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In den eigenen Websites erweckt den NARCONON Eindruck, als werde kein
Drogenentzug mehr angeboten.
Sondern nur noch ein Selbsthilfeprogramm.
Das ist eine Scientology-typische Täuschung
der Öffentlichkeit.
Noch 2009 hat NARCONON zum Preis von monatlich 2.500 Euro (>>)
Drogenentzug verkauft.
Allerdings scheint Narconon untergetaucht zu sein.
USA: Todesfälle, Razzia und ein Gesetz
Seit 2012 berichtet Wilfried Handl in seinem Blog verstärkt über Narconon in den USA, Todesfälle, eine Razzia, ein Gesetz und Ermittlungen wegen Betruges.
Mona Botros berichtete am 12.05.2013 in Spiegel-Online über "Razzia in US-Südstaaten: Sturm auf die Festung Scientology". Sie hat seit vielen Jahren zusammen mit Egmont Koch TV-Berichte über Scientology für die ARD gemacht.
Im Zentrum der Berichte stand Narconon in Arrowhead, nach Scientology-Angaben das internationale "Flagschiff". In der deutschen Scientology-Website heisst es (www.Scientology.de 23.2.2013):
Nach den Berichten über die Todesfälle trat der frühere
Leiter von Narconon Arrowhead Lucas Catton die Flucht an die Öffentlichkeit
an und veröffentlichte ein Buch:
Lucas A. Catton Have You Told All? Inside My Time With Narconon and Scientology 2013, 203 Seiten, Printed in Germany by Amazon Distribution GmbH, Leipzig Bestellen bei Amazon |
Die Berichte über die Narconon-Praktiken haben nicht nur den Staat
mobilisiert, sondern auch Betroffene. Eltern berichteten, sie hätten
die angebliche Behandlung ihrer Tochter in vollem Umfang bezahlt. Trotzdem
habe Narconon Rechnungen an die Krankenversicherung geschickt. Spiegel-Online:
"Insgesamt beliefen sich die zusätzlichen Rechnungen demnach auf 166.000
Dollar. Und das für ärztliche Behandlungen, die nach ihrer Aussage
nie stattgefunden hatten und für Aufenthaltszeiten, in der die Tochter
gar nicht anwesend gewesen sei, erzählt die Mutter."
Spiegel-Online über die "spektakuläre Razzia in den Räumlichkeiten
von Narconon Georgia": "Kistenweise schleppten Beamte Unterlagen aus der
Verwaltungszentrale, rund zwei Dutzend Computer hievten sie in einen eigens
dafür angemieteten Lieferwagen. " .... "Es wird sich zeigen, ob das
Material, das in den Dokumenten und Festplatten schlummert, eine Anklage
wegen Versicherungsbetrugs untermauern kann."
Die Todesfälle in Oklahoma haben zu einer Verschärfung des
dortigen Gesetzes über Einrichtungen zum Drogenentzug geführt.
Einzelheiten in Handls
Blog.
"Narconon" ist einerseits der Name von eingetragenen Vereinen,
also juristischen Personen.
Ausserdem ist dieser Name aber auch ein Markenzeichen:
In der Website www.Narconon.de (Titel: "NARCONON beendet die Abhängigkeit") wird zuoberst erläutert:
ABLE gehört zum Scientology-Konzern, http://www.ingo-heinemann.de/ABLE.htm#ABLEorg
Der Begriff "eingetragene Marke" erweckt zudem den Eindruck, als handele es sich um ein Produkt, eine definierbare Dienstleistung, vergleichbar etwa einer Therapie.
Tatsächlich handelt es sich lediglich um ein Sammelsurium
von Scientology-Kursen.
Bei
Narconon werden Scientology-Kurse absolviert. Das beweisen nicht
zuletzt die Narconon-Zertifikate: http://www.Ingo-Heinemann.de/Narconon-Zertifikate.htm
Mit "Ethik" beispielsweise (Abbildung rechts) ist nichts anderes gemeint, als das Scientology-Strafsystem: http://www.Ingo-Heinemann.de/Ethik.htm |
NARCONON gehört zum
Scientology-Konzern,
der aus zahlreichen Einzelorganisationen besteht.
In Deutschland sind das
meist Vereine.
In Deutschland gibt es derzeit nur einen Narconon-Verein:
NARCONON Bayern e.V. Vereinssitz München Amtsgericht München VR 18230 Ersteintrag: 30.10.2003
Registerauskunft vom 18.12.2009:
Derzeit einzige NARCONON-Einrichtung
ist in Rimbach im Bayerischen Wald.
Dazu http://www.Ingo-Heinemann.de/Narconon-Rimbach.htm
Rimbach wird allerdings weder in der Website www.Narconon.de
erwähnt, noch in der Website www.narconon-bayern.de. Nur
dem Vereisregiser www.Handelsregister.de kann man die Adresse gegen Bezahlung
entnehmen.
In
der Website ist als Kontaktadresse angegeben "Postfach 44 05 32, D-80754
München, Tel. 089-23684460".
Die Telefonnummer ist auf
den Verein eingetragen. Adresse: 85716 Unterschleissheim, Fastlingerring
192.
Das ist auch die Adresse
von Luise
Berrang und dem "Verband
der Effizienzexperten", ebenfalls einer getarnten Scientology-Organisation.
| Aus: AGPF Aktuell IV/88
vom 30.12.88 http://www.agpf.de/akt88-4.htm
SCIENTOLOGY-SEKTE: FUNKTIONÄR VERLETZT PERSÖNLICHKEITSRECHTE IM FERNSEHEN Die Scientology-Sekte behauptet stets, daß sie sich an ein "Beichtgeheimnis" hält. Kritiker haben dies schon immer bestritten. Am 20.12.1988 konnten TV-Zuschauer in der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz ansehen, was es damit auf sich hat. In der österreichischen Diskussionssendung "Club 2" ging der Scientology-Funktionär Jürg Stettler einen Kritiker an: Dessen Sohn habe ein Drogenproblem gehabt und dieses mit Hilfe der Scientology-Therapien gelöst. Auf Nachfrage |
Drogen-Entzug ist unerlaubte Heilbehandlung
Narconon betreibt seit Jahrzehnten unerlaubte Heilbehandlung.
Daran hat offenbar auch die Verurteilung eines Narconon-Leiters
nicht geändert:
Amtsgericht Miesbach Cs 65
Js 21802/90 Urteil vom 12.1.1995, vollständiges Urteil unter
http://www.Ingo-Heinemann.de/AG-Miesbach-Cs65Jz2180-90-Narconon.htm
Faksimile bei Tilman Hausherr
unter http://home.snafu.de/tilman/narconon.tif
"Der Angeklagte ist schuldig ... 200 Einzelfälle der Ausübung der Heilkunde ohne Erlaubnis.
Der Angeklagte leitete vorn 25.10.88 bis 5.2.1992 als Präsident den im Vereinsregister des Amtsgerichts Miesbach unter VR 400 eingetragenen Verein "Narconon e.V." (>>) in Schliersee. ...
Der Angeklagte, der während seiner Tätigkeit ein Taschengeld von monatlich DM 300,-- bis DM 500,-- bezog, wußte, daß es sich bei der Behandlung von drogen- und alkoholabhängigen Personen um eine Tätigkeit zur Heilung und Linderung von Krankheiten handelte, zu deren Ausübung weder er noch seine Mitarbeiter eine Erlaubnis hatten. ... Durch die Ausführungen des Sachverständigen Dr. med. ... ist erwiesen, daß die Behandlung von Suchtkranken durch Narconon keine fachgerechte Therapie darstellte."
Das
Programm: Täuschung
der Öffentlichkeit und der Kunden
Der angebliche Drogenentzug enthält lediglich Varianten der üblichen Scientology-Kurse, insbesondere des "Reinigungsprogramms". Es gibt keinerlei nachweisbaren Erfolg. Im Gegenteil. Der Spiegel berichtete schon 1991: "Als Junkie hin, als AIki raus".
Gegen die Behauptung, es
sei bislang kein einziger erfolgreicher Drogenentzug nachgewiesen, ist
Narconon gerichtlich vorgangen. Die Klage wurde abgewiesen, Verwaltungsgericht
Stuttgart 8 K 1798/92 vom 28.10.1992. Der Verwaltungsgerichtshof wies auch
die Beschwerde dagegen zurück, VGH Baden-Württemberg 1 S 3021/92
vom 10.5.1993, http://www.Ingo-Heinemann.de/VGH-Baden-Wuertt-1S3021-92-Narconon.pdf
Der Vertrag 2009
Auch der Vertrag von 2009 enthält Täuschung
der Öffentlichkeit und der Kunden. Angeblich wird ein Selbsthilfeorpgramm
angeboten. Das aber soll 2.500 Euro im Monat kosten.
Grundlage der Prüfung (Seite 1 rechts):
2. "Antrag auf Aufnahme in das Selbsthilfeprogramm des NARCONON Bayern e.V." 3. "Hausordnung" |
Die Verträge wurden in Rimbach im Dezember 2009 unterschrieben. Unterschrieben haben die volljährige Betroffene und ihre Mutter als "Kostenträger". Vereinbart wurden 2.500 Euro monatlich. Vorherige Kontakte zu Scientology bestanden nicht. Die Betroffene blieb anschliessend gleich da. Die Verträge befinden sich in dieser Website anonymisiert unter http://www.Ingo-Heinemann.de/Narconon-Vertrag-12-2009.pdf
Im Vertrag bietet NARCONON ein Selbsthilfeprogramm
an.
Das ist Täuschung.
Was sollte daran 2.500 Euro im Monat kosten?
Selbsthilfe ist im Allgemeinen daran erkennbar, dass sie
wenig oder nichts kostet.
Schon daran ist erkennbar, dass in Wahrheit eben doch
Drogenentzug angeboten wird.
Das gilt zumindest dann, wenn Eltern für ihre drogenkranken
Kinder bezahlen.
Drogenentzug aber darf NARCONON nicht durchführen,
weil es kein qualifiziertes Personal dafür hat (>>).
Schuldrecht oder Vereinsrecht?
Der Vertrag ist auf Täuschung angelegt. Er folgt
dem üblichen Scientology-Muster. Es soll der Eindruck erweckt werden,
als sei nicht das Schuldrecht mit seinen zahlreichenn Verbraucherschutz-Regeln
anwendbar, sondern das Vereinsrecht. Dadurch entsteht Rechtsunsicherheit.
Es geht um die Frage, ob die Zahlung auf einem Vertrag
beruht oder auf einer Mitgliedschaft.
Der Vertrag wird meist von volljährigen Drogenabhängigen abgeschlossen. Ein Elternteil unterschreibt zusätzlich als "Kostenträger". Ein Drogenabhängiger ist krank und steht unter erheblichem Druck. Eine sorgfältige Prüfung erfolgt deshalb oft nicht.
Dass es tatsächlich um die Betreuung eines Kranken geht, wird verschwiegen, ist jedoch aus einigen Formulierungen zu erkennen. Zum Beispiel aus der Formulierung in der "Hausordnung", die Teil des Vertrages ist: "Das Telefonieren ist erst nach Ablauf von 14 Tagen nach Abschluss des Entzuges möglich". Damit wird auch deutlich, dass es sich um Behandlung Kranker handelt (>>).
Vorab bestätigt der Kunde, "Mitglied des Vereins Narconon Bayern e.V. zu sein". Diese Bestätigung scheint nebensächlich zu sein, ist es aber keineswegs. Sie ist zudem falsch.
Denn tatsächlich hat der Kunde lediglich eine Fördermitgliedschaft
unterschrieben. Für jährlich 180 Euro erhält der Kunde keinerlei
Vereinsrechte, ist also in Wahrheit kein Vereinsmitglied. Der Kunde erhält
keine Satzung, auch die Eintragung im Vereinsregister ist nicht angegeben.
Auch keine Internet-Fundstelle. Der "Antrag"
auf Fördermitgliedschaft (http://www.narconon.de/downloads/mitgliedschaftsantrag.pdf)
soll entweder an das Postdach 440532 geschickt werden oder an Fax 089-3172512.
Diese Nummer ist eingetragen für die Scientologin Luise Berrang
(>>) 85716 Unterschleißheim,
Fastlingerring 192.
Es fehlen fast alle Angaben, die für einen wirksamen Vertrag erforderlich wären.
Checksheet
Narconon Therapeutischer TR-Kurs 2009
Narconon
Therapeutischer TR-Kurs Gegründet auf die Werke von L. Ron. Hubbard Rechts die Titelseite des "Checksheet". |
Aus dem Checksheet (Seite 3):
Falsche Werbung mit Erfolgsquoten
Eine Erfolgsquote
oder Erfolgsrate
wird in Prozent angegeben. 80 % bedeutet, dass von 100 Entzugskandidaten
80 den Entzug erfolgreich hinter sich gebracht haben.
Diese Zahlen müssen durch Einzelfälle beweisbar
sein.
In Deutschland hatte NARCONON vor Gericht Gelegenheit,
solche Einzelfälle zu beweisen. Tatsächlich konnte NARCONON keinen
einzigen erfolgreichen Drogenentzug nachweisen.
Somit wirbt NARCONON also seit Jahrzehnten mit falschen
Erfolgsquoten.
Hier zwei Berichte über falsche Erfolgsquoten
aus 1979 und 1996:
| Aus: Ingo Heinemann Die
Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen, 1979, Seite 89
Narconon e.V. Vereine diesen Namens gibt es (bisher) in München, Berlin und Frankfurt. Diese Vereine behaupten, Drogenentziehung zu betreiben. Es wird mit einer Erfolgsquote von 80 % geworben, eine geradezu unglaublich hohe Zahl. Der Berliner Senat hat diese Zahl offensichtlich geglaubt: Bis 1976 bezahlte er zu Lasten der Sozialhilfe ca. 1.5 Millionen DM für Drogenentzug bei Narconon. Nachdem die Verwandtschaft zu Scientology durch Presseveröffentlichungen und eine Fernsehsendung bekannt wurde, ließ der Senat eine umfangreiche Untersuchung durch Sachverständige vornehmen. Ergebnis dieser Untersuchung: Die sagenhafte Erfolgsquote ist nichts als Bluff. Der Trick ist einfach und typisch für die Scientology-Sekte und deren Umgang mit der Wahrheit: als »Erfolg« wurde jeder gezählt, der den Scientology-Kurs (nichts anders verbirgt sich hinter dem angeblichen Drogenentzug-Programm) beendet haben. Tatsächlich aber kann der Erfolg des Drogenentzugs nur daran gemessen werden, wie viele Probanden dauerhaft vom Rauschgift wegkommen. Die Sachverständigen fanden heraus, daß nach diesen Kriterien allerhöchstens 10% der von Narconon »behandelten« drogenfrei waren. Auch diese wird man aber kaum als resozialisiert bezeichnen können: Erfolgreich kann der Entzug nur sein, wenn der ehemals Süchtige wieder für sich selbst sorgen kann. Von den 10% angeblich Drogenfreien aber war ein erheblicher Teil Mitarbeiter bei Narconon und lebte zum Teil sogar im Narconon-Haus. Von der Droge in die Sekte nannte der Berliner Journalist Jochen Maes diesen Tausch von Abhängigkeiten in einer umfangreichen Dokumentation (zu haben beim Zitty-Verlag). Der Berliner Senat hat die Zahlungen inzwischen eingestellt. Narconon konnte die damalige Situation ausnutzen: Eine ständig wachsende Zahl von Drogen-Toten und fehlende Therapieplätze. Der Senat hat deshalb den angeblichen Narconon Entzug auch noch bezahlt, als die Verbindungen zu Scientology längst bekannt waren: wenn nämlich der Süchtige jede andere Therapie ablehnte und sich somit in Lebensgefahr befand. |
| Aus: Spiegel Nr. 32 1996
Bescheidene Bilanz Die Scientology-nahe Drogenhilfe Narconon zeigt sich erstmals bescheiden in ihrer Selbstdarstellung. Bislang hatten Narconon und Scientology mit Erfolgsquoten von rund 80 Prozent geworben. Jetzt gab die Narconon-Therapiestelle in Itzehoe auf Anfrage schleswig-holsteinischer Behörden zu, lediglich 20 Prozent ihrer Klienten würden rauschgiftfrei die Einrichtung verlassen und auch weiterhin ohne Drogen leben – in staatlich anerkannten Therapie-Einrichtungen ist der Erfolg oft höher. Drogenexperten halten jedoch auch die jüngsten Zahlen von Narconon für „schlicht erlogen“. Exakte Angaben über ihre Berechnungskriterien verweigere die Einrichtung seit Jahren ebenso wie nähere Informationen über die Arbeitsweise und Ausbildung ihrer selbsternannten Therapeuten. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt seit zwei Monaten, inwieweit Narconon-Mitarbeiter mit ihren „Reinigungsprogrammen“ gegen das Heilpraktikergesetz verstoßen. |
NARCONON wirbt mit einer Erfolgsquote von 86,5%
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Aus der Scientology-Website http://www.freedommag.org/Osterrch/05_a2/page01a.htm (geladen 21.12.2009)
Narconon ist eine Scientology-Tarnorganisation
Narconon-Mitarbeiter bestreiten immer wieder, dass Narconon zur Scientology-Organisation gehört. Die Kunden sind oft Drogenabhängige oder deren Angehörige, die ohnehin unter Dauerstress stehen und deshalb meist keine Zeit haben, dies nachzuprüfen. Deshalb genügt meist eine oberflächliche Tarnung. Dazu gehört auch, dass die Website www.Narconon.de den Begriff Scientology nicht enthält (19.12.2009).
Beispiele für solche Dementis unter http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/NarcononDrogenrehabilitation.pdf
Die Scintology-Organisation selbst hingegen mach keinen Hehl daraus,
dass Narconon Teil der Scientology-Organisation ist. Dazu der bekannteste
Scientology Tom
Cruise: "Wir bei Scientology haben das einzig erfolgreiche Drogen-Rehabilitationsprogramm
der Welt. Es heißt Narconon."
| Aus: Spiegel
18/2005 Interview mit Tom Cruise
SPIEGEL: Sehen Sie es als Ihre Aufgabe an, neue Anhänger für Scientology zu rekrutieren? Cruise: Ich bin ein Helfer. Ich selbst habe zum Beispiel Hunderten Leuten geholfen, von Drogen loszukommen. Wir bei Scientology haben das einzig erfolgreiche Drogen-Rehabilitationsprogramm der Welt. Es heißt Narconon. SPIEGEL: Das stimmt nicht. Unter den anerkannten Entzugsverfahren taucht Ihres nirgends auf; unabhängige Mediziner warnen davor, weil es auf Pseudowissenschaft beruhe. Cruise: Sie verstehen nicht, was ich sage. Es ist eine statistisch erwiesene Tatsache, dass es nur ein erfolgreiches Drogen-Rehabilitationsprogramm gibt in der Welt. Punkt. SPIEGEL: Bei allem Respekt: Wir bezweifeln das, Mr. Cruise. ... |
Dass Narconon zu Scientology gehört,
kann heute zwar jeder herausfinden, der im Internet danach sucht.
Wer aber ein drogenabhängiges Kind
hat, der hat andere Probleme.
Die Frage ist deshalb, ob Narconon über
seine Herkunft ordnungsgemäß aufklärt.
Tatsächlich ist in der Website www.Narconon.de
mit keinem Wort von Scientology die Rede (Überprüfung am 1.9.2000).
Narconon verschweigt also den wohl wichtigsten
Punkt.
Daraus kann man nur schließen:
Narconon tarnt sich nach wie vor.
Deshalb gelingt es Narconon auch ab und
zu, andere einzuspannen.
Werbung
im Internet
Noch 2005 enthielt die Website
www.Narconon.de praktisch auf jeder Seite den Begriff "Drogenentzug".
Die Werbung noch 2007:
Aus: www.Narconon.de 2007
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Vitamine werden von Scientology wie ein
Wundermittel propagiert,
Tatsächlich ist das "Selbsthilfeprogramm
nichts anderes, als eine Variante des Scientology-"Reinigungsprogramms".
Über 50 Websites enthalten
hauptsächlich Links zu www.Narconon.de
Dort wiederum gibt es keinerlei
deutlichen Hinweis darauf, daß Narconon ein Scientology-Verein ist.
Narconon agiert also nach
wie vor wie eine Tarnorganisation.
Inhaber dieser Domains ist
oder war meist Helmut
Kaeding, der Betreiber der Website www.Ritalin-Kritik.de. Die Scientology-Kampagne
gegen Ritalin ist Teil der Kampagne
gegen die Psychiatrie.
www.Zehn-Dinge-ueber-Drogen.de
Domaininhaber: Herbert Greiner D-25524 Itzehoe An der Bundesstrasse 77
Über Narconon heisst es dort:"NARCONON ist ein eingetragenes Markenzeichen im Besitz von A.B.L.E. “Association for Better Living and Education” und wird mit dessen Genehmigung verwendet."ABLE ist eine Scientology-Organisation
Im Impressum heisst es zu dieser Website:Name: Narconon Norddeutschland
Sitz: D-Itzehoe, Bundesland Schleswig Holstein
Rechtsform: Nicht eingetragener Verein
1. Vorstand: Hardy Bernotavicius
2. Vorstand: Ulli Nöll
3. Schatzmeister Herbert Greiner
Postanschrift: Narconon Norddeutschland Bundesstraße 77- Haus Nr. 3 D-25524 Itzehoe
| Diese Domains
wurden am 28.2.2002 geprüft. Eine regelmässige Prüfung erfolgt
nicht mehr. Es ist also möglich, dass einzelne Domains später
einen anderen Inhaber bekommen haben oder gelöscht wurden.
www.narconon.de www.drogen-hilfe-frankfurt.de (2009: verschwunden) www.drogen-hilfe-hannover.de www.drogen-hilfe-bremen.de www.drogen-hilfe-leipzig.de www.drogen-hilfe-muenchen.de www.drogen-hilfe-dresden.de www.drogen-hilfe-berlin.de www.drogen-hilfe-dortmund.de www.drogen-hilfe-hamburg.de www.drogenhilfe-in-hamburg.de www.drogenhilfehamburg.de www.drogenhilfe-itzehohe.de www.crack-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.drogenentgiftung.de www.drogen-entgiftung.de www.drogen-abhaengigkeit-beenden.de www.drogenfrei-statt-drogenkrankheit.de www.drogen-entzug.de www.drogenfrei-statt-drogenkrank-sein.de www.cannabis-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.drogen-erziehung.de www.drogenerziehung.de www.drogenrehabilitation-statt-drogenberatung.de www.drogenrehabilitation-statt-suchtberatung.de www.ecstasy-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.narconon-leistet-drogenentzug.de www.narconon-stoppt-die-drogensucht.de www.methadon-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.narconon-leistet-suchthilfe.de www.stopp-die-crack-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.stopp-die-methadon-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.drogenrehabilitation-statt-drogentherapie.de www.stopp-die-speed-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.stopp-die-alkohol-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.stopp-die-kokain-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.stopp-die-ecstasy-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.amphetamin-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.drogen-rehabilitation.de www.drogenrehabilitation-statt-methadonprogramm.de www.drogen-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.heroin-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.lsd-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.stopp-die-heroin-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.drogenabhaengigkeitbeenden.de www.drogenfrei-statt-drogenabhaengig.de www.haschisch-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.drogenrehabilitation-statt-drogensubstitution.de www.speed-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.stopp-die-drogen-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.kokain-suechtig-beratung-aufklaerung-missbrauch.de www.stopp-die-cannabis-sucht-abhaengigkeit-beenden.de www.stopp-die-lsd-sucht-abhaengigkeit-beenden.de |
Scientology
behauptet: Europarat hat Narconon anerkannt
Narconon-Werbeveranstaltung
im US-Konsulat in Hamburg
Henry Randmark, in Hamburg als "Sir Henry"
eine Lokalberühmtheit, hatte als Präsident des "German-American
Business-Clubs" (AGBC) zu einer Veranstaltung zu Drogenfragen ins US-Generalkonsulat
eingeladen. Qualifikation: Er hatte dem kurz zuvor gewählten Innensenator
Ronald Schill in dessen Wahlkampf als drogenpolitischer Berater zur Seite
gestanden. Als Redner präsentierte Randmark einen angeblichen ehemaligen
Ermittler von Scotland Yard, Christopher Brightmore. Dieser
hielt eine Lobrede auf Narconon. Anwesend auch Gisela Hackenjos, Präsidentin
von Scientology Hamburg. Brightmore: "Ich habe dieses Programm an drei
verschiedenen Orten besucht und habe mit den Studenten gesprochen. Alle
sind begeistert von ihrer Erfahrung."
Drogenentzug als "Studium"?
Tatsächlich bezeichnet die Scientology-Organisation
alle diejenigen als Studenten, die gerade irgendwelche Scientology-Unterweisungen
absolvieren.
Randmark wurde danach in der Presse als
Hochstapler vorgestellt.
Randmark verdient sein Geld als Reinigungsunternehmer.
Scientology bezeichnet das Narconon-Rezept
als Reinigungsprogramm.
Tilman Hausherr bezeichnet in seiner Website
Scientology deshalb als rabiate
Reinigungsfirma.
Sollte der Reinigungsunternehmer einer
Verwechslung zum Opfer gefallen sein?
Mehr dazu: Narconon-Werbeveranstaltung
im US-Konsulat in Hamburg
| Dolomiten Online vom 30.8.01
REHABILITATION / Warnung Von der Sucht in die Abhängigkeit Psychosekte Scientology wirbt für Drogentherapie - Keine Beiträge von Sanitätsdienst Bozen (rc) - Mit dem Versprechen, jeden Suchtkranken heilen zu können, werben so genannte "Therapiegemeinschaften" auch in Südtirol um Patienten für ihre Einrichtungen in Süd- und Mittelitalien. Das böse Erwachen für die Familie kommt mit der Rechnung: Fünf Millionen Lire im Monat, die nicht von den Sanitätsdiensten getragen werden. Wer nicht bezahlt, muss sofort gehen; wer bezahlt, bleibt vielleicht für immer - in den Fängen der Psychosekte Scientology. Die fraglichen Therapiezentren befinden sich in Süd- und Mittelitalien, das bekannteste in den Marken. Mit der "Dianetics"-Methode sollen Suchtkranke mit Erfolgsgarantie von der Droge entwöhnt werden. Die Patienten werden von einem "Betreuer" der "Klinik" sogar daheim abgeholt. Keine langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz, keine bürokratischen Rennereien: Auch einige Südtiroler Familien haben sich von diesen "Vorteilen" überzeugen lassen. Ohne allerdings zu wissen, worauf sie sich eingelassen haben: Monatlich fünf Millionen Lire kostet die "Therapie", die nicht von der öffentlichen Hand finanziert wird, weil die Gemeinschaft nicht im Verzeichnis der konventionierten Therapiegemeinschaften eingetragen ist. Dies hat auch zur Folge, dass ihre Methoden von keiner öffentlichen Stelle kontrolliert werden. Der Sanitätsbetrieb Bozen weist in einer Aussendung darauf hin, dass diese Strukturen meistens auch keine Projekte für die Wiedereingliederung vorsehen, wie z. B. Hilfestellung bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Ganz im Gegenteil: Sobald die monatliche Rechnung für die "Therapie" nicht mehr bezahlt wird, muss der Patient seine Koffer packen. Übrigens: Laut Elio Dell'Antonio, Primar der Dienstes für Abhängigkeitserkrankungen, weise die "Dianetics"-Methode dieselbe Quote an Heilungschancen auf wie die Therapiemethoden konventionierter Dienste. Familien und Patienten sollten deshalb keine vorschnellen Entscheidungen treffen und sich Fachkräften anvertrauen, die mit den therapeutischen Strukturen ständig in Kontakt stehen und diese auch überwachen. |
| Zitate aus dem Buch von Christiane
F.: "Wir
Kinder vom Bahnhof Zoo", 1978
Bestellen bei Amazon
Nach genau fünf Stunden sagte er: »Okay, das ist genug für heute.« Ich meinte, daß ich mich unheimlich dufte fühlte. Ich mußte mit ihm in einen anderen Raum gehen. Da stand ein komisches selbstgebasteltes Gerät, so ein Pendel zwischen zwei Blechbüchsen. Das mußte ich anfassen. Der Typ fragte: »Fühlst du dich wohl?« Ich sagte: »Ich fühl mich wohl. Ich glaube, daß ich jetzt alles viel bewußter erlebe.« Der Typ starrte auf das Pendel (*) und sagte dann: »Es hat sich nicht bewegt. Du hast also nicht gelogen. Die Session war ein Erfolg.« Das komische Ding war ein Lügendetektor. Das war wohl so ein Kultgerät dieser Sekte. (Seite 231) * Anmerkung: Gemeint ist das E-Meter, http://www.Ingo-Heinemann.de/E-Meter.htm. Scientology bezeichnet den Zeiger als "Nadel". Der Begriff Pendel ist vermutlich Fehlübertragung vom Tonband. Das Wort "Nadel" bedeutet für Drogensüchtige "Spritze". Das konnte hier nicht zutreffen, also wurde vermutlich ohne Nachfrage ein ähnliches Wort benutzt. |
| Betreff:
Ihre HOmepage
Datum: Wed, 27 Aug 2003 23:58:16 +0200 Von: "Ulli Noell" <ulli@fam-noell.de> An: <Ingo.Heinemann@t-online.de> Guten Tag Herr Heinemann,
mfG U. Nöll |