Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 2.3.2013 
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Scientology als Anti-Psychiatrie:
Scientology will "die Psychiatrie ausmerzen".
Scientology will stattdessen ein eigenes Behandlungs-Monopol einrichten.
Der Kampf gegen die Psychiatrie ist ein Kampf gegen einen unliebsamen Konkurrenten.
Beweise für die Wirksamkeit oder gar Überlegenheit der Scientology-Methoden gibt es nicht.

 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
 
 
Aus: Hamburger Morgenpost 29.9.2009 "Hetze gegen Psychiatrie" http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090929/hamburg/hetze_gegen_psychiatrie.html 


Passanten werden seit einer Woche direkt vor der Ladentüre angesprochen und aufgefordert, sich die Ausstellung "Psychiatrie - Tod statt Hilfe" anzusehen. "Unerträgliche Propaganda", nennt das jetzt das Landesamt für Verfassungsschutz und macht öffentlich, dass hinter dem offiziellen Veranstalter, der "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte" (KVPM), die gefährliche Scientology-Sekte steckt. Deren Name taucht vor Ort freilich nirgendwo auf. 
.... 
Weshalb Scientology so gegen "Psycho-Ärzte" agitiert? Der Verfassungsschutz gibt die Antwort: "Es ist der Kampf gegen einen unliebsamen Konkurrenten." Denn Scientology hat den Anspruch, alleine für die Behandlung seelischer Probleme zuständig zu sein. Verfassungsschützer warnen: "Sollten sich Ratsuchende tatsächlich dorthin verirren, kann das gefährlich für sie werden."
 
 
 
Björn Persigla:   
Die Behandlungsmethoden von Scientology bei psychischen Erkrankungen.    
Ihre gefährlichen Auswirkungen auf Körper und Psyche.    
VDM Verlag Dr.Müller 2008 Bestellen bei Amazon     
Aus dem Text der Buch-Rückseite:      
Scientology verspricht die Heilung von körperlichen und psychischen Beschwerden. Dieses Buch erklärt und beleuchtet die eigens von L. Ron Hubbard entwickelten Behandlungsmethoden, die psychische und physische Gesundheit versprechen. Machen sie gesund oder vielleicht sogar krank? Warum steht die Scientology auf Kriegsfuß mit der Psychiatrie? Diese Arbeit zeigt letztlich auf, dass Scientology verantwortungslos mit der Gesundheit von Menschen umgeht.
 
 
 
Scientology-Gründer Hubbard über die Psychiatrie


Aus: Hubbard: Ron Der Menschenfreund  Freiheitskämpfer Artikel und Aufsätze, Buchausgabe 1997 [Im Internet angeboten am 2.3.2013 von Scientology Berlin]
  • ÜBER PSYCHIATRISCHE UNTERGRABUNG  56
  • Druidentum und Psychiatrie  60
  • Der heutige Terrorismus  62
  • Schmerz-Drogen-Hypnose  64
  • Die geplante Revolution  68 [im Internet am 2.3.2013 unter http://german.freedom.lronhubbard.org/page068a.htm]
    • Der Versuch der Psychiater, an die totale Macht zu kommen, ist weit fortgeschritten. ...

    • Seit 1938 sind die Psychiater und Psychologen ihrem Ziel, der Machtergreifung, einen großen Schritt näher gekommen.
      Sie verwenden Terrorismus, Bestechung und Erpressung, um politische Handlanger einzuschüchtern.
      Sie haben die Ausbildung übernommen, nicht nur an den Universitäten, sondern sogar in den unteren Schulen und schaffen eine unterwürfige, erniedrigte Generation, um über diese zu herrschen.
      Eine vom Staat finanzierte Geheimpolizei nimmt jeden fest, den sie nicht mögen.
      Der Staat finanziert ihre Todeslager für Andersdenkende.
  • Wissenschaften des Speichels
  • Kontroll-"Wissenschaften"
  • Die abgestumpfte Persönlichkeit
  • Quacksalberei und Schwindlerei
  • Wie man eine Auseinandersetzung gewinnt
  • Verbrechen und Psychiatrie
  • Verworrene Ausdrücke
  • Der Grund, warum psychiatrische Tarnorganisationen Scientology angreifen
  • Die Ruchlosen halten zusammen
  • Der Kampf für die Freiheit
  • Studentenopfer
  • Kulturelle Zerstörung r
  • Altmodische Relikte
  • Diplome
  • Fehlschläge
  • Psychologie und Psychiatrie: Die Wissenschaften des Speichels
  • Kriminelle und Psychiatrie
  • Der kriminelle Verstand und die Psychiater und Psychologen
  • Die Ursache von Verbrechen
 
 
 

Scientology will die Psychiatrie abschaffen, "in all ihren Formen ausmerzen"

Dabei bedient die Scientology-Organisation sich in erster Linie ihrer Tarnorganisation KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.  Aber keineswegs nur. Auch der Filmschauspieler Tom Cruise bekämpt "die Psychiatrie" -  http://www.Ingo-Heinemann.de/Cruise.htm

 
Rechts ein Artikel der IAS    
"Helfen Sie dabei, diese Zielsetzung für das Jahr 2000 zu erreichen    
1. Scientology in die absolut vorderste Reihe der Gesellschaft zu stellen.    
2. Die Psychiatrie in all ihren Formen auszumerzen"    

Der Prospekt stammt vermutlich von 1995. Denn er bezieht sich auf die Gründung der IAS von 1984:  "heute, 11 Jahre später ...".     
Der Ausschnitt rechts kann durch Anklicken vergrössert werden.     
Der gesamte Artikel ist HIER

 

"Die Psychiatrie in all ihren Formen": Dazu zählen auch Medikamente und Ärzte.
Denn Scientology behauptet, dass ihre eigenen "Techniken" besser sind.
Scientology verkauft diese Techniken und strebt ein Monopol an.

Psychiatrie tötet! Das behaupten die Scientology-Organisation und ihre Kampforganisation gegen die Psychiatrie, die KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.
Damit wird die Konkurrenz verunglimpft.
Gleichzeitig werden Kritiker abgeschreckt.
Und Patienten verunsichert.
 
 
 
 
Aus: Ergänzungsstudierpack für Hubbard Standard Dianetics Kurs, 1975, Der Auditoren-Kodex, HCOPL 14.10.1968  

    28. Ich verspreche , mich zu weigern, dass ein geisteskrankes Wesen in die Reihen der Praktizierenden aufgenommen wird.
Allerdings: Wer ein "geisteskrankes Wesen" ist, entscheidet Scientology.
 

 
Psychiatrie: Tod statt Hilfe!   

Das war 2006 der Titel einer Ausstellung. Rechts die Überschrift eines auf der Strasse verteilten Flugblattes.    
Das vollständige Flugblatt ist HIER zu laden. Damit war erneut eine deutliche Radikalisierung festzustellen.

 
 
 
 
 
Die DVD  

Unter dem Titel "Psychiatrie: Tod statt Hilfe" wurde auch eine DVD verbreitet, Abbildung rechts.   
Die Sendung ging an einen Nicht-Scientologen und kam aus den USA.    
Begleitschreiben als PDF unter   
http://www.Ingo-Heinemann.de/KVPM-CCHR-2007-10-aus-USA.pdf

   
 
Demonstrationen  

Mit dem Spruch "Psychiatrie: Tod statt Hilfe" wurden auch zahlreiche Demonstrationen durchgeführt. Hier am 28.3.2008 in Stuttgart vor dem Bürgerhospital. Rechts der Lieferwagen, mit dem das Material angeliefert wurde, mit Kennzeichen aus Ungarn.

 
Hier ein Bericht aus "Der Freitag" vom 28.06.2010: Derselbe Lieferwagen mit dem Kennzeichen JIK-506 aus Ungarn, diesmal in Leipzig
 
Zurück nach Suttgart: Die Passanten in dieser Gegend sind fast nur Patienten oder Besucher. Deren Verunsicherung war wohl Zweck der Veranstaltung.   

Dieses Spruchband ist auch aus grosser Entfernung zu lesen.

 
Links:    
Ein Sandwich-Mann wirbt auf dem Schlossplatz, Stuttgarts Mittelpunkt.   
Ob Verkauf oder Propaganda: Scientology lässt kaum eine Werbemethode aus.   
   

Rechts:    
"Psychiatrie tötet" auf dem T-Shirt.

 

Über die Demonstration wird kritisch berichtet unter http://forums.whyweprotest.net/121-raids/stuttgart-cchr-farewell-picket-23-08-2008-wrath-ms-dreyfuss-27142/
Dort befinden sich auch Links zu einem Video von der Demonstration:

 
 

 
 
Psychiatrie: Hilfe oder Tod?   
Der entsprechende Verein in Österreich nennt sich "Bürgerkommission für Menschenrechte".   
Diese veranstaltete am 26.9.2006 im Palais Palffy in Wien eine Ausstellung "PSYCHIATRIE - HILFE ODER TOD?"   
Eröffnet von Volker Kubillus, Autor des Buches "Die   
Männer hinter Hitler".    
Rechts ein Ausschnitt aus der Ankündigung der Ausstellung. Eine vollständige Abbildung ist HIER
 
 
 

Der Anfang

Scientology-Gründer L. Ron Hubbard wollte anfangs die Psychotherapie revolutionieren, http://www.Ingo-Heinemann.de/Thetan-Story.htm
Er bezeichnete seine Theorien zunächst noch als Psychotherapie und seine Kunden als Patienten.
Heute geht es Scientology um die Abschaffung der Psychiatrie.

Bereits 1950 bezeichnete der Psychoanalytiker Erich Fromm (1900-1980) Hubbards Ideen als "alarmierend" (vgl. Hubbards Lehre: Die Thetan-Story):

Hubbard selbst hatte eigene Erfahrungen mit der Psychiatrie, vgl. Hubbards Biographie: Bitte um psychiatrische Behandlung

Scientology-Gründer L. Ron Hubbard bezeichnete seine "Dianetik" als "moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit" und somit als Konkurrenz zur Psychiatrie.
"Scientology" ist der ideologische Überbau, die Organisation.
 
 
 

Abschaffung der Psychiatrie: abwegig?

Selbstverständlich wird keine Regierung beschliessen, die Psychiatrie abzuschaffen. Aber die Bedingungen für die Behandlung psychisch Kranker können verschlechtert werden. Das gilt für die USA, das gilt aber auch für Deutschland. Mehr dazu: www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie-Kritik.htm
Scientology fordert die Abschaffung der Psychiatrie nur selten ausdrücklich.
Scientology schildert vielmehr die Psychiatrie als geldgierige Mörderbande.
Nicht nur Scientology-Propagandist Tom Cruise zieht daraus den Schluss: Die Psychiatrie sollte verboten werden, www.Ingo-Heinemann.de/Cruise.htm
 
 
 

Übelste Propaganda: "Psychiatrie tötet"
 
Scientology betreibt Propaganda gegen Kritiker und mögliche Konkurrenten.   
Psychiater sind sowohl mögliche Kritiker, als auch mögliche Konkurrenten.   
Ihnen galten von Anfang an die übelsten Angriffe der Scientology-Organisation.   
Wichtigste Methode für Werbung und Propaganda ist die ständige Wiederholung.   
Also werden auch die übelsten Propaganda-Sprüche bei jeder Gelegenheit und in jeder Form wiederholt.   

Zum Beispiel "Psychiatrie tötet": als Flugblatt (vgl. Scientology in Deutschland: Stationen und Dokumente), oder bei Demonstrationen (unten) oder auch als eher verstecktes Bild in einem Zeitschriften-Titelbild (Impact Nr. 72/1997): Durch das Titelbild fliegt ein Werbe-Zeppelin mit der Aufschrift "Psychiatry Kills" - Psychiatrie tötet. Durchaus typisch der Einsatz üblicher Werbemittel - des Zeppelins - zu Propagandazwecken. Darunter zahlreiche Demonstrationsplakate mit ergänzenden Sprüchen. Zum Beispiel: "Haltet Psychiater weg von Kindern" und "Lass nicht zu, dass Psychiater mich unter Drogen setzen".

 
 
 
 
KVPM und CCHR: Instrumente der Scientology-Organisation

Der KVPM und sein Dachverband CCHR (Citizen's Commission on Human Rights) sind Instrumente der Scientology-Organisation.
KVPM und CCHR bezeichnen sich als "Lobby gegen die psychiatrische Folter".
Der KVPM: "Psychiatrie tötet".

1979 habe ich geschrieben (in Die Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen ):

"Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. ist die mit Abstand aggressivste dieser Scientology-Tarnorganisationen. Sie ist nicht etwa zur Abwehr von Angriffen der Psychiater gegen die Scientology-Sekte entstanden. Sie hat vielmehr von Anfang an mit bisher in der Bundesrepublik unbekannter Härte Verleumdungskampagnen gegen die Psychiatrie geführt."
Daran hat sich nichts geändert.
 
 
 
Nach Beispielen für derartige Kampagnen muß man nicht lange suchen. Die nachfolgenden Beispiele stammen alle aus einem Pamphlet, der "Freiheit" im Zeitungsformat aus dem Jahr 1999, Titel: "Das kurze Sterben der Herta H. - Psychiatrie: Letzte Instanz über Leben und Tod? (grössere Abbildung: Bild anklicken)
 
 
 

Erzeugung von Angst vor ärztlicher Behandlung
 
 
"Psychiatrie tötet". 
Hier eine Demonstration in Hamburg am 7.8.99 anläßlich eines Welt-Kongresses der Psychiatrie. Die Abbildungen stammen aus dem als Zeitung getarnten Pamphlet "Freiheit" von 1999 mit dem Titel "Das kurze Sterben der Herta H.", Titelbild oben.
 
 
Scientology erzeugt Angst vor der ärztlichen Behandlung in der Psychiatrie.Wie anders kann ein solches Bild verstanden werden. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Aber es schreckt möglicherweise Patienten vor der Behandlung ab. Das ist wohl auch gewollt.
 
 
 
 

"Die Psychiater sind als nächste dran"
 
Hier eine interne Einladung zur Demonstration.    
"Psychs are next":    

"Die Psychiater sind als nächste dran"   
Anmeldungen nimmt Sabine Ruscheweyh entgegen.

 
 
 

Psychiater: Gutachter über Scientology

Psychiater sind Ärzte mit psychologischer Fachausbildung.
Sie sind somit die Spezialisten für die Überprüfung der Behauptungen der Scientology-Organisation.
Sie können auch feststellen, was verschwiegen wird.
Wenn zum Beispiel Hypnose benutzt, obwohl das Gegenteil behauptet wird.
Dazu: Der Gutachter: Die Scientology-Techniken sind geeignet, psychische Störungen hervorzurufen.
Psychiater sind somit die geeigneten Gutachter.

Staatsanwaltschaft München: Der Beschluß 115 Js 4298/84 vom 24.04.1986

" ... Kritik versucht die Organisation damit abzuwehren, daß sie behauptet, es handle sich bei Scientology um eine "religiöse" Philosophie. Dem Staat sei es deshalb versagt, sich einzumischen. Die Organisation benutzt diese Doppelstrategie ganz bewußt. So tritt sie dem Kunden gegenüber im Gewande des Wissenschaftlers und Psychotherapeuten, dem Kritiker gegenüber aber im Gewande des Priesters auf, verkauft aber gleichzeitig Kurse "Wie man mehr Geld verdient" (56).

Es kommt daher nicht von ungefähr, daß die Organisation in den Psychiatern, die in der Lage sind, die kompetenteste Kritik zu formulieren, ihre ärgsten Feinde sieht. Hubbard hält den Berufsstand der Psychiater für entbehrlich, da er vorgibt, mit seinen Methoden selbst Geisteskrankheiten heilen zu können (HCOB 28.11.1970). Als eine ehemalige Münchner Spitzenfunktionärin 1984 ernsthaft geistig erkrankte, war die Organisation deshalb nicht in der Lage, ihr wirksam zu helfen. So unterließ man es bewußt, ihr die erforderliche psychiatrische Hilfe angedeihen zu lassen. Durch die scientologische Hilfestellung in den USA und in Dänemark verschlechterte sich erwiesenermaßen ihr Zustand (57). Die Hilflosigkeit und Verantwortungslosigkeit gegenüber echter Geisteskrankheit zeigt sich nicht nur in diesem Fall (58)."

 
 

Urteil verfälscht
 
In dem Scientology-Pamphlet "Freiheit" (1999, ohne Datum, ohne Nummer, Titelgeschichte: "Das kurze Sterben der Herta H.") wird das Oberlandesgericht Hamm zitiert:    
" ... personelle und sachliche Gegebenheiten mögen solche "Therapie" geradezu erfordern, und auch die sogenannte Schulmedizin mag das als die allein mögliche Art einer Behandlung ansehen. Das läßt aber nicht darüber hinwegsehen (..) daß mit solcher Art zweckgerichteter Medikation eine Persönlichkeitszerstörung einhergeht." Oberlandesgericht Hamm, Az: 3 U 50/81 OLG Hamm, zur Wirkung von Psychopharmaka."
Die Entscheidungsgründe des Urteil sind unten wiedergegeben. Das Zitat ist fett gekennzeichnet.    
Das Urteil betrifft den Verein Dortmunder Selbsthilfe, dessen Tätigkeit das genau Gegenteil dessen ist, was der KVPM und Scientology liefern. Dazu mehr unten.
 

Der fragliche Text im Urteil lautet vollständig:

"Dem Gericht ist bekannt die - das ist fast mehr als "Nebenwirkung" -persönlichkeitszerstörende Wirkung von Psychopharmaka, wenn diese nachhaltig und über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Andererseits führt eine solche Medikation zur Beruhigung und Dämpfung eines geistig erkrankten Patienten. Solche Wirkung mag therapeutischen Wert haben in dem Sinne, daß der Patient so für seine Umgebung - auch das behandelnde oder verwahrende Krankenhaus oder Heim - am besten zu ertragen ist; personelle und sachliche Gegebenheiten und Möglichkeiten mögen solche "Therapie" geradezu erfordern, und auch die sogenannte Schulmedizin mag das als die allein mögliche Art einer Behandlung ansehen. Das läßt aber nicht darüber hinwegsehen - und darauf zielen die Beklagten wohl ab, wenn sie auch keine anderen praktikablen Möglichkeiten des Ertragens und Zusammenlebens mit geisteskranken Menschen aufzeigen -, daß mit solcher Art zweckgerichteter Medikation eine Persönlichkeitszerstörung einhergeht."
 

Tatsächlich ging es in diesem Prozeß um eine Äußerung zur Verabreichung von Medikamenten ohne die erforderlichen Kontrollen.
Das ist selbstverständlich zu mißbilligen.
Deshalb auch die deutlichen Worte des Gerichts.

Das Gericht sagt aber auch - und genau dieser Satz wurde weggelassen und durch (..) ersetzt, daß die Beklagten "auch keine anderen praktikablen Möglichkeiten des Ertragens und Zusammenlebens mit geisteskranken Menschen aufzeigen".

Bei selbstmordgefährdeten Patienten bleibt nun einmal nur die Wahl, die Patienten sich selbst töten zu lassen, die Ruhigstellung (notfalls durch Fesselung), oder die Verabreichung von Beruhigungsmitteln. Die Verabreichung von Beruhigungsmitteln ist zweifellos das mildeste Mittel.

Wichtigster Vorwurf gegen das Krankenhaus war derjenige der Willkür.
Dazu schreibt das Gericht:

 
 
Oberlandesgericht Hamm 3 U 50/81, Urteil vom 23.9.1981 (Vorinstanz: Landgericht Essen 12 O 12/80), Auszug aus dem Urteil. Hervorhebungen nachträglich eingefügt.    


Entscheidungsgründe;    
Nach der teilweisen Rücknahme des Rechtsmittels durch den Beklagten zu 1) und den Erledigungserklärungen der Parteien    
5    
hat das Berufungsgericht in der Hauptsache nur noch zu entscheiden über die Anträge zu b) und e) der Klageschrift (= Nrn. 2 und 3 des Ausspruchs des angefochtenen Urteils) und über den Antrag zu d) der Klageschrift, der vom Landgericht abgewiesen worden war.    
Bei den Anträgen zu b) und c) der Klageschrift ("in den Heimen des Klägers würden Patienten aufgrund willkürlich erstellter Gutachten festgehalten und eventuell auf Lebenszeit eingesperrt" und "die Vertragsärzte des Klägers richteten im Namen der Wissenschaft für dickes Gehalt skrupellos Menschen zugrunde") handelt es sich einmal um die Berufung des Klägers, soweit die Klage gegen die Beklagte zu 3) abgewiesen worden ist, und um die noch verbliebene Berufung des Beklagten zu 1) gegen die Verurteilung zu Punkt b) der Klageschrift. In diesen beiden Punkten hat die Berufung des Klägers Erfolg, während das Rechtsmittel des Beklagten zu 1) zurückzuweisen ist. Das Landgericht hat zu Unrecht die Klage gegen die Beklagten zu 3) abgewiesen. Es ist nicht richtig, daß hinsichtlich dieser Beklagten keine Wiederholungsgefahr bestünde. Die Beklagte zu 3) hat im Berufungsverfahren eingeräumt, hinter den vom Kläger beanstandeten Äußerungen zu stehen, sich nicht davon zu distanzieren und, sofern das zulässig sein sollte, von der Wiederholung Gebrauch machen zu wollen. Danach ist aber ihre Verurteilung entsprechend den Punkten b) und c) des Klageantrags geboten, während andererseits die Verurteilung des Beklagten zu 1) gegenüber den von diesem eingelegten Rechtsmittel zu bestätigen ist. Auf die zutreffende Entscheidungsgründe des angefochtenen Urteils, denen insoweit voll beizutreten ist, ist zu verweisen. Soweit es sich um den Antrag zu b) handelt, mag sein, daß wegen der fallengelassenen "90 %" das Landgericht in seinem Urteil über den Antrag des Klägers hinausgegangen ist. Darauf kommt es jetzt aber nicht mehr an, da der Kläger den umstrittenen Urteils-    
6    
ausspruch verteidigt. Was den eigentlichen Sachverhalt angeht, so fehlt, wie das im angefochtenen Urteil richtig ausgeführt ist, jeder Anhalt für das Vorliegen von Willkür auf Seiten des Klägers. Entgegen der Auffassung der Beklagten ist der Kläger durch die Äußerung auch betroffen. Es sind angesprochen die bei ihm beschäftigten Ärzte, für die er Verantwortung trägt. Und auch wegen der ihm als Arbeitgeber obliegenden Fürsorgepflicht für seine Bediensteten ist er zur Geltungmachung des erhobenen Anspruchs befugt. Die Beklagten können in diesem Zusammenhange auch nicht die Vorlage der Krankenpapiere durch den Kläger verlangen (um den Willkürvorwurf präzisieren zu können). Die Beklagten haben sich schon in der ersten Instanz auf den - richtigen -Standpunkt gestellt (vgl. Seite 2 des Schriftsatzes vom 12. November 1980 = Bl. 763 d.A.), daß das Offenlegen von Krankenunterlagen ohne Zustimmung des jeweiligen Patienten rechtswidrig sei. - Zu dem Punkt c) des Antrags der Klageschrift (= Nr. 3 des Ausspruchs des angefochtenen Urteils; "Vertragsärzte des Klägers richteten für dickes Gehalt skrupellos Menschen zugrunde") hat der Beklagte zu 1) die gegen seine Verurteilung gerichtete Berufung zurückgenommen, und auf die Berufung des Klägers ist unter Abänderung des angefochtenen Urteils aus den selben Gründen wie beim Beklagten zu 1) der Klage auch gegenüber der Beklagten zu 3) stattzugeben. Die beanstandete Äußerung ist insgesamt ein ehrverletzendes Werturteil (§ 185 StGB). Die Ausdrücke "Skrupellosigkeit" und "dickes Gehalt" lassen sich nicht belegen. Bei dieser Betrachtung ist es auch nicht geboten, über den Punkt c) nur im Zusammenhang mit den vom Landgericht noch nicht beschiedenen Punkten k) und l) des Antrags der Klageschrift - "in Heimen des Klägers ereignen sich mysteriöse Todesfälle" und "...würden schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen" - zu entscheiden.    
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Zu bestätigen gegenüber der Berufung des Klägers ist das angefochtene Urteil hinsichtlich der Entscheidung zu Punkt c) des Antrags der Klageschrift ("in den Häusern des Klägers werde Medikamentenmißbrauch getrieben"). Das Landgericht hat hierzu nach den Aussagen vernommener Zeugen (darunter auch beim Kläger beschäftigter Ärzte und Pfleger) festgestellt, daß in Heimen des Klägers an Patienten Medikamente (insbesondere nachhaltig wirkende Psychopharmaka) über längere Zeiträume hinweg verabreicht worden seien, ohne daß die von den Herstellern wegen möglicherweise schädigender Nebenwirkungen für notwendig gehaltenen Kontrolluntersuchungen (vor allem Blut und Herzuntersuchungen) durchgeführt worden seien. Die vom Kläger gegen diese Feststellungen und die daraus hergeleiteten Konsequenzen geführten Angriffe greifen nicht durch. Der Würdigung des Landgerichts ist beizutreten, und einer weiteren Beweiserhebung bedarf es nicht. Dem Kläger ist zuzugeben, daß der Vorwurf des "Mißbrauchs" auch ein Unwerturteil enthält. Ein solches Urteil ist aber -jedenfalls in dem hier interessierenden Zusammenhang -schon dann gerechtfertigt, wenn nicht gerade "wider besseren Wissens" so doch infolge fahrlässiger Oberflächlichkeit oder "Großzügigkeit" von den Herstellern für notwendig gehaltene Kontrollen nicht durchgeführt worden sind. Und Fahrlässigkeit in diesem Sinne kann hier nicht wegdiskutiert werden. Über die Würdigung des Landgerichts hinaus kommt es hier aber auch auf noch mehr an. Dem Gericht ist bekannt die - das ist fast mehr als "Nebenwirkung" -persönlichkeitszerstörende Wirkung von Psychopharmaka, wenn diese nachhaltig und über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Andererseits führt eine solche Medikation zur Beruhigung und Dämpfung eines geistig erkrankten Patienten. Solche Wirkung mag therapeutischen Wert haben in dem Sinne, daß der Patient so für seine Umgebung - auch das behandelnde oder verwahrende Krankenhaus oder Heim - am besten zu ertragen ist; personelle und sachliche Gegebenheiten und Möglichkeiten mögen solche "Therapie" geradezu erfordern, und auch die soge-    
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nannte Schulmedizin mag das als die allein mögliche Art einer Behandlung ansehen. Das läßt aber nicht darüber hinwegsehen - und darauf zielen die Beklagten wohl ab, wenn sie auch keine anderen praktikablen Möglichkeiten des Ertragens und Zusammenlebens mit geisteskranken Menschen aufzeigen -, daß mit solcher Art zweckgerichteter Medikation eine Persönlichkeitszerstörung einhergeht. Vielleicht darf - im Interesse einer weitgehenden Redefreiheit deshalb allein schon von mißbräuchlicher Medikation gesprochen werden. Von Mißbrauch darf aber sicher gesprochen werden, wenn solches unter dem verpflichtenden Namen eines Heiligen einer großen christlichen Kirche getan wird. Und erst recht gilt das, wenn von den Medikamentenherstellern im Interesse der Patienten vorgegebene Anwendungsrichtlinien mißachtet werden. Letztlich kommt hier hinzu, daß über die Wirkungen der Therapie der einsichtsfähige Patient oder zumindest sein gesetzlicher Vertreter nicht aufgeklärt worden ist.    
Die nur das Rechtsmittelverfahren betreffende Kostenentscheidung, die sich nicht auf den am jetzigen Berufungsverfahren nicht beteiligten früheren Beklagten zu 4) xxxxxxxxxxxxx bezieht, folgt aus §§ 91, 91 a, 92 Abs. 2, 97     < Abs. 1 und 2 ZPO. Dazu noch im einzelnen: Im Verhältnis zwischen dem Kläger und dem Beklagten zu 2) ist offengeblieben, ob insoweit die Rechtsverfolgung überhaupt bis in die Berufungsinstanz kommen mußte, ob nicht vielmehr Erledigungsanzeige schon gegenüber dem Landgericht hätte erfolgen müssen. Den zu den Punkten b), c) und d) des Antrags der Klageschrift erfolgten Entscheidungen zur Hauptsache ist Rechnung getragen. Die Rechtsverfolgung zu Punkt a) des Antrags der Klageschrift hat kaum Erfolg haben können, weil die Beklagten eine weitergehende Behauptung als die, zu der sie sich nach ihren Erklärung vor dem Berufungsgericht bekannt haben, auch in ihren Flugschriften nicht abgegeben haben. Zu Punkt e). des Antrags der Klageschrift    
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schien die Rechtsverteidigung der Beklagten wenig aussichtsreich; die generalisierende Behauptung der Prügelei setzt voraus die Feststellung nicht nur einzelner, sondern häufiger und immer sich wiederholender Tätlichkeiten, und davon kann nicht die Rede sein.
 

Das Urteil betrifft den Verein DSH Dortmunder Selbsthilfe, dessen Tätigkeit das genaue Gegenteil dessen ist, was der KVPM und Scientology liefern:

Über die dem Urteil zu Grunde liegenden skandalösen Vorgänge hat der Verein die Broschüre  "Der Krimi von St. Georg" herausgegeben.
Diese enthält sauber recherchierte Fakten, keine ideologischen Positionen.
Gefordert wird nicht die Abnschaffung der Psychiatrie, sondern die Auflösung dieser einen privaten Anstalt.
Dafür wird ein "Auflösungskonzept" vorgestellt.
 
 
 
 

KVPM-Visitenkarten

Die Rückseite der Kent-Depesche Nr. 19 vom 19.7.2001 enthält unter der Gebrauchsanweisung auszuschneidende Karten.
Näheres zur Kent-Depesche siehe Neue Scientology-Tarnorganisation: ATV - Aktion Transparente Verwaltung
 
Aus: Kent-Depesche Nr. 19 vom 19.7.2001   
   

KOPIERVORLAGE: Bitte auf 170 Gramm Karton (weiß oder farbig) 1 kopieren (lassen) und im Kopierladen elektrisch schneiden lassen     



Missbräuche aufdecken!!   
Helfen Sie mit die Missbräuche in deutschen Psychiatrien aufzudecken: Wurde eine Ihnen nahestehende Person psychiatrisch behandelt - z.B. mit Psychopharmaka oder Elektroschock - und war derjenige damit nicht einverstanden? Haben Sie Menschenrechts- oder Körperverletzunqen beobachtet? Dann melden Sie sich     
bei der Kommission für Verstöße der    
Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.    
Alexanderstraße 54, 70176 Stuttgart     
Tel. und Fax: 0711 -6076125     
Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt.
 
 
 

Franz Konz wirbt für KVPM

Franz Konz war zunächst Steuerbeamter, dann Autor von Ratgeber-Büchern über Steuerfragen.
Jetzt ist er Präsident des BfG - Bund für Gesundheit, laut Eigenwerbung eine "Selbsthilfeorganisation für Kranke". Für deren Zeitschrift "Natürlich Leben" ist er einer der wichtigsten Autoren und liefert die "Ideen für die Zeichnungen", die dann ein Kunstmaler ausführt.

Unter den Mitgliedern des Vereins scheint er als Fachmann für Gesundheitsfragen zu gelten.

In der Nr. 5 aus 2001 der Zeitschrift Natürlich Leben findet sich ein Artikel von Franz Konz: "Psychiatrie zerstört Kinderleben".
Derselbe Artikel erscheint allerdings auch in einer anderen Zeitschrift, dort als KVPM-Machwerk.

 
 
 

Der KVPM-Menschrechtspreis und sein Träger Dr. Paul Runge

Merkwürdigerweise ist im Internet mit den üblichen Suchmethoden nichts von einem KVPM-Menschenrechtspreis zu finden (Prüfung am 11.3.2004).
Obwohl die KVPM über Websites verfügt, zum Beispiel www.KVPM.de (Inhaber: Michael Meyer Hainer Weg 58 D-63303 Dreieich). Dort ist derzeit allerdings nur der Vermerk zu finden, die Seite werde überarbeitet. Ausserdem: "Besuchen Sie auch unsere Seite "Einsatzfuerkinder.de", vgl. www.Ingo-Heinemann.de/KVPM+Ritalin.htm.

Mehr zum KVPM-Menschrechtspreis und seinen Träger Dr. Paul Runge unter

 
 
 

Der Krieg der Sekte gegen die Psychiatrie
 
Aus: Das Beste aus Reader's Digest 10/91   
Thomas M. Burton in The Wall Street Journal:   
Der Krieg der Sekte gegen die Psychiatrie   

Psychiater waren L Ron Hubbard zutiefst verhaßt. Zur Fortsetzung seines Krieges gegen die Psychiatrie führt jetzt ein sogenanntes Bürgerkomitee für Menschenrechte, ein Ableger der Scientology, eine Kampagne gegen Prozac, das weltweit meistverkaufte Antidepressivum, in Deutschland unter dem Namen Fluctin im Handel. Prozac wird von der Gruppe als "Killerdroge“ bezeichnet, die Menschen zu Mord und Selbstmord treibe. Man führt die Kampagne mit Presseerklärungen, Auftritten in Talk-Shows und der Beeinflussung von Politikern zugunsten eines Verbots des Medikaments.     
Zur Bestürzung mancher Ärzte und der amerikanischen Herstellerfirma haben die Methoden durchaus Erfolg. Prozacs amerikanischer Marktanteil bei Antidepressiva ist von knapp 25 auf 20 Prozent gesunken.     
Prozac hat wie alle Antidepressiva natürlich Nebenwirkungen, zum Beispiel Nervosität oder Schlaflosigkeit. Nach Auskunft des Herstellers deutet jedoch nichts darauf hin, daß Menschen durch das Medikament zu Mord oder Selbstmord getrieben würden. Derartige Folgen sind auch der amerikanischen Nahrungs- und Arzneimittelaufsicht nicht bekannt, die erst im August letzten Jahres einen Verbotsantrag der Scientology-Sekte gegen das Medikament zurückgewiesen hat. Darüber hinaus ist Prozac hervorragend geeignet, Depressionen entscheidend zu lindern und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. "Bei vielen Patienten“, sagt Dr. Frederick K. Goodwin vom amerikanischen Aufsichtsamt für Psychiatrie und die Bekämpfung von Alkohol- und Drogenmißbrauch, "hat Prozac schon wahre Wunder gewirkt.“     
Am St.-Vincent-Streßzentrum in Indianapolis haben sich einige unter schweren Depressionen leidende Patienten dennoch von den Ausführungen eines Scientology-Funktionärs im Fernsehen so ängstigen lassen, daß sie das Mittel nicht mehr nehmen wollten. Es ging mit ihnen schnell bergab. "Manche dieser Leute enden im Krankenhaus“, sagt der medizinische Direktor Dr. Paul Riley. "Das macht mich wütend. Über kurz oder lang wird jemand den Verzicht auf Prozac mit dem Leben bezahlen.“     
Thomas M. Burton in The Wall Street Journal

 
 
 
 

Scientology-Gründer Hubbard: "Psychiater sind Terroristen, kidnappen, foltern und morden".

Der heutige Kampf der Scientology-Organisation gegen die Psychiatrie beruht auf Anweisungen und Texten von L. Ron Hubbard, die auch heute noch unverändert verbreitet werden.
 
L. Ron Hubbard: Der heutige Terroismus, 1.3.1969    
Aus: http://german.freedom.lronhubbard.org\page062.htm, geladen am 30.3.2004    


Während westliche Länder Milliarden im Kampf gegen die Aktivitäten von Terroristen im Ausland ausgeben, vernachlässigen sie denjenigen, den sie zu Hause haben.    

Die Arbeitsgrundlagen der Psychiater und ihrer Tarnorganisationen basieren direkt auf Terroristenlehrbüchern. Die Mafia sieht im Vergleich zu diesen Terroristengruppen wie eine Versammlung von Sonntagsschullehrern aus.     

Die Psychiater etablieren sich selbst als ein Terrorsymbol und kidnappen, foltern und morden ohne auch nur den geringsten kontrollierenden Eingriff oder Einsatz westlicher Sicherheitskräfte.     

 Unter den direkten Befehlen dieser Terroristen stehend, greifen diese Sicherheitskräfte stattdessen Kirchen und friedfertige, anständige soziale Gruppen an.     

Vergewaltigung ist Vergewaltigung, Folter ist Folter, Mord ist Mord. Es gibt keine Gesetze, die selbst einen Arzt diese Dinge tun lassen.     

Die Männer, die die Angriffe gegen Scientology in der Presse und den Parlamenten lenkten, waren auch die Leiter der psychiatrischen Haupt-Tarnorganisation.     

Ein Scientology Preclear hat eine Tante, die sagt, sie mag Scientology nicht. Sofortige parlamentarische Untersuchung! Gesetze, die Scientology verbieten! Polizeirazzien mit vorgehaltenen Pistolen.     

Ein Psychiater bringt für seinen sexuellen Kick ein junges Mädchen um, ermordet ein Dutzend Patienten mit einer Eishacke, kastriert hundert Männer. Und man gibt ihm eine weitere Million als Bewilligung.     

Man kann daraus nur schließen, dass psychiatrischer Terrorismus sich nicht auf die Familien von Irrenanstaltspatienten beschränkt. Es muss sich über den ganzen Weg bis zur Spitze hinauf erstrecken.     

Erpressung, Kidnapping, Mord – das sind Verbrechen. Doch wo sind die Sicherheitskräfte? Sie sind Tausende von Meilen entfernt und kümmern sich um Angelegenheiten anderer Leute.     

Sehr wenige Menschen können dazu gebracht werden, gegen die Psychiatrie auszusagen. Dennoch hatten vier von fünf kontaktierten Personen bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage in den Vereinigten Staaten Familienangehörige oder Freunde, die von der Psychiatrie zugrundegerichtet worden waren! Sie sagten im Allgemeinen: „Wenn ich frei heraussprechen oder mich beschweren würde, würden sie es an meinem (Sohn, Freund, Verwandten) auslassen.“     

Ich erinnere mich gut an eine Unterhaltung, die ich 1949 mit einem Dr. Center in Savannah,* Georgia, hatte. Sie drückt gut die Arroganz der Psychiater und ihre vollständige Verachtung für Gesetz und Ordnung aus.     

Ein Mann hatte gerade angerufen, um sich nach seiner Frau zu erkundigen, die in Centers Klinik „in Behandlung“ war. Center fragte ihn: „Haben Sie das Geld ... ? Das stimmt, dreißigtausend . . . nun, Sie beschaffen es sich lieber, oder ich werde Ihre liebe Frau in die staatliche Anstalt schicken müssen, und Sie wissen, was dann passiert!“     

Ich arbeitete dort mit Wohlfahrtspatienten, die die örtlichen Psychiater nicht anrühren würden. Center hatte vergessen, dass ich im Raum war.    

Er schaute mich an und zuckte mit den Schultern: „Er hat schon sein Haus, Auto und Geschäft verkauft und mehr schafft er nicht mehr. Also geht sie hinüber in den Operationssaal. Das trifft sich gut. Die Pfleger haben sie geschwängert, und wir müssen bei ihr sowieso abtreiben. Dann können wir sie genauso gut rausschmeißen. Mordsgeschäft für ein paar schnelle Kröten und ein paar Kicks.“     

Tausende und Abertausende werden jede Woche in der „freien“ Welt ohne rechtliches Verfahren festgenommen, gefoltert, kastriert, umgebracht. Und das alles im Namen der „geistigen Gesundheit“.     

Terroristen haben nie in irgendeinem Land wirkungsvoller, mit weniger Eingriffen und weniger Aufschrei, operiert.     

Das Böse ist so gewaltig, dass die Öffentlichkeit es nicht konfrontieren kann. 1984 steht vor der Tür! 

 
 
L. Ron Hubbard: Verbrechen und Psychiatrie, 23.6.1969    
Aus: http://german.freedom.lronhubbard.org\page080.htm, geladen am 30.3.2004    


Wenn man Kriminellen die Verantwortung für das Verbrechen überlässt, dann wird die Kriminalität ansteigen.     

Die stark ansteigenden Statistiken der Verbrechen, gegen die die Polizei ankämpft, begannen anzusteigen, als der Psychiater und der Psychologe in die Gebiete der Erziehung und des Rechts eindrangen.     

Früher war ein Verbrechen noch ein Verbrechen. Wenn ein Polizist seine Pflicht erfüllte, dann war seine Pflicht damit auch erfüllt.     

Jetzt hat sich alles geändert. Kriminelle sind „schlecht angepasst“, und es ist „die Schuld der Gesellschaft“, und der Polizist wird als Scheusal betrachtet, weil er es wagt, den armen Kerlen in die Quere zu kommen.     

Der Psychiater und der Psychologe haben sorgfältig eine gesetzlose und unverantwortliche Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber dem Verbrechen entwickelt.     

Ganz besonders wird herausgestellt, dass der Mensch nur ein seelenloses Tier sei, den man für seine Taten nicht zur Verantwortung ziehen könne. Sie preisen den Menschen als einen Reiz-Reaktionsroboter an, der auf Knopfdruck reagiert, und behaupten, nur sie wissen, wo diese Knöpfe sind.     

Die „Benachteiligten“ werden immer krimineller, behaupten diese „Experten“, also muss man dem Kriminellen Vorteile zukommen lassen und ihm weit mehr Rechte gewähren als den normalen Leuten.     

Aber der Hauptfehler dieser psychiatrischen und psychologischen Einflüsse ist, dass diese Personen der Schlinge des Henkers nur dadurch entkommen, indem sie sich mit großem Getue über das Gesetz stellen.     

Von diesen Personen werden täglich im Namen von „Praxis“ und „Behandlung“ Verbrechen der Erpressung, der Körperverletzung und des Mordes begangen. Es gibt keinen einzigen lebenden Anstaltspsychiater, der nicht durch Anwendung der gewöhnlichen Strafgesetze der Erpressung, der Körperverletzung und des Mordes angeklagt und dafür verurteilt werden könnte. Unsere Akten sind voll von Beweismaterial über sie.     

Mit einem mentalen Trick haben sie einige Politiker zu der tatsächlichen Annahme hypnotisiert, dass sie innerhalb der „Wissenschaft“ tätig seien und somit über dem Gesetz tätig seien, weil es notwendig sei, dass sie diese Verbrechen begehen.     

Die brutale Wahrheit ist, dass diese Leute keine Ahnung haben, was den menschlichen Verstand zum Funktionieren bringt. Wüssten sie es, könnten sie jemanden heilen, nicht wahr? Aber sie können und tun es nicht. Es ist offensichtlich, denn die Statistiken der Verbrechen sind stark gestiegen, seit diese Erzkriminellen sich in das Feld der Kriminalität eingeschlichen haben.     

Wenn man einem völligen Schwindler den Maschinenraum zur Kontrolle anvertrauen würde, so wäre ihr Maschinenraum in Kürze ein Trümmerhaufen.     

Genau das ist in der Gesellschaft passiert. Anstatt die Polizei ihre Arbeit machen zu lassen, hat sich eine ganz neue Hierarchie von falschen Experten über das Gebiet gestellt.     

Daher gibt es Chaos.     

Wenn diese Psychiater und Psychologen und ihre „nationalen“ Verbände für geistige Gesundheit ihr Geschäft verstehen würden, dann würde die Statistik der Verbrechen sinken. Natürlich. Aber das geschieht nicht. Seit diese Personen die Gerichte, Gefängnisse, Ausbildung und Wohlfahrt übernommen haben, stiegen die Statistiken der Verbrechen so steil an, dass der aufrechte Polizist nahe am Verzweifeln ist.     

Jeder erfahrene Beamte im Bereich der Durchsetzung des Rechtes weiß mehr darüber, was im Kopf eines Kriminellen vorgeht, als jeder „während zwölf Jahren ausgebildete Psychiater“ oder „während sechs Jahren ausgebildete Psychologe“.     

Es ist nicht ihr kleinstes Verbrechen, dass sie die ganzen Geldmittel verbrauchen, die für die Rehabilitation bereitstehen, und dass sie mit einer Kampagne aktiv gegen jede Kirche und Bürgerorganisation vorgehen, die zur Lösung des Problems beizutragen pflegt.     

Aber die wirklich hochgradigen Kriminellen hätten sicher keinerlei Interesse daran, dass das Problem der Kriminalität gehandhabt würde. Oder?

 
 



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