dies wird allseits
befürwortet.
Herr Weber trägt des weiteren vor,
daß die Satzungsneufassung klar zum Ausdruck bringen solle, daß
die Kirche sich entgegen den Behauptungen von wenigen weltanschaulichen
und politischen Eiferern dieses Landes immer auf dem Boden der Verfassung
bewegt hat und Recht und Gesetz dieses Landes immer respektiert hat, was
man von den besagten Eiferern nicht behaupten könne. Der Versarnmlungsleiter
stimmt dem Gedanken zu und verspricht ihn bei der Satzungsneufassung entsprechend
zum Ausdruck zu bringen. Er weist darauf hin, daß dies in der Modellsatzung
der Ortsgemeinden der Scientology Kirche in Deutschland bereits seit mehr
als 10 Jahren entsprechend zun Ausdruck komme, so selbstverständlich
dies nach der Lehre und dem Selbstverständnis der Kirche ohnehin sei.
Leider wäre die Welt sehr zynisch geworden, so daß hinter jeder
Erklärung eine zweite unausgesprochene Bedeutung vermutet werde. Dies
kenne die Presse vor allem aus der Politik und der mangelnden Glaubwürdigkeit
der Aussagen von Politikern, was sie auf andere Bereiche der Gesellschaft
und sogar auf Religionsgemeinschaften übertrage. Um jeden Zweifel
auszuschließen, solle dies klar und deutlich in der Satzungsneufassung
zum Ausdruck kommen. Auch dieser Punkt findet volle Unterstützung
der Anwesenden.
c) Weitere Vorschläge: Andere Vorschläge
ergehen nicht. Der VersammIungsleiter weist darauf hin, daß weitere
Ideen jederzeit bis Mitte Juli 1998 an den Vorstand der SKD gerichtet werden
könnten, damit sie bei der Ausarbeitung der Satzungsneufassung oder
bei der Vorbereitung der Hauptversammlung Berücksichtigung finden
können.
Da es keine weiteren Wortmeldungen gibt
und die Tagesordnungspunkte erledigt sind, bedankt sich der Versamnlungsleiter
bei den Anwesenden für ihre Teilnahme und erklärt die Versammlung
gegen 19.00 Uhr für geschlossen.
München, den 11.6.1998
Herr Blöbaum Versammlungsleiter
Frau De Rijk Schriftführerin
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