Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 21.03.2011 
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Scientology will Weltregierung und beansprucht weltweit "Monopol für jegliche psychische Betreuungsarbeit" (>>)
Im Wortlaut: "INTERNATIONAL CITY", Hubbard-Vortrag vom 24.3.1964
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
Vorbemerkung
Im Wortlaut: "INTERNATIONAL CITY", Hubbard- Vortrag vom 24.3.1964 
  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

Auf dieser Seite wird ein Hubbard-Vortrag "INTERNATIONAL CITY" vom 24.3.1964 im Wortlaut wiedergegeben.
 
 

Vorbemerkung
 
Hubbards Ansprüche auf die Weltherrschaft werden meist als "den Planeten klären" verklausuliert, "Clear planet". Auf dem Foto legt Hubbard die Hand auf den Globus. Es gehört zu einem Hubbard-Artikel aus 1957, in dem es darum geht, "die Erde zu klären". Hubbard an seine Anhänger: "Sie haben die mächtigste Waffe in der Hand, die jemals auf der Erde geschmiedet wurde: Scientology."
 

In den öffentlich zugänglichen Scientology-Texten wird stets der Eindruck erweckt, als verteidige Scientology die Menschenrechte gegen die Politik.
So zum Beispiel in der Website www.Menschenrechtsbuero.de
Tatsächlich ist Scientology selbst eine Gefahr für die Menschenrechte.
Zum Einen für die ihrer Anhängern.
Zum anderen aber auch für die Menschenrechte ganz allgemein.
Das ist nicht etwa neu. Schon 1979 habe ich ein Buchkapitel überschrieben mit "Gefahr für die Demokratie",
http://www.Ingo-Heinemann.de/Heinemann1979-Die-Scientology-Organisation.htm#Gefahr
 

Der Öffentlichkeit gegenüber wird nach wie vor behauptet: "Scienology ist unpolitisch", http://www.Ingo-Heinemann.de/unpolitisch.htm
Selbst in einem Gerichtsverfahren gegen die Beobachtung durch den Verfassungsschutz wurde dies vorgetragen, http://www.Ingo-Heinemann.de/Verfassungsschutz.htm#KlageggBV
Die Presse muss dann berichten, die Quellen, auf die sich der Verfassungsschutz stütze, seien nicht öffentlich zugänglich.

Deshalb wird hier eine dieser Quellen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Damit jeder nach den Orginal-Quellen prüfen kann, ob die Beobachtung durch den Verfassungsschutz angebracht ist.
Ich bezweifle nicht, dass Scientology-Gründer Hubbard sehr genau wusste, was er da sagt.
Auch, wenn er sich sogar vor diesen Zuhörern noch vorsichtig ausgedrück hat.
Hubbard: "Alles ist sehr vage gehalten, und zwar ganz bewußt. Und - nun, ich denke, Sie verstehen mich" (>>).

Zumindest in Deutschland und Frankreich verstehen ihn heute auch die Regierungen. Im übrigen wendet Hubbard den allseits beliebten Trick an, radikale Forderung in Watte zu verpacken, hinter Vorschlägen und Argumenten zu verstecken, die einleuchtend erscheinen. Das gilt zum Beispiel für die Behauptung, Kommunikation sei alles. Also müsse man die Regierungen nur an einem Platz zusammen versammeln, und schon seien die Probleme gelöst.
Daran lassen sich dass eine Menge Spekulationen knüpfen, die von der eigentlichen Forderung anlenken.

Es kommt hier im übrigen weniger darauf an, ob der Plan, den Hubbard hier beschreibt, realistisch ist.
Es kommt vielmehr auf Hubbards Umgang mit Politik und den Menschen an, die von Politik betroffen sind.
Hubbard hat natürlich gewusst, dass sein Plan unrealistisch erscheinen wird.
Aber Hubbard wusste sicherlich auch, dass auch die Pläne eines anderen Mannes als unrealistisch galten, dessen Name er in seinem Vortrag genannt hat: Adolf Hitler (>>).
 



Es handelt sich um die Übersetzung einer deutschen Bundesbehörde, die in Gerichtsverfahren vorgelegt wurde.

Die Zwischentitel wurden in diesen Internet-Text eingefügt.


SAINT HILL SPECIAL BRIEFING COURSE
L. RON HUBBARD
In den Vereinigten Staaten erschienen bei
Bridge Publications, Inc. 1991
4751 Fountain Avenue Los Angeles, California 90029
In allen anderen Ländern erschienen bei
NEW ERA®Publications International ApS
Store Kongensgade 55 1264 Copenhagen K, Denmark
Diese Schriften wurden anhand aufgezeichneter Vorträge und schriftlicher Unterlagen von L. Ron Hubbard gemäß seinen speziellen Anweisungen für die Veröffentlichung seiner aufgezeichneten Vorträge erstellt.
DIANETICS, SCIENTOLOGY, E-METER, FLAG, HCO, LRH, CELEBRITY CENTRE, ARC STRAIGHTWIRE, BOOK ONE, THE BRIDGE, HUBBARD, FREEWINDS, NED, NEW ERA DIANETICS, OEC, OT, PURIFICATION, PURIFICATION RUNDOWN, HQS, HRD, FALSE PURPOSE RUNDOWN, L. RON HUBBARD, SHSBC, l HELP, GOLDEN ERA PRODUCTIONS, SAINT HILL, CLEARSOUND, das Symbol des Saint Hill Special Briefing Course, das Class-VIII-Symbol, das l HELP- Logo, das Logo von Golden Era Productions, das Scientology-Kreuz und das Scientology-Symbol sind Warenzeichen und Dienstleistungsmarken des Religious Technology Center und werden mit dessen Genehmigung verwendet.
Gedruckt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Eventuelle Fehler in diesen Schriften sind zu melden an:
LRH Book Compilations Tape Transcripts Editor 6331 Hollywood Boulevard/Suite 1006 Los Angeles, California 90028-6313
 

INTERNATIONAL CITY
Vortrag, gehalten am 24. März 1964
Welches Datum haben wir heute?
Zuhörer: 24. März
Den 24. März A.D. 14.
Nun, heute möchte ich über etwas völlig anderes sprechen als die üblichen Themen, über die ich sonst hier in Saint Hill zu Ihnen spreche. Ich möchte über ein Projekt reden, das mit dem Weltfrieden zu tun hat.

Also, Sie werden wissen, daß es zur Beendigung von Auseinandersetzungen der Kommunikation bedarf. Kommunikation geht auch dem Beginn von Auseinandersetzungen voraus. Welche Art von Kommunikation ist das? Nun, normalerweise ist es eine Kommunikation über eine etwas größere Entfernung, so daß sie nicht mehr leicht zu verstehen ist.


Hubbard über Aussenpolitik

Nehmen wir die vielen Terminals überall auf der Welt, die Hauptstädte dieser Welt, die verschiedenen Länder, die sehr weit voneinander entfernt sind, extrem weit, sehr stark unterstützt von der jeweiligen Bevölkerung. Es liegt eine recht große Entfernung zwischen ihnen. Und wenn sie anfangen, miteinander zu sprechen, sprechen sie nicht sehr verständlich, und aufgrund der Entfernung zwischen ihnen besteht die Tendenz, daß sich eine recht hohe Spannung aufbaut. Sie sind zu weit voneinander entfernt. Und sie müssen zu laut sprechen. Und sie müssen zu sehr schreien. Und nach einer Weile beginnen sie zu glauben, daß sie wütend aufeinander sind.

Aber es ist eine technische Tatsache, daß die zwischen ihnen liegende Entfernung Kommunikationsschwierigkeiten mit sich bringt, die zu einer mangelhaften Kommunikation führen. Und offensichtlich sind sie - nach Ansicht der Führer - weit genug voneinander entfernt, um sich ungestraft gegenseitig zu vernichten oder anzugreifen. Mit anderen Worten, man kann Moskau unter Beschuß nehmen, ohne Washington auszulöschen. Man kann Washington unter Beschuß nehmen, ohne Paris auszulöschen, verstehen Sie? Und sie haben dann die Illusion von Sicherheit. Und diese Illusion von Sicherheit ist in Wirklichkeit nicht mehr gegeben, weil es in jedem atomaren Konflikt so etwas gibt wie den sogenannten Fallout, Windabtrift und andere interessante Dinge. Die meisten heutigen Atomwaffen enthalten tödliche Elemente wie z. B. Cobalt 60, und diese sind in der Lage, große Flächen zu zerstören, und der driftende Fallout im Fall eines Krieges hätte, selbst wenn er bei Tests nicht so schrecklich gefährlich ist, eine sehr, sehr hohe Zerstörungswirkung auf die Nation, die den Krieg erklärt hat.

Nun, dies alles führt uns zu der interessanten Tatsache, daß diese Länder so gelegen sind, daß sie sich der Illusion hingeben, sie könnten ungestraft Feindseligkeiten untereinander austragen. Keine dieser nationalen Regierungen ist von sich aus in der Lage, in großem Maßstab zum Nutzen aller zu operieren, aber sie versuchen, über die eigenen Grenzen hinauszugehen und auf andere Gebiete Einfluß zu nehmen, und diese anderen Gebiete stehen wiederum unter dem Einfluß einer anderen nationalen Regierung. So beginnen sie alle möglichen Buschkriege. Und diese kleinen Buschkriege werden wahrscheinlich weitergehen, es wird ernstere und weniger ernste geben, aber in einem Scharmützel werden ebenso Menschen getötet wie in einer großen Schlacht. Die derzeitigen Aktivitäten in Südostasien sind ein Beispiel dafür.

Auf der einen Seite haben wir Washington, das nicht in der Lage ist, Moskau direkt anzugreifen, und auf der anderen Seite haben wir Moskau, das Washington nicht direkt angreifen kann, daher bekämpfen sie sich gegenseitig in Form eines Nationalismus in kleinerem Maßstab in Südostasien. So kommt es dort zu einem kleineren Krieg, zu ständigen Unruhen, und es werden genauso Menschen getötet wie in jedem größeren Konflikt.

Sie haben alle möglichen Arten kleinerer Kämpfe und Unruhen und diplomatische Coups und Einflüsse der Bevölkerungen und .... Dies sind Leute, die tatsächlich noch nicht begriffen haben, daß man einfach nicht völlig ungestraft Krieg führen kann. Und was sie machen, ist, eine gefährliche Umgebung zu erzeugen. Das ist der eigentliche Kern der Sache in einem - in einem Satz.

Sie schaffen nach wie vor eine gefährliche Umgebung. Der US-Bürger zahlt Steuern für eine absurde Rüstung, deren Ausmaß einfach unglaublich ist. Er hat - dies - die US-Regierung sieht in der Rüstungsproduktion die wirtschaftliche Lösung. Ich denke, daß etwa drei Viertel der Wissenschaftler und Techniker in den Vereinigten Staaten heute für die Regierung usw. arbeiten. Sehr bald wird es niemanden mehr geben, der für die Menschen arbeitet.


Hubbard über die Weltwirtschaft

Die Geschäfte werden leerer, die Inflation nimmt zu, und die Ursache der Inflation ist eine Warenknappheit. Auch wenn man eine andere, beschönigende Formulierung finden könnte, zur Inflation kommt es bei einer Warenknappheit, und die Deflation geht mit einem Warenüberangebot einher. Und das ist so gut wie alles, was man überhaupt über Geld wissen muß.

Wenn man mit seinem Geld nichts kaufen kann, verliert es an Wert. Und wenn man zu viel kaufen kann, steigt es im Wert. Und auch wenn es heißt, in den Vereinigten Staaten gibt es sehr viele Produkte, enorme Mengen von Produkten, verliert diese Währung an Wert. Daher ist man mit dieser Währung auf die internationale Bühne gegangen in dem Bemühen, den Einflußbereich auszudehnen und die Dinge politisch zu regeln, an einer
politischen Front, und diese Situationen mit anderen Hauptstädten zu bewältigen.

Mit anderen Worten, es gibt zu wenig Waren auf der Welt, die vom US-Dollar beherrscht wird, der mittlerweile zur internationalen Leitwährung, zur meistgenutzten und liquidesten Währung geworden ist.

Es ist nicht so, daß es in den Vereinigten Staaten zu wenig Waren gibt. Es ist vielmehr so, daß es überall zu wenig Waren gibt. Nun, woher kommt das? Also, die Ursache liegt in der fehlenden Produktion. Es wird auch anderswo zu wenig produziert. Die Menschen verfügen nicht über die nötigen Produktionsmittel. Und wenn die Menschen keine Mitte! oder - für die Produktion haben, und wenn sie ständig mit politischen Unruhen konfrontiert werden, dann führt das zu einem inflationären Zustand. Menschen, die in jungen Jahren hart gearbeitet und viel Geld beiseite gelegt haben, müssen später feststellen, daß dieses Geld nichts mehr wert ist, verstehen Sie?

China ist ein hervorragendes Beispiel. Das ganze Land war praktisch von der Inflation erfaßt. Ein Freund von mir in Peking schickte mir kurz bevor der Eiserne Vorhang endgültig fiel, einen Luftpostbrief. Es waren zwei Briefe, im Abstand von etwa sechs Monaten, und auf dem ersten Brief war eine Briefmarke, eine Luftpostmarke, und deren Wert war mit einem zweiten Stempel versehen, aus dem hervorging, daß die Luftpostmarke, die ursprünglich etwa 35 Cents gekostet hatte, jetzt etwa 35 Dollar kostete. So weit, so gut. Und ein paar Monate später erhielt ich noch einen Luftpostbrief von ihm, und das war deshalb recht interessant, weil das der letzte war, und der Wert der Briefmarke war von der Post durch nochmaliges Abstempeln von ursprünglich 35 Cents auf etwa sieben Millionen Dollar angehoben worden.

Nun, so etwas führt zur Sklaverei, nicht mehr und nicht weniger. Letztendlich wird man zum Kommunismus und in die Armut getrieben, weil niemand mit der Inflation mithalten kann.

Rußland ist heute eifrig dabei, seine Bevölkerung hungern zu lassen. Es erlebt eine großartige Zeit als führende Weltmacht mit politischer Freiheit, und dabei hat das Land es nie geschafft, das Problem der Sicherung der Ernährung des eigenen Volkes zu lösen, und dies ist eine so schlechte Werbung, daß vor kurzem einer der (in Anführungszeichen) "neuen afrikanischen Staaten" - eine furchtbar abgedroschene Bezeichnung - einer der neuen afrikanischen Staaten auf einer Konferenz die Frage behandelte, für welches politische System sie sich entscheiden sollten. Und eine ihrer führenden Persönlichkeiten stand auf und sagte: "Also, wofür immer wir uns entscheiden werden, es darf auf keinen Fall das kommunistische System sein, denn es ist völlig unfähig, die Bürger zu ernähren." Nun, es hat einige Jahre gedauert, aber schließlich haben sie es doch erkannt.

Die Kommunisten wollen uns einreden, dies sei politische Freiheit, aber es ist keine sonderlich große politische Freiheit, wenn niemand für seine Arbeit belohnt wird, und in kommunistischen Ländern ist der Arbeiter ohnehin im Dauerstreik. Wenn ihn niemand bezahlt und er für seine Mühen nicht entlohnt wird usw., streikt er eben. Ich denke, der größte Teil der Lebensmittel stammt von den etwa 1 Morgen großen Flächen, die dem einzelnen zur privaten Nutzung erlaubt sind und dessen Erträge er verkaufen darf. Meiner Meinung nach ist das alles, was Rußland an Lebensmitteln hat.

Es ist sehr interessant, denn sie haben enorme Reformen eingeleitet. Es ist keine politische - es ist keine mangelnde politische Cleverness und keine mangelnde Planung, die zu dieser Situation geführt hat. Es hat auch nicht viel mit politischen Ideologien zu tun. Rußland hat eine sehr ausgedehnte Front, die sich auf viele andere Länder erstreckt, zu unterstützen und zu halten, und es hat ein enormes militärisches Aufgebot zu unterhalten, so daß es sich angesichts der Personal stärke seiner Truppen, angesichts des großen Anteils der arbeitsfähigen Bevölkerung, der Mars zu Diensten gehalten wird, nicht mehr mit so irdischen Dingen befassen kann wie dafür zu sorgen, daß die Kinder ausreichend mit Milch versorgt sind, verstehen Sie?


Hubbard über Kriegsgefahr

Nun haben wir also die Situation, daß die Welt insgesamt mit politischen Unruhen der einen oder anderen Art zu tun hat, und andererseits gibt es die nationalen Bemühungen um den eigenen Schutz, um dieses und jenes. Heute wird enorm viel Wert auf die Politik gelegt, und die Politik ist schon sehr stark mit der Wirtschaft verflochten, und daraus ergibt sich eine in jeder Hinsicht recht unbeständige Entwicklung.

Es ist nicht sehr angenehm für den einfachen Bürger, Formulare über Formulare ausfüllen zu müssen. Es ist nicht sehr angenehm für den jungen Mann, auf den man gerade zu der Zeit, wenn er eine Berufsausbildung zum Mechaniker oder für eine sonstige sinnvolle Tätigkeit machen sollte, zukommt und ihm sagt: "Wir brauchen Dich", und er sich in blauer oder khakifarbener Uniform an einem Ort wiederfindet, an dem er nicht sein will. Und ein paar Jahre lang muß er durch diese Tretmühle gehen, und er wird - ich habe mit diesen Jungen gesprochen, und sie sind trotz ihrer Jugend einfach völlig apathisch. Sie machen keinerlei Zukunftspläne. Es ist recht interessant, das - diese Sache.

Aber es geht darum, da zu sein, wo man nicht sein will. Es ist nicht ihre Entscheidung. Und in einer Situation, in der ein Mensch gezwungen wird, etwas zu tun, was er nicht tun will, und gezwungen wird, dahin zu gehen, wo er nicht hin will, verkümmert er.

Wenn ein Verfall einer ganzen Nation zu beobachten ist, in den Vereinigten Staaten, dann dürfte dies direkt und eindeutig auf die Einberufungsbestimmungen, die Wehrdienstgesetze zurückzuführen sein. Vorbereitungen auf den Krieg, nichts als Vorbereitungen auf den Krieg. Alle diese Menschen würden sich hinsetzen und ein nettes Gespräch miteinander führen und ihre Angelegenheiten regeln und Dinge vergleichen. Interessanterweise waren Farmer aus lowa auf ihren diversen Reisen durchaus in der Lage, mit russischen Bauern zu reden, sie tauschten emsig Erfahrungen darüber aus, wie man dieses und jenes am besten anbaut, und es war für alle ein aufregendes Erlebnis, weil einige ihrer Methoden so rückständig waren, und immer wenn sie zusammenkamen und miteinander sprachen, stellten sie fest, daß sie sehr freundschaftlich miteinander umgehen konnten.

In Wahrheit ist es also nicht der einzelne, der Schwierigkeiten hat oder von dem die Gefahren ausgehen, die hier auf der Erde bestehen. Der einzelne wäre wahrscheinlich durchaus in der Lage, leicht eine Lösung zu finden. Aber entpersönlicht oder anonomysiert mit dem Gewehr in der Hand oder dem Finger auf der Freigabetaste kann er natürlich Krieg führen gegen andere Menschen, die er nie kennengelernt hat, und wir haben hier ein nettes System, bei dem die Organisationen der Erde, die nicht bluten können, die nicht leiden können, die nicht fühlen können, gegeneinander Krieg führen. Dies alles zusammengenommen wird zu einer gefährlichen Umgebung.


Hubbard über Friedensbewegungen

Nun, dieser Planet wird in den nächsten zehn Jahren oder so im politischen Chaos oder in einer atomaren Katastrophe enden, wenn nicht jemand eine brauchbare Idee hat, wie man es anstellt, daß das Führen von Kriegen erschwert wird und daß dieser wirtschaftliche Druck gemindert wird, der eine solche Belastung für die Menschheit ist.

Ein solches Ziel wäre durchaus erreichbar. Es ist ein sehr großer Plan. Es ist eine sehr große Sache. Schließlich haben sich einige kluge Köpfe einige Zeit damit befaßt. Tatsächlich dürften meiner Meinung nach die ersten Friedensbewegungen usw. im alten Ägypten zu finden sein. Und eine Menge Leute haben sich lange damit befaßt, wie man den Frieden sichern kann. Es hat die Menschheit länger beschäftigt als sie zurückdenken kann. Die linke und die rechte Körperhälfte - lassen Sie mich Ihnen einige grundlegende Dinge dazu sagen - die linke und die rechte Körperhälfte könnten sich durchaus gegenseitig bekriegen. Wir haben ja schließlich zwei Augen, zwei Ohren, usw. Aber bei unserem Körper ist es so, daß die linke Körperhälfte von der rechten Gehirnhälfte, und die rechte Körperhälfte von der linken Gehirnhälfte gesteuert wird. Vielleicht war Ihnen das bisher nicht bewußt.
Aber dies - dies ist ein Anhaltspunkt - nur um zu zeigen, daß es Möglichkeiten für diese Dinge gibt. Man verlegt Washington nach Moskau und Moskau nach Washington und läßt sie dann ihr jeweiliges Land aus der Ferne regieren. Und ihre Neigung, sich gegenseitig militärisch zu vernichten, würde natürlich auf Null sinken.
Dies ist natürlich keine praktikable Lösung. Ich wollte Ihnen nur ansatzweise vermitteln, daß diese Lösung zwar absurd ist, man aber trotzdem festhalten kann, daß es in einem solchen Fall keinen Krieg mehr geben könnte. Man kann sich vorstellen, wie nett die Moskauer dann . zu den US-Bürgern, den Bürgern dieser Hauptstadt, sein müßten. Man kann sich vorstellen, wie russische Diplomaten inmitten der Vereinigten Staaten mit Regierungsgeschäften beschäftigt sind, verstehen Sie? Sie müßten sehr um die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen, persönlicher Kontakte zu den Amerikanern, um gegenseitiges Verständnis usw. bemüht sein, und umgekehrt.
Man kann sich auch vorstellen, wie die US-Regierung damit umgehen würde. Dazu braucht man nicht viel Phantasie. Jedem Diplomaten an der Botschaft und im Regierungsstab würden jeweils drei Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zugewiesen werden. Sie würden dies mit allerhöchster Priorität behandeln. Sie würden ganz sicher Frieden schließen.

Zur Zeit besteht nämlich keinerlei begründetes Interesse. Das ist natürlich nicht die Lösung, die ich vorschlage, sondern ich möchte Ihnen das nur klarmachen. Zur Zeit rentiert es sich nämlich für niemanden, sich für den Frieden einzusetzen. Niemand wird dafür bezahlt. Nur für den Krieg wird man bezahlt. Ein General wird nur befördert, wenn er noch mehr Truppen unter seine Befehlsgewalt bekommt. Und wie bekommt er mehr Truppen? Nun, indem er noch etwas stärker mit dem Säbel rasselt, verstehen Sie? Und der Kongreßabgeordnete hat keinen Einfluß, solange er nicht riesige Geldsummen bewilligt und Panzer u.a. kauft. Dann hat er sehr großen Einfluß, verstehen Sie?

Und es ist alles so angelegt, daß möglichst alles beim alten bleibt, daß der Politiker um so bedeutender ist, je größer die Unruhen. Es gab einmal eine Monarchie in Rumänien unter einer Königin namens Marie, wenn ich nicht irre, und diese Königin sicherte dem Land eine lange Friedenszeit. Das Land erlebte einen Wohlstand wie seit über hundert Jahren nicht mehr. In die Schlagzeilen kam sie aber erst, als sie den Vereinigten Staaten einen Besuch abstattete. Es war wirklich eine der besten Regierungen, die es weit und breit seit langem gegeben hatte. Das Land blühte auf in dieser Zeit. Aber sie hatte wenig Publicity als großes oder sehr kluges Staatsoberhaupt.

Offensichtlich vergöttert der Mensch alles, was Unruhe stiftet. Und es ist - US-Präsidenten, die in ihrer Amtszeit keinen Krieg geführt haben, werden in den Lehrbüchern kaum erwähnt. Aber an die Präsidenten zu Kriegszeiten erinnert man sich. Sie sind die Helden. Die Kriegspräsidenten. Nicht die Präsidenten zu Friedenszeiten. Sie sind etwas anderes, verstehen Sie? Und Dinge dieser Art sind ziemlich weit verbreitet, so daß das Ausmaß an Uneinigkeit so etwas wie ein Index ihres Ansehens ist. Aber der einfach Bürger, derjenige, der die Dinge in Gang halten muß usw., kann aus einem solchen Chaos kein Vermögen verdienen oder sein Leben aufbauen. Die Popularität solcher Leute wie FDR, einem großen Präsidenten zu Kriegszeiten, entstand aus den zerstörten Häusern von praktisch allen, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben.

Was dabei herauskommt ist, daß der einzelne und seine Interessen mit Füßen getreten werden, daß der politische Anführer befördert wird und sich noch ein paar Sterne mehr an die Schulter heften kann, aber es gibt keinen - keinen Fortschritt für den einzelnen.

Wenn also der Mensch überhaupt Forschritte machen soll, so besagen die hier gezogenen Schlußfolgerungen und viele andere, daß die größten Fortschritte nur in einer Atmosphäre des Friedens möglich sind. Das einzige, das die Regierung dazu bringen könnte, bei der Einkommenssteuer usw. zurückzustecken, wenn sie nicht so viel Geld für noch mehr Panzer ausgeben müßte, verstehen Sie? Es ist sehr interessant. Ich war in verschiedenen Ländern, die eine Zeitlang in Frieden gelebt haben, während andere Länder zur gleichen Zeit Krieg geführt haben. Und es war genau die Zeitspänne, in der das Land nicht Krieg geführt hatte, die eine Atmosphäre der Ruhe vermittelte und den Eindruck, daß alles recht gut lief in diesem Land. Man kann das feststellen, wenn man reist und sich in der Welt umschaut, und in den Ländern, in denen es noch vor kurzem Krieg gegeben hat bzw. die sich noch nicht davon erholen konnten, stellt man eine sehr große Unruhe fest, und die Bürger sind sehr durcheinander, und jeder regt sich über alles und jedes auf.


Hubbard über Frieden, Gesundheit und Alter

Wenn man nun ein Programm zur Förderung der Gesundheit weltweit durchführen wollte, wäre der einfachste Ansatz für ein solches Programm die Beendigung der Bedrohungen der Umgebung. Man müßte die von der Umgebung ausgehende Gefahr reduzieren, um die Menschen gesünder zu machen. Um die Dinge allgemein zu verbessern, müßte man das Ausmaß an Streit und Uneinigkeit in den Gemeinden usw. reduzieren. Wenn man erreichen wollte, daß der einzelne Bürger auf der Welt gesündere Luft zum Atmen hätte, müßte man dafür sorgen, daß er weniger bedroht würde. Man müßte ihn weniger in die gefährliche Zukunft einbeziehen. Denn der einzelne, der keine Zukunft hat, zeigt in der Tat tendenziell ein sehr merkwürdiges Verhalten.

Nun, der Mensch ist an die Tatsache gebunden, daß er nur einmal lebt, ein interessanter Gedanke, recht neu, ich weiß nicht, wer der Urheber ist, aber irgend jemand hat diesen Gedanken aufgebracht. Aber dadurch wird dem Menschen gewissermaßen die Verantwortung abgenommen für alle Bereiche, die sein Leben betreffen. Und es ist sehr interessant, jemanden mit fünfzig oder sechzig Jahren sagen zu hören: "Ich hab' jetzt meine besten Jahre hinter mir, und das geht mich nichts mehr an." Und wenn er dann die Siebzig überschritten hat, dann hat er eine dunkle Ahnung, daß er in dieses Chaos zurückkehren und einen Körper suchen muß, und dann sorgt er sich plötzlich um die internationalen Angelegenheiten. Als Sechziger ist ihm alles völlig gleichgültig, aber mit siebzig und mehr macht er sich große Sorgen über das alles, verstehen Sie? Er versucht, im Unterbewußtsein das Problem zu lösen: "Wo werde ich bald sein? Welchen Körper suche ich mir aus?" usw.

Generell verhält sich der Mensch allerdings ziemlich verantwortungslos, was seine Angelegenheiten betrifft, weil er denkt, er lebt nur einmal, und weil er meint, er wird nichts von dem wiedersehen, was er selbst angerichtet und wo er selbst eine Kettenreaktion in Gang gesetzt hat. Deshalb kann man nicht wirklich eine Bewegung der breiten Öffentlichkeit erwarten, die auf der Vorstellung basiert, daß der Mensch zurückkommen wird. Das werden die Menschen nicht akzeptieren, weil man ihnen damit zu viel Verantwortung für zu viele Bereiche abverlangt. Deshalb muß man auf andere Bereiche ausweichen.

Nun, die Probleme, die zur Bewerkstelligung des Weltfriedens - zur Durchführung eines effektiven Weltfriedensprogramms - zu lösen sind, bestehen in der Bedeutung des Politikers - man muß ihm seine Bedeutung lassen, ansonsten wird er nicht mitziehen - und darin, daß man sehr viel an Produktionsmaßnahmen, Baumaßnahmen im privaten Sektor und sonstigen Aktivitäten investieren muß, damit man nicht einen - einen sofortigen Zusammenbruch der Wirtschaft riskiert, die ja ausschließlich auf eine Kriegswirtschaft ausgelegt ist. Mit anderen Worten, es müssen jede Menge Baumaßnahmen durchgeführt werden. Es müssen viele Dinge in Gang gesetzt werden, die viel Geld kosten, verstehen Sie? Und - die - zu den weiteren Problemen, die gelöst werden müssen, gehört das Verkürzen der Kommunikationslinie zwischen den Hauptstädten der Welt und damit die Sicherstellung einer besseren Verständigung. Und dann muß man die militärischen Alleingänge einzelner Staaten unterbinden, so daß sie keinen Krieg mehr vom Zaun brechen dürfen, nur weil sie wütend auf jemanden sind. Und man muß das Ausmaß an Gefahr in der Umgebung mindern, während gleichzeitig äußerst konstruktive Maßnahmen getroffen werden.

Dies sind nur einige der Probleme, die gelöst werden müssen, und man muß den Leuten ein attraktives Ziel anbieten, das sie aufrüttelt, aber keinen allzu großen Widerspruch hervorruft. Man muß ihnen vieles aufzubauen und zu tun geben, und es muß sehr viel Mühe kosten, all das in Gang zu setzen, verstehen Sie? Es muß sehr kompliziert sein. Und - bei diesen diversen Hindernissen, die zu überwinden sind, der politischen Opposition usw., muß man in einem solchen Plan auch eine ausreichende und angemessene Lösung für den Fall der Beendigung des Krieges haben, und dann würde jeder das Ende des Krieges verstehen. Mit ändern Worten, die Lösung muß umfassend genug sein, daß sie das Problem lösbar erscheinen läßt.

Nun, ich habe dies alles ursprünglich nur als gedankliche Übung vorgesehen, nicht mehr, um zu sehen, was mit den OTs (AdÜ: OT steht für "Operating Thetan") geschehen würde. Dieser Vortrag ist Teil des Ausbildungsinhalts für Klasse VI, seltsamerweise, denn man ist ständig mit diesem Problem befaßt. Der eine oder andere Thetan fragt: "Also, was könnte ich tun?" Nun, lassen Sie mich Ihnen sagen, was Thetane nicht tun sollten. Sie sollten sich nicht in zig verschiedene Richtungen bewegen, und es sollte nicht jeder von ihnen lautstark bekunden, was ihm persönlich nicht paßt. Dadurch entsteht Chaos, verstehen Sie? Nun, was wir nicht vergessen sollten, ist die Tatsache, daß wir eine Basis haben. Und diese Basis heißt Erde. Und wir wollen nicht, daß diese Basis stärker als nötig enturbuliert wird. Und wir wollen auch nicht, daß der Basis genau bewußt ist, was mit ihr geschieht bzw. daß sie als Basis gilt, so daß sie sich dagegen auflehnen könnte. Dies sind durchaus sehr praktische Erwägungen.

Außerdem gibt es bestimmte Übungen, die man können sollte, um seine Fähigkeiten usw. zu verbessern, und sie sollten nicht feindseliger Natur sein. Zumindest nicht gegenüber diesem Planeten.

Nun, es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, einen Komplex von Technologie zusammenzutragen. Sie wohnt den Menschen inne, denen sie gelehrt wurde und die sie langfristig erlebt haben einschließlich der Entwicklungsphase, es gibt - ihre Kommunikationslinien, ihre Eignung für den Bereich, für den sie erzeugt wird, all diese Dinge sind schwer erreichbare Werte. Und wir verfügen über diese Werte. Deshalb ist unser Interesse, unser Interesse an einer friedlichen Erde nicht nur altruistisch, was es auch ist, denn in Wissenschaft des Überlebens wurde das einmal als Ziel aufgeführt, eine Welt ohne Krieg, ohne den geringsten Gedanken an eine Belohnung der Ersten Dynamik, verstehen Sie? Aber jetzt hat jeder von Ihnen eine Belohnung der Ersten Dynamik im Sinn. Oder vielmehr, Sie denken einfach an eine Belohnung der Ersten Dynamik nicht in Form von Geld, dies hat nichts mit Geld zu tun, Geld bedeutet absolut gar nichts. Es ist wunderbar, wie wir ständig wegen des Geldes kritisiert werden. Dies ist nun wirklich eines der unwichtigsten Dinge. Diese Leute liegen ziemlich weit daneben. Wir sind nicht an Geld , interessiert, wir sind nur an dem Planeten interessiert!
 


Hubbard: "Alles ist sehr vage gehalten, und zwar ganz bewußt. Und - nun, ich denke, Sie verstehen mich".

Wir haben allerdings ein echtes Interesse, völlig unabhängig von unseren altruistischen Motiven, die ja zweifellos gegeben sind. Wir haben ein echtes Interesse an einem friedlichen Planeten und am Fortbestand dieses Planeten. Denn wer weiß, vielleicht bleibt dieser Planet noch lange Zeit in diesem friedlichen Zustand, während andere Planeten keineswegs so friedlich bleiben.

Dies ist eine Art in Vergessenheit geratener Nachwirkung ganz weit draußen, wie es abgelegener nicht sein kann. Es ist eine eher unbedeutende Sonne, ein unbedeutender Planet, am äußeren Rand einer Galaxis, etwas völlig Unwichtiges, wenn Sie die Wahrheit wissen wollen. Wenn Sie wissen wollen, wie die genaue Lage der Erde ist, würden Sie einen solchen Punkt überhaupt nicht anschauen und als besonders wertvoll ansehen. Aber immerhin hat sie den Vorteil, daß sie existiert. Sie hat den Vorteil, daß dort eine Technologie entwickelt wurde. Sie hat den Vorteil, daß wir sie verstehen, und sie hat natürlich auch den Vorteil, daß sie nicht direkt und sofort als Mittelpunkt von etwas erkennbar ist.

Nun, ich sage nicht, daß es große, weitreichende Pläne gibt, und die werden dann ..., und wir werden dann ... - usw. Dies sind nur praktische Überlegungen. Praktische Überlegungen in bezug auf das, was geschieht. Wenn man erst einmal weiß, in welche Richtung man geht, wäre man dumm, nicht auch die Hintergründe des eigenen Handelns zu kennen und zu sehen, daß man Verantwortung für die damit verbundenen Folgen übernehmen muß. Nun, es wird Folgen für diesen Planeten haben, Folgen für die Umgebung hier, ohne einen im Weltraum spielenden Zukunftsroman daraus machen zu wollen. Und alles ist sehr vage gehalten, und zwar ganz bewußt. Und - nun, ich denke, Sie verstehen mich. Wir brauchen also einen friedlichen Planeten.


Hubbards Projekt International City

Ich habe dies also ursprünglich ausgearbeitet als ein Projekt - ich habe mir die Frage gestellt, ob es für eine Reihe von Thetanen möglich wäre, sich konsequent mit einem bestimmten Ziel oder Projekt zu befassen, so daß etwas Konstruktives dabei herauskäme. Und es ist nicht - es hat nicht viel mit Weltfrieden zu tun, sondern es geht nur um die Frage, ob sie es durchziehen könnten usw. und ob sie in der Lage wären, ihre eigenen Energien auf ein solches Ziel zu konzentrieren. Und nach meinen Überlegungen ist dies ohne allzu großen Koordinierungs- und Planungsaufwand möglich. Und der Name der Übung lautete ursprünglich anders, wurde dann aber zu International - International City. Das ist jetzt der Name des Projekts. Das Projekt International City.

Nun, ich habe mich längere Zeit damit befaßt. Die Frage war, könnte man etwas gegen die Destimulation des Planeten und die Konsolidierung der Kriegsumstände tun? Und ich kam schließlich zu dem Schluß, wenn alle Hauptstädte der Welt innerhalb einer Stadt lägen, würden sie sich wahrscheinlich nicht gegenseitig ausbomben, und sie wären sicherlich sehr viel zurückhaltender mit Kriegserklärungen. Sie wären so sehr auf Tuchfühlung miteinander, daß sie über die meisten Probleme diskutieren würden. Sie hätten keine großen Probleme, sich auszutauschen, denn man müßte nicht erst großartig nach Moskau reisen und dort den Botschafter eine Unterredung mit jemandem führen lassen. Man hätte auch nicht die Illusion von Sicherheit aufgrund der Entfernung. Man müßte nur ein paar Straßen weiter fahren, um das Oberhaupt des anderen Staates zu treffen. Man würde ihn ständig auf Dinnerparties treffen, und man weiß ja, was eine angenehme Atmosphäre ausmacht und wie nützlich es beispielweise ist, wenn man als gesellschaftlich angenehmer Mensch gilt, und man könnte dies durchaus auch in die internationale Politik einführen.

Man erlebt es sehr selten, daß sich solche Menschen beim Bankett gegenseitig den Krieg erklären, verstehen Sie? Aber sie werden zweifellos sehr laut und sehr unhöflich, wenn sie einige tausend Meilen voneinander entfernt sind. Wenn sich aber diese Hauptstädte nicht mehr auf dem Boden des von ihnen regierten Landes befänden, sondern statt dessen alle in einer Stadt zusammengelegt würden, dann würde die Bombardierung dieser Hauptstadt zu einer sehr entfernten Möglichkeit, insbesondere dann, wenn man dafür sorgt, daß Menschen, die wütend aufeinander zu sein scheinen, die Hauptstadt niemals gleichzeitig verlassen.

Damit entsteht für sie allerdings ein neues Problem. Es entsteht für sie das Problem der langen Kommunikationslinie zu ihrem Land. Und es entsteht eine Kommunikationslinie, die möglicherweise in einer neuen Hauptstadt in ihrem Land enden könnte. Nun, dies muß sicherlich nicht zwangsläufig der Fall sein. Die Kommunikationslinie darf demnach nur zu den Zentren der Staaten innerhalb der Nation verlaufen, so daß man eine Nation hat, die beispielsweise aus mehreren Staaten oder Bezirken besteht. Die Kommunikationslinie verläuft also nicht von International City zu einer anderen Stadt innerhalb des Landes und verteilt sich dann - quasi eine Kommunikationsrelaisstelle. Die existiert nicht. Nein, ich fürchte, die Nachricht von International City müßte direkt nach Helena, Montana, und nicht über Washington, übermittelt werden. Und es könnte durchaus ein Parlament oder ein ähnliches Organ dieses Staates geben. Eine andere Nachricht müßte nach Sacramento gehen, und wieder eine andere nach Houston oder San Antonio. Verstehen Sie? So hätte man letztendllich eine Kommunikationslinie von International City zu jeder Bezirks- oder Staatsregierung, ohne daß eine Relaisstelle dazwischengeschaltet wäre.

Nun, sie wären die ersten, die darauf bestehen würden, daß es keine Relaisstelle gibt, denn obwohl sie nicht besonders weit entwickelt und ziemlich dumm sind, würden sie erkennen, daß sie eine ziemliche Bruchlandung erleben würden, wenn sie eine zentrale Kommunikationsstelle einrichteten. Denn daraus würde schlicht eine zweite Hauptstadt und somit ein Kontrollpunkt werden, mit dem man das Land ganz leicht ihrer Kontrolle in International City entreißen könnte. Ihre beste Präventivmaßnahme gegen eine Revolution bestünde deshalb darin, dafür zu sorgen, daß sich niemals eine zweite Hauptstadt in ihrem Land etablieren kann und daß ihre Nachrichten unmittelbar und direkt an die Gouverneure gehen, die die Chefs der Staaten unter ihrer Kontrolle sind.

Dies wäre - darauf würden sie bestehen. Und damit hätte man das beste Kommunikationsnetz aller Zeiten. Das ist mit umfassenden Baumaßnahmen verbunden. Und stellen Sie sich die Bautätigkeit in International City vor. Denken Sie nur an die Zahl der Bauten dort. Und wir erkennen eine vollständige Nachbildung der Mall in Washington neben einer Nachbildung vom Roten Platz, alles fächerförmig ausgebreitet - wir haben genaue Pläne gemacht, wie das aussehen würde. Ihre Randbezirke ziehen sich jeweils dahinter nach außen. Und so hat man eine sich fächerförmig ausbreitende Stadt mit einem weitverzweigten Verkehrs- und U-Bahnnetz. Es gibt genügend U-Bahn-Verbindungen, so daß man jeden Ort im Zentrum und in den äußersten Randbezirken erreichen kann. Die Stadt hätte allerdings eine enorme Größe.

Nun nehmen Sie jede einzelne Hauptstadt der Welt und verfahren in gleicher Weise mit ihr, und dann sorgen Sie für möglichst schnelle Verkehrsverbindungen innerhalb der Hauptstadt, so daß nebenbei in wirklich jedem Teil und auch im Zentrum der Hauptstadt für eine spezielle Atmosphäre gesorgt ist. Es ist nicht einfach eine wildwuchernde Ausbreitung, sondern eine geordnete Reihe von Hauptstädten, die nebeneinander liegen und sauber voneinander abgegrenzt sind, so daß jedermann recht zufrieden mit der Situation ist. Und sie sind im Umkreis einer eigenen zentralen Hauptstadt angeordnet, die gegen Bomben gesichert ist. Unter einem Hügel gebaut. Einem künstlichen Hügel, der absolut unzerstörbar ist. Dadurch würden alle in Apathie verfallen. Und es gäbe einen riesigen Bunker, und dort wäre natürlich das internationale Parlament der Erde untergebracht, das bestimmte Machtbefugnisse über verschiedene Nationen hätte.


Hubbard: Eine neue Regelung für die UNO

Den heutigen Vereinten Nationen nicht unähnlich, aber in einer anderen Zusammensetzung, eher eine Zusammensetzung nach britisch-amerikanischem Muster, bei der es nicht vier oder fünf begünstigte Nationen gibt, die alles und jeden überstimmen können, und bei der es nicht diese Ungleichheiten gibt, wo ein Land mit 20 Einwohnern ebenso vertreten ist und dasselbe Mitspracherecht hat wie ein Land mit einer Bevölkerung von einer Milliarde. So ist nämlich die heutige ungute Situation.

Man muß einen Ausgleich hinsichtlich der Bevölkerung erreichen. Man muß sich Gedanken machen, wie sich ein möglichst hohes Maß an Gleichberechtigung realisieren läßt. Man muß eine neue Regelung für die Vereinten Nationen erarbeiten. Es muß eine völlig neue Regelung der Mitgliedschaft sein. Sie muß auf einer Formel basieren, bei der die Fläche und die Bevölkerung der einzelnen Länder berücksichtigt werden. Anders ausgedrückt, es wird geschaut, wie groß das Land und wie hoch die Bevölkerungszahlen eines Landes sind, diese Werte werden in eine Formel eingesetzt, und daraus ergibt sich dann, wieviele Vertreter das betreffende Land bei den Vereinten Nationen haben wird. Das ist relativ fair. Und dann müßte man natürlich eine Art Zweikammernsystem einführen u.a.

Nun, diese Herren würden sich natürlich liebend gern mit allen Hauptstädten, mit denen sie es zu tun hätten, kräftig auseinandersetzen. Diese Herren, die zu Vertretern bei den Vereinten Nationen usw. gewählt wurden, hätten im Umgang mit den einzelnen Hauptstädten keine großen Schwierigkeiten und Mißverständnisse, und wenn alle Nationen, die dort ihre Hauptstadt hätten, eng mit der dortigen Versammlung zusammenarbeiteten, dann würden sie meiner Meinung nach auch keinen Ärger bekommen. Es wären genug politische Aktivitäten im Gange. Und sie wäre ausreichend beteiligt, so daß praktisch jedermann zufrieden wäre. Besonders dann, wenn sie auf einem guten, soliden System basierte.

Wendel! Willkie entwickelte eine Idee, die er mit One World betitelte, und sofort fiel praktisch jeder darüber her. Er war ein Pionier auf diesem speziellen Gebiet. Dennoch wurde seine Idee immer populärer, und diese Tendenz besteht nach wie vor. Und Sie werden feststellen, daß Zusammengehörigkeit das Schlagwort aller Bewegungen auf der Erde ist. Es geht um Zusammengehörigkeit, um mehr Zusammengehörigkeit. Und genaugenommen, nach technischen Aspekten der Scientology, ist ein derartiger Vorschlag wesentlich eher akzeptabel als man eigentlich glauben mag. Weil er sofort die "Zusammengehörigkeit" ins Spiel bringt, verstehen Sie? Laßt uns alle zusammenbringen, verstehen Sie? Das kann jeder nachvollziehen. Und es gilt als gute Idee.


Hubbards Plan

Nun, welche unmittelbaren Konsequenzen sind damit im Hinblick auf Propaganda oder Aktionen o. ä. gegeben? Nun, das spielt eigentlich kaum eine Rolle. Solange einige der elementaren Schritte unternommen werden, dürfte alles andere sich relativ problemlos ergeben.

Und es müßte ein Programm geben, nach dem diese Schritte durchgeführt würden: Der erste Schritt bestände darin, alle Regierungen dazu zu bewegen, ihre Atomwaffen, ihre Atomwaffenarsenale und die Kontrolle über die Produktionsstätten sofort an die Vereinten Nationen abzugeben.

Der zweite Schritt wäre der, die Vereinten Nationen und alle Regierungen dazu zu bewegen, einen Standort für International City auszuwählen und die Stadt zu bauen, vorzugsweise an der nordafrikanischen Mittelmeerküste, wo das Gelände durch Landgewinnung erweitert werden kann und wo sich die Kommunikationslinien für die gesamte Erde leicht zusammenfassen lassen.

Der dritte Schritt: Alle Regierungen dazu zu bewegen, ihre Hauptstadt jeweils komplett mit Regierungschef, Kongreß und Parlament nach International City zu verlegen. Eine zweite Hauptstadt oder auch nur eine Kommunikationsrelaisstelle im Heimatland selbst ist zu verbieten.

Der vierte Schritt besteht darin, Kommunikationslinien und Führungsverbindungen zwischen den Regierungschefs der einzelnen Länder in International City und der Regierung der einzelnen Bezirke oder Staaten in dem jeweiligen Heimatland herzustellen. Dabei ist jeder einzelne Bezirk oder Staat innerhalb eines Landes als autonome Einheit unter der Kontrolle des Regierungschefs in International City anzusehen.

Als fünfter Schritt wäre die Veränderung der Zusammensetzung der Vereinten Nationen zu nennen, wobei die Forme! für die Entsendung von Vertretern der Mitgliedstaaten solche Faktoren enthält wie Bodenwert - Fläche und Grundstückswert, Produktions- und Konstruktionswert und Bevölkerungszahlen, also eine kompliziertere Formel als die, die ich vorhin genannt habe; die, die ich genannt habe, enthielt die wichtigsten Elemente, aber man könnte die Formel für die Zahl der Vertreter noch komplizierter machen; das hätte dann mit den potentiellen Konstruktions- und Produktionswerten als Nation zu tun.

Alle Sondervorrechte für begünstigte Nationen und die Ausübung des Vetorechts durch einige wenige sind abzuschaffen. Die Vereinten Nationen sollten auch eine rechtsprechende Funktion erhalten, zwei Häuser, eine Exekutive; die wichtigsten Beamten sollten in den Nationen, die sie vertreten, direkt ge- oder ausgewählt werden, und der Chef der Vereinten Nationen sollte sowohl vom Ober- wie vom Unterhaus der UN gewählt werden. Die Charta der Vereinten Nationen sollte dahingehend abgeändert werden, daß die UNO zu einem Instrument wird, das speziell zur Aufsicht über nationale Regierungschefs und internationale Angelegenheiten vorgesehen ist, und daß jegliche Einmischung in das Leben des einzelnen oder kleinerer Gemeinschaften unterbunden wird.

Der sechste Schritt wäre ein Verbot von Verträgen über gegenseitige Unterstützung -militärische Unterstützung.

Siebtens wäre der Aufbau einer kleinen, effektiven Streitmacht für die Vereinten Nationen sowie die Beseitigung aller sonstigen Militäranlagen zu realisieren. Wenn sie nun die einzigen wären, die über Atomwaffen verfügten, dann bestände ihre Hauptkontrollfunktion darin, festzustellen, ob noch jemand anders Atombomben herstellt. Sie würden sicherstellen, daß dies nicht geschieht, und dazu brauchten sie keine riesige Streitmacht.

Es sind stabile und reale internationale Wirtschaftsmaßnahmen durchzusetzen. Mit anderen Worten, Maßnahmen zur Sicherung des Kapitalgleichgewichts, ähnlich der der Weltbank, die versucht, den Daumen draufzuhalten.

Die Vereinten Nationen und die nationalen Regierungen sind davon zu überzeugen, daß die Aktivitäten der Vereinten Nationen und der nationalen Regierungen begrenzt werden sollten auf.... Und dann begrenzen wir das, was eine nationale Regierung tun sollte.

Und wir verfolgen diesen Plan weiter, es ist alles relativ ausführlich schriftlich festgehalten - wir verfolgen diesen Plan weiter auf der Grundlage, auf der Grundlage, daß ein solches allgemeines Übereinkommen unter Scientologen die Anstrengungen einzelner zu einer koordinierten Aktion machen würde, so daß sie Gewicht bekäme. Und es ist ein großer Plan, der aber ziemlich formlos ist, mit einer zentralen Stelle, verstehen Sie, ziemlich - und mit "formlos" meine ich, es ist ein Plan, der zentralisiert ist und sehr zwanglos umgesetzt werden kann. Man erreicht trotzdem etwas. Es würde kein großer Schaden entstehen, auch wenn er schiefginge, verstehen Sie? Wenn sich also alle mehr oder weniger in diese Richtung bewegten, bestünde eine gewisse Aussicht auf Erreichung des Endzieles.

Darüber hinaus ist es auch ein ausreichend interessanter Plan. Ich denke, Sie werden mir zustimmen, daß er viel Gesprächsstoff bietet, und ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß andere irgend etwas für den Weltfrieden tun. Dadurch bekommt er einen besonderen, einzigartigen Stellenwert. Aber er ist ein guter Gesprächsgegenstand. Es ist interessant, über diesen Plan zu sprechen, darüber zu spekulieren und ihn weiter auszumalen. Und er macht zahlreiche Einzelaktionen zu einer geschlossenen Aktion.
Wenn Sie einen Staatschef in einem bestimmten Bereich zu der einen oder anderen Maßnahme bewegen wollten, so fielen Ihnen dazu sicherlich viele Dinge ein. Wenn Sie dazu auch noch in der Lage wären und wenn jeder einzelne von Ihnen dazu in der Lage wäre, in verschiedenen Bereichen und an verschiedenen Stellen, und sie alle an einem Ziel festhalten würden, dann würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, verstehen Sie, und zwar ohne jegliches Chaos.
Man hätte dann eine Situation, daß - nun, alle bestehen quasi darauf, daß dies geschieht, und wenn etwas Überredungskraft angewandt wurde,-dann nur, um zu sehen, wie man die eigenen Bemühungen mit den Bemühungen anderer abstimmt. Wenn Sie also einen Plan dieser speziellen Art haben, dann können Sie eine ganze Reihe von Lücken und Details nach Ihren eigenen Vorstellungen ausfüllen, und Sie würden sich trotzdem nicht irren und der Plan würde trotzdem nicht schiefgehen. Das ist der grundlegende Vorteil dieses Plans. Die Möglichkeit seiner Wirksamkeit, die Tatsache, daß etwas in dieser Art getan werden sollte, wird mit einer anderen Bezugsgröße verglichen. Ist dies - besteht die Möglichkeit, daß dies überhaupt jemals eintritt?

Sie wären überrascht von der großen Zahl von Ideen von Scientology, die in den letzten Jahren verwirklicht worden sind. Es ist interessant. Sie werden sehr häufig verbogen und auf verschiedenste Weise abgeändert, aber es ist sehr seltsam, wie oft dies geschehen kann. Wie oft diese Dinge tatsächlich angenommen wurden.


International City bedeutet Weltregierung

Wir haben hier also einen Plan. Ein Internationales Ziel ist die Bezeichnung für den Plan insgesamt, und der Plan selbst ist International City, was nichts anderes heißt als Regierung der Erde.

Was hat nun ein Scientologe davon? Nun, in der ursprünglichen Fassung des Plans wird nicht allzu sehr darauf eingegangen, was ein Scientologe tun würde oder nicht, oder welchen Nutzen Sie oder ein Scientologe daraus ziehen könnte und ähnliche Dinge mehr. Ich kann Ihnen aber versichern, wenn der Scientologe maßgeblich beteiligt wäre an dem, was einer totalen politischen Revolution dieses Planeten gleichkäme, dann würde er - dann würde sich niemand fragen, was er davon hat. Es ist unvermeidlich. Es ist unvermeidlich. Sobald jemand diesen Plan akzeptiert, müssen Sie nur noch das Wort Scientology beiläufig in diesem Zusammenhang erwähnen, und Sie werden viel Anerkennung in dieser Richtung bekommen. Damit ist eine gute Verbreitung über diese Linie gegeben.
 


Scientology beansprucht weltweit "Monopolstellung für jegliche psychische Betreuungsarbeit"

Nachdem Sie ihn nun in Gang gesetzt haben, würden Sie schließlich feststellen, daß Psychiater in International City unerwünscht wären. Sie können für politische Zwecke eingesetzt werden. Und um diesen Bereich könnten wir uns kümmern. Man würde dort keinen Psychiater haben wollen, weil man - weil der Regierungschef einer anderen Nation entführt und einer Gehirnwäsche unterzogen werden könnte. Das darf nicht sein. Wir brauchen zuverlässige Leute für solche Dinge. Und alles, woran ich interessiert wäre, wäre schlicht eine Monopolstellung für jegliche psychische Betreuungsarbeit innerhalb von International City. Ich denke, das wäre etwa das Endprodukt.

Sie haben nun also diese Leute zusammengebracht und könnten jetzt vielleicht einigen Einfluß ausüben. Verstehen Sie? Wenn Sie nämlich als Initiatoren dieses Plans bekannt wären, dann würden die Menschen Ihnen zuhören. Sie würden Ihnen als Scientologen zuhören. Und wenn Sie ständig wiederholen würden, International City sollte keine - keine minderwertigen Betreuungseinrichtungen haben und es dürfte kein völliges Durcheinander herrschen und ähnliche Dinge mehr, und daß wir uns zumindest um diesen Bereich kümmern sollten, wobei ich hier nicht davon rede, Zwang oder eine sonstige Art der Beeinflussung auszuüben. Politiker sind sehr labil und ihre Frauen haben einen Anfall nach dem anderen. Wenn Sie nur immer wieder diesen Punkt anschneiden, dann werden Sie sie schon sehr, sehr bald überzeugt haben. Sie werden sagen: "Oh, nun ja ..." Sie werden Ihnen allmählich zuhören. Und bevor Sie sich's versehen, sind sie alle Mitglieder in einem PE-Kurs (AdÜ: PE steht für "Personal Efficiency") und Sie haben es geschafft.

Aber auf diesen Punkt werden wir in der ursprünglichen Fassung des Plans nicht eingehen. Es ist kein Geheimnis, aber dadurch wird er einfach etwas unglaubwürdig. Es geht um den Hauptvorteil, den der Plan hat - nämlich, daß zumindest etwas getan und vorgeschlagen wird, wo im Moment ansonsten völlige Leere herrscht. Ich habe seit ewigen Zeiten von keinem Weltfriedensplan mehr gehört. Die es gegeben hat, sind alle in der Versenkung verschwunden. Das ist etwas, worüber niemand nachdenkt. Das ist schon lange vorbei. Aber die Tatsache, daß ein solcher Plan auf der Bildfläche erschienen ist, der zumindest annähernd durchführbar und diskutabel erscheint, ist an sich schon bemerkenswert. Er gibt einen gemeinsamen Kurs vor, und ich denke, ein Ziel bzw. ein sehnlicher Wunsch für jeden einzelnen von Ihnen ist, daß sich die Dinge endlich beruhigen und nicht alle fünfzehn Sekunden eine Katastrophe passiert, und daß die Gefährlichkeit der Umgebung abnimmt, zumindest ein bißchen, so daß Sie Ihre Angelegenheiten weiterführen könen. Nun, dies ist sicher eine Art der Umsetzung auf internationaler Ebene.


Hubbard über einen Weltdiktator

Nun, Sie werden sicher gemerkt haben, daß ich nicht ausdrücklich versuche, Ihnen diesen Plan zu verkaufen. Ich möchte Sie lediglich über diesen Plan informieren, und auch über den Wert, den er haben könnte. Es gibt allerdings andere - sicherlich hat solch ein Plan auch Schwachstellen. Solch ein Plan hat sicher Schwachstellen. Aber ich denke, die Schwachstellen sind nicht so ausgeprägt, daß sie die Vorzüge des Plans überwiegen. Sie sagen, es könnte jemand daherkommen und sich auf diese Weise zum Diktator der ganzen Erde machen. Hier sind alle zusammen auf einem Fleck, man braucht nur abzudrücken usw. Nun, ich weiß nicht. Das ist heutzutage ziemlich schwer. Ziemlich schwer, wegen der Kommunikationslinien und so.

Es gab jemanden, der es versucht hat, jemand namens Hitler, vor nicht allzu langer Zeit, und er hat es nicht geschafft. Und es hat in letzter Zeit niemanden gegeben, der dieses Ziel geschafft hätte. Eigentlich hat es niemand je wirklich geschafft. Es stimmt zwar, daß dadurch die gesamte politische Kontrolle der Erde in einen bestimmten Raum gelegt wird. Aber gleichzeitig konzentrieren sich in diesem Raum dann auch eine Menge cleverer Burschen, verstehen Sie? Sie sind nicht so, wie man es von Parlamentariern erwarten könnte, die in eine Hauptstadt kommen. Sie sind - sie haben ihre eigenen Interessen. Sie wollen neben allem anderen ihren eigenen Weg gehen. Sie wollen - sie erkennen, daß sie ihre Ziele nicht mit Kriegen erreichen können, und der Mensch wird immer ein Ziel haben, das er erreichen will. Wenn sie also ihre politischen Ziele nicht mit Kriegen erreichen können, werden sie es auf diplomatischem Wege versuchen. Sie würden die Nähe anderer Hauptstädte und die Einflußmöglichkeiten auf ein großes Parlament und solche Dinge begrüßen. Und sie werden nicht bereit sein, dies für eine Diktatur aufzugeben. Sie würden nicht im Traum daran denken. Sie würden nie mit einem Diktator kooperieren, das ist es, worauf es hinausläuft.


Hubbard über Revolutionen

Eine andere Schwachstelle ist die, daß die Länder damit sehr anfällig für Revolten oder Revolutionen o. ä. sein könnten bzw. daß sie gegen ihre Regierung rebellieren könnten, die einen internationalen Sitz hat und daher nicht "vor Ort" ist, und dadurch könnte es in dieser Hinsicht zu einigen Unruhen kommen. Nun, ich denke, diese Möglichkeit wäre für jeden Staatschef in International City gleichermaßen gegeben. Und ich denke, es würde sich so regeln, daß es nicht dazu käme. Durch eine abwesende Regierung ist es in letzter Zeit nicht ,zu übermäßigen Problemen gekommen. Auch die Briten beispielsweise haben und hatten keine wirklichen Probleme mit dem Regieren in Abwesenheit, es sei denn, sie waren stark abgelenkt oder hatten kein Interesse mehr. Und was die Menschen vom British Empire und seinem besonderen Ende halten, spielt kaum eine Rolle, möglicherweise wurden sie die Wogs (AdÜ: wog steht für "worthy oriental gentleman", abschätzige Bezeichnung für eine nichtbritische Person in den Kolonien) leid, verstehen Sie? Und ich denke, das ist die eigentliche Erklärung. Ich denke, sie wurden es einfach leid.

Wenn man sieht, daß ein kleiner Felsen in - in der Karibik usw. die Briten jährlich etwa eineinhalb Millionen Pfund kostet, und zwar nur für dessen Regierung, und daß dies rein gar nichts abwirft, dann wird man sich nach einer Weile fragen - auch der Finanzbeamte, der viel Mühe hat, das Geld 'reinzuholen - "Warum sollten wir eineinhalb Millionen Pfund ausgeben, damit diese Insel da unten ihre eigene Regierung haben kann und welchen Sinn hat es?"

Die Wahrheit ist, daß damals, als man Segelschiffe hatte, solche weit vorgeschobenen Stützpunkte von großem Nutzen waren. Wenn man aber dreihundert Marines innerhalb weniger Stunden mit Transportflugzeugen dorthin bringen kann, braucht man diesen Stützpunkt nicht. Das ist also eine archaische Form der Kontrolle, die man aufgegeben hat.

Nein, ich glaube nicht, daß dies - ich glaube nicht, daß dies zu größeren Unruhen führen würde. Sie werden sagen, nun, diese Regierung hätte natürlich ein stehendes Heer der einen oder anderen Art. Ja, ja, sicher hätte sie ein stehendes Heer, das haben sie immer. Wahrscheinlich wird sie auch noch Bodyguards innerhalb von International City haben. Nun, damit hätte man ziemlich viele Sicherheitskräfte in International City, einen bunt zusammengewürfelten Haufen. Ja, damit - damit stünde dann der Regierung von International City ein ziemlich großes Kontrollpotential zur Verfügung.


Hubbard: Welthauptstadt, Privateigentum und sich selbst kontrollierend

Nun, es gibt eine Lösung für das Problem der gewaltsamen Übernahme der Hauptstadt, und die liegt darin, daß die politische Kontrolle der Hauptstadt den Vereinten Nationen entzogen wird. Auf diese Weise wäre die politische Kontrolle von International City von keiner Regierung abhängig. Das hat nur mit dem Schutz und der Sicherheit der einzelnen Personen innerhalb von International City zu tun, und das wäre wahrscheinlich das Endresultat. Das wäre das einzige, woran sie interessiert wären. Und sie hätten eine ausreichende Streitkraft dafür, und diese Streitkraft müßte so groß sein, daß sie der Gesamtheit der Bodyguards innerhalb der Stadt überlegen ist. Mit anderen Worten, die politische Kontrollinstanz von International City müßte sie selbst sein.
Aber wie erhält man sie langfristig? Nun, man sorgt dafür, daß sie extrem rentabel wird. Verstehen Sie, man macht sie nicht politisch, sondern rentabel. Wie wird International City also finanziert? Nun, zunächst so, daß sie selbst zu einem äußerst einträglichen Eigentum einiger Leute wird. Wir kümmern uns nicht darum, wer diese Leute sind, uns geht es nur darum, daß sie es für einträglich halten, Eigentümer von International City zu sein, daß sie es auch bleiben wollen, und daß sie es wegen der Rentabilität als eine Regierungspflicht
ansehen.

Nun, der Russe wäre erschüttert angesichts dieser Logik, aber in diesem Punkt hat er schon immer falsch gelegen. Die richtige Methode, für Ruhe in International City zu sorgen, ist sicherzustellen, daß der Besitz von Grundstücken und Gebäuden in International City einer kleinen Gruppe von Personen Geld einbringt, die den Rat von International City stellen, und dafür zu sorgen, daß alles schön und friedlich und rentabel bleibt. Koppeln Sie das Ganze einfach durch die Hintertür von jeglicher politischen Kontrolle ab. Sie sorgen dann dafür, daß eine bestimmte Person Mitglied der Regierung von International City wird. Jemand, der nichts mit einem Staat, nichts mit den Vereinten Nationen zu tun hat. Er hat nur mit dem Bau und den Immobilien in International City zu tun.

Nun, sie ködern irgendeine Baufirma damit, daß sie nach Fertigstellung ihrer Bauten die Mieteinnahmen erhalten und ein Mitglied der Baufirma im Verwaltungsrat dieser Stadt sitzen wird, ohne übergeordnete Regierung. Und alles, was er zu tun hat, ist den Frieden in International City zu bewahren, und damit hätten Sie die Regierung von International City durch die Hintertür von allen sonstigen politischen Problemen abgekoppelt, und Sie installieren einen harten Kern von äußerst hartnäckigen Typen, die nur darauf aus sind, daß ihnen die Mieteinnahmen vom Weißen Haus sicher sind. Und das ist rentabel. Und Sie stellen es als einträglich und furchtbar aufregend dar, einen Sitz in diesem Rat zu haben, der International City verwaltet. Und die Vereinten Nationen haben hier keine Regierungsgewalt.

Nun, damit ist die politische Kontrolle so stark zergliedert, daß andere Interessen in diesen Bereich einfließen, wodurch natürlich jeder Versuch, in International City Unruhe zu stiften, vereitelt wird. Also, diese Typen sind durchweg Arbeitstiere. Ihnen stehen bereits Truppen zur Verfügung, nicht wahr? Sie haben sehr starke Kräfte, sie haben Polizeikräfte der einen oder anderen Art, die daran gewöhnt sind, mit den Bürgern dieser Stadt umzugehen, die . immer aufpassen, um sicherzugehen, daß niemand einem Attentat zum Opfer fällt, daß keine Parade gestört wird und daß es keine Demonstrationen gibt, bei denen ihre Gebäude demoliert werden. Sie passen auf, daß es nicht zu einem überraschenden Staatsstreich kommt und keines ihrer Besitztümer zu Schaden kommt, und so sitzen sie im Rat und halten alles im Lot.

Mit anderen Worten, es wäre nur im ureigenen Interesse. Wenn Sie eine dreckige Hauptstadt sehen wollen, dann schauen Sie sich eine Hauptstadt an, die der Regierung gehört. Regierungen kümmern sich sehr schlecht um ihre Hauptstädte. Wußten Sie, daß das Washington-Denkmal jahrelang halbfertig irgendwo herumgelegen hat, weil es auf Privatspendenbasis fertiggestellt werden sollte, das Geld nicht reichte, aber die Regierung nicht eingesprungen ist. Und so blieben die Steinblöcke einfach liegen. Letztendlich hat sich jemand gefunden, der es fertiggestellt hat, nach etlichen Jahren, zwanzig oder dreißig, glaube ich.

Wenn Sie eine Hauptstadt sehen wollen, die es schwer hat, dann sehen Sie sich eine Hauptstadt an, die völlig von der - einer Regierung abhängig ist, was die Instandhaltung betrifft, und die niemandem großen Gewinn bringt. Und die Regierungen kommen und gehen, und niemand kümmert sich wirklich um die Stadt.

Wenn man also International City bauen lassen will, muß man das Lockmittel verwenden, daß diejenigen, die International City bauen, sie als Mitglied des Stadtrats auch regieren werden. Sie regieren nicht die Welt, aber immerhin International City. Und man steckt urplötzlich das wichtigste Kapital der westlichen Welt, nämlich Baukapital, unmittelbar in dieses Projekt.


Scientology als Bürgermeister der Welthauptstadt

Es wird jemand benötigt, der als Verteilerstelle fungiert. Jemand muß als Verteilerstelle fungieren und festlegen, wer Mitglied des Rates werden soll. Dafür ist nicht ausdrücklich gesorgt, und früher oder später dürften wir in diese Rolle gedrängt werden. Jemand müßte sich ins Zeug legen, so wie ich es dargestellt habe. Wir wären völlig damit zufrieden, als Zentrale zu füngieren, die Informationen über International City weitergibt, Bücher und Druckschriften, Briefe schreibt und ähnliche Dinge mehr. Das ist dann aber auch das Äußerste an unserem unmittelbaren Interesse, unserem unmittelbaren öffentlichen Interesse. Mehr ist es nicht. Etwas, an dem man interessiert ist, etwas, mit dem man den Weltfrieden herbeiführen kann u. ä.

Nun, auf der anderen Seite könnte man dies auch als Lehrstoff für den angehenden OT ansehen. Und es ist sehr fruchtbar. Es ist eine schöne Übung. Es ist insgesamt äußerst konstruktiv und er - man läßt ihn nicht allein mit seinen früheren Engrammen und der Frage, was er mit sich anstellen soll.

Es läuft also alles darauf hinaus, daß - dies war meine Folgerung aus dem ursprünglichen Plan - daß es möglich war, an einem Plan zu basteln, bei dem eine gewisse Chance bestand, den Weltfrieden herbeizuführen. Das war das erste, was ich dabei feststellte, daß es möglich war. Meine nächste Erkenntnis war die, daß es nicht getan wurde. Meine nächste Erkenntnis war die, daß Zusammengehörigkeit der wichtigste dynamische Schub für die meisten dieser Gesellschaften war. Und daß dies - daß dies dann auch eine Möglichkeit bot, von den Talenten der Menschen von Scientology Gebrauch zu machen, und aus meiner Sicht wurde daraus eine realistische Möglichkeit. Aber was vielleicht noch wichtiger ist, es vermittelt ein bißchen Hoffnung, daß es etwas gibt, was man tun kann.

Ich denke, die Menschen sind an einem Punkt angelangt, wo sie nicht mehr erkennen, daß überhaupt etwas machbar ist. Und es wird ein bißchen Hoffnung in dieser Richtung geboten. Dem Scientologen wird allerdings etwas anderes gegeben. Ihm wird eine Stadt gegeben. Ihm wird ein Interessenbereich und eine Stadt gegeben, die man zusammenfassen und in Ordnung bringen könnte. Damit haben sie ein Stück des Planeten in ihren Händen, so mythisch es im Moment auch klingen mag.

Dort unten befindet sich ein riesiges Wüstengebiet. Ich bin in letzter Zeit nicht mehr dort gewesen, um mich umzusehen, aber zwischen Karthago - Entschuldigung, ich sollte mich der Neuzeit anpassen - Tunis und - neuer Name - Tripolis, in diesem Küstenstrich gibt es jede Menge Hinterland. Dorthin führten auch alte Kommunikationslinien. Seit Urzeiten hat diese Gegend eine wichtige Rolle gespielt. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg ziemlich ramponiert, aber es gibt dort enorm weitreichende Möglichkeiten, so daß man nicht gezwungen ist, auf oder um einen schon bestehenden Standort zu bauen. Das erscheint mir als eine relativ gute Aussicht, aber natürlich - ich habe nur die ältesten natürlichen Kommunikationslinien des Planeten ausgesucht, und die führen gerade in dieses Gebiet.

Und als ich so die - als ich so über die Möglichkeiten, die Machbarkeit usw. nachdachte, stellte ich fest, daß es - daß eine Menge Scientologen irgendwie Spaß daran haben könnten. Sie könnten etwas tun. Und ich habe dabei nicht an die OTs gedacht. Ich habe nur an den einen oder anderen gedacht; er kennt jemanden aus der Baubranche, verstehen Sie, und, nun, er kann ihn ganz wild darauf machen, verstehen Sie, mit - und alles ganz legitim.

Denn tatsächlich wird damit eine unglaubliche Menge an neuem Vermögen gebildet. Es entsteht neues Vermögen, wenn man sich ein großes Gebiet der Erde mit einem sehr ariden Klima vornimmt und es unvermittelt in einen nutzbaren Zustand versetzt, und es wären jede Menge Leute daran interessiert, vor Ort zu bauen, Hafenanlagen und dies und das, und Flugplätze und Häuser und alles mögliche! So wird Vermögen gebildet.

Und dann fangen Sie an, Ihre Kommunikationslinien und solche Dinge zu planen, und wohin sie alle führen, und die Modernisierung der verschiedenen Bezirks- und Landeshauptstädte. Hier in England müßte man praktisch noch ein halbes Dutzend dazu bauen, denn hier ist alles sehr zentralisiert. Hier ist jede Menge los. Hier geht die Post ab. Man kann sich für ein solches Projekt nämlich furchtbar engagieren. Man kann für alles mögliche die Trommel rühren.


Der Grund für Hubbards Pläne: Probleme mit Regierungen

Nun, sie können natürlich sagen, dies hat nicht allzu viel mit Scientology zu tun. Doch, es hat sehr viel mit Scientology zu tun, einfach deshalb, weil es eine umfassende Methode der Vierten Dynamik zum Abbau der Umgebungsgefährlichkeit ist. Das ist wie ein Prozeß. Man geht einfach - man geht einfach in diese Richtung vor. Und schon wenn man sagt, daß etwas getan werden kann, weil ein machbarer Plan existiert, hat man erreicht, daß die Umgebung weniger gefährlich geworden ist. Es ist also eine Methode, um die Gefährlichkeit der Umgebung zu reduzieren. Genau genommen ist es ein Prozeß der Vierten Dynamik. Es ist eine Methode, um letztendlich die Staatschefs auf kleinem Raum, und zwar alle gleichzeitig, zu erreichen. Und nun werde ich Ihnen ein weiteres kleines Geheimnis in dieser Sache verraten. Wir hatten in letzter Zeit einige Probleme mit Regierungen. Meiner Meinung nach waren sie unverschämt. Sie waren respektlos. Und ich habe mir das gründlich angesehen und bin zu dem Entschluß gekommen, daß wir das nicht hinnehmen sollten.

Nun, wenn man eine Regierung wirklich in Aufregung versetzen will, verlegt man ihre Hauptstadt. Wenn Sie nun also sagen, Sie wären in der Lage, alle Hauptstädte der Erde zu verlegen, dann haben Sie Ihre relative Bedeutung für die Regierungen der Erde über die einer Regierung hinaus angehoben, verstehen Sie?

Das ist die kleine Zauberei, die dahintersteckt. Die Tatsache, daß Sie davon reden, es liege in Ihrem Ermessen, alle Hauptstädte der Erde an einen anderen Ort zu verlegen, entmachtet diese Hauptstädte gegenüber Scientology. Und ich denke, man müßte ihnen eine Lektion erteilen. Und das ist die harmlose Drohung, die hinter all dem steht. Sehen Sie, ein Terminal verfügt über die Möglichkeit, seine Position zu halten und zu verteidigen. Das wird bei einer Regierung zerstört allein dadurch, daß Sie sagen, es wäre eine gute Sache. Das macht sie sehr, sehr schwach und tatterig Ihnen gegenüber. Und ich denke, jeder würde zustimmen, daß es eine sehr gute Sache wäre. Und ich denke sogar, die Regierungen selbst würden zustimmen, daß es eine sehr gute Sache wäre. Und darin liegt ein sehr interessantes Stückchen Zauberkunst. Denn dadurch wird die Macht und die Bedeutung von Scientology unmittelbar gesteigert, einfach dadurch, daß sie sagen würden: "Nun, alle Regierungen sollten nach International City umziehen", verstehen Sie?

Und das hinterläßt bei diesen Regierungen ein eigenartiges Gefühl, da sie unsere Technologie nicht kennen, könnten sie es nicht erklären. Aber man hat ihnen mit Unfähigkeit zur Verteidigung ihrer Position gedroht. Sie - nun, sie haben nicht einmal das Bedürfnis, ihre Position zu halten, sie sind nicht einmal so weit, zu erkennen, daß dies sehr wichtig ist. Aber es ist sehr wichtig. Es ist sehr wichtig, und ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß man besonders große Schwierigkeiten mit ihnen hätte, wenn man einen solchen Plan unterstützte. Meiner Meinung nach hätte man viel weniger Probleme mit ihnen. Sie würden sich unsicher im Gespräch mit Ihnen fühlen. Weil sie merken würden, daß sie Ihnen gegenüber ihre Position nicht verteidigen könnten. Sie hätten das Gefühl, sie wären irgendwie schon auf dem Weg nach Nordafrika.

Dies sind keine Tricks, sondern einfach gut eingesetzte Technologie. Die Zwei-Terminal-Situation. Gut, sie haben ihre Terminalleitungen ausgelegt, als Bedrohung für die ganze Welt. Nun, dann wollen wir ihnen diese Möglichkeit nehmen, indem wir diese Terminals verlegen oder zumindest den Vorschlag machen, sie zu verlegen.

Nun, ich werde noch sehr viel - nein, nicht sehr viel, aber einiges mehr darüber schreiben. Wir werden das dann in einer Druckschrift zusammenfassen. Es war schon einige Zeit fertig geschrieben, und ich wollte nur erst abwarten, bis der Klasse-VI-Kurs einigermaßen lief. Und wir werden dies als Druckschrift herausbringen, damit es verteilt werden kann, und vielleicht werde ich noch mehr darüber schreiben, wenn ich dazu komme. Es ist an sich recht interessant, aber ich könnte mir vorstellen, daß noch mehr Zustimmung dafür erreicht werden sollte.

Es ist schon eine komische Sache, daß auch wenn die Menschen sehr unterschiedliche Meinungen vertreten, sie letztendlich doch den zentralen Kurs akzeptieren, wenn wir daran festhalten. Dieser würde, wenn die meisten Einwände darin berücksichtigt wären, zu dem tatsächlichen Plan werden, auch wenn viele ihn noch ändern wollten, verstehen Sie? Und für mich sieht es so aus, als ob es eine interessante Antwort wäre. Es ist nichts, weswegen man sich eine Woche freinehmen und dann die ganze Zeit darin vergraben würde oder so, aber es wäre sicher eine interessante Sache für das Wochenende oder so. Und es ist auch eine interessante Sache, die man in einem PE-Kurs ansprechen und verteilen könnte, und vielleicht wissen sie nicht, was sie davon halten sollen, aber vielleicht begreifen sie, daß es möglich wäre, eine Art internationale Regierung zu haben.

Nun, man wird die Scientologen fragen: "Also, wer steckt dahinter? Wer steckt dahinter?" Und Sie werden nur sagen, "Wieso, nur wir" oder "Ron". Es ist mir gleich, was Sie sagen, verstehen Sie? Aber es - es gibt ehrlich keine gut betuchte Gruppe oder Einzelperson im Hintergrund. Es steckt wirklich niemand dahinter. Stattdessen gibt es hier ein großes Vakuum, das solche Leute anziehen und in die Sache hineinziehen würde. Aber vergessen Sie nicht, sie stecken nicht dahinter. Sie stecken drin. Verstehen Sie?

Also in Wahrheit stecken wir dahinter. Aber wir werden in keinster Weise dafür bezahlt, in irgendeiner Form die Werbetrommel zu rühren. Wir sind lediglich der Ansicht, daß es eine sehr gute Sache für die Bevölkerung der Erde wäre, wenn sie etwas weniger restimuliert würde. Und es war - ursprünglich waren es Fragen wie: "Kann man etwas für die Erde tun? Könnte ein OT einem Projekt dieser Art zustimmen? Einem Projekt zustimmen, für das er sich möglicherweise selbst einsetzen würde? Und könnte es ein Bauprojekt geben, das - das das Leben insgesamt etwas leichter machen könnte?" Dies waren die Überlegungen, die dem zugrunde lagen, alles sehr harmlose Überlegungen. Ich denke, so etwas hängt davon ab, wieviel Interesse es wecken kann.

Ich weiß noch, nachdem ich dies hier geschrieben hatte, lag es lange herum, ohne weiter Beachtung zu finden - ich hatte es zuletzt in einem großen Stapel diverser Unterlagen auf meinem Schreibtisch gesehen und - nun, dort hatte ich es zuletzt liegen sehen. Und dann kam eines Tages die liebe Joan, stand mitten in meinem Büro und fragte: "Kann ich dies bitte für die nächste Ausgabe haben?" Und ich dachte, das ist ein Ding! Es ist aus meinem Schreibtisch verschwunden und soll jetzt unerklärlicherweise als British Certainty gedruckt werden, denn sie ist nämlich die Herausgeberin von British Certainty. Und ich hatte plötzlich das Gefühl, daß es wohl als ein interessantes Projekt gelten muß. Denn es ist schon ziemlich lange her, daß jemand einen Artikel aus einem Stapel Unterlagen entwendet hat.

Aber es hat - es hat nicht mehr Macht oder Größe für uns als das. Es ist fast ein beiläufiges Projekt der Vierten Dynamik, und wenn Sie irgendwie Spaß daran haben könnten, dann tun . Sie das auf jeden Fall, und ich werde dafür sorgen, daß es an Sie verteilt wird. Die Kopie von - die kopierte Zusammenfassung des Ganzen, mit allen Details usw. in bezug auf International City und deren Bildung und worum es dabei geht. Und ich werde dafür sorgen, daß Sie sie demnächst erhalten werden. Es kommt nur darauf an, ob genügend Kopien vorhanden sind.
Ich wollte jedenfalls mit Ihnen darüber sprechen, denn Sie werden öfter das Gefühl haben, daß wir den Menschen hier ganz schön zusetzen. Das ist immer öfter der Fall. Und Sie dürften auch bemerken, daß die Menschen in Ihrer Umgebung unruhig werden. Was haben diese Leute vor? Wir haben schon einen Scientologen oben in - oben im Norden Englands,
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der so entsetzt von der Vorstellung ist, einige OTs auszubilden, daß er sagt, die Atombombe wäre bei weitem vorzuziehen. Die Atombombe wäre wesentlich besser als die Ausbildung einiger OTs. Das wäre absolutes Chaos und'eine absolute Katastrophe.
Ja, ein sehr interessanter Standpunkt. Aber sie haben diese merkwürdigen - diese merkwürdigen Anwandlungen. Was also haben diese Leute vor? Wenn sie etwas in dieser Art zustande bringen oder etwas Spektakuläres passiert, was haben diese Leute dann vor?

Was sind ihre Absichten in bezug auf diesen Planeten? Ich denke, es ist gut, einen Plan in der Schublade zu haben, der erklärt, daß man im Grunde nur die besten Absichten hat, und ihn dann, wenn man etwas Zeit hat, sogar ein bißchen voranzutreiben. Und es scheint mir eine vernünftige Art zu sein, damit umzugehen.

Nun, was halten Sie von dem Projekt? In Ordnung. Vielen Dank. Ich danke Ihnen sehr.
 
Ende des Hubbbard-Vortrages
 
 



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