|
Adresse dieser Seite: http://www.Ingo-Heinemann.de/Pressebuero-Seevetal.htm Zuletzt bearbeitet am 23.12.2007 Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto |
PR und Produktwerbung kaum zu unterscheiden:
Das L. RON HUBBARD Presse- und Informationsbüro
Deutschland - Schweiz - Österreich
Dr. Kiessl 21220 Seevetal-Maschen
| Inhalt dieser Seite: | Zum Thema auch: | In anderen Websites: |
| Impressum |
|
Öffentlichkeitsarbeit und und Produktwerbung ist
bei der Scientology-Organisation kaum zu unterscheiden. Ein Beispiel dafür
sind die Aktivitäten des Pressebüros.
Die Adresse ist bereits bekannt.
Es ist die Adresse der New Era Verlag GmbH.
Diese wurde gegründet, um den Entzug der Rechtsfähigkeit
von der Münchner Scientology-Zentrale abzuwenden.
Kurz darauf ereilte die GmbH selbst ein Gewerbeverbot.
Danach zog der Verlag zunächst nach Hessen und dann nach Hamburg
um.
2007 haben sowohl der New
Era Verlag als auch das Pressebüro die Räume in Seevetal aufgegeben.
Eine neue Adresse war nicht zu finden.
Einzelheiten:
" ... sieht sich das Presse- und Informationsbüro in Seevetal-Maschen offensichtlich als Kontaktstelle für Medienagenturen und Fachverlage. Presseerklärungen dieser Scientology-Agentur sind aber auch schon in Schulen und Krankenhäusern aufgetaucht."
Hier ein Beispiel für
ein Schreiben an eine Schule:
L. RON HUBBARD Presse- und Informationsbüro Deutschland — Schweiz — Österreich Dr. Kiessl Hittfelder Kirchweg 5a. D-21220 Seevetal-Maschen Realschule xx.03.01 Sehr geehrter Herr xxxxxxx, vielen Dank für das freundliche Telefonat. Anbei die versprochene
Broschüre über L. Ron Hubbards Arbeiten über Drogenschäden
und Drogenrehabilitation.
Die Drogenproblematik ist ja in ganz Deutschland akut und die Zeitungen sind täglich voll mit Berichten über Drogen und Drogentoten. Und Methadon-Substitution hat versagt. Soll jetzt Heroin frei abgegeben werden? Hubbards Programm lehnt die Substitutions-Therapie ab. Primär wichtig ist natürlich die Prävention, wo die Leute wirklich die Schäden und Auswirkungen von Drogen erkennen. Hier muss ich einen Bericht über die sozialen Programme des neuen US-Präsidenten im Berliner Tagesspiegel vom 31.01.01 zitieren: " ...die Scientologen haben ein durchaus erfolgreiches Anti-Drogen-Programm. Sollen die jetzt auch Steuergelder bekommen?". Die auf Hubbards Forschungsarbeiten basierende Drogenrehabiitationseinrichtung NARCONON ist derzeit in 29 Ländern mit 75 Einrichtungen vertreten und wird von den Regierungen in der Schweiz, Schweden, Dänemark, Italien, sowie den Niederlanden und den. USA unterstützt. Narconon hat eine Erfolgsquote von 70%, gemessen zwei Jahre nach Abschluß des Programms und verwendet für den Entzug keine Arzneien oder gar Ersatzdrogen. Ich hoffe das Thema findet Interesse bei Ihnen und im Kollegium. Für weitere Informationen zu L. Ron Hubbard und zu seinen Werken, wenden Sie sich einfach an mich. Über einen kurzen Kommentar zur Broschüre würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen
|
Beispiel für ein Fax
an eine kirchliche Bibliothek:
Dieses Fax stammt aus dem Archiv des Bichöflichen Ordinariats Würzburg, siehe Stempelaufdruck rechts oben Fax-Deckblatt Betreff: Neue Erkenntnisse? Neue Erkenntnisse oder besser: Wahrheit endlich zu Papier gebracht? Frau Hartwig packt aus. Recht hat sie! Original-Literatur von L. Ron Hubbard sollte deshalb in jeder Bibliothek verfügbar sein, damit sich der Leser sein eigenes Urteil machen kann. Rezensionsexemplare von L. Ron Hubbards Werken können Sie bei uns erhalten. Mit freundlichen Grüßen: Presse- und Informationsbüro L. Ron Hubbard Hittfelder Kirchweg 58 21220 Seevetal Tel.: 04105/683314, e-mail: Iki66@gmx.de Von:Dr. Lothar Kiessl Faxnummer:04105683322 Datum: 12.08.02
Südwestpresse 9.8.2002 SCIENTOLOGY / Neues Buch von Renate Hartwig Die härteste Kritikerin mag nicht mehr Sie war es, die das Thema Scientology auf die Tagesordnung gesetzt hat. Sie war eine der schärfsten Kritikerinnen dieser Organisation. Jetzt zieht sich Renate Hartwig mit der Begründung zurück, auch der Verfassungsschutz arbeite mit unsauberen Tricks. HELMUT PUSCH Elf Jahre lang galt sie unter Fachleuten als kompetenteste Fachfrau in Sachen Scientology. Als die einzige, die nicht nur vor der umstrittenen Organisation warnte, sondern auch belegen konnte, was sie sagte. Jetzt ist damit Schluss: Gestern hat Renate Hartwig in Berlin ihr neues Buch "Die Schattenspieler" vorgestellt - keine neuen Enthüllungen über die Scientologen, gleichwohl aber ein gesellschaftpolitisch brisantes Buch. Das Thema Scientology werde seit Jahren von Interessengrupen missbraucht, lautet der Vorwurf. Sektenkritiker hätten sich statt aufzuklären mit der diffusen Angst vor der umstrittenen Organisation ihre Pöstchen gesichert. Auch der Verfassungsschutz habe nach dem Zusammenbruch des Ostblocks dank der inneren Bedrohung Scientology seine weitere Existenz gesichert und dabei auch nicht vor Manipulation zurückgeschreckt. In Sachen Scientology habe der Rechtsstaat seinen Namen nicht verdient, behauptet Renate Hartwig. Behördenwillkür, selbsternannte Richter, Rufmord und Erpressung seien an der Tagesordnung. Zustände, an denen die streitbare Autorin aus Nersingen bei Ulm keine Mitschuld mehr tragen will. Welche Töne von einer Frau, die in vorderster Linie marschierte, um Scientology zu bekämpfen? "Mir ging es nie um das Bekämpfen von irgendwem. Ich habe immer Aufklärung gefordert. Ich wollte, dass sich der Rechtstaat mit diesem Phänomen befasst und ermittelt, ob das alles rechtens ist oder kriminell." Die Antwort steht auch elf Jahre nach ihrem ersten Auftritt immer noch aus. Schlimmer noch seien aber die Folgen, die diese Rechtsunsicherheit gezeitigt hat. "Scientologe zu sein, ist heute ein Stigma. Kinder und Minderjährige müssen darunter leiden, dass ihre Eltern Scientologen sind." Eine Diskriminierung, die Renate Hartwig nicht einmal dann verantworten wollte, wenn geklärt wäre, dass Scientology gefährlich ist. Nur: Das ist eben nicht geklärt. Die Sektenkritiker der Kirchen, die Fachleute in Behörden, die sektenpolitischen Sprecher der Parteien - sie alle hätten daran kein Interesse gehabt, lautet ihr Vorwurf. Denn nichts sei profitabler als eine vage Bedrohung. Von Firmen-Chefs schreibt sie, die keine Angst vor Scientology hätten, wohl aber vor selbsternannten Sektenfachleuten, die es sich gut bezahlen ließen, dass die Firma nicht mit Scientology in Verbindung gebracht wird. Renate Hartwig deckt eine "Geschäftsidee" des US-Millionärs Robert S. Minton auf, der deutsche Sektenbeauftragte bezahlte, damit sie ihm dabei helfen, in Amerika eine 80 Millionen Dollar schwere Entschädigungsklage gegen Scientology zu gewinnen. Ursula Caberta etwa, Leiterin der Hamburger Zentralstelle Scientology, soll 75 000 Dollar angenommen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte auch Klage wegen Vorteilsnahme im Amt erhoben. Das Verfahren wurde aber gegen 7500 Euro Bußgeld eingestellt. Der schwerste Vorwurf geht aber an den Verfassungsschutz. Dieser habe nicht nur von unhaltbaren Zuständen in der Kritikerszene gewusst, die Schlapphüte aus Köln hätten das Spiel auch mitgespielt und täten dies noch - wenn etwa ein Verfassungsschützer sich im Internet als Aussteiger ausgibt und behauptet, Scientology habe ihn zu kriminellen Handlungen gezwungen. Auch Renate Hartwig ist vor Jahren einer Agentin aufgesessen, einer Frau, die behauptet hatte, die Scientologen hätten ihr den Auftrag gegeben, die Kritikerin mit einer Autobombe zu töten. Heute ist sich Renate Hartwig sicher, dass diese Frau ihr vom Verfassungsschutz zugeführt wurde, um mit dieser erfundenen Mordgeschichte Stimmung gegen Scientology zu machen. "Es ging nie um Aufklärung. Es ging immer nur darum, den Auftrag zur Beobachtung zu bekommen", sagt die Autorin heute. Und hinter vorgehaltener Hand habe ihr ein Beamter mal vorgerechnet, dass das Thema Scientology 20 Planstellen sichere. Renate Hartwig: Die Schattenspieler. Direct Verlag, 390 Seiten, 18 Euro, ISBN 3-935246-02-1. |