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Zitate aus dem Interview auf dieser Seite:
Wollersheim hat Jahrzehnte gegen Scientology
prozessiert. Er hat gewonnen, ihm wurde Schadensersatz in Millionenhöhe
zugesprochen. Mit allerlei Tricks drückte sich die Scientology-Organisation
vor der Zahlung. Prince über die Scientology-Strategie gegen Wollersheim:
"Kein einziges Zehncentstück für Wollersheim" (>>).
| Aus: Nordhausen: "Scientology - Wie der
Sektenkonzern die Welt erobern will", 2008, Seite 318
http://www.ingo-heinemann.de/Buecher-ueber-Scientology.htm#Nordhausen08 Wenn die US-Behörden die Zustände bei der RPF auch weitgehend ignorierten - es existiert immerhin ein Gerichtsurteil aus Kalifornien, das diese drastisch beim Namen nennt. Der Richter des Berufungsgerichts in San Francisco bezeichnete das RPF-Programm im Juli 1989 als unmenschlich und als ein Zwangsprogramm. Es ging um den ehemaligen Scientologen Lawrence (Larry) Wollersheim, der 1974 versucht hatte, aus einer Strafkompanie zu flüchten, die sich damals auf einem Schiff in der Nähe von Los Angeles befand, wo die Arbeits- und Studienzeiten von sechs Uhr früh bis ein Uhr nachts reichten. In dem Urteil hieß es: "Während seiner sechs Wochen unter diesen Bedingungen nahm Wollersheim 15 Pfund ab. Wollersheim hatte schließlich das Gefühl, er könne das (RPF-) Regime nicht länger aushalten. Er versuchte, von dem Schiff zu fliehen, denn, wie er später aussagte: 'Ich war dabei, zu sterben und meinen Verstand zu verlieren.' Sein Fluchtversuch wurde jedoch entdeckt. Verschiedene Scientology-Mitglieder ergriffen Wollersheim und hielten ihn fest. Sie ließen erst von ihm ab, als er einwilligte, zu bleiben und das Auditing sowie andere 'religiöse Praktiken', die auf dem Schiff stattfanden, fortzusetzen.« Das Gericht verurteilte Scientology, Wollersheim mit 2,5 Millionen Dollar zu entschädigen. Doch die Sekte weigerte sich und verschleppte das Verfahren jahrelang. |
Wie letztlich doch noch die Zahlung erfolgte, schildert Tony Ortega in Village Voice vom 24.6.2008: "Scientology's Crushing Defeat. A previously unpublished saga of an $8 million check" - http://www.villagevoice.com/content/printVersion/487758
Der Wollersheim-Prozess beweist, daß
Schadensersatzforderungen gegen Scientology kaum durchzusetzen sind. Er
beweist, daß die vorhandenen Gesetze nicht ausreichen.
Hier ein Artikel aus dem Jahr 1987 (Autor:
Ingo Heinemann)
| AGPF
AKTUELL I/87 vom 1.3.87
MILLIARDEN-DOLLAR-PROZESS GEGEN SCIENTOLOGY-SEKTE Am letzten Tag des Jahres 1986 haben über 400 ehemalige Anhänger der Scientology-"Kirche" Klage gegen diese und ihre zahlreichen Unterorganisationen erhoben. Die Kläger haben sich in einer Organisation zusammengeschlossen: FAIR - FREEDOM FOR ALL IN RELIGION. Bei dem Verfahren handelt es sichum eine sog. CLASS ACTION, eine in der Bundesrepublik unbekannte Art des Gerichtsverfahrens, bei der eine Gruppe von Verbrauchern auch im Interesse solcher Verbraucher klagen kann, die gar nicht am Prozeß beteiligt sind. Der ungeheure Betrag von 1 Milliarde Dollar (ca. 1,8 Mrd. DM) wird verständlich, wenn man berücksichtigt, daß Larry Wollersheim 1986 ein Schadensersatz in Höhe von 30 Millionen Dollar zugesprochen wurde. Beträge dieser Höhe sind in den USA keine Seltenheit. |
Ende August 1998 interviewte FACTNet Direktor Lawrence Wollersheim während mehr als 20 Stunden Jesse Prince, der ehemals der zweite Mann in der Führung von Scientology war. Grund des FACTNet Interviews war, Informationen für das Federal Bureau of Investigation (FBI) zu sammeln, um das FBI bei den Ermittlungen über von Scientology begangene illegale Handlungen zu unterstützen.
Die Interviews mit Jesse Prince zeigten einen Einblick in die höchsten Stufen von Scientology und das dort verbreitete Verbrechertum. Die Information ist so gewaltig, dass FACTNet die Transkripte der Tonbänder des Interviews nicht nur an das FBI überreichte, sondern diese auf der Webseite von FACTNet weltweit zugänglich machen wird.
Jesse war von 1976 bis 1992 in Scientology und diente in den höchsten Rängen von Scientology's mächtigem Religious Technology Center (RTC), er gehörte sogar dem Direktorium an. Nachdem er Scientology 1992 verliess, verbrachte er erst mal sechs Jahre damit, sein Leben ausserhalb von Scientology wieder aufzubauen, bis 1998 sprach er jedoch nie öffentlich über seine Erfahrungen in Scientology.
Die Informationen in diesen Transkripten sind so wichtig, dass es nach der Meinung von FACTNet gefährlich wäre, diese nicht zu veröffentlichen. Durch die hoffnungsvolle Bekanntmachung dieser Aussagen soll eine grosse Menge künftigen Schadens verhindert werden, indem Leute vom Anschluss an Scientology abgehalten und gegenwärtige Mitglieder vom Austritt überzeugt werden.
Auch aus diesem Grund ermutigt FACTNet, diese Transcripte weiter zu verbreiten, angemessenerweise an Regierungsstellen, Botschaften, Vorsitzende, juristische Institutionen, Medien und insbesondere an die betroffenen Familien von Scientologen.
FACTNet empfiehlt, mit der Artikelserie von Jesse Prince auch alle zu erreichen, die gegenwärtig in Scientology sind. Beim Lesen der Transkripte werden selbst eingefleischte Scientologen mächtig Zweifel bekommen, ob sie nicht zutiefst und grausam betrogen wurden.
FACTNet-Interview L. Wollersheim / J. Prince
Lawrence Wollersheim und
Jesse Prince
16. August 1998, Band
1
L: Test 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9,
10. Heute ist der 16. August 1998. Dies ist Lawrence Wollersheim, es ist
ungefähr 5:00 am Nachmittag, und ich sitze zusammen mit Jesse Prince.
Wir unterhalten uns gerade über seine Zeit in Scientology, und ich
frage ihn verschiedene Dinge. Und dies ist meine Stimme, die andere Stimme
ist die von Jesse.
J: Die Stimme, die er anspricht, ist diese
Stimme hier.
L: Gut. Erzählen Sie mir über
die Angelegenheit, die wir vor Tagen besprochen haben, die Art, wie sich
Scientology mit Richtern befaßt. Sie erwähnten, daß Sie
vormals einmal durch das FBI vernommen und Sie zu diesem Punkt befragt
wurden, aber Sie haben ihnen nicht erzählt, was wirklich vorgegangen
ist. Waren Sie da in Scientology?
J: Ja war ich. Ich sagte ihnen die Wahrheit,
wie ich sie zu dieser Zeit verstand.
L: Sie erzählten ihnen, was Sie zu
dieser Zeit wußten, die Wahrheit, wie Sie sie zu dieser Zeit verstanden.
Es betraf die Behandlungsweise der Richter. Wie war der Name des Richters?
J: Richter Mary Anna Fouser
L: Dies war in welchem Fall?
J: Eine RICO-Klage, eingebracht gegen
David Mayo, das AAC. CSC und RTC brachten die Klage ein.
L: Wie war diese spezifische Behandlungsweise
der Richter durch Scientology, wenn Sie bitte ihr Wissen darüber beschreiben
könnten, wer mit einbezogen war, wann man dies machte und wenn Sie
wissen, was sie spezifisches taten, oder was Sie nicht wissen. Welche Art
der Personen, welche Aktionen, so viele Details wie Sie nur geben können.
J: Ich möchte gerne mit dem Anfang
beginnen. Jedesmal erscheint ein Richter in einem Fall von Scientology,
gut, schlecht oder indifferent, die übliche Praxis ist die des ODC,
besonders wenn es ein feindlicher Richter ist oder angenommen wird, daß
es sich um einen feindlichen Richter handelt. ODC bedeutet ”Offene Datensammlung”
(Overt Data Collection). Nun geschieht folgendes, einige Kerle, normalerweise
vom OSA-Ermittlungsbüro, versuchen, soviel öffentliches Material
wie möglich über die verschiedenen Richter zu finden.
L: Können Sie darlegen, was das OSA-Ermittlungsbüro
ist.
J: Office of Special Affairs Ermittlungseinheit.
Es ist eine Art Ermittlungseinheit, wie sie das FBI in den unteren Regionen
hat, die Feinde und Kritiker von Scientology ausforscht.
L: Gut, machen Sie weiter.
J: Sie machen eine ODC. Wenn es nun weitergeht
und der Richter ist wirklich feindlich, machen sie nun folgendes: sie sprechen
mit den Kollegen des Richters, so wie man versucht eine Information auf
harmlose Weise zu erhalten, oder man versucht, es mit der härteren
Art und beginnt mit Einschüchterungen. Das ist allgemein üblich,
man tut es mit jedem Richter. Bei Mary Anna Fouser, als wir mit diesem
Fall weitermachten, wurde ebenfalls ODC angewandt, sie sammelten alle ihre
öffentlichen Äußerungen als Richterin, fanden heraus, wo
sie lebte, alles was sie nur möglich machen konnten. Durch die Anwälte
und die Ermittler konnten sie möglichst viel Informationen über
den Richter finden, was sie mag, was sie nicht mag, all diese Dinge. Bevor
nun ein Fall beginnt, haben sie das Profil des Richters, haben sie das
Profil eines Verfolgers, wenn es ein Verfolger ist, oder ein Profil der
von der Gegenseite eingesetzten Anwälte. In meinem bestimmten Fall,
ich war als Zeuge im AAC-Fall benannt, erschien ich als Zeuge, als Direktor
des Religious Technology Center und eine Person, die sehr hohe Referenzen
in diesem ”technischen” Geschäft hatte. Wir verhandelten den Fall
und ich hatte dabei den Vergleich anzustellen zwischen ”NED für OTs"
(steht für Neue Ära der Dianetik für Operierende Thetane)
mit dem Material ”NED of OTs", das David Mayo seinerseits herausgegeben
hat. Nun, ich habe darüber in der Art gesprochen, wie ich damals darüber
gedacht habe. Natürlich denke ich heute ganz anders darüber.
Ich habe die Ausgabe 1 der ”NED für OTs” und die Ausgabe 1 von David
Mayo’s ”NED für OTs” miteinander verglichen, die einander erstaunlich
ähnlich waren, in dem was die Kirche und dem, was er herausgegeben
hat. Natürlich war dies im nachhinein keine Überraschung, da
Mayo sie ja geschrieben hatte. Zu der Zeit, als ich ein kleiner Mitarbeiter
der Kirche war, schrieb Mayo 98%, deren Grundlage wirre, zufällige
Notizen waren. Als ich an diesem Punkt meine Ansicht vortrug, nahm ich
diese Papiere aus meiner Tasche, was zu einem heftigen Protest der Gegenanwälte
führte, deren Namen ich vergessen habe. Der Richter bat uns in ein
separates Zimmer. Die Gegenanwälte und unsere Anwälte schauten
sich die Papiere an, und es wurde der Einwand vorgetragen, daß keine
Gelegenheit bestanden hatte, dieses Beweismittel vorher einzusehen. Was
aber wirklich in diesem Zimmer als Beweismittel vorgelegt wurde und ihnen
auch gezeigt wurde, waren Anmerkungen, die ich geschrieben hatte und die
ziemlich verschlüsselt waren. Wir hatten uns auch die Kopien von David
Mayo’s Material verschafft, um dieses zu vergleichen. Er hatte sein Material
sehr vertraulich aufbewahrt und wir hatten Ermittler zu ihm geschickt.
Bob Mithoff diente uns hervorragend für unsere verdeckten Pläne,
denn er erhielt Kopien des Materials, die uns nun dienlich sein konnten.
Ihre Organisation war in verschiedener Weise infiltriert, so daß
wir den Druck erhöhen konnten, den wir gegen AAC aufgebaut hatten.
Zurück zum Zimmer von Mary Anna Fouser. Im Ergebnis betrachteten wir
die Unterschiede, indem wir das Material verglichen, was in diesem Hinterzimmer
wirklich ausführlich gemacht wurde. Ich denke, daß die Gegenanwälte
darüber nicht sehr glücklich waren. Danach gingen wir zurück,
und ich beendete meine Aussagen, danach wurde Ray Mithoff als Zeuge befragt.
Uns wurde eine gerichtliche Verfügung, ein TRO, gegen David Mayo bewilligt,
daß er diese Materialien nicht mehr verwenden darf, was das Aus für
AAC bedeutete. Wie ich im Rückblick sagte, hat er 98% des Materials
geschrieben und hätte alles Recht der Welt gehabt, es zu benutzen.
Mit dieser Taktik und diesen Dingen, die ich gerade beschrieben habe, geschah
es ebenfalls mit CAN. Es handelt sich um sehr weitgehende, versteckte Operationen,
die keiner vermutet und die durchgezogen werden. Was nun geschah ist -
L: Kann ich Ihnen eine ganz spezielle
Frage stellen und ist es Ihnen möglich, sich daran zu erinnern?
J: An was ich mich erinnern kann, ist
die Art der Behandlung der Richter.
L: Meine Frage ist dies: wußten
RTC und Scientology von dem Anspruch, daß es seine Kopien waren,
wußten sie, daß es nicht ihre Kopien waren, daß David
Miscavige der wirkliche Autor der Dokumente war?
J: ...nicht David Miscavige, David Mayo.
L: David Mayo war der tatsächliche
Autor der Dokumente und somit hatte er auch die Copyrechte nach dem Copyright
Gesetz?
J: Das ist, was ich darüber weiß.
Jede dieser Ausgaben von 1978-79 hat DM am Ende unterschrieben. Er hat
sie alle geschrieben. Gekennzeichnet sind sie mit LRH/DM, wer immer es
in die Maschine geschrieben hat. Tatsächlich hat sich Mayo hingesetzt
und die Ausgaben autorisiert. Welche der Ausgaben er mit LR Hubbard unterzeichnete
und welche mit seinem Namen, darüber kann ich nichts sagen, da ich
nicht dabei war.
L: Sie wissen nicht, ob er es tat oder
nicht.
J: Ich weiß eine Tatsache. Ich weiß,
daß später in der Kirche, als man sah, wie er das Material gekennzeichnet
hatte und das war eine ganze Menge, wobei manches nur drei Zeilen waren,
die auch von L. Ron Hubbard umgeschrieben wurden in ein zwei Seiten Bulletin.
Bei dieser Verfahrensweise nimmt man hier ein kleines Stück und da
ein kleines Stück und setzt es zusammen zu einem Ganzen. Damit ist
es eine Originalausgabe.
L: Die übliche Praxis ist also, daß
ein Bulletin, das angeblich von L. Ron Hubbard geschrieben ist, zwei oder
drei Zeilen von ihm enthält, der Rest wird auf zwei Seiten erweitert.
J: Und er hat es niemals gesehen oder
irgendwie entdeckt.
L: OK. Nach ihrem Kenntnisstand muß
es ihnen bekannt sein und nun behaupten sie, daß die ganzen Policys
von L. Ron Hubbard geschrieben wurden.
J: Sicher.
L: Sie stellen es dar, als ob es vollständig
von L. Ron Hubbard geschrieben wurde. Ist es nach ihrer Vorstellung möglich,
daß der Durchschnitt der Staff Member (Mitarbeiter) oder der Kirchenmitglieder,
die diese Policys mit dem Namen von L. Ron Hubbard gekennzeichnet erhalten,
wirklich glauben, daß dies von L. Ron Hubbard geschrieben wurde?
J: Aber natürlich glauben sie es
wirklich, sie müssen es alle lesen, jeder. Wenn sie eine Methode 9
machen, kommen sie natürlich ins stolpern. Sie haben eine eigene Organisation,
die sie RTC nennen und dies ist die aktuelle Organisation, die alle diese
Letters zusammenstellt und herausgibt, diese ACLBs, Bbs, was auch immer.
L: Im Grunde ist es ein Produktionsbetrieb?
J: Richtig
L: Und es gibt den Anschein, wenn ich
dies recht verstehe, daß egal wieviel von L. Ron Hubbard geschrieben
wurde, die Garantie besteht, daß alle Dokumente von L. Ron Hubbard
geschrieben sind.
J: Genau. So hat es sich auch speziell
zum Ende hin zugetragen und einige der Konzepte und Ausgaben haben nichts
von dem enthalten, was L. Ron Hubbard jemals gesagt hat. Der Grund warum
ich darüber in diesen Details spreche, ist der, daß sie in Scientology
ein autorisiertes Ausgabenetzwerk haben, wo alles, was herausgegeben wird,
durch IA läuft und dann erst an die Orgs gegeben wird. Ich war die
Senior-Person, die über diese autorisierten Ausgaben in Scientology
stand und zwar in der Zeit, als ich Generalinspektor im RTC war. IA war
genau der Bereich, für den ich zuständig war. Ich würde
diese Sachen erkennen, würde sie sehen. Sie würden eine Ausgabe
zusammenstellen, ungefähr aus 15, 20 anderen verschiedenen zurückliegenden
Sachen, um dann zu behaupten L. Ron Hubbard habe es geschrieben, obwohl
es in seiner ursprünglichen Form nie den Eindruck erwecken würde,
den es dann macht, wenn es fertiggestellt ist.
L: Haben Sie jemals gesehen, daß
sie etwas genommen haben, das L. Ron Hubbard niemals geschrieben, niemals
gesagt hat und haben daraus ihre eigene Meinung gemacht, ihre eigene Interpretation
oder Policy Richtlinien? Sagen wir mal zum Beispiel -
J: OT VIII
L: Er hat OT VIII nicht geschaffen?
J: Er hatte etwas über OT VIII, das
Original habe ich nie gesehen, kenne aber eine Person, die das Original
gesehen hat.
L: Wer war das?
J: Vaughn Young. Es gab nichts schriftliches
darüber als dieses. Aber es gab eine Menge anderer kleiner Papiernotizen.
Wieder war es das Zusammensetzen lauter kleiner Einzelteile.
L: Irgend jemand tat dies, nicht L. Ron
Hubbard.
J: Oh ja, Ray Mithoff tat dies.
L: Jemand, der von Mithoff keine Ahnung
hatte, nahm irgendwelche Notizen die vorhanden waren ohne zu wissen, ob
sie wirklich mit OT VIII in Zusammenhang standen.
J: Oder alles.
L: Und doch hat die Kirche OT VII (evtl.
Schreibfehler und doch OT VIII Anm. Ü.) als von L. Ron Hubbard verfaßte
Ausgabe herausgegeben, basierend auf seinen eigenen alten Anmerkungen.
Aber da gab es keinen Hinweis, der auf die Zusammenstellung durch Bob Mithoff
hinweist.
J: Ray Mithoff
L: Er hatte nichts anderes als dies.
J: Es kann RM, es kann LRH/RM gewesen,
wer immer der Maschinenschreiber war, genauso wie die NOTs Materialien.
L: Haben Sie jemals gesehen, daß
Scientology - wie beim Autowaschen -wir wissen, daß es Richtlinien
für das Autowaschen gibt - etwas genommen hat, irgend etwas wie eine
Art Märchenerzähler, und ganz plötzlich ist ein Richtlinienbrief
erschienen, autorisiert von L. Ron Hubbard, oder irgendwas, das er niemals
selber geschrieben hat?
J: Wie man Wäsche zu waschen hat.
Da gab es einen regelrechten Wahnsinn bezüglich der Wäsche von
L. Ron Hubbard. Dieser Geruch, dieser Geruch machte ihn verrückt.
Es gab da einen Punkt, an dem seine Wäsche zum Bassin kam, dort haben
sie das ganze Bündel gewaschen und dann zu ihm zurück geschickt.
Es war sicher, er würde sich über den Geruch der Seife, über
das Jucken auf der Haut beschweren. So wurde ein vollständiges großes
Projekt eingesetzt, um eine Seife zu finden, die nicht roch. Niemand in
der Sea Org kann irgend etwas tragen, das einen Geruch hat. Sie praktizieren
das ganze auch noch heute, obwohl dieser Sohn einer Hündin schon lange
tot ist. Und ich, der ich Raucher bin, war dann das Wesen, das dieses Material
zu beschnuppern hatte. Sie haben nie etwas zustande gebracht. Ich brachte
eine autorisierte Ausgabe heraus. Ich profitierte einfach davon in dieser
speziellen Einheit zu sein.
L: Die Forschungen, die bezüglich
der Seife und der Reinigungsmittel erfolgten, wurden in einem Richtlinienbrief
festgehalten mit seinem Namen drauf, und er hat niemals die Forschungen
durchgeführt, niemals eine Zeile darüber geschrieben, aber es
wurde mit Copyright unter seinem Namen herausgegeben.
J: Wie man Hemden und die sonstige Wäsche
zu waschen hat, dies bedeutet Wannen, große Wannen mußten gekauft
werden. Sie würden ein buchstäblich nagelneues Hemd nehmen und
es würde in Fetzen gehen bei all den Bemühungen den Geruch der
Seife herauszubekommen.
L: Wir schweifen etwas vom Thema ab, aber
dafür gibt es auch Gründe. Ich möchte jedoch im vorherigen
Konzept fortfahren. Wir wollen uns wieder dahin begeben, wo wir stehen
geblieben waren und zwar bei dem besprochenen Gerichtsfall. Sie behaupten,
daß jede Zeile, jedes Wort in jedem Richtlinienbrief, der den Namen
von L. Ron Hubbard trägt, von L. Ron Hubbard geschrieben wurde.
J: Das ist eine absolut glatte Lüge.
L: Sie verwenden das für ihr Copyright,
daß alles L. Ron Hubbard gehört und alles von L. Ron Hubbard
stammt und sie haben versucht, den Richter davon zu überzeugen. Lassen
sie uns zurückgehen zu Mary Anne Fouser.
J: Was nun geschehen ist, war dieser Wahnsinn,
um diese TRO gegen AAC zu erhalten. Sie hatten an dem Wochenende irgendeine
Party. Gerade davor haben wir sie mit unserer kleinen Operation unterwandert.
Gary Clinger trat wirklich mit der jüdischen Yamalka auf und all diese
”Pflanzen?" waren auch da. Wir haben alles aufgeschrieben, geplant und
ausgeführt. Die Veranstaltung wurde zu einem Alptraum. Am Schluß
haben sie die Polizei angerufen, da wir heimlich Räume über dem
AAC gemietet hatten und sie abhörten. Wir wußten, was sie sagten,
all ihre Pläne, einfach alles. In dieser gehobenen Operation gibt
es einen, Bob Mithoff, der alles delegierte, alles tat und zudem waren
auch noch einige Frauen in die Sache verwickelt. Sie hatten niemals eine
Chance. Wir waren in ziemlicher Panik und dann bekamen wir eine Vorladung,
da sie alles entdeckt hatten, wir erhielten eine gerichtliche Vorladung,
die gegen die Kirche war, alles wegen der Schikanen, die auf ihrem Eigentum
geschehen sind. Wir erhielten wirklich die erste Vorladung und die einzige
Deckung, die wir zu dieser Zeit hatten, war Bob Mithoff. All dies löste
eine Panik aus, und diese Söhne einer Hündin wußten, daß
etwas gegen die Kirche vorlag und so mußten sie schnell etwas unternehmen
und diesen RICO-Fall vorwärts bringen, da es sehr schlecht aussah.
Die Klage lief bereits und wir waren mit den Belästigungen beschäftigt.
Dies war das Wochenende.
L: Eine Frage, ist es nach ihrem Verständnis
in den meisten Staaten ein Verbrechen, wenn man ohne Genehmigung jemanden
abhört.
J: Ja.
L: Wissen Sie, daß es ein Verbrechen
ist, Leute in ihrer Privatwohnung abzuhören und ohne Erlaubnis ihre
privaten Unterhaltungen aufzuzeichnen.
J: Sicher. Das war nicht das erstemal
und das ist der Unterschied, ich kann ihnen da von ganz anderen Dingen
berichten. Ich gebe Ihnen mal ein abscheuliches Beispiel. Es gab da ein
Staff Member, Bill Finell, etwas sonderbar, jedenfalls machte er den Eindruck
ein sonderbarer Mensch zu sein. Die Leute dachten auch, daß er sonderbar
ist, er hatte eine Frau, Holly Finell, sie arbeitete beim RTC. Man hatte
die Sorge, daß sie abhauen würde und noch ein paar andere Dinge.
Rick Aznaran besorgte eine Abhörvorrichtung, eine Lampe und wir mußten
ihnen beim Umzug helfen, Vicky hatte das organisiert, daß sie umzogen
von dem Platz, wo sie wohnten, zu einem anderen, wo die Lampe eingebaut
war mit dem Abhörgerät, so daß wir einiges Insiderwissen
der Staff Member erfahren konnten.
L: Sie haben ihre eigenen Staff Member
abgehört?
J: Rick und ich haben draußen gesessen
mit Kopfhörern auf, während der
Typ und seine Frau Sex miteinander hatten, was immer man da tut. Es war
schrecklich. Sie sind einfach nicht schlafen gegangen. Und das ging Nacht
für Nacht. Es ist jenseits -
L: Denken Sie, daß diese Taktik
auch bei anderen Staff Member angewandt wurde, von denen man dachte, daß
sie abhauen würden, was ja keine Seltenheit ist?
J: Nein.
L: Dieses ungesetzliche Telefonabhören
ihrer eigenen Geistlichen, sie sind Geistliche, Staff Member, weil Staff
Member sind nun Geistliche, glaube ich.
J: Oh ja, das müssen sie wohl sein,
irgend etwas verrücktes ist in den 80iger Jahren aufgekommen.
L: Sie haben ihre eigenen Geistlichen
ohne deren Erlaubnis abgehört?
J: Ja, sie haben sehr moderne Technik
verwandt, Radiogeräte, Radioübermittler und spezielle Abhörgeräte.
L: Machen wir nun weiter mit -
J: OK. Es war Freitag und zu spät,
um noch irgend etwas beim Richter zu erreichen. Das ganze Wochenende ist
vorbei gegangen und sie hatten diese Party. Durch Ermittlungen war bekannt
geworden, daß Mayo diese Schriften bestimmten Leuten gegeben hatte
und diese Gruppe gründen wollte. Robin Scott von England war einer
von ihnen, Maura (?), Steve Bell Maine (?) aus Schottland und England und
einige Leute aus Kopenhagen, an deren Namen ich mich nicht erinnere. Die
Kirche war in regelrechter Panik deswegen, da sie ihre ODC so gut durchgeführt
hatten, sie schickten Staff Member wie Lynn Farney und andere OSA Leute
zu ihnen nach Hause, um ihre Beweggründe zu erfahren. Dies war aber
nicht erfolgreich, weil irgend etwas passierte, die Sicherheitskräfte
haben sie zum Teufel gejagt und sie konnten sie nicht veranlassen, ein
sofortiges TRO zu bewilligen und wir versuchten es nicht weiter bei Gericht
damit.
L: Haben sie beschlossen, daß ihr
zu ihnen nach Hause kommen sollt. Haben sie dies beschlossen?
J: Nein, dafür gab es nie eine Möglichkeit.
L: War da ein Anwalt dabei, als Lynn Farney
versuchte, sich dem Richter privat zu nähern? Haben Sie daran eine
Erinnerung?
J: Nein, ich denke, da war keiner, ich
denke, den gab es nicht.
L: So, Farney selber ging zu dem Haus
des Richters?
J: Richtig. Er stand davor.
L: Hatte er irgend etwas, was er unterschreiben
lassen wollte?
J: Ja, er hatte die Papiere dabei.
L: Und irgendein beratender Anwalt von
Scientology hatte sie vorbereitet?
J: Ja.
L: Und die Sicherheitskräfte haben
Farney nicht ins Haus gelassen. Erzählen Sie bitte weiter.
J: Der folgende Montag oder Dienstag,
ich erinnere mich nicht mehr welcher, jedenfalls kam da die Geschichte
mit der zusammen, die ich ihnen schon früher erzählt habe, da,
wo wir im Gericht ins Hinterzimmer gegangen sind und an diesem Tag haben
wir das TRO erhalten. Später erfolgte eine Untersuchung wegen dieser
speziellen Klage. Zu der Zeit, da diese Untersuchungen begannen, war ich
nicht mehr in dieser hohen Position. Ich war eigentlich tiefer als Walscheiße.
Es wurde mir erzählt und ich konnte mich nicht mehr an den Fall erinnern,
daß die Kirche angeklagt war, die Richter manipuliert zu haben. Das
FBI wollte mit mir speziell über diese verfluchten Leute sprechen,
die alles wußten, um sie zu vernehmen. Im Allgemeinen habe ich ihnen
das erzählt, worüber ich eben gesprochen habe. Ich erzählte,
daß einige Leute hin gegangen sind, wenig erfolgreich waren, aber
die Hintergründe wisse ich nicht. Aber im Rückblick, wenn man
die ODC betrachtet, die sie bei den Richtern angewandt haben, an jedem
Richter, der mit ihnen zu tun hatte, und wie sie die Fachleute zu den nahen
Bekannten schicken, um das Wasser wirklich zu testen, das ist der Weg wie
sie arbeiten.
L: Was für Leute schicken sie hin?
J: Rechtsanwälte (Berater)
L: Schicken sie Leute aus, um für
den Ernstfall Informationen zu sammeln, die sie dann verwenden können,
um den Richter einzuschüchtern?
J: Nein, zuerst wollen sie herausfinden,
wie der Richter über Scientology denkt. Sie suchen den Freund eines
Freundes und dessen Freund. Sie zahlen Geld, viel Geld für diese Informationen.
Sie tun dies und versuchen, jeden Anwalt dazu zu bringen: ”Schau, das ist
es, was wir brauchen, schau, wie du dran kommst, wenn du schnell Geld verdienen
willst, tu es”.
L: So, sie finden heraus, wie der Richter
fühlt, das ist nicht illegal, das ist einfach eine Ermittlung. Wie
denken sie, was gibt es noch, haben sie je etwas gehört, daß
sie veranlaßt zu glauben, da? sie damit den Richter beeinflussen.
J: Nein, darüber habe ich nichts
gehört. Ich denke, es war der Richter selber in seinem Ehrgefühl,
dies ist meine Meinung. Ich denke, sie haben die Entscheidung getroffen,
die auf Beweisen basierte. Sie haben verstanden, was Scientology sagte
und haben es anerkannt, ja, das war Mayos Meinung. Er sagte niemals, hey,
ich habe das geschrieben, er hat es niemals gesagt.
L: So sehr war er beeinflußt. Er
hat es nicht gesagt. Das ist erstaunlich.
J: So war es, was hatten Sie erwartet?
L: Haben Sie jemals gehört, daß
sie ihre persönlichen Informationen über die Richter eventuell
aus einer anderen Quelle erhalten haben?
J: Ich wußte, daß ihnen der
Ehepartner bekannt war und ich weiß, daß ihnen über diese
Person alles bekannt war.
L: OK. Lassen Sie uns darüber sprechen,
ob es andere Richter, oder andere Mitglieder des Gerichts gab, die Scientology
beeinflußt hat, bestochen, eingeschüchtert?
J: Charles O’Rielly. Ich glaube, sie haben
ihn eines Nachts in einem Club verprügelt. Dies war in Verbindung
mit Gene, ihrem PI.
L: Gene Ingram.
J: Gene Ingram. Es war irgendein Club.
Dies war während der Verhandlung, ich schätze, es war in Wirklichkeit
ihre Verhandlung. Sie waren in Los Angeles und da gab es diesen Club, in
den Charles O’Rielly gerne gegangen ist. Es war bekannt, daß er da
gerne hingegangen ist. Sie waren ganz verrückt mit diesem Charles
O’Rielly. Ich erinnere mich besonders an den Tag, nachdem Charles verprügelt
wurde. Marty Rathbun und Gene Ingrame sind Charles von dem Zeitpunkt an
gefolgt, als er aus dem Gericht kam. War nicht Breckenridge der Richter?
L: Nein, es war nicht Breckenridge, es
war Swearinger.
J: Swearinger. Sie haßten diesen
Richter, und sie haßten Charles O’Rielly, weil anscheinend - ich
war nicht wirklich darin verwickelt, da es nichts war, das irgendwie mit
Warenzeichen zu tun hatte und ich war überwiegend mit Warenzeichen
befaßt in meiner leitenden Position in der Kirche.
L: Was haben Sie gehört?
J: Was ich gehört habe, einige Tage
bevor Charles wirklich verprügelt wurde, und dann Tage danach war
etwas zwischen David Miscavige, Marty Rathbun und Gene Ingram. Da ich in
einem anderen Fall bei ASI war, habe ich von dieser Geschichte gehört.
Aber Dave Miscavige machte es sehr klar, daß es sich um eine ”need
to know” Sache handelte, denn er stellte es so dar, als ob Gene Ingram
und Marty im Einverständnis mit Charles O’Rielly in den Club gegangen
sind, in den er wollte. Tage davor sprach er davon:”ha, er wird diesen
Monat noch von jemand verprügelt werden. Er ist wirklich laut und
heftig, er ist so ein Arschloch und wir machen es so und so und so...
L: So und so in dem Club?
J: Ja, andere Ermittler, andere Leute
beobachten ihn, ärgern ihn, versuchen ihn zu täuschen, so als
wollten sie ihm einen Drink spendieren, haben einfach mit ihm gesprochen.
Dann hat es so ausgesehen, daß sie eines Tages wußten, was
los war mit Charles O’Rielly. Er wird eine große Überraschung
erleben. Das ist, woran ich mich erinnere, ganz speziell, und dann -
L: Hat David Miscavige dies gesagt?
J: Nein, Marty hat es zu David Miscavige
gesagt und Gene Ingram war da, und ich war da und Vicky. Dann war Dave
ganz stolz darauf, er war so glücklich, ”OK, OK, OK.” Dann, am nächsten
Tag ”Charly wurde verprügelt. Mann, war das ein Spaß, wenn du
sein Gesicht gesehen hättest,” Marty hat es mir und Vicky erzählt,
nein es waren nur ich und Vicky war anwesend, Dave Miscavige war da, Norman
Starkey war da. Sie haben gejohlt und geschrien und haben gedacht, daß
hier das größte Ding aller Zeiten passiert ist, seit es geschnittenes
Brot gibt. Gene Ingram war da und er wollte nichts erzählen, weil
ich noch dabei war, aber Marty war so nett und hat die Geschichte erzählt.
Gene Ingram war der Typ, der alles von den anderen weg gehalten hat. Es
ist meine Vorstellung der Sache, daß er die ganze Auseinandersetzung
komponiert hat, die O’Rielly hatte.
L: Sagte Marty oder irgend ein anderer
etwas darüber, daß bei Ihnen den Rückschluß zugelassen
hat, daß sie in die Schlägerei von Charlie verwickelt waren?
J: Es schien, wie ich schon sagte, daß
sie in den Tagen davor irgend etwas entwickelt haben, das ganz danach aussah.
Die Details sind mir entgangen. Es erschien als hartes Zusammensein wie
immer, ”OK. was hat er gemacht, wo ist er hingegangen? OK, das ist es,
was wir machen werden. das ist, was wir machen werden.” Sie haben es geplant,
es erscheint jedenfalls sehr instrumentalisiert gewesen zu sein.
L: Wenn Sie sich an mehr Details erinnern
können, lassen Sie es mich wissen, wenn Sie sich an irgend eine Unterhaltung
erinnern, daß irgend jemand etwas spezielles gesagt hat -
J: Was sagen, warum sprechen Sie immer
um die Person Jesse herum? Er war so glücklich, mußte es jemand
erzählen.
L: David Miscavige?
J: Ja
L: Sagte er, ”Charlie hat bekommen, was
er verdient hat”, sagte er ”Charlie hat eine Überraschung erlebt?"
J: Nein, er hat nur wie verrückt
gelacht, er war glücklich.
L: Haben Sie jemals etwas über den
Hund von Richter Swearinger gehört, der ertrunken sein soll? Nichts
davon. Er hatte einen kleinen Collie und jemand ist über den Zaun
gestiegen und hat den Hund im Pool ertränkt.
J: Möglicherweise Marty. Aber er
ist zu schwach. Vielleicht brauche ich noch ein paar Tage dieser Unterhaltung,
um mich zu erinnern.
L: Ich werde etwas Material durchgehen,
von dem Sie möglicherweise noch nie gehört haben. Eins der größten
Dinge die Leuten passiert, die gegen Scientology sind, ist, daß ihre
Haustiere sterben. Ihre Tiere verschwinden oder sterben. Es ist eine Vorgehensweise
der IRS Ermittler, die ihre Probleme mit Haustieren hatten, ich hatte Probleme
mit Haus-tieren. Andere Leute, die Scientology verlassen haben. Haben Sie
Kenntnis davon, daß irgend jemand darüber gesprochen hat, ein
Tier verletzt zu haben, da es kein Kapitalverbrechen ist und es signalisiert
der Familie, daß sie ihr nahe sind, und es ist wirklich ein Signal
des Terrors.
J: Nichts dergleichen, nicht in diesem
Zusammenhang, aber ich erinnere mich an eine ASI - Sitzung -- und
wieder ist es etwas, was mir viel später einfällt -- wo
Marty über den Film ”Der Pate” gesprochen hat, als der Kopf des Pferdes
erschien. Er spielte darauf an, dies auch bei Leuten anzuwenden, die Kritiker
von Scientology sind, Leute mit dieser Handlung zu erschrecken. Ich erinnere
mich.
L: Erinnern Sie sich noch an andere Besonderheiten
über die er sprach?
J: Ich erinnere mich, das ist, an was
ich mich erinnern kann, David Miscavige war dabei, Norman war dabei, Ich
war dabei, Vicky war dabei, Marty war dabei, irgendein anderer, möglicherweise
jemand von der OSA, ich versuche mich zu erinnern wer es war. Vielleicht
Edith Bucaley (Büchele) und Klaus Bucaley (Büchele), denn sie
gehörten zum Netzwerk des OSA. Ich erinnere mich an einen ganz bestimmten
Punkt, Marty hat den Ausschlag gegeben. Ich denke, einer der Rechtsberater
war da, ich weiß nicht, ob es John Peterson war. Es könnte Joe
gewesen sein, aber ich bezweifle es.
L: Joe Yanni?
J: Ja, weil Joe gewöhnlich der Rechtsberater
der Kirche war. Also gut, wir trafen uns und wir machten Witze darüber,
wie intensiv die ganze Sache war und ob man das auch möglicherweise
mit anderen Leuten machen könnte. Ich erinnere mich daran, was Dave
sagte, also haltet die Klappe, sprecht nicht über solches Zeug. Das
ist es, an das ich mich erinnern kann, genau an das. Vielleicht kann ich
mich später auch an mehr erinnern. Etwas, was einem plötzlich
einfällt.
L: Können Sie sich vielleicht noch
an andere ähnliche Fälle erinnern, sie haben über Charlie
gesprochen, sind Anwälte mit einbezogen, irgendwelche Richter, irgendwelche
Sekretärinnen, manchmal kann man Sekretärinnen dazu bringen,
Dokumente verschwinden zu lassen, oder ein Dokument ändern, oder einen
Beweis ändern. Erinnern Sie sich etwas darüber gehört zu
haben, daß Gerichtsakten verfälscht wurden oder die Richter
eingeschüchtert wurden oder man sie wissen ließ, daß man
sie erpressen kann.
J: Ich glaube, sie haben versucht den
Richter Beckenridge einzuschüchtern. Die Art und Weise, wie sie es
getan haben, kann ich allerdings nicht genau sagen, da ich nicht dabei
war, also ich kann nicht sagen ”es passierte am Sonntag um 12:15 Uhr,”
so ungefähr. Sie machten es über die Schiene Einfluß, so
wie sie es jetzt machen. Sie gehen zu ih-ren Freunden und Familien und
sagen etwas, allerdings nicht sie sel-ber, sie haben Leute, die das für
sie tun, wie die Rechtsanwälte hinge-hen und sagen: ” Hey, sie sind
doch gut befreundet mit dem oder mit dem, warum wollen sie nicht - vielleicht
erhält dieser Beckenridge dies und jenes.” Dann versuchen sie das
gleiche bei den Richterkollegen und sagen: ”Hey schau her, du bist nicht
ganz auf Linie.” Dies war das Programm oder die Operation, die sie im Fall
Beckenridge angewandt haben, den Richter zu diskreditieren. Ich denke,
sie haben Artikel verbreitet, um gegen ihn vorzugehen.
L: Sie haben also Leute bezahlt, damit
sie zu seinen Freunden oder den Partnern des Richters gegangen sind und
erzählt haben, daß der Richter falsch handelt mit der Art der
Behandlung von Scientology?
J: Richtig
L: Das ist interessant, wirklich interessant.
J: Das ist ein Teil ihrer Anweisungen,
der ODC, sie gebrauchen es als eine Form der Einschüchterung nach
außen und nach innen. Wie Lynn Farney der Schlüssel war, wie
einer der diesen ganzen Scheiß kreiert gegen die, die Scientology
angreifen, um allen möglichen Dreck zu finden. Kriminelles zu finden,
dies hat er getan, er trinkt, er rennt mit einer Hure durch die Gegend,
was auch immer.
L: Geben sie das an die Leute weiter,
damit diese versuchen, Einfluß zu nehmen, Einfluß auf den Richter.
In anderen Worten würde das besagen,
J: Sie geben es den Freunden, den Familienangehörigen
weiter, damit diese sich eine spezielle Meinung bilden.
L: Was ist das Ziel ihrer Ermittlungen?
J: Den Richter zu Fall zu bringen.
L: Dies ist eine sehr wichtige Sache,
denn wenn sie über das Sexualleben des Richters Informationen bekommen,
sein Geschäftsleben, seine Kredite, alles was ihn diskreditieren könnte,
geben sie es wohl an seine Kollegen weiter.
J: Zum Abschluß. Sie können
ODC und CDC anwenden.
L: CDC ist was?
J: Covert Data Collection (verdeckte Ermittlungen)
L: Erzählen Sie über diese Covert
Data Collection.
J: Nun ODC, da kann man alles offene Material
erhalten, bei CDC werden Freunde befragt, Geschäftspartner, irgend
jemand versucht, die Bankauszüge zu erhalten, ein anderer die Telefongespräche.
L: Wenn Sie sagen irgend jemand, beinhaltet
dies, das es legal gemacht wird, meinen Sie dies so?
J: Nein, sie bezahlen Leute, die es für
sie machen.
L: Sie würden jeden dafür bezahlen.
J: - wie einen Privatdetektiv, wenn der
sagt, ”ich kann dies machen, ich bekomme dies.”
L: Ich kann illegale Bankauszüge
erhalten, illegale Telefongespräche. Sie bezahlen ihn ganz bewußt
und der Kirche erzählen sie, ” ich kann diese Telefongespräche
illegal bekommen”, und die Kirche würde sie bezahlen. Die Leute, die
sie bezahlen, sind die Rechtsberater.
J: Das bestimmt alles die OSA, und die
Rechtsberater bezahlen die Privatdetektive. Es sieht aus, wie wenn es legal
wäre, es macht einen prima Eindruck, aber es geht von dem OSA zu den
Rechtsberatern und die beauftragen die Ermittler und so bekommen sie ihre
Informationen.
L: Würden die Ermittler den Rechtsberatern
erzählen, daß sie die Bankauszüge illegal bekommen können,
ebenso die Telefongespräche, oder würden sie erzählen -
J: Lassen sie es mich erklären, OK,
Das ist die Weise, wie es gemacht wird. Sie haben verschiedene Ermittler,
es ist wie ein Netzwerk, Gene Ingram ist die Hauptperson. Er kennt alle,
mit denen er zusammen arbeitet. Die Sache geht folgendermaßen ab,
” Hey Gene, es wäre prima, wenn wir einige Bankauszüge bekommen
könnten oder seine Telefonnummer, damit wir wissen, mit wem er telefoniert.”
Oder was immer.
L: Wer würde so etwas fragen?
J: Nun, Insider, das ist die Art, wie
sie die Sache hypothetisch aussehen lassen. Wie Lynn Farney, wenn ihm ein
Fall zugewiesen wird, zu den Rechtsberatern sagt, ” Wäre es nützlich,
wenn wir dies oder dies über den Richter wüßten, oder ein
anderer Rechtsanwalt, wenn wir es wüßten und die Informationen
erhielten, die besagten, daß er jedes Wochenende mit einer Prostituierten
zusammen ist, oder seine Frau betrügt, oder was auch immer. Würde
das uns helfen, oder ist er bereits gegen Scientology eingestellt und erzählt
alles mögliche.” Welchen Dreck sie auch immer ausgraben würden,
der Rechtsberater käme zu der Feststellung ”Ja, Ja, das würde
uns helfen”. Scientology zeigt den Rechtsberatern eine hypothetische Situation
auf, ”Wenn wir diese Information hätten, würde es dann unseren
Fall günstig beeinflussen? Ja”. Selbstverständlich weiß
er, über was gesprochen wird. Dann gehen sie zu einer Person wie Gene
Ingram und sagen, ” Paß auf, laß uns das herausstellen, wir
müssen dies über den Kerl wissen, wir müssen wissen, mit
wem er telefoniert, wir brauchen Telefonaufzeichnungen, wir benötigen
diese Art von Material.”
L: Sie würden wirklich Gene erklären,
”Wir brauchen Telefonaufzeichnungen, Bankauszüge.”
J: Ja, richtig. Und dann zu Gene, ”Wer
kann das beschaffen?” Gut Gene, ”Ich weiß, so und so können
wir es machen, aber es geht auf Deine Kosten.” Und Gene würde es machen,
wie aufgetragen. Dann würden sie den Rechtsberatern erklären,
”Wir werden diese Information erhalten, wir haben die Person beauftragt,
die in Dein Büro kommt und Du bezahlst sie. So schieben sie im allgemeinen
das Geld rüber.
L: Ein paar wichtige Fragen. Wer würde
im allgemeinen Gene Ingram erklären, daß er Telefonaufzeichnungen
und Bankauszüge beschaffen soll. Welche Person?
J: Marty Rathbun, Lynn Farney, jedenfalls
in der Zeit, über die ich spreche. Lynn Farney würde es tun,
und dann gab es da noch einen Typ, Ben. Ben irgendwas von der OSA. Ben
Shaw?
L: Ben Shaw?. OK. Wußten sie, daß
es illegal ist, sich Telefongespräche und Bankauszüge zu beschaffen.
J: Natürlich, selbstverständlich.
Aber es ist ein Teil ihrer Richtlinien, ODC/CDC.
L: Sie haben genommen, was immer sie bekommen
konnten, aber den wichtigen Unterschied, den wußten sie.
J: Ich kann nicht für jedermann Vorstellung
sprechen, sie wußten, daß es illegal war, aber sie wußten
auch, wie sie vorgehen sollten, damit nichts bekannt wurde.
L: Sie wußten, daß es illegal
war, sie fragten nach illegalen Dokumenten, sie bezahlten Rechtsberater,
um das Gesetz zu brechen und diese illegalen Dokumente zu erhalten -
J: Sie haben nicht die Rechtsberater bezahlt,
die Rechtsberater haben das Geld den Ermittlern übergeben.
L: So, sie haben die Ermittler nicht bezahlt,
sie haben es nicht direkt getan. Die Rechtsanwälte taten es.
J: Die Rechtsberater taten es.
L: Also, haben die Rechtsanwälte,
und dies ist ein wichtiger Unterschied, haben die Rechtsanwälte gewußt,
daß Scientology den Rechtsberatern erzählt, sie sollten die
Ermittler auffordern, Bankauszüge und Telefongespräche zu beschaffen?
J: Selbstverständlich.
L: Sie wußten es. Können sie
einige Namen nennen.
J: Earle Cooley wußte alles von
dem Abkommen. John Peterson, der tot ist, wußte alles. Moxon, er
ist damit groß geworden mit dieser Art der Ermittlungen, er kam hoch
durch all diesen Schmutz und Dreck.
L: Er wußte davon. Ungefähr
wie -
J: OK, machen wir weiter.
L: Heller, Larry Heller?
J: Larry Heller, eine große Nummer,
ja, selbstverständlich. Larry Heller, Sherman Linske, sein kleiner
Bruder.
L: Drescher?
J: Das ist keiner, den ich gut kenne.
L: Wie ist es mit Yingling? Monique Yingling?
J: Ich weiß nicht. Ich müßte
etwas Material sehen.
L: Das ist ein neuer Name. Alle anderen
Rechtsberater von Scientology die Sie kannten, die auch die privaten Ermittler
kannten, welche die illegalen Dokumente beschafften, wurden von denen dafür
bezahlt. Für die illegalen Dokumente, die Telefonaufzeichnungen -
Joe Yanni, OK, lassen wir den weg. Würden Sie das wiederholen?
J: Nein, ich würde nie was gegen
Joe sagen.
L: Joe ist OK, ich habe mit ihm die ganze
Zeit verhandelt, ebenso Margaret. Wir sind damit fertig.
J: Ich würde nie etwas über
ihn sagen ohne seine Erlaubnis.
L: Diese Bankauszüge, wie war das,
meine wurden dreimal geknackt.
J: Das ist nicht schwer.
L: Drei mal, mit einem Paßwort drauf.
Einige bezahlen Geld, um Bankauszüge zu erhalten. Sie haben es wohl
von einem ”Verräter” erhalten.
J: Möchten sie eine Endlosschraube
hören. Das geht von Berater zu Berater, ich möchte nicht wissen,
wieviel Geld sie jedem zahlen. Sie werden feststellen, daß da eine
Menge Geld von den Rechtsberatern bezahlt wird.
L: Wieviel denken Sie, wird für diese
illegalen Bankauszüge bezahlt? Was denken Sie, $ 2,000, $ 5,000? Irgendwelche
Vorstellungen?
J: Das war für mich nicht notwendig
zu wissen. Nicht jeder hatte diese Informationen.
L: Frage, wenn sie es erreichen würden,
wenn die Rechtsanwälte die Ermittler veranlassen würden, die
Auszüge zu beschaffen -
J: Sie hören nicht genau zu. Rechtsanwälte
hatten nichts damit zu tun. Die Kirche selbst würde zu ihren leitenden
Ermittlern gehen und sagen, dies ist -
L: Als würden sie zur Kirche gehen
und nicht zu den Rechtsberatern. Diese bezahlen praktisch blind?
J: Richtig.
L: Heilige Scheiße
J: Ja. Sie bekommen es nur gesagt, wir
besorgen sie, bezahlen ihnen Geld, bum. Sie werden nur benutzt.
L: So läuft der ganze Schwindel.
J: Sie werden nur gebraucht, um zu zahlen,
um es korrekt aussehen zu lassen.
L: Sie wußten davon, daß -
J: Rechtsberater wissen nicht, was da
eigentlich geht, und sie wollen es auch gar nicht wissen, das sagen sie
einem auch. Das ist in Ordnung, wie das ganze läuft ist deine Sache,
erzähl mir aber nicht darüber, aber ich bezahle dir einige Ermittler
und wenn du einige Informationen erhalten kannst, die ich gebrauchen kann,
prima.
L: Sie bezahlen also die Ermittler, damit
sie das Zeug irgendwie bekommen, und sie wissen, daß die Ermittler
es nur illegal erhalten, aber da sie die Dokumente nicht sehen, sie stellen
nur die Schecks aus, hat alles den Anschein der Legalität in der Anwaltskanzlei
und es hat auch so auszusehen, weil Scientology nicht für die illegalen
Informationen bezahlt, sie erhalten sie nur.
J: Ja, aber Scientology bezahlt dafür.
Es kommt von -
L: Es ist durch die Rechtsberater ”gewaschen?"
J: Richtig
L: Also erhält Scientology die Bankauszüge,
die Telefongespräche, was für illegale Unterlagen hätten
sie noch gerne zusätzlich?
J: Sie würden Deine ganze Strafakte
bekommen, es ist so verdammt einfach, jede Art von Unterlagen.
L: Etwa eine gerichtliche Vernehmung,
vertrauliche Auszüge, strafbare Handlungen, würden sie solches
bekommen?
J: Was ich gesagt habe, würden sie
bekommen, wenn sie etwas über die kriminellen Geschichten wissen wollen,
sie bekommen wie (schnippt mit den Fingern). Eine normale Person kann das
nicht bekommen. Es ist vermutlich nicht verfügbar.
L: Was gibt es sonst noch für Arten
der Covert Data Collection? Was würden sie noch machen, welche Informationen
würden sie noch sammeln?
J: Steuerunterlagen, hauptsächlich
Vermögensangaben, Telefonaufzeichnungen.
L: Steuerunterlagen, IRS 1040, wie die
eigenen IRS Aufzeichnungen?
J: Natürlich, sie wissen, daß
sie es bekommen können. Sie können alles bekommen.
L: OK.
J: OK, lassen Sie uns eine Unterbrechung
machen. Ich bin von dem heute erledigt.
L: 2, 3, 4, 5, 6. Heute ist der 24. August,
ein Montag. Dieses ist Lawrence Wollersheim. Ich bin zusammen mit Jesse
Prince. Wir sprechen über seine Erfahrungen mit Scientology. Jesse,
ich möchte noch mal als besonders wichtig hervorheben, daß Sie
uns nur Tatsachen erzählen, so wie Sie gehört, gesehen, getan
haben, was andere Leute taten, Namen, soviel Geschehnisse wie möglich,
so genau wie möglich, und gelegentlich werde ich Sie zu ganz bestimmten
Dingen fragen und da möchte ich beginnen. Was ich Ihnen in einem Dokument
gezeigt habe, nennt sich ”Tod, Psychosen und Scientology” wobei es sich
um Fragmente einer vertraulichen Datenbank über Mitglieder von Scientology
handelt, die mysteriös verstorben sind, einen versuchten oder vollendeten
Selbstmord begangen haben, psychotisch geworden sind oder von Scientology
in irgend einer Weise mißbraucht wurden. Denn Scientology verdrängt
alle schlechten Nachrichten, nur die Ermittlungsabteilung und einige Leute
dürfen es wissen, damit keiner davon weiß, wenn etwas schief
läuft und diese Sachen sind schlimm genug, und der einzige Weg auf
dem man es zurückverfolgen kann, ist, es Stück für Stück,
wie ein Puzzle, wieder zusammenzusetzen. Sie würden erstaunt sein,
was all die Jahre schon gebracht haben, wieviel kleine Stücke wir
zusammengetragen haben, die uns Familien und andere Personen gegeben haben,
damit sie verstehen, was mit ihrem Kind, mit ihrem Ehemann oder Ehefrau
geschehen ist. Mit dieser Einleitung lassen Sie uns direkt einsteigen.
Sie haben einige Anmerkungen mit gelbem Stift gekennzeichnet. Erzählen
Sie uns einfach, was Sie wissen, Sie können den Punkt lesen und dann
alles behandeln, an das Sie sich erinnern.
J: Die erste Sache, die ich ansprechen
will ist (liest vor) ”Flo Barnett, a.k.a. Milder, die an einigen Schußwaffenwunden
starb. Sie war die Schwiegermutter von David Miscavige. Kurz vor ihren
Tod hat sie erklärt, daß sie eine Auseinandersetzung mit David
Miscavige hatte und drohte damit an die Öffentlichkeit zu gehen und
Scientology zu verklagen.” Was ich darüber weiß, ich schätze,
es war die Zeit als sie starb, nein, es war etwas davor, weil ich Shelly
Miscavige auditierte.
L: Shelly ist eine seiner Zwillingsschwestern?
J: Shelly Miscavige ist die Ehefrau von
David Miscavige, oder war es in dieser Zeit, ich nehme an, sie ist es noch.
Ich auditierte sie und sie erzählte mir von der Tatsache, daß
sie eine schwarze Person in der Fa-milie habe. Sie erzählte weiter,
daß ihr Stiefvater schwarz war und mit ihrer Mutter gelebt hat. Sie
erzählte mir, daß es den Anschein hatte, daß alles gut
ginge und sie eine der Personen war die Verständnis dafür hatte
und sich um sie kümmerte. Sie erzählte, daß einige Leute
behaupteten, daß er ihr Geld wegnehmen würde. Sie erwähnte
mir gegenüber, daß er gerade mit einem Job beschäftigt
sei und für andere Personen Sachen erledigen würde. Er hatte
keinen festen Job wie etwa von 9-5 anwesend sein. So weit sie sehen konnte,
kümmerte er sich sehr gut um ihre Mutter. Sie war glücklich,
eine schwarze Person dort zu haben. Sie erwähnte, daß David
Miscavige ihm begegnet sei und nicht sehr begeistert davon war, da andere
Familienmitglieder die Mutter gemieden haben.
L: Die Mutter ist Flo Barnett?
J: Ja, da sie mit dieser schwarzen Person
verheiratet war. Dann Pooh, die ich nur als Pooh und Sarge kenne, eine
von Shelly’s Schwestern, die eines der Ehepaare waren, die zusammen mit
L. Ron Hubbard auf der Ranch waren, kurz davor und während der Zeit
und all die Zeit vor Hubbards Tod, während er starb und auch die Zeit
danach und zwar als Bedienungspersonal. Ich erinnere mich mit ihr gesprochen
zu haben und ebenso mit David Miscavige, später, als die Frau tot
war. Damals wußte ich schon, daß sich David Miscavige nicht
für seinen Schwiegervater interessierte, aber dann erzählte Shelly
mir - und sie war in dieser Sache längst nicht so gesprächig
wie bei anderen Dingen, da sie ständig mit mir sprechen wollte - sie
erzählte mir, daß ihre Mutter Selbstmord verübt habe, indem
sie mehrmals mit einem Gewehr auf sich geschossen habe. Ich habe ihr in
die ausdruckslosen Augen gesehen und gesagt, ”Wie zum Teufel kann sich
eine Person selbst töten, indem sie sich selbst mehrmals mit einem
Gewehr anschießt.” Sie hat mich nur angesehen und gesagt, ”Ich weiß
nicht, ich weiß wirklich nicht, wie sie gestorben ist, aber sie hat
verschiedene Schußwunden.” Sie sagte, daß David Miscavige behauptete,
daß der Schwiegervater es getan habe. Aber sie glaubte nicht, daß
der Schwiegervater es war, da beide sich liebten. Sie war sehr traurig
über diese Sache. Ich konnte sie nicht dazu bringen, darüber
zu reden. Ich war die Person, die sie auditierte und Sie wissen, wir machen
all diese Scientology Routine.
L: Sie wollte überhaupt nicht darüber
sprechen?
J: Nein, sie war ganz in einem Zustand
von tiefer Trauer. Sie weinte. Es machte allerdings keinen Sinn, daß
sich ihre Mutter mehr als einmal mit einem Gewehr angeschossen hat. Und
wie konnte das überhaupt passieren, sie wollte absolut nicht darüber
sprechen, hat ihr Schweigen nicht gebrochen, trotz der Fragen, ob da ein
Problem ist, ob da ein Withold ist, diese Art Fragen.
L: Über was -
J: - all die Sachen, um die Angelegenheit
zu lokalisieren und zu lindern.
L: Haben Sie irgend etwas über einen
Konflikt zwischen David und seiner Schwiegermutter gehört? Haben Sie
irgend etwas gehört, daß darauf hindeutete, dies ist zutreffend
und dies nicht, etwa daß sie von David Mayo auditiert wurde und David
Miscavige darüber sehr verärgert war. Haben sie irgend so was
gehört?
J: Ja, ja, jetzt erinnere ich mich wieder.
Sehen Sie, es war in dieser Zeit, als wir Bob Mithoff dort eingeplant hatten
bei David Mayo und es war bekannt, daß Flo mit diesen Leuten in Verbindung
stand und Material erhielt. Ja, das war es. Ja, er war verärgert.
L: Haben Sie irgendwie Kenntnis davon,
daß eine offene Aktion in bezug auf Flo Barnett erfolgte, um sie
zurückzubringen, sie zu stoppen, oder um sie von ihrer Tochter fern
zu halten, sie komplett von ihrer Tochter abzuschneiden, seiner Frau?
J: Ja, ich weiß, man hat es getan.
In der Kirche gab es einige unterschiedliche Untersuchungsbereiche, die
alle eine Quelle hatten, David Miscavige. Wie Sie sagen, werden Informationen
verteilt. Ich wußte gerade soviel, die nächste Person wußte
soviel, die nächste Person wußte wieder etwas anderes.
L: War David Miscavige, technisch gesehen
das was sie PTS nennen, da er eine Schwiegermutter hatte, die Mutter seiner
Frau, die schlechtes/ falsches Auditing erhielt?
J: David Miscavige ergriff seinerseits
Maßnahmen, zusammen mit Marty Rathbun.
L: Marty Rathbun war beteiligt?
J: Ja
L: Haben Sie irgend eine aktuelle Kenntnis
davon, was sie getan haben könnten, als sie was gegen Flo Barnett
unternahmen?
J: Was ich weiß, als es zu dieser
Situation kam, ist, daß alle normalen Untersuchungswege aufgehoben
wurden und alle Informationen die es dazu gab, ausschließlich zu
ASI und Marty gingen, spezielle was mit PI’s und Mitarbeitern zu tun hatte.
Es kam nie etwas heraus.
L: Glauben Sie, daß private Ermittler
in die Sache mit Flo Barnett verwickelt waren?
J: Mit Sicherheit. Ja.
L: Wenn Sie da noch mehr wissen, berichten
Sie, wenn nicht, lassen Sie uns weitermachen mit dem nächsten Text.
Sonst noch was?
J: Ich schätze, daß der einzige
wichtige Punkt bei dieser Untersuchung, als sie gemacht wurde, Flo war,
denn sehen Sie, ich glaube, daß ich mich deshalb daran erinnere,
weil wir darüber gesprochen haben und ich mich deshalb erinnere, weil
es auf einer Operation beruhte, die Personen ausgeführt haben, die
mir untergeordnet waren.
L: So wurde Ihnen auch wieder die verdeckten
Operationen genommen.
J: Richtig, als ihr Name bekannt wurde
und man entdeckte, wer sich dahinter verbarg, daß es etwas mit Flo
Barnett zu tun hatte, wurde uns die Sache entzogen. Es wurde bewußt
von andern übernommen.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt
gehen.
J: Der nächste ist Punkt 9, ”John
Coletto. SO Stat, wurde psychotisch und suizidgefährdet, während
er auf OT III war. Ganz kurz danach hat er seine Frau, Diana Coletto erschossen.
Dies geschah 1979 vor dem Ashoe in Los Angeles. Kurz danach hat er sich
selber umgebracht. Das GO hat große Anstrengungen unternommen, um
die ganze Sache zu vertuschen.” Darüber habe ich bereits schriftlich
berichtet.
L: Wir haben es besprochen. Welches Auditing
hatte er? Lassen Sie mich erklären warum ich das frage, es geht um
das Ethik-Auditing im RPF. Waren Sie selber im RPF, vielleicht waren Sie
selber an diesem Punkt.
J: Ich war dort, als er in das RPF kam.
L: Er war im RPF?
J: Oh, ja, ich beschäftigte mich
mit ihm.
L: Wurde er im RPF psychotisch?
J: Das ist es, was passierte. Er kam sichtbar
verstört, sehr verstört, da er hin und her geschoben worden war,
von einem Platz zum anderen, bis er durch Leute vom G0 gekascht und in
das RPF gebracht wurde. Andre empfing ihn als einen bocen?, ich empfing
ihn als einen Abgeordneten bocen?, und der RPF MAA war damals entweder
Harry Peneer oder Dick Jones. Wir haben alle Personen, die ins RPF kamen
empfangen. Ich erinnere mich, als John Coletto kam, er war sehr verstört.
Da gab es genaue Vorschriften, wo die Leute hinzugehen hatten und ich habe
selbst mit ihm gesprochen um herauszufinden, was mit ihm los war. Er erzählte
mir, daß er sehr darüber verstört ist, daß Scientology
ihn von seiner Frau getrennt habe. Sie sagten ihm, daß er eine SP
sei und man konnte sehen wie er seinen Halt verloren hatte, alles. Er war
äußerst gestreßt, äußerst verstört, ohne
jegliche Überein-stimmung mit sich, und unter der Oberfläche
brodelte es, kam es hoch. Man konnte es sehen.
L: Wurde er von den GO-Leuten körperlich
festgehalten?
J: Ja.
L: Er wurde mit Gewalt auf dem Schiff
festgehalten. Wurde er daran gehindert, es zu verlassen?
J: Wir sprechen nicht über das Schiff,
dies passierte im blauen Komplex.
L: Oh, im blauen Komplex. Wenn er versuchte
zu gehen, haben sie ihn mit körperlicher Gewalt davon abgehalten?
J: Oh ja, von anderen RPF Leuten.
L: Wiederholte Male?
J: Wann immer er es versuchte. Er wurde
für eine Weile überhaupt nicht aus dem Gebäude gelassen.
Er wurde von 4 oder 5 Leuten bewacht. Als er sich etwas beruhigt hatte,
bekam er ein weißes Armband. Er machte das Spiel einfach mit und
als er das weiße Armband erhielt und ihm damit erlaubt war nach draußen
zu gehen, verschwand er.
L: Davor war er eingesperrt?
J: Ja.
L: Er wurde eingesperrt, um seinen eigenen
Willen zu brechen?
J: Die Sache war so. Wir waren im 7. Stock
des Komplexes in einem Seitenflügel. Da gab es nur zwei Wege nach
draußen, es sei denn, sie sind aus dem Fenster gesprungen. Da gab
es eine Person an jedem Ausgang, wissen Sie, wie die QM’s in der Nacht,
sie bewachten die Türe, so daß niemand, nicht nur er, jeder
andere auch, nicht unbemerkt gehen konnte.
L: Hatten Sie das Gefühl, daß
er gegen seinen Willen festgehalten wurde?
J: Na klar. Er wollte dort nicht bleiben.
L: Hatten Sie jemals die Gelegenheit,
etwas über ihn zu erfahren - Ich weiß nicht, ob Sie Zugriff
hatten - und ich werde Sie nur nach PC Folders fragen, wenn es in Verbindung
mit kriminellen Aktivitäten steht, oder wenn Leute körperlich
oder geistig geschädigt wurden. Ich bin nicht daran interessiert zu
erfahren, was Leute in ihren früheren Leben taten, ihre sexuellen
Erlebnisse, dies ist nicht der Punkt. Ich möchte erfahren, ob die
Organisation daran beteiligt war, daß die Leute psy-chotisch wurden,
bedroht wurden und sie haben nichts gewußt, als ihn gegen seinen
Willen einzusperren.
J: Ja, das ist die klassische Situation.
L: Wissen Sie von irgendeiner angemessenen
Person, die ihn auditierte, sein CS oder der Ethik-Officer und glauben
Sie, daß er durch eine gewaltsame Handlung an die Grenze gebracht
wurde, psychotisch zu werden.
J: Ja, das war es. Als er kam, war bereits
bekannt, daß er damit gedroht hatte, sie umzubringen. Er hatte es
bereits gesagt, bevor er ins RPF kam, dies wurde dem RPF/MAA mitgeteilt.
Ich versuche, mich an den Namen des Typen zu erinnern, der mir das erzählt
hat, daß es dem GO bekannt ist.
L: Das GO hat es bereits gewußt?
J: Das GO hat ihn dahin gebracht, sie
wußten bereits, daß er seiner Frau gedroht hatte, sie umzubringen,
sie wußten es, sie hatten ihn bereits als psychotisch eingestuft.
L: Er wurde also von der Organisation
als psychotisch eingestuft?
J: Ja
L: ..und gegen seinen Willen in einem
Gebäude eingesperrt?
J: In einem bewachten Gebäude.
L: Hat er irgendwelches Auditing erhalten,
war er auf den vertraulichen Stufen? Nichts über seine Fallstufe,
wußten Sie, auf welcher Fallstufe er war? War er auf OT III?
J: Nein, ich weiß gar nichts. Zu
der Zeit war ich ein Nichts. Ich habe nichts von diesen Dingen getan, ich
wußte nichts davon.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt
gehen.
J: Sie werden den Rest der Geschichte
damit beenden.
L: Ja.
J: ”Punkt 10, Bob Schafner war auf OT
III.”
L: Wirklich, warum bringen wir es nicht
jetzt gleich auf das Band, mit alledem, was Sie über den Typ wissen,
der seine Frau erschossen hat und wo Marty Rathbun dabei war, nur eine
kurze Darstellung.
J: Ich fasse es kurz zusammen. Nachdem
er sein weißes Armband bekommen hatte, was bei Scientology bedeutete,
daß sie dich in einer Nußschale genug beeinflussen konnten,
damit Du draußen all das machst, was sie Dir anweisen. Er rannte
mit seinem weißen Armband herum und erzählte, wie großartig
alles ist und wie gelöst er sich fühlt. Aber ich konnte in seinen
Augen sehen, daß dies nicht der Fall war. Ich konnte in seinen Augen
sehen, daß der Fall mit seiner Frau keinesfalls erledigt war. Es
war ungefähr ein oder zwei Tage, nachdem er sein weißes Armband
erhalten hatte, daß er verschwand, gegangen, einfach gegangen. Und
im RPF, John Coletto ist abgehauen, alle wurden verflucht, erhielten alle
niedrige Zustände, weil er abgehauen war. Be-sonders der RPF/MA, der
nach meinem Wissen zu dieser Zeit Harry Paneer war. Einige Tage vergingen.
Wir waren oben im 7. Stock, ich schätze es war Studierzeit, hörten
wir diese Schüsse. Wir rannten alle raus, um nachzusehen, und da war
ein Auto, ich glaube es war ein kleines weißes Auto, und ein Haufen
Leute standen herum. Sie sagten ”John Colletto!” Wir wußten, daß
er gedroht hatte, seine Frau umzubringen. Man hörte die Worte, John
Colletto hat gerade Diane Colletto erschossen und ist davongelaufen. Nun
suchte ihn die Polizei genauso wie alle anderen. Dann das GO, die Leute
vom Guardians Office ka-men raufgerannt, um uns von den Fenstern wegzuholen,
damit wir das Massaker nicht sehen konnten. Innerhalb einiger Tage, vielleicht
auch eine Woche, es wurde von einer Person des GO erzählt, ich glaube
es war Tom irgendwer, daß man John Colletto gefunden hatte, tot durch
Selbstmord mit der Waffe, mit der er auch seine Frau erschossen hatte und
zwar in den Wäldern von Hollywood mit einem Abschiedsbrief, in dem
er Scientology beschuldigt.
L: Er hat Scientology beschuldigt?
J: Ja.
L: Stand das je in den Zeitungen?
J: Nein, nicht das ich wüßte,
aber ich habe mir mein eigenes Bild gemacht.
L: Sie wissen es also nicht genau. OK.
Ich werde Sie jetzt einige Sachen fragen. Wie war die Geschichte, mit der
sie versuchten, das ganze zu vertuschen?
J: Ich habe keine Ahnung.
L: Haben Sie eine Vorstellung, was sie
Diane’s Eltern erzählten?
J: Nein, ich war im RPF.
L: OK, denken Sie, es ist eine zulässige
Frage, denken Sie; daß das GO Jagd auf den Typ gemacht hat?
J: Ich weiß genau, daß sie
es gemacht haben. Polizei, jeder war hinter ihm her.
L: Meinen Sie, daß das GO seine
eigenen Unterlagen benutzt hat, um ihn aufzuspüren und niederzumachen,
egal wo er ist?
J: Nun, und dies ist absolut meine Meinung,
ich denke ja. Wenn ich all das in Betracht ziehe, was das GO gewöhnlich
benutzt, bis zu LSD in der Zahnpasta, es lag an ihnen, den Typ aufzuspüren.
L: War ihre Priorität, ihn vor der
Polizei zu finden oder für die Polizei.
J: Einfach ihn zu finden.
L: Sie haben nie etwas seitens des GO
gehört - der Typ wurde gefunden zusammen mit einem belastenden Schreiben
für Scientology. Gut, lassen wir es. Gehen zum Nächsten Punkt.
J: (liest vor) ”Bob Schafner war auf OT
III und hatte dadurch Probleme. Er fuhr mit dem Fahrrad unter einen Laster
und starb sofort, etwa 1987 oder 1988.” Ich habe von diesem Vorfall gehört,
über den ich mich auch schriftlich geäußert habe. Bobby
und Cindy Schafner, waren ständig unter Druck durch ihren Wunsch nach
Kindern, und Kinder waren eben nicht erwünscht, man runzelte darüber
die Stirn. Bobby Schafner war der Typ, der alle elektrischen Angelegenheiten
erledigt hat, der Typ von Mitarbeiter, der fast alles konnte. Ich erinnere
mich ganz besonders an den Zeitplan, den wir einhalten mußten, 30
Stunden arbeiten und dann 3 Stunden schlafen.
L: Sie gaben 30 Stunden gearbeitet und
für drei Stunden geschlafen. Wie lange hat das gedauert?
J: Einige Wochen.
L: Einige Wochen, 30 Stunden wach, 3 Stunden
Ruhe.
J: Leute sind buchstäblich umgefallen.
L: Schafner hatte auch diesen Zeitplan
J: Ja. Es endete damit, daß er sich
einen Finger abschnitt. Er kam ins Hospital. Er war so glücklich darüber.
Ich erinnere mich daran, wie er sagte, ”weil ich die Chance habe zu schlafen.
Ich habe nichts gemerkt, ich war völlig weggetreten, als es passierte,
da ich durch den Zeitplan nicht mehr wußte, was los war. Ich bekam
eine Chance zum Schlafen und als ich aufwachte, habe ich festgestellt,
daß mein Finger ab war.
L: Warum sind sie so mit ihm umgegangen?
J: Mit uns allen, 125 Leute mußten
so arbeiten.
L: Alle, die zu der Zeit im RPF waren?
J: Ja.
L: Es lief also folgendermaßen,
30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe. Und plötzlich hat er sich den Finger
abgeschnitten?
J: Richtig. Die Leute arbeiten hauptsächlich
darauf hin, um schlafen zu können. Ich erinnere mich, es wurde zu
einer Streitfrage. Sie haben geheiratet, ich glaube es war im RPF, und
so kam die Frage auf, ob sie zusammen sein dürfen, einmal in der Woche,
wie ein Ehepaar und Sex haben können. Sie haben es so gemacht und
Cindy Schafner wurde schwanger. Sie wurde darüber aufgeklärt,
wie falsch es ist, schwanger zu sein und Kinder zu haben. Ich weiß,
Bobby war sehr verärgert über diesen Punkt. Ich glaube, er war
Jude oder so was, ich bin nicht sicher. (ich denke, er war es. Er hatte
eine ganz genaue Vorstellung von einer Familie. Sein Konzept einer Familie
ging über das von Scientology hinaus. Er hatte strengere Maßstäbe.
Er sprach mit mir darüber, wie wichtig es war, Kinder zu haben und
all das. Und dann untersagten sie ihm, Kinder zu haben und er war ständig
in Ethik. Es war, als ob er die ganze Zeit seinen Kopf in den Händen
gehalten hat.
L: Wurde man bestraft, wenn man Kinder
bekam?
J: Natürlich
L: Welche Art von Strafen
J: Niedrige Zustände, konstant niedrige
Zustände.
L: Wenn man also schwanger war und Kinder
bekam, mußte man auf einem niedrigen Zustand arbeiten und extra Arbeiten
verrichten und all diese Dinge?
J: Ja
L: Haben sie versucht, seine Frau zu überzeugen
-
J: ..abzutreiben, ja.
L: Waren sie mit diesem Versuch erfolgreich?
J: Ja, sie haben sie angeschrien, ”warum
sind sie so selbstsüchtig und wollen ein Kind haben.”
L: Hatte sie schließlich eine Abtreibung?
J: Ich erinnere mich nicht, da kurze Zeit
später die ganze Arbeit im Komplex begann und sie anfingen, die Leute
in die Organisation zurückzubringen. Sehen sie, während dieser
Zeit arbeitete jeder für $ 4.30 die Woche. Aber als alles fertig war
in dem Komplex, wurden die Leute zurück in Organisationen gebracht.
Er kam vom ASHO und sie haben ihn zum ASHO zurück geschickt. Ich habe
ihn kurz danach gesehen, ich glaube, er und Cindy hatten ein Kind zusammen.
L: Er kam also aus dem RPF zurück,
und die Sache mit dem Unfall und was ihm da passierte, dies war als er
im ASHO zurück war.
J: Richtig
L: Wissen Sie etwas darüber, wie
es passierte?
J: Nein, nichts. Ich erinnere mich, daß
ich mit Bobby Schafner gesprochen habe, als wir wieder draußen waren,
da ich die Person war, die die meisten Leute zu überprüfen hatte,
die im RPF gewesen waren, um sicher zu stellen, ob sie ihr Co-Auditing
fortsetzten. Sie haben diesen Co-Auditor geschaffen und ich gehörte
zu diesem technischen Personal. Ich habe ihn gesehen und zu ihm gesagt,
”Wie geht’s.” Er fing an, mir zu erzählen, daß es im ASHO genauso
zuging wie im RPF, der gleiche Zeitplan, kein Schlaf, kein Essen, die Leute
anschreien und die Leute schreien die ganze Zeit zurück. Er fühlte
sich schlecht, wie wenn er gerade aus dem RPF gekommen wäre. Er gab
zu, daß er sich keineswegs glücklich fühle.
L: Meinen Sie, daß sein Urteil dadurch
gemildert wurde, daß er so wenig Schlaf hatte durch die vielen Stunden,
die er gearbeitet hat?
J: - und kein Essen, keine Nahrung.
L: Mangel an Schlaf, Mangel an Nahrung.
J: Ja.
L: Lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. Phoebe Moro. Ich kann sehr wenig
zu Phoebe Moro sagen, da sie schon weg war, als ich kam. Ich weiß
nicht, was mit ihr geschah und in welcher Situation sie sich befand, aber
ich weiß, daß sie auditiert wurde, bis zu dem Tag, an dem sie
starb und den Körper haben sie außer acht gelassen, sie haben
sie einfach sterben lassen.
L: Auditing als Sterbehilfe.
J: Richtig
L: Hatte sie Krebs, war sie unheilbar
krank?
J: Sie war unheilbar krank.
L: Haben sie unheilbar kranken Leuten
Auditing verkauft mit der Hoffnung auf Heilung.
J: Es ist keine Voraussetzung, aber ich
habe es immer und immer wieder gesehen.
L: Erzählen sie, was sie sahen.
J: Als ich auf Flag war, als Cramming-Officer,
sind sehr oft Leute gekommen, die unheilbar krank waren, aber natürlich
haben sie behauptet, es gehe ihnen gut. Da gab es diesen Typ, sein Name
war Skip irgendwas. Er hatte eine Rückenoperation und konnte kaum
laufen. Ich habe ihn einige Zeit auditiert. Er hatte ständig solche
Schmerzen, daß allein das Auditing, bei dem er auf einem Stuhl saß,
zu einem Alptraum wurde. Ja, es gab diese Art von Leuten. Da gab es einen
mit Krebs, von dem ich gehört habe, aber ich kann mich momentan nicht
an seinen Namen erinnern.
L: Erinnern Sie sich an Namen von Personen,
die unheilbar krank waren und Auditing bezahlt haben, weil man ihnen erzählte,
man könne sie damit heilen, ganz subtil, jene Art von Methode, die
in einem Menschen falsche Hoffnungen wecken mit einem ganzen Bündel
von Auditing? Wissen sie da etwas?
J: Das ist alles, was ich weiß.
(Lesend) ”John Peterson, früher einer der führenden Anwälte
von Scientology.” Was ich über John Peterson weiß ist, daß
er die Art von Rechtsanwalt war, die Scientology so häufig wie möglich
benutzt hat und dann haben sie sich über ihn lustig gemacht. Ich glaube,
daß er homosexuell war. Sie stellten ihn an und benutzten ihn, die
Ermittler zu bezahlen, von denen er nur sehr wenig wußte. In anderen
Worten, Leute wie Marty Rathbun, Gary Clinger, und andere Leute hatten
viel Erfahrung im Umgang mit Privatermittlern, im Benennen der Operationen
und den Anweisungen, was zu tun war - John Peterson war lediglich der Typ,
bei dem das ganze Geld durchlief. Dafür haben sie ihn hauptsächlich
gebraucht. Eine Menge wichtiger Tref-fen, ich schätze, es hat ihn
zufrieden gestellt zu versuchen, einige wichtige Ideen umzusetzen, und
die privaten Ermittler für die Durchführung der Operationen zu
bezahlen. Bob Mithoff zu bezahlen, jeder wurde bezahlt.
L: Haben Sie irgendeine Vorstellung, wieviel
diese Leute bezahlt bekamen. Irgendwelche Schätzungen, was die unterschiedlichen
Operationen gekostet haben?
J: $ 15,000, $ 20,000 für Bob Mithoff.
L: In welchem Zeitraum?
J: Ein Monat, 1 1/2 Monate.
L: Für 1 ½ Monate, um sich
in eine rivalisierende Kirche einzuschleusen, zu zerstören -
J: Aufzeichnungen zu stehlen -
L: Aufzeichnungen stehlen -
J: Desinformationen zu plazieren
L: Half er beim Abhören?
J: Nein, aber ich weiß, daß
er einbrach. Er wußte, wo sie die geheimen Materialien eingeschlossen
hatten, er ist wirklich eingebrochen und hat ihnen die Materialien gestohlen.
Er hat Desinformationen verbreitet und für Unterbrechungen aller Art
gesorgt.
L: Galt David Mayo’s Gruppe als eine kompetente
religiöse Gruppe?
J: Ja, auf dem Gebiet der wichtigen OT
Ebenen.
L: Gab es in der Scientology Kirche jemand,
der das wußte und sagte, ”wir müssen diese religiöse Gruppe
zerstören, diese religiöse Gruppe die David Mayo darstellt?”
J: Sicher
L: Wer?
J: David Miscavige
L: Sie sagten buchstäblich, ”wir
müssen das AAC zerstören?”
J: Richtig. Vicky Aznaran. Ich selber
sagte, daß wir sie los werden müssen.
L: Gab es irgendeine Diskussion darüber,
was sie tun würden, um diese rivalisierende fromme Gruppe zu zerstören?
J: Ja. Da gab es die Vorstellung, sie
in den finanziellen Ruin zu treiben, durch ständige Operationen, durch
verdeckte Operationen, Klagen, endlose Rechtsstreitigkeiten um sie bankrott
zu machen.
L: Hat irgend jemand wirklich etwas darüber
gesagt, an das Sie sich erinnern können, daß man heimlich eine
elektronische Abhöranlage installieren will, um die Organisation zu
kontrollieren?
J: Ja.
L: Wer sagte das?
J: Ich bin nicht sicher, wer es war, aber
ich weiß, wer es tat.
L: Wer tat es?
J: Gary Clinger.
L: Gary Clinger
J: Richtig. Er mietete eine Wohnung über
dem ACC und benutzte einige Abhöreinrichtungen, um zu erfahren, was
da unten los war.
L: So, Gary Clinger war doch aber ein
Teil der Scientology Kirche?
J: Im Religious Technology Center, eine
Person, die mir in den Ermittlungsangelegenheiten direkt unterstand.
L: Er war Ermittler?
J: Er war ein Fallofficer für Ermittlungen.
L: Hat David Miscavige die Informationen
der illegalen Überwachung gesehen?
J: Auf einer täglichen Grundlage.
L: So, er hat es nachgeprüft und
gewußt, daß es illegal ist?
J: Ich war die Person, die die aktuellen
Berichte, die vom Fall Officer geschrieben wurden, erhalten hat. Es war
mein Job, die Berichte des RTC Fall Officers zu ASI zu bringen, für
Lyman, Marty, Dave Miscavige.
L: So, alle drei haben die Berichte erhalten?
J: Ja.
L: Und sie hatten Kenntnis von all den
illegalen Aktivitäten?
J: Ja. Ich erhielt auch Ermittlungsberichte
des OSA Netzwerks, aber nur von einigen Operationen, nicht von allen.
L: Sie hatten also Einblick in zahlreiche
und verschiedene Operationen?
J: Zahlreiche Fall Officers berichteten
mir täglich von verschiedenen Operationen.
L: Ist es richtig zu sagen, daß
OSA einige ihrer Leute drin hatte und Sie nur einen ihrer Leute. Mir ist
von einem anderen operativen Mitarbeiter der bei OSA war erklärt worden,
daß sie sich immer dreifach abgesichert haben. Üblich waren
drei Operationen und keiner wußte von der anderen und so hatten sie
immer plausible Antworten und wenn eine Sache schief ging, konnten sie
immer noch das andere gebrauchen und so auch feststellen, wer möglicherweise
gelogen hat.
J: Absolut korrekt. Ich habe drei verschiedene
Berichte von ein und demselben Ereignis erhalten, mit drei verschiedenen
Ansichten, aber es war niemals ersichtlich, wer der Agent war, und die
Nachrichten wur-den so dargestellt. Quelle sagt , blah, blah, was sie gesehen
hat. Wenn Sie den Bericht zu Ende gelesen haben, wurde er automatisch ver-nichtet,
damit es nie zu Schwierigkeiten durch Ermittlungsberichte kommen konnte.
Es war die Regel, sie zu zerreißen.
L: Sie haben eine Menge Berichte zerrissen?
J: Jeden Tag
L: Haben Sie jemals einen Bericht erhalten,
der darüber sprach, daß sie falsche Dokumente in der religiösen
Gruppe um David Mayo benutzten? Daß Bob Mithoff darüber berichtete,
es gäbe falsche Dokumente in der Organisation?
J: Daran kann ich mich ehrlich nicht erinnern.
Ich weiß, daß Bob Mithoff Finanzunterlagen gestohlen hat und
sie der Kirche brachte.
L: Er hat Finanzunterlagen gestohlen?
J: Gestohlen oder kopiert und sie zu uns
gebracht.
L: Von dieser konkurrierenden Religion
J: Weil wir wußten, wieviel Geld
sie jede Woche verdienten und wen sie auditierten. Ebenso liefen Operationen
gegen Leute, die ins AAC gingen, einfach, um sie davon abzuhalten.
L: Sie machten verdeckte Operationen gegen
die Mitglieder dieses Glaubens, diese religiöse Splittergruppe, um
die Gruppe zu zerstören, um sie zu überzeugen, nicht mehr zu
dieser Organisation zu gehen.
J: Richtig. Wir wollten sie schikanieren
und bedrohen.
L: Schikanieren oder bedrohen. Können
Sie es ein wenig näher bezeichnen, was sie unter schikanieren und
bedrohen meinen, damit sie über-zeugt sind weg zu bleiben?
J: Verschiedene Telefonanrufe, Nachstellungen,
wir hatten einen privaten Ermittler, der ihnen ständig folgte.
L: War es üblich, durch Beobachtungen
einzuschüchtern?
J: Ja
L: Es wurde absichtlich beobachtet, um
die Person einzuschüchtern.
J: Ja, ich erinnere mich an das eine mal,
wo wir David Mayo wirklich ins TV brachten. Er dachte, er sei in einem
Fernsehprogramm, es war etwas, was Gene Ingram eingefädelt hatte.
Er saß da, sie hatten Licht an, die Kameras und all das Zeug, sie
haben ihn wie einen Dummkopf aussehen lassen. Da gab es nie ein TV, da
war niemand, der an dem interessiert war, was er machte. Er dachte allerdings,
es wäre so. Das war eine allgemeine Operation, an die ich mich erinnere.
Jemand hinschicken, der sich als Reporter einer Zeitung ausgab und so tat,
als wolle er helfen, die schrecklichen Sachen über Scientology aufzudecken.
Aber in Wirklichkeit ist es nur ein Privatdetektiv.
L: Versuchen, soviel wie möglich
heraus zu bekommen. So haben sie es mit David Mayo gemacht. Können
Sie sich an andere erinnern.
J: Bent Corydon auch.
L: Bent Corydon. Kennen Sie Einzelheiten
von Mitgliedern dieser religiösen Gruppe?
J: Flo Barnett
L: Flo Barnett wurde schikaniert, verdeckte
Operationen wurden durchgeführt.
J: Das war außerhalb von diesem
Bereich und außerhalb meiner Sicht. Als es bekannt wurde, daß
sie auf dieser Linie war, es wurde durch eine Quelle bekannt, die für
das Religious Technology Center arbeitete, daß sie sich dort befand.
Ab diesem Punkt gingen die Informationen nur noch zu ASI, zu David Miscavige.
Von diesem Moment an, hatten wir nichts mehr mit Flo Barnett zu tun.
L: Denken Sie, bei ihrer Erfahrung mit
verdeckten Operationen, daß es da noch eine weitere verdeckte Operation
gegen Flo Barnett gab. Vielleicht, weil sie dachten, daß die Sache
ziemlich heiß war.
J: Lassen Sie mich die Frage notieren.
L: Gab es irgendwelche weiteren verdeckten
Operationen, in die Sie verwickelt waren, in der Zeit, als Sie damit zu
tun hatten. Was ich merkwürdig finde ist, daß sie Ihnen den
Fall Flo Barnett entzogen, wegen möglicher Sicherheitsbelange oder
Risikosituationen, war es eine Risikosituation oder eine peinliche Situation?
Ist Ihnen das jemals vorher geschehen, können Sie sich erinnern, daß
solche Risikosituationen Ihnen immer entzogen wurden, was bedeuten würden,
daß Ihnen immer Risikosituationen entzogen wurden. Aber wenn Sie
Ihnen vorher nie etwas entzogen haben, nur den Fall von Flo Barnett.
J: Das ist nach meiner Erinnerung das
erste mal gewesen, da David Miscavige persönlich daran interessiert
war, deshalb.
L: Konnte die Kirche feststellen, daß
David Miscavige versuchte, eine Reform zu erreichen oder eine bessere Art
von Scientology, nicht Miscavige, ich meine David Mayo. Behauptete er,
daß er den richtigen Weg gewählt hat, den besseren Weg, daß
er den technischen Dienst verbessern will? Hat er jemals diesen Anspruch
erhoben, der auch bei Scientology bekannt wurde?
J: Ich denke der Anspruch von David Mayo
war, daß er einiges geschrieben hatte, oder der Autor der NOT Materialien
war. Er konnte es besser als irgend ein anderer in der Kirche, weil er
derjenige war, der sie geschrieben hatte.
L: Er erfand es.
J: Er hat es nicht erfunden, er hat es
geschrieben und hat viele Sachen herausgefunden, über die er geschrieben
hat. Er hat es mir selber erzählt, er saß zusammen mit L. Ron
Hubbard und L. Ron Hubbard hatte eine Idee und dann hatte Dave eine Idee,
erzählte sie und er sagte, ”das ist gut, schreib es auf.” Das war
die Art, wie die NOTs Serie geschrieben wurden. Ich glaube 1 - 48 kamen
auf diese Weise zustande. Ich glaube, in meiner Zeit ging es bis 53. Ich
glaube, daß dann Mithoff angefangen hat, die Sachen zu schreiben,
um die Quelle für die Technik zu werden, nachdem David Mayo gegangen
war. Dann sahen sie die Sachen durch und brachten Verbesserungen an, damit
es aussah, als ob David Mayo etwas falsch gemacht hatte. In den meisten
Fällen blieb es jedoch das gleiche.
L: Haben sie es bemerkt.
J: Um ihre Frage zu beantworten, seine
größte Sache war, ”Hey, ich habe diese Unterlagen geschrieben.”
L: Meinen Sie, das Material wurde überarbeitet,
nicht weil es wirklich schlecht war, oder weil es Teil des Diskreditierungsprogramms
war.
J: Totales Diskreditierungsprogramm.
L: Welchen Anlaß haben Sie, das
zu glauben?
J: Weil Ray Mithoff eine Kampagne startete
und erklärte, daß er einige Originalanweisungen gesehen habe
und dann einige Ausgaben, die in unterschiedlichen Punkten Abweichungen
enthalten haben und ich glaube, eine Ausgabe von 1983 diskreditierte David
Mayo als Verbrecher durch seine Zusammenstellung des NOTs Materials, die
NOTs Ausgaben von ihm selber.
L: Glauben Sie, daß dies mehr eine
PR Maßnahme war, Black PR, oder glauben Sie, daß es einen wirklichen
Grund gab?
J: Da war eine Ausgabe von Scientology
International ED, zu der Zeit von Ray Mithoff geschrieben. Ja, es
war nur PR, die dazu dienen sollte, ihn zu diskreditieren.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt
auf der Liste gehen.
J: Wir haben über John Peterson gesprochen
und haben die Angelegenheit nicht zu Ende gebracht. Was geschah, als John
Peterson krank wurde. Sie zwangen ihn zum Auditing.
L: Was bedeutet das, sie zwangen ihn zum
Auditing?
J: Ihm klar zu machen, daß er sich
schlecht fühlt, weil er es nicht bekommt. Wenn sie uns vertreten,
dann haben sie zu glauben, was wir sagen, und man muß Auditing nehmen,
nur das hilft. Da gab es dieses Programm von David Miscavige, in dem dargelegt
war, daß Rechtsanwälte auf alle Fälle Auditing erhalten
müssen.
L: Da gab es also ein Programm, das besagte,
daß Rechtsanwälte auditiert werden müssen.
J: Joe Yanni, John Peterson, Earl Cooley,
sie alle gingen ins Auditing.
L: Wer noch, Tresher, Heller?
J: Heller ging zum Auditing.
L: Diese Typen haben Auditing erhalten.
J: Sie begannen mit dem Life-Repair. Zuerst
Wortklären, dann Life Repair. Joe hatte wirklich eine harte Zeit mit
seinem Auditing. Joe Yanni.
L: Er ist ein Alkoholiker
J: Joe Yanni?
L: Ja.
J: Das habe ich nicht bemerkt. Er war
hinter verschiedenen Frauen her. Er war mit einer Frau Namens Dora verheiratet
und es war ein Durcheinander. John Peterson, und alle anderen gingen immer
in das Celebrity Center, und sie wurden aufgefordert, das zu tun. John
Peterson -
L: Sie wurden buchstäblich bestellt,
oder wurde es vorgeschlagen?
J: Vorgeschlagen.
L: Ihr gesamtes geschäftliches Ansehen
wurde dadurch gefördert, da sie ebenfalls den religiösen Service
der Kirche in Anspruch genommen haben
J: Genau. John Peterson hat es eine Zeitlang
erhalten.
L: Mußten sie dafür bezahlen,
oder haben sie es so bekommen?
J: Sie haben es so bekommen.
L: Unbezahltes Auditing.
J: Ja, im Celebrity Center.
L: Bevor wir weitermachen, noch eine wichtige
Frage. Gab es irgendwie Aktionen, die dem Sec-Check ähnlich waren?
J: Ja.
L: Denken Sie, daß David Miscavige
die Unterlagen durchgesehen hat, um sie beeinflussen und kontrollieren
zu können?
J: Ja.
L: Warum glauben Sie das.
J: Weil es das ist, was sie mit jedem
tun. Das beste, um jemand zu kontrollieren, ich schätze das beste
Resultat, daß man erhalten kann, ganz egal, wie es genannt wird.
Es war mit Sicherheit die beste Art, die Rechtsanwälte an Scientology
zu binden.
L: Ist kostenloses Auditing die normale
Praxis?
J: Überhaupt nicht.
L: Wo haben Sie Leute gesehen, die jemals
kostenloses Auditing erhalten haben?
J: Berühmtheiten.
L: Berühmtheiten erhalten kostenloses
Auditing. Zum Beispiel wer?
J: Priscilla Presley, John Travolta, Tom
Cruise, Chick Corea, Stanley Clarke, Kirstie Alley.
L: Sie erhalten alles kostenloses Auditing.
Wieviel?
J: Genug, um sie wieder auf Linie zu bringen,
genug, um sie freiwillig in der Organisation zu halten, damit sie nach
noch mehr Service fragen.
L: Die Kirche verspricht ihnen kostenloses
Auditing, damit sie wieder zurück kommen?
J: Sie verspricht es nicht, sie gibt es
ihnen. Es nennt sich das Celeb- Projekt. Sie haben es für eine längere
Zeit laufen lassen.
L: Wieviel Wert hat dieses kostenlose
Auditing, das den Berühmtheiten in den scientologischen Top-Centers
gegeben wurde, in Barwert. Nur mal eine Schätzung.
J: Viele zehntausend Dollar, allein für
John Travolta, vielleicht auch mehr als $ 100,000.
L: So, John Travolta, da läßt
sich mit Sicherheit sagen, daß er für seinen Einsatz für
Scientology durch freien Service bezahlt wurde. Tom Cruise wurde für
seinen Einsatz für Scientology durch freien Service bezahlt.
J: Nicole Kidman.
L: Nicole Kidman erhielt kostenlose Dienstleistungen.
J: Sie wollte offensichtlich nichts damit
zu tun haben. Jedenfalls wird öffentlich behauptet, daß sie
nichts mit Scientology zu tun hat.
L: Nicole Kidman wollte kein Auditing
mehr.
J: Richtig, und hat gesagt, daß
sie keine Scientologin ist und auch nichts damit zu tun haben möchte.
L: Wie kann Tom Cruise weiter mit ihr
zusammen sein, wenn sie nichts mit Scientology zu tun haben will.
J: Er ist von Scientology schon zu dem
Zeitpunkt darauf aufmerksam gemacht worden.
L: Wegen seiner Frau.
J: Ich kann es mir nur vorstellen, ich
kann nur vermuten.
L: Wie neu ist diese Information?
J: Spanky hat mir davon erzählt,
als ich im Juli mit Dan Leipold in LA zusammen war.
L: Wer hat sonst noch kostenlosen Service
von Scientology erhalten? Kirstie Alley, können Sie schätzen,
wieviel kostenlose Dienstleistungen sie erhalten hat, in diesem Programm
für die Berühmtheiten?
J: Ja. Ich kenne die Leute, die am meisten
erhalten haben, John Travolta, Priscilla Presley, Lisa Presley, vermutlich
auch Cick Corea als nächster.
L: Kirstie Alley?
J: Sehr wenig. Kirstie war sonderbar.
Aber sie hat einiges bekommen. Sie war auf dem Narconon-Programm.
L: Sie hatte eine Neigung für Koks.
Doch lassen sie mich eine andere interessante Frage stellen. Sie haben
kostenlosen Service erhalten. Haben andere Scientologen auch diesen kostenlosen
Service erhalten?
J: Die Anwälte?
L: Die Anwälte. Ich bin etwas entsetzt.
Ich war 11 Jahre bei Scientology und jeder hatte zu bezahlen, selbst der,
der einen Vertrag für 1 Billionen Jahre unterschrieben hatte, oder
nur für drei Jahre. Ich habe nie gesehen, daß man dafür
etwas bekam.
J: Wenn sie berühmt genug waren,
haben sie es kostenlos erhalten.
L: War man berühmt genug, war es
kostenlos?
J: Earl Cooley war es, ”ich bezahle doch
nicht für diese verdammte Sache, alle wollen mich auditieren, OK,
aber ich weigere mich zu bezahlen.” Dann kam er zu einem Punkt, wo sie
sagten, ”Nun mußt Du für das Auditing bezahlen”, damit hörte
dann alles Auditing auf. Zur Hölle mit diesem Auditing. Ich weiß,
er hat eine ganze Menge Auditing erhalten. John Peterson hat Auditing erhalten
und dann hat er aufgehört und gesagt, er will es nicht mehr, er wollte
nicht weiter auditiert werden. Genau an diesem Punkt war John Peterson
schon stark verwickelt, weil er jedermanns Rechnung bezahlte.
L: Wußte er, was los war mit diesen
illegalen Aktionen Bankauszüge zu beschaffen.
J: Ja, er wußte es.
L: Er wußte es?
J: Ja, er wußte es.
L: Die gestohlenen Bankauszüge, die
gestohlenen Telefongespräche, IRS Steuerunterlagen, gestohlen, was
gab es noch zum stehlen?
J: Arbeitsplatzunterlagen.
L: Medizinische Berichte. Sie haben sie
aus einem Krankenhaus gestohlen.
J: Für einen Betrugsfall.
L: Für einen Betrugsfall, Sie meinen,
jemand hat sich dafür ausgegeben, um die Unterlagen zu erhalten. Vor
einigen Monaten hat jemand angerufen und sich unter meiner Person vorgestellt,
um zu veranlassen, daß meine Bankauszüge nach Florida geschickt
werden. Sie haben den Exekutive Direktor der Bank angerufen und erzählt,
er sei der Ehemann und wolle die Bankauszüge und solche Sachen. Was
läßt Sie glauben, daß John Peterson ein Frontkämpfer
für die illegalen Aktivitäten von Scientology war?
J: Weil er da gesessen und darüber
gelacht hat. Wie, ”Ihr bringt mich da wirklich in eine Scheißsituation
und das ärgert mich.” Er hat dies zu Marty Rathbun gesagt.
L: War David Miscavige ebenfalls anwesend?
J: Ja, David Miscavige sagte so etwas
wie, ”Wenn es ihnen zu heiß ist, gehen sie aus der Küche. Wenn
sie die Hitze nicht vertragen, verlassen sie die Küche.”
L: Das haben sie ihm gesagt. Marty Rathbun
war da, Lymann Spurlock? Sie haben alle diese illegalen Aktivitäten
diskutiert, und die Anwälte wußten, daß es illegal war
-
J: Sicher.
L: und die Mengen von Geld?
J: John Peterson, war der, bei dem das
meiste Geld durchfloß.
L: Geben Sie uns ein Beispiel, wieviel
Geld das war.
J: Hunderttausende.
L: Hunderttausende für illegale Aktionen,
um illegal Unterlagen zu erhalten.
J: Das machte die intensiven verdeckten
Operationen möglich.
L: Intensive verdeckte Operationen.
J: Illegales sammeln von privaten Informationen,
Überwachungen.
L: Wurde das auch bei Richtern gemacht.
J: Aber sicher, bei jedem
L: Haben Sie je Namen von Richtern gehört,
bei denen diese Unterlagen gesammelt wurden, besonders der Name von -
J: Breckenridge.
L: Breckenridge vom obersten Gericht in
LA, sie haben illegal beschaffte Unterlagen gehabt. Wer noch?
J: Also, der andere, wer war der andere?
Der andere Richter, der mit unserem Fall befaßt war? Swearinger.
L: Vom Obersten Gerichtshof in LA, Richter
Ronald Swearinger, sie haben das alles bekommen -
J: Soviel wie sie konnten.
L: Noch ein Richter, von dem Sie gehört
haben?
J: Da war noch ein anderer von der schlechten
Sorte, den sie nicht leiden konnten.
L: Richter Ritchie, haben Sie je diesen
Namen gehört?
J: Ja, ich habe gehört wie Marty
den Namen genannt hat.
L: Krenzman von Florida, Richter Krenzman.
J: Da gibt es einen anderen, an den ich
denke.
L: Richter Margolis?
J: Ja, diesen Namen habe ich auch gehört.
L: War das im Zusammenhang mit dem Projekt,
Unterlagen über die Richter zu beschaffen.
J: Es war jeder Richter, der eine unbequeme
Entscheidung gefällt hat.
L: Ist es sicher zu sagen, daß es
jeder Richter war, der gegen Scientology entschieden hat, und in welcher
Zeit war das nach Ihrem Wissen?
J: Das oberste Gebot war, daß all
die Richter unter Druck gesetzt werden sollten, die eine Entscheidung gegen
Scientology gefällt hatten.
L: Indem die anderen die Informationen
bekommen haben.
J: Von Freund zu Freund, oder, jemand
hat gesagt -
L: Von den Operationen, bei denen verdeckt
gearbeitet wurde, von den illegalen Unterlagen.
J: Richtig. Ich erinnere mich besonders
an Breckenridge, Marty hat es rausgelassen.
(Ende der Bandseite)
Ende des Bandes 2
L: 4, 5, 6, 7, 8, 9. Heute ist der 25.
August. Dies ist Lawrence Wollersheim mit Jesse Prince. Wir besprechen
seine Jahre in Scientology. Jesse ist wahrscheinlich die ranghöchste
Person, die Scientology verlassen hat, er war einige Zeit die zweite Person
in der Führungsebene von Scientology. Wie ich jeden Tag erwähnen
möchte, an alles, was sich Jesse erinnern kann, ist so sachlich wie
möglich, die Namen der Personen, die in bestimmte Ereignisse verstrickt
waren, nicht mehr und nicht we-niger. Wenn Sie nichts darüber sagen
können, dann wissen Sie eben nichts. Wir sind gestern die Suizidliste
durchgegangen und haben eini-ges besprochen. Können wir mit dem anfangen,
wo wir aufgehört ha-ben und darüber sprechen?
J: Ich glaube, wir sind bei John Peterson
stehen geblieben. Wir sprachen über BB Mauer. Dann über die Fälle
von Auditing, ich erwähnte eine Person namens Diana Morrison.
L: Erzählen Sie uns, wie der Auditingfall
von Diana Morrison endete.
J: Das Ende eines Auditingfalles ist dann
gegeben, wenn dies eine Person, die einen hohen therapeutischen Rang in
Scientology hat sagt, oder ein Fallüberwacher, aber das ist nicht
anderes als festzustellen, daß sie den Körper verlassen und
sterben wird. Das ist es. Ich habe das festgehalten (im Internet) von Diana
Morrison, ich habe sehr viel Details berichtet. Ich denke, da gibt es nichts
mehr zu berichten.
L: Können Sie es zusammenfassen.
J: Ich will die Ereignisse schildern,
schildern, was passierte. Sie war ein Staff Member, die die letzten 10
Jahre auf Staff war. Sie war eine sehr gesunde Frau, eine Art dieser kalifornischen
Mädchen, die immer gesund sind. Sie heiratete einen Typ namens Shawn
Morrison, der Port Capitain in Gilmann Hot Springs war, was im Grunde die
Position eines Öffentlichkeitsbearbeiters für die umliegenden
Bereiche ist. Jedenfalls bekam die Frau Krebs, und wie Sie wissen, glaubt
man bei Scientology nicht an eine Chemotherapie oder ähnliches. Sie
haben wirklich einen Richtlinienbrief gegen Gamma-Strahlen, das ist so
eine alte Idee, sie haben mit moderner Technik nichts am Hut. Der Frau
wurde also klar gemacht, daß diese Behandlung besser ist, und den
Krebs heilen kann.
L: Meinen Sie, daß auch finanzielle
Überlegungen eine Rolle gespielt haben?
J: Wahrscheinlich als erstes. Ich sage
das, ich weiß, es ist Meinung, aber ich weiß, daß jede
Person in Gilman Hot Springs, die schwanger wird, zur Riverside City
geschickt wird oder nach Kalifornien, damit der Staat für die Abtreibung
bezahlt. Es wird erzählt, daß sie etwas zu lesen bekommen, in
dem sie Anleitung bekommen, wie sie sich zu verhalten haben und sich nicht
als Scientologen oder Sea Org Member zu erkennen geben, daher kommt meine
Einschätzung. Sie wollen für die Abtreibungen der Frauen nicht
bezahlen, ebenso verweigern sie ihnen Medikamente. Sie geben nicht viel
Geld aus für ihre Staff Member.
L: Meinen Sie, daß es in Scientology
schriftliche Anweisungen dafür gibt, aus denen hervorgeht, daß
sich die Staff Member die medizinische Versorgung vom Staat bezahlen lasen
sollen?
J: Richtig
L: Und in dieser Anweisung steht, daß
sie ihre Verbindung zu Scientology leugnen sollen, den Staat betrügen,
wegen medizinischer Versorgung betrügen sollen, die eigentlich von
der Organisation bezahlt werden müßte und wo sie Hundert von
Millionen das Jahr sparen und die Staff Member für ihre medizinische
Vorsorge selber Sorge tragen müssen.
J: Richtig.
L: Ist das eine langfristige Praxis bei
Scientology?
J: Ja, ist es. Auch wenn du Zahnschmerzen
hast, mußt du Wochen warten um mehr als $ 50 zu haben und damit zum
Zahnarzt gehen zu können oder $ 150. Sehr oft haben Staff Member Schmerzen.
Ich weiß es, weil es mir passierte, ich hatte einen Abszeß
am Zahn und mußte 2 Wochen warten, um Geld zu haben, das es mir möglich
machte, zu einem Zahnarzt zu gehen. Unter Krankheiten leiden ist eine übliche
Sache bei Staff Member von Scientology. Sie haben ihre Richtlinien, CSW
genannt, Completed Staff Ward, wo alles drin steht, was die Person zu tun
hat, bei Krankheiten oder bei was auch immer sie brauchten für ihre
Quoten, all das kam vor dem, das sie Geld für eine medizinische Behandlung
erhalten haben. Jedenfalls kann es vorkommen, daß eine Person so
sehr Schmerzen hat oder kaputt ist oder nicht zu vorgeschriebenen Kursen
geht, nur um medizinische Hilfe zu bekommen, sie sind in einem verwahrlosten
Zustand. Das ist eine normale Situation für Staff Member in der Sea
Org.
L: Ist es richtig zu sagen, daß
in all den Jahren, in denen Scientology sich vergrößert hat,
es weltweit 13,000 Staff Member gibt? Machen sie das in anderen Ländern
auch, den Staat benutzen, der für die medizinische Versorgung zahlen
muß? Wissen Sie was darüber?
J: Ich habe bemerkt, daß sie es
in Kopenhagen machen, ich bin nicht sicher, ob sie es in England machen,
aber ich weiß, sie machen es in Kopenhagen.
L: Ist das möglich, mehr als 40 Jahre
erhalten all diese Staff Member staatliche medizinische Versorgung, um
die Kosten für Medikamente tief zu halten, da können wir über
Tausende von Dollar sprechen, die zu Lasten des Staates gingen?
J: Hunderte, Tausende von Dollar durch
Betrug.
L: Möglicherweise Millionen über
40 Jahre mit 13,000.
J: Ja, Ja.
L: Sie haben vorhin gesagt, daß
Sie denken, daß die Hauptursache, daß Scientology medizinische
Versorgung verweigert, die Kostenfrage ist.
J: Finanzielle Kosten.
L: Eine Chemotherapie kostet ungefähr
$ 10,000, die Chance für ein Staff Member, $ 10,000 für medizinische
Versorgung zu erhalten ist ungefähr - Hatten eigentlich viele die
Chance, jemals soviel Geld zu sehen?
J: Niemals, niemals, niemals, niemals.
Ich habe nie so eine Menge Geld gesehen. Nur als Beispiel, ich mußte
eine Operation machen lassen, als ich drin war, und ich hatte das Glück
in einer hohen Position zu sein. Ich brauchte dennoch Monate, ich hatte
ein Septum, das für Allergien und sonstiges verantwortlich war und
ich brauchte eine Operation, wo sie mir die Nase künstlich gebrochen
haben. Es hat mich $ 4,000 gekostet und ich brauchte 2 Monate, um das Geld
zusammen zu haben. Und das ist extrem schnell und das nur, weil ich in
hoher Position war.
L: Sie waren die zweite Person in Scientology.
J: Richtig, und trotzdem brauchte ich
2 Monate. Wäre es jemand anderer gewesen, der hätte nie eine
Möglichkeit gehabt, außer die, damit zu leben.
L: Also, diese Frau erhielt keine Behandlung
gegen Krebs.
J: Da sind zwei Namen, die ich hier nennen
möchte. Megan Sheilds und Gene Dink. In der Gegend von Los Angeles
gab es zwei scientologische Ärzte und diese folgen Scientology unwidersprochen,
in dem sie den Staff Member medizinische Versorgung verweigern. Diese Diane
Morrison war bei Megan Shields und auch bei Dr. Dink. Sie war am Ende und
ihr wurde von den Ärzten gesagt, daß sie von Krebs befallen
ist, dann ging sie nach Mexiko, ließ sich irgend einen Hokus Pokus
verabreichen, irgend eine Behandlung gegen Krebs. Sie brauchte dies für
das Ende des Cycle. Sie haben sie bewacht, und ich habe gesehen, wie sie
zu Haut und Kochen wurde, und dann wollten sie nicht, daß sie in
Golden Era starb. Die haben den Typ, Shawn Morrison gezwungen, Diane Morrision
ins Haus seiner Mutter zu bringen, wo man sie unter die Klimaanlage legte.
Sie starb einige Tage später den Hungertod.
L: Sie hatten also für lange Zeit
ein Staff Member, das 10 Jahre seines Lebens für sie gegeben hat,
und sie haben ihr nicht mal gestattet, auf dem Grund und Boden der Kirche
zu sterben.
J: Es hätte Verdacht erregt.
L: Es hätte Verdacht erregt, war
das wirklich Verdacht?
J: Natürlich, sie sitzen da und erzählen
der Person zu sterben und schauen mit steinernem Gesicht zu, wie sie stirbt
und sagen dann noch, daß sie den richtigen Weg gewählt hat.
L: Dieser Gene Dink und Megan Shields,
ist ihnen klar, welchen Betrug sie am Wohlfahrtsstaat begehen? Wurde es
jemals praktiziert oder haben Sie Kenntnis davon, daß Leute zur Wohlfahrt
geschickt wurden, oder zur medizinischen Betreuung und dort ihre Mitgliedschaft
zu Scientology leugneten, um freie Behandlung zu bekommen?
J: Ich habe kein direktes Wissen davon,
aber ich glaube, daß das der Fall sein kann. Ich weiß es nicht
genau, darum kann ich nur das sagen.
L: Und diese Ärzte, folgen sie den
medizinischen Richtlinien ihres Berufes und wenn man ihnen sagt, daß
diese Person sterben wird oder befolgen sie die Anordnungen von Scientology?
J: Den Anweisungen von Scientology.
L: Wer gibt ihnen die Anweisungen?
J: Wahrscheinlich der Case Supervisor,
wahrscheinlich Ray Mithoff oder eine andere Person, wie es im Fall von
Diane Morrison gemacht wurde.
L: In anderen Worten, die Case Supervisors
bei Scientology sagen den Ärzten, wann sie ein Medikament verabreichen
dürfen und wann nicht.
J: Sie machen es noch genauer, sagen ihnen,
welche Art von Medikament sie verabreichen können, oder wie oft, oder
wie viel.
L: Welche Therapie anzuwenden ist?
J: Ja, welche Therapie anzuwenden ist.
L: Welche Qualifikation haben diese Case
Supervisors, daß sie festlegen wann eine medizinische Versorgung
erfolgt und wann nicht - und dann befolgen diese Ärzte auch noch die
Anweisungen der Case Supervisors und nicht die ihrer medizinischen Ausbildung.
J: Nichts dergleichen, überhaupt
nicht. Der klassische Fall dafür ist Lisa McPherson. Sie hatte Ärger.
Sie war offenbar psychotisch, aber anstatt sie dort hinzubringen, wo sie
professionelle Hilfe und auch Medikamente erhalten hätte, die sie
gebraucht hätte, haben sie sie genommen, in einen Raum eingesperrt,
unter Bewachung gestellt. Das nächste, was wir wissen, sie ist tot.
Das sind alles Anordnungen, für die Leute in Scientology trainiert
werden, richtige medizinische Hilfe verweigern und die Leute sterben dann.
L: Kennen Sie noch einen anderen Fall,
wo den Leuten gesagt wurde, ”mach dich fertig zum Sterben?"
J: Da gab es einen Typ, dem ging es schlecht,
er hatte irgendeine Krankheit, ich glaube im Kopf. Ich kann mich nicht
an seinen Namen erinnern. Er war in Gold Base. Ich bemerkte, was mit ihm
passierte, gerade als er starb, da man ihm gesagt hatte, er solle es tun.
Das nächste, was ich wußte, war, daß er tot war. Aber
ich weiß sicher, daß er nicht in ein Hospital gebracht wurde,
wo man hätte feststellen können, warum er solche Kopfschmerzen
hatte. Er erhielt lediglich ihr Kal-Mag und diesen Schund. Nimm deine Vitamine,
hast du deinen Run Down gemacht, und dann ist ihm der Kopf davon geflogen
und er war tot.
L: Kennen Sie irgendwelche Situationen,
wo Leute in einer Organisation gestorben sind und ihre Körper wurden
von der Organisation weggebracht, damit es aussah, als ob sie ganz natürlich
gestorben seien an einem anderen Ort, weg von Scientology, falls der Körper
untersucht werden sollte.
J: Das einzige, von dem ich eine genaue
Kenntnis habe aus dieser Zeit, ist der Fall von Diane Morrison.
L: Laß uns schließen und zur
nächsten Person gehen.
J: Ich glaube, das ist das Ende der Liste.
Margery Wakefield, ich habe mir eine Notiz gemacht, weil ich mich daran
erinnere gehört zu haben, wie Marty Rathbun sagte, Margery Wakefield,
diese Margery Wakefield. Es ist kein Fall, mit dem ich zu tun hatte oder
mit der Familie, aber ich war selber durcheinander über das, was da
alles war.
L: Sie haben nichts mehr darüber
gehört?
J: Nein.
L: Margie wurde psychotisch und ich lasse
Sie ihre Geschichte lesen, Sie können es selber lesen und sehen, was
passiert ist, wir haben ihre eidesstattliche Erklärung.
J: Ich erinnere mich da daran, daß
Marty versucht hat, sie zu diskreditieren als eine Person, die schon in
einem Meeting verrückt war, Ich werde es lesen und dann darauf zurück
kommen. Den nächsten den ich habe, ist hier (Lesend) ”Reverse Auditing
wurde bei Arthur Running Bear gemacht. Er wurde psychotisch von dem Auditing”.
Ich habe diese Notiz gemacht, weil ich Arthur Running Bear kenne. Er war
im RPF in den 70ern, den späten 70ern. Ich erinnere mich, daß
erzählt wurde, daß etwas nicht mit stimmt. Er war etwas verrückt
durch das Auditing. Zu dieser Zeit, ich meine ich spreche von 1978, 79,
wechselte er seine Meinung über was, ich weiß es nicht. Was
ich mitbekommen habe war, daß er an den indianischen Kult glaubte,
und da er auf diesem Weg war, wurde festgestellt, daß er seltsam
war und man daran arbeiten mußte, an seinen spirituellen Ideen über
die Eingeborenen und solche Sachen. Wenn ich jetzt zurückschaue, denke
ich, daß das nur Vorur-teile gegen ihn waren, man wollte nicht wahr
haben, daß es neben den Amerikanern als weiße Personen mit
strahlend blauen Augen noch et-was anderes gab, also mußte man ihn
drücken.
L: Haben sie je darüber gehört,
daß er Reverse Auditing erhielt?
J: Nein, aber ich weiß, daß
er eine Menge Auditing bekam. Was auch immer, wir sprechen semantisch und
das ist ein anderer Punkt.
L: Haben Sie je von einer Person gehört,
die Reverse Auditing bekam, um ihn verrückt zu machen, wenn sie ein
Sicherheitsrisiko war, oder jemand psychisch so lahm zu legen, daß
er nicht mehr funktionierte, weil er eine Bedrohung für die Organisation
war? Haben Sie jemals etwas über Reverse Auditing sagen hören,
oder daß sie absichtlich psychologische Techniken benutzen, um so
einige Probleme zu lösen?
J: Die einzige Sache, die ich mir wirklich
vorstellen kann, ist das ”Roll Back”, das sie in Scientology praktizieren.
L: Roll Back, was ist Roll Back?
J: Roll Back ist ein Prozeß, den
ich benutzt habe, um tägliche Berichte darüber von L. Ron Hubbard
zu bekommen. Es war ein Prozeß, um einen Spion in der Organisation
zu entdecken. Wenn man Probleme hatte, oder Dinge nicht genau ausführte,
wie man gesagt bekommen hatte, konnte man eine Person für das Roll
Back Verfahren sein, in dem sie Shiran Shiran erwähnen, wer das ist?
Einige in der Organisation sagen etwas von einer Pflanze, und Personen,
die von anderen betrogen wurden. Dann geht man an ein E-Meter und macht
all diese Sachen, um herauszufinden, wer eingeschleust ist, wer dich von
Scientology wegbringen will, und Scientology dir sagt, was du zu tun hast,
im Gegensatz zu dem, wie du es jetzt siehst. Dann geht der Typ durch die
ganze Prozedur und du bringst ihn zum Siedepunkt. Dann explodiert die Person
natürlich. An diesem Punkt erhält er einen intensiven Sec-Check,
er wird unter Streß gesetzt, muß körperliche Arbeit verrichten,
um ihn zu erschöpfen. Sie werden auch auf ein Fore-Shortened Programm
gesetzt.
L: Was ist das, ein Fore-Shortened Programm?
J: Fore-Shortened-Schlaf-Programm. Absichtlich.
L: Ist es, um die Widerstandskraft zu
drücken?
J: Und dann muß man mit einem Master
Of Arms sprechen, 4 – 5 Stunden am Tag, der dir erzählt, wie verräterisch
du bist, die Organisation unterwanderst, und man zeigt dies und zeigt jenes,
welch schlechte Person du bist. Dies bringt einen in eine Gemütsverfassung
wie, ”Oh mein Gott, ich bin so weit von dem entfernt, was ich erreichen
will.” Es drückt dich völlig runter, letztendlich macht es dich
verrückt. Ich habe gesehen, wie Leute psychotisch wurden und durch
die Typ 3 Handhabung mußten und all die Sachen von intensivem Schlafentzug,
intensivem Essensentzug, ständige Schikanen, und dann die körperliche
Erschöpfung durch die Arbeit, die man tun mußte.
L: Dies wurde gemacht, um Spione in der
Organisation zu entdecken.
J: Oder wenn man ein Betrüger war.
L: Wenn man nun von einem möglichen
Spion betrogen worden ist, machen sie das auch mit einem.
J: Richtig
L: Ist das oft passiert. Haben Sie je
davon gehört, daß Roll Back an Personen angewendet wurde.
J: Gut, es ist eine Tatsache, und ich
hasse es zu sagen, das ist, was L. Ron Hubbard mit mir ausgearbeitet hat,
als ich dort war. Er ließ mich holen und sagte mir, ”ich habe eine
Idee, da gibt es einige Spione in unserer Organisation -” Er gab ein paar
Theorien darüber ab und dann sagte er, das ist es, was ich tun will.
Ich begann mit einem 2. Fragen-Ding und habe ihm das Resultat zugeschickt.
L: Haben Sie diese Prozesse gemacht, oder
jemand anderer?
J: Ich war der, der die Fragen stellte.
Zuerst war es ein 2-Fragen Prozeß. Dann kamen all diese Ermittlungen
zurück. Dann kam er damit raus und sagte, ”OK, jetzt werden wir die
schlechten Absichten checken.” Dann mußten sie eine Person an das
E-Meter setzen und sie über ihre schlechten Absichten befragen. Was
ist das, was ist das? Man mußte es heraus bekommen. Ob die Person
nun welche hatte oder nicht, es wurde gemacht, es war Gedankenveränderung
unter Zwang. ”Ich muß schlecht sein, nun bin ich nach meinen schlechten
Absichten gefragt worden, da müssen welche sein.” Wenn dann der Vorgang
abgeschlossen ist, dieser Schlechte-Absichten-Rundown, du weißt wirklich
nichts mehr, du hast keinen Wert mehr, keine Grundlage mehr, die Gedanken
drehen sich im Kreis, schau nun dahin, schau wie verrückt ich nun
bin.
L: Wurden Sie je angewiesen, wenn sie
Personen auf dem Schlechte-Absichten-Rundown auditierten, es so lange zu
machen, bis sie ihre schlechten Absichten zugaben.
J: Oh, absolut, von L. Ron Hubbard, sicher.
L: Wenn sie sagten, daß sie keine
haben und das E-Meter es nicht lesen konnte, dann haben sie aufgehört,
sie zu fragen?
J: Ich habe ihnen noch mal klargemacht,
was eine schlechte Absicht ist – noch mal über alle Definitionen.
Dann, wenn ich nichts herausbekommen habe bei den speziellen Fragen, dann
habe ich sie dazu gebracht, mir etwas ähnliches zu erzählen..
L: Sie haben weiter gemacht, selbst wenn
sie versichert haben, daß es keine schlechten Absichten gibt. Was
war, wenn das E-Meter nichts angezeigt hat.
J: Sie wissen, das ist rein hypothetisch
mit dem E-Meter, und außerdem ist das E-Meter nichts. Es zeigt jedenfalls
zufällig an. 99.99 mal zeigt es jedenfalls irgend etwas an, weil es
so eingestellt ist. Es stoppt, es macht einen Ruck, es macht irgendwas.
Wenn sie eine Person heftig angehen, es macht irgend etwas. Das Meter,
das ist gar nichts.
L: Was ist das nächste auf der Liste?
J Etwas über die Kinder. Gut, was
ich gesehen habe in bezug auf die Kinder, ist schrecklich, denn die Kinder,
die die Abtreibungsanordnung überlebt haben, die geboren wurden, die
im LA Bereich lebten, und anstatt denen Milch oder Muttermilch zu
geben, haben sie dieses Getränk bekommen, daß Hubbard empfohlen
hat, einen Gerstensaft anstelle von Milch. Wenn ich das heute betrachte,
so waren diese Kinder so unterernährt, nicht so behandelt, wie Kinder
es brauchen, nur weil Hubbard empfohlen hat, daß Gerstensaft besser
als Milch sei. Dies war alles, was die Kinder hatten, ein Gerstenpulver
in Wasser aufgelöst. Ich habe diese Kinder gesehen, 15 oder 20 in
einem schmutzigen Raum mit schmutzigen Teppichen, über und über
mit Essen verschmutzt, dort spielten sie. Wenn eines von ihnen sich nicht
richtig benahm, wurde es in einen Raum gesperrt, wo es bis zur totalen
Erschöpfung geschrien oder sich in den Schlaf geschrien hat. Von Anfang
an wurden sie wie Kadetten behandelt, wie kleine Kinderkadetten. Sie haben
sie zu dem gemacht, was sie Felsen und Pracht nannten, wo sie, wenn sie
etwas unerlaubtes taten, herumgestoßen, unterdrückt wurden.
Von Kindheit an wurden diese Kinder unterdrückt.
L: Wie wurden sie belohnt?
J: Sie durften 15 Minuten länger
spielen. Keine Kleidung, nie etwas was, ihnen gehörte, wie ein winziges
Stück Freiheit mehr, ein bißchen extra Essen, vielleicht eine
Eiscreme.
L: Waren da irgendwelche Frauen -
J: Und die Eltern konnten ihre Kinder
nur eine Stunde am Tag sehen. Eine Stunde am Tag, weil sie noch arbeiteten,
wenn die Kinder zu Bett gingen. Wenn sie also Glück hatten, konnten
sie ihre Kinder 4 oder 5 Stunden die Woche sehen. Die Kinder werden im
allgemeinen vernachlässigt, zu dem Kindermädchen gebracht, die
sie hütete und Gerstensaft gab. Die Kinder haben keine Vorstellung
von Eltern, von Familie, von Zusammenhalt. Alles ist Scientology. Es ist
mitleiderregend. Es ist einfach schrecklich.
L: Von diesen Frauen, die schwanger werden,
sind da welche länger als 3 Monate schwanger?
J: Das weiß ich nicht, kann
ich nicht sagen.
L: Lassen Sie uns weiter machen.
J: (Lesend) "Quellen von "FACT" beschreiben
einen jungen Mann, der einen Selbstmordversuch im Scientology Zentrum Gold
gemacht hat, Anfang 1992. Er war ungefähr 20 Jahre alt. War der jüngere
Bruder von einem Typ namens Olaf, der ein Ausländer war, möglicherweise
Schwede. Dieser Typ war in einer gemischten Gruppe mit den Tonleuten. Er
hatte brauen Haare, und sah feist und knabenhaft aus. Etwas passierte,
das ihn zu dem Selbstmordversuch im Gold Center trieb.” Der Name dieser
Person ist Seth Thomas. Er hatte blonde Haare. Seine Mutter war Susie,
Sue Price.
L: Die Sue Price?
J: Sue Price war seine Mutter.
L: Die Sue Price, die die Copyrights für
Scientology macht?
J: Ich weiß nicht, was sie jetzt
macht, sie war immer in Managementebene. Sie war verheiratet mit einer
Person namens Bill Price, der der Flag Banking Officer in der Flag Org
war. Seth war ein Kind aus einer früheren Ehe. Er wuchs in der Kadetten
Org auf, und war ein völlig unterdrücktes und unwissendes Kind.
Er konnte nicht buchstabieren, nicht schreiben, nicht richtig lesen und
er war fast 20 Jahre alt.
L: Ist nicht Scientology die Gruppe, die
behauptet, eine große Studiertechnology zu haben, die an allen Schulen
benutzt wird und den IQ erhöht. Dieses Kind war ein Ergebnis der Studiertechnology
und das beste was die scientologische Erziehung gebracht hat war, daß
er mit 20 Jahren nicht lesen konnte?
J: Konnte kaum lesen, konnte kaum schreiben.
Ich meine, er schrieb wie ein Kind, Buchstaben, aber nicht in der Zeile.
Seth Thomas. Anstatt zu schreiben hat er gemalt. Es war erbärmlich.
Jeder machte sich über ihn lustig, Rick Crusin ärgerte ihn, schrie
ihn schrecklich an, schlug ihm auf den Hinterkopf. Olaf, der Junge aus
Schweden, sagte ihm wie dumm er ist, lachte ihn aus. Sagte ihm dann, daß
er den Key To Life machen muß, weil er so blöd ist. Dieses Kind
war die Zielscheibe von allen. Zu dieser Zeit habe ich dort gearbeitet,
es war nach meinem Rücktritt, und überall, wo er hinging, mußte
ich mitgehen. Wir waren beim Ton. Und wenn sie zum Event gingen, mußte
ich mit, überall.
L: Er wurde schikaniert, weil er die scientologischen
Standards nicht beherrschte?
J: Richtig. Und er war unwissend und langsam
und extrem niedergeschlagen. Das passierte gerade, als ich ging.
L: Wußten die Leute, daß er
so niedergeschlagen war?
J: Ja.
L: Drohte er jemals mit Selbstmord?
J: Ja, er machte das, als ich noch dort
war.
L: Wie ist man damit umgegangen, als er
mit Selbstmord drohte?
J: Man hat ihn in Ethik geschickt, er
mußte seine Zustände bearbeiten und dies und jenes tun. Es änderte
sich aber nichts, er war nach wie vor ein ganz erbarmungswürdiges
Kind.
L: Wurde er je körperlich geschlagen?
J: Ja geschlagen, rumgestoßen.
L: War das normal?
J: Für ihn ja, weil er der Prügelknabe
war.
L: Was meinen Sie, veranlaßte ihn
zu dem Selbstmordversuch?
J: Ich denke, und er sprach mit mir darüber,
er fühlte sich hilflos, er fühlte sich ungeliebt. Er hatte das
Gefühl, daß ihm nie im Leben etwas gelingen wird, so alt er
auch wird oder was er auch tut, da er weder richtig schreiben noch lesen
konnte. Ich habe mit diesem Kind gesprochen.
L: Und dann brachte er sich um?
J: Er versuchte es, er drohte damit.
L: Und dann versuchte er es, und schließlich
geschah etwas mit ihm danach. Wissen Sie, was passierte?
J: Ich habe gehört, und das ist nur
ein Gerücht, daß er schnellstens von der Int Base entfernt wurde,
nach LA gebracht wurde, wo man ihn in eine Kadetten Org brachte, welche
er bevorzugte, da er es haßte, in Gilman Hot Springs zu sein, da
er dort schlecht behandelt worden war.
L: Körperliche Bestrafung, haben
Sie je gesehen, daß jemand körperlich bestraft, geschlagen wurde?
J: Ja.
L: Können Sie beschreiben wo -
J: David Miscavige war wütend auf
Marty, weil er Anordnungen nicht befolgt hatte und er nahm einen ganzen
Stapel von Richtlinien und schlug ihm damit auf den Kopf; dann hat er ihn
körperlich angegriffen, fing an ihn gegen die Wand zu stoßen
und ihn so heftig er konnte zu boxen.
L: Er boxte ihm in den Körper?
J: Ja, und ins Gesicht.
L: So fest er konnte.
J: Ich habe auch gesehen, wie er Frauen
gepackt und rumgestoßen hat. Terry Gamboa. Er hat sie an die Wand
gestoßen. Marian Bender, eine andere. Diese Frau kam zu mir, zitternd
und schreiend wie, ”Mein Gott, jemand muß ihn zurückhalten.”
L: Er griff Frauen körperlich an?
J: Ja.
L: Knallte er sie an die Wand und schlug
er sie ins Gesicht?
J: Ich glaube, er hat sie nur an die Wand
gestoßen. Beschimpfte sie als Esel, er wollte sie einfach erniedrigen.
L: Haben Sie je gesehen, wie auch andere
Staff Member mißhandelt wurden, geschlagen, gepeitscht, irgend so
was bei anderen Staff Member der Scientology?
J: Ja, John Ward. Ich habe gesehen, wie
David Miscavige ihm ins Gesicht gespuckt hat, geboxt und geschlagen hat.
L: Buchstäblich gespuckt?
J: Ins Gesicht gespuckt. Und er wurde
dabei von anderen Sea Org Membern festgehalten.
L: Mehrere andere Sea Org Member?
J: Zwei an jedem Arm, während er
ihm ins Gesicht spuckte und ihn boxte.
L: Wo hat er ihn hingeboxt?
J: In den Körper.
L: Warum hat Miscavige das gemacht?
J: Weil er ihn einen Verräter nannte,
der Verrat an der Sea Org beging. Er wehrte sich und sagte, zur Hölle
damit. Er wurde in Begleitung von 11 Männer vom Com ED weggebracht,
erniedrigt und sie brachten ihn nach Happy Vally, wo er unter Bewachung
stand, all diese Dinge.
L: Noch andere körperliche Angriffe
und Schläge, die Sie bei Scientology gesehen haben?
J: Da war ein anderer kleiner Junge mit
Namen John, der eine Brille und einen kleinen Schnurrbart hatte. Er wurde
vor David Miscavige gebracht und er hat ihm auch ins Gesicht gespuckt und
ihn geschlagen.
L: Er hat ihm direkt ins Gesicht geschlagen?
J: Ja, er spuckte den Leuten ins Gesicht.
Eine heftige Spuckperiode, Ende 1982.
L: Haben Sie noch jemand anderen außer
David Miscavige gesehen, der Leute angegriffen und körperlich geschlagen
hat, um Staff Member zu bestrafen.
J: Außer ihm habe ich keinen gesehen.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt
gehen.
J: Wir haben über Seth gesprochen,
über das, was ich über den kleinen Seth wußte. Nun Cat
Morrow. Ich erinnere mich an sie.
L: Rick Clinger’s Frau, Cat Clinger ist
ihr richtiger Name.
J: Sie war zu der Zeit nicht seine Frau,
er war mit jemand anderem verheiratet. Ihr Name war Cat Morrow, als ich
da war. Sie war der Kopf von Wolly Unit, Wolly World, Datenerfassung. Sie
haben es Wolly World genannt. Sie war unter extremen Druck, sie hat nicht
geschlafen, nicht gegessen, sie weinte 60 % vom Tag, nur gearbeitet, Tag
und Nacht und dann ist sie ausgeflippt. Wissen Sie, es war, wie wenn sie
auf einen bestimmten Punkt zugegangen ist und man kann nicht genau sagen,
was es ist. Sie ging nicht zu Bett, nein sie schlief nicht mehr, sie stand
auf der Scheide. Sie erhielt die Standardbehandlung, wurde in ein Zimmer
eingesperrt, um zu schreien, einfach um alles zu tun. Keine körperliche
Begrenzung.
L: Sie wurde eingesperrt, als sie psychotisch
wurde?
J: Ja. Sie halten dich unter Bewachung,
wenn dies passiert.
L: Gegen deinen Willen?
J: Absolut. Wie bei Lisa McPherson, die
Standard Praxis. Sie sind an diesem Punkt eingekerkert und sie werden nicht
da raus geholt, bis man glaubt, daß alles wieder in Ordnung ist.
L: Ist das alles, was Sie über Cat
wissen, daß sie eingesperrt wurde? Kennen Sie noch andere Personen,
die gegen ihren Willen eingesperrt wurden, als sie psychotisch wurden?
J: Ja, eine Person, die Stacy Young und
ich bewachen mußten, ein Mädchen namens Teresa, wir haben zusammen
auf sie aufgepaßt.
L: Teresa, wie ist ihr Nachname?
J: Ich weiß ihren Nachnamen nicht.
Sie war ein Staff Member in Gold. Da war ein großer Stichtag, an
dem sie das neue Mark VII vorstellen wollten, sie war ein spanisches Mädchen,
ein kultiviertes Mädchen. Sie hatte eine wunderschöne Hautfarbe
und schwarze Haare, ein sehr schönes Mädchen von 19 oder 20 Jahren.
Sie wurde angehalten, Tag und Nacht zu arbeiten, Drähte löten
und sie ans E-Meter zu montieren. Sie schaffte es nicht. Sie hörte
den RC sagten, daß sie Out-Of-Ethik sei und Overt-Produkte herstellt.
Dann kam die nächste Sache, wissen Sie, das Mädchen sprach so
wirr, keiner verstand es. Einfach alles ausgesprochen, was sie im Kopf
hatte. Sie nahmen sie sofort von der Hemet Base weg und brachten sie nach
Happy Valley, ein Ort, wo sie auch die Kinder haben, es ist ein Reservat
der Indianer. Mein Gott, wir befaßten uns damit das erstemal. Stacy
und ich und dieses Mädchen Susie Watson Taylor und einige Jungs, es
waren 5, die auf sie aufpaßten und in einem Haus festhielten. Einmal
verließ sie das Haus und da waren diese großen Kakteen im Gelände
und sie faßte mit der Hand rein, brach sie mit der blanken Hand auseinander,
nahm eine der Arme, warf sie auf den Boden und sprang auf dem blöden
Ding herum. Das bedeutete, ihr ganzer Körper war voll mit Stacheln.
Sie hat nicht gefühlt, sie lachte. Zusammen mit anderen Leuten haben
wir ihr die Stacheln aus dem Körper gezogen und haben es mit Wasserstoff
desinfiziert, und sie hatte Fieber und wollte nicht schlafen, einfach nicht
schlafen. Das ging ungefähr 3 Tage so. Dann fing sie an, kleine cat
naps zu bekommen. Nun wurde ich sehr besorgt, da diese Frau mit Stimmen
sprach. Es hat mich härter getroffen, als alles andere vorher im Leben
und dann kam Dr. Dink. Fünf Leute mußten sie festhalten, damit
er ihr eine Spritze geben konnte, damit sie endlich schlafen konnte. Ihre
letzten Worte, bevor sie abtauchte, und dabei schaute sie mir genau in
die Augen, waren, ”Ich werde dir das niemals vergessen Jesse, ich werde
dich kriegen”. Und dann klappte sie zusammen. Jeder beobachtete sie. Gut,
sie schlief für 2 Stunden und war danach wieder hellwach. Wir versuchten
ihr Tabletten zu geben und all dieses Zeug. Jedenfalls, um eine lange Geschichte
kurz zu machen, es dauerte eineinhalb Monate, bis diese Frau wieder schlafen
konnte und bis sie wieder gegessen hat. Sie erhielt den Introspection-Rundown,
und die Ergebnisse gingen zwischen dem Case Supervisor hin und her. Sie
sagte, sie will gehen, aber keiner ließ sie gehen.
L: Sie sagte, sie wolle gehen und keiner
hat es ihr gestattet?
J: Keiner.
L: Wußte Dink, daß sie psychotisch
geworden war?
J: Ja, deswegen hat er ihr auch die Spritzen
gegeben. Wir waren besorgt, daß sie sterben könnte, da sie nicht
schlief und sie wurde wilder und wilder und wilder. Sie rannte die Berge
rauf und runter. Keiner konnte ihr folgen. Sie rannte schneller als die
Hunde.
L: Sie hatten Hunde dort, zum Jagen -
J: Nein Hunde, die einfach dort waren,
Hunde von der Ranch, sie konnten nicht mehr mithalten, diese Frau hatte
übermenschliche Kräfte.
L: Sie war psychotisch?
J: Vollständig, total.
L: Waren Sie um die Frau besorgt, oder
machten Sie sich Sorgen, daß die Riverside Polizei auf das Gelände
kommen könnte?
J: Es geht darüber hinaus, ihre Eltern
haben angerufen, sie wollten wissen, wo ihre Tochter ist.
L: Haben sie die Eltern angelogen?
J: Ja.
L: Die Eltern waren besorgt und sie haben
gelogen.
J: Ihr geht es gut, sie hat einfach ein
wenig zu viel gearbeitet, sie macht gerade eine Auszeit. Sie ließen
die Eltern nicht mit ihr sprechen, aber dann später, nach einer gewissen
Zeit, durfte sie ihre Eltern anrufen. Ihr wurde gesagt, was sie zu erzählen
hatte.
L: Sie wurde angewiesen, was sie zu sagen
hatte?
J: Ja.
L: Sie wurde also gegen ihren Willen festgehalten,
ihre Eltern wurden angelogen, das war in Riverside County, und Dink wußte,
daß sie gegen ihren Willen festgehalten wurde, als er ihr die Spritzen
gab?
J: Richtig.
L: Haben Sie je davon gehört, daß
Dink zu jemand anderem gegangen ist, der gegen seinen Willen festgehalten
wurde, und ihm Medikamente verabreicht hat, jemand, der psychotisch war
oder festgehalten wurde?
J: No, das war der einzige Vorfall, bei
dem ich Zeuge war.
L: Lassen Sie uns weiter machen, es sei
denn, es gibt noch was zu berichten.
J: Dem Mädchen ging es dann nach
einer Weile wieder etwas besser und sie wurde sofort weg geschickt. Stacy
kann Ihnen darüber einen Bericht geben, da wir das mit dem Mädchen
zusammen erlebt haben. (Lesend) ”Tom Cruise wurde während des Auditing
wirklich psychotisch. Cruise war auf OT III und Scientology mußte
ihn auf die Base zurück bringen, da er so schlecht aussah.” Das ist,
was ich über Tom Cruise weiß. Er kam in Scientology und wurde
mit den ganzen Details und Geschehnissen von gestern vertraut gemacht.
Das ist das, an das ich mich erinnern kann und was Sie erwähnen. Er
war auf OT III und er hatte schwarze Ringe unter den Augen. Er erschien
völlig abgedreht, ziemlich abgedreht. Ich meine, nichts machte Sinn.
Er hatte diese Tonleute am Set bei der Produktion "Die Tage des Donners",
die ihm erzählten, wie schlimm all die anderen wären. Er bekam
Schwierigkeiten mit den anderen Schauspielern. Rob Howard hörte auf,
zur Int Base zu kommen. Er war nicht beeindruckt. Er kam einmal und dann
nie wieder, soviel ich weiß. Es war sehr merkwürdig zu der Zeit,
als Tom Cruise sich ständig mit Scientology befaßte. Nach OT
III hatte er eine ganz fahle Haut und diesen lächerlichen Ausdruck
im Gesicht. Er wollte nicht mehr zurückkommen, er wollte nicht mehr
weiter machen. Er wollte sich Scientology vom Leib halten. Er wollte kein
Auditing mehr, einfach nichts mehr von dem Stoff, nur noch nach Hollywood
zurück, nach Hause.
L: Er wollte Scientology verlassen?
J: Selbstverständlich wollte er,
oh eine schlimme Sache, jemand hat ihm einen falschen Befehl gegeben oder
so was. Irgendwas ist auf der Base explodiert, weil er durchdreht. Natürlich
haben sie ihn dazu gebracht. Er hat ein wirklich sehr schweres Auditing
genommen, laß uns einiges Obst essen, laß uns ein paar Übungen
haben, komm zum Übungsraum, laß uns Basketball spielen, laß
uns das machen. Ich bin gegangen, als das 1992 passierte. Es war zu der
Zeit, als ich weg gegangen bin.
L: Kennen Sie andere Berühmtheiten,
die psychotisch geworden sind durch das Auditing von Scientology, die durchgedreht
haben?
J: John Travolta.
L: Wissen Sie mehr darüber.
J: Es passierte mehrmals.
L: Er wurde mehrmals psychotisch durch
das Auditing von Scientology?-
J: Ja, nur eine Sitzung, durch eine Sitzung,
er wollte nichts mehr mit Scientology zu haben und dann haben sie ihn wieder
zurück gebracht. Soviel ich weiß, war das zwei mal, einmal als
der Film Saturday Night Fever heraus kam, er war gut befreundet mit Spanky
Taylor. Plötzlich verschwand sie, schwanger mit dem Kind im RPF und
heulte die ganze Zeit. Es war die Person, mit der er Kontakt haben wollte
in seiner Beziehung zu Scientology. Sie tricksten ihn aus und erzählten,
”Wenn du den Film machst, daß alle Base Orgs ihn sehen können,
und besonders auch im RPF, dann kannst du Spanky sehen". Natürlich
machte er alles, aber sie ließen ihn Spanky nicht sehen. Er drehte
durch. Da gab es wirklich jemand, Spankys Sekretärin, die sie vor
Scientology rettete. Es gab dann den Zeitabschnitt, wo John nichts mit
Scientology zu tun haben wollte, er war glücklich, daß Spanky
sicher war. Aber sie hatten noch Kontrolle über Spanky, um sie dazu
zu benutzen, daß er zurückging. Das war einmal. Das andere mal
hatte er eine Beziehung mit einem Homosexuellen und erzählte, daß
er den Mann heiraten wolle. Oh mein Gott
L: War das Mark Baracy?
J: Ich weiß nicht, welcher es war,
da waren mehr als einer. Es war 1981, glaube ich. Oh mein Gott, nun ist
er ein Homosexueller, nun ist er am absteigen, weil er mit Scientology
zu tun hat. Wenn sie das mit der Homosexualität nicht behandeln können,
wirklich schlecht. Nun sind Leute, Auditoren und CS zu ihm gegangen nach
Florida, wo er lebte um alles zu versuchen, ihn wieder umzudrehen.
L: Mit ihm zu sprechen, ihn zu pressen?
J: Richtig.
L: Meinen Sie, diese Berühmtheiten
haben das Gefühl, daß -
J: Sie können nicht ohne Scientology
leben. Die, die tief drin stecken, glauben, daß es nicht ohne geht.
L: Meinen Sie, daß irgend jemand
von denen bemerkt hat, daß all ihre Geständnisse in der Hand
von Scientology sind?
J: Ich glaube, daß es jeder weiß.
L: Wieso glauben Sie das?
J: Weil von dem Moment an, wo sie eine
Berühmtheit werden, fangen sie an, alles fest zu halten, sie fangen
an, es in Akten festzuhalten.
L: Meinen Sie, sie machen es mit jeder
Berühmtheit?
J: Ich denke, sie machen es bei jedem
von ihnen.
L: Was läßt Sie so denken?
J: Weil das der Weg ist, wie sie Leute
kontrollieren, es ist ein Teil des Kontrollmechanismus. ”Hey schau, der
Grund, warum du im Auditing Ärger haben könntest,” und dies wird
in einer sehr besonderen Art gemacht, ” gut, du machst dies und das, und
das ist eine Art von Unmoral und schlecht, ist es nicht so. Laß uns
darüber sprechen.” Sehen Sie, was ich meine?
L: Der Grund, warum keiner gehen will,
ist dann, daß sie all diese Dinge wissen, die man in seinem Leben
gemacht hat, die nicht richtig waren und das ist es auch, warum das Auditing
nicht klappt, es sendet ein Signal zu den Berühmtheiten aus, wir wissen,
was du in deinem Leben schlechtes gemacht hast.
J: Wir haben es zusammen gestellt und
ihnen gezeigt. Sie sehen diese Sachen, sie sehen die Auswirkungen, welche
ich nun auch zu spüren bekomme, besonders durch die eidlichen Aussagen,
die ich gerade mache. Es hat Auswirkungen.
L: Außer Travolta, sind Kirstie
Alley oder Mimi Rogers oder andere Berühmtheiten, die sie kennen,
psychotisch geworden, oder -
J: Ich weiß Priscilla Presley war
nahe dran. Sie hatten sie..
L: Wollte sie je Scientology verlassen,
nichts mehr mit ihnen zu tun haben?
J: Ich denke, es war so.
L: Sie ist mehrmals weggegangen und sie
haben sie wieder zurück gebracht. Meinen Sie, sie haben es gut gemacht,
darauf haben Sie schon geantwortet.
J: Sie benutzten die dunklen Punkte, und
haben gesagt, du hast immer noch Ärger, laß uns dir helfen.
Was du machst ist schlecht, es ist das ganze Zeug, das sie behaupten, um
dich perfekt zu machen und dich dann total kontrollieren zu können.
L: Sie denken also, daß sie die
Unterlagen aus den PC Folders benutzen und ihnen erzählen, warum sie
mit Scientology nicht glücklich sind, ist einzig und allein die Tatsache,
daß sie kriminell sind, schlechte Dinge machen, und daß man
ihnen helfen kann, es zu bereinigen.
J: Richtig. Und du mußt etwas machen,
weil du sonst Ärger bekommen kannst. Verstehen Sie, was ich meine?
L: Meinen Sie, daß die Berühmtheiten
wissen, daß Scientology eventuell – wenn sie sich gegen Scientology
stellen, meinen Sie, die Berühmtheiten wissen, daß ihre Angaben
gegen sie benutzt werden. Denken Sie, daß -
J: Ich denke, daß sie das ganz genau
wissen. Weil Berühmtheiten wissen, was Ex-Mitgliedern passiert.
L: Wissen sie es?
J: Aber na klar, die SP-Declares. Was
auch immer eine Person gesagt hat im Auditing oder im Vertrauen, um Hilfe
zu bekommen, wird möglicherweise veröffentlicht, diese Person
hat sexuelle Abweichungen, sie ist dies, sie ist das, sie hat dies getan.
ja, sie sehen das. Es wird ihnen gesagt, kein Ärger mit diesen Leuten,
sie sehen wie übel sie sind. Sie lesen diese Dinge und sagen,” Gut
ich habe dies und dies auch gemacht.” Ich könnte eines Tages meinen
Namen auf solch einem Papier lesen.
L: Was ist de nächste Punkt.
J: John und Diane Coletto, ich habe schon
weitgehendst von ihnen gesprochen. (Lesend) ”Annie Broeker, CSed Annie
Broeker, hatte einen psychotischen Zusammenbruch während des Auditings.
Als ich das Staff Member Annie Broeker das letzte Mal gesehen hatte, wurde
sie nur ein wenig auditiert, sie erinnerte sich an sehr viel weinen und
schreien.” Annie Broeker, ich habe gesehen wie diese Frau gequält
wurde. Zuerst brach sie ihre Verbindung zu Pat Broeker ab, erklärte,
sei ein totaler Schuft, wollte ihn los werden. Sie blieb in der Kirche,
sie hat versucht, einige der Boshaftigkeiten von David Miscavige zu stoppen
um sich ihm total zu unterwerfen. Und dann das letzte, was ich von ihr
hörte, sie ließ ihre zweite Heirat platzen und heiratete eine
andere Person.
L: Sie haben ihr wirklich erklärt,
sich zu trennen?
J: Ja, sie erklärten, daß er
gehen sollte, er sei nicht gut.
L: Und sie hat die Hochzeit sausen lassen.
J: Sie hat zweimal die Hochzeit sausen
lassen.
L: Sie haben ihr die Order gegeben.
J: Ja, sie gaben ihr die Order und dann
diese Person. Sein Name war Jim, was war sein Nachname. Er war in der Musik
Einheit mit dem Vater von David Miscavige und er haßte Ron Miscavige,
weil er dachte, daß er ein kleiner Psychot war, gerade wie sein Sohn,
und er es nie mit ihm aushalten wird. Er heiratete Annie Broeker und dann
hat sie die Heirat wieder rückgängig gemacht. Erklärte ihm,
daß er abhauen sollte, warf ihn hinaus. Sie verstellte ihre Stimme
und all die anderen Stuffs redeten mit ihr. Sie haute ab, floh nach Florida,
Mark Yeager und Marty Rathbun haben auf sie im Flugzeug von John Travolta
gewartet, sie waren vor ihr da, bevor sie gelandet ist und sie haben sie
wirklich genommen und umgehend zurück gebracht,
L: Warum hat sie das gemacht. Welches
Wissen hatte sie, daß sie so -
J: Sie war mit L. Ron Hubbard zusammen,
die letzten 5, 6 Jahre, täglich als eine Bedienstete. Hat ihn gewaschen,
gebadet, für ihn gekocht, seine Diktate aufgenommen. Hat seine Orders
zu den verschiedenen Kirchenorganisationen versandt.
L: Sie hat also den wirklichen Hubbard
gekannt. Sie kannte seinen Willen, seinen Tod, seinen Zustand -
J: Die Drogen, die Geisteskrankheiten,
alles.
L: Wissen Sie, wo sie jetzt ist?
J: Ich glaube, immer noch bei Golden Air
Productions.
L: Würden sie sie gehen lassen?
J: Nein, nein, nein. Sie halten sie fest.
Würde sie verschwinden, wäre das verheerend und sie hat es versucht.
So, und was hat sie dann gemacht.
(Stop und Zusammenfassung)
L: OK, machen wir weiter.
J: ”Es gibt eine Studie über Fehlschläge
und Mißgeburten unter den Frauen von Scientology, die Staff Member
sind, besonders in bestimmten Abteilungen von Scientology. Dies wurde gemacht,
weil sie alarmiert waren über die Vielzahl der Babys, die mißgebildet
geboren wurden, mit extrem hoher Rate und großen Schwierigkeiten.”
Nun, die übliche Praxis für eine Frau in der Sea Organisation
ist, wenn sie schwanger wird, wird sie degradiert, dafür, daß
sie schwanger ist. Sie werden unter übermäßigen Druck gesetzt
und es wird ihnen klar gemacht, daß sie ihre Aufgaben zu erfüllen
haben, als ob sie nicht schwanger wären. Sehr häufig wollen diese
Frauen nicht –
Ende der Bandseite
- Sie wissen, daß es ein Fehlschlag
ist und die Frauen achten nicht auf sich selber, da gibt es keine Schwangerschaftsvorsorge
oder dergleichen. Ich habe nie gesehen, daß eine Frau Schwangerschaftsvorsorge
hatte.
L: Keine Schwangerschaftsvorsorge?
J: Nein, nichts dergleichen. Niemals habe
ich gesehen, daß es einer Frau erlaubt wurde zur Schwangerschaftsvorsorge
zu gehen.
L: Wieviel schwangere Frauen haben sie
bei Scientology gesehen, von denen sie wissen, daß sie nie zu einer
Schwangerschaftsvorsorge gegangen sind?
J: Einige. Kathy Rinder, Sue Price, die,
über die ich erzählt habe, Spanky Taylor - sie hat beinahe ihr
Baby verloren, es wurde mit nur 3 Pfund geboren - Cindy Schaffner, als
sie schwanger war. Du gehst zu keinem Doktor, du machst es nicht.
L: Warum keine Schwangerschaftsvorsorge?
J: Weil sie kein Geld ausgeben wollten.
Ich denke, es war ein finanzieller Punkt. Es ist, wie wenn die Person etwas
schlechtes macht, warum Geld für eine schlechte Sache ausgeben.
L: Fahren Sie fort.
J: (Lesend) ”Don Larson wurde geschlagen.”
Ich habe nicht gesehen, wie dies passiert ist, aber ich kenne ihn. Ich
bezweifle nicht, daß er geschlagen wurde. (Lesend) ”Ron Miscavige
OT 7, verheiratet mit Loretta Miscavige, einer Auditorin und Krankenschwester,
litt hinter geschlos-senen Türen an schweren Depressionen. Sie schien
glücklich und jo-vial zu sein und eine ideale Scientologin, aber sie
litt schwer unter den Depressionen.” Ich denke, daß war wirklich
der Fall. Meine erste Be-gegnung mit Ron Miscavige war, nachdem er in einige
Vergewaltigun-gen von einer jungen Frauen verwickelt war. Einige sehr seriöse
Scientologen bemühten sich darum, die Situation in Ordnung zu bringen.
L: Was meinen Sie mit seriös?
J: Private Ermittler, Rechtsanwälte,
Leute sprachen mit der Presse, damit keine Berichte darüber veröffentlicht
wurden. Eine Menge Geld wurde ausgetauscht, um seinen Vater da wieder raus
zu bringen. Er wurde sofort mit der Mutter nach Gold gebracht, wo erzählt
wurde, daß sie Eheprobleme hätten. David Miscaviges Idee war,
die Ehe zu beenden, weil seine Mutter nicht in der Sea Org sein wollte.
Sie wollte nichts damit zu tun haben. Eine Art von Überzeugung ließ
seinen Vater in der Sea Org sein, weil er außerhalb zu viel Ärger
gehabt hätte. Als sein Vater sich für die Sea Org entschied und
die Mutter nicht, arrangierte er ihre Scheidung.
L: David Miscavige arrangierte die Scheidung
seiner eigenen Eltern?
J: Ja. Und seine Mutter, seine eigene
Mutter habe ich sagen hören, er sei wie ein kleiner Nazi, ein Hitler,
ein kleiner Satan. Sie war von ihm sehr angeekelt. Sie trieb die Sache
voran, ließ sich scheiden und verschwand für eine Weile. Ron
Miscavige war häufig depressiv und bekam epileptische Anfälle
und weinte sich die Lunge aus dem Leib. Er wurde völlig durcheinander
wie, ”Oh, ich kann nicht, ich fühle mich schlecht, ich bin krank,
laßt mich alleine, ich will niemand um mich haben.” Es ging mit ihm
rauf und runter, wurde zur Gewohnheit. Er war wirklich unausgeglichen,
wie ein Spiegel seines Sohnes.
L: Als sie sagten, daß Geld unter
die Leute geworfen wurde, damit sie still sind über die Geschichte
von David Miscaviges Vaters Vergewaltigung, die Vergewaltigung, die er
bei jemand durchführte -
J: Richtig
L: Meinen Sie, daß das Geld gezahlt
wurde, damit über das Opfer der Vergewaltigung geschwiegen wird, oder
um die Leute der Regierung ruhig zu halten? Was meinen Sie, was wissen
Sie darüber?
J: Mein tatsächliches Wissen ist
nicht ganz korrekt. Es ist das, was ich darüber weiß, wie sie
die Situation behandelt haben. David Miscavige selbst, Marty Rathbun, Lyman
Spurlock, etwa 5 verschiedene Anwälte, Larry Heller war dabei, Shermans
war beteiligt. Alle kamen zusammen, als es passierte, in der Absicht, es
zu bereinigen.
L: Gab es polizeiliche Vorladungen?
J: Gegen Ron Miscavige?
L: Ja.
J: Ich glaube ja, aber irgend jemand hat
es verhindert.
L: Die polizeiliche Vorladung wurde also
fallen gelassen, als Scientology und die Anwälte und das Geld kamen.
In welchem Bundesland war das?
J: Ich weiß nicht.
L: Welcher Staat? Wissen Sie, wo
sich die Vergewaltigung ereignete?
J: Es war in Philly?
L: Philadelphia? Also wurde Ron Miscavige
einer Vergewaltigung beschuldigt und die polizeilichen Vorladungen verschwanden?
J: Alles darüber verschwand. Die
Geschichte, die Informationen darüber, alles ist weg. Ich meine, sie
waren eine Woche dort.
L: Alle von ihnen, richtig? Wer hat dafür
bezahlt, war es die Church of Scientology, die bezahlt hat?
J: Ja.
L: Also konnte David Miscavige über
Geld verfügen von $ 30,000, $ 40,000, $ 50,000, $ 100,000 möglicherweise
mehr in dieser Woche, um seinen Vater von der Vergewaltigung frei zu kaufen?
J: Richtig. Dies ist eine bestimmte Tatsache,
daß er Leute dazu gebracht hat, sich bezahlen zu lassen. So kann
er letztlich sagen, bezahle sie einfach, zusammen mit all den Ermittlern
und den Anwälten.
L: Und die PIs. Welche PIs waren darin
verwickelt?
J: Ingram war verwickelt.
L: Ingram gehörte dazu. Was hat ihm
das Recht gegeben Geld der Kirche auszuzahlen. Was wäre, wenn es passiert
wäre mit - War Ron ein Member der Sea Org zu dieser Zeit? Er war eine
Public Person und dieser David Miscavige benutzte das Geld der Kirche,
um ihn von der Vergewaltigung frei zu kaufen?
J: Richtig.
L: Dieses, könnte jedes andere Staff
Member einen Scheck ausstellen für eine Public Person, die Ärger
hat?
J: Das war das einzige Mal, daß
ich dies erlebt habe.
L: Sie sprachen von Sherman Lenske, die
beiden Brüder. Welche Rolle spielte Sherman Lenske in Scientology?
J: Nun, wenn ich mich genau erinnere,
machten sie die Sachen sicher, oder gaben die Anweisungen, sie sicher zu
machen, daß L. Ron Hubbards Berechtigungen und Kontrollen zu seinen
Lebzeiten eingehalten wurden. Er gab auch Anweisungen, was LRH tun sollte
und was nicht und was er sagen sollte. Da gab es auch große Diskrepanzen
und Probleme, die sie mit den Brokern regelten. Die Anwälte wollten
LRH’s Kontrolle verringern, mehr und mehr. Die Entschuldigung war, ”wir
geben Ihnen soviel Geld, wie Sie wollen, aber halten Sie den Mund, nehmen
Sie das Geld und lassen Sie die Dinge laufen.” L. Ron Hubbard hatte das
Gefühl, herausgedrängt worden zu sein, nicht, daß es schade
darum war, denn er war total verrückt, und ich schließe das
eine oder andere nicht aus, aber das war der Kampf, den die Brokers mit
L. Ron Hubbard führten. David Miscavige glaube ich, wollte L. Ron
Hubbard ausschalten.
L: Er wollte Hubbard immer mehr Kontrolle
entziehen, Stück für Stück, während er noch lebte?
J: Ja, und L. Ron Hubbard hat es gesehen.
Ich mußte deswegen mit David Miscavige einen Sec-Check machen. L.
Ron Hubbard fragte mich, ”Bitte finde heraus, was er plant, wie er es macht,
so daß ich eine entsprechende Order machen kann, und ich tun kann,
was ich normalerweise tue.”
L: L. Ron Hubbard glaubte, daß David
Miscavige versuchte, die Kontrolle über Scientology zu bekommen?
J: Ja.
L: Und er war verärgert darüber?
J: Ja.
L: Er hat Sie hingeschickt.
J: ..ihn zu überprüfen
L: Um einen Sicherheitscheck zu machen
und um herauszufinden, welche Overts und welche schlechten Absichten er
hat -
J: ...Aktivitäten, die er gemacht
hatte.
L: Als Sie mit Miscavige den Sec-Check
gemacht haben, kam irgend etwas dabei heraus?
J: Ja, er war im kompletten Widerspruch
zu L. Ron Hubbard, er war im totalen Widerspruch zu Pat Broeker mit dem,
was passierte und was passieren könnte. Und er war ganz krank von
der Tatsache, ihnen Geld geben zu müssen, da er der Meinung war, daß
sie Geld verschwendeten.
L: So hatte er vor, L. Ron Hubbard vom
Geld abzuschneiden?
J: Richtig.
L: Lassen Sie uns über Lenskes, die
Anwälte reden.
J: Das waren die Rechtsanwälte, die
all die Anweisungen gegeben haben und mit Lyman Spurlock zusammen gearbeitet
haben, um die Kooperation zu gründen, die sauber aussehen sollte,
getrennt voneinander, und die Hubbard komplett ausgebootet hat.
L: Glauben Sie, es waren die Lenskes Anwälte,
Sherman und wer noch? Wie ist sein Name?
J: Ich erinnere mich nicht.
L: Die Lenskes, die Anwaltsfirma, diese
zwei Leute, denken Sie, daß sie einen Betrug vorbereiteten, indem
sie die reale Steuerung zu verstecken versuchten -
J: Ich denke, sie wußten es ganz
genau, keine Frage.
L: Waren Sie je bei einer Sitzung, wo
etwas darüber gesagt wurde, daß vermuten ließ, daß
L. Ron Hubbard Scientology kontrollierte und daß sie versuchten etwas
zu tun -
J: Absolut
L: Können Sie -
J: Ich war da, als die beiden Brüder
auch da waren, ich war mehrmals dabei, 10 bis 15 mal. Das war regelmäßig.
Als die Nachfolgesituation zur Sprache kam, waren die Anwälte dafür.
Sie führten alle Anweisungen und solches durch. Ich war zu einigen
jener Sitzungen, die viele Themen umfaßten, im Gegensatz zu den Personen,
die raus und rein gingen. Zu diesem Zeitpunkt war uns nur erlaubt, sitzen
zu bleiben und allem zuzuhören. Ja, sie wollten sehr genau wissen,
welche Anweisungen und welche Dokumente entfernt werden mußten, durch
die unterschiedlichen Scientology Kooperationen, um zu zeigen, daß
L. Ron Hubbard keine Kontrolle mehr hatte.
L: Wurde jemals darauf hingewiesen, daß
jene Dokumente zerstört werden sollten, um sich vor der Regierung,
dem IRS zu verstecken, vor jedem, der sich für die Struktur von Scientology
interessierte.
J: Ja. Sie erklärten David Miscavige
ganz eindeutig, ”Nichts von diesen Dingen, diese Anweisungen kann überall
sein.”
L: So zerstörten sie im wesentlichen
die Beweise. Die Rechtsanwälte.
J: Richtig.
L: Die Lenskes, war ihnen die Tätigkeit
der privaten Ermittler bekannt?
J: Natürlich.
L: Saßen Sie immer mit im Zimmer,
wenn irgendwelche -
J: Ich erkläre Ihnen eine ganz spezielle
Sache, die passierte. Marty hat etwas herausgefunden, was die PIs getan
hatten. Ich kann es nicht genau sagen, aber ich kann Ihnen dies erzählen.
Sherman lehnte sich zu Dave und sagte, ” Schau, ich mag es nicht, wie hier
rumerzählt wird. Ich will nicht wissen, was eure Geheimnisse sind,
ich will nicht zu denen gehören, die diese Sachen gehört haben.
Ich weiß davon, aber nicht in einem Raum voll mit diesen Leuten.”
L: Marty sprach über illegale Operationen
der privaten Ermittler, und Lenske saß da und sagte -
J: ”Halt, warte eine Minute, ich möchte
nicht hier sein.”
L: Waren Sie bei einem anderen Zusammentreffen
oder gab es andere Zusammentreffen, möglicherweise mit den Lenskes,
eine kleinere Gruppe, die andere illegale Aktivitäten diskutierten?
J: Ähnliche Situationen. Wir könnten
alle wegen einer Sache zu einem Meeting zusammenkommen und dann könnten
wir Ermittlungen einbringen und wir würden alles mögliche tun
und sie würden sich immer selbst entschuldigen. Sie wünschen
keine Personen, die sich in der Sache auskennen. Sie haben eng mit David
und Lymann zusammengearbeitet, überwiegend diese vier, weil David
dann kommen konnte und uns erzählen konnte, was Sherman und sein kleiner
Bruder, Dan war es glaube ich, gesagt haben, und wir würden nach der
Anweisung handeln, die auf den Informationen der Ermittler oder wem immer
basierten.
L: Erinnern Sie sich an die Kommentare,
die David Miscavige abgegeben hat zu dem, was die Lenskes vorgeschlagen
hatten zu tun?
J: Nicht spezifisches
L: Glauben Sie, daß die Rechtsberater,
da gab es ja die Theorie, daß die Rechtsberater Miscavige kontrollierten
und Miscavige Scientology kontrollierte. Gab es je etwas, was Sie glauben
ließ, daß die wirkliche Kontrolle von Scientology durch die
Hellers und die Lenskes erfolgte, die genug gegen Miscavige hatten, um
ihn zu entfernen und Miscavige -
J: Ja, ich denke, daß definitiv
diese Art von Verhältnis existiert, aber ich denke, daß ihre
Hände so dreckig sind und Blut von den Händen tropft, daß
sie sich gegenseitig schützen.
L: Also gehen sie alle zusammen unter
und alle zusammen überleben?
J: Richtig.
L: Was meine Sie, wieviel Geld nehmen
die Hellers und Lenskes jedes Jahr von Scientology?
J: Viele Millionen.
L: Millionen von Dollar jedes Jahr?
J: Zumindest als ich dort war, ich kann
nicht darüber sprechen, was von 1990 bis 1998 passierte. Ich weiß,
was in der Zeit passierte, als ich dort war, 1982 bis 1987, Millionen.
L: Wieviel Millionen von Dollar schätzen
Sie, sind in die Firma von Lenske gegangen?
J: 7, 8
L: 7, 8 Millionen. Die Heller Firma, Larry
Heller?
J: Ich bin sicher, daß er ungefähr
4 oder 5 Millionen machte.
L: Waren Sie bei den Prozessen tätig,
oder war das -
J: Nein, Sie haben lediglich als Berater
fungiert. Sie hatten andere kleine Anwälte, die mit Dave diskutiert
haben, manchmal Norman. Norman war nicht gerade der hellste, er hat es
nicht gerafft. Überwiegend war der CPA Lyman Spurlock.
L: Denken Sie, daß sie für
ihre Arbeit bezahlt wurden, oder damit Frieden mit Scientology herrscht,
da sie in einige Aktivitäten verwickelt waren und jeder ein Stück
von dem Kuchen haben wollte?
J: Es erschien mir, daß sie definitiv
ein Stück von dem Kuchen hatten. Es gab soviel Rechtsanwälte
in Scientology, all die Jüngeren. Earl Cooly, konnte nie die Position
von Heller und den Lenske Brüdern halten, stieg nie auf zu dem, was
sie waren, nie, nie, nie. Das waren die persönlichen Anwälte
von L. Ron Hubbard. Wie nützlich sie heute sind, weiß ich nicht.
Vielleicht wurden sie zurückgenommen für größere oder
kleinere Aufgaben, weil es nur so viele gibt, wie sie wünschen.
L: Lassen Sie uns über den Status
von L. Ron Hubbard sprechen. Wissen Sie von irgendeinem Betrug bei den
Erbschaftsangelegenheiten, oder daß man irgendein Familienmitglied
Hubbards gezwungen hat etwas zu unterzeichnen, was ihre Rechte einschränkte,
sie bedrohte, sie einschüchterte?
J: Fragen Sie mich nicht zuviel auf einmal.
Was ich über den Erbfall kenne, ist, daß von Hubbard verlangt
wurde, daß er persönlich erscheint. Ich weiß als Tatsache,
daß jeder, eingeschlossen mich selber, genau wußte, wo er ständig
war. Das Gericht wurde angelogen, indem man sagte, ”Wir wissen nicht, wo
er ist.” Sie konnten ihn jederzeit zurück holen.
L: Alle Offiziellen von Scientology haben
unter Eid geschworen, haben einen Meineid geleistet? War den Anwälten
klar, wer Scientology war?
J: Ja.
L: Also, die Anwälte waren es, die
Anwälte Heller, Lenske, diese Anwälte, die vor dem Nachlaßgericht
gelogen haben, mit dem vollen Wissen, daß jeder wußte, wo Hubbard
war.
J: Richtig.
L: So setzten sie den Betrug fort, indem
sie Hubbard fern hielten?
J: Ja. Sie haben genau den Punkt erreicht.
Der Grund war, daß David Miscavige und die Lenske Brüder dachten,
daß er es nicht durchstehen würde. Sie dachten, er sei nicht
stabil genug, sie dachten, er sei einfach etwas verrückt. Ich habe
das direkt von David Miscavige.
L: David Miscavige sagte, daß er
glaube, Hubbard sei verrückt?
J: Ja, würde es nicht durchstehen,
und es würde Schmutz geben.
L: Daß er nicht richtig funktionierte,
oder daß es ihm mental nicht möglich war?
J: Richtig, geistig nicht auf der Höhe,
um bei Gericht zu erscheinen.
L: Also, von Miscavige hörten Sie
das. War noch jemand im Raum, als Sie dies hörten?
J: Er hat es mir ganz privat gesagt. Er
sagte, ”Jesse, hör zu, du bist erwachsen und du mußt einiges
wissen, OK? L. Ron Hubbard kann das nicht durchstehen.” Er schaute mir
direkt in die Augen und sagte, ”Nein, wir wollen nicht, daß dies
passiert.” Weil ich ihn gefragt habe. Das war in der Zeit, wo wir wie Brüder
waren. Wir haben zusammen trainiert, haben Racket Ball gespielt und solche
Sachen und er fing an, sich mir gegenüber ein wenig zu öffnen.
L: Und er sagte, weshalb er es nicht durchstehen
würde?
J: Er war nicht mental instabil. Er sagte,
”da gibt es ein paar Dinge um Hubbard, die du nicht kennst".
L: In welchem Jahr war das?
J: 1985, möglicherweise 86.
L: Andere mögliche Betrügereien,
die Sie als Betrug sehen im Erbfall Hubbard?
J: Ich weiß, daß es zu der
Zeit zu einer großen Schlacht zwischen David Miscavige und L. Ron
Hubbard gekommen ist, weil Hubbard dachte, daß ihm total die Hände
gebunden sind. Er versuchte, zu anderen Personen, außer David Miscavige,
Kontakt aufzunehmen, damit diese ihm helfen sollten, wieder die Kontrolle
über die Kirche zu erhalten.
L: Das war, als er zu Ihnen kam, damit
Sie den Sec Check machten? Nachdem Hubbard die Resultate des Sec Check
erhalten hat, haben Sie L. Ron Hubbard berichtet, was David Miscavige vor
hat -
J: Ich habe es Pat Broeker mitgeteilt.
L: Hat es Pat Broeker L. Ron Hubbard gesagt?
J: Was er gemacht hat weiß ich nicht,
da ich nie davon gehört habe.
L: Sie haben nie gehört, ob Ron wütend
wurde?
J: Nein, ich habe nie etwas von Ron gehört,
kein Danke, das war nicht üblich. Normalerweise, wenn ich etwas für
ihn erledigt habe, erhielt ich eine Antwort von ihm, oder ich erhielt ein
Geschenk, eine Lederjacke, einen Ring, irgend etwas.
L: Dachten Sie, wenn sie ihm nun die Informationen
gegeben hatten, daß David Miscavige möglicherweise versuchte,
ihm die Kirche wegzunehmen und ihm den Geldhahn zuzudrehen, daß Hubbard,
im allgemeinen für sein Temperament bekannt, unwahrscheinlich wütend
wurde -
J: Er hatte diese Wut.
L: - und sich melden würde.
Meinen Sie nicht, daß es etwas merkwürdig war, daß Sie
keine Antwort oder was immer erhielten?
J: Ja.
L: Haben Sie irgend eine Idee, was geschehen
sein könnte?
J: Ich habe nie eine Meldung erhalten,
aber wissen Sie, ich hatte eine Theorie, die ich in dieser Zeit gehört
habe, daß er weit weg gegangen ist, und er seine Gedanken nicht mehr
kontrollieren kann?
L: Wer noch hat ihnen erzählt, daß
Hubbard weit weg gegangen ist und seine Gedanken nicht mehr kontrollieren
kann?
J: Rick Aznaran
L: Wie hat er davon erfahren?
J: Weil er dort war und die Arbeiter der
Farm es erzählt hätten - Rick Aznaran berichtete mir die Geschichte
-daß sie oft gehört haben, daß Hubbard nachts mit seinen
Bts rumgeschrieen hat. Er war total zu mit Drogen, die er von Dr. Dink
erhalten hat, so was wie Valium, dieses und andere Dinge.
L: Tranquilizers?
J: Tranquilizers, und dann seine Experimente
mit Drogen, er hat jede Art von Drogen erhalten, die er von Dink haben
wollte.
L: Irgend eine Art von Antispychotika?
J: Ja, ich denke, er hatte einige davon.
Rick erzählte, daß ein ganzer Schrank voll davon war, voll von
Medikamenten, die er verschrieben bekommen hatte, mehr als man sich vorstellen
kann, als er dort war und den Medizinschrank öffnete. Er sagte, es
überraschte ihn, weil es einen strikten Richtlinienbrief bei Scientology
gibt, der besagt, daß es untersagt ist, jegliche Art von Drogen oder
Medikamenten einzunehmen. Keiner hat es genommen. Und hier gab es unendliche
Mengen. Und ich habe auch mit Dennis Ehrlich gesprochen, der mir über
eine Person erzählte, die versucht hatte, Kokain und Marihuana an
L. Ron Hubbard zu liefern, genauso wie LSD und andere Dinge; er kannte
sie flüchtig, weil Dennis eine Verbindung mit ihr hatte. Sie waren
zusam-men in einem Konzert, weil Dennis Konzerte gab. Sie sprachen mitein-ander,
Dennis erwähnte, daß er in Scientology war, und diese Person
sagte zu ihm, ”oh ich kenne L. Ron Hubbard, ich versuchte ihm diese Drogen
zu bringen, als er in Preston war.”
L: Noch jemand, an den Sie sich erinnern
können im Jahre 1985, der Erfahrungen mit Hubbard hatte, daß
sein Geisteszustand nicht mehr in Ordnung war?
J: Pat Broeker gab mir noch ein paar Ideen.
L: Was sagte er, daß Sie daran glaubten?
J: Er sagte, daß es genau nach dem
Sec Check war. Er sagte, ”also ich denke, du hast gute Arbeit geleistet.
Der alte Mann hat viel Verstand, und wir versuchen das gerade wieder auf
Linie zu bringen.” Das ist Scientology Jargon, was ganz einfach heißt,
daß er ein bißchen abwesend ist und was er nicht weiß,
bringt ihn nicht um.
L: Hörten Sie außer David Miscavige
und Rick Aznaran, Pat Broeker, noch jemand davon reden, das Sie sicher
machte, daß Hubbard 1985 nicht mehr Herr seiner Sinne war?
J: Vicky erwähnte mir gegenüber,
daß sie davon gehört habe, daß er sterbenskrank sei. Sie
wußte nicht, was es war, sie sagte nur, daß sie mit Annie gesprochen
habe, die ihr sagte, daß es ihm nicht gut gehe. Das war der Anfang
und das Ende.
L: Fahren Sie fort -
J: Nun, nachdem es passiert war, ich war
dabei, als Mary Sue Hubbard eine Vereinbarung
unterzeichnen sollte, ich glaube, es waren $ 100,000, die sie erhalten
sollte, damit sie alle Rechte an den Copyrights, den Warenzeichen, den
Bankguthaben eben alles, was mit Scientology zu tun hatte, abtreten sollte.
Ich war ein Teil von dem Team, ungefähr 12 oder 17 Personen, die in
ihr Haus eingefallen sind und alles war eine prima Sache. Sie wollte das
verdammte Ding nicht unterschreiben. Anwälte waren da und David Miscavige
fing an zu schreien, ”Sie unterschreiben das jetzt!”
L: Er hat sie angeschrien, ”Sie unterschreiben
jetzt das Dokument?"
J: Wir waren alle dort, um sie einzuschüchtern.
L: 12 oder 17 Personen?
J: Ja, alle in Sea Org Uniform, kamen
sie in Autos, um die alte Lady zu überrumpeln.
L: Würden Sie sagen, daß sie
ein Einschüchterungsteam waren?
J: Ohne jede Frage.
L: Würden Sie sagen, daß Mary
Sue Hubbard zur Unterzeichnung des Vertrages gezwungen wurde?
J: Das ist ohne jede Frage. Genauso wie
Arthur, ich war dabei als er unterschrieb, er erhielt $ 50,000.
L: Er erhielt $ 50,000. Hatten sie ihre
eigenen Anwälte, die die Papiere eingesehen haben?
J: Nein, nein. Sie hatten keine Repräsentanten.
Alle Anwälte der Scientology waren da, und die haben sich nur hingesetzt
und gesagt, unterschreiben.
L: Wurde ihnen erlaubt die Dokumente zu
lesen?
J: Ja, aber ich glaube nicht, daß
sie wußten, was sie gelesen haben.
L: So, die Anwälte von Scientology
waren da, haben sie sich so verhalten, wie wenn sie Mary Sue Hubbard oder
Arthur vertreten und ihnen die Dokumente erklärt haben?
J: Nein.
L: Welche Anwälte waren da?
J: Ich glaube Larry Heller.
L: Sonst noch wer?
J: Niemand an den ich mich erinnern kann,
aber das heißt nicht, daß nicht noch jemand dabei war.
L: So, Larry Heller war dabei, in diesem
unaussprechlichen Klima. Waren diese Männer, diese 12 oder 17 Menschen
in Sea Org Uniform?
J: Alle Männer, außer Vicky
Aznaran.
L: Waren es kräftige Männer?
J: Kräftige Männer, Lyman, Norman,
Marty, ich.
L: Gab es irgendwelche Art von gesprochenen
und unausgesprochenen Drohungen, wenn sie die Dokumente nicht unterschreiben
würde und Ärger für ihre Familie bedeuten würde.
J: Ärger für sie, ja.
L: Was wurde gesagt?
J: Daß man sie Sec-Checken würde,
auditieren, dies tun, jenes tun, Ethik, was auch immer. Sie sprangen auf,
sie sagten, ”ich werde sie sec checken lassen, um herauszufinden, was zur
Hölle sie mit mir vor haben.”
L: Sie haben ihr mit dem Sec-Check gedroht
und Ethik, was bedeutet, daß sie einiges zu tun gehabt hätten
um sie da überall durchzubringen.
J: Nein, nur ein bißchen mit ihr
in ihrem Haus sitzen. Sie war nicht sehr stabil. Sie hatte einige Scientologen,
die jeden ihrer Schritte bewachten und jeden Tag David Miscavige darüber
berichteten.
L: Die lebten in ihrem Haus?
J: Sie lebten in ihrem Haus und berichteten
über jeden einzelnen Tag.
L: Sie haben Berichte über ihren
Zustand geschrieben?
J: Jeden einzelnen Tag.
L: War sie krank?
J: Eine sehr kranke und zerbrechliche
Frau.
L: Hat sie Medikamente bekommen?
J: Nein, ich glaube, das wurde nicht erlaubt.
L: So, sie war krank, sie hatte Scientologen
um sich, die sie ausspionierten und dann kamen noch 12 oder 17 Personen
-
J: Während und danach. Es war alles
arrangiert. Sie erzählten was sie jeden Moment des Tages tat, ”wir
haben sie heute zum Einkaufen gebracht, sie hat heute dies und jenes gekauft.”
Neville (?) hat jeden Tag an David Miscavige Report erteilt.
L: Persönlich
J: Persönlich.
L: Waren sie besorgt um Mary Sue Hubbard
- Weswegen waren sie so besorgt?
J: Daß sie genau das unterzeichnete,
was sie wollten.
L: Sie hatte also nichts zu sagen?
J: Nein.
L: 12 oder 17 große Männer
in Uniformen standen um sie herum...
J: ..und sagten ihr, was sie zu tun hatte.
L: Andere Leute haben ihr gesagt, was
sie zu unterzeichnen hat?
J: Die Leute sagten ihr, daß sie
zu unterschreiben hatte was Norman Starkey, David Miscavige, die Anwälte
ihr vorlegten, und sie erklärten ihr, dies sei die korrekte Form,
oder was auch immer. Ich sagte kein Wort, als ich dort war, Vicky sagte
nie ein Wort, ich denke auch Marty sprach nicht zu ihr.
L: Warum waren dann 12 oder 17 Leute in
Uniform notwendig?
J: Weil David Miscavige behauptete, daß
dies notwendig sei. Mark Yeager war da. David Miscavige sagte, es sei notwendig,
daß wir hingehen, um zu zeigen, daß wir eine einheitliche Gruppe
der Kirche sind, und daß wir eben die Dinge regeln, daß es
nichts mit ihr zu tun hat, und daß sie keine Rechte dazu hat.
L: Sagte er das?
J: Ja, ich umschreibe es noch sehr höflich,
was er sagte. David Miscavige sagte, daß sie froh sein kann, daß
sie das bekommt, was man ihr zugesteht. Ray Mithoff war da.
L: Hat er versucht, sie zu überzeugen,
daß sie keine Rechte habe?
J: Ja. Und ich sage ihnen, in dem Moment,
da sie nachgegeben und das Dokument unterzeichnet hat, hat sie das As ihrer
Bedrohung beendet. Sie war wirklich freundlich und sagte, daß er
gestorben ist, weil sie sich getrennt haben und sehr lange nicht miteinander
gesprochen haben. Wirklich hatte sie nichts gesprochen, seit sie das Gefängnis
verlassen hatte. Sie fragte Ray Mithoff mit Tränen in den Augen, ob
er noch etwas gesagt habe oder nach ihr gefragte habe, bevor er gestorben
sei. Dieser sagte nein, er hat ihren Namen nicht erwähnt. An welchem
Punkt nach dem Treffen er mir frohlockend berichtete, daß es ihr
wirklich nahe gegangen ist, zu erfahren, daß sie nur ein Stück
Scheiße war und er nichts mehr gesagt hat. An dem Punkt hat sie den
Kopf gesenkt und angefangen die Papiere zu unterzeichnen.
L: Ihr wurde nichts dargelegt. Wieviel
Zeit wurde ihr gegeben zum Denken und zum Lesen, was meinen Sie und wieviel
Zeit darüber nachzudenken was sie unterschrieb und ob sie damit die
volle Erbschaft aufgab, die Erbschaft ihrer Kinder.
J: Einige Stunden.
L: Alleine, wurde sie alleine gelassen?
J: Nein, sie war niemals allein. Wir waren
für 2 Stunden da.
L: David Miscavige für 2 Stunden.
J: Norman Starkey...
L: - nur um mit ihr zu sprechen,
sie schrien..
J: ...sie schrien.
L: Laut?
J: Man konnte es durch die geschlossenen
Türen draußen hören.
L: Man hat sie angeschrien, damit sie
die Dokumente unterschreibt.
J: Man hat ihr gedroht, einen Sec Check
zu machen und sie sei Out of Ethik und all dies.
L: Sie drohten ihr mit all den Bestrafungen
in Scientology?
J: Richtig.
L: Und die Anwälte saßen da
und haben zugesehen?
J: Richtig.
L: Und Arthur mußte das gleiche
durchmachen?
J: Er war viel unterwürfiger, weil
er viel früher unter Druck gesetzt wurde. Er lief von der Kirche weg,
ging nach Hawaii. Sie schickten ganze Heerscharen von PIs hinter ihm her.
Er wollte aber nur weg sein.
L: Was meinen Sie damit, man hat ihn zu
früh bekommen?
J: Wie ich es sage, er wollte nichts mehr
zu tun haben mit Scientology, nichts mit der Sea Org. Er wollte lediglich
eine ganz normale Person sein. Er verschwand, er färbte seine Haare
schwarz, gab sich einen anderen Namen, all das. Hat sich in Hawaii niedergelassen,
hat rumgehangen und hatte eine schöne Zeit. Sie haben ihn gefunden
und ihn zurückgebracht.
L: Sie schickten PIs oder wen, um ihn
zu finden?
J: PIs, verschiedene Mitglieder der Kirche
und dann brachten sie ihn zu mir.
L: Körperlich?
J: Körperlich, und brachten ihn zu
mir
L: War es mit seiner Zustimmung oder wurde
er von Hawaii gekidnappt?
J: Ich glaube, daß er verwirrt war,
weil sie ihn den ganzen Weg schikaniert hatten und nun war es sein Problem.
L: Sie haben ihn also zu ihnen gebracht,
warum?
J: Fürs Auditing.
L: Zum Auditieren. Warum denken Sie, hat
er früher unterschrieben als Mary Sue, was hat Sie das glauben lassen.
J: Ich glaube, wegen seiner Schwester,
seine zwei Schwestern unterzeichneten es bereitwillig. Sie wurden vermutlich
dazu benutzt, ihn zu schikanieren, damit er unterzeichnet. Diana und Suzette,
die beide noch in der Sea Org sind.
L: Wieviel haben Diana und Suzette bekommen?
J: Ich glaube $ 50,000.
L: $ 50,000. Hatten sie Anwälte,
die sie vertreten haben?
J: Wie ich gesagt habe, ich habe nie gesehen,
daß sie irgend einen Anwalt hatten.
L: Sie hatten keinerlei Rechtsberatung?
J: Nein, aber Einschüchterung.
L: Dies galt für Arthur und Mary
Sue. Was denken Sie, hatten Diana und Suzette Rechtsanwälte?
J: Ich kann da nur spekulieren, Lawrence,
aber ich denke, die Antwort ist nein.
L: Denken Sie, daß ihnen irgend
jemand gesagt hat, welche Rechte sie als Erben und Familie haben?
J: Nein, genau das Gegenteil. Ich sage
Ihnen jetzt, was von David Miscavige erzählt wurde, weil ich mich
genau an die Worte erinnere. ”Alles was L. Ron Hubbard tat, tat er für
die Kirche. Wir sind die Kirche, nicht ihr. Folglich bleiben alle Rechte
bei uns.” Das war’s, wie es gelaufen ist.
L: Haben die Anwälte ihnen was darüber
gesagt - ...?
J: Stille.
L: Nichts gesagt über die rechtliche
Seite oder so was?
J: Nein.
L: Sie taten alles - tat es jemals David
oder Starkey.
J: Nein, sie kamen zu mir, weil es sie
frustriert hat. Ich habe ihnen genau gesagt, was passierte. Raymond ging
hoch wie eine Bombe, weil sie sich nicht dafür interessierten und
sie hat den Kopf hängen lassen und hat alles unterschrieben, was man
hier vorgelegt hat.
L: Vertrauen Sie dieser Frage, es gibt
einen Grund dafür. Wie haben uns schon damit befaßt. Hat ihr
irgend jemand gesagt, was das Gesetz sagt - hat ihr irgend jemand angedeutet,
daß das Gesetz nicht auf ihrer Seite ist?
J: Nein.
L: Sie haben also nur gesagt, wir besitzen
dies, weil Hubbard es für uns getan hat, unterzeichnen sie die Dokumente,
mit 12 oder 17 Männern in Uniform, die herum standen, die sie einschüchterten
und sie anschrien...
J: Nein, nicht jeder –
L: Nur David Miscavige.
L: Norman und Miscavige. Sie instruierten
uns, sagten, dies sind die Leute vom RTC, sie machen dies, sie machen jenes,
nicht ihr, nicht die Familie. Dies ist das Internationale Management, Mark
Yeager, er erledigt die Dinge, nicht ihr. Hier ist der Service, ihr seid
kein Teil davon.
L: Denken Sie, daß die Familie von
Hubbard irgendeine Vorstellung davon hatte, daß es sich um Werte
von $ 100 bis $ 400 Millionen gehandelt hat?
J: Nein.
L: Denken Sie, daß jeder von ihnen
$ 50,000 erhalten hätte und Mary Sue $ 100,000 für den Nachlaß
von L. Ron Hubbard, meinen Sie, sie hätten das genommen, wenn sie
selbst Anwälte gehabt hätten, wenn da nicht 12 - 17 Mann im Zimmer
gestanden hätten, eine Frau in Uniform und sie angeschrien hätte.
Meinen Sie, sie hätten das getan, wenn sorgfältig ausgewählt
worden wäre?
J: Ich sage dies, die Antwort liegt auf
der Hand. David Miscavige hatte ein Lächeln im Gesicht für fast
eine Woche, nachdem er das abgezogen hatte. Ich meine, er war glücklich,
glücklich, glücklich.
L: Er hatte gerade $ 400,000,000 gemacht.
J: Oder mehr. Ich denke, es ist mehr als
das. Können wir unterbrechen?
(BREAK)
L: Lassen Sie uns nochmals über den
Betrug an Hubbards Erbe sprechen. Noch etwas, was Sie wissen über
den Wertübertrag, irgend etwas, was damit zu tun hat, wie man die
Familie von Hubbard manipuliert hat, möglicherweise etwas, bevor diese
Dokumente unterzeichnet wurden, womit man ihnen Hunderte von Millionen
Dollars genommen hat?
J: Da gibt es ein anderes Ereignis, in
das ich direkt verwickelt war. Dies war ungefähr einige Woche später,
nachdem ich nach Hemet gebracht worden bin, wo ich zuerst überhaupt
nicht hin wollte. Da gab es eine Situation, wo Diana Hubbard nichts mehr
mit Scientology zu tun haben wollte. Sie hatte irgend einen Plattenproduzenten
geheiratet, ein Typ mit Namen John Ryan. Er war an ihr als Künstler
interessiert, und sie wollte sich von Scientology befreien. Nun, sie hat
es so gemacht und sie war extrem inkooperativ. Dies war ein Alptraum für
David Miscavige und ich schätze auch für L. Ron Hubbard. Weil
L. Ron Hubbard besorgt war wegen Roe Ann, der Tochter von Diana, weil sie
nicht im Sinne der Kirche erzogen wurde. Lange, nachdem Diana beschlossen
hatte, die Kirche zu verlassen, was sie auch tat, sie hatte dieses Penthouse
im zweiten Stock in Flag, sie verließ es, rannte weg und heiratete
diesen Typ. L. Ron Hubbard gab Order heraus, um das Sorgerecht für
Roe Ann über John Hallwich zu erwirken, ihren ersten Mann und Vater
des Kindes, der noch in Scientology war und der Sea Org angehörte.
Er kam selber aus einer wohlhabenden Familie. Es war meine Aufgabe, zu
ihm zu gehen und ihn über das Sorgerecht bezüglich seines Kindes
zu unterrichten. Ich hatte spezielle Orders von Miscavige und Starkey erhalten,
die sehr intensiv waren und die aussagten, was zu tun wäre. David
Miscavige erwähnte, daß sie im Mile High Club war, der Leuten
kurze Jobs bei Fluglinien vermittelte und dies und das und jenes. Er hat
das hingedreht und dies hingedreht, versuchte dabei eine freundliche und
normale Person zu sein. Ich mußte hingehen, ihr erzählen, sie
könne dies und jenes tun und sie dazu bringen zu unterschreiben, daß
sie auf das Sorgerecht für ihr Kind verzichtet zu Gunsten ihres ersten
Ehemannes, was ich auch getan habe.
L: Sie hat wirklich auf das Sorgerecht
für ihr Kind verzichtet?
J: Ja.
L: Was sagt man einer Mutter, um sie zu
veranlassen, das Sorgerecht für ihr Kind einer Organisation zu überlassen,
mit der sie nichts mehr zu tun haben wollte?
J: Ich sprach ganz im allgemeinen mit
ihr über die Güte von Scientology und der Sea Org und all die
Dinge, die sie versuchten zu tun. Daß sie einen anderen Weg eingeschlagen
hat, und daß es zulässig ist, daß sie solches tut, aber
daß sie bitte Roe Ann in einer Umgebung aufwachsen lassen soll, wo
man sich um sie sorgt und perfekt über ihre Erziehung wacht, wie bei
ihr. Sie war ein bevorzugtes Kind, sie lebte wie eine Prinzessin. Aus irgend
einem Grund gab es keinen Widerstand. Sie sagte nur OK und unterschrieb.
Ich war für 45 Minuten dort. Bis ich das ganze beenden konnte, hatte
sie schon ihren verdammten Stift in der Hand.
L: Sie mußten nie etwas Negatives
sagen, keine Drohungen, nichts?
J: Keine Sec Checks, nicht dies und nicht
das geschah. Sie tat es einfach. Sie war müde vom kämpfen, sie
war blas. Ich war der Letzte in einer ganzen Reihe von Leuten. Vicky Aznaran
war dort und hat sie angeschrien, hatte einen Streit, hat die ganze Sache
verdreht. David Miscavige ging hin, schrie sie an, erzählte ihr, wie
schrecklich sie sei.
L: Sie war also schon von all den Leuten
durch die Mühle gedreht worden, sie hatten sie schon nieder gemacht.
J: Monate vorher.
L: Wieviel Leute sind hingegangen und
haben versucht ihr das Kind wegzunehmen.
J: Zwei.
L: David Miscavige und Vicky Aznaran,
und Sie wissen genau, daß sie von ihnen angeschrien wurde?
J: Machten sie schlecht und sie wurde
ganz unsicher.
L: Wurde sie bedroht?
J: Ich bin sicher, sie haben es getan,
aber ich war nicht selber dabei. Aber ich kenne die Handlungen dieser Art
von Leuten.
L: Als Sie kamen, war sie blaß?
J: Eine Art Lustlosigkeit. Es war so eine
Art, wo sie sich aufgegeben hatte. Ich sprach nur zu ihr, ich sagte meine
Sichtweise der Dinge und ob sie weiß, warum ich hier bin. Das war
es, was wir zusammen taten. Als wir damit fertig waren sagte sie OK, wo
muß ich unterschreiben. Keine weiteren Darstellungen, keine Anwälte,
nichts.
L: Unterschrieb es -
J: und es war ihr eigenes Kind.
L: - ohne jeden Anwalt. Haben Sie das
Kind mitgenommen
J: Das Kind war bereits in der Obhut der
Kirche, das war ein legaler Fall.
L: Wie konnte das Kind in der Obhut der
Kirche sein, wenn die Mutter -
J: Das Kind war in Hemet Kalifornien und
die Mutter in Florida bei Flag. Wie das passieren konnte weiß ich
nicht, aber das war die Situation, als ich dazu kam. Es war eine zulässige
Aktion, die sie versuchten durchzusetzen.
L: Kenne Sie noch eine Begebenheit in
der Familie Hubbard, die geregelt gehörte, bevor der Vertrag wegen
der Erbschaft unterzeichnet wurde? Irgend etwas, was es beeinflußt
hätte. Hat die Kirche irgendwelche verdeckten Operationen laufen lassen?
J: Über das hinaus, was mit Arthur
in Hawaii passierte, waren es nur die Kinder, zu denen ich ein wenig Kontakt
hatte, Arthur, Diana und Mary Sue. Das waren die einzigen, zu denen ich
Verbindung hatte.
L: Noch etwas in bezug auf die Erbschaftsangelegenheit,
oder etwas, was betrügerisch war, oder einfach nicht in der korrekten
Weise ablief?
J: Neben dem, was ich erzählt habe,
wüßte ich nicht, was noch passiert ist.
L: Lassen Sie dann noch fragen, sie erwähnten,
daß David Miscavige feststellte, daß L. Ron Hubbard nicht mehr
kompetent war, um die Dinge zu leiten, und auch nicht mehr gesund genug.
Ging es L. Ron Hubbard nach dieser Zeit besser, wurde seine Gesundheit
besser. Wurde er stärker?
J: Ich habe es nie gesehen und es gab
auch keine Anzeichen dafür. Ich denke, daß es ihm tatsächlich
schlechter ging.
L: Es ging ihm schlechter. Er war schon
zuvor inkompetent und nun haben sie erzählt, daß er einen Tag
vor seinem Tod sein Testament geändert habe, was eben Miscavige veranlaßte
zu sagen, daß er inkompetent sei.
J: Es gab da auch noch eine andere Sache.
Norman Starkey konnte exakt die Unterschrift
von L. Ron Hubbard nachmachen.
L: Norman Starkey konnte perfekt die Unterschrift
nachmachen - Woher wissen Sie das?
J: Und ebenso David Miscavige, weil er
es mir gezeigt hat.
L: Er hat die Unterschrift gemacht. David
Miscavige hat einfach die Unterschrift gemacht. David Miscavige konnte
die Unterschrift perfekt nachahmen.
L: Er konnte die Unterschrift von Hubbard
wirklich perfekt fälschen?
J: Ja.
L: Wissen Sie, ob sie jemals die Unterschrift
von Hubbard gefälscht haben?
J: David Miscavige hat mir gezeigt, daß
er die Unterschrift exakt nachmachen konnte und auch eingeräumt, daß
er es schon getan hatte.
L: Er hat die Unterschrift von L. Ron
Hubbard gefälscht. Ich bin mir klar was ich frage. Ich habe gehört
-
J: Das war rundherum bekannt, oder
kurz nach der Sache mit der Erbschaft, weil - nun erinnern Sie mich an
etwas. Lassen Sie mich erzählen. Sie erinnern mich an eine Zeit, als
L. Ron Hubbard etwas unterzeichnen sollte, ich habe das in meiner Erklärung
erwähnt, als ich sagte, daß David Miscavige die Person war,
die die Geschäfte gemacht hat - war es das?
L: Notariell?
J: Notariell, bei einem öffentlichen
Notar. Er hat all das Zeug mitgenommen. Er hat es mir auch gezeigt und
mir erzählt, wenn er einige Unterschriften von LRH benötigt,
sei es ihm möglich, die Unterschrift von LRH nachzuvollziehen und
hat es mir auch gezeigt.
L: Sie behaupten, daß L. Ron Hubbard
seinen letzten Willen in der Nacht, bevor er gestorben ist, geändert
hat, all seine Begünstigungen, seine Erbschaft und nun -
J: Ich glaube das nicht. Die Lenskes sind
zusammen hingegangen und haben es gemacht, und ich denke, wenn es etwas
zum unterschreiben gab, David Miscavige hat es unterschrieben.
L: OK. Lassen Sie uns zusammenfassen,
was passiert ist. Sie haben diese Berichte erhalten, daß L. Ron Hubbard
nicht mehr kompetent ist, daß er mental nicht in Ordnung ist, und
daß er all diese Drogen genommen hat. Denken Sie, lassen Sie es korrigieren,
ich wundere mich, wie ein Mann wie David Miscavige sagen kann, der sei
nicht kompetent und trotzdem seinen letzten Willen unterschreibt.
J: Deshalb denke ich, daß er nie
ein Testament unterzeichnet hat. Außer Norman Starkey, aber ich denke,
Norman hat es nicht getan, weil er später als Testamentsvollstrecker
unterzeichnen mußte, der er ja war. Ich vermute, David Miscavige
hat unterschrieben, weil er es perfekt konnte. Ich habe es mit eigenen
Augen gesehen. Ich habe gesehen, wie er die Unterschrift von L. Ron Hubbard
geschrieben hat, und Sie wissen, das ist eine andere Sache. Sie würden
sogar damit prahlen, wissen Sie, sie würden diese Buch-Copys verkaufen
mit der Unterschrift von L. Ron Hubbard. Norman hat das geschrieben. Sie
haben darüber gelacht. Den Leuten zu erzählen, daß sie
ein Buch mit der Unterschrift von L. Ron Hubbard kaufen und Norman und
er haben es unterschrieben.
L: Sie meinen die Bücher.
J: Die Battlefield Earth Bücher.
L: Für ungefähr $ 2,000 oder
$ 3,000 oder $ 5,000 für eine handsignierte Copy.
J: LRH hat sie nicht signiert.
L: Das war ein Betrug?
J: Betrug.
L: Es war ein Betrug in der Art, daß
Hunderte oder Tausende von Dollar durch Betrug an Leuten herein kamen,
die dachten, daß es sich um Originalkopien handelte.
J: Ja, weil es so viele Leute kaufen wollten
und ich saß mit David und Norman zusammen im Büro und es gab
zum Teufel keine Möglichkeit den Shit von LRH signieren zu lassen,
also haben wir es unterschrieben. Der Kommentar war, ”Wir werden ihn nie
dazu bringen, das zu unterschreiben.
L: Dr. Dink, zur Zeit von L. Ron Hubbards
Tod war er sein Arzt. Dr. Dink war der, der all diese Verordnungen machte
und ihm die Medikamente verabreichte.
J: Sie haben ”Research” mit L. Ron Hubbard
gemacht. Sie haben mit ihm über die Art der Drogen diskutiert und
was sie bewirken. Gene Dink hat ihm die Drogen geliefert, hat ihm gelassen,
was er wollte. Er war das Meerschweinchen, L. Ron Hubbard war das Meerschweinchen.
L: Sie haben ihn zu einem Meerschweinchen
gemacht?
J: Richtig
L: Für die Drogentherapie?
J: Richtig
L: Für einen Mann, der keinem der
Mitglieder von Scientology Church erlaubt hat, Drogen zu nehmen. Hat Dink
medizinische Berichte vom Zustand L. Ron Hubraums angefertigt?
J: Wenn er es tat, ich habe sie nie gesehen.
L: Wußte Dink über den geistigen
Zustand von L. Ron Hubbard Bescheid?
J: Er dürfte es gewußt haben,
ob wirklich oder nicht, ist eine andere Sache, denn er steckte tief in
der Angelegenheit drin. Wie ich sage, es wurde ein Ausflug nach Vegas organisiert
und er erhielt Geld zum spielen.
L: Die Church of Scientology gab dem Arzt
von L. Ron Hubbard Geld -
J: Geld, um in Las Vegas zu spielen, gleich
nachdem es passiert war.
L: Gleich nachdem er weg war.
J: Nachdem er tot war, ich spreche über
die Zeit nach seinem Tod, nun taten sie, was immer sie wollten. Nun ist
er zum Spielen nach Las Vegas.
L: Der persönliche Arzt von diesem
Typ. Wie lange war Dink der persönliche Arzt von Hubbard?
J: So lang, wie ich mich erinnern kann,
seit 82.
L: Von 82 bis 87. Hatte er auch andere
Patienten oder hat er nur L. Ron Hubbard behandelt. War er dessen persönlicher
Arzt?
J: Ich denke, er hatte andere Patienten,
Scientologen.
L: Würden Sie sagen, daß L.
Ron Hubbard sein wichtigster Patient war?
J: Das wäre Spekulation von meiner
Seite, aber ich denke, er war der einflußreichste und wichtigste
Patient.
L: Also sein Patient starb, und änderte
seinen Willen eine Nacht bevor er starb.
J: Er ging nach Las Vegas zum Spielen.
L: Und er erhielt von der Kirche Geld,
um zu spielen?
J: Richtig.
L: Haben Sie irgendeine Vorstellung, wieviel
Geld es war?
J: Es könnten $ 10,000 gewesen sein
L: $ 10,000 wurden Dink gegeben, damit
er in Las Vegas spielen kann.
J: Mike Eldridge erzählte mir die
Geschichte und Rick Aznaran.
L: Wie war ihre Stellung zu der Zeit?
J: Nun, Mike Eldridge ging weg, als er
schon tot war, aber der Körper blieb noch dort, ebenso Rick Aznaran.
Dink war dort. Dann gingen sie nach dem Tod zu einem anderen Grundstück
in Vegas. Sie haben Dink und einige andere Leute dorthin geschickt, weg
von der Sache, und Dink ging zum Spielen und Rick und ich, und ich glaube,
Mike blieb auf dem Grundstück in Vegas, um Dink zu bewachen.
L: Warum wurde Dink bewacht? Über
was haben sie sich Sorgen gemacht? Warum mußte der Arzt bewacht werden?
J: Ich weiß nicht, aber es war,
wie wenn sie ihn gut unterhalten. Es ist alles ein Geheimnis, geheime Autos,
geheime Standorte, sie haben alles kompliziert, damit er es für sich
behält wie ein Geheimnis.
L: Aber L. Ron Hubbard war tot, warum
waren sie so in Sorge um das, was der Arzt machte?
J: Keine Ahnung.
L: Ist Dink noch immer in der Kirche?
J: Keine Ahnung.
L: Noch irgend etwas? Kenne Sie jemand,
der noch dort war, beim Tod von Hubbard, seinem körperlichen Tod.
Haben Sie irgend jemand etwas sagen hören, der eventuell Zeuge für
den Tod sein könnte?
J: Ray Mithoff
L: Ray Mithoff war dort. Sonst noch wer?
J: David Miscavige
L: David Miscavige war da, als er starb.
J: Norman Starkey, Pat Broeker, Annie
Broeker, Sarge und Pooh.
L: Sarge und Pooh, Sie kennen ihre Nachnamen
nicht?
J: Dies waren die einzigen, die dort waren
und einige Angestellte.
L: Waren Anwälte dabei?
J: Kann ich nicht sagen.
L: Sie haben nie davon gehört, daß
Anwälte dort waren.
J: Was ich Ihnen schon gesagt habe, lassen
Sie es mich nochmals sagen, kurz; bevor er starb, es schien, daß
man wußte, daß er starb. Einige Leute sind bereits verschwunden,
bevor bekannt war, daß er tot ist. Ray Mithoff verschwand, David
Miscavige verschwand, Norman Starkey verschwand, mindestens 3 oder 4 Tage
vor dem Tod von Hubbard. Weil wir uns wunderten, wo zum Teufel sie waren.
Vicky und ich wunderten uns, wo diese Leute sind. Plötzlich hat uns
Ray mitten in der Nacht aufgeweckt und uns von einem brandneuen Auto, einem
Ford Bronco, den er bekommen hat und holen will erzählt und keiner
wußte, was er tat. Wissen Sie, das nächste, als er zurück
kam, war, daß L. Ron Hubbard tot war. So gab es eine Zeit von 3 bis
4 Tagen, bevor L. Ron Hubbard tot war, wo einige Leute verschwunden waren,
und die spätere Geschichte war die, daß sie dort waren, als
es geschah.
L: Ist es möglich, daß Hubbard
starb und dann gingen sie weg? Gibt es etwas, was Sie denken läßt,
daß irgend jemand in Scientology darüber Bescheid wußte?
J: Alles ist möglich.
L: Ich frage, ob Sie irgend etwas sahen
oder hörten, daß Sie glauben läßt, daß Hubbard
schon tot war, als Mithoff Sie aufweckte und alle hingingen, nach seinem
Tod
J: Ich kann darüber spekulieren,
aber Ray Mithoff sagte, daß er ihn auditiert habe, als er dort war.
Wer weiß, was passierte. Ich habe keine ...Keiner hat mir etwas gesagt,
oder keiner hat mir die Idee gegeben, daß ich glauben könnte,
er war schon tot.
L: Haben Sie etwas über die Unterzeichnung
seines letzten Willens gehört? Haben Sie irgend jemandem über
die Zeit sprechen hören, in der er seinen letzten Willen änderte?
Nichts davon? Lassen Sie uns mit der Liste weiter machen.
J: OK. (LESEND) ”Spanky Pena hat sich
ganz besonders an ihre Zeit im RPF erinnern, sie hatte ein Baby mit 3 Pfund.
Sie mußte zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus und ihr wurde
gesagt, daß sie erklären soll, sie sei über Scientology
empört, damit Scientology nicht die Rechnung zahlen muß. Empört!
Damit Scientology nicht die Rechnung zahlen muß. Dies war ein medizinischer
Betrugsfall.” Ich weiß, daß Spanky im RPF war, ich weiß,
daß sie viel Schwierigkeiten hatte, ich kenne die Weise, in der sie
behandelt wurde. Die Sache mit der medizinischen Versorgung, ich kann nur
das glaubhaft machen, was ich selber erlebt habe, solange wie ich da war
und dadurch Kenntnisse aus erster Hand hatte. (PAUSE) Der Junge, der mit
seinem Fahrrad unter den Truck gefahren ist.
L: War das Shaeffer?
J: Ja, Bob Schafner, wir haben bereits
über ihn gesprochen.
L: Lassen Sie mich ihnen eine Frage stellen.
Haben Sie je von einem anderen Unfall gehört, in den ein Staff Member
oder sonst Personen von Scientology verwickelt waren?
J: Ja, Kevin hat seine verdammten Finger
abgeschnitten, es blieben noch 3 Finger übrig. Kevin True.
L: Kevin True. Wurde er versorgt -
J: Er wurde mit dem Helikopter ausgeflogen.
Er war im RTC.
L: Könnte dies zusammen gehangen
haben mit ..
J: Er war in Ethik und hatte Bedingungen
zu erfüllen, er machte Schadenersatz
L: Kein Schlaf –
L: Sie erwähnten, daß Kevin
True sich die Finger abgeschnitten hat.
J: Ja, er tat etwas, er hat wirklich etwas
gemacht für meinen Hund, als er den Unfall hatte. Ich sagte, daß
er ein schweres Spiel mit meinem Hund machen solle, werfen und aufheben,
wie mit einem hölzernen Stück. Nun dachte er wohl, ich wolle
ein Holzstück für Menschen, etwas zum Graben. Ich sagte OK, mach
was, was auch immer.
L: Haben Sie irgend eine Kenntnis davon,
daß Scientology Unfallberichte gefälscht hat von Leuten, die
in der Organisation verletzt wurden? Berichte für die Regierung, falls
Unfallberichte angefordert werden sollten?
J: Ja, ich erinnere mich, jetzt wo Sie
fragen. Es war gängige Praxis, den Arbeitern keinen Ausgleich zu zahlen,
egal, was sie machten. Es ging darum, wenn es einen Unfall in der Arbeitergruppe
gab, sollte keiner von uns darin verwickelt sein. Es war eine schlechte
Sache zum Erhalt der Arbeitergruppe. Ich verletzte mir mein Knie, als ich
draußen arbeiten mußte. Ich konnte nichts über die Arbeitergruppe
erreichen. Sie haben mich einige Male zum Chiropraktiker geschickt und
meinten, das sei es und sie würden mich auditieren.
L: Nichts davon war erlaubt, was wäre
passiert, wenn jemand den Report mit dem Arbeiterausgleich ausgefüllt
hätte? Was hätte die Kirche gemacht?
J: Keiner hätte es gemacht, es ist
etwas, was einfach nicht passiert. Wir wurden angewiesen, es nicht zu tun.
L: Sie wurden buchstäblich angewiesen,
”Wenn sie versichert sind, erzählen sie es nicht.”
J: Richtig.
L: Hat Scientology für seine Staff
Member Versicherung bezahlt?
J: Anscheinend nicht.
L: Irgendeine Versicherung, von der Sie
wissen?
J: Ich hatte nie irgendwelche.
L: Medizinische?
J: Nein.
L: Gesundheit?
J: Nein.
L: Keine Art Versicherung.
J: Nichts, was auch immer.
L: Haben sie ihre Gebäude versichert?
Gegen Feuer?
J: Nicht daß ich wüßte,
ich habe es nie gesehen. Ich wüßte es als Direktor, wir hatten
nie eine Gebäudeversicherung.
L: Nie eine Versicherung, auf keinem Eigentum?
J: Nein.
L: Lassen Sie uns mit der Liste weitermachen.
J: In dieser Liste wird gesagt, ”Folgende
Personen, die er persönlich kennt, hatten psychotische Vorkommnisse
während des Auditings. Einige dieser Leute auf der Liste sind heute
noch in der Sea Org.” Zwei Leute sind Staphanie und Chris Silcock. Ich
weiß, daß Chris Silcock für einige Zeit der Auditor von
John Travolta war. Er wollte die Sea Organisation verlassen. Dadurch geriet
er total ins Elend. Es war zur selben Zeit, als meine Ex-Frau und ich versuchten
rauszukommen. Sie ordneten eine Trennung zwischen ihm und seiner Frau an.
Sie waren 27 Jahre verheiratet, hatten ein Kind zusammen, ich weiß,
er wurde ziemlich verrückt. Aber er blieb bei seiner Meinung und ging
raus. Ich glaube, daß er wirklich alles verlassen hat.
L: Würden Sie sagen, er wurde neurotisch
oder psychotisch?
J: Ja, total.
L: Psychotisch?
J: Gut, mehr neurotisch.
L: Wir wollen die Liste mit all den Leuten
zu Ende bringen. Gibt es noch etwas, was Sie wissen oder gehört haben,
von Personen, die Selbstmordversuche hatten in ihrer Zeit bei Scientology,
die nicht auf der Liste stehen? Oder psychotisch wurden?
J: Jan, da war ein Mädchen mit dem
Namen Jan, doch Andre kann die Geschichte besser erzählen als ich.
Ich habe ihren Nachnamen vergessen, aber wir waren im 7. Stock des Komplexes,
dies war '79. Die Frau saß auf dem verdammten Fensterbrett, hat sich
nach vorne gebeugt und an ihren Augen konnte man sehen, daß sie springen
wollte. Andre Tavio (Taboyoyon?) sprach mit ihr.
L: Warum wollte sie springen?
J: Sie war einfach depressiv.
L: Haben Sie je davon gehört, daß
es mit dem Auditing zusammenhing?
J: Es hing damit zusammen, daß man
in Scientology war, nicht weg konnte. Wir waren eingekerkert, wir konnten
nicht gehen.
L: Sie war zu der Zeit eingesperrt?
J: Wir waren im RPF, ja.
L: Das wußte ich nicht. Sie waren
eingesperrt und sie wollte gehen und sie war bereit sich umzubringen, weil
man sie nicht gehen ließ?
J: Richtig. Andre sprach zu ihr am Fensterbrett,
danach kam sie in den ersten Stock. Eine Person mit Namen Janet Dare und
Cheryl Herzer, Cheryl Sutter oder was immer ihr Name war, hat sie für
Wochen bewacht. Dann wurde sie aus der Sea Org entfernt.
L: Sie haben sie vom siebten Stock in
den ersten Stock gebracht, weil sie nicht wollten, daß sie runterspringen
würde?
J: Um sie dann in ein Zimmer einzusperren
und mit Waffen zu bewachen.
L: Hat sie eingesperrt - wenn sie sagten
mit Waffen bewacht, meinen Sie...?
J: Nicht bewaffneter Schutz, Schutz.
L: Kennen Sie noch jemand, der sich umbringen
wollte, oder aktuell Selbstmord begangen hat oder Sie haben davon gehört
oder jemand wurde psychotisch?
J: Über das, was ich erzählt
habe fällt mir nichts mehr ein.
L: Haben Sie irgend ein Wissen von Leuten
auf L's oder OT III.
J: Warten Sie einen Moment, Ed Brewer.
L: Ed Brewer.
J: Was ich von Ed Brewer hörte, war,
daß er Out Ethik war, einen Autounfall hatte und verblutete. Es war
ein Problem, daß er verblutete. Sie glaubten nicht, daß er
verblutete oder so was. Ich weiß, es wurde ein großes Problem,
der Tod von Ed Brewer. Es ist wirklich schlimm, daß er starb, der
Junge verblutete, er war im Auto und die Leute sind vorbeigegangen. Ich
erinnere mich, die Geschichte gehört zu haben, die Ed Brewer Geschichte.
Ich meine Marty hat sie mir erzählt.
L: War jemand von Scientology verwickelt
oder irgendwie nachlässig?
J: Irgendwie waren sie beteiligt. Sie
waren irgendwie verwickelt, bewachten ihn oder so was. Und dann kam es
zu einer Nachlässigkeit bei einer medizinischen Unterstützung.
Sie sprachen über ihn wie über eine große dumme Sache,
die man am besten schnell vergißt.
L: Es gab also einige Probleme mit
seinem Tod?
J: Richtig.
(Bandende, nichts auf der anderen Seite)
L: Erinnern Sie sich an mehr Details?
J: Ich erinnere mich nur, er wurde verlassen
und starb.
L: Er wurde verlassen und starb.
J: Er stand bei keinem der Kirche in gutem
Ansehen, niemand war bereit, ihm zu helfen. Es war eine Art wie Fair Game
oder so was.
L: Und er verblutete, weil ihm keiner
geholfen hat?
J: Ja. Es war wie, das geschieht dem Kerl
nur recht, oder so was.
L: Sie haben das wirklich gesagt?
J: Ja.
L: Marty Rathbun?
J: Ja.
L: Das geschah also mit Leuten, die -
J: Ja, Out Ethik sind, gegen die Kirche
sind, das ist es was passiert. Der SOB ist verblutet.
L: War er ein Staff Member?
J: Ed Brewer, ich glaube nicht. Ich habe
ihn nicht persönlich gekannt. Ich habe erst von ihm erfahren, als
er schon tot war, wer und was er war. Dann, Dennis Ehrlich war ein guter
Freund von mir, während der Zeit in der Kirche und als er aus der
Kirche raus war, hat er sie angegriffen. Er fragte mich manchmal über
Ed Brewer und ich habe ihm genau das erzählt, was ich auch ihnen gesagt
habe.
L: OK. In den unteren Levels, Introspection
Rundown, die L's, die OTCs, OT III, haben Sie je davon gehört, daß
jemand psychotisch wurde oder war es nur -
J: Ja, Leute aus Europa, aber ich kenne
ihre Namen nicht. Die Leute wurden ganz wild. Frauen, ich habe vor allem
Frauen gesehen.
L: Wenn Sie sagen wild, können Sie
das näher erläutern?
J: Ich meine, sie haben nichts mehr gemacht,
was jeder Normale gemacht hätte.
L: Schreien?
J: Schreien, alles was sie gerade im Kopf
hatten. Gesprochen und keiner konnte sie verstehen. Sachen herumgeschmissen.
Die Bewegungen unkontrolliert.
L: Wenn das passierte, was haben Sie gemacht?
J: Die Person eingesperrt.
L: Sie wurden eingesperrt und bewacht,
während sie die unteren geheimen Stufen machten, etwas, was in dieser
Zeit passierte. Lassen Sie noch etwas über die Finanzen fragen, Geld,
Bankkonten, das Geld, das außer Landes geschafft wurde. Sie erwähnten
gestern etwas von Zypern.
J: Sie möchten, daß ich darüber
spreche, lassen Sie mich die Geschichte erzählen und dann stellen
Sie mir Fragen.
L: Ich werde mir Ihre Geschichte anhören
und später mehr fragen.
J: OK. Es war in der Zeit, als sie das
Schiff Freewinds kauften und dies war; bevor sie durch das IRS von der
Steuer befreit waren. Also, sie räumten systematisch alle Bankkonten
in den USA ab und brachten sie auf einen sehr niedrigen Level. Jemand ist
nach Zypern gegangen, und zur Hölle, ich habe vergessen wer es war,
möglicherweise Norman. Einige Leute gingen in die Schweiz, einige
Leute gingen nach Zypern. Sie versuchten herauszufinden, welches der letzte
Platz ist auf den die Regierung der USA zugreifen konnte im Zusammenhang
mit ihrem Geld. Und sie haben Zypern ausgesucht und brachten ein Haufen
Geld dorthin.
L: Sie leerten die US-Konten?
J: Leerten die Konten in den USA, in anderen
Ländern und brachten das Geld nach Zypern
L: Über wieviel sprechen wir hier,
irgendeine Vorstellung?
J: Hunderte Millionen von Dollars.
L: Hunderte Millionen von Dollars aus
den USA abgezogen?
J: Richtig.
L: Wurde es im Sinne des Gesetzes durchgeführt
und ab $ 10,000 gemeldet, oder wurde die Regierung umgangen?
J: Ich weiß nicht, wie sie es gemacht
haben, ich weiß nur, sie haben es gemacht. Und dann wurde etwas eingeschoben,
das war die IAS, sie hatten wieder einen Grund, Geld über die IAS
von den Leuten einzutreiben, vermischten es wieder, damit es aussah, als
sei es brandneues IAS-Geld.
L: Um zu verschleiern, daß sie es
von anderen Organisationen auf der ganzen Welt abgezogen hatten?
J: Richtig
L: In welchem Jahr war das?
J: 84, 83 - 84
L: Nur um Ihnen etwas Hintergrund zu geben,
der Richter in meinem Fall ordnete an, keine Werte zu übertragen.
Sie behaupteten, daß sie nur $ 16 Millionen in der Scientology Kirche
in Kalifornien hätten. Wir behaupteten, daß sie $ 550 Millionen
außer Landes gebracht hätten.
J: Ja.
L: Sie behaupteten, daß sei Bullshit.
Können Sie sich erinnern, ob mal behauptet wurde, daß man das
Geld der Scientology Kirche von Kalifornien außer Landes bringen
müsse, wegen des Prozesses gegen Wollersheim?
J: Ja, Marty hat das gesagt, Marty meinte,
daß Wollersheim es fertig brächte und Geld erhalten würde,
das CSC aber als Dachorganisation kein Geld hat.
L: So wußten sie, was sie taten.
J: Oh, absolut
L: Sie entfernten absichtlich die Werte
von -
J: vom CSC.
L: ...Hunderte Millionen von Dollar. Welchen
Wert mag das CSC 1980, 1979 gehabt haben?
J: Sie müssen eines bedenken. Da
gab es kein CSI, nur die CSC.
L: CSC war alles.
J: Es war alles und jedes, alles was sie
hatten. Als ich dorthin kam 1982, waren die Summen, die wir zu zählen
hatten, rein die Sea Org Reserven, etwa $ 200 Millionen.
L: Und das war nur ein Konto der Church
of Scientology of California, ein Überschuß von $ 200 Millionen?
J: Richtig.
L: Was für andere Konten gab es noch?
J: Das RTC-Konto, da waren $ 18 Millionen.
L: $ 18 Millionen auf dem RTC Konto. Was
meinen Sie, wieviel Werte Scientology 82, 83 hatte? Haben Sie irgend etwas
gesehen, an dem Sie es feststellen konnten?
J: Ohne die Dienstleistungen waren es
über $ 550 Millionen.
L: $ 550 Millionen, das wurde aber nur
innerhalb besprochen. Wer hat das behauptet?
J: Dave Miscavige, Lymann, Norman Starkey.
L: Alle sagten, die Kirche hat einen Wert
von $ 550 Millionen.
J: Aber sie hatten noch andere Investitionen
und die liefen gut. Sie hatten genügend Investments.
L: Erzählen Sie mir über die
Investments.
J: Ich kann nicht, da das alles ist, was
ich weiß. Mir wurde nur erzählt, daß sie Investments hatten.
Sehen Sie, das war kein Geld, das sie offen legen würden. Allein über
Geld zu sprechen, war für sie wie wenn man einem Elefanten den Stoßzahn
mit einer Stange rausziehen würde. Sie sind nicht herumgerannt und
haben damit geprahlt. Ich habe danach gefragt und dadurch festgestellt,
daß es gefährlich war, wissen Sie wie, ”Warum fragen Sie, warum
zur Hölle wollen Sie das wissen.” An diesem Punkt habe ich aufgehört
zu fragen, als ich bemerkt habe, daß sie noch Investitionen hatten,
die sie rumschoben und das war ein schrecklicher Haufen vielen Geldes.
L: Hat je irgendeiner gesagt, um wieviel
Geld es sich dabei gehandelt hat?
J: Nein.
L: Merkten Sie, als davon erzählt
wurde, daß sie über anderes Geld sprachen, als über die
Werte der Kirche, irgendeine Art von Gefühl?
J: Ich hatte das Gefühl, daß
es übermäßige Mengen an Geld waren, große Mengen
an Geld, angelegt in Investments und die Details wollte ich gar nicht wissen,
weil ich auf wackligem Boden stand.
L: Lief es auf den Namen von Miscavige
oder Starkey oder auf sonst jemand, oder auf den Namen der Kirche?
J: Alles ist möglich. Aber ich glaube
vielmehr, daß es mit WISE zusammen hing, dem weltlichen Teil. Ich
glaube, es bewegte sich mehr in dieser Richtung.
L: Lassen Sie uns über das IRS und
Scientology reden. Hat irgendwer in Scientology, als Sie dort waren, darüber
gesprochen, daß Tatsachen verdreht werden und Betrügereien begangen
werden, in irgendeiner Weise oder Form -
J: ... in bezug auf das IRS. Wir haben
darüber schon auf dem Band gesprochen. Ich habe von der Zerstörung
der Dokumente erzählt.
L: Richtig. Waren die Anwälte...
J: Die Anwälte waren da und haben
alles überprüft, jeden Schritt der Zusammenstellung, um sicher
zu gehen, daß alles vollständig war, um es dem IRS zu zeigen.
Sie betrachteten die Bücher, sie änderten die Bücher, was
immer sie mit den Büchern taten, die Anweisung war, den Prozeß
fortzuführen.
L: Sie wußten, daß in letzter
Konsequenz die Kirche nur von Miscavige kontrolliert wurde oder von Hubbard
und es keine Unterschiede gab. Die Anwälte wußten dies, dennoch
archivierten sie die Dokumente und wußten, es war Betrug?
J: Richtig
L: Welche Anwälte waren darin verwickelt?
J: Die Lenske Brüder, Heller, das
waren die Wesentlichen. Heller ging sogar so weit, daß er auf einem
Video behauptete, er sei ein Teil des neuen Management. Ich meine, nun,
als er davon sprach, hatte er bestimmt eine Sicherheit dafür. Er hätte
als öffentlicher Sprecher, als Befürworter von Scientology auftreten
können und ihnen erzählen können, wie die Dinge standen.
L: Und sie wußten, daß es
Betrug ist, daß sie ein Verbrechen gegenüber dem IRS begehen?
J: Sicher.
L: Haben Sie irgend eine Vorstellung davon,
um welche Werte es für das IRS ging, die Höhe der Steuerbefreiung.
J: Ich bin sicher, es war wie ein Kronjuwel.
L: Ich habe gehört, daß sie
Milliarden von Steuerschulden hatten, die erlassen wurden, als sie den
betrügerischen Steuerstatus erhielten. Kann das möglich sein,
so wie ich es gehört habe?
J: Sicher.
L: Hörten Sie je was darüber,
was sie mit ihren Steuerschulden machen wollten, wenn sie die Befreiung
nicht bekämen?
J: Ja, aber ich kann mich nicht mehr daran
erinnern. Ich weiß nur, daß kein Interesse da war, das Interesse
galt nur der Tatsache, das Geld außer Landes zu bringen auf diese
ausländischen Bankkonten.
L: Sie wollten nur das Geld rausbringen.
Nun, das war es für heute.
(Ende der Sitzung)
8. August 1998
L: Heute ist der 25. August (L. hat das
falsche Datum genannt, (es ist der 26). Ich sitze zusammen mit Jesse Prince.
Ich bin Lawrence Wollersheim und wir setzen unser Gespräch über
verschiedene Dinge fort. Wir werden heute eine Liste von FACTNet durchgehen,
die vor einigen Jahren erstellt wurde und Fragen enthält, die ehemaligen
Mitgliedern helfen soll, über die Aktivitäten von Scientology
zu reden, weil Scientology sich hinter seinen schmutzigen Geheimnissen
und Sicherheitsbestimmungen verbirgt, mit komplizierten dreckigen Tricks.
Es sei denn, man erreicht ehemalige Mitglieder und fragt sie nach kleinen
Stücken, die man dann wie ein Puzzle zusammensetzen kann. Eine Menge
Leute haben dadurch Leid abwenden können. Das ist es, was wir machen
wollen. Jesse, möchten Sie mit dem ersten Punkt beginnen?
J: Gut, machen wir eine Anmerkung für
Punkt 2. (Lesend)” Mitgliedern von Scientology ist es verboten, miteinander
darüber zu sprechen, was ihnen oder anderen an Leid geschehen ist
während der Zeit in Scientology.” Dies ist eine extrem frühe
Belehrung, die ein Scientologe bekommt. Ich schätze, daß man
da schon hinkommt, wenn man in irgend einer Form den PTS/SP Kurs bei Scientology
macht. Unterdrückerische Personen oder Ärgernisquellen, schon
dort wird man indoktriniert, nicht über Dinge, die passieren zu sprechen,
weil man sonst enturbuliert, wie sie es nennen. Sie indoktrinieren einen
durch eine Serie von progressiven Schritten, über die in Scientology
Schweigen zu bewahren ist. Die nächste Sache, die man lernt, ist das
Lügen. Es basiert auf den 8 Prinzipien der Existenz, die L. Ron Hubbard
erforscht hat. Es ist grundlegend OK zu lügen, wenn diese Lüge
einem der 8 Überlebenspunkte Nutzen bringt, was allerdings wider den
Verstand ist und die Gedanken kontrolliert.
L: Kennen Sie irgendeine Situation, wo
Leute gezwungen wurden über Dinge zu schweigen, die schlecht gelaufen
sind, schädlich waren oder Verbrechen von Scientology waren, oder
so etwas und dann gesagt haben, daß es das beste und Größte
für die 8 Überlebensstufen ist und darüber geschwiegen werden
muß?
J: Wissen Sie, ich habe so viel erzählt,
ich muß nachdenken, was ich schon gesagt habe.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt
gehen.
J: Gut, ich mache eine Anmerkung für
Punkt. 3. (LESEND) ” Mitglieder von Scientology werden durch Richtlinien
von Scientology angewiesen, über jeden Unfall eines Mitglieds oder
über illegale Aktivitäten, von denen sie gehört haben zu
schweigen, insbesondere wenn sie daran teilgenommen haben.” Das einzige,
was mir dazu einfällt ist etwas, worüber ich gestern schon gesprochen
habe in bezug auf Gillman Hot Springs, wo man diese Anweisungen erhält,
die keine Policy Letters sind. Anweisungen von L. Ron Hubbard oder Annie,
oder wer auch immer, die sie gründlich anweisen, wie sie in diesem
System agieren, daß mit dem legalen System in Amerika, dem sozialen
und medizinischen nichts zu tun hat. Sie werden gründlich im Lügen
trainiert. Als ich auf der Base anfing, hat man mir einen falschen Namen
gegeben, den ich in der Stadt verwenden sollte. Da gab es auch eine falsche
Adresse, die jeder benutzt hat. Es ist wie eine Indoktrination, wenn man
dorthin kommt wie, ”Du erzählst nicht die Wahrheit über das was
Du tust, Du sagst, da ist lediglich ein Musikstudio. Dort gibt es keinerlei
Management.” Dinge wie dies.
L: Warum wird ihnen erklärt, daß
sie lügen sollen, was wird dort gemacht? Was ist der Grund?
J: Ich wünschte, ich wüßte
es.
L: Sie haben gelogen, weil Sie dazu angewiesen
wurden.
J: Umgehend.
L: Lassen Sie uns weitermachen.
J: (LESEND) ”Punkt 4 Scientology hat seine
verwerfliche Praxis nicht beendet und ist total unfähig sich zu ändern.”
Ich denke, ich habe da schon ein ganzes Stück früher drüber
geredet. Frage ist, (LESEND) ”Beschreiben Sie uns ihr Wissen über
die folgenden Situationen, Punkt 1 irgendein Betrug oder eine Täuschung,
die verwendet wurde, um Geld von Mitgliedern zu bekommen, indem ihre Kreditkarten
verwendet wurden oder um Darlehen von Kreditinstituten oder der Familie
zu bekommen.” Ich habe wiederholt gesehen, wie es gemacht wurde, speziell
in Flag, wo einer Person erzählt wird, daß sie noch nicht auf
dem genauen Punkt beim Auditing ist und daher zum Registrar geschickt wird.
Die Person hat inzwischen kein Geld mehr, sie hat alles schon ausgeschöpft.
Dies war eine Routingform, die Scientology anwandte. Mein Punkt war das
Einpauken, dazu schaut man in die Akten der Person, um sicher zu sein,
daß das Auditing, oder das was die Person bekommen hatte fertig ist.
Je nachdem, an welchem Punkt sie kommen wollten, hat man sie zum Registrar
geschickt. Der Registrar kam nach mir, aber ich weiß, daß es
ein Alptraum war und kannte den Terror, dem diese Personen durch den Registrar
ausgesetzt waren. Ich hatte einen Freund, Thomas Randhoff, der ein Publicscientologe
war und der mir die Horrorgeschichte erzählt hat, die er als Publicscientologe
beim Registrar erlebt hat, wie sie ihn dazu gebracht haben, seine Kreditkarte
zu benutzen, seine Eltern wegen Geld anzurufen, damit er ganz schnell den
dringend benötigten Service erhalten konnte, der durch eine Analyse
seiner Person ermittelt wurde. Er wurde auch übermäßig
beeinflußt, weil er für ein paar Jahre der Rollenvertreter von
Chick Corea war. Er stand auch unter seinem Einfluß. Chick hat ihn
ständig wieder rein gebracht, und so kam er ziemlich früh mit
Scientology in Schwierigkeiten, aufgrund deren Praktiken.
L: Würden Sie das also folgendermaßen
charakterisieren, ich meine; wenn Sie sagen, er ist noch nicht am Flat
Point, bedeutet dies, daß er noch nicht komplett ist, Dinge, die
noch nicht komplett sind?
J: Richtig
L: Ist da eine Gefahr, die der Person
übermittelt wird. Ist das eine Art von Besorgnis oder lediglich die
Sache, weil man noch nicht komplett ist und es gut wäre, wenn man
noch dieses Auditing erhalten würde, ohne große Sache?
J: Nein, man meint, in persönlicher
Gefahr zu sein, man ist nicht zu normalen Gedankengängen fähig,
die man ohne diese Sache hat. Man hat so was wie unsichtbare Kräfte,
die aber einen schädlichen Einfluß haben.
L: Die Personen glauben also, daß
ihnen Schlimmes widerfahren würde, wenn sie nicht noch mehr Geld herausrücken?
J: Ja.
L: Haben Sie je von einer Menge Geld erfahren
mit denen sich Leute verschuldet haben, weil sie dachten, daß sie
das Geld unbedingt ausgeben müßten?
J: 12 ½ Stunden Intensiv kostete
zu der Zeit glaube ich, $ 8,000.
L: Für 12 ½ Stunden $ 8,000.
Meinen Sie, daß die Leute, die das taten, daran glaubten, daß
es gebraucht wird oder wurden sie durch das Geld motiviert?
J: Sie wurden durch das Geld motiviert,
das Geld für die Organisation. Die Organisation hatte jede Woche einen
Schritt nach oben zu machen. Es mußte jede Woche mehr sein als die
letzte. Dies hatte nichts mit der Einzelperson zu tun. Es ging darum mehr
zu bekommen, mehr zu tun.
L: Sie meinen also, daß der Direktor
für Einkommen in der Organisation darauf zu schauen hatte, daß
alle Personen, die Services erhielten, so behandelt wurden, daß sie
zu einem Punkt kamen, bei dem sie meinten sie seien in Gefahr und was sie
dann dazu veranlaßte, noch mehr Geld auszugeben.
J: Richtig. Normalerweise machen sie aktive
Preclear Schulung, daß heißt, sie erhalten grundlegenden Service.
Der Case Supervisor, und das ist noch ein anderer Punkt, und der ist sehr
lustig, denn er wurde geschaffen, damit noch jemand in die Preclear - Akten
sehen kann. Der Case Supervisor geht sie durch und listet alles für
den Registrar auf, was mit der Person zu tun ist, gibt ihm Anregungen dafür,
wie lange er noch Service braucht und dann legen sie fest, wieviel Geld
aus ihm rausgeholt werde sollte und rufen die Person ständig zum Registrar.
Es ist ein nicht endender Prozeß.
L: Haben Sie je gesehen, ob so eine Verkaufsperson
in die PC Akten geschaut hat?
J: Ja.
L: Können Sie die Person namentlich
nennen.
J: Nein, aber es war die gängige
Praxis. Ich habe es in Flag sehr oft gesehen.
L: Sie meinen, daß war keine Seltenheit,
daß das Verkaufspersonal in die PC Ordner geschaut hat?
J: Nein, nein das war absolut keine Seltenheit.
L: Es war keine Seltenheit. Und warum
hat das Verkaufspersonal in die PC Ordner geschaut?
J: Für die Tech Einschätzung,
um von dem Programm etwas mehr zu sehen. Um zu sehen, wieviel Geld er noch
einbringen kann.
L: OK. Lassen Sie uns mit dem nächsten
weitermachen.
J: (LESEND)” Jeder bekam fair Game zu
spüren oder seine Reputation wurde von Scientology zerstört."
Die Leute, die ich kenne und die Fair Game erhalten haben, wurden schon
erwähnt.
L: Hat man wirklich innerhalb der Organisation
davon gesprochen, wer Fair Game erhalten hat?
J: Ja.
L: Wer hat das gesagt?
J: Marty Rathbun, David Miscavige.
L: Und wer hat Fair Game erhalten?
J: Lawrence Wollersheim, Gerry Armstrong.
L: Sie haben das wirklich gehört?
Zu welcher Zeit war das? In welchem Jahr?
J: Das war in der Zeit, als es den Rechtsstreit
mit den beiden gab.
L: Vor einigen Jahren hat Scientology
behauptet, daß sie Fair Game abgeschafft haben, daß sie es
nicht mehr machen, daß es nicht existiert und Sie haben wirklich
davon gehört, daß man bei Lawrence Wollersheim und Garry Armstrong
Fair Game angewendet hat?
J: Ja.
L: Noch mehr davon, andere Personen wo
es angewendet wurde?
J: Jemand hat die Fair Game Richtlinien
umgeschrieben. Ich erinnere mich, daß ich dort war, als es gemacht
wurde, weil das Argument war folgendes, ”Ja, es gibt weiterhin Fair Game,
aber die Öffentlichkeit hat den Original Policy mißinterpretiert,
also nehmen wir ihn zurück, aber die Meinung bleibt, was wir mit den
Leuten machen, ist Fair Game.”
L: War die Änderung mit L: Ron Hubbard
abgesprochen, oder war er da schon tot?
J: Ich muß sagen, daß er sehr
inkonsequent war. Dies geschah alles in der Zeit seiner Erbschaftssache,
all dieses Zeug. Ich glaube, daß es Vaughn Young war, der es geschrieben
hat, umgeschrieben hat.
L: Das ist nur ein wenig, von dem, was
Sie wissen. Wissen Sie etwas über Gewehre, die bei Scientology gelagert
wurden?
J: Ich weiß, daß alle Sicherheitskräfte
in den Wachhäuschen, sie hatten überall Wachhäuschen auf
dem Gelände, sie hatten alle Waffen. Ich weiß, daß Waffen
in Gewehrschränken eingeschlossen waren, unten im Sicherheitsbereich,
und ich weiß, daß sie alle an den Waffen trainiert wurden.
L: Sie haben also Waffen im Sicherheitshauptgebäude.
J: Und in den Wachhäuschen, Schrotflinten.
L: Haben irgendwelche Führungskräfte
in Scientology, wie Miscavige oder Rath..
J: Jeder war umfassend ausgerüstet...
Ich weiß, daß David Miscavige mindestens 3 oder 4 Gewehrschränke
voll aller unterschiedlichster Gewehre, Handwaffen und der ähnlichen
hatte. Norman Starkey dasselbe, er hatte sogar ein Elefantengewehr, das
Sie weggefegt hätte. Richard Aznaran, seine erste Unterweisung durch
Hubbard und das weiß ich von seiner persönlichen Sekretärin,
war die Waffenpflege. Es war eine umfangreiche Menge von Gewehren, ich
würde sagen über 40 bis 50 unterschiedliche Gewehre und sie mußten
ständig gereinigt werden, sonst hätte er neue gekauft. Und er
hätte sie ausprobiert. Leute vom RTC hätten ihm Waffen gekauft,
er hätte mit ihnen geschossen und gesagt, ”Oh, das ist wirklich toll.”
Es gab definitiv Aktivitäten mit diesen Waffen?
L: Gab es Militärwaffen?
J: Ja. (beide sprechen zu gleicher Zeit)
R-18, mini 14.
L: Uzi’s, irgendwelche illegalen automatischen
oder halb automatische Waffen.
J: Alle waren halbautomatische, von denen
ich weiß. Ich weiß nicht, ob es vollautomatische Waffen gab.
Die Uzi’s, ja.
L: Sie hatten Uzi’s?
J: David Miscavige hatte eine Uzi.
L: David Miscavige hatte eine Uzi. Irgend
jemand der anderen Führungskräfte auch?
J: Mark Yeager hatte durchaus eine Reihe
von Gewehren in der Zeit, wo ich da war. Ron Miscavige, David Miscavige’s
jüngerer Bruder, oder älterer Bruder -
L: Warum hatten sie alle diese Gewehre?
Haben sie sich je dazu geäußert, warum sie soviel Gewehre hatten?
J: Zur Sicherheit.
L: Es war also kein Hobby, wie antike
Gewehre sammeln.
J: Nun es war – nein keine antiken Gewehre.
Das Beste der Standardausrüstung. Es war der Vorschlag von den Sicherheitskräften,
im Fall, wenn was passierte, sie fühlten sich besser dadurch, weil
sie ihre Waffen hatten, ihre Gewehre. Es war definitiv eine persönliche
Sache.
L: Meinen Sie, wenn die Regierung David
Miscavige festnehmen will, daß diese Leute vielleicht reagieren würden?
J: Als Gegengewicht? Ja.
L: Als Gegengewicht. Sie würden also
mit Waffen antworten?
J: Ja.
L: Wissen Sie von anderen Niederlassungen
der Scientology wo ebenfalls Waffen zur Überlebensvorsorge gelagert,
ihr Platz oben in Mendicino, der mexikanischen Wüste, die Ranch in
Mexiko, oder irgend andere Plätze, die sie zum Überlebenscamp
gemacht haben, wie für einen Fluchtplan?
J: Da gibt es einen Platz in Nevada. Dann
einen in Creston und dann wo das CST liegt, oben in den Bergen. Ich war
einmal dort und Gott weiß, ich war dort einige Male, es ist einige
Jahre her und Gott weiß, ich kann Ihnen nicht sagen, wo es liegt.
L: In den kalifornischen Bergen?
J: Ja in den kalifornischen Bergen.
L: Dort ist das Hauptquartier der CST.
Denken Sie, daß man dort Waffen hat?
J: Ich weiß, daß sie dort
Waffen haben. Ich war dort zu Schießübungen. Ich habe meine
eigenen Waffen mitgebracht. Zu der Zeit hatte ich eine 45‘er und eine mini
14. Es waren eine Menge Waffen dort, wir machten Zielschießen.
L: Wenn Sie sagen Zielscheiben schießen,
sprechen wir da von über 20 Gewehren?
J: 20, 30 Gewehre und Handwaffen.
L: Und wieviel Leute waren dort draußen
für 20 oder 30 Gewehre? 400 Leute?
J: Nein, es waren ungefähr 8.
L: 8 Leute und 30 Gewehre. Warum gab es
dort soviel Waffen?
J: Ich denke, daß viele der Waffen
den Leuten gehörten, es war sehr en vogue, wie ein Fetisch, mehrere
Waffen zu haben.
L: Kennen Sie irgendeinen Fluchtplan/Policy
oder Evakuierungspolicy für Sea Org Member?
J: Nein, kenne ich nicht.
L: Wissen Sie etwas von einem Alarmierungsprogramm
für die Führungskräfte?
J: Die einzige Sache, die ich kenne, ist
die Evakuierung von Geld nach Liechtenstein. Es gab Pläne, die sicherstellen
sollten, daß das IRS niemals Geld bekommen sollte oder sonst wer.
Sie hatten verschiedene Banken und haben nachgeforscht, welche außerhalb
der Justiz von den USA liegen und das Geld dort sicher ist.
L: Hatten sie Waffen auf dem Schiff oder
der Flag Land Base?
J: Ja.
L: Woanders als im Sicherheitsbüro?
J: Normalerweise hatten alle Führungskräfte
Waffen.
L: Alle Senior-Führungskräfte
in ihren Zimmern?
J: Ja.
L: Würden die Senior-Führungskräfte,
wenn man sie herausfordert - Was würde Scientology veranlassen
in einer Form zu antworten – aus ihrer Sicht von Scientology – was könnte
sie in eine heftige Reaktion bringen, könnte das passieren? Was denken
Sie, würde geschehen?
J: Wenn uniformierte Leute erscheinen
würden oder so aussehen würden um die Tore zu stürmen oder
so was.
L: Glauben Sie, sie würden zu den
Waffen greifen?
J: Ja. Ich denke, das wäre ein Standpunkt.
L: OK. Haben Sie je gesehen oder gehört
oder eine Anweisung der Führungskräfte gesehen, die besagt, daß
man zurückschlagen wird, wenn die Regierung versucht, mit Gewalt einzudringen.
J: Nein.
L: Kein einziger Kommentar bei keinem
der Treffen oder ähnlichen Zusammenkünften, nichts Schriftliches.
Gibt es irgendwelche Policys, die zu verstehen geben, was Sea Org Member,
als paramilitärische Truppe, zu tun haben? Haben Sie jemals -
J: Sie waren angewiesen, die Interessen
L. Ron Hubbards mit dem eigenen Leben zu schützen. Und dann haben
sie ja auch noch den Eifer.
L: Kennen Sie irgendwo geheime Plätze
von Scientology, wo Protokolle gelagert sind oder Essenvorräte oder
Geldvorräte. Haben Sie davon gehört?
J: Ja, in der Gold Land Base haben sie
eine gesamte Überlebenseinrichtung mit Nahrung. Eingemachte Nahrung
in einem geheimen Bereich der Gold Land Base. Graham Crackers, eingemachtes
Fleisch, Benzin, Ersatzbenzin. Große unterirdische Tanks mit Benzin.
Generatoren, Bereiche, wo Leute bei radioaktivem Niederschlag bleiben können.
Ja.
L: Bereiche für radioaktiven Niederschlag?
J: Sie wissen, wie Beton.
L: Wie ein Bunker, oder ein Schutz?
J: Ja.
L: Unterirdisch?
J: Ja.
L: Im Gold Center. Das Gold Center liegt
wo?
J: In Hemet Kalifornien.
L: In Hemet, Kalifornien, hat je einer
erklärt, warum sie das haben?
J: Ja, für den Fall einer Katastrophe.
L: Sozial, politisch, umweltmäßig?
J: Ja.
L: Irgendwelche anderen Bereiche, wo sie
etwas lagern.
J: Nun, sie hatten welche, aber die wurden
ständig verlegt, sie wurden nur für eine kurze Zeit verwendet
und dann verlegt.
L: Um es in Bewegung zu halten?
J: Ja.
L: Was hatten sie dort gelagert, daß
es ständig in Bewegung sein mußte?
J: Dokumente, belastende Dokumente.
L: Gibt es einen Ort, wo sie noch bestimmte
Dokumente lagern können, die nicht zerstören werden sollen und
die erhalten bleiben müssen, aber dennoch belastende Dokumente sind,
damit der Lagerort geheim bleibt?
J: Ich denke, wenn man je diesen Platz
und die Sachen findet, weg von ihnen, dann haben sie immer noch Kopien
in unterschiedlichen Räumlichkeiten. Ich denke, der beste Ort dafür
dürfte das CST sein.
L: CST in den Kalifornischen Bergen? Sie
erwähnten etwas über den Schutz von Lagerungen, die Lagerplätze
in Gold, und Gold ist in Hemet, Kalifornien?
J: Richtig.
L: Wissen Sie etwas darüber, daß
Scientology gefährliche Chemikalien, die benutzt werden können
in einer öffentlichen Auseinandersetzung oder dem Verteidigungsfall,
irgend eine Art von Chemikalien?
J: Nein, darüber weiß ich nichts.
L: Wissen Sie etwas von Drogen, die dazu
benutzt werden können den Menschen lahm zu legen oder Drogen, mit
denen jemand vergiftet werden kann? Drogen dieser Art, haben Sie je davon
gehört, haben Sie je von LSD gehört, das benutzt wurde oder pharmazeutische
Produkte, mit denen man jemanden in Schlaf versetzen kann und so was ähnliches?
J: Nichts davon.
L: Lassen Sie uns mit der nächsten
Frage weitermachen.
J: (LESEND) ”irgendeine mißbräuchliche
Tätigkeit wie Mißbrauch des Copyrights oder der Schutzmarken
durch Scientology, um Religionsmitglieder oder ehemalige Mitglieder an
ihrer Freiheit zu hindern oder daran zu hindern ihre Art zu leben und ihre
Religion frei zu wählen.” Noch mal zu diesem Punkt, ich denke, ich
habe schon darüber gesprochen in bezug auf David Mayo, der die Person
war, die den größten Teil der NOTs geschrieben hat und dann
haben sie gegen ihn gestritten im RICO Verfahren wegen dies und wegen jenem.
L: Wo wir gerade über David Mayo
sprechen, sie haben also versucht seine religiöse Reformgruppe niederzumachen,
oder die religiöse Splittergruppe, weil sie es als Konkurrenz gesehen
haben.
J: Ja, sie haben drei spitze Angriffe
gestartet, sie taten Illegales, sie führten Untersuchungen durch,
ODC, CDC und machten PR, um ihn herabzusetzen. Sie haben seine Versandlisten
an sich gebracht, ja ich erinnere mich, Bob Mithoff hat die Listen gestohlen.
L: Bob Mithoff hat die Versandlisten dieser
Reformkirche gestohlen?
J: Und dann nahm er es und hat an Scientology
geschrieben, verschlossene Briefe, um diese Leute zu diskreditieren, wissen
Sie, David Mayo und ich glaube, seine Frau waren da, Meril war für
eine Zeit da. Julie -
L: Durch die zwischenstaatliche Post haben
sie eine gestohlene Versandliste genommen, Briefe geschrieben und es so
aussehen lassen, daß es von David Mayo’ Organisation wäre?
J: Ja, immer.
L: Sie haben sich als David Mayo ausgegeben
und seine Organisation durch zwischenstaatliche Post. Haben sie irgend
etwas dadurch verkauft?
J: Nein, nur Desinformationen, Fehlinformationen.
Sie haben es verdreht und dann mit dem Versenden angefangen, ich meine,
da waren Buchstaben, die auch das RTC verwendet, nun erinnere ich mich.
RTC versuchte, ein Mitteilungsblatt herauszubringen, daß sehr nachteilig
für das AAC war und verteilten es über die Postliste.
L: Haben sie diese gestohlenen Versandlisten
der Reformgruppe vorgelegt?
J: Richtig. Das war der Angriff aus drei
Ecken, da gab es PR, Untersuchungen und legale Sachen.
L: Wieviel war die Versandliste für
Scientology wert?
J: Sie waren unschätzbar.
L: Meinen Sie, es war mehr als $ 100 für
Scientology?
J: Viel, viel mehr.
L: Wieviel würden sie sagen, waren
sie Scientology wert.
J: Es war ein Rettungsring.
L: Würde Scientology die Versandliste
mit mehr als $ 100,000 bewerten?
J: Mehr.
L: Eine Million?
J: Weit mehr als das. Egal wieviel Geld
sie auf der Bank haben, egal wieviel Geld man noch machen will, das ist
der Wert der Versandliste.
L: Sie haben die Versandliste der anderen
Organisation gestohlen, das mag sehr viel wert gewesen sein, dennoch, was
waren sie wirklich wert?
J: Sie hatten auch seine finanziellen
Unterlagen und wir wußten wieviel Geld er jeden Tag machte. Wie wußten,
wieviel Geld von wem bezahlt wurde.
L: Sie machten $ 5,000 die Woche, $ 10,000
die Woche?
J: So was wie $ 20,000, $30,000.
L: $ 30,000 die Woche. Was war also diese
Versandliste wert, können Sie mir eine Vorstellung davon geben?
J: Einige hunderttausend Dollar.
L: Also, Bob Mithoff hat also dieser Organisation
eine Versandliste gestohlen, die ein Dokument war, daß mehrere hunderttausend
Dollar wert war, mit dem Scientology ein Programm erstellte -
J: Ein Rundschreiben und ein Programm.
L: ...und dann haben sie verfälschte
Materialien verschickt in den USA und vielleicht sogar ins Ausland?
J: Ja, weil Robert Scott üblicherweise
die Sachen von Steve und Mau Belmain erhalten hat (?)
L: Welche Position hatte Bob Mithoff in
der Organisation?
J: Er hatte keine Position, er war nur
unter strikter Abtarnung.
L: Hatte er je einen Posten inne?
J: Oh ja, er war gewöhnlich Mitarbeiter
im Celebrity Center.
L: Was ist derzeit seine Position, was
meinen Sie?
J: Ich habe keine Vorstellung.
L: Wir sprachen von Mayo, David Mayo,
in der Dominikanischen Republik wegen Drogenhandels belangt. Von dem, was
ich verstehe, es mag richtig sein oder nicht, hat jemand die Drogensache
in der Dominikanischen Republik eingefädelt.
J: Ich erinnere mich an einen Vorfall,
als David Mayo angehalten und durchsucht wurde oder ähnliches und
es hatte mit Drogen zu tun. Ja, das war das direkte Resultat von einer
Sache, die Jeff Schriver veranlaßt hatte und die von PIs durchgeführt
wurde, um Schwierigkeiten zu verursachen, um es aussehen zu lassen, wie
wenn er Drogen habe. Wie haben sie es beschrieben? Sie sagten, ”Gut, diese
Leute da unten, diese Mexikaner, machen alles. Wir geben ihnen ein bißchen
Geld. Wenn David Mayo zur Grenze kommt, bekommt er einen Schock.” Ja, er
wurde wirklich angehalten, ich glaube für einen Tag oder mehr. Das
war total von diesen Ermittlungspersonen im Religious Technology Center
eingefädelt worden und es passierte David Mayo.
L: Und der Name der Person war?
J: Jeff Schriver
L: Er machte es mit privaten Ermittlern?
J: Es ist hart, es zu sagen. Irgend jemand
aus dem Büro von Gene Ingram. Weil Gene Ingram der Typ war, der vorgeschlagen
hat, was man tun kann.
L: Sie haben Leute aus dem Büro von
Ingram genommen?
J: Richtig. Und aus dem Netzwerk, aus
dem sie kamen, haben sie sich alle geholfen. Das war in Mexiko. Durch dieses
Netzwerk haben wir einige kriminelle Aktivitäten laufen lassen.
L: Über Mexiko?
J: Ich glaube, es war die mexikanische
Regierung, der Bereich Mexiko.
L: Im Bereich Mexiko? Mit anderen Worten,
Ingram’s Leute haben jemand in Mexiko angeheuert?
J: Sie erinnern mich an etwas, einige
Leute haben diese Scheiße ausgeplaudert und zwar PIs. Irgendeiner
dieser zauberhaften Personen, bis vor kurzem wußte ich noch seinen
Namen, sie sagten, er squirrlt und die Scheiße des Lebens sei über
ihn gekommen. Er war auch homosexuell. Das war es dann. Ich habe die Namen
in den Dokumenten gesehen.
L: OK, das war also die Zeit, wo Sie in
Scientology bei der Ermittlung waren.
J: Ja.
L: So ist es über Ihren Schreibtisch
gegangen?
J: Ja.
L: Und Sie haben die Dokumente vernichtet?
J: Richtig.
L: Lassen Sie mich noch mal zu dieser
Sache zurückkommen. Die PIs von Scientology, wissen Sie, welche PIs,
waren von Ingram’s Firma?
J: Es hatte mit der Firma von Ingram zu
tun, oder einer Netzwerkfirma.
L: Ingram’s Firma arrangierte einen individuellen
Schlag gegen einen Squirrel, der versucht hat eine Reformreligion zu gründen
-
J: Er war eine Art von Meinungsführer,
diese Art von Mensch, weil er professionell war und bestimmte Fähigkeiten
hatte, einiges zu tun.
L: Hat Putoff, oder die Leute vom Stanford
Research Center?
J: Nein, es war ein mexikanischer Mann,
und er war sehr bekannt dort unten.
L: So arrangierten sie, daß er in
Mexiko festgehalten wurde?
J: Richtig.
L: Noch jemand am Schauplatz?
J: Ja, John Nelson, sie erinnern sich,
als ich ihn erwähnte, als er in Fernost war.
L: Sie versuchten, ihm Schwierigkeiten
mit Drogen zu machen und haben die Sache gestoppt, weil sie dachten, daß
er über Verbrechen sprechen würde, bevor er eingesperrt würde
und wegen Drogenbesitzes in Malaysia hingerichtet würde. Wir haben
über David Mayo gesprochen und einige Dinge, die man David Mayo angetan
hat, um ihn zu kriminalisieren?
J: Ja, durch systematische PR Kampagnen
und die gestohlenen Versandlisten. Auch sonstige Agenten oder Staff Member
haben sich der Sache angenommen, haben vor dem AAC demonstriert, diese
Art der Dinge. Ähnlich dem, was sie immer noch tun. Über den
Inhalt der Preclear Akten Informationen verbreiten.
L: Sie verbreiteten die vertraulichen
Bekenntnisse von David Mayo und Julie Mayo in ihrem Programm der Zerstörung
einer Splitterreligion?
J: Richtig.
L: OK. Lassen Sie uns auf der Liste weitermachen
und wir kommen noch mal darauf zurück.
J: (LESEND) ” Hatten Sie irgend welche
Folgeerscheinungen von mentalen oder emotionalen Symptomen während
der Zeit in Scientology, oder nachdem Sie ausgetreten sind?” In bezug auf
mich, weiß ich -
L: Gut, treffen Sie die Auswahl privat.
J: (LESEND) ” Irgendwelche Berühmtheiten
in Scientology oder außerhalb, die ähnliche Symptome oder Erfahrungen
hatten?” Ich erwähnte Tom Cruise, nachdem er OT III beendet hatte.
Ich erwähnte John Travolta und ich denke, das ist sehr viel. (LESEND)
” Punkt 11. Mögliche Personen, die Baby-Watching erhielten oder Opfer
von Isolationsbefehlen waren, weil sie psychotisch wurden oder suizidgefährdet.”
Ich denke, wir haben dies gestern genügend besprochen. (LESEND) Punkt
13. Mögliche Scientologen, die unter Zwang versucht haben, eine Person,
die bereits geschwächt war, zum Kauf von Scientology Service zu veranlassen,
der gefährlich war, zu Selbstmord führte, oder den eigenen Tod
beschleunigte, weil normale medizinische Hilfe verboten wurde und zwar
zu Zwecken der Einsparung und zur Geheimhaltung oder aus politischen Gründen.”
Ich denke, wir haben das gestern abgedeckt.
L: Da gab es eine lange Debatte, ob Scientology
Steve Fishman erzählt habe, sind Sie vertraut mit Steve Fishman? Ich
erzähle es Ihnen, und ich weiß nicht ob Sie je ähnliches
gehört haben. Steve Fishman behauptete, als er festgehalten wurde
und dieser Betrug an ihm begangen wurde, an Scientology Hunderte von Dollar
für diesen Betrug bezahlt zu haben, daß ihm befohlen wurde den
Fall zu beenden und sich selber umzubringen, um Scientology zu beschützen.
Haben Sie je ähnliches gehört, wo ein Staff Member aufgefordert
wurde, sich selber zu töten, um Scientology zu beschützen?
J: Ich denke, daß ist ein generelles
Thema, etwas, was verstanden wird, besonders bei jedem Sea Org Member,
das sein Leben hingegeben hat. Sie unterschreiben einen Vertrag für
eine Million Jahre, ihr Leben ist die Hingabe an Scientology. Ihr physikalischer
Körper ist gar nichts. Sie kommen und gehen, wieder und wieder, also
dies ist eine überzeugende Idee. Ob Leute mutig genug sind, das zu
tun - ich weiß, sie beginnen in der Sea Org mit der Indoktrination.
L: Sie haben keine Informationen, was
mit Steve passierte oder mit den anderen, denen das ebenfalls passierte.
J: Nein, weiß ich nicht.
L: OK, lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. (LESEND) ”Punkt 18, Die Namen von
ehemaligen Auditoren des GO, der OSA, Personal oder medizinische Offiziere,
die möglicherweise Zugang zu Informationen haben oder verwickelt waren
in Selbstmordversuche von Mitgliedern, ebenso Psychosen oder Neurosen,
die im Zusammenhang mit dem Service von Scientology.” Ja, Martin, eine
Französin, ich habe ihren Namen vergessen. Sie war ein Medical Officer.
Sie war da für Phoebe, sie war da für Diane Morrison, sie war
da für das Kind, das ein aneurysm hatte und starb, sie hat für
das RTC als medizinisches Personal gearbeitet.
L: OK. Noch sonst jemand, an den Sie sich
erinnern?
J: Nein.
L: OK. Vor einigen Minuten haben wir über
Evakuierungspläne gesprochen und an einem anderen Tag haben Sie mir
gegenüber eine Fran Harris erwähnt, die meines Erachtens befragt
oder festgehalten wurde.
J: Sie wurde nach Europa geschickt.
L: Wer hat sie nach Europa geschickt?
J: David Miscavige.
L: Ist das die Art von Scientology, wenn
die Regierung oder das Gericht versucht, ein bestimmtes Mitglied als Zeugen
zu benennen, das vernichtende Informationen weitergeben könnte, dies
in ein anderes Land zu bringen?
J: Richtig.
L: In was war Fran Harris verwickelt?
J: Kriminelle Aktivitäten. Ich meine,
sie raubte Orgs aus. Sie hatte die Idee, mit den Vorräten an Büchern.
ASI war ziemlich unten, also sind sie systematisch durch die Orgs gegangen,
haben jemand zur Inspektion geschickt, um festzustellen, wie sie es praktizieren
und ob sie exakt die gleiche Menge für das RTC machen oder das CSI,
indem sie die Bücherläden kontrollierten und sagten, ” Sie haben
nicht genügend Bücher, kaufen sie jetzt die Bücher, geben
sie uns einen Scheck.” Dies passierte wöchentlich und jeder bekam
seine wöchentliche Zuteilung und alle waren glücklich.
L: Wenn Sie sagen, sie haben ihre Kommission
erhalten, haben einige Führungskräfte erfahren, wieviel Geld
sie aus der Organisation genommen haben?
J: Ja, natürlich.
L: Beschreiben Sie diese Kommissionen?
J: Fran Harris erhielt viel, Ray Willhare
bekam eine Menge.
L: Wenn Sie sagen eine Menge, wieviel
Kommission war es?
J: Hunderte, Tausende.
L: Tausende von Dollar für das. Während
die anderen Sea Org Member $ 20, $ 30 im Monat bekommen haben, haben die
zwei Tausende durch Kommission gemacht, indem sie den Bücherverkauf
innerhalb der Organisation angetrieben haben? Hatte die Organisation das
Recht, den Kauf abzulehnen?
J: Nein, sie hatten keinerlei Rechte.
Also, Author Services machte Kommissionen durch Korporation –
J: Nun, glauben Sie, daß dies der
Weg ist, wie es funktioniert, weil ich selber das Bonus System von Author
Service gesehen habe. Author Services empfing eine bestimmte Kommission
oder einen bestimmten Prozentsatz aller Gelder der Organisationen, die
im Interesse L. Ron Hubbards waren. Von dieser Summe, abhängig davon,
welche Position sie in der Organisation hatten, wurde ihnen ein Prozentsatz
zugewiesen, von was auch immer. Und so hat man jede Woche eine Kommission
erhalten. Nur dafür, daß sie dort waren, selbst wenn sie Antragsteller
waren.
L: Wieviel meinen Sie, haben die Leute
bei ASI durch die Kommissionen bekommen? Oder wissen Sie es. Haben Sie
je gesehen oder darüber sprechen hören wie, ”ich habe 500 Dollar
diese Woche gemacht” oder
J: Gut, ich weiß, daß Mike
Eldrige dort war und $ 900 in der Woche machte.
L: An Kommissionen?
J: Richtig, einfach bezahlt, wissen Sie,
sein Prozentsatz auf die Kommission.
L: Sein Prozentsatz auf die Kommission
war $ 900 die Woche. Nun, wieviel Sea Org Member haben soviel Geld gemacht,
von den 13,000 -
J: Die reichsten Sea Org Member in Scientology,
die ich gekannt habe, waren Mitarbeiter von Author Services.
L: Wußten die anderen Sea Org Member,
daß dort soviel Geld verdient wurde?
J: Ja und man erzählte ihnen, dies
sei ein nicht religiöses Unternehmen und alle würden nur ein
Minimum an Gehalt bekommen.
L: Also, in anderen Worten, sie wurden
angelogen, indem man ihnen sagte, daß die Leute bei ASI ein Minimum
an Gehalt bekommen, obwohl sie in Wirklichkeit eine hohe Kommission erhalten
haben?
J: Hohe Kommissionen.
L: Und die Werte von Scientology abgesahnt
haben für –
J: Richtig. Fran insbesondere ging alles
durch, um sicherzustellen, daß jeder seine Kommission erhielt und
sie hatte den Segen von David Miscavige und Norman Starkey
L: Weil sie erhielten –
J: Sie wurden bezahlt.
L: Sie erhielten jede Woche eine Menge
Geld?
J: Sicher.
L: Daß niemand sonst –
J: Dies ist, wie Gold anfängt sich
zu stapeln, in diesem kleinen persönlichen Schatzkästchen, die
seltenen Münzen.
L: Sie haben die Korporation gemolken,
indem sie Geld abgezogen haben und den Sea Org Membern haben sie erklärt,
daß sie nur ein Minimum an Gehalt bekommen oder daß -
J: Ja, richtig
L: - oder daß sie nicht das
viele Geld erhalten.
J: Und ihnen wurde gesagt, daß sie
nicht extravagant sein sollen, nichts zur Show stellen sollen, nur das
Geld nehmen.
L: Also, in anderen Worten, sie sollten
ihr Geld dezent ausgeben und die anderen Sea Org Member nicht wissen lassen,
wieviel sie wirklich haben?
J: Richtig.
L: Ich meine, wie denken Sie heute darüber,
und haben Sie das Gefühl, daß Sie damals ein Stück von
dem Kuchen abbekommen haben?
J: Nein.
L: Wieviel – Ich möchte es gerne
verstehen.
J: Und sie haben das auch sehr geheim
gehalten.
L: OK. Ich kann verstehen, warum sie es
sehr geheim gehalten haben. 13,000 Staff Member, die im Schmutz leben,
hungern, Tag und Nacht arbeiten und David Miscavige und diese Leute sahnen
das Geld im geheimen ab - Ich war stinksauer, als ich das herausgefunden
habe. Man sollte meinen, daß ich ein Dummkopf war. OK. ASI hatte
also die Berechtigung, den Organisationen zu befehlen, Bücher zu bestellen.
J: Richtig.
L: Und sie sind von der ASI Korporation
zu der Church Corporation gegangen und haben einem der Führungskräfte
gesagt, daß er einen Scheck über möglicherweise $ 1000,
möglicherweise $ 5000 ausstellen soll?
J: Und wenn die nicht damit einverstanden
waren, wurden sie in Ethik geschickt, sie wurden einfach unterdrückt.
L: Wenn sie also den Anweisungen nicht
Folge geleistet haben, weil sie angenommen haben, daß dazu keine
Berechtigung besteht -
J: Hat man sie einfach abgesahnt.
L: Und was, wenn sie das Geld nicht erhalten
haben, das sie wollten und die anderen nicht das gekauft haben, was sie
sollten?
J: Richtig. Aber Fran hat oft, und nicht
nur Fran alleine, auch Terry Gamboa, ist zum BPI gerannt und hat diesen
veranlaßt, daß jemand in die Organisation geht und es verlangt
– Ich meine BPI war im wesentlichen ein Ausführungsorgan für
die Verkäufe von Author Services.
L: Es wurde also BPI geordert, damit diese
den Organisationen sagen, was sie tun haben und ASI hat das Bargeld kontrolliert,
als eine andere Scientology Korporation, indem sie einfach angeordnet haben,
Material zu kaufen?
J: Richtig. Oder sie haben eine Person
vom BPI geschickt. Aber die Befehle kamen vom Author Services an BPI oder
direkt von Author Services an die Organisationen, damit sie Geld und somit
Prämien erhalten.
L: Hat David Miscavige das angeordnet
oder Norman Starkey? Wer hat angewiesen, ”Sag ihnen, sie sollen das Buch
kaufen und uns einen Scheck für die Kommission schicken?" Wer war
die erste Person in der Befehlskette?
J: L. Ron Hubbard.
L: Hubbard?
J: Minimale Buchvorräte.
L: Zu Miscavige als nächster in der
Linie.
J: Richtig. Und dies hat ASI mächtig
hoch gebracht. Sie wurde eine sehr, sehr luxuriöse Organisation. Sie
hatten extravagante Parties, nette kleine Reisen und -
L: Erzählen Sie uns über die
extravaganten Parties und die Reisen, an was Sie sich erinnern können.
J: Gut, sie haben ein ganzes Restaurant
gemietet, wenn sie dort essen wollten, die großen japanischen Lokale,
ich glaube sie sind in jedes verdammte große teuere Restaurant in
Los Angeles gegangen, um ihre kleinen Ausflüge zu machen. Über
alles wurden Berichte erstellt, alles wurde genau aufgeschrieben, Woche
für Woche, weil manchmal eine Woche nicht gut lief oder sie hatten
andere Probleme, dann kamen alle von Author Services zu Golden Era Productions,
um dort ihr Meeting abzuhalten, wo Mikrophone von der Decke hingen und
diese Meetings wurden mitgeschrieben. Dies spielte sich sehr regelmäßig
ab und das Protokoll der Meetings ging zu L. Ron Hubbard, damit er informiert
war, ”Also, was ist los mit der Organisation, was ist los mit Author Services,
was ist los mit meinem Geld?” Als ich 1982 auf die Base nach Gilman Hot
Springs kam, ging das jede Woche so, Mitarbeiter von Author Services kamen
und es mußten Aktionen laufen, dieses Einpauken und solche Sachen.
Und wissen Sie, sie hatten auch Barbecues, sind nicht weggegangen und haben
alles mögliche gemacht.
L: Wurden normale Sea Org Member auch
mit in diese phantastischen Restaurants genommen?
J: Nie, nie, nie.
L: Hatten sie kleine Reisen oder Ausflüge,
wo alles für sie bezahlt wurde?
J: Niemals.
L: Wieviel – es war also nur eine kleine
Gruppe von Leuten aus dem ASI und dem RTC, die diese enormen Privilegien
hatten?
J: Nun gut. Es war eigentlich nur ASI,
die enorme Privilegien hatten und dann nach einiger Zeit, begann es auch
beim RTC und CSI.
L: Also, die Top-Leute, Miscavige hat
in dieser Form dafür gesorgt, damit die Loyalität oder was auch
immer erhalten bleibt und die normalen Scientologen wußten nichts
davon?
J: Kein Stück.
L: Die dachten nur, jeder arbeitet und
leidet und da sind die wirklichen Führungskräfte, die wirklich
verheimlichen, was sie ausgeben und was sie bekommen.
J: Ja. Sie zeigen es keinem anderen. Sie
sprechen mit keinem anderen Staff darüber, wieviel Geld sie machen.
Sie fallen nicht auf, weil sie keinen Haufen Scheiße kaufen, denn
wenn du es tust, verlierst du deine Position.
L: Sie mußten ihr Geld also
heimlich und sehr diskret ausgeben. Wenn sie in Urlaub gingen, haben sie
da einige der Staff Member mitgenommen.
J: Immer waren sie perfekt in Gucci-Klamotten
gekleidet, all dieses Zeug, wissen Sie, eben das teuerste.
L: OK. Lassen Sie uns mit dem nächsten
weitermachen.
J: (LESEND) ”Jeder mögliche Zwang
für die eigene Bequemlichkeit oder aus Sicherheitsgründen, um
bereits geschwächte, schwache oder kranke Personen dazu zu bringen
zusätzliches Auditing zu kaufen?” Darüber haben wir schon gesprochen.
L: OK
J: (LESEND) ”Punkt 21. Kindermißbrauch
bei Scientology, Kindervernachlässigung, unsachgemäße Gesundheitspflege,
Beaufsichtigung oder Ausbildung von Kindern?” Ich denke, wir haben da schon
ausführlich drüber gesprochen auf dem Tape von gestern.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 2. Irgendeine Art von
körperlichem oder geistigem Mißbrauch bei Staff Membern, solche
Sachen wie im RPF/Rehabilitation Project Force wie schlagen, beschränken,
übermäßige Arbeit, zu wenig Nahrung, Drohungen und Zwang.”
Also gut. Das ist wie eine Tagesordnung. Das RPF, mit dem RPF wurde ständig
gedroht, wenn sie unwillig waren oder nicht das getan haben, was sie sollten
und wir alle wissen, was das RPF ist. Aber die anderen Quälereien,
mit denen L. Ron Hubbard herauskam, bevor er seinen Verstand verlor, war
dieses Laufprogramm, wo ein Pfosten, ein spezieller Pfosten, mitten in
der Wüste und der Sonne aufgestellt wurde und in verschiedenen Farben
angemalt war. Sie mußten dann in einem bestimmten Abstand, aber im
Kreis darum herum laufen und zwar einen Tag in eine Richtung, den anderen
Tag in die entgegengesetzte Richtung, wobei einem noch gesagt wurde, daß
man den Pfosten genau beobachten muß. Ich habe Leute gesehen, die
von diesem Programm zusammengebrochen sind.
L: Wie lange mußten die Leute laufen?
J: Zwölf Stunden am Tag
L: Sie sind wirklich für 12 Stunden
gelaufen?
J: Sie sind im Kreis gelaufen, ja.
L: Und was war der Zweck? Hat man gedacht,
daß es den Leuten gut tut da herum zu laufen?
J: Nein, es war für die Leute äußerst
schwierig.
L: Es war also Bestrafung.
J: Bestrafung, extreme Bestrafung.
L: Und was war der Zweck, wenn man Leute
um den Pfosten laufen ließ?
J: Um sie in die Gegenwart zu holen.
L: OK. In Ordnung. Das ist der Grund,
weil sie nicht in der Gegenwart waren, mußten sie für 12 Stunden
laufen – hatten diese Leute die Kondition um 12 Stunden zu laufen?
J: Nein
L: Was passierte, wenn sie hinfielen?
Wurde das Laufen unterbrochen?
J: Da war ein Helfer, der Unterstützung
gab, damit er weiterlaufen konnte.
L: Sie haben einem buchstäblich gezwungen,
die 12 Stunden zu laufen, ob man konnte oder nicht -
J: Sie nannten es das Laufprogramm und
das ICE ist gekommen und hat nachgeschaut, ob man läuft.
L: Und wenn man sie schleppen mußte,
hat man sie dann geschleppt?
J: Nein, ich weiß nicht, ob sie
das gemacht haben.
L: Gut, aber sie haben die Person volle
12 Stunden laufen lassen?
J: Aber ich weiß von David Miscavige,
als er David Mayo zur Bestrafung das Laufprogramm verordnete, mußte
dieser so lange laufen, bis nur noch sein Kopf zu sehen war, weil er eine
so tiefe Furche gelaufen hatte.
L: Es war David Miscavige, der sagte,
”ich will, daß er rennt?"
J: Ja.
L: Und Sie haben sagen hören, ”bis
nur noch der Kopf im Dreck zu sehen ist?" Geschah das, um der Person zu
helfen oder um sie zu bestrafen?
J: Bestrafung.
L: Es war ausschließlich Bestrafung?
J: Es wurde Hilfe genannt, aber es war
Bestrafung, es lag auf der Hand, was es war.
L: Haben sie je gesehen, daß jemandem
geholfen wurde?
J: Nein.
L: Kam irgend jemand dadurch mehr in die
Gegenwart?
J: Nein.
L: Bekam jemand Erleuchtungen oder so
was---nun, es war ein Bestrafungsprogramm?
J: Alle wußten, daß sie großen
Ärger haben würden, wenn sie ins Laufprogramm geordert würden.
L: Waren die Leute erschöpft am Ende
der 12 Stunden?
J: Das ist eine Untertreibung
L: Sagen Sie mir, was sie nach 12 Stunden
sahen.
J: Leute, die kaum fähig waren, sich
zu bewegen. Nach einigen Tagen, an denen sie isoliert gelegen haben, waren
sie ohne jede Frage krank. Sie haben nur noch in die Wüste gestarrt,
in diese verfluchte Sonne.
L: Sie meinen, es war in der Wüste,
in der direkten Sonne?
J: Richtig. Aber dann haben sie einen
Wasserschlauch, um den Pfad gelegt. Es war ein kleiner Schlauch, so daß
man immer etwas benäßt wurde, es war zur Hölle gerade so
viel, wie es brauchte, damit die Person keinen Sonnenstich bekam. Aber
dennoch, sie mußten in der Wüste rennen.
L: Was geschah? Hatten diese Leute danach
Muskelzerrungen, Schmerzen? Waren ihre Muskeln hart?
J: Ja.
L: Und selbst, wenn sie verletzt waren,
mußten sie am nächsten Tag wieder laufen?
J: Ja.
L: Und sie ließen sie laufen?
J: Richtig.
L: Mit was haben sie gedroht, daß
es möglich war, die Leute zum Laufen zu bringen?
J: Nur, ”los, steh auf.” Wissen Sie, es
ist nicht so sehr die Drohung. Es ist dieses konstante, ”los, lauf endlich,
los, los! Du hast das zu machen.”
L: Okay
J: Am Laufen halten.
L: Was haben Sie noch gesehen? Noch mehr
als dieses?
J: Nein, nur das. Über das Schlagen
habe ich schon erzählt. Beschränkungen habe ich erzählt.
Übermäßige Arbeit habe ich erzählt. Ich weiß
nur aus meinem eigenen Fall, als ich '87 gefeuert wurde und drohte, sie
zu verklagen und all das andere, dann haben sie meine Frau genommen und
mich zurückgebracht. Sie ließen mich diese großen toolies
(?), die bei den Zigarren verwendet werden, aus einem trockenen Flußbett
ziehen, für zwei Wochen und ohne jeden Grund. Mich und Spike Bush,
einfach, weil wir gegen sie vorgegangen sind. Und es war nicht ungewöhnlich,
ein Staff Member zu haben, das sehr schlecht aussah wie wenn man in eine
Kombüse steigt und das Fett abschrubbt und die ganze Nacht arbeitet.
Sie haben das mit Leuten gemacht, nur um sie zu erniedrigen.
L: Welches war die längste Zeit,
in der einer arbeiten mußte, ohne Schlaf zu bekommen?
J: Ich und andere Leute haben 30 Stunden
gearbeitet und 3 Stunden geschlafen.
L: Und wie lange hat das gedauert?
J: Das ging für einige Wochen.
L: 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe. Okay.
Lassen Sie uns weiter machen
J: Vier Dollar und 30 Cent die Woche.
L: Viel Geld.
J: Viel Geld. Harte Arbeit. (LESEND) ”Schwangere
Frauen, die Staff Member waren, wurden angehalten, abzutreiben oder mußten
hart arbeiten und erhielten schlechte Schwangerschaftsvorsorge und schlechte
Nahrung während ihrer Schwangerschaft, daß sie bei der Geburt
ein untergewichtiges und deformiertes Baby hatten?” Ich glaube, ich habe
darüber schon gestern gesprochen und dies besagt alles. (LESEND) ”Staff
Member, die gesundheitliche Versorgung oder eine Operation brauchten, wurden
in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder in ein anderes staatliches
Gesundheitszentrum geschickt, wobei ihnen erklärt wurde, daß
sie nicht über ihre Zugehörigkeit zu Scientology sprechen dürfen.”
L: Das hatten wir bereits.
J: (LESEND) ”Punkt 26. Einige Staff Member
wurden körperlich oder geistig schikaniert, mißbraucht oder
von David Miscavige bestraft, durch Befehle oder von anderen Staff Membern.”
Darüber haben wir auch schon gesprochen.
L: Richtig.
J: (LESEND) ”Punkt 27. Irgend ein ausführendes
Sea Org Member oder nicht Sea Org Member wurde minimal bezahlt mit den
passenden Überstunden.” Nun gut, das war bei allen gleich.
L: Also, anders als ASI, David Miscavige
und die Top Führungskräfte und die Top Führungskräfte
bei der CSI und den Top Leuten bei RTC haben 13,000 Staff Member einen
Minimallohn erhalten. Wieviel waren ungefähr auf dem minimalen Level?
J: Jeder von ihnen, einfach für ASI.
L: Wieviel Staff Member hatte ASI. Wieviel
waren am Minimallohn von den 13,000 angegebenen Staff Membern?
J: Wieviel waren nicht an der unteren
Grenze?
L: Ja.
J: 12,080 hatten minimalen Lohn, also
ungefähr 20 Personen.
L: Ungefähr 20 Personen haben das
große Geld gemacht, alle anderen, die arbeiteten, um den Planeten
zu retten, erhielten $ 4, oder $ 18, oder $ 20 die Woche um wie ein Tier
zu leben?
J: Richtig
L: Okay.
J: Okay. (LESEND) ”Punkt 30. Jeder mögliche
Betrug an Regierungsbeamten durch Scientology; während Sie Mitglied
waren?” Ich denke, darüber habe ich schon in meiner eidesstattlichen
Erklärung gesprochen und auf diesen Bändern.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 34. Das falsche Bild
von Scientology, hergestellt wird um ein Religionsimage zu zeigen und dafür
Steuerbefreiung zu erhalten und andere Vorteile." Ja, ich erinnere mich,
es war ein Teil der IRS Sache, jeder hatte den Kurs des ehrenamtlichen
Geistlichen zu belegen, damit es aussah, wie eine Kirche, die Geistliche
hatte.
L: Die Leute wurden also bestellt und
hat ihnen jemand gesagt, daß es für die Steuerbefreiung ist?
Haben Sie etwas davon gehört?
J: Ja, bei den Meetings, als Teil unserer
– David Miscavige.
L: David Miscavige sagte, ”Wir machen
nun alle den Kurs für den ehrenamtlichen Geistlichen, werden Geistliche
und so können wir dem IRS „
J: Ich glaube, es kam von L. Ron Hubbard.
L: Okay.
J: Ich weiß, daß David Miscavige
es war, der es durchsetzte.
L: Hat irgendeiner der Senior-Führungskräfte
in ihrer Gegenwart jemals gesagt, ”wir tun die religiösen Sachen nur
um Steuern zu sparen,” oder ”Wir machen das nur, um uns zu verteidigen
oder verschiedene legale Vorteile?" Haben Sie jemals zu Ihnen gesagt, wissen
Sie, das ist so, na Sie wissen schon, ”Wir sind wirklich ein Beratungsunternehmen?
J: Nein, ich denke nicht. Keiner hätte
das geglaubt, aber keiner wollte es offen sagen. Das hätte umgehend
das RPF bedeutet. Sie wissen, keiner würde sich das trauen.
L: OK. Machen wir weiter
J: OK. (LESEND) ”Punkt 35. Geheime oder
nicht geheime Orte, wo sie Bänder, Kopien und Berichte und Archive
von Scientology, eingeschlossen – das haben wir schon diskutiert.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 36. Berichte von Scientology
wurden durch den Reißwolf zerstört oder mit Chemikalien oder
anderen Vorgängen?” Haben wir besprochen.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 45. Versuchten sie
eine Sozietät oder einen Rechtsanwalt zu erpressen, zu bestechen oder
einzuschüchtern, um ihre Fähigkeiten zu behindern, Scientology
zu verfolgen?”
L: Haben Sie je von einer Firma gehört,
die sich gegen Scientology gestellt hat?
J: Einschüchtern, einschüchtern.
Wer war der Anwalt von David Mayo. Wie war sein Name?
L: Vielleicht sollten Sie sich zuerst
an seinen Namen erinnern, bevor Sie von ihm erzählen.
J: Es war eine PI Kampagne, wissen Sie.
PIs sind ihm überall hin gefolgt. ODC, CDC, Overt Data Collection,
wissen Sie, ihm einfach überall hin folgen, dieselbe Sache, die hier
passiert.
L: OK. Haben sie das gemacht –haben Sie
wirklich, aber lassen wir das. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) ”Punkt 49. Todesdrohungen,
Einschüchterungen, ständige Belästigungen von Familienmitgliedern,
Freunden, Angestellten oder jemand bezeugen oder als Zeuge gegen Scientology
benennen?” Mich, mich, mich. Zweimal bis jetzt.
L: Haben Sie jemals, als Sie in Scientology
waren, Kommentare gehört, daß man so oder so vorgeht, indem
man bedroht oder so was wie, ”Wir werden dafür sorgen, daß er
nicht in den Zeugenstand kommt?"
J: Sie haben das über mich gesagt.
L: Noch jemand? Haben Sie jemals darüber
sprechen hören, daß man ein ehemaliges Staff Member gekauft
hat, um sicher zu gehen, daß es keine Aussagen macht, ihnen Darlehen
gab, diese Darlehen jedoch verschleierte, wie die an Terry Gamboa, Darlehen
an die Las Vegas Gruppe, irgendwas dergleichen, um sich Stillschweigen
zu erkaufen?
J: Nichts besonderes.
L: Sie haben nichts dergleichen gehört.
OK. Machen wir auf der Liste weiter.
J: OK. (LESEND) ”Schikanieren der Gegenpartei
durch unnötige, böswillige oder überflüssige Prozesse,
die nur dazu dienen sollten, die Gegenseite ruhig zu halten. ?” Ich weiß
von Sitzungen, bei denen ich anwesend war, daß der Fall Wollersheim
besprochen wurde und die Strategie war, daß die Gerichte hingehalten
werden sollten, damit der Rechtsstreit nicht entschieden werden kann und
zwar um jeden Preis und egal aus welchem Grund.
L: Die Strategie gegen Wollersheim war
also –
J: Kein einziges Zehncentstück
für Wollersheim.
L: OK. Haben sie jemals über eine
bestimmte Operation gesprochen oder einer der Anwälte?
J: Ja, Charles O’Reilly hat darüber
gesprochen. Lita Schlosser.
L: Sie haben eine verdeckte Operation
gegen Lita Schlosser laufen lassen?
J: Ja.
L: Wissen Sie etwas darüber, was
–
J: Nun, Freunde, sie suchten nach Druckmitteln.
Sprachen mit den Freunden und setzten diese unter Druck.
L: Mit anderen Worten, sie sammelten verdeckt
Informationen, gaben sie an die Freunde weiter, um ihn so dazu zubringen,
sich aus dem Fall zurückzuziehen.
J: Wie, ”Hey, kenne sie ihren Freund hier,”
diese Art Sachen.
L: Glauben Sie, daß sie die Anordnung
gaben, Charlie O’Reilly durch PI’s zusammenschlagenzulassen.
J: Ja, bestimmt. Ich glaube schon, daß
die Anweisung ergangen ist, ihn zusammen zu schlagen. Ich weiß von
einem Mann in Mexiko, wir werden seinen Namen herausfinden, der diesen
Scheiß aus ihm rausgeholt hat.
L: Kennen Sie sonst noch jemand, der verprügelt
wurde, um damit jedem ein Signal zu geben, der gegen Scientology ist, außer
dem Anwalt in meinem Fall und dem Mexikaner?
J: Nun, das ist es, was ich sagen wollte,
ich wollte Ihnen die allgemeine Haltung darlegen, damit kein Zweifel darüber
besteht, was da vor sich geht. Man würde ungefähr so darüber
sprechen: ”Wäre es nicht nett, wenn jemand diese Person verprügeln
würde?” oder: ”Wäre es nicht schön, wenn dies oder jenes
passieren würde? Sie wissen, diese Leute sind motiviert, sie machen
schlechte Sachen.” Und dann etwas geheimnisvoller mit den Ermittlern, und
ich weiß durch meine eigenen Erfahrungen, es ist genau das,
”also was können wir tun, um dies zu vermeiden? Was können wir
tun, ohne daß es heraus kommt? Was können wir als letzte Verbindlichkeit
tun? Das ist die Art und Weise, in der Scientology ermittelt. Dies kann
also bedeuten, daß jemand körperlich geschlagen werden soll,
egal was, wenn es nur nutzt.
L: Wenn sie also entscheiden, daß
jemand bestraft werden soll, egal wie weit sie dabei gehen, das Gesetz
brechen, fragen sie sich da selber --
J: ”Mit was können wir davon kommen?”
L: ”Wie weit können wir mit der Bestrafung
gehen, ohne Folgen?”
J: Ja.
L: Sie denken also, wenn man sie entdeckt
und sie die Sache stoppen, können sie sich noch rausreden.
J: Nun, sie verteilen die Aktivitäten,
wenn also eine Person dabei erwischt wird, ist es ihr Fehler und keiner
sonst weiß davon.
L: Würden sie die Person verleugnen?
J: Sicher.
L: Behaupten, es sei ein abtrünniger
Scientologe?
J: Ganz richtig.
L: War das die ganze Veränderung
in Scientology nach Mary Sue Hubbard, daß man gesagt hat, ”Wir wollen
diese Sachen nicht mehr machen,” das war auch nur eine andere --
J: Lüge.
L: - Vertuschung und würden Sie sagen,
daß es immer noch die gleichen kriminellen Aktivitäten gibt
wie vor der Durchsuchung durch das FBI?
J: Ich denke, sie machen es nun intelligenter,
effizienter. Nein, ich denke nicht, es ist das gleiche. Weil ich glaube,
daß es ihnen nicht möglich ist, ähnliches noch mal zu tun.
L: Aber sie sind im allgemeinen weiterhin
in mehr oder weniger kriminelle Aktivitäten verwickelt oder die gleiche
Menge von kriminellen Aktivitäten?
J: Wissen Sie, ich war nicht beteiligt
an dem alten GO, aber ich kenne den Level der Kriminalitäten, die
ich gesehen habe und an denen ich beteiligt war und dies wird mir alles
sehr klar, jetzt, wo wir darüber sprechen und die Sachen durchgehen
und zwar jeden Tag mehr.
L: OK.
J: Jeden Tag mehr.
L: Gut, lassen Sie uns mit der Liste weitermachen.
J: OK. (LESEND) ”Diebstahl oder Abänderung
von Dokumenten der gegnerischen Anwälte?” Nun, Bob Mithoff erhielt
Konzepte oder Anmerkungen von Besprechungen über die laufenden Fälle
oder Aktionen gegen Religious Technology oder das CSC oder was immer. Er
erhielt Kopien davon und brachte sie zum RTC, wo wir genau nachschauten,
was man denkt und was man vor hat.
L: Seitens der Anwälte.
J: Ja.
L: Würden Sie sagen, daß David
Miscavige Scientology managt?
J: Er tut es. Er ist der führende
Manager von Scientology. Er mit L. Ron Hubbard. Aber er hat L. Ron Hubbard
ausgebootet.
L: Und David Miscavige hat die gesamte
Struktur der Organisation übernommen? Er kann jedem der einzelnen
Zweige Befehle erteilen und es wird ausgeführt?
J: Absolut.
L: Sagt jemand "nein" zu ihm, wird er
rausgeschmissen?
J: Ja, er wird rausgeschmissen.
L: In’s RPF, das Konzentrationslager von
Scientology?
J: Richtig, richtig.
L: Ist es angemessen zu sagen, daß
die Leute David Miscavige und seine Operationen fürchten?
J: Genauso ist es. Fürchten und vergöttern
ihn. Warum sie ihn vergöttern, weiß ich nicht, wo er doch so
ein Feigling ist.
L: Haben Sie irgendwelche Kenntnis im
Wollersheim Fall, wo eine falsche Bombe vor die Tür der Eltern von
Wollersheim gelegt wurde?
J: Ich erinnere mich, daß Marty
etwas über eine Bombe erwähnt hat im Zusammenhang mit Ihnen.
L: Marty Rathbun.
J: Ja.
L: Können Sie sich erinnern –
J: Er lachte über die Geschichte
mit der Bombe. Er lachte über die Reaktion der Leute. Ich meine, er
erzählte die Geschichte, wie wenn er dabei gewesen wäre und es
war nicht besonders ausgearbeitet, es war wie, ”Hey, wißt ihr, eine
Bombe,” und lachte. Dachte, es wäre ein großer Witz.
L: Mein Vater hatte ein Herzleiden und
wir hatten eine falsche Bombe vor der Tür und dann die Einsatzgruppe
mit dem Zementwagen und all dieses Zeug vor unserem Haus, weil wir und
auch die anderen dachten, daß es eine echte Bombe sei, und meine
Familie befand sich in Angst und Schrecken. Wissen Sie etwas, über
die zwei Leute, die in einem Geschäft zu meiner Schwester kamen, sie
hatte sie niemals vorher gesehen, und zu ihr sagten, ”Ihr Bruder Lawrence
Wollersheim, - will never live to collect.” Haben Sie je von dem
Vorfall gehört?
J: Nein.
L: Haben Sie je von einer undichten Stelle
oder von einem Auftrag gehört, der besagte, Lawrence Wollersheim umzubringen,
was dazu führte, daß das FBI zu mir kam und berichtete, daß
man durch die Beamten der Regierung erfahren habe, daß ich diese
Nacht umgebracht werden sollte?
J: Sie erzählen mir Sachen, die in
einer bestimmten Zeit passierten. Ich kann mich nun an etwas mit ihrer
Schwestern erinnern, über das ich auch sprechen kann, weg von dem
ganzen Geschwätz. Die Information beruhte auf der Grundlage Wissen
nur soviel wie nötig aber ich wußte, irgend etwas war im Busche
und die Leute, die sich dieses Wissen teilten waren Dave Miscavige, Marty
Rathbun und Gene Ingram.
L: Diese drei waren es --
J: Ganz privat, sonst niemand.
L: ---die gehandelt haben, sie haben diese
verdeckten Operationen bei Charlie O’Reilly und meiner Familie und dem
Richter Swearinger durchgeführt.
J: Richtig.
L: Wissen Sie von irgendwelchen anderen
Drohungen, die Richter Swearinger in meinem Fall erhalten hat? Haben Sie
je gehört, wie einer Kommentare über Richter Swearinger abgegeben
hat?
J: Ich erinnere mich, daß David
Miscavige sagte, was für ein blödes Arschloch er sei und was
man gegen ihn unternehmen könnte.
L: Wurde etwas unternommen?
J: Ja. Und ich denke, es waren hauptsächlich
Sachen über mögliche Verbrechen auf sexueller Ebene, solches
Zeug.
L: Haben –
J: Können wir eine Pause machen?
L: Ja.
PAUSE
L: OK. Machen wir weiter auf der Liste.
J: Gut, lassen Sie uns sehen, wo wir sind.
Ah, wir sprechen über Punkt 62. (LESEND) ”Scientology und/oder ihre
Anwälte haben geheimes Material benutzt, Datenübermittlungen
oder Geständnisse, die Scientology mit Erpressungsgeldern erhalten
hat und die der Einschüchterung dienen sollten.”
L: Sie erwähnten bereits David Mayo.
J: Richtig. OK.
L: Noch jemand? Haben Sie je darüber
gehört? Haben Sie sie jemals sagen hören, ”Hol die PC Folders,
schau nach und hol alles raus was die PI’s gebrauchen können?"
J: Ja.
L: Wer sagte es zu wem?
J: Marty, ich habe es Marty Rathbun über
Sie sagen hören und David Miscavige saß dabei. Ich habe sie
das über Armstrong sagen hören. Margery Wakefield. Ich habe gehört,
wie Marty sagte, daß es einige Dokumente gibt, die belegen, daß
sie schon verrückt war, als sie kam. Bent Corydon kam auch ins Gespräch.
L: So, auf der einen Seite sagt Scientology,
daß dies vertrauliche Bekenntnisse sind, die niemals verwendet werden.
Das ist, was sie ihren Mitgliedern erzählen, die ihre tiefsten und
intimsten Erlebnisse erzählen, Geheimnisse, die ihr Leben ruinieren
können, wenn sie je bekannt werden würden oder sie demütigen
oder in Verlegenheit bringen würde.
J: Richtig.
L: Und Scientology sagt, ”Das werden wir
nie tun.”
J: Sie tun es vorsätzlich und bei
jeder Gelegenheit.
L: Und als Sie diese Situation erlebten,
als David Miscavige und Rathbun den Inhalt der persönlichen PC-Daten
aus den Folders anforderten, wurden diese belastenden Informationen weitergegeben
an --
J: Die Leute von OSA sind es durchgegangen
und all die persönlichen O/W Daten wurden herausgeholt.
L: Seine schlechten Absichten.
J: Ja.
L: Seine Rock Slams, seine Sec Checks,
seine O/W-Prozesse?
J: Richtig.
L: Auch die L 10, die mit den Overts zu
tun haben.
J: Was auch immer, sie haben es heraus
gezogen.
L: Alles, was sie finden konnten?
J: Sie haben nach kriminellen Handlungen
gesucht. Perversionen auf der 2D wurden gesucht.
L: Sexuelle Perversionen?
J: Richtig, sexuelle Perversionen. Sagte
ich ”2D”?
L: Ja
J: Oh, mein Gott, hilf mir, davon los
zu kommen.
L: Es wird verschwinden. Sie haben also
alles aus den Unterlagen herausgezogen und dann den PI’s gegeben?
J: Richtig.
L: Und sagen, ”das ist was er getan hat.”
Und nun gehen sie und finden sie diese Information?
J: Oder nur, um es gegen sie zu benutzen.
L: Benutzen Sie es gegen sie um sie in
Verlegenheit zu bringen, zu demütigen, um eine Person zurückzubringen.
J: Richtig.
L: Meinen Sie, wenn John Travolta oder
Tom Cruise aufhören und sagen, daß sie einen Fehler gemacht
haben, Scientology ist gefährlich und die Leute sollen dort weg bleiben
--
J: Sie sind am Ende.
L: Sie würden alles aus ihren PC
Folders herausziehen und ein komplettes Charakterbild -
J: Gesetzwidrigkeiten, die sie von den
Personen kennen, intime Details, von denen sie wissen, daß die Person
Angst davor hat. Ja.
L: So bekennt eine Person, daß sie
Steuern hinterzogen hat und das kommt dann in die PC Folder. Oder sie haben
irgendeinen Angestellten betrogen, oder sie haben Geld versteckt oder Drogen
genommen. Alles.
L: Und Sie meinen, daß Miscavige
sich gegen Travolta und Cruise stellen würde? Wäre es schwierig
für David Miscavige, sich gegen sie zu stellen, wenn er annimmt, daß
sie sich gegen ihn gestellt haben?
J: Ich denke, wenn sie sich gegen ihn
stellen -
L: Oder gegen Scientology?
J: - wäre es eine harte Entscheidung
etwas zu machen, da sie Travolta soviel verwenden. Bei Cruise denke ich,
wäre es ein wenig einfacher, nicht nur in der Öffentlichkeit.
Sie würden die Familie angreifen. Sie würden anfangen, Informationen
über seine Familie zu verbreiten. Sie würden einfach sagen, ”Wie
würden sie sich fühlen, wenn die Öffentlichkeit dies weiß
und dies und dies und dies?” Sie wissen ”Sie tun dies.” Da gibt es andere
Wege darzulegen, welche Informationen vorhanden sind. Das ist ein anderer
guter Trick, den sie anwenden. Ungefähr so, ”Sie haben uns das erzählt.
Zur Hölle, wir können es finden.” Sie wissen, diese Personen
sprechen plötzlich sehr laut, bekräftigen gewisse Fälle
und die Personen, die darüber sprechen. Sie machen es so, damit es
aussieht, daß es nicht von ihnen kommt. Das ist die Quelle ihrer---
L: Sie nehmen die Informationen aus dem
PC Folder und drehen die Sache dann so, daß es aussieht, wie wenn
es von sonst jemand käme, aber es wäre nie möglich woanders
hinzugehen und zu belegen, daß die Informationen aus einem vertraulichen
PC Folder stammen?
J: Richtig.
L: Wie Sie wissen, erklärt Scientology,
daß sie es bewahren und darauf achten, daß die PC Folder geheim
bleiben, besonders im Gerichtssaal, aber dies nur in einer Hand, mit der
anderen Hand schlagen sie los, wenn man sich gegen sie wendet. Sie geben
die PC Folder einem privaten Ermittler, damit er ihren Charakter offenlegt
und ihr Leben ruiniert.
J: Richtig.
L: Und alles wird geheim gemacht?
J: Ja.
L: Okay.
J: Als eine OP.
L: Lassen Sie mich das fragen. Würde
es Politiker oder Regierungsbeamte in Scientology geben und diese würden
sich gegen Scientology wenden, alle ihre Bekenntnisse würden gegen
sie verwendet werden?
J: Davon ist mir nichts bekannt.
L: Okay. Lassen Sie mich noch über
die Zeit sprechen, wo sie bei Scientology in ein Computerprojekt einbezogen
waren.
J: Richtig.
L: Incom.
J: Richtig.
L: Was war ihre Rolle?
J: Supervisor. Wie ein Supervisor in einer
Verwaltungsposition. Ich habe täglich und wöchentlich Berichte
darüber gemacht.
L: Wie hoch in der Befehlsebene von Scientology
war man bei diesem Computerprogramm?
J: Ich war die höchste Person.
L: Sie waren die höchste Person im
Computernetzwerk von Scientology.
J: Ja, so weit es nicht technisch war,
nur auf der administrativen Ebene.
L: Hat Scientology das Netzwerk benutzt,
um Meldungen in die ganze Welt zu schicken an unterschiedliche Computerstationen?
J: Ja natürlich, ich weiß,
einiges ist mir entfallen. Diese Personen --- oh ich denke, ich habe es
schon gesagt - die OSA Staff Member waren die einzigen, die darüber
bestimmt haben, was aus dem PC Folder herausgenommen wird.
L: OSA ist die Ermittlungsabteilung.
J: Richtig.
L: Lassen Sie uns über Incom sprechen.
Incom -- würden sie Computerberichte aus der ganzen Welt erhalten
und zwar von den unterschiedlichen Organisationen?
J: Ethikberichte, was auch immer.
L: Was noch --
J: Normalerweise Geld
L: Es war verschlüsselt und im Kryptoverfahren.
Es gab ein System zum entschlüsseln ebenso für das Kryptoverfahren.
Wissen Sie, das Netzwerk hat so funktioniert, daß jemand, der von
außen versucht hat, in das Computernetz einzudringen, Schwierigkeiten
mit dem Kryptoverfahren bekommen hat.
L: OK. Es gab also ein Kryptoverfahren
und wenn jemand versucht hat, es über ein anderes Land anzuzapfen,
aus Deutschland oder von der Schweiz oder vom Eisernen Vorhang aus, keiner
konnte es lesen, außer den Leuten von Scientology, die es bei Incom
erhalten, entschlüsselt und dann dem Management in den USA weitergegeben
haben?
J: Richtig.
L: Was für Material wurde über
diesen Computer in die ganze Welt verschickt?
J: Überwiegend Informationen, die
mit Finanzen zu tun hatten, laufende Finanzen.
L: Haben sie auch Berichte verschickt,
was in verschiedenen Situationen zu tun ist, in empfindlichen Situationen,
wenn es eine PR Pleite gab, irgend jemand, der dann verschlüsselte
Instruktionen gegeben hat, was zu tun ist?
J: Nein, ich denke, das war eine Art der
Untergrundaktivitäten. Wenn es eine Durchsuchung gab, waren bestimmte
Leute dort.
L: Hat Scientology Erkenntnisse in verschiedenen
Ländern gesammelt über Personen, die ihnen helfen konnten oder
möglicherweise gegen sie arbeiteten?
J: Über jeden, der gegen sie gearbeitet
hat, wurden Ermittlungen getätigt. Jeden, der ihnen möglicherweise
helfen konnte, wurde aufgesucht, und es wurden Erkenntnisse über die
Person gesammelt.
L: Wenn es wirklich wichtig war, haben
sie Erkenntnisse über die Person gesammelt, selbst wenn sie zu Scientology
kommen wollte?
J: Sicher.
L: Aber warum haben sie Informationen
über eine Person gesammelt, die für Scientology von Vorteil war?
J: Weil man Angst vor Spionen, vor Doppelagenten
hatte.
L: So, wenn eine Person berühmt oder
leistungsfähig war, wurden dennoch Informationen über sie gesammelt.
Wissen Sie von irgend welchen wichtigen Personen, egal wo auf der Welt,
über die ermittelt wurde --Politiker, Wirtschaftsführer --
J: Neben den Richtern, die ich erwähnt
habe, kenne ich keine.
L: Wissen Sie von Persönlichkeiten?
Ihnen ist ja bekannt, wie die Ermittlungsabteilung von Scientology gearbeitet
hat, wenn jemand feindlich und leistungsfähig war, sie konnten Informationen
sexueller oder finanzieller Art sammeln --
J: Sie gingen an seine High School, an
sein ehemaliges College, da wo seine Freunde waren.
L: Informationen über die Familie.
J: Seine Bankverbindungen, seine Kreditwürdigkeit.
L: Haben sie noch tiefer ermittelt? Es
klingt alles realistisch, eben generelle Informationen. Würden sie
weiter ermitteln --
J: Nein, die finanzielle Situation ist
keine generelle Information.
L: Sie würden tatsächlich die
Bankauszüge der Person erhalten?
J: Bankauszüge, klar, jegliche Art
von Besitz würden sie finden. Wenn sie ein Auto haben, lassen sie
alles ermitteln, wo das Auto her ist. Wieviele Autos jemand hat. Auf welchen
Namen zugelassen. Ist es finanziert, bezahlt er dafür? Diese Art von
Sachen. Hat er ein Haus, die Bank die das Haus finanziert. All diese Kontakte,
wissen Sie?
L: Haben Sie irgendein Wissen über
irgendeinen Scientologen, der in verdeckter Operation im Heim eines Politikers
plaziert ist oder einer einflußreichen Persönlichkeit in den
USA oder einem anderen Land und der auf diese Weise Informationen sammeln
soll? Haben Sie je über eine Person gehört, die in den Untergrund
gegangen ist wegen solch einer Operation?
J: Darüber kann ich nichts sagen,
weil ich mit diesem empfindlichen Material nicht in Berührung gekommen
bin.
L: OK. Haben Sie jemals, als Leiter von
Incom mit Ermittlungen zu tun gehabt, die untereinander vermischt waren?
Wissen Sie, verdeckte Operationen oder andere Ermittlungen, die zusammengestellt
und über Incom versendet wurden, wissen Sie von der Ermittlungsabteilung
aus Deutschland zur Ermittlungsabteilung in den USA? Haben Sie je solche
Ermittlungsberichte gesehen, die miteinander verbunden wurden?
J: Nein. Es waren immer handgeschriebene
Umschläge mit dem Namen drauf. Es wurde gesagt, ”Nur mit den Augen,
bitte nach dem Lesen vernichten.” Also, es gab nie etwas Elektronisches.
L: Sie haben es niemals über den
--
J: Während meiner Zeit.
L: --über den Computer versandt?
Es wurde alles per Hand geliefert, von Hand geschrieben und dann vernichtet.
J: Richtig
L: Wer hat diese Kurierpakete abgewickelt?
J: Also, im RTC gab es eine Person mit
dem Namen Jeff Schrieber oder Gary Clinger. Für das OSA Netzwerk,
als ich da war, war es Ben Shaw, der die Berichte geschrieben hat. Ebenso
hat Lynn Farney Berichte geschrieben.
L: Sie hatten also Kuriere für die
Weitergabe der Dokumente?
J: Zum Author Services, zu Mark Yeager
von CMO Int, zu mir ins RTC in LA.
L: Zu David Miscavige?
J: Auch zu David Miscavige.
L: Und sie waren mit der Hand geschrieben?
J: Nicht mit der Hand geschrieben,
getippt.
L: Getippt. Also waren sie in so einer
Art geschrieben, daß man sie auf zwei Arten lesen konnte. Da gab
es einen Code für die Namen von unterschiedlichen Aktivitäten,
wie B&E, was soviel wie aufbrechen und reingehen bedeutet. Wir haben
es abgerufen. Wir haben ein Benny mit dem Kerl gemacht, oder es war so
geschrieben, daß man es nur in der Ermittlungsabteilung lesen konnte,
damit es keiner lesen konnte, wenn der Kurier erwischt werden sollte.
J: Sie waren in einer Art geschrieben,
die man nur als Scientologe oder als Ermittler verstehen konnte, ich will
damit sagen, daß man zwischen den Zeilen lesen konnte, aber sie waren
auch in so einer Weise geschrieben, daß sie so belastend wie nur
möglich waren und soviel Informationen wie möglich gegeben haben.
Ziemlich allgemein, wenn man es nur vom Lesen her beurteilte und wenn es
zu dürftig war oder ich nichts davon gewußt habe und mehr erfahren
wollte, habe ich es einfach dem Case Officer (Fallüberwacher) gegeben
und habe dann die Fallakte erhalten und konnte so alle Details sehen.
L: Aber sie haben nicht erklärt,
um was es ging?
J: Richtig.
L: Und gab es einen regen Austausch von
Ermittlungen, die um die ganze Welt gingen, Daten, die hin und her gingen?
J: Ich erhielt sie von Deutschland. Ich
erhielt sie von England. Ich erhielt sie aus der Schweiz.
L: Wie oft haben die Kuriere die Pakete
gebracht?
J: Wissen Sie, es waren niemals unterschiedliche
Kuriere. Es waren immer die gleichen Leute.
L: Die Gleichen, weil man ihnen absolut
trauen konnte beim Transportieren der Informationen?
J: Richtig. Deshalb immer die gleichen
Leute.
L: Gingen sie einmal die Woche nach Europa?
Einmal alle zwei Wochen?
J: Nein, ich glaube nicht, daß es
so funktioniert hat. Die Informationen, ich bin nicht sicher, wie die Informationen
aus den anderen Ländern auf meinen Schreibtisch kamen, aber ich weiß,
sie kamen über Kanada.
L: So, irgendwie kommen sie aus anderen
Ländern auf ihren Schreibtisch und sie setzen es nicht in den Computer,
auch nicht mit Krypto. Es war immer getippt und dann vernichtet und weg?
J: Richtig.
L: OK. Was ist das Nächste auf der
Liste?
J: (LESEND) ”Scientology und/oder die
Anwälte haben bewußt und vorsätzlich Elektronik benutzt,
um heimlich ihre Gegner abzuhören.” Ich denke, ich habe schon einiges
darüber erzählt, jedenfalls das, was ich weiß, das von
Bill & Holly Finnell und ebenso das von David Mayo.
L: Bill & Holly Finnell waren die
Ehrenamtlichen Geistlichen von Scientology, bei denen David Miscavige angeordnet
hat, daß ihr Schlafzimmer abgehört wird, ihr Heim abgehört
wird.
J: Sie mußten umziehen. Ein Möbelstück,
eine Lampe war präpariert worden zum Abhören und wurde dann in
ein Zimmer gestellt.
L: Was wurde ihnen gesagt, warum sie umziehen
mußten?
J: Nun, weil sie schlechte Menschen wären.
L: Sie erhielten eine schlechtere Wohnung
als Bestrafung.
J: Richtig.
L: Und sie wurden in eine Wohnung verschoben,
die zum Abhören vorbereitet war.
J: Richtig.
L: Und es waren Sie und noch jemand –
J: Rick Aznaran.
L: - Rick Aznaran hat sie belauscht, hat
sie illegal ausspioniert?
J: Richtig.
L: Und Sie haben dem Ehrenamtlichen Geistlichen
beim Sex zugehört, weil David Miscavige Angst hatte -
J: Daß sie Lügner sind.
L: - daß sie von einer anderen Organisation
beauftragt sind, Scientology auszuspionieren?
J: Richtig.
L: Ist Ihnen bekannt, ob Scientology jemals
einen wirklichen Spion in den eigenen Reihen gefunden hat, jemand von der
Regierung? Haben Sie jemals -
J: Nein.
L: Auf wieviel Leute haben sie Hexenjagd
gemacht, was schätzen Sie?
J: Unzählige.
L: Können Sie einige Leute benennen,
die bei Scientology als Spione aufgefallen sind, die also Scientology ausspioniert
haben? Am meisten hatten sie ja vor der Regierung Angst, richtig?
J: Ja.
L: Wer sonst, wurde –
J: Ich meine, daher kam ja auch das ganze
Rollback Verfahren. Ich meine, sie benutzten es wöchentlich, es war
ein solcher Wahnsinn, wie ”Blah tut, blah sagt”, L. Ron Hubbards dämliches
”Wo haben sie das her?” ”Ach, ich war in einer Sitzung und jemand sagte,
er habe einen schlechten Eindruck.” Sie, wissen, diese geisteskranke Spur
von Ereignissen, über mögliche Verbindung, diese Versuche, Verbindungen
aufzuspüren und die Person, die abstürzt, Sie wissen, wenn die
Person dann erzählt und plötzlich alles explodiert.
L: Was meinen Sie mit ”explodieren”, heißt
das –
J: Sec-Check, sie wissen, das Überprüfen
von jedem Detail, bis man es herausgefunden hat.
L: Kennen Sie jemand, der zugegeben hat,
daß er ein Spion der Regierung ist, bei all diesen Geschichten mit
den Bestrafungen, konnte man den Spion der Regierung finden?
J: Sie wissen, daß dem nicht so
war.
L: Nicht einer in der ganzen Geschichte
von Scientology, der entdeckt wurde?
J: Nein, keiner.
L: Meinen Sie, daß die Führungskräfte
möglicherweise gesagt haben, ”Wir haben dies und jenes gefunden, und
wir wissen, daß er ein Agent der Regierung ist.” Meinen Sie, das
war der Grund, warum man die Leute abgehört hat?
J: Man hat sie eben abgehört.
L: Aber in all den Jahren hat man doch
nie eine Person gefunden?
J: Mit dem E-Meter war etwas nicht in
Ordnung (Gelächter).
L: OK. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) ”OK, Scientology und/oder
die Anwälte haben bewußt und absichtlich Unterlagen benutzt,
die sie durch private Ermittler gegen Gebühr bekommen haben.” Immer
wieder und ich denke, dies war hauptsächlich Gene Ingram.
L: Wieviel Personen arbeiten für
Gene Ingram?
J: Ich weiß nicht. Wie ich schon
sagte, das ist eine so private Sache nur zwischen Marty und David Miscavige
und vielleicht noch Lyman und auch Norman, aber bestimmt nicht mehr Leute
als die Finger an einer Hand – und ich denke, es war eine ganz private
sensible Sache, einiges davon habe ich schon erwähnt.
L: Wenn es also unvermeidlich war, daß
entweder Norman Starkey oder Lyman Spurlock oder Marty Rathbun entschieden
haben, daß sie sich bei ihren kriminellen Ermittlungen nicht auf
die Finger schauen lassen -
J: Sie waren hervorragend abgeschirmt.
L: - und dann als Zeugen gehört werden,
sie hätten einige Geschichten zu erzählen, oder nicht?
J: Mit Sicherheit. Besonders Marty. Marty
ist der Schlüssel, denn als er dort rein kam, hat er durch Diane &
John Coletto die Feuer- und Bluttaufe bekommen.
L: Er ist total verhärtet.
J: Ja.
L: Meinen Sie, daß irgend jemand
von den dreien: Spurlock, Starkey oder Rathbun, wenn sie für längere
Zeit ins Gefängnis gehen müßten oder Miscavige sie aufgeben
würde, meine Sie, daß einer dieser Typen in die Knie gehen
und als Zeuge aussagen würde? Bei wem von den drei ist es am unwahrscheinlichsten-
(Ende von Seite A) (Beginn Seite B)
L: Die letzte Frage, die ich stellte, war
zwischen Lyman Spurlock, Marty Rathbun und Norman Starky--
J: Das schwächste Glied in der Kette
ist Marty Rathbun und der Grund dafür ist, weil David Miscavige ihn
total physisch mißbraucht.
L: Wenn Sie von physischem Mißbrauch
sprechen, was meinen Sie?
J: Er schlägt ihn.
L: Er schlägt diesen Typ regelmäßig.
J: Ja, und Marty ist schon mal von der
Organisation abgehauen. Er hat schon versucht wegzugehen.
L: Marty hat versucht abzuhauen, aber
Miscavige hat ihn zurückgebracht wegen all der Verbrechen, die einer
von dem anderen weiß, worüber Miscavige sehr besorgt ist, sollte
der Typ nochmals abhauen.
J: Ja.
L: Marty war also schon mal abgehauen.
Sie haben ihn zurück geholt, machten ihn nieder und haben ihn bewacht.
J: Sie brachten ihn in’s RPF auf dem Schiff
und jagten ihn durch OT III mit all dem Scheiß.
L: Armer Marty.
J: Armer Marty.
L: OK. Wissen Sie, wo die Eltern von Marty
Rathbun sind? Wissen Sie, wo sie herkommen?
J: Nein.
L: Wissen Sie etwas über sie?
J: Nein.
L: Wo die Eltern von Lyman Spurlock sind?
J: Nein.
L: Die Eltern würden vielleicht gerne
Verbindung aufnehmen. Es könnte für den Übergang helfen,
damit sie feststellen, daß es hier ein Problem gibt über das
man nachdenken sollte, was zu unternehmen ist. Lyman, Marty, Norman Starkey,
irgendwelche Vorstellungen von Norman Starkey’s Eltern, wo sie herkommen?
J: Südafrika.
L: Südafrika. OK. Gehen wir zum nächsten
Punkt. Oh, wir sprachen über die PI’s. Kennen Sie noch andere PI Firmen
neben Gene Ingram, die sie benutzen. Irgendeine andere PI Firma?
J: Nein.
L: So wird alles durch Gene Ingram erledigt.
Bedient sich Ingram anderer Firmen im Land?
J: Ja, das macht er.
L: Er wickelt also die ganze Show ab.
J: Ja. Er und Marty.
L: Wieviel Geld denken Sie ist schon für
Eugene Ingram geflossen?
J: Millionen.
L: Millionen. Eine PI Firma macht Millionen
von Dollar?
J: Ein PI, ja.
L: Wieviel Millionen, als Sie dort waren?
J: Ich kann es nicht genau sagen. Ich
weiß es nicht, ich kann es nicht wissen. IM RTC waren es vermutlich
$ 150,000 in einer Sache und dann kam die CSC und hat bezahlt, weil wir
nicht mehr dafür aufkommen wollten.
L: Verdeckte Operationen für $ 150,000.
Wie lange ging das?
J: Weniger als ein Jahr.
L: Weniger als ein Jahr. $ 150,000. Eine
Organisation. Wieviel Organisationen außer dem RTC konnten ihn bezahlen?
J: Na, CSI, ASI.
L: Oh, das ist eine Menge.
J: Ja, für ihn selber lief es finanziell
zum Besten.
L: Wissen Sie etwas über den Hintergrund
von Eugene Ingram?
J: Es war absolut notwendig, etwas darüber
zu wissen. Aber es war etwas, was immer zurückgehalten wurde und von
dem nur sehr wenig Leute wußten, unglücklicherweise. Glücklicherweise
gehörte ich nicht dazu.
L: OK. In Ordnung. Gehen wir zum nächsten
Punkt.
J: (LESEND) ”Politische Aktivitäten
wie eine Opposition oder die Eingabe von Gesetzen oder die Unterstützung
der Opposition durch eigene Kandidaten. Die schließt auch ein, daß
man Mitgliedern angeordnet hat, Kongreßmitgliedern Briefe zu schreiben
oder für bestimmte Kandidaten zu stimmen oder politischen Einfluß
für Scientology zu kaufen?” Die einzige Antwort, die ich auf diese
Frage habe ist, daß manchmal, ich glaube 1991, versucht wurde, jemand
in das Rathaus von Hemet zu bringen und wir wurden alle dazu aufgefordert
zu wählen, wobei uns genau gesagt wurde wen wir zu wählen hatten.
L: Ihnen wurde von der Church gesagt,
welchen Kandidaten Sie zu wählen hatten?
J: Ja.
L: Man erwartete es von Ihnen, man erwartete,
daß Sie in Hemet, Californien wählen sollten?
J: Ja. Und sie haben uns in Busse gesetzt
und wir sind alle dahin um für diese eine Person zu wählen.
L: Und sie alle haben genau das gemacht,
was ihnen gesagt wurde, und haben sie auch gefragt, ob sie gewählt
haben? Haben sie Sec-Checks gemacht, um festzustellen, ob eine Person auch
gewählt hat, gab es einen Weg, mit dem sie feststellen konnten, daß
auch jeder diese Person gewählt hatte?
J: Natürlich, die Person hat gewonnen.
L: Die Person hat gewonnen. Also hat Scientology
ihr geholfen das Ergebnis zu beeinflussen?
J: Ich glaube, es war der Bürgermeister
von San Jacinto.
L: San Jacinto, ist das eine sehr große
Stadt?
J: Nein, eine kleine Stadt.
L: Etwa tausend Leute?
J: Ja. Wir sind in die Busse gestiegen
und haben verdammt noch mal das gemacht, was sie uns gesagt haben.
L: Ihr Typen habt somit die politische
Struktur beeinflußt. Es ist illegal für eine Religion in den
USA, sich in die politische Lobby einzumischen. Für etwas wie dies
können sie ihren Status 501(3c) verlieren. Sie kann keine Kandidaten
steuern. Mit dem, was Sie mir hier erklären haben, sie die Versprechungen
dem IRS gegenüber verletzt, sich von illegalen Operationen fernzuhalten,
sie haben ihnen gesagt, welche Person sie zu wählen haben und dieser
Kandidat hat gewonnen. Wieviel Leute sind dorthin?
J: Die gesamte Base.
L: Wieviel Leute sind das? Einhundert?
200?
J: 500 Leute.
L: 500 Leute in Bussen in eine Stadt von
tausend Leuten, um den einen Kandidaten zu wählen, der dann auch gewonnen
hat?
J: Ja.
L: Und ihnen wurde gesagt; für welche
Person sie zu stimmen hatten? Das ist ja, wie wenn sie Euch gesagt hätten,
was ihr mit eurer freien Stimme machen sollt?
J: Richtig.
L: Absolut.
J: Das passierte verschiedene Male. Sie
ließen es uns noch mal machen, haben uns nach Riverside gebracht,
dort abgeladen und wir mußten für eine bestimmte Person stimmen.
L: Erinnern Sie sich, wann das war?
J: Nein, das war zu der Zeit, als es mir
sehr schlecht ging. Ich meine, ich war wie ein Individuum ohne Rückgrad.
L: Es wurden also 500 Personen nach Riverside
gebracht, die dann eine bestimmte Person gewählt haben. Haben sie
jemals gewählt, haben sie jemals gesagt, wählt jedes Jahr? Haben
Sie jemals in Ihren 17 Jahren Scientology gewählt?
J: Das war das erstemal in meinem Leben,
daß ich gewählt habe.
L: Sie wurden auch alle registriert?
J: Ja.
L: Sie haben also Formulare herumgereicht
zum Registrieren, bevor sie gesagt haben, wer zu wählen ist.
J: Ja.
L: Okay. Sie haben also politische Wahlen
beeinflußt, indem sie die Stimmen kontrolliert haben?
J: Korrekt.
L: In Riverside County. Haben Sie noch
weiteres Wissen darüber, daß Scientology Kandidaten ausgewählt
und dann die Anweisung an ihre Mitglieder gegeben hat, dessen Kampagne
zu unterstützen, wie Sonny Bono oder jemand wie er? Irgendwelche Politiker,
die sie ebenfalls vorschlugen, bestimmte Politiker, die ihnen sehr gelegen
haben?
J: Ich erinnere mich nur an die beiden
Male, wo ich gewählt habe und selbst daran habe ich keine besonders
starken Erinnerungen.
L: Wissen Sie von irgendwelchen Fällen,
in denen Scientology Politikern heimlich Geld gegeben hat durch die Anwälte
oder sonstige Mittel, um sie zu beeinflussen?
J: Nein.
L: Nichts dergleichen. OK. Lassen Sie
uns weitermachen.
J: OK. (LESEND) ”Wurden steuerfreie Einkommen
oder sonstigen Werte benutzt, um Einzelpersonen oder Organisationen zu
zerstören wie bei Fair Game?” Ich denke, wir haben das schon besprochen.
L: OK.
J: (LESEND) ”Irgendein Betrug oder falsche
Anweisungen, um das IRS dazu zu bringen, Scientology den Status 501(c)
(3) der Steuerbefreiung zu geben?" Ich denke, das haben wir auch schon
besprochen.
L: Haben wir.
J: (LESEND) ”Hat Scientology oder einer
der Vertreter irgendwie versucht Einfluß auf die Untersuchungen oder
Entscheidungen der IRS zu nehmen, so wie man es mit Angestellten der IRS
schon versucht hatte?” OK. Zu diesem Punkt gibt es etwas bestimmtes zu
sagen. Es gab da eine Person, die früher mit dem IRS zusammen gearbeitet
hat, über die aber nicht gesprochen wurde, als man sich um den Status
501 (c) (3) bemüht hat.
L: Sie hatten jemand bei der IRS sitzen,
die dabei geholfen hat, daß sie den Status 501 (c) (3) erhalten?
J: Richtig. Und eine Person außerhalb,
ein ehemaliger Angestellter der IRS.
L: War sein Name Meade Emory?
J: Es kommt mir bekannt vor.
L: Aber was Sie hier erzählen, bedeutet
doch, daß ihnen jemand innerhalb der IRS dabei geholfen hat den Status
501 (c) (3) zu erhalten?
J: Korrekt. Richtig.
L: Und sie haben nicht darüber gesprochen,
wer es war.
J: Nein. Keinesfalls würden sie jemals
etwas darüber sagen.
L: Wer?
J: Marty und David Miscavige.
L: Marty und David Miscavige hatten einen
Helfer innerhalb der IRS, jemand der ihnen half, eine Milliarden Steuerrückzahlung
zu umgehen?
J: Ja.
L: Was läßt Sie glauben, daß
sie jemand innerhalb des IRS hatten?
J: Weil sie es sagten. So wie wir jetzt
hier sprechen, sagten sie, ”Wir haben eine Person, die dort arbeitet und
diese Person wird uns nun helfen.”
L: War es Marty oder David Miscavige,
der das sagte, daß sie jemand innerhalb der IRS haben, der ihnen
helfen wird, den Status 501 (c) (3) zu erhalten?
J: Ich glaube, es war David Miscavige.
L: David Miscavige. Sonst noch jemand?
J: Es war ein verdammt großes Geheimnis,
etwas, was man nur einmal sagt, wissen Sie, bei einem Treffen oder nach
einem Treffen. Ich erinnere mich, daß wir gerade eine Sitzung wegen
verschiedener Dinge gehabt hatten und uns über das IRS ärgerten
und dann fingen David und Marty plötzlich an zu reden.
L: Für einen Zeitraum von 25 Jahren
hat die IRS auf Steuergelder der Scientology verzichtet, plötzlich
und in einer geheimen Vereinbarung erhielten sie die Steuerbefreiung und
sparten Milliarden von Dollar, David Miscavige schätzte es auf eine
Milliarde Dollar. Keiner konnte verstehen, wie dies passiert ist.
J: Es war eine interne Sache.
L: Was war mit den Beschwerden der IRS
Mitarbeiter, wegen der schikanösen Telefonanrufe zu Hause, als sie
an dem Fall arbeiteten? Ich glaube, einige haben auch angegeben, daß
ihre Haustiere weg waren. Ihre Haustiere verschwanden.
J: Sehen Sie, ich wußte das nicht,
aber ich habe davon gehört, daß es passiert ist.
L: Nur, es ist so, das, was Sie wissen
ist eine Tatsache. Wir von FACTNet haben Berichte darüber erhalten
J: OK.
L: Was ist das Nächste auf der Liste?
J: (LESEND) ”Da? die gesamten Unternehmensgruppen
von Scientology von einem einheitlichen Management gesteuert wurden, und
daß alles andere eine Vortäuschung falscher Tatsachen war.”
Darüber haben wir schon gesprochen
L: OK. Das Nächste.
J: (LESEND) ” Punkt 100. Jedermann, der
übermäßigen Einfluß ausübte, unfair war und
unverhältnismäßig mit den Werten von Scientology umging
und Rücklagenkonten bildete oder damit in Verbindung stand und Unternehmen
zu Bücherkäufen veranlaßte” – das ist die Fran Hurst Geschichte.
OK. (LESEND) ”Punkt 101. Irgendein Verwalter oder Treuhänder, der
für ein Scientology Unternehmen verantwortlich war, der durch einen
Officer oder Manager eingesetzt und wieder entfernt wurde in einem der
unterschiedlichen Bereiche?” Nun, wie Sie wissen, diese ganze Sache, die
sich ereignete und in die ich 1987 verwickelt war, war die Art und Weise,
wie man es gemacht hat. Author Services kam und setzte ab, Sie wissen,
David Miscavige und Norman Starkey waren Treuhänder des Religious
Technology Center, kamen aber von Author Services und haben die Rücktritte
bewirkt. Es ist eine Schande, egal auf welche Weise es gelaufen ist. Es
gab bestimmte Leute, die Scientology leiteten. David Miscavige zuerst.
Ich und Vicky Aznaran, die als Frau nicht sehr gut gelitten war. Mike Yeager,
Marty Rathbun als Unterstützung. Lyman Spurlock, auch ein starker
Spieler. Danach kam praktisch nichts, egal wie es genannt wurde, diese
Leute nahmen Befehle entgegen. So ist es gelaufen. (LESEND) ”Irgendwelche
geheimen oder nicht geheimen Absichten, Sitzungen oder Aktionen von Scientology,
um Werte wegzuschaffen, rauszuziehen aus den Unternehmungen, speziell die
Werte der Church of Scientology of California, während der Prozeß
darum noch nicht entschieden war?” Ich kann mich an ein Treffen mit Marty
Rathbun erinnern, wo wir über den Wollersheim Fall sprachen in der
gleichen Zeit, als die Sache mit der IRS lief und sie haben es so hingestellt,
wie wenn der CSC nur noch $ 2 Millionen blieben und es keine Möglichkeit
geben sollte für ein Urteil im Fall Wollersheim. Ich meine, es kam
auch nicht dazu.
L: OK. Sie haben das Geld also absichtlich
verschoben, damit sie das Urteil nicht bezahlen mußten.
J: Richtig.
L: Sonst noch was von dem?
J: Nun, die Bank in Liechtenstein. Als
die Bedrohung durch die IRS bestand, wurde Geld dorthin geschafft. Es war
ermittelt worden, welches Land nicht den Steuergesetzen der USA unterlag
und sie fanden heraus, daß es Zypern war. Dann haben sie das ganze
Geld nach Zypern geschafft. Gelder der Mitarbeiter wurden dorthin gebracht
und ich meine sie hatten damals so etwas wie einen Krieg untereinander.
Es war total verrückt.
L: Und sie bringen immer noch Geld nach
Zypern, weil sie glauben, daß es die Regierung dort nicht bekommen
kann?
J: Richtig. Nur die Details davon kenne
ich nicht.
L: Lassen Sie mich etwas fragen. Wenn
nun David Miscavige und seine Top Leute stürzen würden und ins
Gefängnis kämen. Wer würde die Konten kontrollieren? Kontrollieren
sie diese hunderte Millionen von Dollar?
J: Ja.
L: Können sie das Land verlassen
und alle Werte von Scientology mitnehmen?
J: Die Werte von Scientology sind weit
außerhalb der United States verteilt. In Wirklichkeit glaube ich
nicht, daß die größten Werte in den United States lagern.
L: Sind die meisten Werte von Scientology
an der Börse in Schuldscheinen und Investments angelegt oder in Grundstücken
oder ähnlichem?
J: Ich denke, die meiste Menge ist kaltes
hartes Bargeld.
L: Kaltes hartes Bargeld?
J: Richtig. Geld.
L: Wissen Sie wieviel Geld? Wer sind die
Leute, die wissen wieviel Geld es ist -
J: In Scientology? Mark Ingber. Bill Price.
Wendel Reynolds hatte vielleicht einige gute Vorstellungen, als er Finanzdirektor
war. Und Mike Yeager wird einiges davon wissen.
L: Diese Leute und offensichtlich David
Miscavige.
J: Ja, David Miscavige.
L: Marty Rathbun vielleicht?
J: Ja.
L: Wer kennt die Gesamtmenge des Geldes.
Diese Leute wissen doch nicht, wo die Konten sind?
J: Richtig, da gibt es noch eine Dame.
Maureen irgendwie.
L: Laufen die Konten auf den Namen der
Church of Scientology oder auf andere Namen?
J: Es können andere Namen sein.
L: Also, Miscavige und diese Leute können
jederzeit Geld abheben und der einzige Mensch, der davon weiß, wo
das Geld ist –
J: Und dann die Geheimkonten und all die
Codes.
L: Und keiner weiß wo –
J: Maria Brigotti.
L: Maria Brigotti.
J: Ein weiterer harter Spieler.
L: Aber einige Leute wissen, wo all das
Geld ist?
J: Ja.
L: Und diese Leute kontrollieren das Geld?
J: Richtig.
L: Gibt es irgendwelche Überprüfungen
und Abgleichungen, wissen Sie, außer diesen Leuten
J: Keiner, was auch immer ist.
L: So weiß es nicht die Regierung.
So weiß es kein Scientologe. Wenn es eine Katastrophe gäbe und
alle würden getötet werden, keiner würde wissen, wo das
Geld ist?
J: Sie werden es ausgraben müssen.
L: Wenn zum Beispiel alle zusammen einen
Flugzeugabsturz hätten?
J: Das Geld könnte verfolgt werden,
aber ich denke, das würde einige Jahre dauern.
L: Meinen Sie, sie haben versteckte Konten?
J: Ja.
L: Von denen sie nicht wollen, daß
es jemand weiß?
J: Ja.
L: Und wer würde der Unterzeichner
dort sein?
J: Mehr als wahrscheinlich, Miscavige
selber. Oder seine Frau. Sie wissen, er benutzt Leute, die ihm sehr nahe
sind, oder Leute, von denen er weiß, welchen Dreck sie am Stecken
haben. Und Anwälte.
L: Das werden Anwälte sein, die ebenfalls
einiges Geld auf diesen Konten haben?
J: Ja.
L: Sind wir dann damit am Schluß
in dieser Sache?
J: Ja.
L: Lassen Sie mich einige Dinge fragen.
Wie würden Sie die Person David Miscavige beschreiben?
J: Ein sehr verstörter Mensch, ein
sehr unsicherer Mensch. Ich war mit ihm zusammen, ich meine, ich habe mit
ihm gesprochen. Nun, er ist wie dies: einerseits unsicher mit sich selbst,
andererseits sehr sicher, wenn es um Bösartigkeiten und Rache geht.
Wenn er Macht demonstriert, Entscheidungen trifft, Autorität zeigt,
ist er selbstsicher. Aber wenn man direkt mit ihm spricht, wissen Sie,
in dieser Situation gibt es keinen Zweifel daran, daß er eine unschlüssige
und unsichere Person ist. Er möchte wissen, was der andere denkt,
”Gut, was denkst du über das oder über jenes, OK. ich war unschlüssig.”
Ich meine, es ist verblüffend das Spektrum seines Charakters zu sehen,
von einer kleinen ängstlichen unsicheren Person zu einem Monster.
L: Würden Sie es mit zwei Persönlichkeiten
beschreiben?
J: Einige unterschiedliche Persönlichkeiten,
ja. Vielfältige Persönlichkeiten.
L: Würden Sie sagen, er ist mental
gesund? Ich meine, wenn Sie es jetzt betrachten?
J: Ich denke, er braucht eine medizinische/ärztliche
Behandlung.
L: Meinen Sie, daß er eigentlich
eine Art von Unausgeglichenheit hat?
J: Ja.
L: Ist es eine chemische Unausgeglichenheit?
J: Psychologische Unausgeglichenheit.
Weil der einzige Weg, den er kennt, um zu handeln, ich meine auch in den
einfachsten Situationen, der einzige Weg, den er kennt, um zu handeln,
ist mit extremer Kraft alles zu überwältigen, was sich ihm in
den Weg stellt. Das ist die einzige Weise, wie er auf eine Drohung reagieren
kann. Und ich spreche über eine Situation, wo nur eine dumme kleine
Maus im Zimmer rumrennt. Er würde Leute im Zimmer haben mit 22’s,
die versuchen müßten, das dumme Ding umzulegen.
L: Eine kleine Maus?
J: Ja.
L: Und das ist wirklich passiert?
J: Nein, ich habe lediglich ein Beispiel
gegeben, wie ich seinen Charakter sehe. Wie total übertrieben er auf
jede Art von Drohung oder Widerstand reagiert.
L: Wie würden Sie seine geistige
Natur bezeichnen? Was ist seine Natur?
J: Ich denke, er hat gar keine. Ich denke,
daß er ernsthaft benachteiligt und seiner Individualität beraubt
ist. Was bei ihm benachteiligt ist, sind die menschlichen Erfahrungen,
die Leute machen, wenn sie einander lieben, Anteil nehmen am anderen, wo
Einfühlungsvermögen wirklich existiert, wo Leute etwas für
den anderen tun, wenn es ihm schlecht geht, Sie wissen schon, eine Hand
reichen, etwas tun oder sich selber in die Gemeinschaft einbringen. Er
hat keinerlei Vorstellung von diesen Dingen. Er ist die zweite Generation
in Scientology. Sein Vater war ein Scientologe, ignorierte seine Kinder,
schrie sie an, behandelte sie wie Marionetten und Puppen, dies ist die
Ursache. Ich meine, er und sein Bruder haben dort all die kleinen schmutzigen
Tricks gelernt. Sie machen sie heute noch. Nun sind sie erwachsene Männer.
Aber ihr Vater ist total psychotisch. Wissen Sie, er neigt zu extremen
Impulsen oder Wutanfällen, zu schweren Depressionen. Und dann L. Ron
Hubbard, die gleiche Weise, man meint, daß David Miscavige in seinem
Schatten marschiert mit der gleichen Geisteskrankheit und das ist die einzige
Art, wie er agieren kann.
L: Was ist mit dem Rest der Familienmitgliedern?
Ich habe gehört, daß er noch Zwillingsschwestern hat und eine
davon soll Selbstmord begangen haben.
J: Ich habe sie nie getroffen. Ich kenne
nur seinen Bruder und seinen Vater. Über den Rest der Familie weiß
ich wirklich nichts.
L: Was lebt der Rest von ihnen? Wo lebt
der Rest der Familie?
J: Loretta, Gott wo lebt sie, irgendwo
an der Ostküste. Seine Mutter.
L: Sie hat nichts mehr mit Scientology
zu tun?
J: Ich weiß nicht ob sie noch damit
zu tun hat oder nicht. Ich weiß nur, daß er sie ständig
reinzieht und ihr Ethikberatungen gibt. Und sie erhält spezielle Behandlungen
auf dem Schiff, wenn etwas wieder schief gegangen ist, sie fliegen sie
auf’s Schiff und passen auf Loretta auf.
L: Glauben Sie, daß sie für’s
Auditing bezahlen muß?
J: Nein.
L: Also bekommt sie das spezielle freie
Familien-Auditing.
J: Ja, ich denke so ist es.
L: Sie hat keinen Vertrag als Staff Member?
J: Nein, sie lehnt es ab, Mitarbeiterin
zu sein.
L: Er benutzt also wieder die Ressourcen
von Scientology für seine persönlichen Gewinne und Vorteile.
J: Korrekt. Und dann sein Bruder, der
im Internationalen Management arbeitet, Ron Miscavige, der Scientology
an einem bestimmten Punkt ebenfalls verlassen hat und den sie gebeten haben,
zurück zu kommen. Und er kam zurück und fing mit einigen WISE-Unternehmungen
an. Und dann sein Vater. Das sind die, die ich kenne.
L: Er hat eine Schwester.
J: Ich habe gehört, daß er
ein paar von ihnen hat, aber ich habe nie eine davon getroffen.
L: Sie waren niemals da, nie zu sehen,
nichts. Sagen Sie mir, wurde jemals ein Rick Klinger erwähnt?
J: Gary Klinger.
L: Gary Klinger.
J: Er ist eine Ex-HGO Person, die ständig
beim Nachrichtendienst war, schon lange, bevor ich festgestellt habe, welche
Scheiße in dieser Kirche passiert, er war in Scientology -
L: Er war im GO, bevor er zur OSA ging.
J: Ja.
L: Und er war im Nachrichtendienst der
GO, vor der OSA.
J: Er und Jeff Schrieber.
L: Und als Scientology dann öffentlich
erklärte, daß das GO aufgelöst wurde und all diese Leute
entlassen wurden und sie ähnliches nicht mehr machen, zwei der Top
Leute des Nachrichtendienstes GO --
J: Und Ben Shaw.
L: ---und Ben Shaw waren nun die Top Leute
des Nachrichtendienstes zu Ihrer Zeit.
J: Richtig.
L: Eine andere totale Täuschung.
J: Nichts hat sich geändert.
L: Keinerlei Änderung?
J: Nein.
L: Welche anderen Personen aus dem GO
sind nun hochrangige Mitarbeiter bei dem OSA oder der Nachrichtenabteilung
von Scientology?
J: Gut, ich kenne Klaus und Edith Büchele,
die Ex-GO Leute sind, die nun
L: In der OSA sind?
J: Ja, in der OSA. Eine Frau mit Namen
Cathy irgendwas, aber nicht Cat Moro, aber eine andere Frau, die Sorte,
die vergoldete Zähne und kurze blonde Haare hat. Ich kann mich nicht
an ihren Namen erinnern. Aber es ist eine Tatsache, daß das gesamte
Netzwerk des OSA überwiegend mit ehemaligen GO Leuten besetzt wurde
oder mit Leuten, die ehemals für GO-Leute gearbeitet haben, die in
externen Einheiten waren. Sie wurden eingekauft. Dieselbe Sache. Dieselben
Leute.
L: Die Leute, die ins Gefängnis kamen,
Artie Merin und Henning Heldt, ich glaube Henning kam in’s Gefängnis.
J: Ja.
L: Als sie zurückkamen, haben sie
wieder bei OSA gearbeitet oder in Scientology, wissen Sie das?
J: Ich glaube, es war Henning Heldt. Jedenfalls
habe ich den Namen gehört.
L: OK. Marty oder sonst jemand hat es
erwähnt?
J: Ja. Aber wie ich gesagt habe, ich war
nicht so privilegiert, die höchsten Stufen zu erreichen.
L: Er war einer der Personen, die ins
Gefängnis gingen und behaupteten, daß sie nie wieder zu Scientology
zurückgehen würden.
J: Ich erinnere mich, daß sie etwas
mit Jane Kember gemacht haben, nachdem sie rausgekommen war.
L: So, nachdem Jane Kember aus dem Gefängnis
kam, ging sie wieder zurück und wurde einbezogen -
J: Die Kirche hat etwas unternommen.
L: Das OSA, oder nur die Kirche?
J: OSA.
L: Zurück zur Nachrichtenabteilung.
Der ehemalige Kopf dieser weltweiten Nachrichtenabteilung, den sie ableugneten,
wurde nun wieder bei dem OSA untergebracht. Und hier bemerken sie immer
wieder David Miscavige oder Heber, sie gehen hin und sagen, ”Dies waren
die alten Tage. Wir machen es nicht mehr.”
J: Ich kenne diese Partynummer, ich kenne
sie zu gut.
L: Das klingt humorvoll.
J: Es ekelt mich wirklich an. Ich verspüre
Ekel.
L: Lassen Sie mich etwas über Gary
Klinger fragen. Erinnern Sie sich an Verbrechen, in die Gary Klinger persönlich
verwickelt war?
J: Nun gut, das Abhören, das im Zusammenhang
mit dem TRO gegen RTC und CSC wegen David Mayo stand.
L: OK.
J: Oh, er hat auch noch Dokumente erhalten,
diese finanziellen Unterlagen.
L: Er hat diese finanziellen Unterlagen
gestohlen?
J: Es war die Operation, die er durchzuführen
hatte.
L: Er war darin verwickelt, in den Diebstahl
von finanziellen Unterlagen aus der Reformkirche von David Mayo?
J: Richtig.
L: Noch irgendwas von kriminellen Aktivitäten,
von denen Sie Kenntnis haben und in die er verwickelt war?
J: Darüber hinaus, nichts Spezielles.
L: Was ist mit Rick Aznaran?
J: Er hat Dokumente geschreddert, hat
versucht, Drogen anzupflanzen, illegale Drogen bei John Nelson, hat Staff
Member abgehört. Er war einer von denen, der die Ausrüstung für
das Abhören erhielt, damit wir Bill & Holly Finnell abhören
konnten. Diese Abhörvorrichtungen wurden auch bei John Nelson benutzt,
in seinem Zimmer.
L: Sie haben John Nelson abgehört?
J: Ja.
L: War er da noch in der Kirche?
J: Nein, zu der Zeit war er schon raus.
L: Kennen Sie andere Staff Member, die
abgehört wurden, als sie noch Mitglieder der Church of Scientology
waren?
J: Über das hinaus, was ich gesagt
habe, weiß ich nichts.
L: Noch was über Rick Aznaran, an
dem er beteiligt war? Verbrechen?
J: Nicht zusätzliches.
L: Was ist mit Terry Gamboa. Was hat er
gemacht?
J: Nur Tatsachen, sonst nichts. Aber ich
glaube, daß Terry sehr stark beteiligt war an dem Rauben und Plündern
der Orgs mit dieser minimalen Buchvorratsordnung und sichergestellt hat,
daß --Sie war für eine Weile der Executiv Director von Author
Services, eine ganze Weile. Norman Starkey war ihr Vertreter. Sie war also
in alle Verbrechen und separaten Operationen verwickelt.
L: Also, wenn ich es richtig verstehe,
so haben sie die Orgs angehalten, ihnen Schecks auszustellen für all
diese Bücher, zu denen sie gezwungen wurden, sie zu kaufen.
J: Die sie auch oft noch nicht mal liefern
konnten, weil sie noch nicht hergestellt waren. Es war ein Witz.
L: Das Geld ist also zu ASI gegangen und
dann ist eine Menge von diesem Geld auf die Überseekonten von ASI
und RTC weitergeleitet worden.
J: So habe ich es nicht gesagt.
L: Ich habe nur gefragt. Also, wo ging
es zuerst hin, zum ASI, all das Bargeld?
J: Nach meinem Verständnis ging es
auf das Konto von L. Ron Hubbard, zu seinen persönlichen Finanzen.
Weil Author Services ihn repräsentiert hat.
L: Wissen Sie etwas über das E-Meter,
das von L. Ron Hubbard bezahlt wurde mit einer Summe zwischen 20 und 60
Millionen Dollar, für ein E-Meter, daß er nicht erfunden hat,
sondern von ihm gekauft wurde? Er hat es dem Erfinder abgenommen und dafür
durch Scientology 25 bis 60 Millionen Dollar zahlen lassen? Wissen Sie
etwas darüber?
J: Nein.
L: Sie wissen, wir haben über eine
Menge Material gesprochen. Gibt es noch etwas, was Sie bei Miscavige oder
Starky gesehen haben oder bei irgendwelchen Leuten von Scientology, jetzt,
wo Sie die Sache von außen betrachten und über das wir noch
nicht gesprochen haben und das Sie als besonders grausam oder rücksichtslos
empfunden haben, Sie wissen, echte Mittel gegen andere Menschen, Opfer?
J: Ich habe mit Ihnen über all die
Ereignisse gesprochen, wenn das Personal, weil es schlecht lief, zu niedrigen
Bedingungen arbeiten mußte, weil es einen Sandsturm gab.
L: Weil es draußen geregnet hat,
hat Miscavige gesagt, daß die Dinge unter besserer Kontrolle sein
müßten, weil es geregnet hat.
J: Ja.
L: Das ist es, was ich als verrückt
bezeichne, noch etwas von dem verrückten Stoff?
J: (Lange Pause) Er hat das Licht ausgemacht
und sich an Mädchen vergriffen.
L: Das hat er. David Miscavige?
J: Ja.
L: Was meinen Sie mit vergreifen? In sexueller
Art?
J: Ja. Sie haben geheult und geschrien.
L: Die Brüste angefaßt? Sich
an den Brüsten vergriffen?
J: Überall hin.
L: Sie sahen, wie das passierte?
J: Ich habe sie natürlich rumrennen
sehen und natürlich wollten sie, daß es aufhört. Aber dann
hätte ich die Menschen ändern müssen, die es getan haben.
Terry Gamboa und Joanie Labacky, wissen Sie, sie hatten ihre eigene Art
mit den Frauen.
L: Hatten sie Sex mit ihnen.
J: Kann ich nicht sagen. Ich weiß,
daß es Zeugen gab, daß Norman aufpassen mußte, und daß
es damit endete, daß er abhaute. Und Norman kam dann in eine niedrigere
Stufe.
L: Gab es Zeugen?
J: Ja.
L: Zeugen in einem Fall von Scientology?
J: Ja, und es wurde in einem Zimmer auf
sie aufgepaßt, weil andere Leute schon nach ihr geschaut haben, was
auch immer. Und zum Schluß hat man sie weggebracht.
L: Sie erhielt also dafür einen niedrigeren
Zustand zugewiesen. Wurde sie separat gehalten?
J: In einem Hotelzimmer, ja.
L: Damit sie nicht als Zeugin auftreten
konnte?
J: Nein, sie wurde entsprechend präpariert.
L: Wenn Zeugen präpariert wurden,
geschah das durch die Anwälte von Scientology?
J: Oh, absolut.
L: Haben sie sich jemals so dabei verhalten,
jemals solche Anweisungen gegeben, die darauf hinausliefen, daß man
nicht die Wahrheit sagen soll?
J: Ich kann mich daran erinnern, auf was
sie besonders Wert legten, ”Sagen sie es nicht so. Sagen sie es so.” Aber
das ganz spezielle daran kann ich ihnen nicht sagen, weil ich so oft präpariert
worden bin, wissen Sie, mit den ganzen Anwälten wegen all der Fragen,
und sie wissen, daß man es braucht, um es richtig zu machen.
L: Sie haben Sie für die richtige
Antwort gedrillt?
J: Richtig.
L: Wer hat ihnen die Antworten gegeben,
die Anwälte oder, ich meine, waren es Ihre Antworten oder waren es
--
J: Antworten nein. Es war anders, ich
erinnere mich an Earle Cooley, der während der Drills immer dabei
war, ”Sagen Sie das nicht. Sagen Sie das.”
L: Man hat Ihnen gesagt, was Sie nicht
sagen sollen.
J: Richtig.
L: Selbst wenn es die Wahrheit war, haben
sie Ihnen gesagt, daß sie darüber schweigen sollen..
J: Richtig.
L: Earle Cooley hat sie unterrichtet,
nicht die Wahrheit zu sagen?
J: Richtig.
L: Und er sagte, ” Diese Antwort geben
Sie nicht?"
J: Ja, aber sehen Sie, ich kann das nicht
im Detail erklären, weil ich für den RICO Fall präpariert
wurde und ich wurde für mehrere Tage vorbereitet. Ich war jede Nacht
bei Author Services. Sie fragen sich nun, was hatten die mit dem RICO Fall
zu tun? Nichts. Aber wir waren da. Joe Yanni schlief jede Nacht ein. Earle
Cooly war da, wissen Sie zu Vorbereitung. Marty war der, der die Fragen
gestellt hat und sagte, ”Nun wissen Sie, daß Sie es so zu sagen haben.
Sie machen es so. Behalten Sie es, lassen Sie es mit den Anwälten
abprüfen. Was würde man sagen, wenn Sie dies sagen oder das sagen?
Nein, sagen Sie nicht dies, sagen Sie das.” In dieser Art lief das ab.
L: Wußten Sie je, ob das falsch
war, was man Ihnen sagte? Daß Sie Ihnen erzählten, was Sie sagen
sollten, selbst wenn es falsch war?
J: Mein Status zu der Zeit war, das zu
erzählen, was sein mußte, um zu gewinnen.
L: Was immer Sie sagten, es diente dazu
zu gewinnen, was immer sie Ihnen sagten, zu erzählen, sie haben es
erzählt.
J: Ich habe es gelernt und richtig gesagt.
L: Meinen Sie, das ist die übliche
Praxis mit jedem in Scientology, jedes Scientology Staff Member oder jede
Führungskraft wurde so gedrillt, was sie zu sagen haben, buchstäblich
vorgekaut, was sie zu sagen hatten, ob es nun die Wahrheit war oder nicht?
J: Sicher.
L: Kennen Sie andere, die genau so gedrillt
wurden?
J: Ray Mithoff, Warren McShane.
L: Und es wurde ihnen einfach so gesagt,
”Sie sagen, was wir Ihnen vorgeben” und das war es dann?
J: ”Das werden sie vielleicht gefragt
und das ist die Abmachung, also sagen sie es so. Hier ist das Recht.”
L: Haben sie je etwas aufgeschrieben,
was Sie zu sagen haben, wie ein Script?
J: Nein. Sie waren sehr vorsichtig und
taten das nicht.
L: Wußten Sie –im Grunde war Ihnen
klar, daß Sie so zu handeln hatten, um zu gewinnen?
J: Richtig.
L: OK.
J: In anderen Worten kann ich Ihnen etwas
Spezielles sagen. Ich erkläre Ihnen was Besonderes von Earle Cooly.
Als er die gestohlenen Materialien von David Mayo’s Gruppe bekam, die man
durch Bob Mithoff erhalten hatte, wurde der gedrillt.
L: Zu den gestohlenen Unterlagen?
J: Ja, man machte ihn mit dem Material
vertraut. Dann stellte ich die Frage, ich sagte, ”Was werden Sie sagen,
wenn man Sie fragt, woher ich die Unterlagen habe?” Und Earle Cooly sagte,
”Sagen sie einfach, Kirchenpersonal hat es fallen lassen oder hat es uns
gegeben.”
L: Wußte Earle Cooley zu dem Zeitpunkt,
als er dies sagte, daß die Unterlagen gestohlen waren?
J: Ja, Ja.
L: Also, Earle Cooley—
J: Er sagte, ” Ich weiß es nicht.
Irgend jemand hat es auf die Stufen fallen lassen.”
L: Also, Earle Cooley, ein Mitglied des
Gerichts, hat Sie bezüglich der gestohlenen Materialien gedrillt,
Materialien, von denen er wußte, daß sie durch die Scientology
Church gestohlen waren und hat ihnen einfach gesagt, daß Sie behaupten
sollen, Sie wissen nichts. Irgend jemand hat sie möglicherweise auf
die Treppe fallen lassen. Wie kommen Sie zu der Meinung, daß Earle
Cooley wußte, daß es gestohlene Unterlagen waren?
J: Weil er, zur Hölle, genau wußte,
wo sie herkamen. Weil er es mit uns diskutiert hat. Ich sagte, ”Sie wissen,
daß wir das Material über die Ermittlungsschiene bekommen haben.
Was soll ich sagen, wenn ich gefragt werde?”
L: Er wußte also, daß Sie
es illegal erhalten haben, weil Sie ihm erzählt haben, daß Sie
es illegal erhalten haben und er sagte Ihnen, daß Sie lügen
sollten?
J: Ja, er sagte, ”Was meinen Sie? Sie
haben es auf der Treppe gefunden.
L: OK. Gibt es noch andere Scientologen
oder Führungskräfte, die Sie kennen und die ebenfalls von den
Anwälten gedrillt wurden?
J: Es ist die übliche Praxis. Es
würde wahrscheinlich einige Tage dauern, wenn ich alles noch mal im
Kopf durchgehen würde, um zu versuchen, ganz spezielle Beispiele zu
finden, wie ich sie gerade gegeben habe.
L: Wäre es angemessen zu sagen, daß
keine Führungskraft von Scientology ohne entsprechenden Drill in die
Runde geht?
J: Oder Staff Member, genau.
L: Oder Staff Member, wird ihnen auch
vorgeschrieben, was sie zu sagen haben?
J: Für Tage.
L: Für Tage.
J: Ja.
L: Haben Sie ein Staff Member oder eine
Führungskraft sagen hören, ”Wissen Sie, das ist nicht wahr. Das
kann ich nicht machen?" Haben Sie jemals so etwas gehört? Was würde
passieren, wenn ein Staff Member sagt--
J: Runter mit Deinem Kopf! Du hast gerade—
L: Man bekommt einen niedrigeren Zustand
zugewiesen und wird bestraft?
J: Sie würden verschwinden und gequält
werden, solange bis sie verdammt noch mal die richtige Richtung einschlagen.
L: Das tun, was man ihnen sagt zu tun.
Wäre es angemessen zu sagen, daß Scientology im wesentlichen
ihre Leute darauf trainiert einen Meineid zu schwören?
J: Ja.
L: Und die Anwälte von Scientology
von diesem Meineid partizipieren?
J: Ja.
L: Bewußt daran teilhaben, weil
sie die Mitarbeiter zum Lügen anhalten?
J: Richtig. Nichts gegen einen gut gedrillten
Zeugen. Diese sind berechenbar.
L: OK. Warum heben wir nicht etwas für
morgen auf und machen einige exercise? Was meinen Sie dazu?
(Band wird abgeschaltet, dann wieder an.)
L: Welches haben Sie gelesen? Dieses hier.
J: Mm-mmmm. Es ist der 27.
L: Dies ist Lawrence Wollersheim und Jesse
Prince. Heute ist der 27. August. Jesse hat gerade ein Dokument gelesen,
wie ist der Titel? Eindringlicher Vorwand der Religion in Scientology.
Ich habe einige Fragen, Jesse, zu ihrer Zeit in Scientology. Sie nennen
sich selber eine Religion und entsprechend unserer Verfassung kann jede
Person, egal, an was sie glaubt, eine Religion daraus machen. Dabei ist
es egal, ob sie eine Neo-Nazi-Gruppe sind oder eine arische Kirche, die
zum Haß auf Schwarze und Juden aufruft, sie können sich eine
Religion nennen. Wissen Sie, es ist egal, ob man es ist oder sogar eine
Organisation, die an die Prostitution von Kindern glaubt. Sie können
glauben, an was immer sie wollen und erheben es zur Religion, an die man
in den United States glaubt. Wir haben sehr liberale Gesetze, also kann
Religion alles sein. Es gibt Satanskirchen, eine Menge Satanskirchen. Sie
haben den Status 501 (c) (3) und es ist ihnen durch das Gesetz erlaubt
eine Religion zu sein.
J: Richtig.
L: Aber, was mich etwas verwundert, als
Sie in Scientology waren, hat da jemand an Gott geglaubt im Management?
Haben die Leute an irgendeinen Gott geglaubt, haben Sie da Erfahrungen?
J: Ich gehe mal zurück zum Beginn
Ihrer Frage. 1976, als ich in die Kirche eintrat, halt, so möchte
ich es nicht formulieren, als ich bei Scientology eintrat, war ich selber
eine sehr religiöse Person mit einem langen religiösen Hintergrund.
Ich war Katholik. Ich bin zu einer katholischen Schule gegangen vom ersten
bis zum achten Grad. Ich war ein Ministrant. Ich bin getauft. Ich war bei
der Kommunion. Ich habe an allen wichtigen Messen als Ministrant teilgenommen
und hatte einen tiefen und überzeugten Glauben an Gott als den Schöpfer
und als eine Person, die göttliche Kraft über die Menschen bringt
und über alles in dem wir leben. Es gab sogar einen Punkt, da wollte
ich Priester werden. Der einzige Anziehungspunkt bei Scientology war für
mich, als ich das erste Mal hinkam, der religiöse Aspekt, das Konzept
einer nichtkonfessionellen Religion, was alle Religionen zusammenführen
konnte und somit eine neue Deckungsweise aufgezeigt hat, eine neue Sicht,
oder eine neue Technology oder ein neuer Weg, sich dem göttlichen
anzunähern, das war die Entscheidung für mich, dort hinzugehen.
Und Dianetik war wie ein Fenster in die Seele, das helfen konnte, sich
selber näher zu kommen. Dies war bevor ich Auditing hatte. Wissen
Sie, als die Zeit fortgeschritten ist, ich hatte Gott sei Dank nicht sehr
viel von der Dianetik genossen, und ich bin selber nie in Verbindung mit
meinen früheren Leben getreten und habe auch nicht nachgeforscht in
vergangenen Geschehnissen, die meine Lebenseinstellung verändert hätten.
In anderen Worten, es gab Dinge, die mich interessierten, diese anderen
Zustände, leicht hypnotische Zustände. Wissen Sie, all diese
Dinge, aber was ich dann gefunden habe, war nicht mehr freundlich, nicht
von der Art der Religion, die Scientology vorgibt zu sein. Mit anderen
Worten, es gab keinen Tag, an dem man eine Form von Menschlichkeit gefunden
hätte.
L: Es gab keinen Tag für den Gottesdienst?
J: Niemals. Da ist nichts. Kein einziger,
der gebetet hätte oder was auch immer, und ich habe direkt danach
gefragt, als ich im RPF war, wo der verdammte Kirchendienst ist? Und dann
wurde mir ganz grob mitgeteilt, ”Wir haben keinen Kirchendienst. Wir haben
keine Prediger. Wir haben nichts dergleichen.”
L: Hat sich das je geändert?
J: Nein, niemals. Und an diesem Punkt
habe ich mir überlegt, wo ist hier die Religion?
Gut, zu dieser Denkweise bin ich gekommen, weil es da etwas in Scientology
gab, an dem ich nicht teilhaben wollte. Ich hatte mich entschieden zu gehen.
Dies war in den ersten drei Monaten, zweieinhalb Monate in der Sea Org.
An diesem Punkt wurde ich von einer ganzen Horde Leute gepackt, weil ich
darüber gesprochen hatte, wegzugehen, und wurde erstmal für 18
Monate eingesperrt.
L: Sie kamen ins RPF?
J: Ja, sie haben mich ins RPF gesteckt.
L: Sie haben gesagt, sie wollten gehen?
J: Richtig, ich sagte, ich wolle nichts
mehr mit ihnen zu tun haben. Und das hatte damals nichts mit Religion zu
tun. In meiner Vorstellung, und ich hatte mir sehr viel Überlegungen
gemacht, kam ich zu dieser negativen Entscheidung. Aber dann, durch die
Auditing Prozesse, die man im RPF machen mußte, bekommt man nach
und nach so kleine Dinge in den Kopf, die einem interessant erscheinen,
kleine Dinge, die einem gewisse Einblicke geben. Und dann wird man ständig
auditiert, der einem einen beflügelten Zustand suggeriert und von
dem ich heute weiß, daß er einem ganz langsam zu einem Punkt
bringt, an dem man dann glaubt, daß es nichts schöneres gibt,
als dort zu sein. Vielleicht ist das auch nicht so schlimm? Das war jedenfalls
nach dem Auditing. In den ersten 18 Monaten in Scientology habe ich viel
von Dianetik erhalten und war eingesperrt. Dann ging ich raus. Ich ging
'76 rein und '79 raus. Genau um diese Zeit kam Hubbard mit seinem Zustand
Dianetik Clear, natürlichem Clear, Clear hier, Clear da, raus. Als
ich dann wirklich von Scientology wegging, raus aus dem RPF, machte ich
umgehend die höheren Stufen. Es gab einen Prozeß, Quad Grades,
wo sie einem auf jeder Stufe vier Fragen stellten und ich habe sie in zwei
Tagen durchgemacht.
L: Lassen Sie mich eine Frage stellen,
die in die Richtung geht, die Sie gerade ansprechen. Haben die Führungskräfte
in Scientology geglaubt, daß die Leute an der Spitze von Scientology
an Gott geglaubt haben, irgendeine Art von Gott?
J: Gut, sprechen wir dies an.
L: OK.
J: Wir kommen noch dahin. OK. Die nächste
Sache, die passierte, nachdem ich die Quckie Grades in Scientology gemacht
hatte, war OT I. Das ist nun wirklich ganz vertrauliches Material. Ich
machte den OT I und es ist im Allgemeinen so, wie wenn man herum geht,
Dinge bemerkt und in der Lage ist, sich selber zu auditieren. OK. Ich habe
es beendet und es war eigentlich nichts besonderes. Dann OT II, diese Dichotomie
/ Zweiteilung! Das waren die Dinge, die mich fast verrückt gemacht
haben. Eine Liste dieser Dichotomie, nur Konzepte, gut/böse, heiß/kalt
und dann Linien, die das durchschneiden. Es war wie Gedankenprozesse. Es
erschien mir wie ein fundamentaler Weg, die Leute an Dinge glauben zu lassen,
aber die Einzelheiten, die hinzugefügt wurden, verursachten bestimmte
Reaktionen. Wie wenn mir heiß würde, wie wenn ich ängstlich
würde, all diese Sachen, wissen Sie, all diese idiotischen Sachen,
wenn ich nur daran denke. Dann kam der Kick, ich erinnere mich an den Tag,
als ich das OT III Paket erhielt und es gelesen habe, diese verrückte
Geschichte über Eindringlinge aus dem Weltraum und all diese Erzählungen.
Es war wirklich so, wie wenn man einen Science Fiction Roman von L. Ron
Hubbard liest und denkt, daß keiner so gut war wie Heinlein oder
so was ähnliches. Es war wirklich sehr mittelmäßig. Aber
dann kam diese Zeile, in der gesagt wird, daß es keinen Gott gibt.
Es gibt auch keinen Teufel. Es ist alles nur ein Implant. In dem Moment
dachte ich, gut, wo ist nun dieser Deal mit der Religion? Ich meine, ich
geriet völlig durcheinander, wurde konfus, geriet aus der Fassung
über dieses ganze Konzept, daß ich mich nun schon für verdammte
zweieinhalb Jahre in Scientology abgemüht hatte nur um erzählt
zu bekommen, ”Oh, es gibt keinen Gott, es gibt keinen Teufel. Es ist eigentlich
nur ein Haufen Scheiße.”
J: An diesem Punkt bin ich verschiedentlich
umgekippt und habe sofort den OT III Kurs verlassen, aber sie haben mich
wieder zurück gebracht. Man muß es irgendwie machen, aber ein
Teil dieser Handlung ist, von der ich nicht glaube, daß sie anerkannt
ist oder einen Sinn hat, wenn du diese Informationen liest, ist es dir
nicht erlaubt mit irgend jemand darüber zu sprechen, dies muß
man unterschreiben. Es ist also nicht so, daß man auf einen Kurs
geht, ihn macht und dann sagt, ” Hey, schaut, ich hab ihn gemacht.” Das
war absolut verboten. Man mußte es für sich selbst behalten.
Das war wie eine Art Geschwür. Nun das nächste, was ich machte,
und das war das einzige Mal, wo ich bei Scientology zu einem religiösen
Punkt kam – denn meist lief es bei Scientology so, ”Nein, dies ist eine
Religion. Nein, dies ist nichts über Religion. Ich machte OT IV, wo
ich wirklich in so einen stark veränderten Zustand kam und zu einem
Punkt kam, wo ich dachte, ich müßte sterben. Schon allein davon,
daß ich jetzt darüber spreche, bekomme ich starke Kopfschmerzen.
Das war wirklich ein unverständliches Konzept und jetzt, wo ich die
Chance habe, selbst Aleister Crowley zu lesen und andere Sachen, kann ich
sehen, woher dieses Zeug gekommen ist. Es war total dämonischer Natur.
Ein dämonisches Konzept, um den Verstand auszuschalten und die Leute
unter Kontrolle zu bekommen, sie zu spalten mit all diesem verrückten
Zeug.
L: Schwarze Magie?
J: Ja, so eine Art von Magie. Dann kam
der Höhepunkt des alten OT V, auch hier war es wieder wie eine Art
von drumherumgehen und den Leuten sagen, tu dies, tu das, wobei die tatsächliche
Praxis wieder darin bestand, die Kontrolle über Personen zu erhalten,
ohne daß sie es bemerkten bis ich dann zum alten OT VI kam (das war
alles, bevor die NOTs und all die verrückten Sachen entstanden), wo
man dann beweisen muß, daß man die alten OT VI beendet hat,
weil man seinen Körper verlassen hat, in ein anderes Land gegangen
ist und dann später von dort eine Postkarte bekommt, als Beweis dafür,
daß man wirklich in den Kopf einer anderen Person gegangen ist. Es
ist wie Fernsteuerung. Einige Leute haben den Verstand verloren, komplett,
durch den Kurs, den ich auch gemacht habe und sie wurden weggewischt und
man hat nie wieder von ihnen gehört oder gesehen.
L: Können Sie sich an ihre Namen
erinnern?
J: Nein, aber es waren einige Leute.
L: Die auf dieser Stufe psychotisch wurden,
durch dieses –OK.
J: Als ich dann OT VI erreichte, was nicht
das ist, was heute OT VI bei Scientology ist, kam ich mir vor wie ein Basket
Case. Ich war in Übereinstimmung, in einer unglaublichen Übereinstimmung
und das nächste, was nun durch die NOTs kam, dieser NOTs Rundown,
NED For OT’s, der so gehalten war, daß man im Fall von Schwierigkeiten
mit diesen alten Stufen genau festlegen konnte warum und dann mußte
man nur hingehen und die NED For OT’s machen. Was mich betrifft, ich war
extrem instabil nach der OT VI Stufe. Das heißt, ich hatte eine sehr
schwierige Zeit, mir die Wirklichkeit zu verdeutlichen, mir etwas vorstellen
zu können, was auch immer. Ich meine es war, wie wenn ich ständig
vorwärts und rückwärts gehe.
L: Haben Sie je eine Postkarte aus dem
Ausland erhalten?
J: Nein, das war ja gar nicht möglich.
L: So konnten Sie aber nicht beweisen,
daß Sie OT VI abgeschlossen hatten.
J: Puhhh—Und ich habe denen erzählt,
daß ich es nicht geschafft habe.
L: Haben Sie je von einem gehört,
der eine Postkarte aus dem Ausland bekommen hat?
J: Die einzige Sache, die ich gesehen
habe, waren Leute, die bezeugt haben, daß sie OT VI erreicht haben
und all diese Scheiße gemacht haben wie ich.
L: Denken Sie wirklich, daß diese
Leute eine Postkarte aus dem Ausland erhalten haben?
J: Wissen Sie, ich möchte keinesfalls
spekulieren, aber was mit mir passierte, als ich OT VI machte ist eine
Tatsache. Die alte OT VI Stufe, haben Sie das Material je gesehen?
L: Ja.
J: Wo Sie ihren Kopf in die magnetische
nördliche Richtung bringen müssen, in einer bestimmten Art singen
müssen und all diesen anderen Mist machen müssen? Um in diesen
veränderten Zustand zu gelangen. Was bei mir passierte war, daß
ich das Gefühl hatte aus meinem Körper rauszugehen, was auch
wirklich geschah. Ich war oben im vierten Stock, als ich dieses ganze Ritual
machte, Tag für Tag um zu lernen wie man exteriorisiert und es passierte
wirklich, ich ging aus diesem beschissenen Gebäude raus, obwohl ich
im vierten Stock war. Ich hatte diese schreckliche Höhenangst. Ich
meine, sie war kleiner als jetzt, aber Scheiße, ich schaute runter
und war vier Stockwerke weg vom Boden. Nichts da zum halten. Nun, ich kam
umgehend zurück zu der Bewußtseinsstufe, auf der ich schlimme
Kopfschmerzen bekam und in meiner Vorstellung glaube ich, daß L.
Ron Hubbard diese Dinge geschaffen hat, um den Effekt zu erzielen, daß
die Leute die Vorstellung haben, sich um Tausende von Jahren zurückzubewegen.
Das bedeutet, jemand entdeckt, daß er im Vedic Hymns ist, wissen
Sie wie im Buddhismus mit seinem vollständigen Konzept der Exteriorisation
und all dem Material. Auf diese Art und Weise macht man es in Scientology
und ich verstehe nun, daß dies mehr mit schwarzer Magie als mit Wissenschaft
zu tun hat.
L: OK. War der Glaube in Scientology der,
wie Sie sagten, daß Gott und der Teufel ein Implant sind und bedeutet
dies, daß dies Aberrationen sind?
J: Ja, die Religion hat sich falsch entwickelt.
Sie dient nur dazu, die Menschen zu versklaven.
L: Das ist das geheime Wissen in Scientology
über die Religion, daß Religion nur dazu dient, die Menschen
zu versklaven?
J: Richtig. Ich habe es gelesen, ich habe
mir diese Tonbänder von den Philadelphia Doctorale Course angehört,
ein ganzes Stück. Dort wird darüber gesprochen, wie schrecklich
die Religion ist. Und was mich dann geschockt hat, war die verdammte OT
VIII Stufe, als die heraus kam. Die Leute merken nicht, daß es unterschiedliche
Versionen von OT VIII gibt. Eine Version, die eine Person sah, bestand
nur aus einer Seite und war so etwas wie eine Prophezeiung. Was die anderen
sahen, war offensichtlich unvollständig. Aber ich war in der Church,
als sie dieses ganze Zeug herstellten –was, sagte ich Church? –Scientology
– als sie das ganze Zeug herstellten und daraus OT VIII machten, wie sie
Menschen schrecklich anbrüllten, als sie die Unterlagen mit den anderen
Materialien bekamen. Und dann änderten sie irgend etwas an OT VIII,
das ich aber nie selber gesehen habe, aber ich weiß von den ersten
Leuten, die OT VIII gemacht haben, daß in den ersten dreieinhalb
Monaten, dieses Material ausgetauscht wurde und sie haben es wieder geändert,
da es ein großes Problem für die Leute war, es zu lesen. Dann
hatte ich deswegen eine persönliche Unterredung mit David Miscavige.
Er wollte mir nicht genau erklären, was die Ursache war, aber er sagte
mir, daß da ein paar Informationen drin sind, die sehr bestürzend
und sehr rüde sind und die die Leute beträchtlich stören
würden. Dies war, bevor es OT VIII gab – diese erste Sache. Er erzählte
mir also, daß es da etwas sehr schlechtes drin gäbe und er wolle
versuchen, das in Angriff zu nehmen. Er war unsicher und es war wie, ”Gott,
ich weiß gar nicht, ob ich das sagen kann.” OK, und dann kam raus,
daß einige Leute sehr verwirrt waren. Ich meine äußerst
schwer verwirrt waren.
L: Kennen Sie jemand, der die ersten OT
VIII Stufen gemacht hat, also das Original, bevor sie es geändert
haben?
J: Nicht wirklich Ich erinnere mich gerade
an einen Mann, einen Mann aus Europa, der ein kompletter Basketkorb war
nach diesem Paket und ich weiß, daß eine Menge Leute, nicht
zuviel Leute, diese Dinge beanstandet haben und als sie es dann änderten,
wurde es verträglicher. Nun sage ich Ihnen meine Theorie darüber.
Die erste Ausgabe, die ich gesehen habe, war einer dieser Darstellungen,
die ich nun außerhalb der Church gesehen habe, wo L. Ron Hubbard
so weit geht, daß er behauptet, er sei Satan, was auch schon in seinem
Buch of Revelations behandelt wird. Dann das andere, wo behauptet wird,
daß er nicht der Satan ist, sondern irgend etwas anderes, aber was
durch diese ganzen OT VIII Dokumente herausgekommen ist und was ich gesehen
habe, ist die Verleumdung von Jesus Christus, der ein Pädophiler gewesen
sein soll, dessen Vorliebe kleine Knaben waren und was eine Verleumdung
der Religion ist. Also selbst wenn man diese Kontroverse wegnimmt, ob L.
Ron Hubbard nun behauptet hat, daß er der Satan sei, die ganzen anderen
Drohungen, die sich durch die Dokumente ziehen, machen klar, was er denkt,
wer er ist und was er über Jesus Christus denkt. Auf der einen Seite
leugnet er, daß es jemals passiert ist und auf der anderen Seite
sagt er, er sei Pädophiler.
L: Hat Hubbard jemals behauptet, daß
die Religion eine Aberration sei? Hat er jemals behauptet, daß dies
etwas sei, was bei den Leuten auditiert werden muß?
J: Ja, Ja. In den Tonbändern vom
Philadelphia Doctorale Course.
L: Er sprach darüber, es wegzuauditieren?
J: Ja.
L: Sie erinnern sich, daß Sie das
gesehen haben, als Sie bei Scientology waren.
J: Gehört. Und gesehen.
L: Haben die Top-Führungskräfte
an Gott geglaubt?
J: Nein. Gut, wissen Sie, da ist wieder
–
L: Marty Rathbun, Lyman Spurlock, Norman
Starkey und David Miscavige.
J: Noch mal, zurück zur Konversation
mit David Miscavige, als ich das erste mal auf die Base kam, nach Hemet
1982. Ich kann mich nicht genau erinnern, was wir getan haben oder wie
die Umstände waren, aber er kam zu mir und sagte, ”Hey, schau, dir
ist doch klar, daß es so was wie Gott nicht gibt? Du weißt,
daß LRH sagt, daß es keinen Gott gibt. Es ist alles ein verdammter
Implant. Es gibt keinen Gott. Wir glauben hier nicht an Gott. ”Das ist
etwas, was er mir ganz persönlich und privat gesagt hat. Jetzt die
andere Seite von dem---ich hatte eine andere persönliche Erfahrung,
wo sie auf eine Entscheidung gewartet haben, irgend etwas vom Gericht,
eine Gerichtsentscheidung aus Portland. Ich war dort, Lyman war dort, Norman
war dort, Marty war dort. Wir standen da und warteten auf die Entscheidung
und ich erinnere mich, daß David Miscavige sagte, ”Ihr wißt,
da gibt es keinen Gott, aber für den Fall, daß es doch einen
Gott gibt, bete ich um eine gute Entscheidung.” Sie sehen, er hatte die
gleichen Zweifel, die er mir gegenüber ausgedrückt hat und es
war die gleiche Feststellung, die ich gemacht hatte bei der ersten Ausgabe
von OT VIII. Ich glaube, er hatte eigene Ausgaben, aber ich glaube, er
begibt sich absolut auf die dunkle Seite, aber in seinem Herzen kommt beides
zusammen.
L: So, er selbst, der Kopf von Scientology,
war sichtlich verwirrt durch den Kontakt mit dem Originalmaterial von OT
VIII?
J: Ja, er schüttelte seinen Kopf
wie, ”Mann, ich weiß wirklich nicht, ob wir dieses Material herausgeben
können.”
L: Lassen Sie mich hier etwas feststellen.
Es gab also zwei Formen von OT VIII. Die erste Version wurde für eine
Gruppe Leute frei gegeben und zwar für dreieinhalb Monate und die
Leute sind ausgeflippt und reagierten sehr sehr schlecht darauf?
J: Richtig.
L: Dann kam eine andere Version raus.
J: Ohne Fanfare.
L: Sie haben die Änderung nicht bekannt
gegeben.
J: Nein.
L: Die Leute haben nicht gewußt,
daß sie von einem OT VIII zu einem anderen gehen?
J: Richtig. Wissen Sie, es war nur wie
verbessert. Nur ein paar Korrekturen und ich glaube, dieser Teil wurde
dann entfernt. Weil es dann schmackhafter wurde.
L: Eine Art geheime Verbesserung und dann
kam die neue Version heraus.
J: Richtig. Richtig. Ohne Fanfare.
L: Keiner wußte es, ausgenommen
vielleicht die CS, Miscavige –
J: Und die Leute, die direkt darin verwickelt
waren oder vielleicht jemand, der es schon früher gemacht hat. Wissen
Sie, sie haben es repariert, aber dies wurde gemacht wie, ”Verdammt. Wir
haben es vorher gewußt, bevor wir es frei gegeben haben und nun ist
es passiert. Also werden wir es säubern.”
L: Und Bob Mithoff war einer von denen,
der es geschrieben hat?
J: Ray Mithoff.
L: Ray Mithoff, angeblich von den Anmerkungen
durch L. Ron Hubbard.
J: Pat Broeker war ebenfalls damit beschäftigt.
L: Pat Broeker hat sich damit beschäftigt?
J: David Miscavige war damit beschäftigt.
L: Auch damit beschäftigt –
J: Das waren die drei Leute, die sich
damit befaßt haben, und vielleicht noch Jeff Walker.
L: Ist da noch jemand, der Ihnen einfällt,
andere als Broeker und Miscavige und Jeff Walker, die dazu fähig waren
– Da ist ein Dokument, das Original von OT VIII, das schon verteilt war,
das darüber sprach, daß Hubbard der Antichrist ist, über
Lucifer’s wirkliche Mißverständnisse in dem Dokument. Gibt es
noch andere Leute als diese, die feststellen können, daß ein
Dokument möglicherweise das Original OT VIII sein könnte, bevor
es geändert wurde, daß Scientology wild ableugnet, daß
dies überhaupt etwas mit OT VIII zu tun hat? Möglicherweise ableugnen,
weil sie das Dokument geändert haben?
J: Richtig.
L: Gibt es Leute, die Scientology verlassen
haben und die Zugriff dazu hatten, die aber nicht bekannt werden wollen,
die verängstigt sind?
J: Ja, es ist eine beängstigende
Sache. Wenn sie mir das geben, fühle ich mich krank.
L: Und sie können angeben, ob das
die Originale von OT VIII sind?
J: Die mit der Sache über den Antichrist
drin?
L: Ja.
J: Gut, dann paßt das zusammen mit
dem, was ich ihnen erklärt habe.
L: Aber es ist das, was sie sagen, daß
sie aus Furcht nicht bekannt werden wollen, ihre Namen nicht selber nennen,
daß sie die Dokumente kennen, aus der Zeit, als sie dort waren.
J: Ich habe einen Mann gesehen, der nichts
mehr mit Scientology zu tun haben wollte, ein Mann aus Europa. Er sagte,
”Scheiß auf Scientology.” Er war völlig durcheinander.
L: Sie meinen einen Typ, der den ganzen
Weg gemacht hat, bis OT VIII und sah die Dokumente und entschied, daß
er--
J: Er ist ausgerastet-
L: --ausrastet und entscheidet, daß
er Scientology verläßt? Diese Dokumente haben wohl so einen
Inhalt, daß es dazu kommt?
J: Es hat schlimme Auswirkungen.
L: Fällt Ihnen jemand ein, der diese
Dokumente überprüfen kann, der sie möglicherweise kennt
oder die Originaldokumente gesehen hat, bevor sie OT VIII verändert
haben? Die meisten Leute geben nur Theorien über die Änderungen
von OT VIII ab. Sie sind die erste Person, die jemals genau dargelegt hat,
daß es zwei Versionen von OT VIII gibt.
J: Ich kann es nicht wirklich überprüfen,
weil ich Ihnen nicht dies und das geben kann. Ich habe Ihnen nur erzählt,
was ich gesehen habe. Ich habe die Geschichte erlebt, als es passierte.
L: OK.
J: Weil ich OT VII nicht beendet habe,
war ich nicht eingeweiht. Selbstverständlich war es David Miscavige
auch nicht, aber der ist weder hier noch dort. Er autorisiert alle Ausgaben
der Church. Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Wir haben es diskutiert
und ich sagte, ”Gut, ich möchte es sehen.” Er sagte, ”Nein, das kannst
du nicht sehen. Und ich muß es mir ansehen, weil ich die Ausgaben
autorisieren muß. Ich würde es lieber auch nicht sehen.” So
haben wir das Gespräch geführt, wie, ”Mann. Was da drin steht,
raubt den Leuten den Verstand.” Und er meinte, ”Es raubt mir den Verstand.”
Eigentlich war es keine glückliche Sache. Es war wie, ”Mann, so was
haben wir noch nie zuvor gehabt.”
L: Er hatte eine sehr intensive Reaktion.
J: Eine sehr intensive Reaktion. Er wollte
verdammt noch mal nichts mit den OT VIII Stufen zu tun haben, so war jedenfalls
mein Gefühl. Es ist wie, ”Das ist ein Fehler.” oder ” das übersteigt
alles, was bisher da war, was wir veröffentlicht habe.” Das ist das,
was ich heute von ihm annehme.
L: Hat er irgend etwas dazu gesagt?
J: Er sagte nur, ”Ich weiß nicht,
was passiert, wenn wir das herausgeben. Er war zögerlich.
L: Richtig.
J: Er wollte es nicht tun.
L: Scientology sagt, daß sie Ähnlichkeit
mit dem Christentum haben. Jedesmal verweisen die Leute auf den Hintergrund
von Hubbard, auf den Satanismus von OTO, bevor er Scientology gründete
und einiges der Materialien in Scientology ist anti-christlich, ist anti-religiös,
die geheimen Materialien, und jedesmal, wenn Miscavige seinen Mund aufmacht
sagte er, ”Scientology ist eine allumfassende Religion. Wir haben Christen,
praktizierende Christen in Scientology.”
J: Noooooo.
L: ”Wir sind vollständig –”
J: Nein. Mann wir total niedergemacht,
wenn man versucht, seine Religion auszuüben. Man wird in Qual geschickt.
Man wird in Ethik geschickt. Sie üben keine andere Religion in Scientology
aus.
L: Wenn man also ein praktizierender Jude
ist, wird man bestraft?
J: Ja. Man kann niemals zur Bar Mitzvah
gehen. Man kann überhaupt nichts ausüben – Nein. Man würde
mit Sicherheit bestraft werden. Absolut.
L: Und wenn Sie erklären würden,
geht um die Org, sprecht über Gott und wie Gott euch geholfen hat?
J: Sie wären sofort weg.
L: Man würde sie rausschmeißen?
J: Oh ja, als Verrückte. Als eine
verrückte Person.
L: Sie würden meinen, daß jemand
verrückt ist, der an Gott glaubt?
J: Ja, wenn sie herumlaufen und über
Gott und die Kirche sprechen. Weil, eine Person hat es versucht zu tun,
Amanda Ambrose. Ich weiß nicht, ob Sie sich an sie erinnern.
L: Ich erinnere mich an Amanda.
J: Oh ja, sie hat den Rückwärtsgang
eingelegt. Sie ist plötzlich auf den Trip mit Gott gegangen. Oh nein,
oh nein. Du bist nicht mehr länger Sprachrohr von Scientology. Du
bist nicht mehr länger der Sprecher. Du kommst hier rein und machst
das kleine Projekt. Wir wollen nichts mehr von dir hören. Sie wissen,
laßt sie nicht mehr auf einem Event sprechen. Nichts mehr von diesem
Zeug.
L: Weil sie über Gott gesprochen
hat?
J: Richtig. Und dann gab es noch eine
andere Frau dort, eine Jüdin, sie war Tänzerin und Sängerin.
Wie war ihr Name? Er fing mit einem ”T” an. Sie war eine - Wie war ihr
Name?
L: Tina?
J: Nein, es war -
L: Tshura - sie war Jüdin.
J: Richtig.
L: Tsura? Ich erinnere mich ”T”, eine
jüdische Lady.
J: Ja.
L: Aus Israel.
J: Richtig.
L: Tsura, so etwa.
J: Die gleiche Sache. Gott kam über
sie. Sie wurde sehr religiös, beschäftigte sich mit Gott und
all diesen Dingen. Sie machte einige Aufführungen und das war es dann.
L: Gegangen?
J: Gegangen.
L: Dann sind diese ganzen Erzählungen
über die Vereinbarkeit mit den Weltreligionen nur Lügen?
J: Nichts wie Lügen. Scientology
bedeutet Vorherrschaft, nicht Religion. Es geht um Vorherrschaft.
L: OK. Gibt es sonst noch etwas Relevantes
aus diesem Bereich, wo Scientology behauptet, eine Religion zu sein, oder
religiöse Praktiken ausübt, oder der OT VIII Level, oder geheimes
Material, das Gott leugnet und grundlegend die Religion als Aberration
ansieht, die man auditieren muß, damit die Leute davon befreit werden?
J: Es beginnt am Anfang. Es fängt
sehr früh an. Ich denke dabei an die Leute, die zuerst Scientology
kennenlernen. Ich denke dabei an das Video mit Hana Eltringham, die geheime
Riten in einer schwarzen Robe durchgeführt hat mit Kerzen und sonstigem
Material, das sie im BBC hatten, und das von Aleister Crowley kam, ich
glaube, sie hat es sogar gesagt. Und wenn man über die früheren
Jahre von L. Ron Hubbard liest, den Weg, den er ging, war er sehr anti-religiös.
Ich habe das in seinen frühen Schriften gelesen, da ich Dianetik Course
aus der sehr frühen Zeit gemacht habe, um die Sache zu erforschen.
Ich habe mit dem Briefing Course begonnen, wo man alles lesen muß
und es ist häufig der Faden, der sich durch die scientologische Literatur
zieht, das Judentum zu attackieren, das Christentum zu attackieren. Das
Christentum am meisten, weil sie sie als die Leute betrachten, die am verlorensten
sind, nur ein Implant, kontrolliert, ohne eigene Steuerung.
L: Das Konzept mitfühlend zu sein
- Viele Christen versuchen, barmherzig und mitfühlend zu sein. Haben
Sie je was in den Materialien von Scientology gesehen, das Christen verspottet
oder verachtet, die versuchen, barmherzig und mitfühlend zu sein?
J: Ja, da gibt es einiges in den Philadelphia
Doctorals Course über Menschen, die wie Schafe sind und die versuchen,
einander zu helfen, aber das ist eigentlich Scheiße, weil jede Person
selbst dafür verantwortlich ist, was ihr passiert. Sie schaffen ihr
eigenes Universum, um so ihr eigenes Einfühlungsvermögen oder
so etwas ähnliches zu haben, so wie wenn man eine Vereinbarung trifft,
sich tatsächlich selber nach unten zu ziehen, um sich dann auch tatsächlich
verächtlich gegenüber Leuten zu verhalten, die Probleme und Sorgen
haben, weil sie sie anziehen oder sie verspotten sie deswegen.
L: Sie haben es selbst verschuldet?
J: Sie haben es selbst verschuldet.
L: Wenn also eine Person ein Problem hat,
können sie nicht barmherzig und mitfühlend sein, weil sie es
selbst verschuldet haben?
J: Richtig.
L: Sie verdienen es?
J: Richtig.
L: In eine Richtung. Was ihnen auch immer
geschieht?
J: Eine gute Richtung von Mr. Miscavige:
”Sie kochen in ihrem eigenen Saft.”
L: OK. Lassen Sie uns das Thema ändern.
Lassen Sie uns über das Copyright reden. OK? Es gibt einen Fall, daß
Scientology überall auf der Welt Leute überfällt und behauptet,
sie würden Copyrightbetrug begehen und FACTNet ist eine dieser Organisationen
und Personen, die sie überfällt. Und sie behaupten, daß
FACTNet 1900 Copyright verletzt. Sind Sie nun ein zugelassener Experte
auf dem Gebiet des Gesetzes über das Urheberrecht?
J: Nein.
L: OK. Sie behaupten also es nicht zu
sein, Sie kennen also die ganzen Anspielungen und Unterstellungen und Aspekte
des Copyrights nicht?
J: Korrekt.
L: Wäre es sicher zu sagen, daß
Sie etwas von dem Material von Scientology verstehen?
J: Sehr viel sogar.
L: Durch was wären Sie qualifiziert,
Material von Scientology zu erkennen? Welche Erfahrungen in Scientology
haben Sie gemacht, die Sie in bezug auf Material von Scientology so sicher
machen?
J: Gut, ich werde Ihnen von einem schrecklichen
Ritterschlag erzählen, den ich in der Church erhalten habe. 1982 machte
L. Ron Hubbard eine Übersicht, um eine Person zu finden, den besten
Supervisor zum Einpaucken, den sie in Scientology haben, in oder außerhalb
der Sea Org, der verstanden hat, daß er das Beste gelesen hat und
versuchen kann, das Beste damit zu machen.
L: Sie meinen, was in den Materialien
stand?
J: Was in den Materialien war. Ich
war die Person.
L: Von allen Personen in Scientology sind
Sie zum Top Experten aufgestiegen, der wußte, was wirklich in den
Materialien stand?
J: Richtig. Korrekt.
L: OK.
J: Oder Personen unterrichten, damit sie
verstanden, was drin war.
L: Oder Personen unterrichten, damit sie
verstanden haben.
J: Was die Bedeutung hatte, daß
ich es verstanden habe.
L: Sie haben also verschiedene Materialien
gesehen, eine Menge Materialien von Scientology. Sie haben unterschiedliche
Versionen von Scientology-Material gesehen. Sie können also richtiges
von falschem unterscheiden?
J: Richtig.
L: Wenn Sie Dokumente von OT VIII betrachten,
die außerhalb von Scientology rumgehen, als das wirklich echte OT
VIII Material, dann erwarten die einen Leute, daß es vermutlich gefälscht
ist, sieht das wie ein echtes Scientology Dokument aus?
J: Nein, weil es verschiedene Schreiber
gibt, solche mit grammatikalischen Probleme und solchen Dingen. Es sieht
aus, als ob einer etwas aus seiner Erinnerung aufgeschrieben hätte.
L: OK. Es hat also nicht die gleiche Form
und sonst alles, wie in der Vorlage?
J: Wissen Sie, es ist einfach gemacht,
aber sie können offensichtlich nicht erklären, daß es kein
Original ist, weil es sehr selten ist, das bedeutet, sie hatten Korrektoren,
die das ganze Material durchgesehen und geprüft haben.
L: Es gab unterschiedliche Schreiber?
J: Zu viele. Es waren 56.
L: OK.
J: Aber die Informationen, die darin enthalten
sind, können nicht als ungültig erklärt werden. Ich denke,
daß es vermutlich mehr als eine Person war, die es zusammengestellt
hat, es sei denn, irgend jemand hat die NOT's mitgehen lassen, weil ich
die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Schiff kenne und weiß, wie schwer
es ist, etwas, egal was es ist, wegzuschaffen. Sie durchsuchen die Brieftasche,
alles, es gibt also keine Möglichkeit, eine Kamera mitzubringen oder
etwas zu stehlen. Alles, was ich davon weiß, beruht auf Erinnerungen.
L: Erinnerungen?
J: Ja. Aber man kann es nicht für
ungültig erklären.
L: Also, in anderen Worten, die Dokumente
können von einer oder mehreren Personen zusammengestellt worden sein,
von Notizen und Erinnerungen, so wie sie es am besten konnten oder in der
Weise, wie sie es gelesen haben?
J: Genau richtig. Exakt. Und genau das
scheint es zu sein.
L: OK. Sie haben genügend Dokumente
mit Copyright bei Scientology gesehen, um im allgemeinen sagen zu können,
ob dies wirklich ein Stück von Scientology ist oder nicht?
J: Im allgemeinen ja. Ich würde nicht
sagen absolut, aber im allgemeinen, ja.
L: Erzählen Sie uns, was Sie im Verhältnis
zu den Dokumenten von Scientology taten, wenn Sie die Ausgaben autorisiert
haben. Wie weit ging Ihre Verantwortlichkeit, die Ausgaben zu autorisieren?
J: Hm.
L: Und Sie waren der Top Typ in der Welt
-
J: Richtig.
L: -- für die Herausgabe der Richtlinienbriefe
von Scientology?
J: Genauso wie David Miscavige. Ich war
die Nummer 2.
L: Nummer 2. Richtig, unter ihm.
J: Richtig.
L: Sie waren der zweite Typ, der zweite
und der letzte Typ, die Sachen zu unterschreiben und zu sagen, ”Das ist
OK, wir können es herausgeben?"
J: Richtig. Und häufig sind sie auch
einfach so herausgekommen. Aber ich möchte Ihnen da etwas klar machen.
Es gab bestimmte Ausgaben, die so nicht über mich gelaufen sind.
L: Welche Art von Ausgaben sind nicht
über Sie gelaufen?
J: Technische. Technische Bulletins, wie
die Sachen, die von RTC zusammengestellt wurden.
L: Also gingen überwiegend die Policy
Letters über Sie, damit Sie die Ausgabe autorisieren?
J: Ja, Policy Letters, das ist richtig.
L: Keine technischen Sachen.
J: Doch, da gab es wirklich einiges technisches
Material. Aber ich muß betonen, daß die Person, die diese Ausgaben
wirklich autorisiert hat als technische Unterlagen, war entweder Jeff Walker
oder Ray Mithoff.
L: OK.
J: Ich habe mir die Sachen gelegentlich
angesehen.
L: OK. Wenn nun Scientology ein neues
Dokument für das Copyright erstellt hat, hatten Sie dann Kenntnis
davon? Beschreiben Sie uns einfach alle Ihre Aufgaben. Als derjenige, der
die Ausgaben autorisiert hat, was taten Sie da? Was mußten Sie machen,
bevor David Miscavige es abgezeichnet hat?
J: Nur lesen und es dann abzeichnen. Ich
hatte Leute unter mir, die all die anderen Sachen gemacht haben, sicherstellen,
daß die Taps richtig waren und dann konnte man wirklich sagen --Und
dann wurde es zu mir gebracht. Manchmal habe ich nicht alles gesehen, was
über mich lief, weil ich eine Person unter mir hatte, die es machte.
Und wenn er es nicht gemacht hat, so war es mein Job es zu tun, das passierte
einmal oder zweimal.
L: Aber Sie waren die verantwortliche
Person.
J: Genau.
L: OK. Wenn Sie das nun kontrolliert hatten,
um es als Ausgabe zu autorisieren, wie hat es dann ausgesehen?
J: Nehmen Sie das Original. Eine von mehreren
Ausgaben der Policy Letters sind anders wiedergegeben oder überarbeitete
Ausgaben, ähnlich dem, was gemacht wurde und möglicherweise Anweisungen
über Jahre. Und dann machen sie eine zusammengestellte Ausgabe, die
auf all dem basiert, sie führen es einfach zusammen und es hat ein
spezielles Thema und eine spezielle Idee, aber es kommt aus den unterschiedlichsten
Quellen.
L: OK. Diese zusammengestellten Ausgaben,
welcher Name wird darunter gesetzt?
J: L. Ron Hubbard.
L: Und dies war, als er noch lebte?
J: Ja.
L: Wieviel Dokumente dieser Art gibt es,
besagen das, daß L. Ron Hubbard bestimmte Teile nicht geschrieben
hat?
J: Es sagt gar nichts aus. Es sieht aus
wie jede andere Ausgabe.
L: Für einen Scientologen sieht es
also so aus, daß alles von L. Ron Hubbard geschrieben wurde?
J: Richtig.
L: Kann man es als Fakt sehen, daß
L. Ron Hubbard also nicht alles geschrieben hat, außer einigen Zeilen
von verschieden Dokumenten?
J: Oder überhaupt nichts.
L: Me