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Adresse dieser Seite: http://www.Ingo-Heinemann.de/Taeuschung-durch-PR.htm Zuletzt bearbeitet am 23.1.2008 Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto |
Täuschung durch PR
Die Öffentlichkeitsarbeit der Scientology-Organisation
enthält vielfach Täuschung der Öffentlichkeit. Besonders
wichtig ist die Täuschung der Presse. Denn dann verbreitet die Presse,
was Scientology gern verbreitet haben möchte.
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Public Relations, PR, also Öffentlichkeitsarbeit,
dient der Verbesserung des Ansehens in der Öffentlichkeit.
Zweck ist bei Wirtschaftsunternehmen der Absatz der
Produkte. Je mehr sich die Produkte gleichen, umso wichtiger wird PR.
| Aus: Das
Beste und Time-Magazin 1991- Behar: Scientology - ein gefährlicher
Kult
"Kurz nach Hubbards Tod konsultierten die Scientologen in ihrem Bemühen, ihr Randgruppenimage loszuwerden, die angesehene Wirtschaftsberatung Trout & Ries in Connecticut. 'Wir haben ihnen geraten, ihre Geschäftspraktiken in Ordnung zu bringen und auch nicht mehr als Kirche zu firmieren', sagt Jack Traut. 'Das wollten sie aber nicht hören'.“ |
Intern spricht die Scientology-Organisation eine andere Sprache:
"Wir verkaufen Produkte
und Dienstleistungen". Denn:
"Der einzige Grund. aus dem es Orgs gibt, ist die Aufgabe, MATERIALIEN UNDEs ist deshalb nur folgerichtig, daß zum PR-Kurs ein umfangreiches Traktat über Marketing gehört. Dies ist unten vollständig wiedergegeben, um nicht dem Vorwurf ausgesetzt zu werden, ein Zitat sei
DIENSTLEISTUNGEN AN DIE ÖFFENTLICHKEIT ZU VERKAUFEN"
The Auditor 191 (1983)
PR hatte bei Scientology aber auch den Zweck, illegal beschaffte Informationen
zu waschen.
So wird in der Anklageschrift
gegen Mary Sue Hubbard wegen Verschwörung gegen die US-Regierung mehrfach
dargelegt, wie durch Einbruch beschaffte Dokumente über den Deckmantel
der PR verwendungsfähig gemacht werden.
Es gilt also die Öffentlichkeit über diese Tatsache zu täuschen.
In erster Linie muss die Presse getäuscht werden.
Denn wenn die Presse eine Täuschung übernimmt, gibt sie der
Aussage Glaubwürdigkeit.
Ursprünglich ging es dabei hauptsächlich um Mitteilungen an
die Presse.
Dazu Scientology-Gründer Hubbard schon 1968 (selbstverständlich
werden auch jahrzehntealte Anweisungen des Gründers auch noch heute
beachtet):
Heute gilt das selbstverständlich auch für Auftritte von Scientologen
im Fernsehen.
Ein solcher Auftritt dürfte allemal als Erfolg gewertet werden,
wenn nur oft genug der Begriff Religion fällt.
Das ist leicht zu erreichen, wenn mehrere Scientologen auftreten.
HUBBARD-KOMMUNIKATIONSBÜRO
PRESSEVERLAUTBARUNGEN
Presseverlautbarungen sollten auch immer einen Faktor von Ausdauer enthalten. Das gibt den Leuten aus der Öffentlichkeit die Vorstellung, daß wir fortbestehen. Beispiele: "Seit vielen Jahren sagen wir ...................."
Eine gute Zeit für eine Presseverlautbarung ist an einem Montag. Die Zeitungen haben ihr ganzes Pulver in den Sonntagszeitungen verschossen, und das macht den Montag zu einem eher ruhigen Tag für Neuigkeiten. Also denken Sie daran - forcieren Sie ein Thema, bis es abgenutzt ist, fügen Sie Ausdauer hinzu und verlautbaren Sie Zeitungsgeschichten montags. In einer Presseverlautbarung GREIFEN SIE IMMER AN. Verteidigen oder leugnen Sie nie. L. RON HUBBABD GRÜNDER
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Beispiel: Scientology in Südafrika - gegen Apartheid?
Die Scientology-Organisation benutzt gern die Websites, in denen Pressemitteilungen
verbreitet werden.
In zwei solcher Websites erschienen im Dezember 2007 Scientology-Pressemitteilungen
mit dem Titel "Scientology Kirche in Südafrika als gemeinnützig
anerkannt".
Darin hiess es:
"Anfang der 70er Jahre hatte die Apartheids-Regierung der Kirche die Anerkennung verweigert. Denn die Scientology Kirche setzte sich aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses für die Gleichheit aller Menschen ein."Damit wurde der Eindruck erweckt, als habe sich die Scientology-Organisation gegen die Apartheid eingesetzt, also gegen die damalige Rassentrennung.
Davon kann allerdings keine Rede sein. Mir sind keine Anhaltspunkte
dafür bekannt, dass Scientology sich damals gegen gegen die Apartheid
eingesetzt hat. Mir ist auch keine einzige entsprechende Äusserung
von Hubbard bekannt, ohne den damals mit Sicherheit kein Scientologe Stellung
genommen hätte.
Im Gegenteil: Es gibt zahlreiche rassistische Äusserungen von
Hubbard.
Eine Sammlung ist zu finden unter http://solitarytrees.net/racism/deny.htm
Russel Miller berichtete 1987 in seinem Buch "The Bare-Faced
Messiah" Kapitel 15, "Besuch im Himmel" (Ausgabe Sphere Books Seite 338,
deutsch
http://www.pewid.ch/Bare-Faced/bfm-15.html),
Hubbard habe sich öffentlich für Sympathie für die Lage
der schwarzen Mehrheit sowohl in Rhodesien als auch in Südafrika eingesetzt,
"während er persönlich Verachtung für sie zugab. Schwarze
waren so dumm, erklärte er John McMaster, dass sie auf einem E-Meter
keine Anzeige brachten." McMasters war nicht irgend jemand, sondern der
erste "Clear". Miller (Ausgabe Sphere Books Seite 334, deutsch http://www.pewid.ch/Bare-Faced/bfm-15.html):
"Am 8. März [1966] bestand er den Check ohne jedes Zittern der Nadel
des E-Meters, was bewies, dass er die Gedächtnisbank seines reaktiven
Verstand vollständig gelöscht hatte. Er war clear!"
Tatsache ist demgegenüber, dass Süd-Afrika 1972 einen umfangreichen
Untersuchungsbericht über Scientology veröffentlicht hat:
Die Republik von Süd-Afrika hat 1973 einen Bericht vorgelegt: »Report of the Commission of Enquiry into Scientology for 1972 Published by the Authority«, Republic of South Africa, Pretoria 1973.Der Report, der auf einer erheblichen Zahl von Zeugenaussagen und der Auswertung von Hunderten von Dokumenten beruht, kommt nach gründlicher Darstellung der Scientology und ihrer Praktiken zu einer Reihe von Empfehlungen: »15.1 Alle Befunde und Empfehlungen der Kommission sind einstimmig.Der südafrikanische Bericht kann als vorbildlich für eine gründliche Untersuchung angesehen werden. Dies sowohl, was die Befragung von Zeugen, als auch was die Auswertung von Material anbetrifft. |
Rechts das Deckblatt des Südafrika-Berichts mit dem Titel
"REPORT of the COMMISSION OF ENQUIRY INTO SGIENTOLOGY for 1972"Vorsitzender der Kommission war G.P.C. Kotzé. Deshalb wird der Bericht auch als Kotzé-Report bezeichnet. Hier ein PDF des Original-Berichts, 17 MB: http://www.Ingo-Heinemann.de/South-Africa-Scientology-Report-1972.pdf Eine Teilübersetzung befindet sich als PDF mit 3 MB unter
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Robert Kaufman hatte schon 1972 in seinem Scientology-kritischen Buch "Übermenschen unter uns" geschrieben: "
"Die meisten Scientologen waren in kulturellen Dingen unbewandert und interessierten sich nur für Hubbards Äußerungen. Viele waren reaktionär, fast faschistisch in ihren politischen Ansichten. Sie waren der Überzeugung, daß die Armen und Unterdrückten auf der Welt, die Bewohner von Ghettos und Obdachlosensiedlungen selbst für ihre Lage verantwortlich seien: sie ließen sich von ihrem reaktiven Geist beherrschen und bekämen genau, was sie verdienten. Scientologen aus Südafrika unterstützten fast einstimmig die Apartheidspolitik."Nachzulesen in http://www.Ingo-Heinemann.de/Kaufman-UebermenschenUnterUns1972.htm#Apartheid
Besonders aufschlussreich ist ein Artikel von Chris Owen:
"Scientologys Kampf für Apartheid. Die Geheime Story des Rassismus bei Scientology"Leider nur auf englisch vorhanden:
Chris OwenWenn man den Artikel über Google ansteuert, etwa durch Eingabe von "Scientology's fight for apartheid", wird "Diese Seite übersetzen" angeboten. Es handelt sich um eine Computer-Übersetzung, die mit etwas Glück den Sinn erkennen lässt, aber immerhin. Eine solche Übersetzung ist allerdings auf keinen Fall zitierfähig.
Scientology's fight for apartheid -
The secret history of racism in Scientology
http://www.cs.cmu.edu/~dst/Cowen/essays/apartheid.html
Vor diesem Hintergrund ist es besonders infam, wenn die Scientology-Organisation
vielfach den Begriff Apartheid als "religiöse Apartheid" als Kampfbegriff
gegen Scientology-Kritiker benutzt.
Damit werden Kritiker Rassisten gleichgestellt.
Es handelt sich um die Methode des "Redefinierens", vgl. http://www.Ingo-Heinemann.de/Redefinieren.htm"Redefinieren
von Worten": Methode der Täuschung und der Gehirnwäsche
Der Mini Kurs für Pressekontakte
Bemerkenswert: Der Kurs war kostenlos.
Aber nicht ganz. Mit dem Kursmaterial erhielten die Teilnehmer
eine Spendenbitte über 10.- DM.
Außerdem eine "Verzichtserklärung".
Damit das "Pack" - das Kursmaterial - nicht in "falsche Hände"
gerät. Etwa die der Presse.
18.4.80 Lieber Student, herzlich willkommen auf dem Mini Kurs für Pressekontakte. Wir freuen uns, daß wir Dir die wertvollen PR-Studiermaterialen von Ron übermitteln können. An dieser Stelle haben wir nun zwei Bitten an Euch: Wir haben ursprünglich nicht damit gerechnet, daß der Kurs so gut besucht wird. Wir bekamen von unserem FP nur eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt, die dann durch die rege Teilnahme an dem Kurs von Seientologen von überall her (Wien, Basel, Salzburg, Ulm, Augsburg, Frankfurt, Köln, Bonn, Hamburg, Stuttgart, Heilbronn, Darmstadt und Gelsenkirchen) um das 5fache überschritten wurde. Wir bitten Dich also hiermit, DM 10.- für die Unkosten und die Kopien zu spenden. Das Studierpack bleibt natürlich nach Ablauf des Kurses Dein Eigentum. Der Kurs ist weiterhin kostenlos. Die DM 10.- sind dem Kursleiter vor Beginn des Kurses auszuhändigen und wir hoffen Deine Übereinstimmung zu bekommen. Die zweite Bitte:
Das wars für die Vorbedingungen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Studieren und Drillen und eine Menge Gewinne!!!!! Euere
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Das Kursmaterial enthält - wie bei Scientology üblich - lediglich
eine Zusammenstellung einiger "Policy-Letters", mit denen Hubbard seinen
Konzern gesteuert hat und nach denen auch noch heute gehandelt wird. Für
den jeweiligen Kurs wird lediglich ein Checkblatt hinzugefügt, auf
dem jeder einzelne Schritt abgehakt und abgezeichnet wird.
HCOPL 18.10.79 Marketing-Serie
14 - Blickpunkt
Hubbard Kommunikations Büro Saint Hill Manor, East Grinstead, Sussex HCO POLICY LETTER 0F 18 OCTOBER 1979 Remimeo Marketing Serie 14 Blickpunkt Bevor man erfolgreich Material für Marketing Zwecke machen oder okayen kann, muß man die Fähigkeit erlernen, den Standpunkt des Lesers einzunehmen, von dem erwartet wird, daß er es schlußendlich liest. Die Hauptessenz des Marketing ist die Erschaffung des Wunsches und der Verkauf der Dienstleistung oder des Produktes. Der einzige Grund warum man druckfertiges Material schreibt oder Werbeprospekte druckt, Handzettel oder Plakate druckt, ist gerade der. Jedes bebilderte oder geschriebene Material wird aus dem einzigen Grund geschrieben oder gemacht, das es schlußendlich von der verbrauchenden Öffentlichkeit angeschaut wird. Es ist natürlich verschwenderisch, Material zu authorisieren oder auszuführen, das nicht den grundlegenden Zweck des Marketing erbringt. Es mag sogar destruktiv sein. Es kostet Geld, Material zu drucken und zu verbreiten. So ist also Material, welches nicht den grundlegenden Zweck von Marketing in der Öffentlichkeit erfüllt, für das es beabsichtigt ist, eine Verschwendung von Zeit und Geld ist. Weiterhin, falls man nicht lernt, den Standpunkt des Betrachters des Druckwerkes einzunehmen, kann man ziemlich destruktive Fehler machen, die zusätzlich neben dem Verlust und der Verschwendung im Druck, wirklich das Einkommen der Organisation verhindern können, indem es Leute davon abhält, das Produkt oder die Dienstleistung zu wünschen oder versuchen es zu bekommen. Man muß lernen, den Blickpunkt von dem eines Druckmaterial-Schreibers oder einer Layout-Person zu dem eines schlußendlichen Betrachters zu ändern. In dieser Weise kann man ziemlich akurat schätzen, welchen Eindruck die Bilder oder die Reproduktion auf die Öffentlichkeit machen, wenn es herausgegeben wird. Ein Thetan ist ganz fähig, für einen Moment seine Indentität zu einer anderen Indentität zu ändern, um dann die Idee der Eindrücke und Gedanken der Indentität zu bekommen, zu der er gewechselt hat. Diese Fähigkeit läßt sich leicht erlernen. Einfacher gesagt, nehmen wir einmal an, jemand würde einen Brief an Tante Mamie schreiben. Man könnte fortfahren und weitermachen und den Brief vom eigenen Blickpunkt schreiben, der, nehmen wir an, in diesem Fall Joe heißt. Und der Brief kann weggeschickt werden und wie eine Bombe einschlagen, weil Joe nicht das leiseste Konzept davon hat, wie Tante Mamie den Brief aufnehmen wird. Er mag später bestürzt sein, wenn er herausfindet, daß Tante Mamie glaubt er wäre ein Trinker. Tatsächlich war alles, was er in den Brief schrieb, daß er kürzlich eine Menge Parties besucht hat. Nun könnte man sagen, daß er mit dem Charakter von Tante Mamie vertraut sein müßte, bevor er ihren Blickpunkt einnehmen kann. Aber die Wahrheit ist, das Tante Mamie eine ganz normale, unverheiratete Person im mittleren Alter ist, die der liederlichen Seite des Lebens ziemlich kritisch gegenüber steht. Es ist nicht unbedingt notwendig mehr über den Charakter von Tante Mamie zu wissen, um ihren Blickpunkt einzunehmen, aber es hilft. Joe schreibt den Brief nicht durch die Hilfe von Umfragen, sondern er weiß von Familiendiskussionen daß Tante Mamie eine ziemlich geradlinige Person ist. Er machte den Fehler den Brief nicht noch einmal vom Blickpunkt Tante Mamies zu lesen. Würde er dies getan haben, würde er erkannt haben, daß seine glühenden Beschreibungen der Parties, die er kürzlich besuchte und auf denen er es sich hat gut gehen lassen, einen vollkommen falschen Eindruck hinterlassen hätte, und daß er eine Karriere der Ausschweifungen begonnen hätte. So, welchen Eindruck gewinnen die Leute, wenn sie das Druckerzeugnis lesen oder das Plakat sehen oder Werbeanzeigen ausgesetzt sind. Sie bekommen die Eindrücke natürlich von ihrem eigenen Standpunkt aus. Diese Leute üben im großen und ganzen nicht das annehmen des Blickpunktes des Entwerfers von Druckerzeugnissen. Dies ist nicht Teil der Vorbedingungen des Fernsehschauens oder des Anschauens von Litfaßsäulen. Es ist die Verantwortung der Person, die es ausdenkt, plant oder ausführt oder solche Druckerzeugnisse genehmigt, den Blickpunkt des Publikums einzunehmen. Bei dem helfen einem Umfragen. Man hat eine ungefähre Idee von dem was das Publikum mag oder nicht mag. Diese Umfrage wird ihm erlauben, schneller Übereinstimmung zu bekommen, um seine Botschaft anzubringen. Aber eine Umfrage ist nicht ein Ersatz für die Annahme des Blickpunktes des Publikums. Man kann eine glühende, gute, schöne und vorsichtig ausgeführte Reproduktion nehmen, ein gutes, glühendes, schönes Flugblatt nehmen und man könnte es in etwas hineinstecken, was vollkommen falsch vom Blickpunkt des Publikums aus betrachtet würde. Wenn das Prospekt herausgegeben wird und wenn es nicht mit dem Gedanken an den Blickpunkt des Publikums geplant und gemacht wurde, dann sei nicht erstaunt, wenn da ein plötzlicher Einbruch der Statistik passiert, wenn es herausgegeben wird. Das Publikum mag einen vollständig falschen Eindruck davon bekommen. Hier ein Beispiel. Flag kaufte neue Quartiere zu denen, die ohnehin schon ausgedehnt da waren. Irgendjemand schrieb ein Plakat und sandte es durch die Linien für ok und es ging durch all diese Linien, ohne das jemand bemerkt hätte, daß wenn es von dem Standpunkt des Publikums betrachtet wurde, daß es sicher besagt hätte, daß Flag umgezogen ist. Dies würde beträchtliche Bestürzung verursacht haben. Aber Flag zog nicht um. Die Botschaft war, daß sie soviel Arbeit bekamen, daß sie neue Räumlichkeiten kaufen mußten, zusätzlich zu denen, die sie schon hatten und das sie jetzt ein Nebengebäude unterhielten. Und die Leute würden sich gefragt haben "Ist es 20 Kilometer weit von den Dienstleistungsräumlichkeiten entfernt?“ und ihnen mußte gesagt werden, daß dem nicht so ist. Aber die Person, die dies befohlen hatte, hat es geplant und die, die es genehmigt und authorisiert hatten, sahen nicht den Punkt, daß das Plakat selbst Flag eine halbe Million Dollar an verlorenem Geschäft gekostet hätte und könnte eine "schwarze PR" Kampagne ausgelöst haben wie "Siehst Du? Sie wurden verjagt.“ Und all dies, weil niemand irgenwo auf der Linie den Biickpunkt des Publikums angenommen hat und das Plakat mit einem neuen frischen Blick angeschaut hat, um zu sehen, was es wirklich besagte. Nun, es es sagte nichts destruktives. Es kündigte einfach ein neues Erholungs-Hotel an, ließ aber außer acht zu erwähnen, daß Flag immer noch am selben Platz stand. Es ließ auch außer acht, fett zu drucken, an welchem Ort es sich befand. Dieses neue Erholungs-Hotel könnte man sich nach Nord-Afrika gedacht haben. Ein anderes Beispiel ist ein Werbestück, welches besagte, daß der NED Kurs nun für Klasse IV Auditoren angeboten würde, was bedeutet hätte, das man erst den Klasse IV Kurs gemacht haben muß, bevor man den NED Kurs starten konnte. Man muß sich dessen bewußt sein, was die verbrauchende Öffentlichkeit für einen Eindruck von jener Reproduktion, Bild oder Angebots von was auch immer bekommt. Es gehört mehr dazu. als nur den Blickpunkt einzunehmen. Man muß einen Standpunkt einnehmen, so als wüßte man nichts über die Reproduktion. Man muß alles nicht-wissen, was man über die Reproduktion weiß und es sich dann betrachten. Es ist, wie ich schon sagte, ein Fähigkeit. Diese Fähigkeit besitzt jeder nennenswerte Autor. Tatsächlich kann ein trainierter Autor seine eigenen Geschichten vom Standpunkt des künftigen Lesers, ohne das er behält, was er in den nächsten Zwei Worten sagen wird. Dann kann er schätzen, was der Leser genau denken oder sehen wird. Nicht nur das, ein gut geübter Autor kann das ganze Ding umschreiben und es umdrehen und nicht wissen, was es zuerst war und was es im umgeschriebenen Status ist und kann es alles wieder vom Standpunkt eines zukünftigen Lesers lesen, so als ob er nichts von dem wüßte. Ein exzellenter Komponist kann seinen eigenen Kompositionen hören, so als ob er nichts von ihnen wüßte und so als ob er Zuhörer wäre. Da gibt es einen anderen Aspekt, der hier von Interesse ist. Eine Menge Leute, die wünschten sie könnten schreiben oder komponieren oder Prospekte machen oder wünschten irgendeine kreative Arbeit dieser Art zu machen, sind nur Publikum, das nie den Blickpunkt des originierenden Profis annehmen kann. In anderen Worten, sie sind zu sehr Publikum, als das sie eine kreative Rolle annehmen könnten. Dies wird offenbahr, wenn Du eine Person über ihre Meinung zu einem Musikstück befragst. Er antwortet Dir mit einer idiotischen Antwort, vom professionellen Standpunkt aus gesehen: "Ich mag es.“ Für einen Profi ist dies eine idiotische Antwort. Ein Publikum ist nicht deutlicher wenn es über eine Kunstform oder ihre Technik spricht: "Ich mag es. Ich mag es nicht“. Wirklich unterrichtet. So, für die, die versuchen ein Marketing Stück zu schreiben, zu entwerfen oder zu autorisieren, ist man bereits im einem Blickpunkt des Publikums und hat niemals die professionellen Blickpunkte der Planung, Schreiben oder Durchführung oder Genehmigung eingenommen.. Dies zeigt sich im besonderen auf einer Genehmigungslinie, wo die Person auf der Genehmigungslinie nicht sagen kann, was mit dem Stück falsch ist oder was daran korrigiert werden müßte, er kann nur sagen, "Ich mochte es nicht“. Dies ist nicht besonders hilfreich. Da gibt es also drei Stufen, die man durchlaufen muß. Der eine ist sich selbst unwissend wie ein Publikum zu rnachen, dann den Standpunkt eines Profis anzunehmen und seinen Job zu tun und dann wieder den Standpunkt des Publikums einzunehmen um zu sehen, was es darüber denkt oder was es mag oder nicht mag. Dann muß man gut genug Techniker oder Profi sein, um es so hinzubiegen, daß es akzeptiert oder gemocht wird. Was wir hier untersuchen, ist einfach die Fähigkeit von einem Blickpunkt zum anderen zu gehen. Es ist auch die Fähigkeit etwas neu zu sehen. Solange dies nicht gemeistert wird, können Leute auf Marketing und Werbelinien tatsächlich ab und zu eine Katastrophe verursachen. Da gibt es zwei Wege, wie man eine Katastrophe im Marketing verursachen kann. Die erste ist überhaupt nichts zu schreiben und damit irgendetwas nicht geworben oder gemarketed zu lassen. Und die zweite ist die, etwas so zu promoten, daß das Marketing für das Angebot destruktiv ist. Beide beinhalten den Fehler, nicht den entsprechenden Blickpunkt anzunehmen. Die Person, die nicht schreibt oder irgendetwas vermarkted, hat nicht den Standpunkt eines Profis angenommen. Ein professioneller Marketing- oder Werbefachmann, der nur herumsitzen würde und nichts Marketing würde, würde sich warscheinlich so schämen,daß er sich selbst nicht einmal im Spiegel anschauen kann. Er würde Katzbuckeln. Er würde sich selber als inkompetenten Dummkopf bezeichnen. Seine Moral würde in den Keller gesunken sein, weil er nichts produziert. Er hätte nichts, worauf er stolz sein könnte. Wenn er den Standpunkt eines Profis annehmen würde und herausfinden würde, daß er nichts tut, würde er geschäftig werden. Er würde lernen die Werkzeuge seines Faches zu gebrauchen und würde darauflos gehen. Der zweite Blickpunkt, der der schlußendlichen Öffentlichkeit für die das Stück gedacht ist, muß bei jedem Schritt eingenommen werden. Nur dann kann man Marketing-Sachen erreichen, die wirklich einen Wunsch in der genauen Öffentlichkeit kreieren, für die es beabsichtigt war, und die Produkte und Dienstleistungen kaufen. Man kann dies üben. Gehe ein oder zwei Stunden herum, indem Du Joe der Werbungsschreiber bist, und denkst, was er denken würde und tun, was er tun würde. Und öffne dann ein par Magazine oder gehe für ein zwei Stunden durch einige Läden und sei eine Person der Mittelklasse und denke all die Dinge über alles, was gesehen wird und die diese Person denken würde und sehen würde. Und dann gehe durch die selbe Sache, als ob du ein heruntergekommener Typ wärst, und sehe all die Dinge, die ein heruntergekommener Typ sehen würde. Und dann gehe herum als der Herr "Geldhaber“ und sehe all die Dinge oder sogar neue Dinge und andere Dinge als Herr "Geldhaber“. Man kann diese Sachen durchführen, bis man es in Bruchteilen einer Sekunde tun kann. Es macht wirklich Spaß. Es gibt einem eine vollkommen neue Welt. Tatsächlich kann man oft neue Welten haben - eine für jede Art von Person, deren Blickpunkt man einnimmt. Man würde vollkommen verwundert sein. Die Fähigkeit dies zu tun ist ganz praktisch. Es: ist in der Tat der Unterschied zwischen Erfolg und Mißerfolg im Marketing. L. Ron Hubbard
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