Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
   Adresse dieser Seite: http://www.Ingo-Heinemann.de/Ritalin.htm 
Zuletzt bearbeitet am 27.09.2011 
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Scientology gegen Ritalin:
Die Scientology-Kampagne gegen Ritalin ist Teil der Kampagne gegen die Psychiatrie.
Scientology will die Psychiatrie abschaffen und ein Behandlungs-Monopol errichten.
Ritalin ist eines der Medikamente, die gegen Hyperaktivität (ADS, ADHS) verschrieben werden.

 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
 
  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

 
 

Vorbemerkung:

Diese Seite befaßt sich mit dem Scientology-Kampf gegen Ritalin und den Hintergründen dafür.
Durch das Internet gewann diese seit den 80er Jahren laufende Kampagne einen gewissen Einfluss.
Mit einer Flut von Artikeln, Briefen und E-Mails wurde Eltern vorgeworfen, sie würden Kinder unter Drogen setzen.
Ärzten wurde vorgeworfen, das Medikament leichtfertig zu verordnen. Die Politik reagierte.

Am 26.3.2003 hat das Ministerkomitee des Europarates die Scientology-Einflussnahme massiv kritisiert. Dazu:

mit den Europarats-Texten und Links zu den Reaktionen der Verbände. Hintergrundinformationen:


Diese Seite befasst sich weder mit dem Medikament Ritalin, noch mit den Krankheiten, gegen die es verschrieben und angewandt wird.
Der Markenname Ritalin wird hier lediglich benutzt, weil er einen grossen Bekanntheitsgrad hat und die anderen Begriffe schwer zu merken sind.
Ich halte es einerseits für selbstverständlich, daß zugelassene Medikamente erforderlichenfalls auch verschrieben werden.
Andernfalls würde Patienten die nötige Hilfe versagt.
Andererseits halte ich es für legitim, nach Alternativen zu suchen.
Die Suche nach Alternativen zu einem Medikament macht niemanden zu einem Ritalin-Kritiker.



 
 

Literatur
 

Dr. med. Michael Huss:
Medikamente und ADS - Gezielt einsetzen - umfassend begleiten - planvoll absetzen
Urania Verlag Berlin, 2002, 125 Seiten, 12,90 Euro
Klappentext:
Dieser Ratgeber richtet sich zunächst an Eltern, aber auch in zweiter Linie an Erzieher und Lehrer von Kindern mit ADS. Bereits der Untertitel "Gezielt einsetzen - umfassend begleiten - planvoll absetzen" gibt an, dass der Ratgeber auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse über eine medikamentöse Behandlung bei ADS informieren möchte. Da die derzeitige öffentliche Diskussion viele Eltern verunsichert, ist dieses Buch eine hilfreiche Bereicherung der bisher erschienenen Literatur. Der Autor ist in Fachkreisen für seinen kritischen, jedoch sachlichen Umgang mit Medikamenten bekannt. Für seine Langzeitstudie über die Folgen der Ritalin-Behandlung erhielt er 2002 den Hermann-Emminghaus-Preis.

 


Betroffene unter Druck

Die betroffenen Kinder und deren Eltern und Angehörige stehen unter massivem Druck.

 
 

Die Krankheit und das Medikament
Die Medikamente Ritalin und Medikinet enthalten den Wirkstoff Methylphenidat.
Die Medikamente sind verschreibungspflichtig und werden bei eindeutig diagnostiziertem ADS und unter ständiger ärztlicher Kontrolle eingesetzt. Die Ursache des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms ist  eine Störung der neurochemischen Abläufe im Gehirn. Diese Krankheit ist unter verschiedenen Bezeichungen bekannt: ADD, ADHD, ADHS, ADS, POS, MCD, HKS, Hyperaktivität. Im Internet finden sich zahlreiche Informationsangebote zu diesen Fragen.


Bild rechts aus dem Buch von Ursula Walter "Mein wildes, liebes Teufelchen"

Ein Symptome der Krankheit ist bei Kindern und Jugendlichen Zappeligkeit und Impulsivität. Das klingt nicht übermässig problematisch. Deshalb geraten Eltern und Ärzte leicht in Verdacht, ohne Not Ritalin anzuwenden. Das Schriftbild rechts soll zeigen, welchen Einfluss die Krankheit selbst auf das Schriftbild hat. Derselbe Text, oben ohne und unten mit Medikament.

Eine solche Krankheit fällt naturgemäß in der Schule besonders auf, mindert die Leistungen und stört andere.  Nicht selten wird deshalb zunächst falsche Erziehung als Ursache des Verhaltens oder sogar der Krankheit angenommen. Solche Fälle mag es geben und das könnte sich sogar in der Statistik nierderschlagen.  Aber die Statistik kennt keine Einzelfälle. Oft wird aus der Statistik auf den Einzelfall geschlossen. Dann erfolgen fast zwangsläufig unberechtigte Schuldzuweisungen an Eltern. Eltern glauben oder befürchten ohnehin fast immer, an vermeintlichen oder tatsächlichen Fehlentwicklungen des Kindes Schuld zu sein. Das Ergebnis sind Schuldgefühle, die auch dann schmerzen, wenn es keinen objektiven Grund dafür gibt.

Ob nun absichtlich oder nicht: Die meisten Ritalin-Kritiker tragen zu solchen Schuldgefühlen bei.
Das ist leicht, denn Eltern fühlen sich ohnehin unwohl, wenn sie ihrem Kind über längere Zeit hinweg ein psychisch wirksames Medikament verabreichen müssen.

Die Reaktion von Eltern auf Kritik an dem Medikament muss vor diesem Hintergrund gesehen werden.
Es ist abwegig, aus dem Verhalten von Eltern den Schluss zu ziehen, diese seien "Anhänger" oder Befürworter des Medikaments oder ihr Verhalten sei ideologisch motiviert.

All das in diesem Zusammenhang insbesondere deshalb von Bedeutung, weil die Scientology-"Techniken" die Erzeugung von Schuldgefühlen auf vielfältige Weise einsetzen. Beispiel: Die Scientology-'Kirche': "Kritiker sind Verbrecher"

Vielfach  wird dies als Gehirnwäsche empfunden.
Das Oberverwaltungsgericht Münster (5 B 993/95 Beschluß vom  31.5.96) hat diesen Begriff akzeptiert:
"Umgangssprachlich werden darüber hinaus jedoch auch massive psychische Beeinflussungen, wie sie dem Antragsteller vorgeworfen werden, als "Gehirnwäsche"  bezeichnet."
Dabei bezieht das Gericht sich auf ein Gutachten von Prof. Dr. Hans Kind, der ausdrücklich auf die Erweckung von Schuldgefühlen verweist.

Prof. Dr. Hans Kind schreibt in seinem Artikel "Auditing und andere Psychotechniken aus wissenschaftlicher Sicht":

"Ein erhebliches Risiko für den Patienten bedeutet die Meinung von [Scientology-Gründer Hubbard] LRH, daß die Eltern und Verwandten die Bösewichter seien, weil sie die Schuld an den Aberrationen, d.h. an den Störungen und Beschwerden hätten. Jeder Widerstand von Eltern gegen diese Therapie sei ein Ausdruck ihrer Schuldgefühle und Angst vor der Aufdeckung von 'Mißhandlungen' des Patienten in seiner Jugend. Insbesondere der Widerstand von Müttern gegen Auditing beruhe auf den seelischen Schädigungen, die sie schon während der Schwangerschaft mit Abtreibungsversuchen verursacht hätten (Buch 1, S. 246). Auf diese Weise können Patienten von ihrer Familie getrennt und ganz an das System gebunden werden. Wenn dann noch finanzielle Abhängigkeit dazukommt, kann der Weg zurück in die Selbständigkeit enorm erschwert, leidvoll und nur mit großen Einbussen möglich sein."
Wer Medikamente verordnet oder einnimmt, muss immer den Nutzen gegen die Risiken und Nebenwirkungen abwägen.
Dabei soll der der Beipackzettel helfen.
Der Ritalin-Beipackzeittel wurde in dem Scientologen-Buch "Die Männer hinter Hitler" (dazu unten mehr) als Bild veröffentlicht und als Beleg für die Kritik benutzt. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass der Beipackzettel jede mögliche Nebenwirkung enthalten muss, auch wenn diese noch so unwahrscheinlich ist. Üblicherweise bleibt der Zettel deshalb meist unbeachtet.
Anders bei Ritalin. Hier ist der Beipackzettel zu einem Renner im Internet geworden.
Das lässt sich mit jeder Suchmaschine ausprobieren.
 
 
 

Esoteriker: "Indigo-Kinder"

Esoteriker bezeichen hyperaktive Kinder mit ADS/ADHS-Symptomen "Indigo-Kinder" mit einer Indigo-farbenen "Aura" und schreiben denen geradezu überirdische Eigenschaften und Fähigkeiten zu.
Der aktuelle EZW-Materialdienst enthält einen vorzüglichen Artikel von Matthias Pöhlmann: "Indigo-Kinder" - Künder eines neuen Zeitalters? EZW-Materialdienst 12/2002, Leseprobe und Bestellseite: http://www.ekd.de/ezw/32768.html

Die "Aura" sei, so interpretiert Pöhlmann (Seite 360) die Esoteriker, "der feinstoffliche, unsichtbare Energiekörper, der den Menschen umhüllt".
Menschen mit besonderen Fähigkeiten können diese Aura angeblich sehen. Um die Erläuterung dieser Aura, deren angebliche Eigenschaften und deren Nutzbarmachung sowie die Vermittlung der dazugehörigen Fähigkeiten hat sich ein umfangreiches Psychomarkt-Angebot an Literatur und Kursen entwickelt. Insbesondere zu den Angeboten auf dem Gesundheitsmarkt und zum gesundheitlichen Verbraucherschutz: Colin Goldner: Die Psychoszene, z.B. Seiten 129 ff. Goldner verweist in diesem Zusammenhang erneut auf "die Verpflichtung des Staates, für das Wohl  und die Unversehrtheit seiner Bürger Sorge zu tragen" (Seite 133) und auf die Notwendigkeit eines Psychovertragsgesetzes, des Lebensbewältigungshilfegesetzes (Seite 136). Ohne ein solches Gesetz wird das Marktgeschehen ausgerechnet auf dem Gesundheitsbereich insbesondere dann erneut zu Gunsten des Psychomarktes beeinflusst, wenn der Gesetzgeber den Zugang zu den einschlägigen Medikamenten erschwert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Verkauf von Medikamenten im Rahmen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ohnehin zahlreichen Regelungen unterliegt, die auch drigend nötig sind. Vergleichbare Überwachung des Gesundheitsmarktes und der dort angebotenen Verfahren fehlen völlig, obwohl diese Verfahren vielfach ausdrücklich als Ersatz für Medikamente angeboten werden.

Die Aura-Erscheinungen bedürfen offenbar der Interpretation. Dabei sind angebliche übernatürliche Kanäle, Channels, behilflich. Das "Channeling" ist ein Zweig der Esoterik, der in jüngster Zeit gewaltigen Aufschwung erlebt hat. Zahlreiche Autoren bezeichnen sich als Medium einer "Wesenheit", von der sie angeblich druckreife Botschaften gechannelt bekommen. So bekommt zum Beispiel Lee Carroll seine Texte von "Kryon".  Kryon-Carroll kündigt bei Befolgung seiner Anweisungen das Entstehen höherwertiger Menschen an, die als spirituelle Wesen geboren werden, die gesamte göttliche Kraft in sich tragen und eine "spezifische biologische Ausrüstung" in sich tragen (Pöhlmann Seite 362). Schon seit 1970 seien einige "in diesem neuen Zustand" geboren worden - die "Indigo-Kinder".

In Deutschland hat sich Esoterik-Autor Jan Udo Holey alias Jan van Helsing (Spezialität: Geheimgesellschaften und Verschwörungstheorien) des Themas in dem Buch "Die Kinder des neuen Jahrtausends" angenommen und bezieht sich auf die Reinkartnationstheorien des Tom Hockemeyer alias Trutz Hardo.

Holey schreibt:

"Bedrohlich bei den Indigo-Kindern finde ich aber auch die Tatsache, dass alle Kinder, die an amerikanischen Schulen andere Kinder umgebracht haben, Indigo-Kinder waren" (S. 200).
Bisher wurden ähnliche Behauptungen von der Scientology-Organisation verbreitet. Zum Beispiel "Mord und Selbstmord mit Ritalin in Verbindung gebracht"  (unten) und die Namensliste im Buch "Die Männer hinter Hitler" (unten). Derartige Listen angeblicher Gewalttaten werden inzwischen in zahlreichen Websites verbreitet, nachprüfbar ist nichts davon. Inzwischen verlangt der KVPM sogar, bei Gewalttaten zu prüfen, ob der Täter "jemals manipulierende Praktiken der Psychiatrie erfahren hatte" (unten). Zumindest ein den Scientologen nahestehender Autor (unten) fordert - ebenfalls in einem Schreiben an die Staatsanwaltschaft - offenbar in Interpretation der KVPM-Forderung:  "Da bei den jugendlichen Amokläufern der letzten zehn Jahre fast immer Psychopharmaka eine Rolle spielten, wäre es wichtig, den Täter von Erfurt auf Rückstände von Ritalin o.ä. Psychopharmaka ... zu untersuchen".

Holey nennt für die von ihm behauptete "Tatsache" weder eine Quelle, noch einen Beweis oder wenigstens einen Beleg. Damit gehört diese Behauptung zu Holeys üblichen Verschwörungstheorien. Eine Seite weiter bezieht sich Holey zum Thema "Schulmassaker durch Kinder" auf das Buch eines David Grossmann, welches der Dr. Böttiger-Verlag in Wiesbaden im Mai 200o veröffentlich habe. Das ist der Verlag des La-Rouche-Kultes. Zunächst geht es Holey in diesem Kapital um Video- und Computerspiele, die angeblich aus Schülern Mörder machen. Nach einigen Seiten geht es dann um "Pillen gegen Hyperaktivität" (S. 212), insbesondere Ritalin.

Fazit:
Ärzte verschreiben Kindern mit ADS/ADHS-Symptomen ein Medikament, weil die Kinder krank sind.
Unter diesem Aspekt bedeuten die Geschichten von den Indigo-Kindern dies im Ergebnis dasselbe, was vielfach auf dem Psychomarkt angeboten wird:
Heilung durch Wegdefinieren der Krankheit
 
 
Tages-Anzeiger Zürich 23.1.2003 


Zappelphilippe oder Spirituelle? 
Immer mehr hyperaktive Kinder nerven Eltern und Lehrer. Halt, sagen Esoteriker, das sind Indigo-Kinder, spirituell hoch entwickelte Wesen. Damit tun sie den Kindern keinen Dienst. 
Von Hugo Stamm 

Die Esoterikszene feiert sie heute als die «neuen Kinder im neuen Zeitalter». Für Lehrpersonen und Schulpsychologen sind es ganz einfach Zappelphilippe, die hyperaktiv sind und den Schulbetrieb stören. Die Psychologen sprechen von einem Psychoorganischen Syndrom (POS) oder einer «Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung» (ADS). Zwischen diesen beiden Polen werden die verhaltensauffälligen Kinder zerrissen. Für besorgte Eltern ist es ein Segen, wenn die Esoterik erklärt, die Hyperaktivität sei keine psychische Störung, sondern Ausdruck einer besonderen spirituellen Entwicklung. Doch viele Fachleute bewerten die Idee von den Indigo-Kindern als verhängnisvollen Aberglauben, der den Kindern mehr schadet als hilft. 

Was ist ein Indigo-Kind? Hellsichtige Medien behaupten, sie würden die Aura, also das angebliche übersinnliche Energiefeld, sehen. Bei den Indigo-Kindern sei die Aura dunkelblau, eben indigofarbig. Solche Kinder sollen paranormale Fähigkeit haben: Sie können vermeintlich mit der Gedankenkraft Gegenstände auf grosse Distanzen bewegen oder mit dem verstorbenen Grossvater sprechen. Die Folgen können fatal sein - nicht nur für die Schule, sondern auch in der Familie. Ein Beispiel: Ein achtjähriger Zappelphilipp nervt den Lebenspartner seiner Mutter. Die Mutter stellt sich schützend vor den Sohn, seine Hyperaktivität sei Ausdruck seiner höheren spirituellen Entwicklung. Die Vorstellung vom Indigo-Kind wertet der Partner aber als esoterischen Hokuspokus. «Bei Konflikten mit meinem Lebenspartner stellt sich der Knabe quer und lässt nichts gelten», erklärt die Mutter. «Lässt sich mein Partner auf einen Kampf ein, dann grinst das Kind ihn an.» Die Mutter überlegt sich nun eine Trennung, «weil es für meinen Sohn das Beste wäre». 

In der esoterischen Literatur werden die Indigo-Kinder als besonders sensitiv, hellsichtig und überdurchschnittlich begabt beschrieben. Ausserdem sollen sie ein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben und sich gegen Autoritäten auflehnen. Deshalb seien sie rebellisch und aggressiv. Auffallend sei ihr spirituelles Interesse. 

Harry Potter ein Indigo-Kind? 

Manche Esoteriker bezeichnen sie als Botschafter des Universums. Ausserdem führen sie den Erfolg der Bücher und Filme von Harry Potter auf das Indigo-Phänomen zurück. Der Romanheld mit seinen paranormalen Fähigkeiten ist für viele der Prototyp eines «Kindes der neuen Zeit». 

Vollends fragwürdig wird die These von den Indigo-Kindern, wenn ihnen übermenschliche Fähigkeiten zugesprochen werden. Der spirituelle Lehrer Drunvalo Melchizedek behauptet in seinem Buch «Mother Earth's new children» («die neuen Erdenkinder»), Indigo-Kinder könnten das Aidsvirus loswerden und bräuchten Junkfood für ihre Leber. Die Kinder der neuen Zeit sollen sogar eine andere DNS (Erbstruktur) und einen andern Körper als normale Menschen haben, behaupten viele Esoteriker. Ausserdem müssten sie die Welt verändern und die Menschheit ins Wassermann-Zeitalter führen. Bei ihrer Mission würden sie sich selbst opfern, wenn dies nötig sei. Da sie fähig seien, ausserhalb des physischen Körpers zu leben, sei dies für sie kein grosses Problem. 

Es sind aber nicht nur Esoteriker aus der radikalen Ecke, die den Glauben an die Indigo-Kinder vertreten. Privatdozent Johannes Gasser von der Uni Freiburg hält regelmässig Vorträge zum Thema - auch im Kanton Zürich. Er interpretiert das Indigo-Phänomen mit den ADS-Kindern zwar stark aus psychologischer Sicht, er spricht aber ebenfalls von den Indigo-Kindern, von der neuen Bewusstheit und der höheren bewussten Integration. Die Vorträge des Wissenschafters ziehen meist ein grosses Publikum an - in erster Linie verunsicherte Eltern und Lehrer. In Hochdorf SO gibt es bereits eine Privatschule für Indigo-Kinder, die New-Kids-Schule. Weitere sind geplant. 

Anna-Lisa Oggenfuss, Lehrerin und Hausvorstand des Schulhauses Ilgen in der Stadt Zürich, kennt das Phänomen der Indigo-Kinder. «Eine Mutter rechtfertigte kürzlich das auffällige Verhalten ihres Kindes mit dem esoterischen Phänomen», erzählt Oggenfuss, die auch Erfahrungen in der Supervision und Familientherapie hat. «Eltern, die die Hyperaktivität ihrer Kinder mit übersinnlichen Argumenten rechtfertigen, lenken oft von familiären Problemen ab und verstecken sich dahinter.» Die Lehrerin weiss, dass hyperaktive Kinder Eltern und Lehrer sehr stark belasten und dauernd auf Trab halten. «Wenn sich die Eltern aber hinter der Indigo-Erklärung verstecken, wird oft verhindert, dass das Kind gezielt behandelt oder therapiert werden kann.» Oggenfuss gibt zu bedenken, dass auch ein Teil der traumatisierten Kinder, die dringend psychologische Hilfe brauchen, hyperaktiv sind. In diesen Fällen sei es besonders problematisch, die psychischen Auffälligkeiten mit einer Indigo-Entwicklung zu erklären. «Wenn Eltern sagen, ihr Indigo-Kind sei eben hyperaktiv, weil es besonders begabt sei, wird eine Zusammenarbeit schwer. Sie lehnen sich zurück und geben der Lehrperson zu verstehen, sie sei unwissend und dilettantisch.»

 
 
 

Warum die Scientology-Kampagne gegen Ritalin?

Die Scientology-Kampagne gegen Ritalin ist Teil der Kampagne gegen die Psychiatrie. Dazu auch:

Scientology will die Psychiatrie und ihre Helfer und Hilfsmittel abschaffen.
Dazu zählen auch Medikamente und Ärzte.
Denn Scientology behauptet, dass ihre eigenen "Techniken" besser sind.
Scientology verkauft diese Techniken und strebt ein Monopol an.

Dazu mehr unten.
Scientology bezeichnet Ritalin als "Droge".
Das hat Folgen.
Vielfach wird das Medikament bereits abgelehnt, weil es angeblich süchtig macht.

Scientology bezeichnet praktische alle Medikamente als Droge.
Außer denen, die von Scientology selbst vorgeschrieben werden.
Die werden als Vitamine bezeichnet. Vgl.

Die Bezeichnung als Droge ist rechtlich kaum angreifbar. Denn Scientology stützt sich meist auf amerikanische Äußerungen und in den USA bedeutet der Begriff "drug" - wörtlich übersetzt: Droge - nun einmal auch "Medikament".
 
 
 

KVPM gegen ADHS-Kongress in Würzburg

Im Juni 2007 fand in Würzburg der erste internationale Kongress zu Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität (ADHS).statt.
Über 1000 Psychiater, Psychotherapeuten, Ärzte und Forscher - so berichtete die "Main-Post" vom 4.6.2007 - diskutierten über Grundlagen und neue Erkenntnisse zum "Zappelphilipp-Syndrom". Draussen demonstrierte die KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.: "Psychiatrie, Scharlatanerie, Psychiatrie, Killerindustrie".

Die Zeitung: "Was hinter dem Protestzug der Psychiatrie-Gegner steckte, war im Kleingedruckten auf den Flugblättern zu lesen: Scientology."
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Scientologe platziert Anti-Psychiatrie-Artikel in Pädagogik-Zeitschrift
 
 
Ein Artikel eines Lehrers demonstriert in aller Deutlichkeit, worum es Scientologen in Wahrheit geht. 
Rainer Pagel ist Scientologe. In seinem Artikel verschweigt er dies allerdings. 
Pagel hat einen Artikel in der Zeitschrift "Pädagogik" aus dem Beltz-Verlag platziert. 
Der Artikel demonstriert die Richtigkeit der obigen Thesen. 
Dass es nämlich Scientologen weder um das Wohl der Kinder geht, noch um Alternativen zu Medikamenten. Sondern um den Kampf gegen "die Psychiatrie", um deren Abschaffung und um die Errichtung eines Scientology-Monopols an deren Stelle. Ein solches Vorhaben mag aussichtslos erscheinen. Es sorgt aber für die Verunsicherung der Betroffenen. 
Nach den betroffenen Kindern und den Eltern haben Lehrer am meisten mit dem Problem ADS zu tun. 
Der Artikel umfasst volle vier Druckseiten. 
Was Lehrer tun sollen, handelt Pagel in wenigen Zeilen ab. 
Dabei handelt es sich durchweg um nichtssagende Allgemeinplätze: 
Pagel schreibt lediglich, Lehrer und Erzieher sollten "pädagogische Lösungen anstreben": "Konsequentes pädagogisches Handeln ist erforderlich".  
Das sind nichtssagende Floskeln.  
Dem Verlag scheint das entgangen zu sein. 
Die Frage ist ja gerade, worin dieses Handeln bestehen soll.  
Pagel befasst sich vorwiegend mit Warnung davor, das Problem das Problem ADS an "die Psychiatrie" abzugeben, "da sie wenig oder nichts zu bieten hat, um dieses Problem zu lösen". 
Über eine Qualifikation für eine solche Warnung ist dem Artikel nichts zu entnehmen. Im Gegenteil: Die Formulierung "an die Psychiatrie abgeben" deutet auf Verkennung der Tatsachen und somit fehlende Qualifikation hin, da ADS üblicherweise nicht von der "Psychiatrie" behandelt wird, sondern von Fachärzten, insbesondere Kinder- und Jugendärzten. Unter "der Psychiatrie" versteht die Allgemeinheit in erster Linie psychiatrische Krankenhäuser. 

Mehr dazu unter: Der Scientologe Rainer Pagel instrumentalisiert Kinder für den Kampf der Scientology-Organisation gegen die Psychiatrie 
 

 
 

Politik kritisiert Verschreibungs-Praxis
Dazu auch: Europarat warnt vor Täuschung durch Scientology

Etwa seit Ende 2001 kritisieren Politiker die Praxis der Verschreibung des Wirkstoffes Methylphenidat.
Grundlage dieser Kritik waren offenbar Veröffentlichungen der Bundesdrogenbeauftragten Marion Caspers-Merk.

Ein Antrag von Bundestagsabgeordneten
(Bundestagsdrucksache 14/8912 vom 24. 04. 2002,  http://dip.bundestag.de/btd/14/089/1408912.pdf)
nennt als Indizien für mögliche Fehler insbesondere das erhebliche Anwachsen der Menge und die Verschreibung durch Nicht-Fachärzte.

Die Betroffenen sagen dazu, dass

Als Negativ-Beispiel nennt die Bundestagsdrucksache die Verordnung "sogar von Zahnärzten".
Dazu heisst es in einem Leserbrief an den Stern, veröffentlicht in einer Betroffenen-Website (http://www.ads-ev.de/aktuell/desinfo/stern20020107.html) über ein Gespräch mit der Bundesdrogenbeauftragten vom 24.10.01: "Bei der Gruppe der "Zahnärzte", die angeblich Ritalin verschrieben haben sollen, musste Frau Caspers-Merk beispielsweise einräumen, dass es sich um einen einzigen Zahnarzt gehandelt habe, wobei der Vorgang ungeprüft war und lediglich einer Statistik entstammte."

Betroffene äußern aus diesen und anderen Gründen den Verdacht, dass die Politik auf die Scientology-Kampagne hereingefallen ist.



 

Landtag Baden-Württemberg Drucksache 13/618

Abgeordnete des Landtages von Baden-Württemberg haben eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet,

In der Antwort der Landesregierung werden ausdrücklich benannt die KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. , das „L. Ron Hubbard Presse- und Informationsbüro ...  in Seevetal-Maschen" und der "Scientologe Kaeding" (unten).

Nicht namentlich erwähnt, aber eindeutig identifizierbar ist Michael Kent alias Michael Hinz, der mit seinen "Psychopolitik"-Texten und seiner "Kent-Depesche" die scientologische Anti-Psychiatrie-Kampagne mittels Internet in die Kreise der Ärzte- und Medikamentenhasser trägt (unten):

"An einer massiv negativen Berichterstattung über Ritalin, teilweise mit anmaßenden Vorwürfen ("Ritalin-Kreuzzug“), beteiligt sich auch eine in Presseberichten als "Scientology-naher Referent“ benannte Person, die über Internetauftritte zum Thema "Psychopolitik“ scientologisches Gedankengut sowie über einen Verlag und über einen Nahrungsmittelergänzungsvertrieb einen Presse- und Informationsdienst herausbringt. Diese Aktivitäten sind verbunden mit einem öffentlich auftretenden Scientologen, Helmut Kaeding, der beispielsweise behauptet, die Ergebnisse des Schulversuchsvergleichs "Pisa“ in Deutschland hingen mit der Ritalinvergabe an Kindern zusammen; eine Abhilfe biete hier die „Scientology-Studiertechnologie“.
Zur Pisa-Studie schreibt Kaeding: "Deutsche Schulen versagen" ( http://www.ritalin-kritik.de/Artikel/Schulreform/body_schulreform.html ) und verweist mit einem Link auf "Die Studiertechnologie der Scientologen" ( http://studiertechnologie.scientology.de/educator/page34.htm ).
Diese deutlichen Verbindungen zu Scientology sind relativ neu.
Ursprünglich war Kaedings Website "Ritalin-Kritik" seine Nähe zu Scientology nicht zu entnehmen.
 
Landtag von Baden-Württemberg  
Drucksache 13/618  
13. Wahlperiode  
11. 01. 2002  


Antrag der Abg. Dr. Bernhard Lasotta u. a. CDU  
und  
Stellungnahme des Sozialministeriums  


Ritalin und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) 


Antrag 
Der Landtag wolle beschließen, 
die Landesregierung zu ersuchen 
zu berichten, 
1. ob sie auch die Auffassung vertritt, dass zum Thema „Ritalin bei kindlichen Aufmerksamkeits-/und Hyperaktivitätsstörungen“ in der öffentlichen Berichterstattung eine wissenschaftlich differenzierte Betrachtungsweise kaum vorhanden ist und diese eher unter dem Aspekt der „reißerischen Auflagen- und Quotensteigerung“ geschieht,  
2. ob ihr Erkenntnisse vorliegen, dass die öffentliche Berichterstattung über die Organisation „Scientology“ oder deren Unterorganisationen im Rahmen einer „Anti-Psychiatrie-Bewegung“ gesteuert oder beeinflusst werden,  
3. ob Erkenntnisse über gezielte Desinformation durch die „Scientology“-Organisation zu diesem Thema vorliegen,  
4. wie sie die Aussage der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Frau Caspers-Merk MdB in ihrer Pressemitteilung Nr. 17 vom 24. Oktober 2001 beurteilt, 
5. welche wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse vorliegen, die eine adäquate/inadäquate Versorgung/Unterversorgung und Diagnostik des ADHS in Deutschland erkennen lassen,  
6. ob sie den Einsatz und den Verbrauch von Ritalin (Methgephenidat) für adäquat hält und wie sich dies entwickelt hat.  

11. 01. 2002  
Dr. Lasotta, Hoffmann, Klenk,  
Schuhmacher, Döpper CDU  
 

Begründung 
Die öffentliche Berichterstattung zum Thema „Ritalin und ADHS“ lässt  
einen wissenschaftlich tätigen Menschen oft nur mit dem Kopf schütteln. Der  
Antrag soll dazu beitragen etwas Licht in die oft verworrene Diskussion zu  
bringen und die Verantwortlichkeiten für diesen Missstand zu klären.

 
Stellungnahme 
Mit Schreiben vom 31. Januar 2002 Nr. 53–0141.5/13/618 nimmt das Sozialministerium im Einvernehmen mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zu dem Antrag wie folgt Stellung:  
Der Landtag wolle beschließen, 
die Landesregierung zu ersuchen 
zu berichten, 
 
1. ob sie auch die Auffassung vertritt, dass zum Thema „Ritalin bei kindlichen Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen“ in der öffentlichen Berichterstattung eine wissenschaftlich differenzierte Betrachtungsweise kaum vorhanden ist und diese eher unter dem Aspekt der „reißerischen Auflagen- und Quotensteigerung“ geschieht,
Methylphenidat (Ritalin®) ist ein Betäubungsmittel, das zentral stimulierend wirkt, wobei der eigentliche Wirkungsmechanismus noch nicht vollständig geklärt ist. Unter anderem wird es mit gutem Erfolg zur Therapie hyperaktiver Verhaltensstörungen bei Kindern eingesetzt. Bei dieser Anwendung wird sowohl vom Hersteller als auch von den ärztlichen Fachgesellschaften zwingend gefordert, dass Ritalin nur im Rahmen eines umfassenden Therapieprogramms verwendet werden darf, zu dem auch psychologische, erzieherische und soziale Behandlungsmassnahmen gehören müssen.  

Der starke Anstieg des Verbrauchs von Ritalin in den vergangenen Jahren (lt. Bundesopiumstelle von insgesamt 34 Kilo im Jahre 1993 auf insgesamt 463 Kilo im Jahr 2000) lässt den Verdacht zu, dass diese Vorgaben nicht im erforderlichen Umfang beachtet wurden und dass dieses Betäubungsmittel teilweise unkritisch angewandt wurde, um Kinder vor allem in der Schule „zu beruhigen“. Die zu Recht entstandenen Ängste, dass dadurch möglicherweise einer Drogenabhängigkeit Vorschub geleistet würde, wurden in der öffentlichen Berichterstattung teilweise sehr tendenziös aufgegriffen (vergleiche auch Ziff. 2).  

Unabhängig hiervon bietet die Landesärztekammer gerade zum Umgang mit Ritalin eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen für Ärzte an, sodass Patienten und Angehörige die Möglichkeit haben, bei Ärzten seriöse Informationen zu erhalten.  
 

2. ob ihr Erkenntnisse vorliegen, dass die öffentliche Berichterstattung über 
die Organisation „Scientology“ oder deren Unterorganisationen im Rahmen 
einer „Anti-Psychiatrie-Bewegung“ gesteuert oder beeinflusst werden,

In der Vergangenheit sind verschiedentlich aus dem Bereich der Scientology-Organisation Versuche bekannt geworden, die öffentliche Berichterstattung im Sinne des von der Scientology-Organisation betriebenen „Kampfes gegen die Psychiatrie“ zu beeinflussen. Neben der Scientology-Unterorganisation „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ (KVPM) ist es in letzter Zeit vor allem das „L. Ron Hubbard Presse- und Informationsbüro Schweiz, Österreich, Deutschland“ in Seevetal-Maschen, das Werbemaßnahmen der Scientologen betreibt.  

Während die KVPM meist aus dem Amerikanischen übersetzte und vielfach im Ausland gedruckte Werbebroschüren verbreitet, bei denen es sich in der Regel um Material der „Muttergesellschaft“ der KVPM, der scientologischen "Citizens Commission on Human Rights“ (CCHR) handelt, sieht sich das Presse- und Informationsbüro in Seevetal-Maschen offensichtlich als Kontaktstelle für Medienagenturen und Fachverlage. Presseerklärungen dieser Scientology-Agentur sind aber auch schon in Schulen und Krankenhäusern aufgetaucht.  

In Presseberichten wurden teilweise – möglicherweise aus Unkenntnis über die Urheber – die von den Scientologen gestreuten Meldungen redaktionell aufgegriffen und ohne kritische Prüfung veröffentlicht. Auffällig ist, dass sich die Artikel teilweise in redaktionellen Beiträgen von kostenlos abgegebenen Werbezeitschriften und Anzeigenblättern finden. Soweit solche Scientology-Berichte in Baden-Württemberg bekannt geworden waren, haben Rückfragen der Gechäftsstelle der Interministeriellen Arbeitsgruppe für Fragen so genannter Sekten und Psychogruppen bei den Redaktionen den Eindruck vermittelt, dass man dort Opfer von „untergeschobenen“ Berichten geworden sei.  

An einer massiv negativen Berichterstattung über Ritalin, teilweise mit anmaßenden Vorwürfen ("Ritalin-Kreuzzug“), beteiligt sich auch eine in Presseberichten als "Scientology-naher Referent“ benannte Person, die über Internetauftritte zum Thema"Psychopolitik“ scientologisches Gedankengut sowie über einen Verlag und über einen Nahrungsmittelergänzungsvertrieb einen Presse- und Informationsdienst herausbringt. Diese Aktivitäten sind verbunden mit einem öffentlich auftretenden Scientologen, Helmut Kaeding, der beispielsweise behauptet, die Ergebnisse des Schulversuchsvergleichs "Pisa“ in Deutschland hingen mit der Ritalinvergabe an Kindern zusammen; eine Abhilfe biete hier die „Scientology-Studiertechnologie“.  

 
3. ob Erkenntnisse über gezielte Desinformation durch die „Scientology“- 
Organisation zu diesem Thema vorliegen,

Die Interministerielle Arbeitsgruppe für Fragen so genannter Sekten und Psychogruppen ist auf die Kampagne zum Thema „Ritalin“ in ihren Berichten (Landtagsdrucksachen 11/4643, 11/6704, 12/1411, 12/3822 und 12/5841) regelmäßig eingegangen. Es liegen aktuell Erkenntnisse vor, dass hinsichtlich der "Ritalinkampagne“ versucht wird, sich in verschiedenen Schreiben mit zum Teil wortidentischem Inhalt an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker, aber auch an Behörden und Verbände zu wenden. Dabei wird deutlich, dass die von den Petenten vertretenen Auffassungen vor allem von der Scientology-Organisation und deren Unterorganisation KVPM propagiert wurden.  

Deren Beauftragte für Baden-Württemberg, die öffentlich den in Ziffer 2 genannten Autor als „guten Freund und großen Unterstützer“ der Scientology-Unterorganisation KVPM bezeichnet, hat immer wieder zum „Kampf gegen die Psychiatrie“ aufgerufen und Einzelpersonen gezielt aufgefordert, sich an Abgeordnete zu wenden. Von dem Scientologen Kaeding werden "Interessierte“ mit einschlägigen Werbematerialien und Handzetteln ("Ritalin: Wie die Psychiatrie aus Deutschlands Kindern Drogensüchtige macht“) ausgestattet.  
 

4. wie sie die Aussage der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Frau Caspers-Merk MdB in ihrer Pressemitteilung Nr. 17 vom 24. Oktober 2001beurteilt,

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat das Thema Ritalin aufgegriffen und richtigerweise auf die strenge Indikationsstellung und die notwendige Gesamttherapie hingewiesen. Insbesondere fordert sie, dass einer missbräuchlichen Anwendung – zu der auch eine ungenaue Diagnosestellung oder eine fehlerhafte Dosierung gehören – strikt entgegengetreten werden muss. Auch das Ergebnis der Besprechung am 24. Oktober 2001 in Berlin ist zu begrüßen, wonach eine größere Datenbasis über die Verbreitung und die Ursachen des ADHS und dessen Behandlung sowie eine spezifische ärztliche Qualifikation für die Verordnung von Ritalin gefordert wird.  
 

5. welche wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse vorliegen, die eine adäquate/inadäquate Versorgung/Untersorgung und Diagnostik des ADHS in Deutschland erkennen lassen, 
und 
6. ob sie den Einsatz und den Verbrauch von Ritalin (Methgephenidat) für 
adäquat hält und wie sich dies entwickelt hat,

Die Landesregierung teilt die Sorge um einen verantwortungsvollen Umgang mit Ritalin und lehnt eine unkritische und vorschnelle Verordnung dieses Medikaments entschieden ab, weil dadurch nicht zuletzt gegenüber Kindern und Jugendlichen der Eindruck vermittelt wird, dass Medikamente die richtige Antwort auf emotionale Probleme sind. Auch der erhebliche Anstieg des Verbrauchs von Ritalin ist Besorgnis erregend. Aus diesen Gründen wurde bereits im März des vergangenen Jahres die Landesärztekammer gebeten, sich mit dieser Thematik zu befassen und im Rahmen ihrer Verantwortlichkeit Strategien für die Qualitätssicherung bei der Vergabe von Arzneimitteln an Kinder und Jugendliche sowie für die Prävention bei kindlichen Gesundheitsstörungen zu entwickeln.  

Dr. Repnik  
Sozialminister

 
 
 
 

Der Ritalin-Kritiker Helmut Kaeding

Der Inhaber der Website www.Ritalin-Kritik.de ist Scientologe.
Helmut Kaeding betreibt zahlreiche Websites zu Gunsten der Scientology-Kampagne gegen die Psychiatrie, Psychiater, Ärzte und Medikamente.
 

Wenn sich die Presse über Ritalin äußert, kann sie mit einer Flut von Leserbriefen rechnen.
Die meisten Leserbriefschreiber berufen sich auf die Internetseite www.Ritalin-Kritik.de
So geschehen anlässlich eines Artikels  im  Kundenmagazin Schlecker Revue, Ausgabe 4/01

Verantwortlich für diese Website zeichnet Helmut Kaeding. 

www.Ritalin-Kritik.de  
Verantwortlich für diese Internet-Seite ist:  
Helmut Kaeding  
Wildenhofeck 11  
21465 Reinbek  
Tel.: 040 249887  
Fax: 040 280 37 15  
E-Mail: hk@Ritalin-Kritik.de 
Diese Internet-Seite entstand aus Protest gegen die massenhafte Vergabe von Drogen an Kinder, die naturgemäß die Folgen dieser Drogenvergabe noch nicht abschätzen können.  
Helmut Kaeding
 Helmut Kaeding ist bekennender Scientology-Anhänger.

Aus Kaedings Scientology-Selbstdarstellung: 

Hallo, ich heiße Helmut Kaeding. Hier sind ein paar kurze Angaben über mich selbst:  
Ich bin in der ehemaligen DDR als Sohn eines Lehrers aufgewachsen und bin heute 43 Jahre alt. Zeit meines Lebens bemühte ich mich um fachliche Qualifikation. So habe ich mir ein umfangreiches Know-How auf verschiedenen Gebieten angeeignet. Ich entwickle Computer-Software für öffentliche Einrichtungen und große Betriebe und installiere Computertechnik bei meinen Kunden. Vor drei Jahren trat ich in die Scientology ein. Bis dahin hatte mir das Leben so zugesetzt, daß ich es als sehr belastend empfand. Heute, nach umfangreicher Scientology-Ausbildung, macht mir das Leben riesigen Spaß und ich freue mich auf die nächsten vielen Jahre. Ich bin vital und habe die Gewißheit, daß sich mein Zustand noch weiter verbessern wird.
 
Dieser Text stammt aus der zur Scientology-Website http://on-line.scientology.org/
Überschrift: "Treffe über 16.000 Scientologen on-line"
Dort kann man Namen eingeben und nach Scientologen suchen.

Natürlich ist dort nicht viel über diese Person zu finden. Bis auf wenige Zeilen könnte alles auch auf andere Personen passen. Auch in der kurzen Eintragung oben passt nur wenig mehr als die Hälfte auf Helmut Kaeden selbst.
 
 
 
 
 
 
 
 

Kaeding ist Inhaber zahlreicher Websites Websites zum Ritalin-Umfeld

Die folgenden Domains sind auf Kaeding eingetragen (nachgeprüft am 6.3.2002):

Nachprüfbar ist das über die Verwaltung der  de-Domains: http://www.Denic.de
Dazu einen der obigen Domain-Namen (ohne www) markieren und kopieren, Denic anwählen und den Domain-Namen in die dortige Whois-Suche einfügen.
 

Kaeding ist Inhaber zahlreicher Websites über angeblichen Drogenhilfe.
Diese enthalten fast ausschliesslich Links zur der Scientology-Tarnorganisation Narconon:



 
 
 

Die Scientology-Kampagne gegen Ritalin ist Teil der Kampagne gegen die Psychiatrie

Deshalb setzt die Scientology-Organisationen ihre zahlreichen Tarnorganisationen sowohl gegen Ritalin als auch gegen die Psychiatrie ein.

Auf der Seite Scientology und KVPM als Anti-Psychiatrie  befindet sich die Abbildung der Scientology-Mitgliederzeitschrift IMPACT Nr. 72/1997. Dort vergrößert abgebildet: Durch das Titelbild fliegt ein Werbe-Zeppelin mit der Aufschrift "Psychiatry Kills" - Psychiatrie tötet. Darunter das Bild einer Demonstration. Auf Plakaten:
 
"Liebe mich, gib mir keine Drogen" 
"Ritalin macht süchtig" 
"Ritalin macht aus Kindern Drogensüchtige"
Scientologen beteiligen sich auf unterschiedlichsten Ebenen an diesem Kampf. Vgl.

Die Scientologen-Argumentation gegen Ritalin ist in dem Buch "die Männer hinter Hitler" enthalten, dazu unten.
 
 


Die Website www.Ritalin-Kritik.de

Der Titel der Seite lautet

"Ritalin: wie die Psychiatrie aus Deutschlands Kindern Drogensüchtige macht"
und enthält damit komprimiert die Propagandasprüche der Scientology-Organisation.
Der Titel verdeutlicht, daß es Kaeding keineswegs um Aufklärung über ein Medikament geht oder um Warnung vor leichtfertiger Verschreibung dieses Medikamentes. Denn in den allermeisten Fällen wird dieses Medikament nicht in der Psychiatrie verschrieben, sondern in ganz normalen Arztpraxen.

Folgerichtig Kaedings Aufforderung unter der Überschrift "Gegner der Aufklärung":

"Schauen Sie nicht tatenlos zu, wie die Psychiatrie im Bunde mit der Pharmaindustrie, den Krankenkassen, Medien und Politikern aus einer ganzen Generation Drogenabhängige macht."

Ein direkter Hinweis auf Scientology findet sich in dieser Website nicht.
Wohl aber weitere indirekte Hinweise.

So enthält die Bücherliste das Buch

Dr. Thomas Röder, Volker Kubillus: Die Männer hinter Hitler Wer die geheimen Drahtzieher hinter Hitler wirklich waren... ...und unter welchem Deckmantel sie noch immer unter uns weilen
und zwar ohne jeden Hinweis, was das mit dem Thema zu tun hat.
Nun, Röder und Kubillus sind Scientologen und zu den Männern hinter Hitler gehörten nach deren Meinung insbesondere Psychiater.
Kubillus war oder ist Vereinsvorsitzender eines der KVPM-Vereine.
Zu Röder vgl. Der Asyl-Betrug: die Beweise
Zum Buch in einzelnen Das Buch "Die Männer hinter Hitler"
 

Behörden warnen vor AFA-Algen

Auf der Link-Liste befinden sich keine direkten Links zu Scientology.
Wohl aber zahlreiche Links zu psychiatriekritischen Websites,
zuoberst die obskure Website "Psychopolitik" http://www.psychopolitik.de/
Dazu: Michael Kent alias Michael Hinz und die "Psychopolitik"
Der Scientologe Michael Hinz kritisiert ebenfalls massiv Ritalin.
Im angeschlossenen Internet-Versand wird eine angebliche Alternative aus "AFA-Algen" angeboten.
Mit Pressemitteilung vom 21.3.2002 (Wortlaut siehe Heilmittelwerbegesetz) warnen das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV):

Kurz gesagt: Das angeblich Wundermittel ist unwirksam, kann insbesondere für Kinder giftig sein und die Werbung verstösst gegen das Gesetz.
 
 

Kaeding betreibt Website für KVPM-Buch:
www.psychiater-die-maenner-hinter-hitler.de
"Psychiater: Die Männer hinter Hitler"

Der KVPM ist die Kampforganisation der Scientologen gegen die Psychiatrie:

Deren wichtigstes Utensil ist das Buch "Die Männer hinter Hitler".
Darin werden Psychiater als die Männer hinter Hitler dargestellt.

Damit wird erneut deutlich, daß es Kaeding in erster Linie um den Scientology-Kampf gegen die Psychiatrie geht.


Kaeding betreibt eine Website, deren einziger Zweck die Werbung für dieses Buch ist:
Kaeding faßt den Inhalt des Buches zusammen, indem er den Titel verändert.
Aus "Die Männer hinter Hitler" macht Kaeding
"Psychiater: Die Männer hinter Hitler".
Zum Buch im Einzelnen: Das Buch "Die Männer hinter Hitler"
Abgebildet auch in: Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe SC der Verfassungsschutzbehörden vom 12.10.98
 
 
 
 

Hier die DENIC-Registrierung für die Website
www.psychiater-die-maenner-hinter-hitler.de


Domain-Inhaber demnach:
Helmut Kaeding
Wildenhofeck 11
D-21465 Reinbek
Germany
 


Die Scientologen-Argumentation gegen Ritalin beruht auf Vertauschung von Wirkung und Nebenwirkung

Aus dem Scientologen-Buch "Die Männer hinter Hitler"

Das Buch "Die Männer hinter Hitler" will beweisen, dass Psychiater "Hitler befruchteteten" und "halfen, den Weg zu den Konzentrationslagern zu ebnen". Die Nazi-Psychiatrie finde sich noch "in der heutigen angewandten Psychiatrie" (Seite 329 f).

Vor diesem Hintergrund ist das Kapitel zu lesen, in dem auch Ritalin behandelt wird:
"NS-Kontinuität auch bei der Psychopharmaka-Therapie?"

Grundlage der Argumentation ist:

"Was bislang kaum bekannt ist und von psychiatrischer Seite nicht allzu laut an die Öffentlichkeit getragen wird, ist die Wirkung, daß nach Aussagen von Psychiatern manche psychiatrische Drogen in einigen Fällen Geisteskrankheit erzeugen können. ... Mit anderen Worten, der wirkliche Skandal besteht darin, daß genau die Medikamente, die angeblich Geisteskrankheit lindern oder heilen sollen, sie in Wirklichkeit hervorrufen können! " (Seite 316).
Als Beleg für diese Behauptung wird die Äußerung eines Psychiaters in einem Spiegel-Interview zitiert:
"Der Schizophrenie ähnliche Symptome und Verhaltensstörungen treten nicht nur in der Krankheit 'Schizophrenie' auf. Als eines der wenigen Reaktionsmuster des Gehirns auf schwere Funktionsstörungen können sie auch durch eine Reihe anderer Ursachen hervorgerufen werden, etwa durch einige Gifte oder durch längerfristigen Drogenmmißbrauch. Dem Aufputschmittel Amphetamin kommt dabei ein besonders hohes Risiko zu.“ (Fussnote: Der Spiegel, Nr. 43/1990: "Warnsignale wurden übersehen". Spiegel-Gespräch mit Psychiatrie-Professor Heinz Häfner über das Gewalttatenrisiko bei psychisch Kranken)
Daraus wird der Schluss gezogen, dass Psychopharmaka nicht nur psychische Krankheit erzeugen, sondern auch Aggressivität:
"Neuroleptika, also starke Psychopharmaka, verursachen ein Symptom, das dem einer Parkinson-Krankheit ähnelt, also eine Art innere Unruhe und Unfähigkeit zur Kontrolle der eigenen Bewegungsabläufe. Die Berichte, die über Patienten oder von Patienten gegeben wurden, welchen Neuroleptika verabreicht wurden, sind teilweise derart erschreckend, daß es kaum zu glauben ist. Patienten berichten von einer Art "innerem Terror“ und dem Drang, etwas zu zerstören. Es kann also praktisch als erhärtet angesehen werden, daß "Psychodrogen“ der "harten Art“ psychotische Zustände nicht nur nicht kurieren oder unterdrücken; in einigen Fällen rufrn sie diese Zustände erst bei Menschen hervor, die vorher friedliebend und nicht aggressiv waren. (Es sind Fälle von sinnlosen Morden und Amokläufen bekannt, denen zuvor Neuroleptika verabreicht worden waren.) Der Schluß liegt also nahe - es ist nicht ganz auszuschließen -, daß bestimmte Psychopharmaka, vor allem Neuroleptika, Menschen zu Geisteskranken machen können." (Seite 317)
Dazu werden Beispiele angefügt:
"Damit ist eines der Hauptargumente der Psychiatrie in Frage gestellt, nämlich daß Neuroleptika die Person und die Umwelt vor möglichen gewaltsamen Ausbrüchen schützen sollen. Fälle wie die Attentate auf die Politiker Lafontaine oder Schäuble, durchgeführt von Patienten der Psychiatrie, sind ein erschütterndes Dokument für die Machtlosigkeit einer "Wissenschaft“, die die Antwort auf geistige Störungen in der "chemischen Lobotomie“ zu finden meint.
Fussnote 16: Am Abend des 12. Oktober 1990 streckt der 3ljährige Dieter Kaufmann den Bundesminister Wolfgang Schäuble mit mehreren Schüssen nieder. Schäuble überlebt knapp, bleibt aber Zeit seines Lebens querschnittsgelähmt. Vor Gericht gibt Kaufmann, der sich seit 1981 in psychiatrischer Behandlung befunden hat, an, daß er nach der ersten Spritze in der Anstalt in Wiesloch wie ein Halbidiot auf gewacht sei. Die Behandlungen hätten in ihm einen "Totalhaß" hervorgerufen. Der Spiegel, Nr. 20/1991: "Wie sollte es jemand ahnen... "
Am 25. April 1990 versucht die 42jährige Arzthelferin Adelheid Streidel, den SPD-Politiker Oskar Lafontaine bei einer Wahlveranstaltung mit einem Küchenmesser zu töten. Sie leidet an "paranolder Schizophrenie". Bereits 1986 war sie wegen einer Brandstiftung und 1989 wegen eines Selbstmordversuchs auffällig geworden. In: psycho 16 vom August 1990, S. 557/3"

Der Text des Buches fährt übergangslos fort:

"Ein besonderes Thema stellen in diesem Zusammenhang Psychodrogen bei Kindern dar. Wir haben bereits in einem früheren Kapitel ausführlich die Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie dargestellt und ihren nationalsozialistischen und rassistischen Hintergrund dokumentiert. Wir haben dort angedeutet, an späterer Stelle näher auf die "Lieblingsdroge“ der Kinderpsychiatrie, Ritalin, einzugehen. Noch einmal: Ritalin gehört zu den sehr starken Psychopharmaka, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Nebenwirkungen sind unter anderem Halluzinationen und Wahnvorstellungen.(Fussnote 17: Langbein, Martin, Weiss: Bittere Pillen, Nutzen und Risiken der Arzneimittel. Köln 199365, S. 86)  Eine den Autoren vorliegende Studie aus den USA berichtet in diesem Zusammenhang über vier erschütternde Fälle:
Es wird also der Eindruck erweckt, als sei in "einem früheren Kapitel" nachgewiesen worden, Ritalin habe einen "nationalsozialistischen und rassistischen Hintergrund". In diesem Kapitel wird allerdings lediglich über Hyperaktivität bei Kindern referiert. Und zwar aus der Zeit um 1985. Dieses Phänomen sei "nunmehr zum Lieblingsthema der Kinderpsychiatrie avanciert" (Seite 200).

Dann wird auf eine "den Autoren vorliegende Studie aus den USA" Bezug genommen. Hier fehlt jeder Hinweis auf die Verfasser, etwaige Veröffentlichungen, Auftraggeber und Datum.
Die "erschütternden Fälle" sind also  nicht nachprüfbar.
Insbesondere ist nicht nachprüfbar, ob überhaupt jemand in dieser Studie einen Kausalzusammenhang zwischen der Einnahme von Ritalin und den Selbsttötungen behauptet hat, von einem Nachweis ganz zu schweigen.

Erst nach diesen Schilderungen von Attentaten und Kinder-Selbstmorden geht das Buch auf Hyperaktivität und Ritalin näher ein. Aber auch darin wird immer wieder auf die Nazi-Zeit Bezug genommen, etwa:

"Die Art und Weise der Diagnose weist Parallelen zu den Kriterien aus dem Jahre 1939 auf, als darüber entschieden wurde, wer als zu vernichten galt und wer nicht." (Seite 320)
Immer wieder wird auch auf "die bereits zitierte US-Studie" (Seite 321) Bezug genommen. Etwa mit der Behauptung, "daß Kinder nach Ritalinentzug auf 'Straßendrogen' ausweichen" (S. 320). Dabei wird allerdings hinzugefügt, "sofern man der US-Studien Glauben schenken darf".  Also scheinen selbst die autoren Restzweifel gehabt zu haben. Vielleicht ist das der Grund, warum die Autoren nicht genannt wurden.

Nach diesem Ritalin-Exkurs kommt das Buch dann auf die Gefahren der Psychopharmaka im allgemeinen und besonders für Kinder zurück. Zum Beispiel mit der Bemerkung:

"Bereits 1970 soll ein Lehrbuch über die Nebenwirkungen von Psychopharmaka besorgt darauf hingewiesen haben, daß die darin enthaltenen Wirkstoffe sogar zu Gewalttätigkeit bis hin zu Mord und Selbstmord führen könnten."
In der Argumentation dieses Textes wird offenbar ein simpler Trick benutzt.
Es ist allgemein bekannt, daß fast jedes Medikament in der falschen Dosierung wie ein Gift wirkt.
Ein Medikament auch durch Nebenwirkungen - inbsesondere Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten - wie ein Gift wirken.
Der Trick: Das Medikament wird deshalb einfach als Gift bezeichnet und beschrieben.
Die Nebenwirkungen werden mit den beabsichtigten Wirkungen gleichgestellt oder verwechselt.

Inzwischen veröffentlicht Scientology immer wieder die angeblichen Beispiele der beiden deutschen Attentäter.
Zum Beweis dafür, daß Medikamente Gewalttäter produzieren.

Letztlich ist das die Methode des Redefinierens des Krankheitsbegriffes.
Leugnet man die Existenz psychischer Krankheiten, wie dies die "Antipsychiatrie" teils tut, kann man Gewalttätigkeit problemlos einer anderen Ursache zuordnen.

Das Problem gewalttätiger psychisch Kranker lässt sich dadurch allerdings nicht beseitigen.
Oft wird die Krankheit erst nach einer Gewalttat erkannt, ohne daß es vorher Behandlungen mit Medikamenten gab.
In diesen Fällen können die Medikamente also weder die Ursache der Gewalttat gewesen sein, noch der psychischen Krankheit.
 


Scientologen-Firma verweigert Ritalin-Hersteller die Wartung der Computer-Programme

Tilman Hausherr berichtet in der Zeitschrift "Berliner Dialog" ( http://www.religio.de/dialog/100/20_26-28.htm ):

3.12. 1999 - Besonderheit: Durch einen Artikel in der Zeitschrift c't wird nun auch einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland bekannt, daß die Scientologen-Firma "Executive Software" an der Entwicklung des Computer-Betriebssystems "Windows 2000" beteiligt ist, und dort den Plattendefragmentierer "Diskeeper" einbringt. http://www.heise.de/ct/99/25/058/ ...
Die Firma "Executive Software" fiel bereits 1991 negativ auf, weil sie dem Pharma-Hersteller Ciba-Geigy teilweise den Wartungssupport verweigerte, weil diese "Ritalin" herstellt, ein Medikament für "hyperaktive" Kinder, welches von Scientology mit Propaganda bekämpft wird. Ein Mitarbeiter von Ciba-Geigy mußte sich u.a. den Vorwurf anhören, die Medizin "treibe Kinder in den Selbstmord".

Scientology 1989: Ritalin Droge wie Heroin

In der Scientology-Zeitung "Der Freiheitsspiegel" Nr. 42, 1989  wird das Medikament Ritalin als Droge bezeichnet und mit Heroin auf eine Stufe gestellt.

Dort heisst es, die Scientology Kirche  "engagiert sich seit über zehn Jahren  ... gegen Drogen für Kinder" (unten).  Demnach propagiert Scientology bereits seit etwa 1980 die Gleichstellung von Medikamenten mit illegale Drogen. Auch hier wird wieder die Methode des Redefinierens angewandt.
Dabei wird ausgenutzt, dass der Begriff "Drug" in den USA sowohl Droge bedeutet, als auch Medikament.
Das ist, als würde man eine Drogerie als Drogenhandlung bezeichnen.

In dem Artikel zeigt sich auch, dass diese Kampagne Teil des Scientology-Kampfes gegen "die Psychiatrie" ist:

"Immer wieder beginnt damit ein tödlicher Kreislauf, denn die psychiatrisch verordenten Pillen im Kindermund können zum Grundstein für spätere Suchtkarrieren werden" (unten).
Zumindest in Deutschland sind es wohl in den wenigsten Fällen Psychiater, welche das Medikament für Kinder verschreiben.
 

"Mord und Selbstmord mit Ritalin in Verbindung gebracht"

In dem Artikel heisst es weiter:

"In den USA werden mindestens 17 Todesfälle durch Mord und Selbstmord mit Ritalin in Verbindung gebracht." (unten)
Allerdings zeigt eine genaue Lektüre, dass diese "Verbindung" nicht sehr haltbar ist.
Insbesondere lässt sich keinerlei Nachweis für eine Kausalität erkennen.
Also kein Nachweis dafür, dass die geschilderten Fälle von Mord und Selbstmord tatsächlich auf der Einnahme von Ritalin beruhen.

Hinzu kommt, dass die Zahlenbasis mehr als dürftig ist. Denn:

"Nach "konservativen Schätzungen" der amerikanischen Medizinervereinigung schlucken heute 750.000 Kinder Amphetamine auf Rezept, Experten gehen sogar von 4.000.000 Kindern aus" (unten).
Je grösser die Zahl der Verordungen und je kleiner die Zahl der "Fälle", umso eher kann es sich um blossen Zufall handeln.
 

Prominente gegen Ritalin

Auch hier wieder setzt Scientology Prominente für die Kampagne ein (unten).
Die Sängerin Julia Migenes: "Ich bin Scientologin"
In dem Artikel ist davon keine Rede.
 
 
Aus: Freiheitsspiegel Nr. 42, 1989, Herausgeber. Scientology Kirche  


 
Gefährlicher als Kokain  
Psychiatrische Drogen für Schulkinder 
 

„Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will? Dieses sprach im ernsten Ton, der Papa zu seinem Sohn." So lautet ein Vers in Heinrich Hoffmanns Geschichte vom Zappelphilipp. Der Frankfurter Psychiater Hoffmann war ein Vorreiter seiner Zunft. Schon vor über 100 Jahren lieferte er mit seinen Gruselgeschichten vom Zappelphilipp und Struwwelpeter radikale Theorien und ebensolche Behandlungsmethoden. Doch wo früher Rohrstock und Teppichklopfer auf die kindlichen Störer niedersausten, warten heute Hoffmanns Nachfolger mit einem ganzen Bündel von mystischen Pseudo-Diagnosen und vor allem mit der chemischen Psycho-Drogen-Keule auf.  

Die Psychiatrie hat den Kindermarkt längst entdeckt und das Geschäft mit den Psychopillen blüht. Im letzten Jahr haben in der Bundesrepublik nach einer Untersuchung der Allgemeinen Ortskrankenkassen über 900.000 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren Psychopharmaka bekommen. Rüdiger Nebe vom Fernsehmagazin "Report" enthüllte weitere alarmierende Zahlen: Seit 1986 ist die Zahl der Kinder, die abhängig machende Tranquilizer einnehmen, um vierzig Prozent gestiegen. Die Zahl der Kinder, die süchtig machende Psycho-Stimulantien verordnet bekommen, hat sich im gleichen Zeitraum verzehnfacht.  

Immer wieder beginnt damit ein tödlicher Kreislauf, denn die psychiatrisch verordenten Pillen im Kindermund können zum Grundstein für spätere Suchtkarrieren werden. Amphetaminartige Drogen, wie Ritalin, schlucken in der Bundesrepublik 6000 Schulkinder zur Anpassung auf Rezept. Als Aufputschmittel spielen Amphetamine in der Drogen- und Dopingszene eine verhängnisvolle Rolle.  

Warnung an Eltern 

Stefan Burkart, sechsfacher Schweizer Leichtathletik-Meister im Hundertmeterlauf und Sprecher der Züricher "Bürgerkommission für Menschenrechte" warnt Eltern eindringlich vor der Droge und berichtet über eine Ritalin-Tragödie mit tödlichem Ausgang: 

Urs Müller (Name von der Redaktion geändert) bekam im Vorschulalter ab und zu Weinkrämpfe. Nach der Einschulung wurde er schulpsychologisch untersucht. Anschließend stellte man die Eltern vor die Wahl, Urs Ritalin zu geben oder ihn in ein Heim einweisen zu lassen. Dabei wurde besonders darauf hingewiesen, daß Ritalin die Lernfähigkeit erheblich steigere. Der zu dieser Zeit noch lebhafte Urs mußte neun Jahre lang täglich 40 mg Ritalin schlucken. Und das, obwohl in der medizinischen Literatur ausdrücklich vor einer längeren Ritalin-Verabreichung gewarnt wird. Urs reagierte mit Wut- und Krampfanfällen von solcher Stärke, daß mehrfach ein Arzt zu Hilfe gerufen werden mußte. Sein Befund: Depressionen. In dieser Zeit schloß sich Urs immer häufiger in seinem Zimmer ein oder floh in den Wald. Nach Beendigung der Schul-Ausbildung wurde das Ritalin auf Empfehlung von Spezialisten abgesetzt. Aber Urs war süchtig geworden. Er stieg um auf Schlaftabletten. Kurz nach Beginn der Lehre erkrankte er an Gelbsucht. Ein Arzt stellte fest, daß Urs Heroin spritzt. Urs wird zu einem Psychiater überwiesen, der verschreibt ihm wieder Psychopharmaka. Mit neunzehn wird Urs Müller tot in der Wohnung seiner Freundin gefunden. Ursache: Eine Überdosis Drogen.  

Gewalt gegen Kinder 

Die psychiatrischen Handbücher warten mit einer ganzen Batterie von unverifizierbaren  Symptomsammlungen auf, um Kinder ritalinreif zu diagnostizieren. Allen voran ein "Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-III-R" -das offizielle Standardwerk der "Amerikanischen Psychiatrie Vereinigung". In der deutschen Fassung - abgesegnet vom Präsidenten der "Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde" E. Lun-gershausen und federführend bearbeitet von Psychiatern des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, sowie der    Universitäts-Nervenkliniken München und Bonn - finden sich unter dem Diagnoseschlüssel 314.01 die „Diagnostischen Kriterien der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivi-tätsstörung". 14 Kriterien warten hier auf die Kinder. Eine kleine willkürliche Auswahl: Zappelt häufig, kann nur schwer sitzen bleiben, platzt oft mit der Antwort heraus, kann nur schwer ruhig spielen, redet häufig übermäßig viel. So setzt sich die Reihe fort. Fertig ist die Diagnose, wenn "eine mindestens sechs Monate andauernde Störung, bei der mindestens acht Anzeichen auftreten", vorliegt. 

Als weitere Mode-Diagnose dient die sogenannte „Minimale cerebrale Dysfunktion" (eine pseudowissenschaftliche Wortschöpfung, die eine angebliche "geringfügige Gehirnfunktionsstörung" als "Krankheit" suggerieren soll) im Psychiatrie-Roulette. Und diese Diagnosen resultieren in gesunden Geschäften auf den Rücken von Kindern. Nach "konservativen Schätzungen" der amerikanischen Medizinervereinigung schlucken heute 750.000 Kinder Amphetamine auf Rezept, Experten gehen sogar von 4.000.000 Kindern aus. Der Ritalin-Umsatz in den USA lag 1970 bei 11 Millionen Dollar und erreichte 1986 eine Steigerung auf 75 Millionen Dollar. In der Bundesrepublik blühen die Ritalin-Profite weitgehend im Dunklen, der Umsatz mit der Kinder-Droge dürfte vorsichtig geschätzt bei zwei Millionen Mark liegen. 

"Auf Kosten der Gesundheit ruhiggestellt"  

Die Warnungen sachverständiger Kritiker sind deutlich. Kinderarzt Dr. Hans von Lüpke aus Frankfurt: "Ich verschreibe grundsätzlich kein Ritalin. Die Kinder werden durch diese Mittel auf Kosten ihrer Gesundheit ruhiggestellt." Auch der Erziehungswissenschaftler Dr. Reinhard Voß von der Universität Dortmund beklagt: "Kinder dürfen keine Kinder mehr sein. Es soll ein Einheits-Superkind herauskommen. Wenn es dann auch noch Schulprobleme gibt, wird eben zur Psycho-Pille gegriffen. Und Prof. Walter Bärsch, Präsident des deutschen Kinderschutzbundes kritisiert: „Diese Psychopharmaka werden viel zu schnell verschrieben. Hier wird aus einem pädagogischen Problem ein medizinisches gemacht."  

Was hat es mit der Droge aufsich, mit der tausende deutscher Schulkinder auf Rezept traktiert werden, obwohl sie wegen des hohen Suchtpotentials dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt? Das Innenministerium in München konstatierte: "Die neue Droge in Bayern ist Amphetamin." Auch das Bundesinnenministerium und Polizeibehörden beklagen einen steigenden Amphetaminmißbrauch und warnen vor der "gefährlichen harten Droge".  

Gefährlicher als Kokain 

Noch viel aufschlußreicher ist freilich, was die bereits zitierte Psychiatrie-Bibel "Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen" über Amphetamine festhält. Dort finden sich nämlich nicht nur die Pseudo-Diagnosen, um Kinder "Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen" mit Krankheitswert anzudichten, was ja die unabdingbare Voraussetzung für die Amphetamin-Verabreichung ist. Nein, im Psychiatrie-Manual wird unter Punkt 304.40 und 305.70 auch Abhängigkeit und Mißbrauch von Amphetamin ausführlich beschrieben. Amphetamin ist eine potentere Droge als Kokain wird hier unumwunden zugegeben: "Kontrollierte Studien haben gezeigt, daß erfahrene Konsumenten Amphetamin von Kokain nicht unterscheiden können. Einer der wenigen Unterschiede zwischen den beiden Substanzklassen liegt in der längeren Dauer der psychotropen (auf die Psyche einwirkend, Anmerkung der Redaktion) Wirkung von Amphetamin..."  

Und weiter heißt es: "Psychische und Verhaltensänderungen, die mit Mißbrauch  und Abhängigkeit von Amphetamin einhergehen, umfassen Depressionen, Reizbarkeit und soziale Isolation. Auch können sexuelle Dysfunktion, paranoide Gedanken, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen auftreten." Und das Psychiatrie-Handbuch hat noch weit mehr zu bieten: „Die fehlangepaßten Verhaltensweisen können in Tätlichkeiten, psychomotorischer Erregung, beeinträchtigter Urteilfähigkeit und beeinträchtigter sozialer und beruflicher Leistungsfähigkeit bestehen. Die körperlichen Symptome können in Tachykardie (Herzjagen, Anmerkung der Redaktion), Pupillenerweiterung, erhöhtem Blutdruck, Schwitzen oder Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen bestehen. Die Verhaltensstörungen und die körperlichen Symptome treten nicht später als eine Stunde nach Einnahme auf und können sich innerhalb weniger Sekunden voll entwickeln."  

"Krampfanfälle, Herzstönmgen, Wahnphänomene" 

Als weitere Komplikationen werden genannt:: „...Brustschmerzen können auftreten, ebenso Krampfanfälle nach höheren Dosen. Herzrhythmusstörungen oder Atemlähmungen können zum Tode führen". Zum "Entzugssyndrom von Amphetamin" heißt es: "Suizid stellt die Hauptkomplikation dar." Und zu wahnhaften Störungen, ausgelöst durch Amphetamin, ist zu erfahren: "Es kann zur Verzerrung des Körperbildes und zur Verkennung menschlicher Gesichter kommen. Anfänglich können Mißtrauen und Neugierde mit einem gewissen Vergnügen erlebt werden. Sie können jedoch später aggressive oder gewalttätige Handlungen  gegen 'Feinde' auslösen. Die Halluzinationen von Insekten oder Ungeziefer, die auf oder unter der Haut krabbeln, kann Kratzen und ausgedehnten Exkoriationen (Hautabschürfungen, Anmerkung der Redaktion) der Haut führen. Die Wahnphänomene können sich über eine Woche oder länger hinziehen, dauern gelegentlich aber auch länger als ein Jahr."  

Nur der kausale Zusammenhang zwischen den Diagnosen, wie "Hyperaktivität" oder "Aufmerksamkeits-Defizit", und der daraus resultierenden Amphetaminverschreibung für Kinder wird im "Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen" verschwiegen, dabei wäre diese Verbindung durchaus ein eigenes Kapitel über psychiatrische Perversitäten und den DDealer in Weiß" wert gewesen.  

Todesfälle werden der Droge zugeschrieben 

Viele Eltern bestätigen die schlimmen Amphetamin-Gefahren. Der achtjährige Thorsten schluckte fünf Monate lang Ritalin. Sein Vater berichtet: „Wir waren im Freizeitpark und da haben wir ihm morgens eine Tablette gegeben und wir sind da rein gekommen, er sah die Loopingbahn und war dann derart euphorisch und wollte direkt damit fahren. Und nach vier Stunden ließ die Wirkung nach und dann ist er mir nicht einmal mehr auf die kleinste Schaukel gegangen. Er war derart verängstigt und dann haben wir gesagt, so, jetzt ist Schluß." Die Mutter von Thorsten ergänzt: „Mittags, wenn er heim kam, hatte er immer einen starren Blick gehabt. Die Abwesenheit, die Lethargie, der war eigentlich nicht zu Hause. Er hat in der Schule den Rektor mit seinem Vater verwechselt."  

In den USA werden mindestens 17 Todesfälle durch Mord und Selbstmord mit Ritalin in Verbindung gebracht. In San Antonio Texas haben die Eltern von Samuel Grossmann eine Schadenersatzklage eingereicht. Ihr Sohn brach beim Radfahren plötzlich zusammen und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. 12 Jahre wurde Samuel Grossmann alt. Todesursache: Herzmuskelvergrößerung, eine mögliche Folge von Ritalin, das Samuel vier Jahre lang schluckte, den Eltern wurde die Psycho-Droge als vorzügliches und sicheres Mittel angepriesen.  

In Washington DC legte sich ein fünfjähriges Kind auf die Straße. Eine Nachbarin fuhr gerade vorbei und stellte ihr Auto sofort schützend vor das Kind, damit es nicht überfahren werden konnte. Sie lief zu dem Kind und wollte es aufheben. Doch der Junge wehrte sich und wollte sterben. Seit mehreren Monaten bekam das Kind Ritalin.  

In Canton (Massachusetts) erschlug ein 14jähriger, der seit sieben Jahren unter Ritalin stand, einen gleichaltrigen Klassenkameraden mit einem Baseballschläger. Der Polizei erzählte er, er wollte das Gefühl erleben, wie es ist, jemanden umzubringen.  

Eltern unter Druck gesetzt 

Doch es gibt noch andere skandalöse Auswüchse: Eltern werden mitunter moralisch unter Druck gesetzt und mit massiven Drohungen eingedeckt, wenn sie sich weigern, ihren Kindern Ritalin zu geben. Karin Carl aus Lüneburg ist so eine Mutter: Sie lehnte Psycho-Drogen für ihren 13jährigen Sohn Sven ab. Daraufhin warf ihr ein Psychiater wörtlich an den Kopf: „Sie wollen Ihrem Kind das Beste vorenthalten" und drohte mit Heimeinweisung. Ähnlich agierte ein Pillen-Verordner im niederbayerischen Landshut. Als eine Mutter der Ritalin-Verordnung nicht zustimmte, sagte er: "Sie können es ja anderweitig versuchen, aber sie werden mit ihrem Kind sowieso wieder zu mir kommen".  
 

 

Bildunterschrift: Julia Migenes beim Wohltätigkeitskonzert in der Hamburger Musikhalle zugunsten von ritalingeschädiglen Kindern.  
 

Wohltätigkeitskonzert für ritalingeschädigte Kinder 

Konsequent gegen Drogen für Kinder engagiert sich seit über zehn Jahren auch die Scientology Kirche. Kürzlich veranstaltete sie in der Hamburger Musikhalle ein Wohltätigkeitskonzert mit der Sängerin Julia Migenes zugunsten von Ritalin geschädigten Kindern. Vor 1.200 Konzertbesuchern begeisterte die internationale Starsopranistin - besonders bekannt wurde sie als Carmen in einem Film mit Placido Domingo - durch ihre musikalische Vielseitigkeit. Julia Migenes berichtete auch von eigenen bitteren Erfahrungen im Kampf gegen Drogen für Kinder. Ihre Nichte Sharon wurde in der Schule als hyperaktiv eingestuft und bekam jahrelang Psycho-Drogen verordnet und wurde süchtig. Mit 21 Jahren starb das Mädchen an einer Überdosis Drogen.  

Durch das Wohltätigkeitskonzert in Hamburg kamen 20.000 Mark zusammen, mit denen die Elternvereinigung "Kinderliga mit Ernährungsumstellung gegen Psychodrogen" unterstützt wird. Der Verein mit Sitz im schleswig-holsteinischen Anderlingen und einer Vertretung im oberbayerischen Trostberg hat Eltern als Mitglieder, die bei Problemen mit Kindern Ratsuchende über erprobte Selbsthilfe-Möglichkeiten im Ernährungsbereich informieren und über die schädlichen Wirkungen von Psycho-Drogen aufklären.  

Franz Riede, Sprecher der Scientology Kirche Hamburg eV., erklärt das langjährige Engagement seiner Gemeinschaft gegen Gewalt an Kindern so: "Der zunehmende Amphetamin-Mißbrauch in der Doping- und Drogenszene ist hinlänglich bekannt. Die Verordnung der gleichen Suchtmittel an Kinder aufgrund fragwürdiger psychiatrischer Diagnosen ist ein unglaublicher Skandal und muß mit allen Mitteln bekämpft werden. Kinder sind unsere Zukunft und haben ein Recht drogenfrei aufzuwachsen."  

Eltern und andere Interessierte können sich für Fragen und weitere Informationen an folgende Anlaufstellen wenden: "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.",  Landesgruppe  Norddeutschland,  2000 Hamburg 62, Postfach 620241 oder "Kinderliga mit Emährungsumstellung gegen Psychodrogen", Telefon 04284/516, Hinter den Höfen 82, 2743 Anderlingen.  



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Der Freiheitsspiegel  
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Scientology Kirche Deutschland, Sitz: 8000 München 40, Beichstraße 12  
Präsident: Helmuth Blöbaum  
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Druck: Flensborg Avis, Flensburg.  
Scientology ist ein Zeichen im Besitz des Religious Technology Centers, und wird mit dessen Erlaubnis benutzt.

 

Der Amokläufer von Erfurt unter Ritalin? Wie ein Verdacht produziert wird

Dazu auch:

Um Ritalin zu diskreditieren verweisen Scientologen gern auf angebliche "Fälle", die in der Regel niemand nachprüfen kann.
So zum Beispiel in der Scientologen-Zeitschrift Freiheitsspiegel Nr. 42 von 1989 (oben).
Oder in dem Scientologen-Buch "Die Männer hinter Hitler" (oben)

Am 26.4.2002 hat 19-jährige frühere Schüler Robert Steinhäuser im Gutenberg-Gymnasium zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin und einen Polizisten erschossen. Danach brachte er sich selbst um. Er war kurz zuvor der Schule verwiesen worden.
Scientology und Scientologen nutzen diesen mörderischen Amoklauf auf unterschiedlichsten Ebenen für ihre Zwecek aus:
Die Scientology-Organisation schickt ihre "ehrenamtlich Geistlichen" zur angeblichen Hilfe für Betroffene. Dazu:
 

Der Autor des nachfolgenden Briefes ist Jo Conrad, der eng mit Michael Kent alias Michael Hinz zusammenarbeitet.
Ob er diesen jemals an die Staatsanwaltschaft abgeschickt hat weiss ich nicht. Das ist auch nebensächlich. Ebenso nebensächlich ist hier, ob Jo Conrad ein Scientology-Anhänger ist oder nicht. Conrad schreibt:

"Da bei den jugendlichen Amokläufern der letzten zehn Jahre fast immer Psychopharmaka eine Rolle spielten, wäre es wichtig, den Täter von Erfurt auf Rückstände von Ritalin o.ä. Psychopharmaka ... zu untersuchen".
 
Aus: http://f7.parsimony.net/forum9673/messages/5752.htm geladen am 20.6.2002 


Geschrieben von Jo am 27. April 2002 00:13:07: 
     Als Antwort auf: Meine Gedanken zum Amoklauf geschrieben von Jemand am 26. April 2002 21:34:22: 
     An: Polizeidirektion Erfurt, Staatsanwaltschaft Erfurt per Fax. 
     Worpswede, den 27. April 2002 
     Sehr geehrte Damen und Herren, 
     Da bei den jugendlichen Amokläufern der letzten zehn Jahre fast immer Psychopharmaka eine Rolle spielten, wäre es wichtig, den Täter von Erfurt auf Rückstände von Ritalin o.ä. Psychopharmaka, aber auch Drogen wie Ecstasy zu untersuchen. Da weltweit und auch in Deutschland Kindern und Jugendlichen immer häufiger Psycho-pharmaka verschrieben werden, wäre es wichtig, jeden Fall von übermäßiger Gewalt daraufhin zu untersuchen. Denn vielleicht handelt es sich ja um „Nebenwirkungen“ dieser Medikamente und die Vergabe müßte einer dringenden Untersuchung unterzogen werden. 

Hier eine Aufstellung von Fällen: 
1. Am 28. April 1992 setzte Kenneth Seguin seine beiden 5- und 7-jährigen Kinder unter Drogen, brachte sie zu einem Teich, schnitt ihre Pulschlagadern auf und warf sie ins Wasser. Dann fuhr er nach Hause und erschlug seine schlafende Frau mit einer Axt. Er stand zu dieser Zeit unter der Psychodrogen. 
2. Im Nov 1992 erschoß Lynnwood Drain in Kalifornien sechs Menschen mit einer Handfeuerwaffe, bevor er sich selbst das Leben nahm. Bei der Obduktion wurden die Psychopharmaka Fluctin und Valium gefunden. 
3. Im Dez. 1993 erschoß Steven Leigh aus Chelasea, Michigan, seinen Schuldirektor und verletzte zwei andere Personen. Er stand unter Prozac.  
4. 1995 erstach der 16-jährige Brian Pruitt seine Großeltern. Ihm waren zuvor psychiatrische Drogen verschrieben worden. 
5. Am 3. November 1995 versuchte der Polizist Steven B. Christian, der seit 25 Jahren bei der Polizei Dallas beschäftigt war, eine Polizeistation mit der Waffe zu stürmen und Polizeibeamte zu erschießen. Er verwundete einen Beamten und wurde er-schossen. Man fand einen hohen Gehalt Antideppressiva in seinem Blut. 
6. Am 19. Februar 1996 schnappte sich der 10-jährige Timmy Becton seine drei Jahre alte Nichte als Deckung und richtete ein Gewehr auf einen Sheriff. Becton war einen Monat zuvor von einem Psychiater unter psychiatrische Drogen gesetzt worden. 
7. Während des Urlaubs in Las Vegas am 25. Mai 1997 vergewaltigte und ermordete der 18-jährige Jeremy Strohmeyer ein 7-jähriges Mädchen. Bei ihm war ein "Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom" diagnostiziert und hatte eine Woche zuvor begonnen, Psychopharmaka zu nehmen. 
8. Am 27. September 1997 vergewaltigte und erdrosselte der 16-jährige Sam Manzine einen anderen Jungen. Er war in psychiatrischer Behandlung.  
9. Am 6. März 1998 erschoß Methew Beck, Buchhalter aus Conncticut, vier seiner Vorgesetzten mit einem Gewehr, bevor er sich selber tötete. Zum Zeitpunkt der Tat stand er unter dem Einfluß dreier verschiedener psychiatrischer Drogen. 
10. Am 21. Mai 1998 erschoß der 14-jährige Kip Kinkel seine Eltern. Anschließend lief er in seine Schule in Springfield, Ore-gon, tötete zwei Menschen und verletzte weitere 22. Er stand unter Prozac und Ritalin 
11. Am 28. Mai 1998 ermordete Brynn Hartmann ihren Mann und beging anschließend Selbstmord. Sie hatte davor das Anti-depressivum  „Zoloft" verschrieben bekommen.  
12. Am 20. April 1999 eröffnete Eric Harris, Anführer des Massakers an der Columbine Highschool in Littleton, das Feuer auf seine Mitschüler, wobei er 13 Schüler tötete, und anschließend Selbstmord beging. Harris nahm die Psychodroge .Luvoc".  
13. Am 4. Mai. 1999 lenkte Steve Allen Abrams absichtlich seinen Wagen auf einen Kinderspielplatz und tötete dabei zwei Menschen und verletzte fünf weitere schwer. Er stand unter der Psychodroge "Lithium" 
14. Am 10. August 1999 war Buford Furrow aus Kalifornien durch Gerichtsbeschluß auferlegt worden, die verordneten antipsychiotischen Medikamente weiterhin zu nehmen. Eine Woche nach dieser Anordnung , eröffnete er das Feuer auf Kinder des jüdischen Gemeindezentrums in Los Angeles. 
15. Am 25. August 1999 tötete der 15-jährige Matthew Hardrick seine Eltern. Die Zeitungen schrieben, daß er unter Psychodrogen stand. 
16. Der 42-jährige Michael McDermott, der am 26.12.00 ein Massaker in einer Internetfirma im US-Bundesstaat Massachusetts anrichtete und sieben Leute umbrachte, soll laut CNN in psychiatrischer Behandlung gewesen sein und Psychopharmaka bekommen haben. Er zeigte keinerlei Regung, als er dem Richter vorgestellt wurde. 
17. Auch der Attentäter von Nanterre Durn, der in Paris Amok lief, war bereits vor der Tat wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen und nahm Antidepressiva. Nach Angaben aus Justizkreisen war Durn «chronisch depressiv» und hatte bereits mehrere Suizidversuche unternommen.  

 Mit Freundlichen Grüßen  
 Jo Conrad

 
 
Teils dieselben Beispiele benutzte Bernd Trepping von der Scientology-Tarnorganisation KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.  - womit der Kreis geschlossen wäre. Denn Trepping verdeutlicht, dass es ihm um Antipsychiatrie geht.
 
Aus: http://f24.parsimony.net/forum56725/messages/9797.htm 

Amoklauf nach Psychopillen? Menschenrechtsverein fordert Prüfung 
[ Psychopolitik-Forum ] 
 
 

Geschrieben von Wolfgang-KVPM-Stgt am 27. April 2002 04:36:05: 

München/Erfurt. Die Bundesleitung der Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) in München forderte in einem Schreiben an den Oberstaatsanwalt Michael Lehmann die Prüfung, ob der 19-Jährige Amokschütze von Erfuhrt jemals manipulierende Praktiken der Psychiatrie erfahren hatte. Bei ähnlichen Vorkommnissen in den USA hätten stets psychiatrische Tabletten eine Rolle gespielt, sagt KVPM Präsident Bernd Trepping. Solche Tabletten könnten als "Nebenwirkung" Gewaltausbrüche, Zerstörungswut und schlimmstenfalls den Drang zum Töten auslösen.  

Gerichtsmedizinische Untersuchungen nach Drogenrückständen im Körper beschränken sich in der Regel nur auf die Untersuchung des Blutes des Täters. Wurden Psychopharmaka aber vor längerer Zeit abgesetzt, ist der Nachweis im Blut nicht mehr möglich, während die psychiatrische Manipulation der Persönlichkeit weiterhin verheerende Folgen haben kann. Durch eine aufwendigere Untersuchung der Haare ist ein vergangener Konsum von Psychodrogen auch noch nach dem Absetzen nachweisbar.  

Teil des Schreibens der KVPM an die Staatsanwaltschaft ist eine Auflistung von Aussagen von Medizinern, die eine Psychopharmaka induzierte Suizidalität bzw. Aggressivität beobachtet haben, sowie eine Auflistung von 15 Fällen, mit besonders schweren Gewalttaten, bei denen die gefährlichen Drogen eine Rolle spielten.  

 Die spektakulärsten:  

Im November 1992 erschoss Lynwood Drake in Kalifornien sechs Menschen und dann sich selbst. In seinem Körper wurden die Psychopharmaka "Fluctin" und "Valium" gefunden.  

Im Mai 1998 erschoss Kip Kinkel (14) seine Eltern, dann zwei Mitschüler. Er stand unter "Prozac" und "Ritalin". 

Im Mai 1999 steuerte Steve Allen Abrams sein Auto absichtlich auf einen Kinderspielplatz. Zwei Menschen starben. Abrams stand unter der Psychodroge "Lithium".  

Bernd Trepping, Präsident der Bundesleitung der KVPM: "Wir vertreten entschieden die Auffassung, dass im Falle einer Beteiligung von Psychopharmaka, auch die verantwortlichen Psychiater zur Rechenschaft gezogen werden müssen, da ihnen die verheerenden Nebenwirkungen durchaus bekannt sind."  

Für weitere Informationen: Bernd Trepping 089-273 03 54 Fax: 089-28 98 67 04 

Psychiatrie-Kritik Forum http://forum.myphorum.de/list.php?f=7584 
[ Psychopolitik-Forum ]

 

Hans Tolzin

An der Produktion des Verdachts gegen ein Medikament wirken viele Websites mit.
Auch Hans Tolzin mit http://www.tolzin.de/ritalin/index.htm, derselbe, dem auch www.findefux.de gehört, vgl.
Der Amokläufer von Erfurt: Opfer von Geheimdiensten?

Tolzin beschreibt in bemerkenswerter Offenheit das Ziel seiner Websites:

Liebe Leser,
eigentlich war ich der Meinung, mittlerweile genügend Angst vor einer Zwangsimpfung gegen Pocken verbreitet zu haben
(Aus: http://f25.parsimony.net/forum63595/messages/3166.htm Der IMPF-REPORT Nr. 23 ist da! Geschrieben von Hans am 15. Dezember 2002).

Überschrift: RITALIN: Drogen für - oder gegen - unsere Kinder ? Schulmassaker: Die Täter sind Opfer
Der dazugehörige Artikel allerdings stammt aus der Website www.zeitenschrift.com Demnach heisst der Artikel in der ZeitenSchrift 25/2000 Seite 3:
"Die Täter sind Opfer -  Amokläufe von Jugendlichen, die wahllos Menschen niederschießen oder angebliche sexuelle Übergriffe begehen, könnten ihre Ursache in psychoaktiven Medikamenten haben".
Das Wort "Schulmassaker" hat offenbar Tolzin darüber gesetzt.
Der Artikel selbst enthält die übliche Aufzählung von angeblichen Fällen.
Ein Autor ist nicht angegeben.


Rechts im Kasten einschlägige Links zu Ritalin und Antipsychiatrie, zum Beispiel

 
 
 



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