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| Aus: Tom Voltz: Scientology und (k)ein
Ende, 1995, Seite 148 ff Politik von Affen für Affen
Politik von Affen für Affen Am 13. Februar 1965 erscheint ein Aufsatz von L. Ron Hubbard mit dem Titel: POLITIK. Hier nun wird Klartext gesprochen [nachfolgend hier nur noch die Hubbard-Zitate, die aus dem HCOPL recht stammen] :
Gelegentlich hören Sie mich abschätzig über Regierungen und Ideologien sprechen - einschließlich der Demokratie. Wenn irgend jemand, der mich bei der Kritik einer Ideologie antrifft, meint, daß ich damit für das Gegenteil bin, dann hat er die Kernaussage nicht begriffen. [...] Eine Demokratie oder ein Kommunismus wären in einer Irrenanstalt ein großer Witz. Nun, ist dem nicht so? [...] Kein politisches System, das auf eine Kolonie
von Affen angewendet wurde, würde irgend etwas anderes als Affen regieren.
Das ist gewiß offensichtlich.
Der einzige Unterschied in den existierenden
politischen Systemen liegt in deren relativem Wert, dem einzelnen eine
Chance zu geben, ein höheres Niveau persönlicher geistiger Gesundheit
und Fähigkeit zu entwickeln und zu erhalten. Damit ist jedes System
ausgeschlossen, das Hexenjagden veranstaltet oder Gelegenheiten blockiert
oder das Recht unterdruckt, sich durch irgendein funktionierendes System
zu verbessern, oder das ein funktionierendes System unterdruckt.
Jeder Mensch hat mit Jedem anderen Menschen
die gleiche reaktive Bank [das Unterbewußtsein] gemeinsam. Das ist
das Maximum, was sie gemeinsam haben.
Jede menschliche Gruppe neigt dazu, nur
diejenigen zu wählen, die sie umbringen werden. Dieser Schluß
kann aus im Jahre 1950 durchgeführten Experimenten gezogen werden.
Scientology gibt uns unsere erste Gelegenheit,
eine wirklicheDemokratie zu haben. [...]
Wir können also aufgrund echter Beweise
schließen, daß die erste wahre Demokratie auftreten wird, wenn
wir jedes Individuum von seinen bösartigeren reaktiven Impulsen befreit
haben. Solche Wesen können vernünftig urteilen, sich über
anständige und praktische Maßnahmen einigen, und man kann sich
darauf verlassen, daß sie zum Wohl gereichende Maßnahmen entwickeln.
Und bis wir dies erreicht haben, werden wir gegenüber der menschlichen
«Demokratie» weiterhin kritisch eingestellt sein - und ebenso
gegenüber jeglicher anderen politischen Philosophie, die dem Menschen
als Heilung für seine Krankheiten angeboten wird.
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Aus: HCOPL 13.2.65: Politics. OEC Band
0, Seite 29
Abbildungen: Seite 1 und Seite 2 HUBBARD COMMUNICATIONS OFFICE Saint Hill Manor, East Grinstead, Sussex HCO POLICY LETTER OF 13 FEBRUARY 1965 General Non-Remimeo BPI POLITICS Now and then you hear me speak derisively of governments and ideologies— including democracy. If, by seeing I criticize an ideology, anyone seeks to believe I embrace its opposite, he has failed to get the point. What political System could work amongst very aberrated people? A democracy or a Communism would be a huge joke in an insane asylum. Well, isn't it? The basic building block ofany political System is the individual. One can seek to avoid this point by conceiving of the masses. But you can't have masses which aren't made up of single units. Therefore the single unit is the basis of a mass. No political System applied to a colony of monkeys would have anything to govern but monkeys. That's plain, certainly. A political System seeking to function amongst Ignorant, illiterate and barbaric people could have marvellous principles but could only succeed in being ignorant, illiterate and barbaric unless one addressed the people one by one and cured the ignorance, illiteracy and barbarism of each citizen. The collective think of apes is ape-think. A Fascism led by and applied to idiots would be idiot-Fascism. So there is no reason to suppose any political System is any better than those who use it to govern or be governed. The only difference in existing Systems of politics is their relative values in giving the individual a chance to develop and receive a higher level of personal sanity and ability. That rules out any System which witch hunts, freezes opportunity, or suppresses the right to improve by any workable system or suppresses a workable System. Watching the U.S. and Australia fight Scientology
with blind fury while supporting oppressive mental and religious practices
proves that democracy, applied to and used by aberrated people, is far
from an ideal activity and is only aberrated democracy.
Every human has in common with every other human the same reactive bank. This is the most they have in common. The reactive bank — unconscious mind, whatever
you care to call it — suppresses all decent Impulses and enforces the bad
ones.
A political philosophy can't audit. We
can.
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| Aus:
Prof. Dr. jur. Ralf B. Abel: Gutachtliche Stellungnahme zu der Frage "Ist
das Menschen- und Gesellschaftsbild der Scientology-Organisation vereinbar
mit der Werte- und Rechtsordnung des Grundgesetzes?"
http://www.Ingo-Heinemann.de/abel1.htm#s40 e. Politische Konsequenzen der scientologischen LehrenDie scientologischen Weltvorstellungen beruhen auf der Trennung der Welt in Freund und Feind, erklären die Bekämpfung, Ausgrenzung und Entmachtung der "Feinde" zu einem Akt der notwendigen Errettung der Welt vor ihrem Zusammenbruch. in der scientologischen Selbstdarstellung liest sich das so:"SC-Ethik ist, wie L. Ron Hubbard sagte, Vernunft. Sie stellt den Menschen die Mittel zur Verfügung, die ihnen sagen, wie sie sich selbst am besten verhalten, wenn es um ihr langfristiges Überleben, das Überleben ihrer Familie, ihrer Gruppen, ihres Planeten und weiterem geht. (...) Wie steht es jedoch mit dem Rest der Welt? Aufgrund des Mangels an brauchbaren Ethik- und Rechtssystemen sind ganze Zivilisationen zerstört worden, ganze Wälder wurden zu Brachland, und ganze Stadtviertel wurden zu Schlachtfeldern des Rassenhasses." [72]Scientology begreift sein "rettendes Rezept" nicht als eine Möglichkeit unter mehreren, sondern als absolut, und will es letztlich auch absolut durchsetzen. Betrachtet man die scientologischen Vorstellungen in einem Gesamtzusammenhag, ist die Umsetzung solcher Vorstellungen gleichbedeutend mit der Errichtung einer totalitären Diktatur. Das scientologische Denken ist nur in sich schlüssig. Zu den Prinzipien der staatlichen Ordnung der BR Deutschland und anderer demokratisch verfaßter Staaten ist dieses Denken inkompatibel. Die Umsetzung scientologischen Denkens würde zwangsläufig zur Abschaffung der grundgesetzlichen Ordnung führen. Die Wert- und Gesellschaftsordnung des GG beruht auf der Anerkennung des Menschen als eigenverantwortlichem Individuum, als Wert an sich. Scientologisches Denken läßt Eigenverantwortung und Individualität in diesem Sinne nicht gelten. Wo ähnlich klingende Begriffe von SC gebraucht werden, haben diese einen "redefinierten", scientologisch abgewandelten Inhalt. So gibt sich SC verbal den Anschein, als solle die individuelle Persönlichkeit des Einzelnen gestärkt werden. Voraussetzung für diese als Ziel angegebene "völlige" Freiheit ist jedoch die vollständige Unterwerfung unter die "standardgemäße" scientologische "Technologie" [73]. De facto erfolgt damit eine geistig-seelische "Gleichschaltung", die eine Individualität im Sinne von Anderssein nicht duldet. Die "standardgemäße" Anwendung der scientologischen "Technologie" setzt unausgesprochen eine entsprechende Organisation voraus. Die Einsetzung von "Ethik-Offizieren" [74] und der Einsatz von "Wissensberichten" machen nur Sinn, wenn eine mit Machtmitteln ausgestattete Struktur im Hintergrund steht. Scientologische Quellen heben durchgängig die Bedeutung von "Gruppen" hervor [75]. Vieles spricht dafür, daß überall dort, wo von "Gruppe" die Rede ist, in Wirklichkeit SC gemeint ist [76]. Vor dem Hintergrund dieser eher am Kollektiv bzw. an den Organisationsformen von SC ausgerichteten Notwendigkeiten ist der Mensch nur noch Objekt, dem keine Rechte zustehen, die zu einer Begrenzung der von der Gruppe in Anspruch genommenen Rechte führen können. Fundamentale Vorstellungen wie etwa das allgemeine Persönlichkeitsrecht, das informationelle Selbstbestimmungsrecht, der Anspruch auf die Wahrung einer Intimsphäre, Meinungsfreiheit und, unausgesprochen, aber im Ergebnis zwangsläufig, Religions- und Gewissensfreiheit sind Werte, die vom scientologischen Denksystem nicht zugelassen, sondern nachhaltig abgelehnt, abgewertet und darüber hinaus zu unterdrückerischen Handlungen erklärt werden, somit zu Verbrechen und Schwerverbrechen im scientologischen Sinne. Das Menschen- und Gesellschaftsbild der SC ist nicht nur ein anderes als das des GG, sondern steht dazu im krassen Widerspruch. Mit anderen Worten: Die Verankerung scientologischen Gedankenguts in der Gesellschaft der Bundesrepublik würde wesentliche Teile der grundgesetzlichen Ordnung faktisch außer Kraft setzen. Erzielte SC maßgeblichen politischen Einfluß, so würde dies in letzter Konsequenz zur Abschaffung der grundgesetzlichen Ordnung führen. 72 Was ist SC, S. 247 73 z.B. Ethik der Scientology, S. 191 |