Überwachung und Kontrolle
Scientology überwacht die eigenen Anhänger
und die Kritiker.
"Wir benützen die herkömmlichen Spionagetechniken"
(L. Ron Hubbard HCO PL 17.2.66)
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Das Kontrollsystem basiert auf:
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| "Scientology ist im Prinzip ein Kontrollsystem. Es ist wie ein Staat
mit eigenen Gerichten, einer eigenen Polizei, Strafen und Belohnungen.
Es ist modelliert nach der Struktur einer verschworenen Gemeinschaft -
genau wie die CIA, der Islam, die Mormonen, usw. Drinnen sind die, die
im Besitz der Wahrheit sind und folglich immer recht haben - draußen
sind die roten, die Abtrünnigen, die Ungläubigen, die Suppressiven.
Und wie macht Hubbard das? Mit dem E-Meter natürlich. Der E-Meter ist - unter anderem - in der Hand des Experten ein zuverlässiger Lügendetektor. ... Mit diesem Gerät kann sich also jede Organisation zu einem Gott machen, vor dem sich keine Tat und kein Gedanke verbergen läßt. Außerdem ist der E-Meter ein Bio-Feedback Instrument, das einen schwachen Stromstoß durch das Gehirn schickt. Die ständig wiederholten Kommandos während des Auditing lenken das Bewußtsein des Betreffenden in bestimmte Regionen des Gehirns. Es handelt sich also um also um eine Art elekrische Stimulation dieser Gehirnregion. Das könnte eine Erklärung sein für die präzisen Bilder und Bildfolgen, die man manchmal beim Auditing sieht". Aus William S. Burroughs: "Ali's Smile - Naked Scientology"
S. 39
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Über jeden Scientology-Anhänger werden Akten angelegt.
Darin enthalten insbesondere auch die Protokolle der Verhöre,
Auditing genannt.
Bei den Verhören wird das E-Meter benutzt, ein Lügendetektor.
Abgefragt wird oft nach Formularen, zum Beispiel dem Bekenntnisformular.
Dabei geht es nicht etwa um das Bekenntnis zu Gott, sondern um das
Bekenntnis zu Straftaten quer durch das Srtafgesetzbuch.
Dazu auch: Die "Wissensberichte": Jeder Scientologe bespitzelt jeden Scientologen
Anhänger müssen Berichte abgeben über
"gewisse AngeIegenheiten, die für RTC wichtig und von Interesse
sind",
"jemand, der Ihnen rät, keine Wissensberichte an RTC zu schreiben".
Auch der Maler Gottfried Helnwein hat einen solchen Bericht geschrieben,
über den Besuch eines Freundes und dessen Partnerin in Helnweins Haus.
Derselbe Helnwein, der sich am 8.10.96 bei Alfred Biolek zum Thema
"Ausgegrenzt und geächtet" äußerte.
Vgl. dazu: Helnwein
und Scientology
Über den Umgang mit Kritikern: "Wir machen den Feind fertig, wann immer er zum Vorschein kommt."
Was Scientology als Ethik bezeichnet, ist in Wahrheit ein drastisches Strafsystem.
Beispiel: Der Trennungbefehl